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Hat der Koch (Bioware) das Kochen verlernt?


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51 réponses à ce sujet

#1
Calcirya

Calcirya
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Es fällt mir schwer, den einen oder anderen hier zu verstehen. Wo liegt mein Denkfehler?

Wir reden doch über Rollenspiele der Firma Bioware. Ich
vergleiche das Ganze mal mit einem 5-Sterne Restaurant. Wenn ich dort esse
erwarte ich ein Spitzenmenu. Dafür bin ich bereit einiges auszugeben. Jetzt
kommt der Kellner an und bringt als Vorspeise eine Tütensuppe und heißes
Wasser. Als Hauptgang gibt es ein Gericht aus der Mikrowelle. Spätestens dann
gehe ich und lasse die Nachspeise aus. Für mich ist es ein Schokoriegel, für
andere halt die längste Praline.

OK, sage ich mir. Was auch immer den Koch geritten hat. Die
vorigen 100 Male war es jeden Cent wert. Spätestens beim zweiten Mal komme ich
mir jedoch veralbert vor. Konsequenz: Ich bin als Kunde verloren.

Weil ich einfach nicht glauben will, dass das Restaurant so
den Bach runter geht, verbringe ich meine Zeit vor dem Restaurant und schaue
mir Die Gäste beim Eintreten an. Meistens sehe ich von den Gästen die
rauskommen nur ein Kopf schütteln.

Jetzt könnte ich mich Schadenfroh zurücklehnen oder traurig
sein, dass mein Lieblingsrestaurant verkommt. Bei mir ist es letzteres.

Ändern wird sich nur etwas wenn die Gäste ausbleiben.
Eigenartigerweise ist das Restaurant immer noch voll. Auf Nachfrage wird mir
dann erklärt, dass es neben an noch weniger gibt. Ist natürlich auch voll.

Was kann ich tun? Zum Restaurantbesitzer (EA) dringe ich
nicht vor. Der Koch (Bioware) bleibt in der Küche und senkt die Kosten mit
minderwertiger Ware (DLC). Das Gericht (Spiel) geht nach wie vor gut.

Da der Koch ein Künstler ist und ist unglücklich. Der
Besitzer lacht sich ins Fäustchen und geht im Geldspeicher baden. Der ändert
nichts. Ich gehe in den Hungerstreik und verhungere (Nichtkauf überteuerter
DLC).

Und nur weil ein 2-Sterne Restaurant noch mehr verlangt und
weniger auf den Teller (Shooter) bringt, macht es das Gericht im Nobelrestaurant
nicht besser, nur weil zwei Pommes mehr darauf sind.

Vielleicht liest der Koch mit und kauft wieder bessere Waren.
(Naiv, ich weiß)

Seid ihr Gäste noch mit dem Koch zufrieden? Würde mich mal
interessieren. Ich trete in den Hungerstreik und lasse mich derweil künstlich
(hole alte Spiele hervor) ernähren.

Hoffentlich kann mir jemand Mikrowellenessen schmackhaft machen. Den Preis will ich ja bezahlen, wünsche aber frische Zutaten.

Modifié par Calcirya, 20 mai 2010 - 01:22 .


#2
at-1000

at-1000
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hast du hunger?



am besten schmeckt es doch wen man es selber zubereitet.

#3
Mendagir

Mendagir
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Das passiert nunmal, wenn ein gutes Restaurant (Bioware) von einer Fast-Food-Kette (EA) übernommen wird. Entweder Du akzeptierst das neue Essen oder suchst Dir ein neues Restaurant, welches Deinen Ansprüchen genügt.

#4
Speecenturio

Speecenturio
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Wenn du Dragon Age als Mikrowellenessen ansiehst, und du kein Mikrowellenessen magst, dann iß es einfach nicht.
Ich verstehe nicht, was so schlecht an DA:O sein soll?

Die "kurze Spielzeit"kann es wohl nicht sein: Ich spiele das Spiel, seit es auf dem Markt ist, und die Nettospielzeit durch zu lesende Textpassagen, Laufpassagen, "Bringe Gegenstand A nach Ort B"-Quests oder "Hack and Slay" Passagen zu strecken, bringt MMn keinen Mehrwert.
Die Geschichte kann es auch nicht sein: Die ist spannend erzählt und hebt sich erfrischend vom schwarz-weiß Einerlei ab.
Das Setting, die Spielwelt und die Umsetzung kann es auch nicht sein: Die Spielwelt ist stimmig und hat einen eigenständigen Hintergrund.
Die DA Regeln gefallen mir persönlich auch besser als die D&D Regeln.

Sind es vielleicht die Bugs?
Heutige Spiele haben einen sehr viel ausgefalleneren und längeren Quellcode als ältere Spiele. Da sind mehr Bugs unvermeidlich. Zudem ist die Landschaft bei der Hard-und Software heute viel differenzierter als noch vor 10 Jahren. Da kann nicht gewährleistet werden, dass ein Spiel auf jedem x-beliebigen System fehlerfrei funktioniert.
Ich z.B. hatte bisher keine technischen Schwierigkeiten, DA:O zu spielen, obwohl mein Rechner gerade die Minimalanforderungen erfüllt.

Mir persönlich hat Dragon Age sehr gut gefallen, und um ehrlich zu sein: Es hat mir auch viel besser gefallen als Baldurs Gate seinerzeit.

Modifié par Speecenturio, 20 mai 2010 - 03:05 .


#5
Mendagir

Mendagir
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Das Hauptspiel steht, denke ich, ausser Frage. Was hier angesprochen wird (werden soll) ist die auch meiner Meinung nach stark nachlassende Qualität bei den DLC's. War "In Stein gefangen" und "Wächterfestung" noch auf Niveau des Hauptspiels so ging es mit "Rückkehr nach Ostagar" bergab. Und was man in diversen Foren über "Chroniken der Dunklen Brut" liest lässt auch erstmal nur den Schluss zu, dass damit ein Tiefpunkt erreicht ist. Hoffen wir, dass der nächste DLC qualitativ wieder zulegt.



Vermutlich ist das Ganze, verglichen mit Konkurrenzprodukten, meckern auf hohem Niveau, aber Bioware hat die Messlatte doch selbst so hoch gelegt :-)

#6
Calcirya

Calcirya
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Mendagir wrote...

Das Hauptspiel steht, denke ich, ausser Frage. Was hier angesprochen wird (werden soll) ist die auch meiner Meinung nach stark nachlassende Qualität bei den DLC's.....

...Bioware hat die Messlatte doch selbst so hoch gelegt :-)


Genau das wollte ich mit meinem Beitrag ausdrücken.

Und ja, es bleibt mir tatsächlich wohl nichts anderes übrig. Kaufen werde ich erst wieder, wenn die Mehrzahl hier im Forum nach Release begeistert ist. Diese jetzige Qualität lasse ich mir nicht bieten.

Modifié par Calcirya, 20 mai 2010 - 04:03 .


#7
Speecenturio

Speecenturio
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Um bei der Restaurant Metaphorik zu bleiben: Auf der Karte stand als Menü des Tages: experimentelle Blutwust nach Art des Hauses, und das gab es dann auch. Nicht mehr und nicht weniger.
Manche haben halt mehr in Rückkehr nach Ostagar oder in die Chroniken der dunklen Brut hineininterpretiert, als tatsächlich da ist, das macht die DLCs aber noch lange nicht qualitativ mangelhaft.

Modifié par Speecenturio, 20 mai 2010 - 04:37 .


#8
Mendagir

Mendagir
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Speecenturio wrote...
Manche haben halt mehr in Rückkehr nach Ostagar oder in die Chroniken der dunklen Brut hineininterpretiert, als tatsächlich da ist, das macht die DLCs aber noch lange nicht qualitativ mangelhaft.


Was macht denn etwas mangelhaft?
Wenn nicht die durch Markennamen, Werbung und Preis bei mir erwartete Qualität raus kommt, dann ist das Produkt für mich mangelhaft (oder zumindest mit Mangel behaftet).

Ich würde "Rückkehr nach Ostagar" auch keine 5 (im Schulnotensystem) geben sondern immerhin noch eine 4. "In Stein gefangen" und "Wächterfestung" bekommen bei mir immerhin eine 2- (die Minus weil es mir etwas zu kurz war). Da ist für mich, zugegebener massen subjektiv, ein deutlicher Qualitätsabfall. Und das "Chroniken der Dunklen Brut" meinen Ansprüchen nicht gerecht werden würde war schon aus den Vorberichten zu sehen und daher habe ich es mir auch nicht zugelegt.

Aber wie bereits erwähnt ist das Problem vermutlich einfach, das DA:O an sich und die vergangene Produkte von Bioware zu gut sind. Somit hat man halt eine gewisse Erwartungshaltung, die mit den letzten DLC's für viele nicht erfüllt wurde. Und um mal eine Lanze für Bioware zu brechen, ich habe an den DLC's die ich mir gekauft habe mehr Spielspaß gehabt als an Oblivion als Ganzes! Wie gesagt, meckern auf hohem Niveau, aber daran ist Bioware selbst Schuld :D

#9
Dukemon

Dukemon
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Die festtagsgeschenke waren doch alle kostenlos. BioWare hat gar nichts für diese Verlangt trotzdem hackt man drauf rum.

Wie sagt Alistair im Spiel?

"Man soll dem geschenkten Gaul nicht ins Maul schauen."

#10
Rufi84

Rufi84
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Seit wann sind die Festtagsgeschenke umsonst..soweit ich weiß kosteten die 160 Biowarepunkte und das ist mir für einen trockenen Glückskeks als Dessert zu viel ;-)

#11
Mendagir

Mendagir
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Bei den Festtagsgeschenken haben die PS3-Konsoleros mal die Nase vorn und mussten nix bezahlen. PC und Xbox Spieler durften latzen ... und für sowas schmeiss ich auch kein Geld raus. Zudem habe ich die bei den DLC's auch nie erwähnt ... sind für mich auch irgendwie irrelevant und nicht existent :-)

#12
Sugandhalaya

Sugandhalaya
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Seit der Koch auf Sparflamme kocht bin ich Vegetarier und weder der Koch noch der Besitzer bieten vegetarische Kost an.



Der Koch aber macht die Mahlzeiten zu klein (witzlose DLCs)und versalzt (Preis) sie dann auch noch und das nicht nur bei gericht 1, welches inzwischen mit Nachspeise daherkommt (Dragon Age), sonderna uch bei seinem zweiten Gericht (Mass Effect 2).



Da der Besitzer aber dafür bekannt ist, ehemals gute Restaurants seiner Individualität zu berauben und sie in seine Fastfood-Kette einzugliedern, schau ichs chons eit einiger Zeit auf den Besitzer der von mir besuchten Restaurants...das herunterwirtschaften des "Ceinkost und Cemüse" (C&C)-Restaurants hat mir aber gereicht und deshalb, wie gesagt, gibts bei mir nur noch vegetarische Kost, auch wenn mir da beim futtern ständig jemand über die Schultern schaut (Onlinezwang)...das tut man im Restaurant "ButterWeich" (BW) auch schon seit geraumer Zeit.



Langer Rede kurzer Sinn: seit der Nonexistenz der deutschen Kundenbetreuung, 2maligen grundlosen Bann und qualitativ midnerwertiger DLCs bin ich mit EA im Allgemeinen und BW im Speziellen fertig.

#13
Samus02

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Der Koch hat nicht das kochen verlernt aber wie sagt man "Viele köche verderben den brei".

Bioware alleine konnte sehr gut kochen.
Aber nu da eine andere Firma den Löffel mit im spiel hat wirkt die suppe doch sehr versalzen.

Modifié par Samus02, 20 mai 2010 - 08:21 .


#14
Dukemon

Dukemon
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EA kann es sich leider leisten.

Die haben ja auch Maxis zum Beispiel runtergewirtschaftet.^^

#15
Marah Da Vyr

Marah Da Vyr
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@Calcirya: Grandios!!! Ich finde Deinen Beitrag wirklich gelungen. Und das ist keine Ironie!

@All: Aber Zeiten ändern sich. Hm..., ich würde selten (also nie) etwas betreiben, weil ich zuviel Freizeit habe. EA hat Geld zu verdienen, BioWare leben auch nicht nur von Luft. Wir haben entschieden, in welches Restaurant selbige gehen (um Deiner Metapher zu entsprechen). Und sie essen gut.

Andererseits: Sie wiederum setzen uns etwas vor, was nicht jedem schmeckt. Aber das ist korrekt. Man KANN den Kram fressen (wie ich) oder man hält Diät. 3,50 € sind Geld, das ist mir klar. Aber jedem ist freigestellt, dieses so oder anderweitig auszugeben. Lange Rede mit viel Sinn: Wir leben in anderen Zeiten, wir entscheiden ob unseres Hobbys selbst.

Einer muß noch: @Mendagir: Das mit OBLIVION meinst Du nicht ernst!?

#16
UrielOWA

UrielOWA
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ich bleib bioware treu. es ist bioware. und für mich die einzige noch verbleibende firma aufm markt die das bringt was ich mir wünsche.
gut erzählte und genial atmosphärisch rübergebrachte rollenspiele.

natürlich könnten wir alle hingehen und sagen "hey, wir kaufen nix mehr von denen, die haben 2-3 DLCs gebracht, das war mist"
wir könnten es boykottieren. aber mal ganz ehrlich...EA würds nich schaden, die haben soviel kohle dass die es sich warscheins leisten können.
und wirklich schaden würden wir damit eigentlich dann nur eben der firma die wir spieler so lange angehimmelt haben. nämlich bioware.
und damit wäre meiner meinung nach die letzte ordentliche rollenspielfirma ausm rennen.

aber das liegt mitunter auch nicht nur am koch(bioware) oder dem restaurantbesitzer(EA) sondern auch an den kunden.
die kunden möchten immer besseres, aber es soll zudem schnell verzehrbar sein.

weil mal ganz ehrlich. wer würde aus den heutigen generationen noch zu einem spiel wie baldurs gate greifen mit über mehreren hundert stunden spielzeit. keiner mehr. weils denen einfach zu lange dauert. ich hatte bei dragon age ein riesiges "wow" gehört zu der spielzeit von über 60 stunden.....blickte auf mein baldurs gate was vor mir lag und zog die brauen hoch, wo da bitte ein "wow" sein soll, das war im vergleich unglaublich kurz....
allgemein wird heutzutage mehr auf grafik und stimmigkeit der spielumgebung geachtet als auf ein langes fesselndes gutes spiel.

ich hab mir alle DLCs zu DA:O gekauft.(naja bis auf die festtagsgeschenke...) und ich muss sagen: gefangen in stein war gut. wächterfestung sehr gut, return to ostagar mittelmäßig und chroniken viel zu kurz. aber ich habs gekauft und punkt. ich hab die entscheidung selbst getroffen. keiner zwang mich dazu. und ich bereue es auch nicht.

ich werde bioware auch weiterhin vertrauen. weil was die uns auf den tisch setzen hängt mitunter auch von dem ab was wir (die kunden) verlangen.
und ja ich mag EA nicht....hab ich nie...werd ich nie...

Modifié par UrielOWA, 21 mai 2010 - 01:05 .


#17
Mendagir

Mendagir
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Marah Da Vyr wrote...
Einer muß noch: @Mendagir: Das mit OBLIVION meinst Du nicht ernst!?


Ist zwar ein wenig OT, aber ja, ich meine das ernst. Bei Oblivion bin ich irgendwie planlos durch die Welt gelaufen auf der Suche nach der Story. Nachdem ich dann aus der drölften gleich aussehenden Ruine in das drölfte Oblivion-Tor gestolpert bin und auf der Suche nach einer Charakterinteraktion wie im Tutorial nicht fündig geworden bin, habe ich es wieder von der Platte geschmissen und seitdem verstaubt Oblivion in meinem Regal.

Und um Dir und einigen noch einen Schock zu versetzen, mir hat auch Gothic II nicht gefallen, Baldurs Gate ist damals an mir vorbeigegangen und Planescape Torment hab ich (leider) auch nicht gespielt. Dafür kenne ich noch solche Klassiker wie Pool of Radiance, Bard's Tale (auf dem C64), Legend of Faerghail sowie die alte DSA-Trilogie B)

Um wieder zurück zum Thema zu kommen:
Ich stehe dem "Konzept DLC" recht kritisch gegenüber. Ich zähle mich zur "Alt-Zocker"-Fraktion und bevorzuge eine Verpackung inkl. gedrucktem Handbuch im Regal. Ich kann mir auch nicht vorstellen Steam-Kunde zu werden. Das ich mich bei DA:O auf dieses ganze Online-Gehampel für ein Offline-Game eingelassen habe liegt ausschliesslich am Ruf, den Bioware bei mir geniesst. Ich habe mir DA:O kurz nach Release gekauft und spiele es seitdem regelmässig immer wieder mal ein paar Stunden in der Woche.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die DLC's in Summe zwar dem Preis eines vollwertigen AddOns nahe oder gar gleich kommen, aber bei weitem nicht die Spielzeit und Qualität aufweisen. Aber das ist meiner Meinung nach der Standard, an dem man sich messen muss. Hierbei setzt Bioware selbst den Maßstab und trotz EA als Holding und Publisher sind sie zumindest mit DA:O und meiner Meinung auch DA:A ihrem Ruf und ihrem Maßstab gerecht geworden, mit den letzten beiden DLC's allerdings nicht. Diese Diskrepanz ist es, die zu dieser Diskussion geführt hat.

#18
nos_astra

nos_astra
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Calcirya wrote...
Es fällt mir schwer, den einen oder anderen hier zu verstehen. Wo liegt mein Denkfehler?

Wir reden doch über Rollenspiele der Firma Bioware. Ich
vergleiche das Ganze mal mit einem 5-Sterne Restaurant. Wenn ich dort esse
erwarte ich ein Spitzenmenu. Dafür bin ich bereit einiges auszugeben. Jetzt
kommt der Kellner an und bringt als Vorspeise eine Tütensuppe und heißes
Wasser. Als Hauptgang gibt es ein Gericht aus der Mikrowelle. Spätestens dann
gehe ich und lasse die Nachspeise aus. Für mich ist es ein Schokoriegel, für
andere halt die längste Praline.

*snip awesome text stuff*

Ich glaube, das war der anschaulichste und lustigste Vergleich, den ich je gelesen habe. Allein für die Idee gibt es fünf Gummipunkte. ^_^

#19
Wamboland

Wamboland
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Also ich habe mir noch keinen DLC geholt, weil bisher war das Feedback dazu immer zu schlecht für das Geld was man bezahlen sollte (auch vom Umfang her).



Awakening war gut, auch wenn ich den Preis den man bei Amazon und Co. z.T. zahlen soll zu hoch finde (habe es damals für 29,90 gekauft bei MM, das war ok). Auch da gab es Schwächen (extrem schwacher Übergang von DAO zu DAOA), aber man hatte einiges zu tun und es war auch alles unterhaltsam (wenn auch zu leicht^^).



Diese ganze DLC Sache behagt mir eh nicht - ich kaufe auch keine Spiele die nur 6-7 Stunden Spielzeit bieten, mögen sie noch so gut sein, aber dafür ist mir mein Geld zu Schade. Wenn ich für 40€ nicht wenigstens 15-20 Stunden Spielzeit bekomme, dann warte ich bis es das Spiel als Budget Ware gibt. Die DLCs haben meistens ja alle nur so 40-240 Min. Spielzeit bei Preisen von 4-10€, das ist mir dann doch zu wenig muss ich sagen, weil über Kurz oder Lang wird es denke ich Community Projekte geben die dieses Niveau auch erreichen ohne Probleme und gratis sind.

#20
Demetra11

Demetra11
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Bioware steht für mich für nähreiche Story - Gänge. Novell Cuisine.
Und wie jede Küche experimentieren sie halt.

Eigentümer und Koch haben einen genauen Blick auf die Umsatzzahlen, und
dinge die sich nicht
so gut verkaufen, werden eben nicht so häufig
angeboten.

Angebot und Nachfrage werden die Zukunft weisen.

Ich habe das letzte "Dessert" nicht erworben und hoffe einfach

das Bioware nicht vergisst womit sie sich die Sterne die sie besitzen,
erkocht haben.

Netter vergleich Calciryra ^_^

#21
Calcirya

Calcirya
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klarabella wrote...
....gibt es fünf Gummipunkte. ^_^


Danke. Sind angekommen und bereits im Sparschwein. Benötige nur noch die Mitteilung was es denn für 10, 25, 50.... als "Prämie" gibt. :happy:



Die Diskussion geht in die richtige Richtung. Schwerpunkt DLC. Gerade auch im Hinblick auf ME2 und die Ankündigung, dass die kommenden DLC  zu ME3 führen. Es scheint, sie sind auf den Geschmack gekommen. Ich hoffe wirklich auf Konsequenzen der Spieler. Nichtkauf der DLC solange der Inhalt so dürftig ist.
Ich befürchte schlimmes.

Bin weiterhin gespannt, wie die Stimmungslage bei euch so ist.

Es geht mir nicht darum Bioware schlecht zu machen. Allein, wehret den Anfängen.

Modifié par Calcirya, 22 mai 2010 - 06:37 .


#22
Buliwyf1966

Buliwyf1966
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Wenn mir in einem Restaurant ein Essen besonders gut schmeckt (BG1/2), dann esse ich es doch dort weiter und tausche es nicht gegen eine Speise die mir nicht so mundet (DAO).

Klar ist diese DLC-Politik nicht die beste. Ich habe aber bis jetzt noch keinen mit einer Peitsche hinter mich entdeckt, der mich zwingt etwas zu kaufen was ich nicht will. Und auf Werbung höre ich schon lange nicht mehr.
Die Macht des Konsumenten liegt doch darin etwas nicht zu kaufen.
Wenn diese DLC´s alle wirklich so schlecht sind, warum kaufen die denn so viele?

P.S. Popmusik ist für mich nicht so das Wahre. Versuche ich jetzt andere davon abzuhalten diese zu konsumieren? Nein, ist sowieso sinnlos. Soll jeder hören was er will, soll jeder spielen was er will und soll jeder essen was er will.

#23
Aliens Crew

Aliens Crew
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Das sehe ich genauso wie Buliwyf1966.



Bei den DLC's mache ich es ebenso, wie bei Vollpreisspielen. Ich informiere mich im Vorfeld, worum es dabei geht und was mich erwartet und dann kaufe ich es oder eben nicht.



Natürlich kann es dabei vorkommen, daß ich auch mal ins Klo greife. Aber das kann mir auch bei einem Vollpreisspiel passieren.




#24
Kiwi--

Kiwi--
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Ich muss auch den Leuten über mir recht geben (Aliens crew und Buliwyf1996), man hat es doch selbst in der Hand ob man sich DLC herunterläd oder nicht. Zudem gucke ich auch immer vorher in Foren wenn ich mir ein Spiel kaufe egal ob Vollpreispiel DLC usw. , weil dort findet man die objektivsten Meinungen. Na klar hat jeder einen anderen Geschmack aber über solche Diskussionen über ein DLC usw. erfährt man über ihn und kann sich ungefähr seine eigene Meinung dazu bilden und dann entscheiden Kauf oder nicht.

Es ist sinnlos zu sagen dass das Abzocke ist, aufgrund des mageren Inhaltes, weil jeder hat es selbst in der Hand, Niemand ist dazu verpflichtet sein Geld dafür auszugeben.... ;)

#25
Lillsea 001

Lillsea 001
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The Elder Scrolls ( und das wurde schon in mehreren beiträgen geschrieben ) ist nunmal ein Open World Game in dem man tun und lassen kann was man will.

In Bioware Rollenspielen wird man an die hand genommen und durch die Story als auch die Welt geführt.



Es wundert mich das du dich in Cyrudiil verlaufen hast. Vielen war die Questziel Zeigung ein zu starke vereinfachung und wurde mit der ersten Mod rausgemacht. Ebenso die schnellreisefunktion wurde kittisiert. Da war es in Morrowind besser gelöst.



Ich gehöre auch zu jehnen wo Story's regelrecht verschlingt. Aber ich liebe es auch mich frei entfallten zu können. Im übrigen Spiel ich es heute noch sehr gerne und freu mich schon auf den 5. Teil.



Aber zurück zu Bioware :

@ Calciryra. Genialer beitrag. Spricht mir aus der Seele. Aber genau das war mir klar als BW damals zu EA gegangen ist. War bei Origin ( Ultima ) nicht anderst.