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Dragon Age und die Kluft zwischen eigener Identität und Charakter


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#1
DAO_Nathalie

DAO_Nathalie
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Ganz zu Beginn eines Spiels erstellt man sich seinen Charakter. Dabei gehen die meisten ganz ähnlich vor. Das Volk ist dabei gar nicht so wichtig, es kommt nur auf eines an: Die Spielfigur wird mit einem Sympathiebonus ins virtuelle Leben gerufen. Man erstellt sich einen Helden, den man mag, der optisch ein bestimmtes Bild verkörpert, Eigenschaften, Tradition und eine Geschichte mitbringt, die man mag, mit der man sich ein Stück weit identifizieren kann. So geht man dann ins Spiel. Zu Beginn ist alles oft noch ganz einfach. Die Entscheidungen überfordern einen nicht, man findet noch in etwa den Weg, den man gehen möchte und der oft den eigenen Werten im Alltag entspricht. Im besten Fall fühlt man sich eins mit seinem Charakter. Doch irgendwann kommt der Punkt, an dem man sich mit seinen Handlungen nicht mehr identifizieren kann: I am no longer myself. I am a character.

Mit diesem Bruch im Spiel beschäftigt sich ein neuer Artikel bei GreyWardens.com.

I had originally thought that this game was in a kind of 1st-person narration – namely, through myself. I kill Flemeth,  I shag Alistair, I kill darkspawn. Now, I have begun to doubt that and instead am starting to see it as more of a 2nd-person narration. You, the ugly female elf, are quick with daggers and calloused toward people in need, likely because you  have not seen pity toward yourself and even when trying to help others have only seen it gone wrong. You are somewhat put off by Alistair because he is just too sensitive and you tend to think that will get him nowhere in this world. You  find Leliana intriguing because she is entirely feminine and lovely, but also strong and independent.


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