Lian musterte Leanora eine Weile.
„Vielleicht sollten wir Euch erstmals einen Umhang besorgen. Folgt mir.“
Anstatt in die Schneiderei von Kylar zu gehen, entschloss sich Lian einen anderen Händler aufzusuchen. Er wollte seinen Freund nicht wieder in Schwierigkeiten bringen. Sie nahmen daher gleich das erste beste Geschäft. Es lag eher am Rande von dem eigentlichen Trubel der Stadt und schien wohl mittelklassische Waren zu verkaufen.
„Seid gegrüßt! Wie kann ich Euch dienen!“, begrüßte der Händler die beiden mit einem freundlichen Lächeln.
Lian blickte zu Lea. "Sucht Euch einen Umhang aus. Am besten mit Kaputze,ja?" dann grinste er. Sobald sie einen Umhang hatte, konnten sie sich auf den Weg zu der Schmiede machen.
Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
Guest_Juleiila_*
, juil. 21 2010 12:04
#301
Guest_Juleiila_*
Posté 06 août 2010 - 08:20
Guest_Juleiila_*
#302
Posté 06 août 2010 - 11:47
Lea sah sich im Geschäft interessiert um. Umhänge gab es gerade zu Hauf, wollene, dünne, lange, kurze. Nach einiger Zeit hatte Lea einige in die engere Wahl genommen:
einen samtenen, schweren bordeaux-roten mit zarten Goldstickereien am Rand. Ein weiterer war dunkelgrün, relativ schlicht, aus schwerem Lodenstoff. Und der letzte war schokoladenbraun, aus Wildleder.
Sie konnte sich kaum entscheiden, ihr gefielen alle, und sie paßten auch alle wunderbar.
Letztlich sag sie Lian an:
"Ich habe keine Ahnung, welchen ich nehmen soll. Entscheidet Ihr bitte für mich."
einen samtenen, schweren bordeaux-roten mit zarten Goldstickereien am Rand. Ein weiterer war dunkelgrün, relativ schlicht, aus schwerem Lodenstoff. Und der letzte war schokoladenbraun, aus Wildleder.
Sie konnte sich kaum entscheiden, ihr gefielen alle, und sie paßten auch alle wunderbar.
Letztlich sag sie Lian an:
"Ich habe keine Ahnung, welchen ich nehmen soll. Entscheidet Ihr bitte für mich."
#303
Guest_Juleiila_*
Posté 06 août 2010 - 08:32
Guest_Juleiila_*
Grinsend blickte Lian zu Lea.
"An sich würde ich Euch den roten empfehlen. Er passt zu Eurem Ausehen, königlich eben. Und zu Eurer Hautfarbe. Aber da wir ja wollen, dass wir unerkannt bleiben, würde ich den schokoladenbraunen aus Wildleder empfehlen. Nein nicht empfehlen. Ich sage, Ihr müsst ihn nehmen."
Lian grinste wiedermals. Dann legte er das Gold auf das Thresen, und bezahlte somit. Egal für welchen Lea sich entscheiden würde, er wäre schon bezahlt.
"An sich würde ich Euch den roten empfehlen. Er passt zu Eurem Ausehen, königlich eben. Und zu Eurer Hautfarbe. Aber da wir ja wollen, dass wir unerkannt bleiben, würde ich den schokoladenbraunen aus Wildleder empfehlen. Nein nicht empfehlen. Ich sage, Ihr müsst ihn nehmen."
Lian grinste wiedermals. Dann legte er das Gold auf das Thresen, und bezahlte somit. Egal für welchen Lea sich entscheiden würde, er wäre schon bezahlt.
#304
Posté 07 août 2010 - 09:31
„Diese Rüstung hat mir das eine um andere Mal das Leben gerettet“, bemerkte Vernita, als Miandra mit dieser am Leib aus dem Zimmer trat. „Außerdem kleidet sie Euch ausgezeichnet.“
Dann klopfte sie Herren auf die Schulter, so dass dieser beinahe umgefallen wäre. „Und Ihr macht nicht immer so ein Gesicht, mein Freund.“
Dieser antwortete nicht, sondern trommelte nur mit den Fäusten auf die Ladentheke, wobei er wie ein kleiner, beleidigter Junge mit den Füßen aufstampfte. Offenbar war er sogar den Tränen nahe.
Nachdem Miandra sich wieder umgezogen hatte, und Wade mit der Rüstung verschwunden war, wandte sich die Elfe erneut an die schwarzhaarige Frau. „Da Meister Wade ja eine Zeit lang für die Änderung brauchen wird, werde ich nun meinen Verbindungsmann aufsuchen. Ihr könnt mich gerne begleiten, Miandra, oder Ihr wartet hier auf mich. Ganz wie Ihr wollt. Solltet Ihr mich allerdings begleiten, so muss ich Euch bitten, etwas im Hintergrund zu bleiben, wenn ich mit dem Mann spreche. Er misstraut allen Fremden, und es könnte ihn verschrecken, falls wir uns ihm zu zweit nähern.“
Dann klopfte sie Herren auf die Schulter, so dass dieser beinahe umgefallen wäre. „Und Ihr macht nicht immer so ein Gesicht, mein Freund.“
Dieser antwortete nicht, sondern trommelte nur mit den Fäusten auf die Ladentheke, wobei er wie ein kleiner, beleidigter Junge mit den Füßen aufstampfte. Offenbar war er sogar den Tränen nahe.
Nachdem Miandra sich wieder umgezogen hatte, und Wade mit der Rüstung verschwunden war, wandte sich die Elfe erneut an die schwarzhaarige Frau. „Da Meister Wade ja eine Zeit lang für die Änderung brauchen wird, werde ich nun meinen Verbindungsmann aufsuchen. Ihr könnt mich gerne begleiten, Miandra, oder Ihr wartet hier auf mich. Ganz wie Ihr wollt. Solltet Ihr mich allerdings begleiten, so muss ich Euch bitten, etwas im Hintergrund zu bleiben, wenn ich mit dem Mann spreche. Er misstraut allen Fremden, und es könnte ihn verschrecken, falls wir uns ihm zu zweit nähern.“
Modifié par Aliens Crew, 26 août 2010 - 05:28 .
#305
Posté 09 août 2010 - 03:53
„Nun gut, vielleicht wäre es dann besser wenn Ihr ihn alleine aufsucht. Ich werde mich einstweilen zurück in die Taverne begeben.“
Sie wollte gerade aus der Türe verschwinden, als sie sich noch einmal umdrehte. „Oh und … danke für die Rüstung, lasst uns nur hoffen, dass ich nicht all zu oft von ihren Vorteilen Gebrauch machen muss.“, sagte sie etwas verlegen, drehte sich wieder um, und verließ die Schmiede.
Sie nahm denselben Weg, über welchen sie vorerst zur Schmiede gelangt waren, wieder retour. Einerseits da dieser Weg wohl am sichersten war, andererseits da sie keinen anderen kannte.
In der Taverne angekommen ließ sie sich mit einem Glas Wasser – wessen Qualität besser als zuvor war – an einem Tisch in der Ecke nieder, musterte den Raum, und versank in Gedanken.
Sie wollte gerade aus der Türe verschwinden, als sie sich noch einmal umdrehte. „Oh und … danke für die Rüstung, lasst uns nur hoffen, dass ich nicht all zu oft von ihren Vorteilen Gebrauch machen muss.“, sagte sie etwas verlegen, drehte sich wieder um, und verließ die Schmiede.
Sie nahm denselben Weg, über welchen sie vorerst zur Schmiede gelangt waren, wieder retour. Einerseits da dieser Weg wohl am sichersten war, andererseits da sie keinen anderen kannte.
In der Taverne angekommen ließ sie sich mit einem Glas Wasser – wessen Qualität besser als zuvor war – an einem Tisch in der Ecke nieder, musterte den Raum, und versank in Gedanken.
#306
Posté 10 août 2010 - 05:10
„Keine Ursache, Miandra“, bemerkte Vernita noch lächelnd, bevor die schwarzhaarige Frau verschwunden war. Anschließend wandte sich die Elfe an Herren, der immer noch zusammengekauert hinter der Ladentheke stand. „Sagt Meister Wade bitte, dass wir morgen wiederkommen werden, um die Rüstung abzuholen. Und danke für Eure Freundlichkeit.“
Mit einem hämischen Grinsen auf den Lippen verließ sie ebenfalls die Schmiede und machte sich auf dem Weg zum Marktplatz. Sie bewegte sich schnell und geschickt durch das Gedränge, wobei sie wieder einmal den Wachen aus dem Weg ging. Es dauerte eine Weile, bis sie den Stand gefunden hatte, den sie gesucht hatte. Ohne zu zögern ging sie auf den braunhaarigen Verkäufer mit dem Vollbart zu.
„Cesar, mein Freund“, begrüßte Vernita den Mann. „Wie geht es Euch? Ich hoffe, die Geschäfte laufen noch so gut wie früher?“
„Es geht so, werte Dame“, entgegnete dieser. „Aber schön Euch wiederzusehen. Was benötigt Ihr? Vielleicht ein schönes Accessoire für Euch oder Euren Liebsten? Ich hätte mit Gift versetztes Parfüm im Angebot. Oder vielleicht eine schöne Drahtschlinge?“
„Nein, danke“, winkte die Elfe grinsend ab. „Ich suche nach etwas anderem.“
Vernita trat an dem Händler vorbei und untersuchte die Waren auf seinem Stand. Dort lag allerlei Krimskrams herum. Undefinierbare Kräuter und Kristalle, Fläschchen mit unbekanntem Inhalt, ein paar Dolche und Messer und ähnliches. Doch der Blick der Elfe blieb auf einem schlichten, einfachen Anhänger haften, der zwischen dem ganzen Gerümpel hing und völlig schmucklos wirkte.
„Eigentlich interessiere ich mich nur für dieses gute Stück hier“, meinte Vernita und griff nach dem Anhänger. Sie hielt den braunen Stein in die Höhe, direkt vor Cesars Augen. „Allerdings habe ich im Moment kein Geld dabei. Ich würde gerne morgen wiederkommen und es abholen. Könntet Ihr dieses Schmuckstück solange für mich zurücklegen?“
Der braunhaarige Mann stutzte für einen Augenblick, hatte sich aber kurz darauf wieder gefangen. „Selbstverständlich, meine Dame. Wie Ihr wünscht. Also, dann, bis morgen.“
Cesar nahm von der Elfe den Anhänger entgegen. Diese lächelte ihn nur kurz an, bevor sie sich abwandte und in der Menge verschwand. Sie machte sich wieder auf den Weg zurück zur Taverne. Dieses mal nahm sie eine andere Route, achtete aber erneut darauf, dass ihr niemand folgte. Nach einer kurzen Weile hatte sie ihr Ziel erreicht und betrat die Taverne. Miandra saß an einem der Tische und trank ein Glas Wasser. Sie trat zu der Frau und setzte sich auf den gegenüberliegenden Stuhl.
„So“, meinte die Elfe langgezogen. „Der Kontakt ist hergestellt. Morgen werde ich mit meinem Kontaktmann in Verbindung treten. Ich hoffe, dass wir dann ein paar Antworten erhalten werden.“
Mit einem hämischen Grinsen auf den Lippen verließ sie ebenfalls die Schmiede und machte sich auf dem Weg zum Marktplatz. Sie bewegte sich schnell und geschickt durch das Gedränge, wobei sie wieder einmal den Wachen aus dem Weg ging. Es dauerte eine Weile, bis sie den Stand gefunden hatte, den sie gesucht hatte. Ohne zu zögern ging sie auf den braunhaarigen Verkäufer mit dem Vollbart zu.
„Cesar, mein Freund“, begrüßte Vernita den Mann. „Wie geht es Euch? Ich hoffe, die Geschäfte laufen noch so gut wie früher?“
„Es geht so, werte Dame“, entgegnete dieser. „Aber schön Euch wiederzusehen. Was benötigt Ihr? Vielleicht ein schönes Accessoire für Euch oder Euren Liebsten? Ich hätte mit Gift versetztes Parfüm im Angebot. Oder vielleicht eine schöne Drahtschlinge?“
„Nein, danke“, winkte die Elfe grinsend ab. „Ich suche nach etwas anderem.“
Vernita trat an dem Händler vorbei und untersuchte die Waren auf seinem Stand. Dort lag allerlei Krimskrams herum. Undefinierbare Kräuter und Kristalle, Fläschchen mit unbekanntem Inhalt, ein paar Dolche und Messer und ähnliches. Doch der Blick der Elfe blieb auf einem schlichten, einfachen Anhänger haften, der zwischen dem ganzen Gerümpel hing und völlig schmucklos wirkte.
„Eigentlich interessiere ich mich nur für dieses gute Stück hier“, meinte Vernita und griff nach dem Anhänger. Sie hielt den braunen Stein in die Höhe, direkt vor Cesars Augen. „Allerdings habe ich im Moment kein Geld dabei. Ich würde gerne morgen wiederkommen und es abholen. Könntet Ihr dieses Schmuckstück solange für mich zurücklegen?“
Der braunhaarige Mann stutzte für einen Augenblick, hatte sich aber kurz darauf wieder gefangen. „Selbstverständlich, meine Dame. Wie Ihr wünscht. Also, dann, bis morgen.“
Cesar nahm von der Elfe den Anhänger entgegen. Diese lächelte ihn nur kurz an, bevor sie sich abwandte und in der Menge verschwand. Sie machte sich wieder auf den Weg zurück zur Taverne. Dieses mal nahm sie eine andere Route, achtete aber erneut darauf, dass ihr niemand folgte. Nach einer kurzen Weile hatte sie ihr Ziel erreicht und betrat die Taverne. Miandra saß an einem der Tische und trank ein Glas Wasser. Sie trat zu der Frau und setzte sich auf den gegenüberliegenden Stuhl.
„So“, meinte die Elfe langgezogen. „Der Kontakt ist hergestellt. Morgen werde ich mit meinem Kontaktmann in Verbindung treten. Ich hoffe, dass wir dann ein paar Antworten erhalten werden.“
Modifié par Aliens Crew, 26 août 2010 - 05:29 .
#307
Posté 10 août 2010 - 06:43
Leanora entschied sich für den ihr empfohlenen, auch wenn ihr der grüne bei weitem besser gefallen hätte. Aber sie mußte sich auf Lians Urteil verlassen. Es paßte ihr überhaupt nicht, dass er bezahlt hatte, aber ändern konnte sie es auch nicht.
Als sie wieder zu Lian trat sagte sie:
"Danke Lian, Ihr hätten den Umhang aber nicht bezahlen müssen. Und was nun? Zurück zur Taverne? Geht am besten voran, ich folge Euch einfach. Dann werde ich ja sehen, wohin Ihr mich verschleppt", lächelte sie verschmitzt.
Als sie wieder zu Lian trat sagte sie:
"Danke Lian, Ihr hätten den Umhang aber nicht bezahlen müssen. Und was nun? Zurück zur Taverne? Geht am besten voran, ich folge Euch einfach. Dann werde ich ja sehen, wohin Ihr mich verschleppt", lächelte sie verschmitzt.
#308
Posté 11 août 2010 - 12:12
„Gute Neuigkeiten.“, antwortete sie mit einem leichten Lächeln und nahm einen Schluck aus dem Glas. Nachdem sie dieses wieder auf den Tisch gestellt hatte, herrschte ein kurzer Schweigemoment.
„Wie schade, dass ich unter solchen Umständen nach Denerim gekommen bin.“, sie seufzte, „Vor einigen Jahren hätte ich wohl davon geträumt einmal eine solche Auswahl bei einem Markt zu sehen. Und in der Menge unterzugehen. Wo einen keiner kennt und es egal ist was man tut, es egal ist was andere tun.“
Mit ausdruckloser Miene blickte sie in das Wasserglas welches sie noch immer mit einer Hand umklammerte, „Was denkt Ihr, passiert mit all den Kindern?“
Sie schluckte bevor sie aufblickte und Vernita einen Moment lang musterte. Eigentlich wollte sie die Theorien auf diese Frage nicht hören, doch es war besser eine andere Ansicht der Dinge zu hören, als immer nur die eigene.
„Wie schade, dass ich unter solchen Umständen nach Denerim gekommen bin.“, sie seufzte, „Vor einigen Jahren hätte ich wohl davon geträumt einmal eine solche Auswahl bei einem Markt zu sehen. Und in der Menge unterzugehen. Wo einen keiner kennt und es egal ist was man tut, es egal ist was andere tun.“
Mit ausdruckloser Miene blickte sie in das Wasserglas welches sie noch immer mit einer Hand umklammerte, „Was denkt Ihr, passiert mit all den Kindern?“
Sie schluckte bevor sie aufblickte und Vernita einen Moment lang musterte. Eigentlich wollte sie die Theorien auf diese Frage nicht hören, doch es war besser eine andere Ansicht der Dinge zu hören, als immer nur die eigene.
#309
Posté 11 août 2010 - 06:10
„Ja, in dieser Stadt kann man schon in der Menge verschwinden, wenn man das will. Vorausgesetzt natürlich, dass man keine spitzen Ohren hat. Und selbst das ist kein Garant dafür, dass man nicht eines grausamen Todes stirbt“, erwiderte Vernita resigniert, wobei sie für einen Moment an ihr totes Baby denken musste. Schnell schob sie diesen Gedanken beiseite.
„Aber um auf Eure Frage einzugehen“, fuhr sie stattdessen fort. „Ich habe keine Ahnung, warum diese Kinder entführt werden. Und ich will Euch auch nicht mit meinen Mutmaßungen erschrecken. Also versuche ich mich auf die Fakten zu beziehen, die Euch wohl schon genug Angst einjagen dürften.“
Die Elfe machte eine kurze Pause und lehnte sich weiter über die Tischplatte, damit sie nicht so laut sprechen musste.
„Bevor ich Euch in der Taverne zum ersten Mal traf, waren Hennrik und ich sowie der Krieger und die blonde Frau, die uns in Lothering verlassen haben, in der alten Festungsruine von Ostagar. Dort trafen wir auf einen Magier, der ebenfalls einige Kinder entführt hatte. Was er allerdings mit ihnen vorhatte, dass haben wir nie herausgefunden, denn als wir ihn angriffen, benutzte er lediglich ihre Lebensenergie, um uns mit Hilfe eines Blutmagierituals zu entkommen. Ich denke auch nicht, dass dieser Magier in dieser Sache eine Schlüsselposition einnimmt. Für mich schien er ebenso ein Lakai zu sein, wie der Magier, der meine alten Gefährten getötet hat oder wie der Kerl, der dasselbe letzte Nacht bei Leanora versucht hat. Ebenso wenig denke ich, dass die Kinder nur als Opfer für magische Rituale benutzt werden, dafür reicht jedes lebende Wesen. Und ganz simplen Sklavenhandel schließe ich ebenfalls aus. Hier läuft etwas weitaus größeres und auch gefährlicheres ab. Ich tippe auf einen Kult.“
Vernita sah sich kurz im Raum um, bevor sie sich wieder an Miandra wandte und diese zu sich heranwinkte. Diese lehnte sich ebenfalls über die Tischplatte, bis sich die Gesichter der beiden Frauen fast berührten.
„Außerdem scheinen in diesem Fall auch so genannte Seelensplitter eine gewisse Rolle zu spielen, mit denen der Magier in Ostagar herumexperimentiert hat. Ich habe keine Ahnung, was man mit diesen Dingern anstellen kann, aber eine Sache beunruhigt mich dabei schon, doch die möchte ich hier lieber nicht äußern.“ Sie warf einen kurzen Blick auf Hennrik, der immer noch zu schlafen schien. „Wenn Ihr wissen wollt, was ich befürchte, dann kommt nachher in mein Zimmer, da können wir ungestört reden.“
Die Elfe lehnte sich wieder nach hinten und fing an sich zu recken. „So. Jetzt gehe ich erst einmal in mein Zimmer. Ich muss mir mal den Schmutz und das Blut der letzten Tage vom Körper waschen. Bis später dann, Miandra.“
Bei ihren Worten stand sie auf, nickte der schwarzhaarigen Frau noch einmal kurz zu und wandte sich dann ab, bevor sie über die Treppe nach oben ging.
„Aber um auf Eure Frage einzugehen“, fuhr sie stattdessen fort. „Ich habe keine Ahnung, warum diese Kinder entführt werden. Und ich will Euch auch nicht mit meinen Mutmaßungen erschrecken. Also versuche ich mich auf die Fakten zu beziehen, die Euch wohl schon genug Angst einjagen dürften.“
Die Elfe machte eine kurze Pause und lehnte sich weiter über die Tischplatte, damit sie nicht so laut sprechen musste.
„Bevor ich Euch in der Taverne zum ersten Mal traf, waren Hennrik und ich sowie der Krieger und die blonde Frau, die uns in Lothering verlassen haben, in der alten Festungsruine von Ostagar. Dort trafen wir auf einen Magier, der ebenfalls einige Kinder entführt hatte. Was er allerdings mit ihnen vorhatte, dass haben wir nie herausgefunden, denn als wir ihn angriffen, benutzte er lediglich ihre Lebensenergie, um uns mit Hilfe eines Blutmagierituals zu entkommen. Ich denke auch nicht, dass dieser Magier in dieser Sache eine Schlüsselposition einnimmt. Für mich schien er ebenso ein Lakai zu sein, wie der Magier, der meine alten Gefährten getötet hat oder wie der Kerl, der dasselbe letzte Nacht bei Leanora versucht hat. Ebenso wenig denke ich, dass die Kinder nur als Opfer für magische Rituale benutzt werden, dafür reicht jedes lebende Wesen. Und ganz simplen Sklavenhandel schließe ich ebenfalls aus. Hier läuft etwas weitaus größeres und auch gefährlicheres ab. Ich tippe auf einen Kult.“
Vernita sah sich kurz im Raum um, bevor sie sich wieder an Miandra wandte und diese zu sich heranwinkte. Diese lehnte sich ebenfalls über die Tischplatte, bis sich die Gesichter der beiden Frauen fast berührten.
„Außerdem scheinen in diesem Fall auch so genannte Seelensplitter eine gewisse Rolle zu spielen, mit denen der Magier in Ostagar herumexperimentiert hat. Ich habe keine Ahnung, was man mit diesen Dingern anstellen kann, aber eine Sache beunruhigt mich dabei schon, doch die möchte ich hier lieber nicht äußern.“ Sie warf einen kurzen Blick auf Hennrik, der immer noch zu schlafen schien. „Wenn Ihr wissen wollt, was ich befürchte, dann kommt nachher in mein Zimmer, da können wir ungestört reden.“
Die Elfe lehnte sich wieder nach hinten und fing an sich zu recken. „So. Jetzt gehe ich erst einmal in mein Zimmer. Ich muss mir mal den Schmutz und das Blut der letzten Tage vom Körper waschen. Bis später dann, Miandra.“
Bei ihren Worten stand sie auf, nickte der schwarzhaarigen Frau noch einmal kurz zu und wandte sich dann ab, bevor sie über die Treppe nach oben ging.
#310
Posté 11 août 2010 - 07:28
Die Taverne war Leer , außer ihm , Mia und Vernita war nur der Wirt anwesend , welcher recht gelangweilt hinter der Theke stand und Bierhumpen putzte . Schläfrig griff Hennrik nach seiner Pfeife und stopfte sie mit frischem Kraut , bestes Langgrundblatt . Mit einem Fingerschnippen entzündete sich der Tabak . Nach denklich blies Hennrik einige Rauchringe in die leere Schankstube . Die rauchringe jagten sich gegenseitig , zwischen den Tischen und Bänken hindurch , bis sie schließlich einer nachd em anderen durch die KAminöffnung nach draußen verschwanden.
Er wandte sich Vernita zu und blickte sie ernst an . " Ihr vermutet also einen Kult hinter alledem Terror ? Wahrlich weit gefasst , doch könntet ihr mit großer Warscheinlichkeit Recht behalten . Die Seelensplitter die ich in Ostagar fand und jene , die ich schon vorher entdeckte , weisen alle die selben Marken auf . Ein Schatten im Lyrium , verursacht durch nur eine s. Blutmagie . Mächtige arkane Rituale noch aus der Zeit von vor Tevinter . Im alten Reich waren sie verboten ,bei Todesstrafe , und die Kirche achtete sehr genau darauf . Doch mit dem zerfall von Tevinter gerieten auch viele arkane Praktiken in vergessenheit , Archive die ebendiese aufgezeichnet und bewahrt hatten wurden versigelt und vergessen . Anscheinend wurde eines der Archive gefunden ,und die Finder brachen es auf , trotz mächtiger magischer Barieren . Wenn das stimmt , müssen wir schnell handeln " , sagte er mit gedämpfter Stimme .
Er wandte sich Vernita zu und blickte sie ernst an . " Ihr vermutet also einen Kult hinter alledem Terror ? Wahrlich weit gefasst , doch könntet ihr mit großer Warscheinlichkeit Recht behalten . Die Seelensplitter die ich in Ostagar fand und jene , die ich schon vorher entdeckte , weisen alle die selben Marken auf . Ein Schatten im Lyrium , verursacht durch nur eine s. Blutmagie . Mächtige arkane Rituale noch aus der Zeit von vor Tevinter . Im alten Reich waren sie verboten ,bei Todesstrafe , und die Kirche achtete sehr genau darauf . Doch mit dem zerfall von Tevinter gerieten auch viele arkane Praktiken in vergessenheit , Archive die ebendiese aufgezeichnet und bewahrt hatten wurden versigelt und vergessen . Anscheinend wurde eines der Archive gefunden ,und die Finder brachen es auf , trotz mächtiger magischer Barieren . Wenn das stimmt , müssen wir schnell handeln " , sagte er mit gedämpfter Stimme .
Modifié par MeisterGamer, 11 août 2010 - 07:41 .
#311
Posté 11 août 2010 - 07:45
Miandra blieb noch einige Augenblicke sitzen und ließ Vernitas Worte in ihren Gedanken kreisen. Sie hatte vieles angenommen, doch diese neuen Möglichkeiten bereiteten ihr nun Magenschmerzen und sie spürte wie ihr einige Schweißtropfen an den Schläfen hinab liefen.
Sie leerte den Rest des Wassers mit einem Schluck, forderte bei dem Wirt einen Eimer mit heißem Wasser an und begab sich damit in ihr Zimmer. Nachdem sie sich während der Reise nur in kalten Flüssen oder Seen – oder gar nicht – gewaschen hatte, würde sie sich danach vielleicht etwas besser fühlen. Schon eigenartig, hätte Vernita das mit dem Waschen nicht erwähnt, wäre ihr der eigene Gestank nach Schweiß und eingetrocknetem Blut wohl gar nicht aufgefallen.
Sie schloss die Türe hinter sich ab, entledigte sich ihrer Rüstung und restlichen Kleidung und begann sich mit einer Seife – welche der Wirt mit einem freudigen Lächeln beigelegt hatte, als sie den Eimer verlangte – zu waschen. Nachdem sich das Wasser verfärbt hatte und sie sich sauber fühlte, kramte sie eine kurze dunkelbraune Leinenhose, sowie eine weiße kurzärmlige Leinenbluse aus ihrer Tasche. Da die Kleidung eng anliegend war, verschwanden jegliche Knitter die aufgrund des Transportes entstanden waren.
Sie brachte den Eimer zum Wirt zurück und forderte einen Frischen an um ihre Kleidung zu waschen, doch der Wirt bestand darauf diese für sie zu waschen, und Miandra nahm das Angebot dankend an.
Wieder in ihrem Zimmer angekommen polierte und fettete sie ihre Rüstung und schliff die Dolche an den Schleifsteinen.
Nachdem alles erledigt schien, ließ sie sich mit einem tiefen seufzen aufs Bett fallen. Doch als sie merkte, dass sich ihre Gedanken wieder um bereits Vergangenes sowie um die Zukunft zu kreisen schienen, sprang sie wieder vom Bett auf, schnappte ihren Waffengurt und begab sich, ohne der Rüstung mit teilweise noch nassen Haaren, zu dem Zimmer, in welchen sie Vernita vermutete, und klopfte an die Türe.
Sie leerte den Rest des Wassers mit einem Schluck, forderte bei dem Wirt einen Eimer mit heißem Wasser an und begab sich damit in ihr Zimmer. Nachdem sie sich während der Reise nur in kalten Flüssen oder Seen – oder gar nicht – gewaschen hatte, würde sie sich danach vielleicht etwas besser fühlen. Schon eigenartig, hätte Vernita das mit dem Waschen nicht erwähnt, wäre ihr der eigene Gestank nach Schweiß und eingetrocknetem Blut wohl gar nicht aufgefallen.
Sie schloss die Türe hinter sich ab, entledigte sich ihrer Rüstung und restlichen Kleidung und begann sich mit einer Seife – welche der Wirt mit einem freudigen Lächeln beigelegt hatte, als sie den Eimer verlangte – zu waschen. Nachdem sich das Wasser verfärbt hatte und sie sich sauber fühlte, kramte sie eine kurze dunkelbraune Leinenhose, sowie eine weiße kurzärmlige Leinenbluse aus ihrer Tasche. Da die Kleidung eng anliegend war, verschwanden jegliche Knitter die aufgrund des Transportes entstanden waren.
Sie brachte den Eimer zum Wirt zurück und forderte einen Frischen an um ihre Kleidung zu waschen, doch der Wirt bestand darauf diese für sie zu waschen, und Miandra nahm das Angebot dankend an.
Wieder in ihrem Zimmer angekommen polierte und fettete sie ihre Rüstung und schliff die Dolche an den Schleifsteinen.
Nachdem alles erledigt schien, ließ sie sich mit einem tiefen seufzen aufs Bett fallen. Doch als sie merkte, dass sich ihre Gedanken wieder um bereits Vergangenes sowie um die Zukunft zu kreisen schienen, sprang sie wieder vom Bett auf, schnappte ihren Waffengurt und begab sich, ohne der Rüstung mit teilweise noch nassen Haaren, zu dem Zimmer, in welchen sie Vernita vermutete, und klopfte an die Türe.
#312
Posté 12 août 2010 - 04:10
„Ihr habt ziemlich guten Ohren für Euer Alter, Hennrik“, bemerkte Vernita, die bereits die Treppe hinaufging. Nun drehte sie sich noch einmal zu dem Magier um. „Ja, ich gehe wirklich, davon aus, dass hier ein Kult am Werk ist. Und ich spreche dabei nicht von ein paar durchgeknallten Irren, die irgendeine verlorene Gottheit anbeten. Dafür sind diese Typen viel zu gut organisiert. Außerdem scheinen sie Verbindungen zu den höchsten Kreisen dieses Landes zu haben. Ich hoffe, dass ich morgen mehr weiß, sobald das Treffen mit meinem Kontaktmann vorbei ist. Dann reden wir weiter.“
Die Elfe wandte sich wieder zum Gehen, rief aber noch dem Wirt zu, er möge ihr Wasser zum Waschen auf ihr Zimmer bringen. Danach verließ sie den Schankraum und ging schnurstracks zu ihren Räumlichkeiten.
In ihrem Zimmer standen nur ein Bett, ein kleiner Nachtisch mit einer Kerze darauf, ein wackeliger Schemel und ein morsch aussehender Schrank. Vernita trat an das kleine Fenster und sah nach draußen. Sie blickte auf die schmale Gasse, die hinter der Taverne lang führte. Sie war menschenleer. Eine leichte Brise wehte durch die Stadt und wirbelte den Staub auf, der sich wie kleine Nebelschwaden über die Straße bewegte.
Nachdem sie eine Weile aus dem Fenster gesehen hatte, klopfte es an der Tür. „Herein!“ rief die Elfe kurz und knapp. Der Wirt betrat das Zimmer. Er hielt eine große Waschschüssel samt Handtücher in der einen und einen Eimer mit dampfenden Wasser in der anderen Hand.
„Stellt es einfach dort ab“, meinte Vernita nur und drehte sich wieder zum Fenster um. Sie wartete, bis der Wirt wieder verschwunden war, bevor sie ihre Rüstung auszog. Sie legte die einzelnen Teile fein säuberlich auf den Boden. Nur mit ihrer Unterwäsche bekleidet schüttete sie die Hälfte des Wassereimers in die Waschschüssel. Die Dampfschwaden des heißen Wassers stiegen daraus empor und verbreiteten eine wohlige Wärme.
Vernita zog ihr Unterhemd aus und begutachtete zuerst einmal ihren Brustkorb. Doch die Schwellung, die ihr der Kerl mit dem Streithammer in Lothering beigebracht hatte war inzwischen abgeklungen. Zufrieden grinsend zog sie auch noch den Rest aus und stopfte alles in den Wassereimer. Dan wusch sie sich das Gesicht, die Arme, den Oberkörper und zum Schluss noch die Beine. Nachdem sie sich komplett vom Blut, Schmutz und Schweiß befreit hatte, trocknete sie sich ab, ging zu ihrer Tasche und kramte ihre Ersatzkleidung heraus. Ein einfaches grüner Leinenhemd, samt brauner Wollhose und ein Paar Socken. Sie zog alles an, bevor sie sich daran machte, ihre Unterwäsche in dem Wassereimer zu waschen. Anschließend hängte sie diese zum Trocknen über das Fensterbrett.
Seufzend setzte sich auf das Bett und ließ den Kopf hängen, als es kurz darauf an der Tür klopfte. „Herein! Es ist nicht abgeschlossen!“ rief sie und hob den Kopf. Miandra trat daraufhin ins Zimmer.
„Setzt Euch zu mir“, meinte die Elfe mit einem Lächeln auf den Lippen und klopfte dabei neben sich auf das Bett. „Ihr wollt sicher wissen, worüber ich vorhin gesprochen habe, nicht wahr?“
Die schwarzhaarige Frau nickte und setzte sich neben die Elfe auf das Bett.
„Es geht um Hennrik“, begann Vernita, wobei sie Miandra mit ernster Miene direkt in die Augen sah. „Ich traue ihm nicht über den Weg. Und dieses Gefühl ist bei ihm noch schlimmer als bei Lian oder Leanora. Zum einen ist er ein Magier. Denen habe ich schon immer misstraut. Aber das ist nicht der Hauptgrund. Es geht vielmehr um diese Seelensplitter, von denen ich Euch erzählt habe. Sie scheinen eine alte, böse Macht zu repräsentieren. Und unser Hennrik hat ein ziemlich großes Interesse an diesen Artefakten. Ich würde sie alle zerstören, doch er sammelt sie stattdessen. Keine Ahnung, warum er das tut, aber es gefällt mir nicht.“
Sie machte eine kurze Pause, in der sie zur Tür sah, so als würde sie befürchten, dass dahinter jemand stand und sie belauschte. Dann wandte sie ihren Blick wieder Miandra zu. „Ich vermute, er verfolgt seinen eigenen Plan mit diesen Dingern, und ich fürchte, er könnte sich deswegen irgendwann als Problem darstellen. Zumindest, wenn er vorhat, die Macht dieser Splitter für sich persönlich zu nutzen. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Seid Ihr bereit, mich gegen diese alten Magier zu unterstützen, falls die Situation es erfordern sollte?“
Den Blick, den die Elfe der schwarzhaarigen Frau entgegenwarf war fast flehend.
Die Elfe wandte sich wieder zum Gehen, rief aber noch dem Wirt zu, er möge ihr Wasser zum Waschen auf ihr Zimmer bringen. Danach verließ sie den Schankraum und ging schnurstracks zu ihren Räumlichkeiten.
In ihrem Zimmer standen nur ein Bett, ein kleiner Nachtisch mit einer Kerze darauf, ein wackeliger Schemel und ein morsch aussehender Schrank. Vernita trat an das kleine Fenster und sah nach draußen. Sie blickte auf die schmale Gasse, die hinter der Taverne lang führte. Sie war menschenleer. Eine leichte Brise wehte durch die Stadt und wirbelte den Staub auf, der sich wie kleine Nebelschwaden über die Straße bewegte.
Nachdem sie eine Weile aus dem Fenster gesehen hatte, klopfte es an der Tür. „Herein!“ rief die Elfe kurz und knapp. Der Wirt betrat das Zimmer. Er hielt eine große Waschschüssel samt Handtücher in der einen und einen Eimer mit dampfenden Wasser in der anderen Hand.
„Stellt es einfach dort ab“, meinte Vernita nur und drehte sich wieder zum Fenster um. Sie wartete, bis der Wirt wieder verschwunden war, bevor sie ihre Rüstung auszog. Sie legte die einzelnen Teile fein säuberlich auf den Boden. Nur mit ihrer Unterwäsche bekleidet schüttete sie die Hälfte des Wassereimers in die Waschschüssel. Die Dampfschwaden des heißen Wassers stiegen daraus empor und verbreiteten eine wohlige Wärme.
Vernita zog ihr Unterhemd aus und begutachtete zuerst einmal ihren Brustkorb. Doch die Schwellung, die ihr der Kerl mit dem Streithammer in Lothering beigebracht hatte war inzwischen abgeklungen. Zufrieden grinsend zog sie auch noch den Rest aus und stopfte alles in den Wassereimer. Dan wusch sie sich das Gesicht, die Arme, den Oberkörper und zum Schluss noch die Beine. Nachdem sie sich komplett vom Blut, Schmutz und Schweiß befreit hatte, trocknete sie sich ab, ging zu ihrer Tasche und kramte ihre Ersatzkleidung heraus. Ein einfaches grüner Leinenhemd, samt brauner Wollhose und ein Paar Socken. Sie zog alles an, bevor sie sich daran machte, ihre Unterwäsche in dem Wassereimer zu waschen. Anschließend hängte sie diese zum Trocknen über das Fensterbrett.
Seufzend setzte sich auf das Bett und ließ den Kopf hängen, als es kurz darauf an der Tür klopfte. „Herein! Es ist nicht abgeschlossen!“ rief sie und hob den Kopf. Miandra trat daraufhin ins Zimmer.
„Setzt Euch zu mir“, meinte die Elfe mit einem Lächeln auf den Lippen und klopfte dabei neben sich auf das Bett. „Ihr wollt sicher wissen, worüber ich vorhin gesprochen habe, nicht wahr?“
Die schwarzhaarige Frau nickte und setzte sich neben die Elfe auf das Bett.
„Es geht um Hennrik“, begann Vernita, wobei sie Miandra mit ernster Miene direkt in die Augen sah. „Ich traue ihm nicht über den Weg. Und dieses Gefühl ist bei ihm noch schlimmer als bei Lian oder Leanora. Zum einen ist er ein Magier. Denen habe ich schon immer misstraut. Aber das ist nicht der Hauptgrund. Es geht vielmehr um diese Seelensplitter, von denen ich Euch erzählt habe. Sie scheinen eine alte, böse Macht zu repräsentieren. Und unser Hennrik hat ein ziemlich großes Interesse an diesen Artefakten. Ich würde sie alle zerstören, doch er sammelt sie stattdessen. Keine Ahnung, warum er das tut, aber es gefällt mir nicht.“
Sie machte eine kurze Pause, in der sie zur Tür sah, so als würde sie befürchten, dass dahinter jemand stand und sie belauschte. Dann wandte sie ihren Blick wieder Miandra zu. „Ich vermute, er verfolgt seinen eigenen Plan mit diesen Dingern, und ich fürchte, er könnte sich deswegen irgendwann als Problem darstellen. Zumindest, wenn er vorhat, die Macht dieser Splitter für sich persönlich zu nutzen. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Seid Ihr bereit, mich gegen diese alten Magier zu unterstützen, falls die Situation es erfordern sollte?“
Den Blick, den die Elfe der schwarzhaarigen Frau entgegenwarf war fast flehend.
#313
Posté 12 août 2010 - 08:34
„Natürlich werde ich Euch unterstützen, auch wenn ich bisher noch nie gegen einen Magier gekämpft habe, und er scheint mir ziemlich mächtig zu sein. Je älter ein Magier, desto stärker, sagt man doch.“, sie fasste sich kurz nachdenklich ans Kinn und blickte zu Boden, „Doch sein Blut hat dieselbe Farbe wie das meine, also …“, sie legte die Hände wieder auf das Bett, „Wie auch immer, was ich sagen wollte, wenn er sich gegen uns stellen sollte oder diese Seelensplitter eine Gefahr für uns darstellen sollten, dann werde ich Euch helfen. Dennoch … bereitet mir der Magier momentan weniger Sorgen …“, fügte sie seufzend hinzu.
„Ich fühle mich irgendwie beobachtet von diesem Elf, und das gefällt mir nicht.“, sagte sie schlicht, „Und seine Fähigkeiten beunruhigen mich, wobei mich eher seine psychischen als physischen beunruhigen. Er weiß meine Vergangenheit, ohne dass ich sie ihm erzählt habe … das ist wie wenn er mir durch meine Haut direkt in die Seele geblickt hätte, ohne meiner Erlaubnis!“
Der Tonfall in ihren Sätzen wurde nach und nach wütender, doch dies konnte man nur leicht raus hören, da ihre Miene unverändert blieb.
„Ich fühle mich irgendwie beobachtet von diesem Elf, und das gefällt mir nicht.“, sagte sie schlicht, „Und seine Fähigkeiten beunruhigen mich, wobei mich eher seine psychischen als physischen beunruhigen. Er weiß meine Vergangenheit, ohne dass ich sie ihm erzählt habe … das ist wie wenn er mir durch meine Haut direkt in die Seele geblickt hätte, ohne meiner Erlaubnis!“
Der Tonfall in ihren Sätzen wurde nach und nach wütender, doch dies konnte man nur leicht raus hören, da ihre Miene unverändert blieb.
#314
Posté 13 août 2010 - 07:37
„Macht Euch keine Sorgen“, sagte Vernita und nahm Miandras Hand in die ihre. „Sollte Lian Euch in irgendeiner Form auch nur den geringsten Schaden zufügen oder es auch nur versuchen, so wird er sehr schnell feststellen müssen, wie sterblich er tatsächlich ist.“
Die Elfe sah der schwarzhaarigen Frau tief in die blauen Augen. „Ihr seid mir sehr wichtig geworden, Miandra. Und ich habe so etwas schon lange nicht mehr gefühlt. Ich werde es nicht zulassen, dass Euch irgendjemand etwas antut. Das verspreche ich Euch.“
Sie führte Miandras Hand ganz langsam an ihren Mund und hauchte ihr einen sanften Kuss auf die Finger. Anschließend näherte sich Vernitas andere Hand dem Gesicht ihres Gegenübers. Doch bevor ihre Finger Miandras Wange berühren konnten, zuckte die Elfe zurück. Während ihre Hand in der Luft verharrte, sah sie die schwarzhaarige Frau immer noch an, während sich Tränen in ihren Augen bildeten.
„Verzeiht mir“, meinte sie nur und ließ die Hand der Frau los, bevor sie aufstand und zum Fenster ging. Während sie nach draußen starrte, schien sie darum zu kämpfen, nicht weinen zu müssen. „Ich hätte das nicht tun sollen.“
Die Elfe sah der schwarzhaarigen Frau tief in die blauen Augen. „Ihr seid mir sehr wichtig geworden, Miandra. Und ich habe so etwas schon lange nicht mehr gefühlt. Ich werde es nicht zulassen, dass Euch irgendjemand etwas antut. Das verspreche ich Euch.“
Sie führte Miandras Hand ganz langsam an ihren Mund und hauchte ihr einen sanften Kuss auf die Finger. Anschließend näherte sich Vernitas andere Hand dem Gesicht ihres Gegenübers. Doch bevor ihre Finger Miandras Wange berühren konnten, zuckte die Elfe zurück. Während ihre Hand in der Luft verharrte, sah sie die schwarzhaarige Frau immer noch an, während sich Tränen in ihren Augen bildeten.
„Verzeiht mir“, meinte sie nur und ließ die Hand der Frau los, bevor sie aufstand und zum Fenster ging. Während sie nach draußen starrte, schien sie darum zu kämpfen, nicht weinen zu müssen. „Ich hätte das nicht tun sollen.“
#315
Posté 13 août 2010 - 09:59
Miandra stockte für einen Moment der Atem, und sie wusste nicht wie sie reagieren, oder was sie sagen sollte und betrachtete Vernita in einem scheinbar zeitlosen Moment, als sie am Fenster stand, und darauf hoffte, dass man so nicht sehen konnte, dass sie den Tränen nahe war.
Für Miandra spiegelte Vernita so viel Leid, Schmerz, Hass und Trauer wider. Mehr von all dem, als sie glaubte, dass jemals jemand vertragen könnte.
Und dennoch ... bewunderte sie Vernita für ihre Stärke und Willenskraft. Doch nun, sah sie eine Seite die sich nicht kannte. Wie eine zerbrechliche Vase ... die sie in der Hand hielt und jederzeit fallen lassen könnte.
Sie würde die Vase nicht fallen lassen.
Doch sie wusste auch, dass sie andere Gefühle für Vernita hegte, als Vernita unbewusst zu hoffen vermochte. Miandra fühlte sich, als könnte sie Vernita alles erzählen, fühlte sich in ihrer Gegenwart sicher und schon bei dem Gedanken daran, die Elfe leiden sehen zu müssen, lief ihr ein kalter Schauer den Rücken hinab. Doch Miandra vermochte dieses Gefühl nicht zu deuten. Wie sollte sie das auch? Sie wurde ihr gesamtes Leben über verachtet, und der einzige Mensch der ihr nach dem Tod ihres Bruders je etwas bedeutete war ihre Tochter. Alle Freundinnen die sie bisher hatte, dienten nur dem Zweck des gutes Bildes. Dem war sie sich nun bewusst, auch wenn sie einst glaubte, dass ihr all diese Menschen etwas bedeuteten, so wusste sie nun, dass dem nicht so war.
Denn nie traf sie eine solche Persönlichkeit, wie die, die vor ihr stand.
"Ihr braucht Euch nicht zu entschuldigen.", sagte sie während sie vom Bett auf stand.
"Ich muss gestehen, dass ...", sie hielt kurz inne, "...dass diese Situation neu für mich ist und ich nicht damit umzugehen weiß. Doch ich weiß, dass ich Euch nicht leiden sehen will ... und schon gar nicht meinetwegen. Ich denke nicht, dass ich das wert wäre."
Sie ging zum Fenster und legte ihre rechte Hand auf Vernitas Schulter und blickte sie unsicher an, bevor sie ihr mit der anderen Hand die Tränen von den Wangen streifte.
"Hört zu, ich kannte noch nie jemanden wie Euch, aber ich möchte nicht, dass Ihr einen falschen Eindruck von mir habt. Ich empfinde Gefühle für Euch, die ich nicht kenne und nicht deuten kann. Gefühle die mir keinerlei Angst bereiten. Doch ich finde, dass Ihr schon genug gelitten habt ... Genug, um Euch nun auch noch auf eine vom Pech verfluchte Frau wie mich einzulassen.", sie versuchte zu lächeln, was ihr nicht wirklich gelang, ließ Vernita los und blickte zum Fenster.
"Doch eines bereitet mir Angst.", sagte sie nachdem sie kurz inne gehalten hatte mit einem Seufzen, "Ich habe momentan so viele Gedanken und Eindrücke, sowie Sorgen in meinem Kopf, dass ich Angst habe irgendwo Zuflucht zu suchen, um ihnen zu entkommen. Das wäre ... Betrug."
Sie blickte weiterhin aus dem Fenster, wusste nicht was sie noch hätte sagen können und nicht was sie denken sollte.
"Vielleicht sollten wir uns einfach einmal wieder richtig ausruhen ... die Reise war lang und anstrengend.", sagte sie als wolle sie das Thema abwinken und drehte sich um, als wolle sie gehen, ohne eine Antwort hören zu wollen.
Für Miandra spiegelte Vernita so viel Leid, Schmerz, Hass und Trauer wider. Mehr von all dem, als sie glaubte, dass jemals jemand vertragen könnte.
Und dennoch ... bewunderte sie Vernita für ihre Stärke und Willenskraft. Doch nun, sah sie eine Seite die sich nicht kannte. Wie eine zerbrechliche Vase ... die sie in der Hand hielt und jederzeit fallen lassen könnte.
Sie würde die Vase nicht fallen lassen.
Doch sie wusste auch, dass sie andere Gefühle für Vernita hegte, als Vernita unbewusst zu hoffen vermochte. Miandra fühlte sich, als könnte sie Vernita alles erzählen, fühlte sich in ihrer Gegenwart sicher und schon bei dem Gedanken daran, die Elfe leiden sehen zu müssen, lief ihr ein kalter Schauer den Rücken hinab. Doch Miandra vermochte dieses Gefühl nicht zu deuten. Wie sollte sie das auch? Sie wurde ihr gesamtes Leben über verachtet, und der einzige Mensch der ihr nach dem Tod ihres Bruders je etwas bedeutete war ihre Tochter. Alle Freundinnen die sie bisher hatte, dienten nur dem Zweck des gutes Bildes. Dem war sie sich nun bewusst, auch wenn sie einst glaubte, dass ihr all diese Menschen etwas bedeuteten, so wusste sie nun, dass dem nicht so war.
Denn nie traf sie eine solche Persönlichkeit, wie die, die vor ihr stand.
"Ihr braucht Euch nicht zu entschuldigen.", sagte sie während sie vom Bett auf stand.
"Ich muss gestehen, dass ...", sie hielt kurz inne, "...dass diese Situation neu für mich ist und ich nicht damit umzugehen weiß. Doch ich weiß, dass ich Euch nicht leiden sehen will ... und schon gar nicht meinetwegen. Ich denke nicht, dass ich das wert wäre."
Sie ging zum Fenster und legte ihre rechte Hand auf Vernitas Schulter und blickte sie unsicher an, bevor sie ihr mit der anderen Hand die Tränen von den Wangen streifte.
"Hört zu, ich kannte noch nie jemanden wie Euch, aber ich möchte nicht, dass Ihr einen falschen Eindruck von mir habt. Ich empfinde Gefühle für Euch, die ich nicht kenne und nicht deuten kann. Gefühle die mir keinerlei Angst bereiten. Doch ich finde, dass Ihr schon genug gelitten habt ... Genug, um Euch nun auch noch auf eine vom Pech verfluchte Frau wie mich einzulassen.", sie versuchte zu lächeln, was ihr nicht wirklich gelang, ließ Vernita los und blickte zum Fenster.
"Doch eines bereitet mir Angst.", sagte sie nachdem sie kurz inne gehalten hatte mit einem Seufzen, "Ich habe momentan so viele Gedanken und Eindrücke, sowie Sorgen in meinem Kopf, dass ich Angst habe irgendwo Zuflucht zu suchen, um ihnen zu entkommen. Das wäre ... Betrug."
Sie blickte weiterhin aus dem Fenster, wusste nicht was sie noch hätte sagen können und nicht was sie denken sollte.
"Vielleicht sollten wir uns einfach einmal wieder richtig ausruhen ... die Reise war lang und anstrengend.", sagte sie als wolle sie das Thema abwinken und drehte sich um, als wolle sie gehen, ohne eine Antwort hören zu wollen.
#316
Posté 13 août 2010 - 11:32
Hennrik war fast schon wieder im Halbschlaf versunken , als er mit einem Schlag hochschreckte . " AAAaaahhaaaa !! REGULUS ! " Rief er bestürzt und erschrocken in den Raum , packte seine Sachen zusammen , griff nach seinem Stock - seinen Hut hätte er in der Eile fast vergessen - und lief zur Türe hinaus .
Schnellen Schrittes lief er die Straßen und Gassen entlang , lediglich beleuchtet durch einige Laternen und spärlich Licht aus den Fenstern , bis er vor einem schmalen , hohen Haus stand mit vielen Erkern , Nieschen und Turmähnlichen Anbauten , über dessen Tür ein überaus reich verziertes Schild hing , auf dem in verwaschen goldenen Lettern " Regulus´ Magie- und Alchemiebedarf " prangte . Von Drinnen war noch ein schwaches Licht zu erkennen , also trat Hennrik geschwind ein .
Der Laden war ein Alchemielabor und Bibliothek zugleich , Bücher und Schriftrollen stapelten sich in überladenen , verzierten Regalen bis unter die Decke , zusammen mit Fläschchen verschiedensten Inhaltes , Gläsern mit den unvorstellbarsten Inkredienzien , Sicheln , Silbermessern und verschiedenstem alchemistischem Gerät , vom Destillierkolben zum Kalzinierofen , von der Retorte zur Goldwaage , Kristallkugeln , Sanduhren , alles war in diesem Laden zu erstehen . Er war verwinkelt und zog sich bis unter das Dach des alten Hauses , jeder Raum , jedes Kämmerlein gleichsam mit den wunderlichsten Dingen befüllt .
Regulus , ein knorriger alter Mann mit dickem , zwergisch geflochtenem Bart , kräfitgen Armen und wachen Augen , stand hinter der Theke , wärend Sheila , seien überaus liebreizende Assistentin , zwischen den Regalen umherhuschte und Bücher sortierte . Sie war die Einzige , die in diesem Hausstand noch wuste , wo was zu finden sei , wenn man es denn Benötige .
" Hahahaha ! Regulus Terentius ! Sieh an ! Wie geht es euch ? " Rief hennrik fröhlich , als er zur Türe eintrat .
" Wenn das nicht Hennrik ist , fess ich ein Nug ! Wilkommen alter Freund , wie stehts ?"
"Bestens Regulus , bestens ! Ich habe übrigens etwas mitgebracht ! Da schau her " , sagte er , als er den Beutel mit den Seelensplittern hervorzog und auf dem Tisch ausbreitete . Sorgfältig reihte er sie nebeneinander auf .
" Hoo ! Sie sich einer die Dinger an ! Faszinierend ! " sagte Regulus , als er einen der Splitter genauer betrachtete . " Wo hast du sie gefunden ? "
" Einige habe ich an einem Steinkreis in Highever gefunden , zwei weitere ind er Nähe der Brecillianwaldruinen und den Rest in Ostagar im Turm von Ishal . Alle bei Ritualen bei denen schwarze Magie angewand wurde . Immer die Gleiche , sie weisen alle ein und denSelben Schatten im Lyrium auf und das beunruhigt mich . Die Rituale die angewand wurden , stammen aus der Zeit vor dem alten Reich , das heist eines er Archive muss aufgebrochen worden sein . Was weis das Auge davon ? "
Ernst sah Regulus ihn an . " Estair hat von einem Zirkel berichtet , doch genaueres hat er nicht gesagt . Alle Archive die der Schild überwacht sind noch versigelt .... das heist , wir wissen nicht von allen ! Sheila ! Sei so gut und such die Archivarkiste . ich weis nicht wo sie ist , aber do kennst dich sowieso hier besser aus als ich . " Er wandte sich wieder Hennrik zu . " Wenn es wirklich ein Kult sein sollte , dann ist er mächtiger , als wir ahnen . Wir sollten das Auge und den Schild Kontaktieren und sie wissen lassen , was du herausgefunden hast . "
Schnellen Schrittes lief er die Straßen und Gassen entlang , lediglich beleuchtet durch einige Laternen und spärlich Licht aus den Fenstern , bis er vor einem schmalen , hohen Haus stand mit vielen Erkern , Nieschen und Turmähnlichen Anbauten , über dessen Tür ein überaus reich verziertes Schild hing , auf dem in verwaschen goldenen Lettern " Regulus´ Magie- und Alchemiebedarf " prangte . Von Drinnen war noch ein schwaches Licht zu erkennen , also trat Hennrik geschwind ein .
Der Laden war ein Alchemielabor und Bibliothek zugleich , Bücher und Schriftrollen stapelten sich in überladenen , verzierten Regalen bis unter die Decke , zusammen mit Fläschchen verschiedensten Inhaltes , Gläsern mit den unvorstellbarsten Inkredienzien , Sicheln , Silbermessern und verschiedenstem alchemistischem Gerät , vom Destillierkolben zum Kalzinierofen , von der Retorte zur Goldwaage , Kristallkugeln , Sanduhren , alles war in diesem Laden zu erstehen . Er war verwinkelt und zog sich bis unter das Dach des alten Hauses , jeder Raum , jedes Kämmerlein gleichsam mit den wunderlichsten Dingen befüllt .
Regulus , ein knorriger alter Mann mit dickem , zwergisch geflochtenem Bart , kräfitgen Armen und wachen Augen , stand hinter der Theke , wärend Sheila , seien überaus liebreizende Assistentin , zwischen den Regalen umherhuschte und Bücher sortierte . Sie war die Einzige , die in diesem Hausstand noch wuste , wo was zu finden sei , wenn man es denn Benötige .
" Hahahaha ! Regulus Terentius ! Sieh an ! Wie geht es euch ? " Rief hennrik fröhlich , als er zur Türe eintrat .
" Wenn das nicht Hennrik ist , fess ich ein Nug ! Wilkommen alter Freund , wie stehts ?"
"Bestens Regulus , bestens ! Ich habe übrigens etwas mitgebracht ! Da schau her " , sagte er , als er den Beutel mit den Seelensplittern hervorzog und auf dem Tisch ausbreitete . Sorgfältig reihte er sie nebeneinander auf .
" Hoo ! Sie sich einer die Dinger an ! Faszinierend ! " sagte Regulus , als er einen der Splitter genauer betrachtete . " Wo hast du sie gefunden ? "
" Einige habe ich an einem Steinkreis in Highever gefunden , zwei weitere ind er Nähe der Brecillianwaldruinen und den Rest in Ostagar im Turm von Ishal . Alle bei Ritualen bei denen schwarze Magie angewand wurde . Immer die Gleiche , sie weisen alle ein und denSelben Schatten im Lyrium auf und das beunruhigt mich . Die Rituale die angewand wurden , stammen aus der Zeit vor dem alten Reich , das heist eines er Archive muss aufgebrochen worden sein . Was weis das Auge davon ? "
Ernst sah Regulus ihn an . " Estair hat von einem Zirkel berichtet , doch genaueres hat er nicht gesagt . Alle Archive die der Schild überwacht sind noch versigelt .... das heist , wir wissen nicht von allen ! Sheila ! Sei so gut und such die Archivarkiste . ich weis nicht wo sie ist , aber do kennst dich sowieso hier besser aus als ich . " Er wandte sich wieder Hennrik zu . " Wenn es wirklich ein Kult sein sollte , dann ist er mächtiger , als wir ahnen . Wir sollten das Auge und den Schild Kontaktieren und sie wissen lassen , was du herausgefunden hast . "
Modifié par MeisterGamer, 13 août 2010 - 11:46 .
#317
Posté 13 août 2010 - 11:48
Als die Sonne den Horizont berührte und den Himmel in dämmriges Licht tauchte, gab sie gerade ihren Braunen im Stall ab und drückte dem Stalljungen ein Kupferstück in die dreckigen, schwieligen Hände. Sie machte sich auf den Weg in die Schankstube und ließ dabei den Blick noch einmal über die Dächer Denerims schweifen.
Warum zum Teufel war sie noch gleich hier her gekommen? Sie hasste große Menschenansammlungen, ganz zu schweigen von Städten. Doch sie musste ihren Geldbeutel dringend wieder auffüllen und hier hatte sie die größten Chancen, an einen Auftrag zu kommen. Kurz zuvor hatte sie Denerim betreten und ihr Pferd auf den Markplatz geführt. Von allen Seiten drängten sich Leute an ihr vorbei und Marktschreier priesen lauthals ihre Waren an. Sie war für einen Moment orientierungslos an den Ständen vorbei geirrt, bevor sie sich in eine ruhige Seitengasse gerettet hatte. Nach ein paar Schritten war sie auf das Schild einer Taverne gestoßen, auf dem ein glühendes Kreuz zu sehen war.
Sie würde dort die Nacht verbringen und sich am nächsten Tag auf die Suche nach Arbeit begeben. Einen Moment verharrte sie vor der hölzernen Tür, bevor sie sie energisch aufstieß und in den Schankraum trat. Zu ihrer Erleichterung war der Schankraum leer. Sie bestellte sich beim Wirt ein gewässertes Bier und fragte nach einem freien Zimmer. Mit einem mürrischen Brummen schob er ihr einen Zimmerschlüssel über die Theke und wandte sich dann ab. Sie steckte den Schlüssel ein und setzte sich an einen der Tische in einer Ecke des Raumes.
Seufzend streckte sie ihren Rücken durch. Die Reise zu Pferde war sie nicht mehr gewöhnt und ihr taten die Knochen davon weh.
Warum zum Teufel war sie noch gleich hier her gekommen? Sie hasste große Menschenansammlungen, ganz zu schweigen von Städten. Doch sie musste ihren Geldbeutel dringend wieder auffüllen und hier hatte sie die größten Chancen, an einen Auftrag zu kommen. Kurz zuvor hatte sie Denerim betreten und ihr Pferd auf den Markplatz geführt. Von allen Seiten drängten sich Leute an ihr vorbei und Marktschreier priesen lauthals ihre Waren an. Sie war für einen Moment orientierungslos an den Ständen vorbei geirrt, bevor sie sich in eine ruhige Seitengasse gerettet hatte. Nach ein paar Schritten war sie auf das Schild einer Taverne gestoßen, auf dem ein glühendes Kreuz zu sehen war.
Sie würde dort die Nacht verbringen und sich am nächsten Tag auf die Suche nach Arbeit begeben. Einen Moment verharrte sie vor der hölzernen Tür, bevor sie sie energisch aufstieß und in den Schankraum trat. Zu ihrer Erleichterung war der Schankraum leer. Sie bestellte sich beim Wirt ein gewässertes Bier und fragte nach einem freien Zimmer. Mit einem mürrischen Brummen schob er ihr einen Zimmerschlüssel über die Theke und wandte sich dann ab. Sie steckte den Schlüssel ein und setzte sich an einen der Tische in einer Ecke des Raumes.
Seufzend streckte sie ihren Rücken durch. Die Reise zu Pferde war sie nicht mehr gewöhnt und ihr taten die Knochen davon weh.
#318
Posté 13 août 2010 - 11:48
Vernita drehte sich ebenfalls um, als die schwarzhaarige Frau sich abwandte und legte dieser sanft eine Hand auf die Schulter. „Es ist schon gut, Miandra. Ich weiß ja selbst nicht, was ich von Euch erwarte, da ich mir ebenfalls nicht über meine Gefühle im Klaren bin. Ich fühle mich zu Euch hingezogen, dass ist alles, was ich mit Gewissheit sagen kann. Aber ist es aus Bewunderung, aus Freundschaft oder aus...aus Liebe?“
Sie hielt einen Moment inne und schloss dabei die Augen, um weitere Tränen zu unterdrücken. „Ich weiß es wirklich nicht. Bisher kannte ich in meinem Leben nur Hass und Misstrauen. Jede Person, der ich begegnet bin, hat versucht mich auszunutzen oder wurde von mir ausgenutzt. Man hat mich verraten, und ich wurde zur Verräterin. Man versuchte mich zu ermorden, und ich wurde Mörderin. Man nahm mir den Glauben an das Gute in dieser Welt, und ich schien ihn für immer verloren zu haben. Bis heute...“
Sie trat direkt hinter Miandra, schlang ihre Arme um sie und legte ihren Kopf auf die Schulter der Frau. „Auch wenn Ihr eine vom Pech verfolgte Frau sein solltet, so werde ich an Eurer Seite bleiben, bis diese Sache überstanden ist und vielleicht auch darüber hinaus. Und es ist kein Fehler und keine Zumutung für mich, wenn Ihr bei mir Zuflucht sucht, denn ich suche dasselbe bei Euch. Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, um welche Art von Zuflucht es sich dabei handelt.“
Vernita löste sich nach einem kurzen Moment des Schweigens wieder von Miandra und ein Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht. „Aber ihr habt recht. Es war ein langer Weg, und wir sollten uns ausruhen. Wir reden morgen weiter. Ich wünsche Euch eine gute Nacht.“
Sie hielt einen Moment inne und schloss dabei die Augen, um weitere Tränen zu unterdrücken. „Ich weiß es wirklich nicht. Bisher kannte ich in meinem Leben nur Hass und Misstrauen. Jede Person, der ich begegnet bin, hat versucht mich auszunutzen oder wurde von mir ausgenutzt. Man hat mich verraten, und ich wurde zur Verräterin. Man versuchte mich zu ermorden, und ich wurde Mörderin. Man nahm mir den Glauben an das Gute in dieser Welt, und ich schien ihn für immer verloren zu haben. Bis heute...“
Sie trat direkt hinter Miandra, schlang ihre Arme um sie und legte ihren Kopf auf die Schulter der Frau. „Auch wenn Ihr eine vom Pech verfolgte Frau sein solltet, so werde ich an Eurer Seite bleiben, bis diese Sache überstanden ist und vielleicht auch darüber hinaus. Und es ist kein Fehler und keine Zumutung für mich, wenn Ihr bei mir Zuflucht sucht, denn ich suche dasselbe bei Euch. Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, um welche Art von Zuflucht es sich dabei handelt.“
Vernita löste sich nach einem kurzen Moment des Schweigens wieder von Miandra und ein Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht. „Aber ihr habt recht. Es war ein langer Weg, und wir sollten uns ausruhen. Wir reden morgen weiter. Ich wünsche Euch eine gute Nacht.“
#319
Posté 14 août 2010 - 12:08
Miandra zuckte nicht zusammen als sich Vernita an ihren Rücken schmiegte. Sie wusste nicht was sie spürte.
"Ich weiß was Ihr meint, es geht mir ähnlich. Bewunderung ... ich bewundere Euch dafür, dass Ihr nach all dem was Ihr durchlebt habt, noch Tränen vergießen könnt, wegen jemanden wie mir.", sie drehte sich noch einmal um und schenkte Vernita ein Lächeln, und verschwand mit einem, "Schlaft gut." aus der Tür.
Sie begab sich zurück in ihr Zimmer wo sie die Türe abschloss und sich in das Bett fallen ließ, wo trotz des zu vorigen Ausbeutelns der Decke, etwas Staub aufgewirbelt wurde. Sie dachte nicht mehr lange über das Geschehene nach, dafür war sie zu erschöpft, und hatte zu lange kein Bett mehr unter ihrem Rücken gespürt, um der Versuchung des Schlafs zu widerstehen.
"Ich weiß was Ihr meint, es geht mir ähnlich. Bewunderung ... ich bewundere Euch dafür, dass Ihr nach all dem was Ihr durchlebt habt, noch Tränen vergießen könnt, wegen jemanden wie mir.", sie drehte sich noch einmal um und schenkte Vernita ein Lächeln, und verschwand mit einem, "Schlaft gut." aus der Tür.
Sie begab sich zurück in ihr Zimmer wo sie die Türe abschloss und sich in das Bett fallen ließ, wo trotz des zu vorigen Ausbeutelns der Decke, etwas Staub aufgewirbelt wurde. Sie dachte nicht mehr lange über das Geschehene nach, dafür war sie zu erschöpft, und hatte zu lange kein Bett mehr unter ihrem Rücken gespürt, um der Versuchung des Schlafs zu widerstehen.
#320
Posté 14 août 2010 - 12:49
Vernita stand noch eine Weile in ihrem Zimmer, nachdem Miandra dieses verlassen hatte. Sie war innerlich vollkommen aufgewühlt. Zum ersten Mal in ihrem Leben nach ihrem Beitritt zu den Grauen Wächtern war sie jemandem begegnet, für den sie keine Verachtung oder Misstrauen empfand. Nein, das stimmte nicht. Es war nicht das erste Mal. So etwas ähnliches war ihr vor kurzem schon einmal passiert. Und zwar vor einigen Tagen, in der Nähe eines kleinen Dorfes namens Lothering.
‚Was ist bloß los mit mir?’ ging es ihr durch den Kopf. ‚Werde ich langsam weich? So etwas darf mir jetzt nicht passieren. Diese Sache, die vor uns liegt, bedarf meiner vollen Konzentration, also reiß dich gefälligst zusammen, Vernita!’
Sie schüttelte den Kopf und entschloss noch einmal in den Schankraum zu gehen, um sich noch einen starken Schnaps zu genehmigen. Ansonsten würde sie wohl heute Nacht keinen Schlaf mehr finden. Sie entschied sich dafür, ihre Rüstung hier zu lassen und schnallte sich deshalb nur ihre Kurschwerter um. Anschließend verließ sie das Zimmer und verriegelte die Tür. Die Elfe betrat den Schankraum, ohne sich weiter umzusehen und wandte sich an den Wirt, der hinter der Theke stand.
„Gebt mir etwas Hochprozentiges“, meinte sie nur zu ihm, bevor sie sich umdrehte, die Ellenbogen auf dem Tresen abstützte und ihren Blick über den Raum schweifen ließ. Er war leer, bis auf eine blonde Frau, die an einem Tisch in der Ecke saß. Vernitas Augen huschten nur einmal kurz über das Antlitz der Frau. Sie wollte sich schon wieder zum Wirt umdrehen, als sie für einen Moment inne hielt.
‚Augenblick mal, das ist doch...’, dachte sie und richtete den Blick noch einmal auf die blonde Frau. Vernita kannte diesen blauen Augen, dieses Tattoo und auch das übrige Gesicht. Das war Rowan, kein Zweifel. Vernita löste sich von dem Tresen und ging schnellen Schrittes auf die Frau zu.
„Rowan!“ rief sie durch den Schankraum. „Was tut Ihr denn hier?“
In diesem Moment öffnete sich die Tür, und Hennrik betrat die Taverne. Er wandte sich sofort mit einem freundlichen Gruß an Rowan.
‚Was ist bloß los mit mir?’ ging es ihr durch den Kopf. ‚Werde ich langsam weich? So etwas darf mir jetzt nicht passieren. Diese Sache, die vor uns liegt, bedarf meiner vollen Konzentration, also reiß dich gefälligst zusammen, Vernita!’
Sie schüttelte den Kopf und entschloss noch einmal in den Schankraum zu gehen, um sich noch einen starken Schnaps zu genehmigen. Ansonsten würde sie wohl heute Nacht keinen Schlaf mehr finden. Sie entschied sich dafür, ihre Rüstung hier zu lassen und schnallte sich deshalb nur ihre Kurschwerter um. Anschließend verließ sie das Zimmer und verriegelte die Tür. Die Elfe betrat den Schankraum, ohne sich weiter umzusehen und wandte sich an den Wirt, der hinter der Theke stand.
„Gebt mir etwas Hochprozentiges“, meinte sie nur zu ihm, bevor sie sich umdrehte, die Ellenbogen auf dem Tresen abstützte und ihren Blick über den Raum schweifen ließ. Er war leer, bis auf eine blonde Frau, die an einem Tisch in der Ecke saß. Vernitas Augen huschten nur einmal kurz über das Antlitz der Frau. Sie wollte sich schon wieder zum Wirt umdrehen, als sie für einen Moment inne hielt.
‚Augenblick mal, das ist doch...’, dachte sie und richtete den Blick noch einmal auf die blonde Frau. Vernita kannte diesen blauen Augen, dieses Tattoo und auch das übrige Gesicht. Das war Rowan, kein Zweifel. Vernita löste sich von dem Tresen und ging schnellen Schrittes auf die Frau zu.
„Rowan!“ rief sie durch den Schankraum. „Was tut Ihr denn hier?“
In diesem Moment öffnete sich die Tür, und Hennrik betrat die Taverne. Er wandte sich sofort mit einem freundlichen Gruß an Rowan.
Modifié par Aliens Crew, 14 août 2010 - 01:11 .
#321
Posté 14 août 2010 - 12:50
" Gebt mir Bescheid , wenn ihr oder sonstjemand etwas gefunden haben . " Sagte Hennrik zu Regulus , der über den Karten aus der Archivarskiste brütete . " Ich lasse euch eine Nachricht zukommen " , entgegnete Sheila . " Wenn wir etwas finden , weden wir bescheit geben .
Hennrik wollte gerade gehen , als er sich umdrehte . " Ach eins noch . Ich wollte ja noch etwas Kaufen . Hast du Silberkraut , ein paar Fläschchen , zwei Gläser , Stahlbrauer Rötlig - nur einen Hut , Schuppier Spohrling , Brechwurzpulver und Engelsbeerensaft da ? "
" Immerdoch , hab ich gleich für dich " , entgegnete Sheila
" Uund noch ein leeres Buch für meine Notizen ... und vielleicht noch eine kleine Reiseretorte . "
Nachdem alles zusammengesucht war - was bei Sheilas Hausstandkenntnissen recht geschwind erledigt war , Hennrik alles Bezahlt und sich verabschiedet hatte , verschwand er wieder in Richtung Taverne . Unterwegs entzündete er sich eine Pfeife und schlenderte in Gedanken versunken durch die Gassen , bis er vor der Tavernentür stand .
Er trat ein und sah sich um . Vernita stand bei einer Person im Schatten einer Ecke . Er sah genauer hin und erkannte ein ihm sehr Bekanntes Gesicht. " Rowan ! Was für eine Überraschung ! Wie geht es euch ?" Rief er vergnügt und setzte sich zu ihr . " Was verschlägt euch hierher ? " , lachte er und blies einige Rauchringe in die Luft .
Hennrik wollte gerade gehen , als er sich umdrehte . " Ach eins noch . Ich wollte ja noch etwas Kaufen . Hast du Silberkraut , ein paar Fläschchen , zwei Gläser , Stahlbrauer Rötlig - nur einen Hut , Schuppier Spohrling , Brechwurzpulver und Engelsbeerensaft da ? "
" Immerdoch , hab ich gleich für dich " , entgegnete Sheila
" Uund noch ein leeres Buch für meine Notizen ... und vielleicht noch eine kleine Reiseretorte . "
Nachdem alles zusammengesucht war - was bei Sheilas Hausstandkenntnissen recht geschwind erledigt war , Hennrik alles Bezahlt und sich verabschiedet hatte , verschwand er wieder in Richtung Taverne . Unterwegs entzündete er sich eine Pfeife und schlenderte in Gedanken versunken durch die Gassen , bis er vor der Tavernentür stand .
Er trat ein und sah sich um . Vernita stand bei einer Person im Schatten einer Ecke . Er sah genauer hin und erkannte ein ihm sehr Bekanntes Gesicht. " Rowan ! Was für eine Überraschung ! Wie geht es euch ?" Rief er vergnügt und setzte sich zu ihr . " Was verschlägt euch hierher ? " , lachte er und blies einige Rauchringe in die Luft .
Modifié par MeisterGamer, 14 août 2010 - 01:15 .
#322
Posté 14 août 2010 - 12:55
Rowan erstarrte, als sie ihren Namen hörte. Sie kannte diese Stimme.
Als sie von ihrem Bier aufblickte, sah sie die Elfe vor sich stehen. Fast hätte sie sie ohne ihre Rüstung nicht wieder erkannt, doch es war eindeutig Vernita, die dort vor ihr stand.
Sie seufzte und rang sich ein verkniffenes Lächeln ab. Innerlich versteifte sie sich. Jemandem begegnen, den sie kannte, war nicht ihr Plan gewesen. Vor allem nicht der Elfe.
Im nächsten Moment schwang sich der alte Magier neben sie und sprach sie an. Rowans Lächeln erstarb und sie rutschte tiefer in ihren Sitz. Sie verfluchte sich dafür, diese Stadt betreten zu haben. Es war fast, als würde sie spüren, wie das Schicksal die Schlinge, die sie um ihren Hals trug, Stück für Stück zusammen zog.
"Tja, euch kann man wohl nicht entkommen, oder?"
Als sie von ihrem Bier aufblickte, sah sie die Elfe vor sich stehen. Fast hätte sie sie ohne ihre Rüstung nicht wieder erkannt, doch es war eindeutig Vernita, die dort vor ihr stand.
Sie seufzte und rang sich ein verkniffenes Lächeln ab. Innerlich versteifte sie sich. Jemandem begegnen, den sie kannte, war nicht ihr Plan gewesen. Vor allem nicht der Elfe.
Im nächsten Moment schwang sich der alte Magier neben sie und sprach sie an. Rowans Lächeln erstarb und sie rutschte tiefer in ihren Sitz. Sie verfluchte sich dafür, diese Stadt betreten zu haben. Es war fast, als würde sie spüren, wie das Schicksal die Schlinge, die sie um ihren Hals trug, Stück für Stück zusammen zog.
"Tja, euch kann man wohl nicht entkommen, oder?"
Modifié par viento2, 14 août 2010 - 12:58 .
#323
Guest_Juleiila_*
Posté 14 août 2010 - 02:57
Guest_Juleiila_*
Lian lächelte Leonora an, und legte ihr eine Hand auf ihre Schulter. Er hielt zuerst die Luft an, und sagte dann doch etwas. "Klar ging der Umhang auf meine Kosten, immerhin habe ich Euch sozusagen dazu gezwungen, einen zu kaufen. Nicht wahr?" grinste er sie an. "Aber, es ist schon Spät, wir sollten zurück gehen und morgen kümmern wir uns um Eure Waffen, und das Training." zwinkerte er ihr zu.
Danach machten sich die beiden auf den Weg, zurück in die Taverne. Unterwegs redeten sie noch ein wenig, über ihre pferde, und Lian ließ sich einiges über sie erklären. Ja, auch das sie die Menschen verstanden, das wusste Lian bisher noch nicht. Durch seinen Kopf ging aber die ganze Zeit nur eine Sache. Miandras Vergangenheit und sie selbst. Er seufzte.
Als sie dann in der Taverne ankamen, sah er Henrik, wie er sich mit einer Frau unterhielt. Und auch Vernita.
Er drehte sich zu Leonara um, und lächelte Zwanghaft. "Ich werde auf mein Zimmer gehen ja? Wir sehen uns Morgen. Ich wünsche Euch eine angenehme Nacht."
Er ging an Vernita und den anderen Vorbei ohne auch nur ein Wort oder Blick an sie zu verschwenden.
Als er in seinem Zimmer war, legte er sich auf sein Bett, und starrte an die Decke.
.......................
Die Glocken der Stadt läuteten die Mitternacht ein. Lian lag noch immer wach im Bett. Als er aber die
Töne hörte stand er auf. Er nahm seine Schwerter, die er in dieses mal auf seinen Rücken packte. Danach warf er sich den Umhang um, und zog die Kapuze tief ins Gesicht. Lian ging zum Fenster und öffnete es.
Der Himmel war klar. Die Sterne funkelten, und der Mond warf sein helles Licht auf die Stadt. Lian blickte aus dem Fenster. Die Verfolger der Gruppe hatten ihn ja schon einmal ausfindig gemacht. Und Wachen patrouillierten in den Gassen und Straßen.
Lian hangelte sich aus dem Fenster, und kletterte auf das Dach. Er würde wohl den Weg über die Dächer
nehmen, um unentdeckt vor allen zu sein. Er nahm Anlauf, und sprang auf das nächste. Das machte er so lange, bis er bei der Schneiderei ankam. Dort hangelte er sich die Wand hinunter, bis er ein Fenster
erwischte, wo er rein sprang.
Er ging einige Treppen hinunter, und wurde auch schon in einen anderen Raum gezogen. Eine Kerze wurde
entzündet, und dort war Kylar, der am grinsen war. Aber da war auch noch ein anderer Mann. Er hatte langes graues Haar, einen langen Bart, und trug eine Robe. Zudem einen großen schwarzen Hut. Der Mann drehte sich um, und blickte zu Lian.
„Kylar, wer ist das?“ fragte Lian verwirrt.
Der alte Mann ergriff das Wort. „Ich bin der erste Verzauberer. Ich wusste ihr würdet zu Kylar gehen, da ihr die Infos benötigt. Also wusste ich auch, das ich Euch in Denerim antreffen könne.“
„Ach und wollt Ihr mich jetzt töten?“
Der erste Verzauberer begann zu lachen. Man hörte das er alt war, denn seine Stimme war ziemlich , rau, und
er musste husten. Dann streifte er durch seinen Bart, und setzte sich an den Tisch. Lian tat das selbe. Kylar saß auf einem Hocker vor der Tür, damit auch ja keiner rein kam.
„Also mein junger Elf. Es ist nun sieben Jahre her, seit Ihr Eure Begabung erhalten habt, nicht wahr?“
Lian nickte auf seine Frage.
„Ihr habt Leute verletzt, und verloren die ihr Liebtet. Und nun, wurdet ihr wieder geprägt. Ich habe gesehen, was Ihr ihr für ein Geschenk gemacht habt. Wirklich netter Einfall.“ Der erste Verzauberer begann wieder zu lachen, aber Lian fand das ganze nicht so lustig, und verdrehte nur seine Augen.
„Aber um zum Thema zurück zu kommen. Ihr seid etwas außergewöhnliches. Eure Fähigkeiten, werdet ihr
noch Lernen einzusetzen, sie zu unterdrücken, oder …. was noch wichtiger ist. Das ist noch nicht alles was ihr könnt. Ihr werdet viel dazu lernen, und es zum guten verwenden.“
„Bin ich, so was wie ein Magier oder in der Art?“ fragte Lian gebannt.
„Nein seid Ihr nicht. Ihr seid viel mehr. Ihr...werdet größere Macht erhalten, als alle anderen Wesen. Nicht einmal der Erzdämon, war so mächtig, wie ihr es einmal sein werdet. Ihr werdet alles böse vernichten, was sich hier breitmachen will …. Dadurch, das Ihr eine Todesbegegnung hattet, und ihr hattet wirklich Glück jeder andere wäre tot gewesen. Aber es war ein sehr starker Magier, der Euch den Dolch reinrammte. Dadurch entstand so
eine Art Prozess, in Euch. Ihr seid schneller, stärker begabter als zuvor. Und wie ihr gesehen habt, mit anderen magischen Begabungen, wie normale Magier. Das was ihr könnt, kann niemand anderer.“
„Und warum kann ich nicht altern? Das alles, kann ich so recht nicht verstehen.“ sagte Lian und klopfte
auf den Tisch, ehe er aufstand. „Was ist, wenn ich einmal eine Familie haben möchte? Darf ich dann dabei zu sehen, wie sie im Alter sterben?“
„Ja das werdet ihr. Außer, ihr wart nicht achtsam, und seid schon vorher gestorben. Was interessiert Euch schon eine Familie? Ihr seid unterwegs, bekämpft Sklavenhändler und was weiß ich noch alles....“
„Das kann sich ja noch ändern.“ sagte Lian erzürnt. „Gibt es sonst noch was?“
„Ja. Die Handschuhe braucht ihr nicht. Diese Unfälle passierten nur, weil ihr nicht so recht wusstet was mit Euch los ist. Jetzt da ihr es wisst, könnt ihr lernen, beherrschen und sie auch nutzbar anwenden. Die Dunkle Brut, ist noch nicht verschwunden. Sie wird wieder kommen, das wissen alle. Die Frage ist nur wann. Das ganze kann auch in vierhundert Jahren passieren. Hier Ich habe für Euch beide etwas. Es sind Umhänge. In Schwarz. Sie sehen aus, wie aus normalem Stoff, doch sind sie stabiler, gegen Schwert und selbst Magie. Die Kapuzen gehen tiefer ins Gesicht. Und bei Eurem Umhang Lian, das selbe. Mit einigen, sagen wir Extras.“
Der alte Mann bückte sich, und kramte in einer Kiste. Er holte einen Beutel heraus, den er auf dem Tisch ausbreitete, wie ein Werkzeug Aufbewahrer, den man aufrollen musste. Darin befanden sich Zehn, von den feinsten silbernen Messern. Eine Spezialanfertigung eines Schmiedes. Und somit eine Einzelanfertigung.
„In Eurem Umhang Lian, befinden sich rechts und links Halterungen aus Leder. Jeweils fünf Stück. Darin
werdet ihr diese Messer reinstecken. Sie ermöglichen Euch ein unauffälliges töten, einfacher als irgendjemanden mit einem Schwert zu stürmen. Zudem, sind sie so scharf wie es nur geht, fein gepresst. Und in diesen Messern befindet sich ein Gift. Es ist direkt in den Klingen eingearbeitet.“
Lian nahm den Umhang entgegen, und auch die Messer. Er steckte sie sofort in die Halterungen. Der Umhang
fühlte sich so leicht an, und dennoch war er warm, und stabil? Das würde sich ja noch raus stellen.
„Danke erster Verzauberer.“ meinte Lian, und verbeugte sich.
„Das war noch nicht alles. Ihr erhaltet einen neuen Namen. Ihr werdet nicht mehr Lian heißen. Das ist der Name Eurer Vergangenheit, den den Eure scheußliche Familie Euch gab. Ihr heißt nun Azoth. Ganz gleich was die anderen sagen. Und bevor ihr geht. Nehmt Kylar mit, und begebt Euch sofort auf den Weg zum Schmied. Dort gibt es den letzten Teil Eurer Ausrüstung.“
Dann trat er auf „Azoth“ zu, und hielt ihm eine Hand auf der Schulter. „Macht was gutes, mein Junge.“
Und ehe sich Kylar und Azoth versehen konnten, verschwand der erste Verzauberer, in einem Schwarzen
herbeigezaubertem Nebel.
Kylar und Azoth ließen sich auf die Stühle fallen. Kylar überreichte Azoth eine Flasche mit Alkohol, und grinste.
„Man man man. Früher hätte ich mir nie erträumen lassen, das mal so was großes aus dir wird. Wenn das
Verena mit ansehen könnte.....“ seufzte er.
Azoth trank einen Schluck und stellte die Flasche wieder auf den Tisch. „Lass die toten ruhen, Kylar. Es bringt nichts sich darüber weiter Gedanken zu machen. Wir sollten jetzt los. Wir müssen noch zu diesem Schmied.“
„Ah stimmt ja. Ebenfalls ein Freund von mir.“ erwiderte Kylar, als er aufsprang.
Die beiden verließen die Schneiderei, und machten sich in der dunklen Nacht auf den Weg zu der Schmiede.
Diese befand sich nicht auf dem Marktplatz, sondern zwischen den Wohnhäusern. Auch ein guter Ort, um seine Schmiede zu führen.
Sie klopften an die Tür, und ein gut gebauter, großer Mann öffnete ihnen. „Ahhh Kylar!“ lachte er. „Ich weiß warum Ihr hier seid. Kommt rein.“ sagte er und machte sich gleich auf den Weg in einen Hinterraum. Er holte vier Schachteln. Zwei kleine, und zwei Große. Damit trat er zur Theke, wo Kylar und Azoth warteten.
„Hier habe ich die Sonderanfertigungen für deinen Freund hier Kylar. Was man nichtalles schönes, für die passenden Münzen hin bekommt, was?“ lachte er wieder.
Er öffnete die Schatullen. Und in den zwei kleinen befanden sich zwei Dolche. Sie waren ebenfalls aus dem feinsten Silber, der Griff war Schwarz, mit Dunkel Grünen Verzierungen. Azoth griff nach ihnen, aber der Kerl haute ihm sofort auf die Finger.
„Nichts da!! Vorsichtig sein. In den Klingen der Dolche und Schwerter wurde ebenfalls mit Giften gearbeitet. Wir wollen doch nicht, das ihr uns hier in meiner Schmiede abkratzt was?“ grölte er, gefolgt von einem lachen.
„Ja tut mir leid.“ Dann wurden die Schatullen der Schwerter geöffnet. Und sie sahen genau so aus. Die klingen im blanken Silber, der Griff Schwarz mit den Grünen Verzierungen. Azoth schloss die Schatullen und nahm sie.
„Danke Euch. Was ist mit dem Gift? Muss man das irgendwie nachfüllen?“
„Nein.“ erwiderte der Mann. „Das war Pulvergift. Und wurde mit dem Silber verarbeitet. Es besteht also die ganze Zeit. Viel Erfolg! Und nun geht, aber so das Euch niemand sieht.“ Dann verschwand er wieder in einem Hinteren Raum, wo er anscheinend schlief.
Kylar und Azoth verließen den Laden und hielten inne. „Wir sollten uns trennen. Du gehst zur Schneiderei zurück und ich auf anderem Wege zur Taverne. Bis dann Kylar.“ meinte Azoth und die Wege der beiden trennten sich.
Azoth rannte bis er bei der Taverne ankam. Er betrat die Taverne, und machte sich ohne auch nur einen Blick an einen Gast zu verlieren, auf sein Zimmer. Dort schloss er die Tür hinter sich ab, und lies sich seufzend auf seinen Stuhl fallen.
Er öffnete nochmals die Schatullen und blickte auf die Waffen. Die Schwerter waren eine sehr gute Wahl. Aber Dolche brauchte er nicht so wirklich. Er hatte einen, den von Verena, mehr brauchte er nicht. Aber Miandra hatte Dolche, die zudem nicht mehr so neu aussahen, und sie arbeitete dank Vernita auch mit Gift. Vielleicht könnte sie ja die Dolche gebrauchen. Er würde sie am nächsten Morgen mal fragen.
Dann versteckte er die Schatullen unter dem Bett, hängte seinen neuen Umhang um den Stuhl und lies sich
erschöpft auf das Bett fallen. Ehe er sich versah war er auch schon eingeschlafen. Diese Nacht verlief dem Erbauer sei Dank – Traumlos. Er hatte also keine schrecklichen Alpträume, von schrecklichen vergangenen Ereignissen, die seine Gefährten betrafen.
Danach machten sich die beiden auf den Weg, zurück in die Taverne. Unterwegs redeten sie noch ein wenig, über ihre pferde, und Lian ließ sich einiges über sie erklären. Ja, auch das sie die Menschen verstanden, das wusste Lian bisher noch nicht. Durch seinen Kopf ging aber die ganze Zeit nur eine Sache. Miandras Vergangenheit und sie selbst. Er seufzte.
Als sie dann in der Taverne ankamen, sah er Henrik, wie er sich mit einer Frau unterhielt. Und auch Vernita.
Er drehte sich zu Leonara um, und lächelte Zwanghaft. "Ich werde auf mein Zimmer gehen ja? Wir sehen uns Morgen. Ich wünsche Euch eine angenehme Nacht."
Er ging an Vernita und den anderen Vorbei ohne auch nur ein Wort oder Blick an sie zu verschwenden.
Als er in seinem Zimmer war, legte er sich auf sein Bett, und starrte an die Decke.
.......................
Die Glocken der Stadt läuteten die Mitternacht ein. Lian lag noch immer wach im Bett. Als er aber die
Töne hörte stand er auf. Er nahm seine Schwerter, die er in dieses mal auf seinen Rücken packte. Danach warf er sich den Umhang um, und zog die Kapuze tief ins Gesicht. Lian ging zum Fenster und öffnete es.
Der Himmel war klar. Die Sterne funkelten, und der Mond warf sein helles Licht auf die Stadt. Lian blickte aus dem Fenster. Die Verfolger der Gruppe hatten ihn ja schon einmal ausfindig gemacht. Und Wachen patrouillierten in den Gassen und Straßen.
Lian hangelte sich aus dem Fenster, und kletterte auf das Dach. Er würde wohl den Weg über die Dächer
nehmen, um unentdeckt vor allen zu sein. Er nahm Anlauf, und sprang auf das nächste. Das machte er so lange, bis er bei der Schneiderei ankam. Dort hangelte er sich die Wand hinunter, bis er ein Fenster
erwischte, wo er rein sprang.
Er ging einige Treppen hinunter, und wurde auch schon in einen anderen Raum gezogen. Eine Kerze wurde
entzündet, und dort war Kylar, der am grinsen war. Aber da war auch noch ein anderer Mann. Er hatte langes graues Haar, einen langen Bart, und trug eine Robe. Zudem einen großen schwarzen Hut. Der Mann drehte sich um, und blickte zu Lian.
„Kylar, wer ist das?“ fragte Lian verwirrt.
Der alte Mann ergriff das Wort. „Ich bin der erste Verzauberer. Ich wusste ihr würdet zu Kylar gehen, da ihr die Infos benötigt. Also wusste ich auch, das ich Euch in Denerim antreffen könne.“
„Ach und wollt Ihr mich jetzt töten?“
Der erste Verzauberer begann zu lachen. Man hörte das er alt war, denn seine Stimme war ziemlich , rau, und
er musste husten. Dann streifte er durch seinen Bart, und setzte sich an den Tisch. Lian tat das selbe. Kylar saß auf einem Hocker vor der Tür, damit auch ja keiner rein kam.
„Also mein junger Elf. Es ist nun sieben Jahre her, seit Ihr Eure Begabung erhalten habt, nicht wahr?“
Lian nickte auf seine Frage.
„Ihr habt Leute verletzt, und verloren die ihr Liebtet. Und nun, wurdet ihr wieder geprägt. Ich habe gesehen, was Ihr ihr für ein Geschenk gemacht habt. Wirklich netter Einfall.“ Der erste Verzauberer begann wieder zu lachen, aber Lian fand das ganze nicht so lustig, und verdrehte nur seine Augen.
„Aber um zum Thema zurück zu kommen. Ihr seid etwas außergewöhnliches. Eure Fähigkeiten, werdet ihr
noch Lernen einzusetzen, sie zu unterdrücken, oder …. was noch wichtiger ist. Das ist noch nicht alles was ihr könnt. Ihr werdet viel dazu lernen, und es zum guten verwenden.“
„Bin ich, so was wie ein Magier oder in der Art?“ fragte Lian gebannt.
„Nein seid Ihr nicht. Ihr seid viel mehr. Ihr...werdet größere Macht erhalten, als alle anderen Wesen. Nicht einmal der Erzdämon, war so mächtig, wie ihr es einmal sein werdet. Ihr werdet alles böse vernichten, was sich hier breitmachen will …. Dadurch, das Ihr eine Todesbegegnung hattet, und ihr hattet wirklich Glück jeder andere wäre tot gewesen. Aber es war ein sehr starker Magier, der Euch den Dolch reinrammte. Dadurch entstand so
eine Art Prozess, in Euch. Ihr seid schneller, stärker begabter als zuvor. Und wie ihr gesehen habt, mit anderen magischen Begabungen, wie normale Magier. Das was ihr könnt, kann niemand anderer.“
„Und warum kann ich nicht altern? Das alles, kann ich so recht nicht verstehen.“ sagte Lian und klopfte
auf den Tisch, ehe er aufstand. „Was ist, wenn ich einmal eine Familie haben möchte? Darf ich dann dabei zu sehen, wie sie im Alter sterben?“
„Ja das werdet ihr. Außer, ihr wart nicht achtsam, und seid schon vorher gestorben. Was interessiert Euch schon eine Familie? Ihr seid unterwegs, bekämpft Sklavenhändler und was weiß ich noch alles....“
„Das kann sich ja noch ändern.“ sagte Lian erzürnt. „Gibt es sonst noch was?“
„Ja. Die Handschuhe braucht ihr nicht. Diese Unfälle passierten nur, weil ihr nicht so recht wusstet was mit Euch los ist. Jetzt da ihr es wisst, könnt ihr lernen, beherrschen und sie auch nutzbar anwenden. Die Dunkle Brut, ist noch nicht verschwunden. Sie wird wieder kommen, das wissen alle. Die Frage ist nur wann. Das ganze kann auch in vierhundert Jahren passieren. Hier Ich habe für Euch beide etwas. Es sind Umhänge. In Schwarz. Sie sehen aus, wie aus normalem Stoff, doch sind sie stabiler, gegen Schwert und selbst Magie. Die Kapuzen gehen tiefer ins Gesicht. Und bei Eurem Umhang Lian, das selbe. Mit einigen, sagen wir Extras.“
Der alte Mann bückte sich, und kramte in einer Kiste. Er holte einen Beutel heraus, den er auf dem Tisch ausbreitete, wie ein Werkzeug Aufbewahrer, den man aufrollen musste. Darin befanden sich Zehn, von den feinsten silbernen Messern. Eine Spezialanfertigung eines Schmiedes. Und somit eine Einzelanfertigung.
„In Eurem Umhang Lian, befinden sich rechts und links Halterungen aus Leder. Jeweils fünf Stück. Darin
werdet ihr diese Messer reinstecken. Sie ermöglichen Euch ein unauffälliges töten, einfacher als irgendjemanden mit einem Schwert zu stürmen. Zudem, sind sie so scharf wie es nur geht, fein gepresst. Und in diesen Messern befindet sich ein Gift. Es ist direkt in den Klingen eingearbeitet.“
Lian nahm den Umhang entgegen, und auch die Messer. Er steckte sie sofort in die Halterungen. Der Umhang
fühlte sich so leicht an, und dennoch war er warm, und stabil? Das würde sich ja noch raus stellen.
„Danke erster Verzauberer.“ meinte Lian, und verbeugte sich.
„Das war noch nicht alles. Ihr erhaltet einen neuen Namen. Ihr werdet nicht mehr Lian heißen. Das ist der Name Eurer Vergangenheit, den den Eure scheußliche Familie Euch gab. Ihr heißt nun Azoth. Ganz gleich was die anderen sagen. Und bevor ihr geht. Nehmt Kylar mit, und begebt Euch sofort auf den Weg zum Schmied. Dort gibt es den letzten Teil Eurer Ausrüstung.“
Dann trat er auf „Azoth“ zu, und hielt ihm eine Hand auf der Schulter. „Macht was gutes, mein Junge.“
Und ehe sich Kylar und Azoth versehen konnten, verschwand der erste Verzauberer, in einem Schwarzen
herbeigezaubertem Nebel.
Kylar und Azoth ließen sich auf die Stühle fallen. Kylar überreichte Azoth eine Flasche mit Alkohol, und grinste.
„Man man man. Früher hätte ich mir nie erträumen lassen, das mal so was großes aus dir wird. Wenn das
Verena mit ansehen könnte.....“ seufzte er.
Azoth trank einen Schluck und stellte die Flasche wieder auf den Tisch. „Lass die toten ruhen, Kylar. Es bringt nichts sich darüber weiter Gedanken zu machen. Wir sollten jetzt los. Wir müssen noch zu diesem Schmied.“
„Ah stimmt ja. Ebenfalls ein Freund von mir.“ erwiderte Kylar, als er aufsprang.
Die beiden verließen die Schneiderei, und machten sich in der dunklen Nacht auf den Weg zu der Schmiede.
Diese befand sich nicht auf dem Marktplatz, sondern zwischen den Wohnhäusern. Auch ein guter Ort, um seine Schmiede zu führen.
Sie klopften an die Tür, und ein gut gebauter, großer Mann öffnete ihnen. „Ahhh Kylar!“ lachte er. „Ich weiß warum Ihr hier seid. Kommt rein.“ sagte er und machte sich gleich auf den Weg in einen Hinterraum. Er holte vier Schachteln. Zwei kleine, und zwei Große. Damit trat er zur Theke, wo Kylar und Azoth warteten.
„Hier habe ich die Sonderanfertigungen für deinen Freund hier Kylar. Was man nichtalles schönes, für die passenden Münzen hin bekommt, was?“ lachte er wieder.
Er öffnete die Schatullen. Und in den zwei kleinen befanden sich zwei Dolche. Sie waren ebenfalls aus dem feinsten Silber, der Griff war Schwarz, mit Dunkel Grünen Verzierungen. Azoth griff nach ihnen, aber der Kerl haute ihm sofort auf die Finger.
„Nichts da!! Vorsichtig sein. In den Klingen der Dolche und Schwerter wurde ebenfalls mit Giften gearbeitet. Wir wollen doch nicht, das ihr uns hier in meiner Schmiede abkratzt was?“ grölte er, gefolgt von einem lachen.
„Ja tut mir leid.“ Dann wurden die Schatullen der Schwerter geöffnet. Und sie sahen genau so aus. Die klingen im blanken Silber, der Griff Schwarz mit den Grünen Verzierungen. Azoth schloss die Schatullen und nahm sie.
„Danke Euch. Was ist mit dem Gift? Muss man das irgendwie nachfüllen?“
„Nein.“ erwiderte der Mann. „Das war Pulvergift. Und wurde mit dem Silber verarbeitet. Es besteht also die ganze Zeit. Viel Erfolg! Und nun geht, aber so das Euch niemand sieht.“ Dann verschwand er wieder in einem Hinteren Raum, wo er anscheinend schlief.
Kylar und Azoth verließen den Laden und hielten inne. „Wir sollten uns trennen. Du gehst zur Schneiderei zurück und ich auf anderem Wege zur Taverne. Bis dann Kylar.“ meinte Azoth und die Wege der beiden trennten sich.
Azoth rannte bis er bei der Taverne ankam. Er betrat die Taverne, und machte sich ohne auch nur einen Blick an einen Gast zu verlieren, auf sein Zimmer. Dort schloss er die Tür hinter sich ab, und lies sich seufzend auf seinen Stuhl fallen.
Er öffnete nochmals die Schatullen und blickte auf die Waffen. Die Schwerter waren eine sehr gute Wahl. Aber Dolche brauchte er nicht so wirklich. Er hatte einen, den von Verena, mehr brauchte er nicht. Aber Miandra hatte Dolche, die zudem nicht mehr so neu aussahen, und sie arbeitete dank Vernita auch mit Gift. Vielleicht könnte sie ja die Dolche gebrauchen. Er würde sie am nächsten Morgen mal fragen.
Dann versteckte er die Schatullen unter dem Bett, hängte seinen neuen Umhang um den Stuhl und lies sich
erschöpft auf das Bett fallen. Ehe er sich versah war er auch schon eingeschlafen. Diese Nacht verlief dem Erbauer sei Dank – Traumlos. Er hatte also keine schrecklichen Alpträume, von schrecklichen vergangenen Ereignissen, die seine Gefährten betrafen.
Modifié par Juleiila, 14 août 2010 - 03:06 .
#324
Posté 14 août 2010 - 08:45
„Genau, das wollte ich auch von ihr wissen, Hennrik“, warf Vernita auf die Frage des Magiers ein. Sie stemmte ihre Arme in die Hüften und sah die blonde Frau herausfordernd an.
Doch die Elfe war nicht wirklich verärgert, eher überrascht. Sie kannte Rowan erst seit ein paar Tagen, doch hatte sie diese irgendwie lieb gewonnen. Auch wenn Vernita sich von ihr etwas im Stich gelassen fühlte, nachdem sie in Lothering einfach so von dannen geritten war. Doch wirklich böse sein, konnte sie der Frau eigentlich nicht. Sie hielt es damals schon für das Beste, dass sich Rowan aus der ganzen Sache heraushielt, da sie für Vernita so etwas war, wie ihr Ebenbild, bevor...ein Mensch der Elfe alles genommen hatte. Und sie hatte Angst, dass diese Geschichte aus der blonden Frau vielleicht dasselbe kaltblütige Miststück werden ließ, für dass sich Vernita hielt.
Doch bei aller Zuneigung, welche die Elfe für Rowan begonnen hat zu empfinden und die sie selbst bisher noch nicht einmal richtig einordnen konnte, war viel geschehen, seit ihrem letzten Treffen in Lothering. Inzwischen hatte die Elfe eine starke Verbindung zu Miandra aufgebaut, der wohl ebenfalls viel an Vernita lag. Früher wäre die Sache so einfach gewesen. Da hätte sie Miandras starke Bindung zu ihr einfach für ihre Zwecke ausgenutzt, und sie anschließend fallen gelassen. Doch früher schien so lange her zu sein.
Nun stand Vernita vor der zweiten Person, der sie seit dem Tod ihres Sohnes etwas anderes als Hass oder Gleichgültigkeit entgegenbrachte und die sie eigentlich schon als für immer verloren glaubte. Sie war eigentlich in den Schankraum gekommen, um wieder Herr über ihre Gefühle zu werden. Doch stattdessen hat sie die unerwartete Begegnung mit Rowan noch mehr durcheinander gebracht.
Sie schüttelte leicht den Kopf, um ihn wieder klar zu bekommen, bevor sie sich noch einmal an die blonde Frau wandte. „Ihr habt unsere Fragen nicht beantwortet, Rowan? Was tut Ihr hier? Seid Ihr uns etwa gefolgt?“
Doch die Elfe war nicht wirklich verärgert, eher überrascht. Sie kannte Rowan erst seit ein paar Tagen, doch hatte sie diese irgendwie lieb gewonnen. Auch wenn Vernita sich von ihr etwas im Stich gelassen fühlte, nachdem sie in Lothering einfach so von dannen geritten war. Doch wirklich böse sein, konnte sie der Frau eigentlich nicht. Sie hielt es damals schon für das Beste, dass sich Rowan aus der ganzen Sache heraushielt, da sie für Vernita so etwas war, wie ihr Ebenbild, bevor...ein Mensch der Elfe alles genommen hatte. Und sie hatte Angst, dass diese Geschichte aus der blonden Frau vielleicht dasselbe kaltblütige Miststück werden ließ, für dass sich Vernita hielt.
Doch bei aller Zuneigung, welche die Elfe für Rowan begonnen hat zu empfinden und die sie selbst bisher noch nicht einmal richtig einordnen konnte, war viel geschehen, seit ihrem letzten Treffen in Lothering. Inzwischen hatte die Elfe eine starke Verbindung zu Miandra aufgebaut, der wohl ebenfalls viel an Vernita lag. Früher wäre die Sache so einfach gewesen. Da hätte sie Miandras starke Bindung zu ihr einfach für ihre Zwecke ausgenutzt, und sie anschließend fallen gelassen. Doch früher schien so lange her zu sein.
Nun stand Vernita vor der zweiten Person, der sie seit dem Tod ihres Sohnes etwas anderes als Hass oder Gleichgültigkeit entgegenbrachte und die sie eigentlich schon als für immer verloren glaubte. Sie war eigentlich in den Schankraum gekommen, um wieder Herr über ihre Gefühle zu werden. Doch stattdessen hat sie die unerwartete Begegnung mit Rowan noch mehr durcheinander gebracht.
Sie schüttelte leicht den Kopf, um ihn wieder klar zu bekommen, bevor sie sich noch einmal an die blonde Frau wandte. „Ihr habt unsere Fragen nicht beantwortet, Rowan? Was tut Ihr hier? Seid Ihr uns etwa gefolgt?“
Modifié par Aliens Crew, 15 août 2010 - 09:06 .
#325
Posté 14 août 2010 - 10:32
Rowan kniff die Augenbrauen zusammen.
„Keine Angst, ich bin euch nicht gefolgt. Ich wusste noch nicht einmal, dass ihr hier seid, bevor ihr eben die Treppe hinunter gekommen seid.“
Unruhig rutschte sie auf ihrem Sitz hin und her.
„Ich bin hier in Denerim, weil ich Arbeit suche. Mein Geldbeutel wird so langsam aber sicher immer leerer.“
Sie schaute Vernita in die Augen.
„Ihr habt nicht zufällig Arbeit für mich.“ Sie konnte einen kleinen Lacher nicht unterdrücken.
Welch Ironie, dass sie ausgerechnet auf die beiden getroffen war. In den letzten 6 Tagen ihrer Reise hatte sie versucht, das Geschehene zu vergessen und wieder zu ihrem normalen Leben zurück zu finden. Nun kamen die Erinnerungen wieder in ihr hoch.
Mit einem weiteren sarkastischen Lacher, versuchte sie, ihre Fassung zu behalten, und wandte den Kopf wieder ab.
„Keine Angst, ich bin euch nicht gefolgt. Ich wusste noch nicht einmal, dass ihr hier seid, bevor ihr eben die Treppe hinunter gekommen seid.“
Unruhig rutschte sie auf ihrem Sitz hin und her.
„Ich bin hier in Denerim, weil ich Arbeit suche. Mein Geldbeutel wird so langsam aber sicher immer leerer.“
Sie schaute Vernita in die Augen.
„Ihr habt nicht zufällig Arbeit für mich.“ Sie konnte einen kleinen Lacher nicht unterdrücken.
Welch Ironie, dass sie ausgerechnet auf die beiden getroffen war. In den letzten 6 Tagen ihrer Reise hatte sie versucht, das Geschehene zu vergessen und wieder zu ihrem normalen Leben zurück zu finden. Nun kamen die Erinnerungen wieder in ihr hoch.
Mit einem weiteren sarkastischen Lacher, versuchte sie, ihre Fassung zu behalten, und wandte den Kopf wieder ab.





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