Ein Grinsen legte sich auf Vernitas Gesicht.
„Sicher hätte ich Arbeit für Euch“, erwiderte sie hämisch, während sie sich zu Rowan an den Tisch setzte. „Sie ist schlecht bezahlt und überaus gefährlich. Aber Ihr dürft jeden ausplündern, den Ihr töten könnt. Und außerdem haben wir noch Leanora. Die hat Geld wie Dreck. Das reicht für uns alle eine Weile. Und im Notfall kann ich auch noch den einen oder anderen Diebstahl verüben. Verhungern werden wir also nicht.“
Der Wirt trat an den Tisch und stellte der Elfe eine Flasche Schnaps und ein kleines Glas hin. Er sah, dass Rowan ihr Bier noch nicht ausgetrunken hatte und entfernte sich deshalb gleich wieder. Vernita öffnete die Flasche und füllte mit dessen Inhalt ihr Glas, welches sie mit einem einzigen Schluck wieder leerte. Während sie es ein weiteres mal füllte, verfinsterte sich ihre Miene.
„Die ganze Sache mit diesen Kindesentführungen ist um einiges größer, als wir zuerst angenommen hatten. Und auch um einiges gefährlicher“, berichtete die Elfe mit ernster Stimme. „Wir wurden bereits das eine ums andere mal überfallen. Und es scheinen hohe Würdenträger des Landes und der Kirche darin verwickelt zu sein. Genauere Informationen werde ich wahrscheinlich erst morgen erhalten, aber meiner Ansicht nach betrifft diese Bedrohung jeden auf ganz Thedas. Trotzdem würde ich es Euch nicht übel nehmen, wenn Ihr Euch aus der Sache heraushalten wollt. Obwohl wir Eure Hilfe mit Sicherheit gebrauchen könnten. Die Entscheidung überlasse ich Euch.“
Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
Guest_Juleiila_*
, juil. 21 2010 12:04
#326
Posté 14 août 2010 - 11:10
#327
Posté 14 août 2010 - 11:20
Rowan stieß überrascht die Luft aus. Sie hatte ihre Frage nicht ernst gemeint, doch Vernita schien es nicht gemerkt zu haben oder absichtlich nicht darauf einzugehen.
„Bittet ihr mich gerade, mich euch anzuschließen?“
Mit großen Augen sah sie der Elfe dabei zu, wie sie ein ums andere Glas leerte.
„Und von welchen Kindesentführungen sprecht ihr?“
„Bittet ihr mich gerade, mich euch anzuschließen?“
Mit großen Augen sah sie der Elfe dabei zu, wie sie ein ums andere Glas leerte.
„Und von welchen Kindesentführungen sprecht ihr?“
#328
Posté 14 août 2010 - 11:36
„Richtig. Das wisst Ihr ja noch gar nicht“, erwiderte Vernita, die bereits ihr fünftes Glas geleert hatte. Hätte dieser Wirt ihr nicht ein Bierglas geben können, dann müsste sie nicht ständig nachkippen. Sie überlegte, ob sie nicht gleich aus der Flasche trinken sollte, verwarf diesen Gedanken aber wieder und wandte sich stattdessen an Rowan. „Ihr erinnert Euch gewiss an Miandra, die schwarzhaarige Frau, die wir in der Taverne in der Wildnis getroffen haben und deren Tochter entführt wurde, oder?“
Die Elfe verschloss die Flasche wieder und stellte sie beiseite. Den Rest würde sie später austrinken. „Wie sich herausstellte, war ihre Tochter nicht das einzige Kind, dass in letzter Zeit entführt worden ist. Es waren weitaus mehr Kinder, die anscheinend alle nach Denerim verschleppt worden sind. Die Gründe dafür sind uns unbekannt, aber es sieht nicht nach dem Werk gewöhnlicher Sklavenhändler aus. Nein, diese Kindesentführungen dienen einem anderen Zweck, den wir aber noch nicht kennen. Und wenn Ihr uns bei der Klärung dieses Mysteriums helfen würdet, so würde mich das sehr freuen, auch wenn ich um Eure Sicherheit besorgt bin.“
Die Elfe verschloss die Flasche wieder und stellte sie beiseite. Den Rest würde sie später austrinken. „Wie sich herausstellte, war ihre Tochter nicht das einzige Kind, dass in letzter Zeit entführt worden ist. Es waren weitaus mehr Kinder, die anscheinend alle nach Denerim verschleppt worden sind. Die Gründe dafür sind uns unbekannt, aber es sieht nicht nach dem Werk gewöhnlicher Sklavenhändler aus. Nein, diese Kindesentführungen dienen einem anderen Zweck, den wir aber noch nicht kennen. Und wenn Ihr uns bei der Klärung dieses Mysteriums helfen würdet, so würde mich das sehr freuen, auch wenn ich um Eure Sicherheit besorgt bin.“
#329
Posté 14 août 2010 - 11:42
„Pff, ihr braucht euch nicht um meine Sicherheit zu sorgen. Ich kann auf mich selbst aufpassen.“
Ihre Miene klärte sich etwas auf.
„Ich wusste nicht, dass die Tochter der Schwarzhaarigen entführt wurde. Ich habe so gut wie kein Wort mit ihr gewechselt. Habt ihr sie wieder gefunden?“
Rowan trank einen Schluck aus ihrem Glas und verschluckte sich fast, als sie den Kopf plötzlich nach oben warf und Vernita anstarrte.
„Meint ihr, dass die Kinder in dem Turm in Ostagar auch dazu gehörten?
Mit Grauen, dachte sie an die kleinen , leeren Gesichter zurück und daran, wie sie alle tot auf dem Boden gelegen hatten, nachdem der Blutmagier verschwunden war.
Ihre Miene klärte sich etwas auf.
„Ich wusste nicht, dass die Tochter der Schwarzhaarigen entführt wurde. Ich habe so gut wie kein Wort mit ihr gewechselt. Habt ihr sie wieder gefunden?“
Rowan trank einen Schluck aus ihrem Glas und verschluckte sich fast, als sie den Kopf plötzlich nach oben warf und Vernita anstarrte.
„Meint ihr, dass die Kinder in dem Turm in Ostagar auch dazu gehörten?
Mit Grauen, dachte sie an die kleinen , leeren Gesichter zurück und daran, wie sie alle tot auf dem Boden gelegen hatten, nachdem der Blutmagier verschwunden war.
#330
Posté 14 août 2010 - 11:54
„Nein, bisher haben wir Miandras Tochter noch nicht gefunden“, entgegnete Vernita resigniert, während sie auf die Tischplatte starrte. Für einen Moment musste sie wieder an ihren Sohn denken und wie er im Kindsbett gestorben war. Sie schüttelte den Gedanken gleich wieder ab.
„Und ich fürchte, dass das, was wir in Ostagar gesehen haben, etwas damit zu tun hat. Und dass dies nur ein kleiner Teil dessen war, was hier wirklich vor sich geht. Irgendeine böse Macht scheint sich im Land ausbreiten zu wollen. Ganz leise und heimlich, immer im Hintergrund. Und das macht sie noch gefährlicher als jede Verderbnis, die bisher diesen Kontinent überzogen hat.“
„Und ich fürchte, dass das, was wir in Ostagar gesehen haben, etwas damit zu tun hat. Und dass dies nur ein kleiner Teil dessen war, was hier wirklich vor sich geht. Irgendeine böse Macht scheint sich im Land ausbreiten zu wollen. Ganz leise und heimlich, immer im Hintergrund. Und das macht sie noch gefährlicher als jede Verderbnis, die bisher diesen Kontinent überzogen hat.“
#331
Posté 14 août 2010 - 11:05
"Was habt ihr bisher herausfinden können?"
Rowan lehnte sich interessiert nach vorne und stützte ihren Kopf auf der linken Hand ab.
"Wie gesagt, ich suche eine Möglichkeit, wieder an Geld zu kommen. Und wie euch vielleicht schon aufgefallen ist, trage ich immer noch die Lederrüstung, die ihr für mich besorgt habt. Sie ist zwar noch gut erhalten, doch ich würde mir gerne bald etwas neues zulegen können."
Ihr Blick ging durch Vernita hindurch als sie weitersprach.
"Ich hatte hier mal einen guten Auftrag...Personenschutz eines Adligen. Ich hatte gehofft, dass er wieder meine Dienste benötigen könnte....doch entschuldigt, ich schweife ab. Der Tag war lang und ich muss mich bald zur Ruhe begeben."
Sie blickte Vernita wieder in die Augen.
"Also, was habt ihr bisher herausgefunden?"
Rowan lehnte sich interessiert nach vorne und stützte ihren Kopf auf der linken Hand ab.
"Wie gesagt, ich suche eine Möglichkeit, wieder an Geld zu kommen. Und wie euch vielleicht schon aufgefallen ist, trage ich immer noch die Lederrüstung, die ihr für mich besorgt habt. Sie ist zwar noch gut erhalten, doch ich würde mir gerne bald etwas neues zulegen können."
Ihr Blick ging durch Vernita hindurch als sie weitersprach.
"Ich hatte hier mal einen guten Auftrag...Personenschutz eines Adligen. Ich hatte gehofft, dass er wieder meine Dienste benötigen könnte....doch entschuldigt, ich schweife ab. Der Tag war lang und ich muss mich bald zur Ruhe begeben."
Sie blickte Vernita wieder in die Augen.
"Also, was habt ihr bisher herausgefunden?"
#332
Posté 14 août 2010 - 11:37
„Nun, eine gewisse Eshtá Gianauro scheint hinter diesen Kindesentführungen zu stecken. Sie scheint in dieser Stadt ein hohes Tier zu sein und lässt die Kinder wohl nach Denerim bringen. Außerdem hat Lian auf einer seiner Exkursionen herausgefunden, dass wohl auch einige Mitglieder der Kirche in die Sache verwickelt zu sein scheinen. Außerdem fand er in einem Stützpunkt der Kindesentführer eine Notiz mit dem Namen Van Housen. Keine Ahnung, ob es diese Person überhaupt gibt, oder ob es nur ein Deckname ist.“
Sie hielt kurz inne und dachte nach. „Ach so. Lian kennt Ihr ja noch gar nicht. Er ist ein Elf und auch noch ein ziemlich übereifriger. Ihr werdet ihn sicher mögen. Gebt ihm aber bloß nicht die Hand, sonst verbrennt Ihr Euch die Finger.“ Die Elfe lachte laut und schlug dabei mit der Handfläche auf den Tisch.
„Das sind im Moment alle Fakten, die uns vorliegen“, bemerkte Vernita, nachdem sie sich wieder beruhigt hatte. „Der Rest sind nur Spekulationen. Ich gehe, davon aus, dass ich morgen um diese Zeit schlauer sein werde. Sobald das Treffen mit meinem Kontaktmann vorbei ist. Aber jetzt sollten wir uns wohl wirklich erst einmal ausruhen. Wenn Ihr Euch noch kein Zimmer genommen habt, so wird es Zeit. Der Wirt hat nämlich nur noch eins frei. Die anderen haben wir in Beschlag genommen. Wenn dann nichts mehr ist, dann wünsche ich Euch eine gute Nacht.“
Vernita stand auf, nahm ihre Flasche und wandte sich zum Gehen um.
Sie hielt kurz inne und dachte nach. „Ach so. Lian kennt Ihr ja noch gar nicht. Er ist ein Elf und auch noch ein ziemlich übereifriger. Ihr werdet ihn sicher mögen. Gebt ihm aber bloß nicht die Hand, sonst verbrennt Ihr Euch die Finger.“ Die Elfe lachte laut und schlug dabei mit der Handfläche auf den Tisch.
„Das sind im Moment alle Fakten, die uns vorliegen“, bemerkte Vernita, nachdem sie sich wieder beruhigt hatte. „Der Rest sind nur Spekulationen. Ich gehe, davon aus, dass ich morgen um diese Zeit schlauer sein werde. Sobald das Treffen mit meinem Kontaktmann vorbei ist. Aber jetzt sollten wir uns wohl wirklich erst einmal ausruhen. Wenn Ihr Euch noch kein Zimmer genommen habt, so wird es Zeit. Der Wirt hat nämlich nur noch eins frei. Die anderen haben wir in Beschlag genommen. Wenn dann nichts mehr ist, dann wünsche ich Euch eine gute Nacht.“
Vernita stand auf, nahm ihre Flasche und wandte sich zum Gehen um.
Modifié par Aliens Crew, 29 juillet 2011 - 11:01 .
#333
Posté 14 août 2010 - 11:44
"Ich habe mir bereits einen Zimmerschlüssel geben lassen."
Rowan trank den letzten Schluck ihres Bieres aus und stellte das Glas mit einem lauten Rumms auf der Tischplatte ab. Dann stand sie auf und schloss sich Vernita an.
Im Flur vor den Zimmern blieb sie kurz stehen.
"Ich wünsche euch eine geruhsame Nacht."
Dann betrat sie ihr Zimmer und schloss die Tür hinter sich ab. Nachdem sie sich mit einem Blick vergewissert hatte, dass sie alleine in dem kleinen Raum war, streifte sie ihre Rüstung ab und ließ sich erschöpft auf das Bett fallen. Nach wenigen Augenblicken war sie eingeschlafen.
Rowan trank den letzten Schluck ihres Bieres aus und stellte das Glas mit einem lauten Rumms auf der Tischplatte ab. Dann stand sie auf und schloss sich Vernita an.
Im Flur vor den Zimmern blieb sie kurz stehen.
"Ich wünsche euch eine geruhsame Nacht."
Dann betrat sie ihr Zimmer und schloss die Tür hinter sich ab. Nachdem sie sich mit einem Blick vergewissert hatte, dass sie alleine in dem kleinen Raum war, streifte sie ihre Rüstung ab und ließ sich erschöpft auf das Bett fallen. Nach wenigen Augenblicken war sie eingeschlafen.
#334
Posté 15 août 2010 - 10:17
„Die wünsche ich Euch ebenfalls, Rowan“, erwiderte Vernita und betrat ihr Zimmer. Sie ließ die Tür ins Schloss fallen und lehnte sich dann mit dem Rücken an diese. Sie machte die Augen zu und atmete tief durch.
‚Was soll ich nun tun?’ ging es ihr durch den Kopf. ‚Die ganze Sache war doch so einfach. Ich bin doch nur in diese verfluchte Stadt gekommen, um die Person zu finden, die mich töten will und um Miandras Tochter zu finden. Und dann vielleicht mit ihr...ja, was eigentlich? Mein restliches Leben mit ihr verbringen? Ist es das, was ich wirklich will?’
Vernita hatte plötzlich das Bedürfnis zu Rowan ins Zimmer zu gehen und mit ihr zu reden. Sie wollte wissen, warum die blonde Frau plötzlich verschwunden war und was ihr in der Zeit widerfahren war. Und ob sie nun bei ihr blieb, oder wieder das Weite suchte. Aber was war dann mit Miandra? Die Elfe hegte inzwischen starke Gefühle für die schwarzhaarige Frau. Könnte sie es nun verantworten, Miandra so zu enttäuschen? Auf der anderen Seite. Erwiderte diese Vernitas Gefühle überhaupt? War sie überhaupt dazu fähig?
‚Warum ist das Leben nur so kompliziert?’ dachte die Elfe und löste sich von der Tür. Sie ging zum Bett, stellte die Flasche auf den Nachttisch und holte anschließend ihre Unterwäsche von der Fensterbank. Sie zog ihre Sachen aus, streifte nur ihre Unterhose über und legte sich ins Bett, wobei sie ihre Schwerter wie immer griffbereit neben sich auf den Boden platzierte.
Vernita atmete tief durch und schloss die Augen. Sofort sah sie Rowans liebliches Gesicht vor sich. Die Elfe riss die Augen wieder auf und starrte gebannt an die Decke. Nachdem ihre Lider nach kurzer Zeit wieder zufielen, sah sie wieder in ein Gesicht. Diesmal war es das von Miandra. Wieder öffnete sie ihre Augen.
‚Das kann ja heiter werden!’ ging es Vernita durch den Kopf. Sie griff zu der Flasche und nahm erst einmal einen kräftigen Schluck daraus. Anschließend legte sie sich auf die Seite und versuchte erneut zu schlafen. Doch wieder sah die Gesichter der beiden Frauen vor ihrem geistigen Auge. So ging es eine ganze Weile, bis sie schließlich in einen unruhigen Schlaf fiel.
‚Was soll ich nun tun?’ ging es ihr durch den Kopf. ‚Die ganze Sache war doch so einfach. Ich bin doch nur in diese verfluchte Stadt gekommen, um die Person zu finden, die mich töten will und um Miandras Tochter zu finden. Und dann vielleicht mit ihr...ja, was eigentlich? Mein restliches Leben mit ihr verbringen? Ist es das, was ich wirklich will?’
Vernita hatte plötzlich das Bedürfnis zu Rowan ins Zimmer zu gehen und mit ihr zu reden. Sie wollte wissen, warum die blonde Frau plötzlich verschwunden war und was ihr in der Zeit widerfahren war. Und ob sie nun bei ihr blieb, oder wieder das Weite suchte. Aber was war dann mit Miandra? Die Elfe hegte inzwischen starke Gefühle für die schwarzhaarige Frau. Könnte sie es nun verantworten, Miandra so zu enttäuschen? Auf der anderen Seite. Erwiderte diese Vernitas Gefühle überhaupt? War sie überhaupt dazu fähig?
‚Warum ist das Leben nur so kompliziert?’ dachte die Elfe und löste sich von der Tür. Sie ging zum Bett, stellte die Flasche auf den Nachttisch und holte anschließend ihre Unterwäsche von der Fensterbank. Sie zog ihre Sachen aus, streifte nur ihre Unterhose über und legte sich ins Bett, wobei sie ihre Schwerter wie immer griffbereit neben sich auf den Boden platzierte.
Vernita atmete tief durch und schloss die Augen. Sofort sah sie Rowans liebliches Gesicht vor sich. Die Elfe riss die Augen wieder auf und starrte gebannt an die Decke. Nachdem ihre Lider nach kurzer Zeit wieder zufielen, sah sie wieder in ein Gesicht. Diesmal war es das von Miandra. Wieder öffnete sie ihre Augen.
‚Das kann ja heiter werden!’ ging es Vernita durch den Kopf. Sie griff zu der Flasche und nahm erst einmal einen kräftigen Schluck daraus. Anschließend legte sie sich auf die Seite und versuchte erneut zu schlafen. Doch wieder sah die Gesichter der beiden Frauen vor ihrem geistigen Auge. So ging es eine ganze Weile, bis sie schließlich in einen unruhigen Schlaf fiel.
#335
Guest_Juleiila_*
Posté 15 août 2010 - 11:44
Guest_Juleiila_*
Es wurde so langsam Morgen, und Azoth wachte auf. Die Sonne begann ihre ersten Strahlen abzuwerfen, und Vögel zwitscherten ihr Lied. Auch sein Hund saß neben dem Bett, und wachte so langsam auf.
Azoth stand auf, und zog sich um. Ihm hallten noch die Worte des ersten Verzauberers durch den Kopf, und irgendwie hatte er Angst. Ihm graute davor. Das alles wollte er doch sowieso nicht. Aber ändern konnte man es nicht.
Er warf sich seinen neuen Umhang um, mit den Messern in der Innentasche. Auch seine neuen Schwerter packte er aus der Schatulle, und steckte sie in die Schwertscheiden. Dann nahm er die Schatulle mit den Dolchen und warf noch einmal einen Blick darauf. Sie waren von großem Nutzen, und nun würde er sie hergeben.
Er verließ sein Zimmer, und ging weiter. Vor Miandras Tür hielt er inne, und klopfte an ihrer Tür.
Azoth stand auf, und zog sich um. Ihm hallten noch die Worte des ersten Verzauberers durch den Kopf, und irgendwie hatte er Angst. Ihm graute davor. Das alles wollte er doch sowieso nicht. Aber ändern konnte man es nicht.
Er warf sich seinen neuen Umhang um, mit den Messern in der Innentasche. Auch seine neuen Schwerter packte er aus der Schatulle, und steckte sie in die Schwertscheiden. Dann nahm er die Schatulle mit den Dolchen und warf noch einmal einen Blick darauf. Sie waren von großem Nutzen, und nun würde er sie hergeben.
Er verließ sein Zimmer, und ging weiter. Vor Miandras Tür hielt er inne, und klopfte an ihrer Tür.
#336
Posté 15 août 2010 - 01:54
Miandra wurde durch das Klopfen an der Türe geweckt. Sie schlief einen traumlosen Schlaf, griff aber trotzdem reflexartig nach ihren Dolchen. Es dauerte einige Herzschläge, bis sie realisierte wo sie war. Sie setzte sich an die Bettkante, rieb sich die Augen und band sich ihre langen Harre geschwind zu einem Pferdeschwanz, mithilfe eines Haarbandes, welches sie aus ihrer Tasche kramte.
Sie ging zur Türe und öffnete diese.
"Guten Morgen Lian ... welch Überraschung ...", sagte sie mit einem Hauch an Ironie und musterte den Elf. Irgendetwas an ihm sah anders aus ... doch sie schob den Gedanken beiseite. Eigentlich hatte sie den Wirt erwartet, da dieser schließlich noch immer ihre Kleidungsstücke hatte.
"Wie kann ich Euch helfen ...?", sagte sie und fügte ein Gähnen hinzu.
Sie ging zur Türe und öffnete diese.
"Guten Morgen Lian ... welch Überraschung ...", sagte sie mit einem Hauch an Ironie und musterte den Elf. Irgendetwas an ihm sah anders aus ... doch sie schob den Gedanken beiseite. Eigentlich hatte sie den Wirt erwartet, da dieser schließlich noch immer ihre Kleidungsstücke hatte.
"Wie kann ich Euch helfen ...?", sagte sie und fügte ein Gähnen hinzu.
#337
Guest_Juleiila_*
Posté 15 août 2010 - 02:14
Guest_Juleiila_*
Azoth lächelte. "Guten Morgen Miandra. Ehm, bitte nennt mich ab jetzt Azoth, ja? Und ich habe hier etwas. Neue Ausrüstung. Ich habe keine Verwendung für Dolche, aber Ihr schon. Möchtet Ihr sie sehen?" fragte er gebannt, und freute sich innerlich, sie zu sehen.
#338
Posté 15 août 2010 - 02:23
Miandra zog eine Augenbraue in die Höhe. "Azoth..?", sie blickte ihn verwirrt an. Dieser Elf wurde von Tag zu Tag eigenartiger ... doch die Dolche wollte sie sich ansehen. "Ja ... ich könnte in der Tat neue Dolche gebrauchen ...", sie hob eine ihrer Klingen hoch und musterte diese. "Sie sind nicht mehr die Allerneusten. Vernita gab mir zwar ein Kurzschwert, doch ich weiß nicht so recht, ob ich damit umgehen kann ...", nachdenklich blieb ihr Blick an der Waffe haften.
Modifié par Kaysallie, 15 août 2010 - 02:26 .
#339
Guest_Juleiila_*
Posté 15 août 2010 - 02:29
Guest_Juleiila_*
Azoth öffnete die Schatulle und hielt sie Miandra entgegen. Er lächelte wieder und hielt zu erst seine Hand darüber.
"Passt auf. Wenn Ihr die Klingen aus den Scheiden nehmt. Ihr selbst dürft die Klinge nicht berühren. Sie wirden mit Gift bearbeitetet. Das heißt, ihr müsst nie Gift darauf verteilen, oder nachfüllen. Es hat ewigen bestand." Dann nahm Azoth einen der Dolche, und hielt ihn Miandra entgegen.
"porbiert mal, ob Ihr damit umgehen könnt"
"Passt auf. Wenn Ihr die Klingen aus den Scheiden nehmt. Ihr selbst dürft die Klinge nicht berühren. Sie wirden mit Gift bearbeitetet. Das heißt, ihr müsst nie Gift darauf verteilen, oder nachfüllen. Es hat ewigen bestand." Dann nahm Azoth einen der Dolche, und hielt ihn Miandra entgegen.
"porbiert mal, ob Ihr damit umgehen könnt"
#340
Posté 15 août 2010 - 02:44
"Woher habt Ihr diese Dolche? Von solchen Waffen habe ich bisher nie etwas gehört ... aber die Eigenschaft klingt vielversprechend."
Zögernd nahm sie den Dolch entgegen. Er war, obwohl er etwas größer zu seien schien, um einiges leichter als ihre Dolche, und das obwohl er noch in der Scheide steckte. Der Griff war schwarz, mit wunderschönen dunkelgrünen Verzierungen. Vorsichtig zog sie die Scheide von der Waffe, feinstes Silber blitzte hervor, und spiegelte das Blau ihrer Augen wider. Sie hielt den Dolch in die Höhe, und musterte ihn von allen Seiten. Man konnte nicht erkennen, dass sie mit Gift gefüllt waren. Waren diese Waffen magisch?
"Interessant.", sagte sie kühl und steckte den Dolch zurück in die Scheide.
Zögernd nahm sie den Dolch entgegen. Er war, obwohl er etwas größer zu seien schien, um einiges leichter als ihre Dolche, und das obwohl er noch in der Scheide steckte. Der Griff war schwarz, mit wunderschönen dunkelgrünen Verzierungen. Vorsichtig zog sie die Scheide von der Waffe, feinstes Silber blitzte hervor, und spiegelte das Blau ihrer Augen wider. Sie hielt den Dolch in die Höhe, und musterte ihn von allen Seiten. Man konnte nicht erkennen, dass sie mit Gift gefüllt waren. Waren diese Waffen magisch?
"Interessant.", sagte sie kühl und steckte den Dolch zurück in die Scheide.
Modifié par Kaysallie, 15 août 2010 - 02:51 .
#341
Guest_Juleiila_*
Posté 15 août 2010 - 02:49
Guest_Juleiila_*
Azoth grinste wieder. Dann zog er eines seiner neuen Schwerter aus der Scheide und zeigte sie Miandra.
"Meine Schwerter sind von der selben Schmiede. Ich bekam das alles im Set, doch benötige ich Dolche nicht. Und da Ihr welche verwendet, auch mit Gift, dachte ich, das Ihr sie gerne hättet." Er hielt kurz inne. Er wollte sie was fragen, doch schwankte er ob er es tun sollte, oder es bleiben lassen sollte.
"Wollen wir hinunter? Etwas frühstücken?" fragte er.
"Meine Schwerter sind von der selben Schmiede. Ich bekam das alles im Set, doch benötige ich Dolche nicht. Und da Ihr welche verwendet, auch mit Gift, dachte ich, das Ihr sie gerne hättet." Er hielt kurz inne. Er wollte sie was fragen, doch schwankte er ob er es tun sollte, oder es bleiben lassen sollte.
"Wollen wir hinunter? Etwas frühstücken?" fragte er.
#342
Posté 15 août 2010 - 03:22
Das Schwert durchbohrte den Bauch des Mannes. Blut spritzte aus der Wunde, als Vernita ihr Opfer von sich stieß. Ihr Gesicht war vor Hass verzerrt und rot von dem Blut der Männer, die sie schon niedergemetzelt hatte. Ein weiterer Mann stürmte auf die Elfe zu und schlug mit seinem Streitkolben zu. Vernita parierte den Angriff, während sie dem Angreifer ihr zweites Schwert in den Leib stieß.
Sie war im Blutrausch. Vollführte einen Tanz des Todes, dem keiner ihrer Gegner gewachsen war. Sie schrie und wütete und hinterließ nur Schmerz und Zerstörung. Es dauerte nicht lange, bis sie ihren letzten Gegner zur Strecke gebracht hatte. Winselnd lag er vor ihr auf dem Boden und bettelte um sein Leben. Doch die Elfe tötete ihn ohne Gnade. Ihr Feinde hatten den Tod verdient. So war es immer. So wird es immer bleiben.
Sie stand nun allein auf der Brücke und sah sich um. Vor sich sah sie Miandra, die gerade gegen drei schwer bewaffnete Männer kämpfen musste, die ihr ziemlich zu schaffen machten. Sie drängten die Frau immer weiter an den Rand der Brücke. Nicht mehr lange, und sie würden sie in die bodenlose Tiefe befördern. Vernita wollte der Frau gerade zur Hilfe eilen, als sie hinter sich ein Geräusch vernahm.
Sie wandte den Kopf und sah, das Teile der Brücke hinter ihr eingestürzt waren. Doch das war nicht das Problem. Vielmehr sah sie außerdem, dass Rowan am Rand der Brücke hing und verzweifelt versuchte nicht abzustürzen. Ihre Finger krallten sich in den harten Stein, während sie vergeblich versuchte sich nach oben zu ziehen. Dann rutschte sie mit einer Hand ab, so dass sie nur noch fünf Finger vom unausweichlichen Tod trennten. Ein Blick nach vorne zeigte der Elfe, dass Miandras Lage genauso verzweifelt war. Nur noch wenige Augenblicke und diese Kerle würden sie in den Abgrund stoßen.
Was sollte Vernita jetzt tun? Sie konnte nicht beide retten. Eine der Frauen musste sterben, damit die andere leben konnte. Und sie musste diese Entscheidung treffen. Wenn sollte sie retten? Und wen sollte sie opfern? Wer war ihr wichtiger? Die Elfe war so unschlüssig und verzweifelt, dass sie nur wie angewurzelt dastand und ihre Schwerter sinken ließ. Ihr Blick schwankte ständig zwischen den beiden Frauen, die verzweifelt um ihr Leben kämpften. Die Elfe starrte in die Luft und stieß einen erschütternden Schrei aus.
„Nein!“ entfuhr es Vernita und sie schreckte auf. Sie saß auf ihrem Bett. Ihr Puls raste. Ihre Brust hob und senkte sich im gleichen Takt. Schweiß stand auf ihrer Stirn. Sie brauchte eine Weile, um zu erkennen, dass sie nur geträumt hatte. Mühsam schwang sie sich auf dem Bett herum und setzte ihre Füße auf den Boden. Mit den Armen stützte sie sich auf ihren Oberschenkeln ab und legte dabei den Kopf in ihre Hände.
„Diese Träumerei geht mir langsam auf die Nerven!“ fluchte sie vor sich hin. Sie blieb noch einen Moment so sitzen, bevor sie aufstand und ihre Sachen anzog. Zuvor wusch sie sich mit dem kalten Wasser von gestern den Schweiß vom Körper. Nachdem sie ihre Rüstung wieder angezogen und ihre Waffen angelegt hatte, verließ sie ihr Zimmer. Sofort sah sie, dass Lian vor Miandras Zimmertür stand und mit dieser sprach.
‚Was wird das denn schon wieder?’ dachte die Elfe genervt bei sich, während sie auf die beiden zuging. ‚Kann der Kerl sie nicht einfach in Ruhe lassen?’
„Guten Morgen, Miandra“, begrüßte sie die Frau, als sie die beiden erreicht hatte. „Was ist los? Belästigt Euch Lian schon wieder?“
Sie war im Blutrausch. Vollführte einen Tanz des Todes, dem keiner ihrer Gegner gewachsen war. Sie schrie und wütete und hinterließ nur Schmerz und Zerstörung. Es dauerte nicht lange, bis sie ihren letzten Gegner zur Strecke gebracht hatte. Winselnd lag er vor ihr auf dem Boden und bettelte um sein Leben. Doch die Elfe tötete ihn ohne Gnade. Ihr Feinde hatten den Tod verdient. So war es immer. So wird es immer bleiben.
Sie stand nun allein auf der Brücke und sah sich um. Vor sich sah sie Miandra, die gerade gegen drei schwer bewaffnete Männer kämpfen musste, die ihr ziemlich zu schaffen machten. Sie drängten die Frau immer weiter an den Rand der Brücke. Nicht mehr lange, und sie würden sie in die bodenlose Tiefe befördern. Vernita wollte der Frau gerade zur Hilfe eilen, als sie hinter sich ein Geräusch vernahm.
Sie wandte den Kopf und sah, das Teile der Brücke hinter ihr eingestürzt waren. Doch das war nicht das Problem. Vielmehr sah sie außerdem, dass Rowan am Rand der Brücke hing und verzweifelt versuchte nicht abzustürzen. Ihre Finger krallten sich in den harten Stein, während sie vergeblich versuchte sich nach oben zu ziehen. Dann rutschte sie mit einer Hand ab, so dass sie nur noch fünf Finger vom unausweichlichen Tod trennten. Ein Blick nach vorne zeigte der Elfe, dass Miandras Lage genauso verzweifelt war. Nur noch wenige Augenblicke und diese Kerle würden sie in den Abgrund stoßen.
Was sollte Vernita jetzt tun? Sie konnte nicht beide retten. Eine der Frauen musste sterben, damit die andere leben konnte. Und sie musste diese Entscheidung treffen. Wenn sollte sie retten? Und wen sollte sie opfern? Wer war ihr wichtiger? Die Elfe war so unschlüssig und verzweifelt, dass sie nur wie angewurzelt dastand und ihre Schwerter sinken ließ. Ihr Blick schwankte ständig zwischen den beiden Frauen, die verzweifelt um ihr Leben kämpften. Die Elfe starrte in die Luft und stieß einen erschütternden Schrei aus.
„Nein!“ entfuhr es Vernita und sie schreckte auf. Sie saß auf ihrem Bett. Ihr Puls raste. Ihre Brust hob und senkte sich im gleichen Takt. Schweiß stand auf ihrer Stirn. Sie brauchte eine Weile, um zu erkennen, dass sie nur geträumt hatte. Mühsam schwang sie sich auf dem Bett herum und setzte ihre Füße auf den Boden. Mit den Armen stützte sie sich auf ihren Oberschenkeln ab und legte dabei den Kopf in ihre Hände.
„Diese Träumerei geht mir langsam auf die Nerven!“ fluchte sie vor sich hin. Sie blieb noch einen Moment so sitzen, bevor sie aufstand und ihre Sachen anzog. Zuvor wusch sie sich mit dem kalten Wasser von gestern den Schweiß vom Körper. Nachdem sie ihre Rüstung wieder angezogen und ihre Waffen angelegt hatte, verließ sie ihr Zimmer. Sofort sah sie, dass Lian vor Miandras Zimmertür stand und mit dieser sprach.
‚Was wird das denn schon wieder?’ dachte die Elfe genervt bei sich, während sie auf die beiden zuging. ‚Kann der Kerl sie nicht einfach in Ruhe lassen?’
„Guten Morgen, Miandra“, begrüßte sie die Frau, als sie die beiden erreicht hatte. „Was ist los? Belästigt Euch Lian schon wieder?“
#343
Posté 15 août 2010 - 03:34
Rowan erwachte, weil sie Stimmen vor ihrer Tür hörte. Die Sonne stand bereits am Himmel und sie sprang schnell aus dem Bett und zog sich an.
Die Reise hatte ihr mehr zu schaffen gemacht, als sie gedacht hatte. Und das bequeme Bett hatte wohl auch dazu beigetragen, dass sie länger als sonst geschlafen hatte.
Sie schaufelte sich kühles Wasser aus einer Schale ins Gesicht und trat dann vor die Tür. Als sie in das Gesicht des Elfs aus der Taverne schaute, blieb sie zunächst wie erstarrt stehen. Dann drehte sie auf dem Absatz um und warf ihre Tür hinter sich zu.
Das hatte ihr gerade noch gefehlt, dachte sie, als sie mit dem Rücken and der Tür lehnte. Dieser Schnösel hatte sich scheinbar auch der Gruppe angeschlossen. Das konnte ja heiter werden.
Die Reise hatte ihr mehr zu schaffen gemacht, als sie gedacht hatte. Und das bequeme Bett hatte wohl auch dazu beigetragen, dass sie länger als sonst geschlafen hatte.
Sie schaufelte sich kühles Wasser aus einer Schale ins Gesicht und trat dann vor die Tür. Als sie in das Gesicht des Elfs aus der Taverne schaute, blieb sie zunächst wie erstarrt stehen. Dann drehte sie auf dem Absatz um und warf ihre Tür hinter sich zu.
Das hatte ihr gerade noch gefehlt, dachte sie, als sie mit dem Rücken and der Tür lehnte. Dieser Schnösel hatte sich scheinbar auch der Gruppe angeschlossen. Das konnte ja heiter werden.
#344
Posté 15 août 2010 - 03:44
Noch bevor Miandra auf Azoths Frage antworten konnte, stand Vernita neben ihnen.
"Guten Morgen Vernita, hattet Ihr eine erholsame Nacht?" sagte sie mit einem Lächeln und reichte den Dolch an Vernita weiter. "Nein noch nicht ... Was haltet Ihr von diesen Waffen?"
"Guten Morgen Vernita, hattet Ihr eine erholsame Nacht?" sagte sie mit einem Lächeln und reichte den Dolch an Vernita weiter. "Nein noch nicht ... Was haltet Ihr von diesen Waffen?"
#345
Guest_Juleiila_*
Posté 15 août 2010 - 03:49
Guest_Juleiila_*
"Guten Morgen Vernita!" murmelte Azoth vor sich hin. "Ich mache was was Ihr nicht macht. Die Gruppe mit guter Ausrüstung versorgen."
"Ich hoffe ihr geht gut mit den Dolchen um" sagte Azoth wieder an Miandra gewandt, und wendete sich ab. Er ging die Treppen hinunter wo er sich an einen Tisch setzte, während er irgendetwas unverständliches vor sich her grummelte. War denn Lea die einzige aus der Gruppe, mit der man sich normal unterhalten konnte? Die nicht dachte man sei ein Feind, oder wollte was böses? Das fand Azoth wirklich schade, denn Vernita sollte sich lieber auf die wirklichen Feinde des Lebens konzentrieren.
Der Kellner kam, und brachte frische Semmeln an den Tisch, Dazu ein Kurg frisches Wasser. Er nahm sich eine und biss herzhaft hinein.
"Ich hoffe ihr geht gut mit den Dolchen um" sagte Azoth wieder an Miandra gewandt, und wendete sich ab. Er ging die Treppen hinunter wo er sich an einen Tisch setzte, während er irgendetwas unverständliches vor sich her grummelte. War denn Lea die einzige aus der Gruppe, mit der man sich normal unterhalten konnte? Die nicht dachte man sei ein Feind, oder wollte was böses? Das fand Azoth wirklich schade, denn Vernita sollte sich lieber auf die wirklichen Feinde des Lebens konzentrieren.
Der Kellner kam, und brachte frische Semmeln an den Tisch, Dazu ein Kurg frisches Wasser. Er nahm sich eine und biss herzhaft hinein.
Modifié par Juleiila, 15 août 2010 - 04:09 .
#346
Posté 15 août 2010 - 04:04
„Nein, ich habe schlecht geschlafen“, erwiderte die Elfe und rieb sich dabei den Nacken, der etwas verspannt war. „In letzter Zeit träume ich nur noch Scheiße zusammen. Ist fast so schlimm wie zu Zeiten der letzten Verderbnis. Da habe ich ständig vom Erzdämon geträumt. War nicht wirklich lustig, das kann ich Euch sagen.“
Die Elfe nahm den Dolche entgegen, den Miandra ihr hinhielt. Sie zog ihn aus der Scheide und begutachtete die Klinge.
„Das ist eine ausgezeichnete Arbeit, wirklich. Habe selten Waffen gesehen, die von so herausragender Qualität sind. Ich muss schon sagen,...Moment, was ist das? Sind das Verunreinigungen?“ Skeptisch betrachtete sie die leichten Schatten im Metall der Waffe, die nur einem geübten Auge auffielen. Irgendetwas stimmte mit diesem Dolch nicht. „Wo habt Ihr den her, Miandra?“
Ihr Blick fiel sofort auf den Elf, bevor die Frau antworten konnte. „Habt Ihr ihn den gegeben, Lian?“
Doch dieser antwortete nicht darauf, sondern ging grummelnd die Treppe zum Schankraum hinunter.
Die Elfe nahm den Dolche entgegen, den Miandra ihr hinhielt. Sie zog ihn aus der Scheide und begutachtete die Klinge.
„Das ist eine ausgezeichnete Arbeit, wirklich. Habe selten Waffen gesehen, die von so herausragender Qualität sind. Ich muss schon sagen,...Moment, was ist das? Sind das Verunreinigungen?“ Skeptisch betrachtete sie die leichten Schatten im Metall der Waffe, die nur einem geübten Auge auffielen. Irgendetwas stimmte mit diesem Dolch nicht. „Wo habt Ihr den her, Miandra?“
Ihr Blick fiel sofort auf den Elf, bevor die Frau antworten konnte. „Habt Ihr ihn den gegeben, Lian?“
Doch dieser antwortete nicht darauf, sondern ging grummelnd die Treppe zum Schankraum hinunter.
#347
Posté 15 août 2010 - 04:22
Als Vernita die Dolche betrachtete fiel Miandras Blick zu der Türe des Zimmers welches eigentlich nicht besetzt war. Wurde da gerade die Türe zugeschmissen? Oder bildete sie sich das ein? Vernitas Frage riss sie aus ihren skeptischen Gedanken.
"Albträume? Das ist schade ... Dem Erbauer sei Dank, dass er mich mit einem tiefen Schlaf gesegnet hat. Ich träume sehr selten...", sie musterte die Dolche einen kurzen Moment. "Lian... oder Azoth ... wie auch immer ... hat sie mir gegeben. Er meinte darin sei eine Art Gift, also fasst die Klinge lieber nicht an."
"Albträume? Das ist schade ... Dem Erbauer sei Dank, dass er mich mit einem tiefen Schlaf gesegnet hat. Ich träume sehr selten...", sie musterte die Dolche einen kurzen Moment. "Lian... oder Azoth ... wie auch immer ... hat sie mir gegeben. Er meinte darin sei eine Art Gift, also fasst die Klinge lieber nicht an."
#348
Posté 15 août 2010 - 04:35
„Nun ich habe schon mal Waffen gesehen, in denen Gift eingearbeitet worden sind“, erwiderte Vernita, wobei sie den Dolch wieder in die Scheide steckte. „Das ist aber nur etwas für echte Profis. Nehmt es mir bitte nicht übel, aber ich glaube, soweit seid Ihr noch nicht. Ihr habt gerade erst angefangen mit Giften zu hantieren. Ihr könntet Euch damit mehr schaden als Euren Gegnern.“
Sie gab der Frau den Dolch wieder zurück. „Und außerdem halte ich nicht viel von permanent vergifteten Waffen, da ich mit diesen keine Gefangenen machen kann, die ich anschließend verhören möchte.“
Ein schiefes Grinsen legte sich bei ihren Worten auf ihr Gesicht. Sie wollte noch etwas hinzufügen, als ihr etwas einfiel. Während sie den Dolch begutachtete hatte, hatte sie das Gefühl gehabt, dass hinter ihr eine Tür kurzzeitig geöffnet wurde. Sie blickte sich um, doch die Tür hinter ihr war zu.
„War da nicht gerade jemand an dieser Tür?“ fragte sie Miandra.
Sie gab der Frau den Dolch wieder zurück. „Und außerdem halte ich nicht viel von permanent vergifteten Waffen, da ich mit diesen keine Gefangenen machen kann, die ich anschließend verhören möchte.“
Ein schiefes Grinsen legte sich bei ihren Worten auf ihr Gesicht. Sie wollte noch etwas hinzufügen, als ihr etwas einfiel. Während sie den Dolch begutachtete hatte, hatte sie das Gefühl gehabt, dass hinter ihr eine Tür kurzzeitig geöffnet wurde. Sie blickte sich um, doch die Tür hinter ihr war zu.
„War da nicht gerade jemand an dieser Tür?“ fragte sie Miandra.
#349
Posté 15 août 2010 - 04:49
"Hmm ... vielleicht kann ich sie nur als Wurfwaffen nutzen, dabei kann ich mich schließlich schlecht selbst verletzen, doch das müsste ich vorerst üben. Aber es wäre schade dieses glänzende Silber nicht mit Blut zu beflecken."
Grinsend nahm sie die Waffen wieder entgegen und wandte den Blick noch einmal zu der Türe.
"Also habe ich es mir nicht eingebildet? Ich dachte dieses Zimmer stünde leer, oder hat es gestern etwa jemand bezogen? Naja wie auch immer, ich könnte jetzt ein ordentliches Frühstück vertragen, sowas hatten wir schließlich schon länger nicht mehr!"
Sie wandte sich von der Elfe kurz ab, um die neuen Dolche in ihrem Zimmer abzulegen - ihre alten nahm sie jedoch mit -, schloss die Türe ab und wartete auf Vernita.
Grinsend nahm sie die Waffen wieder entgegen und wandte den Blick noch einmal zu der Türe.
"Also habe ich es mir nicht eingebildet? Ich dachte dieses Zimmer stünde leer, oder hat es gestern etwa jemand bezogen? Naja wie auch immer, ich könnte jetzt ein ordentliches Frühstück vertragen, sowas hatten wir schließlich schon länger nicht mehr!"
Sie wandte sich von der Elfe kurz ab, um die neuen Dolche in ihrem Zimmer abzulegen - ihre alten nahm sie jedoch mit -, schloss die Türe ab und wartete auf Vernita.
#350
Posté 15 août 2010 - 05:04
„Das war bestimmt Rowan“, erwiderte Vernita. „Ach so, das wisst Ihr ja noch gar nicht. Sie gestern in Denerim angekommen und hier abgestiegen, verrückt nicht wahr? Ich frage mich nur, warum sie nicht aus ihrem Zimmer gekommen ist?“
Die Elfe wirkte sehr nachdenklich. Doch dann winkte sie ab. „Aber Ihr habt recht. Lasst uns erst einmal etwas essen gehen.
Die beiden Frauen gingen gemeinsam die Treppe zum Schankraum hinunter. An einem der Tische saß Azoth und aß eine Semmel.
„Wollt Ihr Euch zu Eurem Gönner setzen?“ flüsterte die Elfe Miandra ins Ohr, wobei sie hämisch grinste.
Die Elfe wirkte sehr nachdenklich. Doch dann winkte sie ab. „Aber Ihr habt recht. Lasst uns erst einmal etwas essen gehen.
Die beiden Frauen gingen gemeinsam die Treppe zum Schankraum hinunter. An einem der Tische saß Azoth und aß eine Semmel.
„Wollt Ihr Euch zu Eurem Gönner setzen?“ flüsterte die Elfe Miandra ins Ohr, wobei sie hämisch grinste.
Modifié par Aliens Crew, 15 août 2010 - 05:16 .





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