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Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2750 réponses à ce sujet

#351
Kaysallie

Kaysallie
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Miandra musste das Grinsen erwidern und schüttelte aufgrund der Aussage langsam den Kopf.

"Nein ... ich denke ich nicht, dass das eine gute Idee wäre."

Sie ging zum Wirt welcher sie theatralisch freundlich begrüßte, "Guten Morgen die Damen! Was kann ich Euch bringen? Oh und Eure Kleidungsstücke sind alle frisch gewaschen!", er bückte sich kurz und verschwand für einen Moment hinter der Theke. Er stellte einen Korb auf der Theke ab, worin sich die Wäsche befand.

"Danke ... ein Tee wäre nicht schlecht."

"Kommt sofort!"

Miandra setzte sich, während der Wirt seinem Gehilfen den Tee zubereiten schickte, an einen Tisch, welcher um die acht Stühle weit von Azoths Tisch entfernt war.

"Und was möchtet Ihr, werte Elfe?", wandte sich der Wirt an Vernita.


#352
Aliens Crew

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„Für mich nur Wasser“, entgegnete Vernita. „Und drei Brötchen mit Wurst und Käse. Viel Wurst, um genau zu sein.“
 
Der Wirt nickte nur, und die Elfe wandte sich von ihm ab. Sie setzte sich zu Miandra an den Tisch. Eine Zeit lang sah sie ihr Gegenüber nur schweigend an, wobei sie ziemlich verträumt wirkte. Sie blickte in die blauen Augen der schwarzhaarigen Frau und schien sich darin zu verlieren. Am liebsten hätte sie nur noch hier gesessen und hätte Miandra angesehen. Aber sie hatten wichtigeres zu tun. Sie löste den Blick von ihrem Gegenüber und sah nun auf ihre Hände, mit denen sie auf der Tischplatte trommelte.
 
„Sobald wir gegessen haben, könnten wir zu Meister Wade gehen“, meinte sie nach einer Weile. „Und vielleicht habe ich ja auch schon eine Nachricht von meinem Kontaktmann bekommen.“
 

Modifié par Aliens Crew, 26 août 2010 - 05:31 .


#353
Kaysallie

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Der Gehilfe des Wirtes eilte mit dem Tee, Wasser und Brötchen zu dem Tisch und stellte alles geschwind ab. Er verschwand so schnell, wie er kam, schließlich durfte er seine Gäste nicht stören.

Miandra sog den heißen Dampf, welcher sich über der Tasse gebildet hatte, tief ein und seufzte anschließend. Sie öffnete sich wieder die Haare, denn sie hasste es einen Pferdeschwanz zu tragen, und tat dies eigentlich nur sehr selten.

"Denkt Ihr er hat die Rüstung schon abgeändert? Er muss ein ziemlich flinker Kerl sein und die ganze Nacht daran gesessen sein. Ein solches Leder zu verarbeiten muss ziemlich schwierig sein."

Sie pustete den Dampf von der Tasse weg, und nahm vorsichtig einen Schluck. Eigentlich wollte sie etwas essen, doch als sie in dem Schankraum ankamen, verging ihr jeglicher Appetit. Sie hasste Tavernen, aber sie konnte auch schlecht am Marktplatz schlafen.

Sie blinkte kurz zu dem Tisch an welchem Azoth saß. Sie hatte sich nicht bei ihm für die Dolche bedankt. Ja, er schien es nicht böse zu meinen, doch Miandra verstand so etwas nicht, da sie es nicht gewohnt war. Und sie hielt gerne Abstand vor Neuheiten, außer es sei dringend erforderlich.

Neuheiten? Ihr Blick glitt wieder zu Vernita und sie musterte diese kurz, bevor sie wieder einen Schluck aus der Teetasse nahm. Dass sie jemanden traf, der mit ihr etwas gemein hatte, war ebenfalls eine Neuheit, doch wieso hielt sie davor keinen Abstand? In was lief sie hier eigentlich hinein?

Sie ließ ihre Gedanken kreisen, blinkte auf den Tisch und nahm alle paar Sekunden einen Schluck aus der Tasse.


#354
Aliens Crew

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„Wie ich Meister Wade kenne wird er tatsächlich die ganze Nacht daran gearbeitet haben“, lachte Vernita und sah ihr Gegenüber wieder in die Augen. Dabei griff sie direkt zu den Brötchen und fing an zu essen. „Er ist zwar ein wenig exzentrisch aber als Schmied kenne ich keinen besseren. Und selbst wenn er noch nicht fertig sein sollte, so haben wir wenigstens eine Chance, Herren zur Verzweiflung zu bringen. Ich liebe es, ihn zu ärgern.“
 
Die Elfe aß weiter, wobei sie zwischendurch auch mal einen Schluck Wasser zu sich nahm. Sie erinnerte sich daran, wie sie das letzte Mal in Denerim war, und Meister Wade ihr die Rüstung anfertigte, die sie auch jetzt noch trug.
 
„Meine Rüstung ist übrigens auch von Meister Wade. Er brauchte drei Tage, um sie anzufertigen. Ich war jeden Tag mehrmals bei ihm. Am Ende hatte ich Herren fast soweit, dass er vor lauter Verzweiflung die Ladentheke auffraß.“
 

Modifié par Aliens Crew, 27 août 2010 - 08:37 .


#355
Guest_Juleiila_*

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Als Azoth dort so alleine saß, und sein Brötchen aß, schenkte er Miandra und Vernita keine weiteren Blicke. Er hatte nicht mehr zu sagen, als er es eh schon tat, und versuchte. Stillschweigend aß er weiter, bis Leanora kam, und sich zu ihm an den Tisch gesellte. Sie aßen zusammen ihr Frühstück und Unterhielten sich ein wenig.

"Wir sollten in die Stadt gehen. Ihr müsst noch zu einem Waffenschmied. Beim Marktplatz ist einer." grinste er ihr entgegen.

Die beiden machten sich über den Marktplatz auf den Weg zum Schmied. Davor hielt Azoth an, und legte Lea eine Hand auf die Schulter.

"Nun liegt es an Euch. Ihr müsst sagen, womit Ihr umgehen könnt, oder was das beste für Euch wäre. Ich werde solange warten ja?"

Sie war einverstanden und betrat die Schmiede. In der Zwischenzeit, ging Azoth zum Marktplatz, und schaute sich bei den Märkten um.

Es gab so viel zu kaufen, aber eben auch so viel Schnick Schnack, was er und seine Gefährten nun wirklich nicht brauchten...

#356
MeisterGamer

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Hennrik bickte auf . Draußen war es schon Hell geworden , auf den Straßen schien schon reges Treiben zu herrschen . Er blickte sich in seiner kleinen Kammer um . Auf dem Fensterbrett standen Phiolen mit buntem Inhalt , der Tisch war mit alchemistischem Gerät , Fläschchen , Gläsern und Schriftrollen bedeckt . Sein Stab stand zusammen mit seinem Schwert an der Türseite der Kammer .  Ihm viel auf , das ihm noch einige Dinge fehlten , er würde wohl zum Markt müssen .
Er nahm sich Stock und Schwert und begab sich in den Schankraum um festzustellen , das anscheinend die ganze Besatzung anwesend war .
" Einen wohlen Morgen die Herrschafen " , lachte er in den Raum , entzündete sich seine Pfeife und setzte sich zu  Vernita und Miranda an den Tisch .
"Ich hoffe ich störe doch nicht " Fragte er grinsend in die Runde .

Modifié par MeisterGamer, 15 août 2010 - 08:01 .


#357
Kaysallie

Kaysallie
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buggy post, sry ^^

Modifié par Kaysallie, 15 août 2010 - 10:44 .


#358
Kaysallie

Kaysallie
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„Ja dieser Herren ist schon ein eigenartiger Kautz“, sagte sie und konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen als sie an den gestrigen Besuch in der Schmiede von Wade denken musste.

„Guten morgen Hennrik. Nein Ihr stört nicht, doch wir werden wohl bald zur Schmiede aufbrechen.“

Miandra leerte ihre Teetasse und beobachtete den alten Mann wie er genüsslich an seiner Pfeife kaute. Welch ausgewogene Kost, dachte sie sich nur. Sie selbst hatte erst ein Mal an einer Pfeife gezogen, und es war widerwärtig.

Sie wandte den Blick von dem Alten ab, und bemerkte erst jetzt, dass die Taverne außer ihnen drein, dem Wirt und seinem Gehilfen, komplett leer war.

Nachdem Vernita mit ihrem Frühstück fertig war, verabschiedete sie sich von Hennrik und verließen die Taverne. Sie gingen durch einige Gassen, und anschließend ein Stück am Rande des Marktplatzes. Doch bereits so früh am morgen war hier großer Trubel. Die Händler leerten Kisten mit Lebensmitteln, Kleidungsstücken und Waffen, und breiteten diese sorgfältig auf ihren Ständen aus. Einige Frauen tummelten sich mit ihren Kindern durch die Menge, und wollten nur die frischesten Waren ersteigern, und begannen mit den Händlern über die Preise zu streiten, dass manchmal sogar eine Wache von Denerim dazwischen gehen musste. Miandra beobachtete unauffällig die Schauspiele die sich hier abspielten, und betrachtete noch immer mit ein wenig Begeisterung die Architektur.

"Mia?", ertönte plötzlich eine Frauenstimme hinter ihnen.

Miandra blieb abrupt stehen, als sie den Klang der Stimme vernahm, wollte sich nicht umdrehen, da sie dachte ihr Geist würde ihr einen Streich spielen. Doch dann wagte sie es doch.

Nur einige Schritte weit entfernt hinter Vernita und Miandra stand eine Frau. Ihre Haare waren wohl einst schwarz gewesen, doch sie hatte bereits viele graue Haarsträhnen. Ihre braunen Augen waren geweitet und verliehen ihr einen geschockten Gesichtsausdruck.

"Salmira! Was stehst Du schon wieder so lange rum! Wir haben noch Einkäufe zu tätigen!", schrie ein wütender Mann, der dem Alter der Frau, die er Salmira nannte, gleich kam.

Miandra sagte nichts, sondern starrte die beiden Personen nur unwirklich an. Als der Mann sie bemerkte begann er zu lachen.

"Na sieh mal einer an. Ferelden ist wohl doch kleiner als ich dachte!"

"Ihr ... ihr lebt?", brachte Miandra dann doch stotternd heraus, doch sie starrte noch immer geschockt auf ihre Gegenüber.

"Ha! Dir hätte das doch wohl nur so gepasst wenn wir in einen der Häuser verkohlt wären! So wenig wie Du dich die letzten Jahre um uns geschärt hast, und uns damit unser Enkelkind vorenthalten hast!", schrie der Mann sie voller Zorn mit geballter Faust an. Miandra zuckte zusammen bei der erbosten Stimme, und wandte ihren Blick zu Boden, sodass sich ein Schatten über ihre Augen legte.

"Beruhig‘ Dich, Brydar.", sagte die Frau zu dem Mann und seufzte dann. "Das Selbe könnten wir Dich Fragen, junge Dame! Wir dachten es wären alle gestorben ...", die Frau begann sich eine Träne aus den Augen zu wischen und schluchzte, "Wir waren nicht zu Hause. Haben eine Woche in Redcliffe verbracht, waren dort angeln, und viel auf See ..."

"Ihr wart nie auf Reisen.", unterbrach Miandra die Frau kühl, ließ den Kopf jedoch gesenkt.

"Tja, hättest du öfters mit uns geredet hättest du es wohl gewusst, dass wir auch einmal etwas anderes sehen wollten!", schrie der Mann wieder erbost dazwischen. Miandra zuckte erneut zusammen und begann mit geballten Fäusten zu zittern.

"Als wir zurück kamen, fanden wir nur noch verkohlte Häuser und von Wölfen zerfressene Leichen vor ... das Bild war so grauenhaft!", fuhr die Frau einfach schluchzend fort und begann Miandra zu mustern.

"Und was trägst Du für Fetzen! Und wer ist diese eigenartige Elfe mit der Du hier herum rennst!“, sie zeigte auf Vernita, „Und wo sind Elana und Rael!?", schrie die Frau dann verwirrt und komplett mit den Nerven am Ende.
"Rael ist tot, und Elana ist ..."

Der Mann fuhr ihr dazwischen, "Na großartig! Nun ist der einzige Mann der wohl jemals an Dir Gefallen fand auch noch tot! Wobei nein, ich vergaß ... Farren hat sie ja auch auf dem Gewissen! Ich sagte Dir schon immer Salmira, dass diese blauen Augen ein Fluch sind! Wir hätten sie gleich als sie auf die Welt kam erschlagen sollen!"
"Brydar ...", begann die Frau, doch er schnitt nun auch ihr das Wort ab. "Was? Will meine eigene Frau nun auch noch dieses Fluchkind verteidigen! Sie hat mir, nein uns allen, unseren Sohn genommen!"

Die Frau seufzte, "Ja ich weiß ..."

"Es reicht!", schrie Miandra die beiden plötzlich voller Zorn mit zittriger und gebrochener Stimme an. Ihre Augen, welche sie nun wieder nach vorne gerichtet hatte, waren den Tränen nahe. Ihr Blut kochte und man spürte an den Klang ihrer Stimme, dass sie mit aller Kraft versuchte die Beherrschung zu behalten und nicht gleich auszurasten, denn das würde mitten am Markplatz für mehr Aufsehen sorgen, als momentan gut für sie gewesen wäre, denn einige schaulustige Passanten blickten bereits in deren Richtung.

Einen kurzen Moment schwiegen der Mann und die Frau und starrten in Miandras Richtung. Doch dann begann der Mann erneut zu lachen, "Hahaha! Sie einer an, nun will mir mein Kind auch noch den Mund verbieten! Aber, dass sie frech ist, wussten wir ja schon immer! Sie besaß ja schließlich auch die Frechheit meinem geliebten Sohn irgendwelche erfundenen Geschichten zu erzählen, um ihn gegen mich aufzuhetzen!"

Er ging rasend auf Miandra zu, und schrie währenddessen weiter, "Ich wünschte, dass Du statt ihm auf der Axt gelandet wärst!“, dann holte er aus, als wolle er ihr ins Gesicht schlagen.

Miandra hatte die Augen reflexartig geschlossen, und ihre linke Hand auf einen der Dolche gelegt, als sie die flache Hand ihres Vaters auf sich zurasen sah. Sie öffnete ihre Augen, sah jedoch plötzlich nur noch alles verschwommen und alles um sie schien sich zu drehen und wurde dunkel.

Sie viel auf die Knie und stütze sich mit den Händen am Boden ab. Ihre langen schwarzen Haare verschleierten ihr zu Boden blickendes Gesicht von den Seiten und hingen bereits auf den schmutzigen, mit Steinen bepflasterten, Boden. Ihr Körper zitterte und ihr wurde übel. Ihr Magen schien sich, wie ihre Umgebung, zu drehen. Sie bemerkte wie sich der Speichelfluss in ihrem Mund erhöhte und musste öfters Schlucken als gewöhnlich. Lag es daran, dass sie nicht gegessen hatte, oder an der Begegnung mit der Person, die sie mehr als alles andere hasste?

Sie fühlte sich urplötzlich schwach und war bleich im Gesicht. Ob ihr Vater sie nun geschlagen hatte, oder nicht bekam sie nichtmehr mit, stattdessen versuchte sie sich nicht zu übergeben, und sich zu beruhigen. Doch es gelang ihr nicht länger, als einige Sekunden und alles um sie herum, wurde dunkel.

Modifié par Kaysallie, 27 août 2010 - 12:06 .


#359
Guest_Juleiila_*

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Azoth sah das ganze Spektakel mit von weitem mit an. Er kochte innerlich vor Wut, und seine Hände waren zu Fäusten geballt. Er erkannte die Personen genau, und wusste, dass es Miandras Eltern waren. Wie dieser Mann über und mit Miandra redete, widerte Azoth an. Er wäre am liebsten sofort auf diese Leute zugestürmt, und hätte sie vor aller Öffentlichkeit umgebracht.

Doch als der Mann mit seiner Pratze ausholte, platze Azoth der Kragen.

Er lief zu Miandra, stellte sich vor sie, packte die Hand des Mannes, und begann sie kräftig zu drücken. Seine Kräfte kamen dadurch zum Vorschein, und man hörte die ganzen Knochen knacksen, sodass der Mann aufschrie und ihn erbost und entgeistert anstarrte.

"Hand anlegen an Deiner eigenen Tochter! Nachdem Du von ihr im Kindesalter nahmst, was Dir deine Frau nicht gab ...", zischte Azoth, mit äußerst bedrohlicher Stimme. Der Mann kniete mittlerweile, doch Azoth ließ seine Hand nicht los, und drückte immer fester. Ihm kam es auch nicht in den Sinn, so ein Pack wie dieses, in der Höflichkeitsform anzusprechen. Sowas hatten Leute wie er nicht verdient.

Azoth kochte noch immer, und er musste sich beherrschen. Von seiner Wut und seinem Hass gesteuert, bekam er nichteinmal so recht mit, dass Miandra zusammengebrochen war und schnappte stattdessen in Windeseile den Mann am Hals, wo er zudrückte, so dass dieser nicht weglaufen konnte. Er trug ihn schon beinahe und so zerrte er den Mann in eine einsame Gasse, wo nur ein paar Ratten vorzufinden waren, welche an irgendwelchen Abfällen knabberten.

Azoth drückte den Mann gegen die Wand, und verpasste ihm mit seiner Faust einen Schlag in die Magengrube. Der Mann versuchte sich zu wehren, doch gegen Azoth`s Wut kam er nicht an. Dann nahm er seine Messer aus dem inneren des Umhangs. Er breitete die Arme des Mannes aus, und bohrte jeweils einem, mit voller Wucht eines der Messer hinein, sodass er an der Wand festhing. Er stieß einen winselnden Schrei aus, als er mit den Messern an die Wand genagelt wurde.

"Bald wirst Du durchdrehen, Du Abschaum. In diesem Moment, überträgt sich ein Gift durch deine Adern, und in einer Stunde, werden deine Gehirnzellen absterben, sodass du zuerst verrückt wirst, und schließlich an der Behinderung stirbst. Wenn wir dich nicht schon vorher töten. Und glaubt mir ich würde das durchaus tun, nachdem dein kleines Würstchen, in tausende von Teilen zerhackt habe, und dich gezwungen habe, es zu essen!" zischte er weiter.

Das Blut tropfte nur so aus den Armen, und er hing winselnd an der Mauer.

Miandras Mutter beachtete das Leid ihrer Tochter nicht länger, sondern folgte mit Tränen in den Augen Azoth, welcher in einer Seitengasse verschwand, und schrie ihn an, dass er aufhören sollte, doch er zeigte keinerlei Regung auf ihr Gejammer.

Azoth betrachtete grinsend, und mit voller Spaß den Mann, der dort winselnd an der Mauer festgenagelt war. Als dann auch noch seine Frau dazu kam, veränderte sich seine Miene. Sie war ausdruckslos und kühl. Pure Wut kannte er in diesem Moment noch. Er packte die Frau am Hals und drückte sie an die Wand, sodass aus ihrer Kehle nur noch ein leichtes Röcheln zu vernehmen war, statt der Schreie, die sie gerade erst von sich gab.

"Was? Ihr seid die Schuldigste! Ihr habt bestimmt gewusst, dass sich Euer ach so toller Ehemann an Eurer Tochter vergangen hat. Sie prügelte, und vergewaltigte wie er nur wollte! Lügt mich nicht an, denn ich habe es gesehen!" schrie er sie erbost an.

Sein Handdruck wurde immer fester, bis die Frau bewusstlos zu Boden ging.

Dabei bemerkte er, dass Miandra nicht hier war. Der Mann hing sowieso fest also konnte er nicht weglaufen. Schnell lief er wieder zum Marktplatz, wo er Miandra sah, die am Boden kniete. Er kniete sich vor sie, und hob ihren Kopf an.

"Alles in Ordnung Miandra?"

#360
viento2

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Rowan wartete einige Augenblicke in ihrem Zimmer, mit dem Rücken zur Wand gelehnt. Sie wollte den anderen jetzt nicht begegnen, vor allem nicht, nachdem sie gesehen hatte, dass dieser schnöselige Elf sie begleitete. Kurzerhand packte sie ihre Sachen und schwang sich aus dem Fenster in eine enge Seitengasse hinab. Nachdem sie sich kurz orientiert hatte, schlug sie den Weg Richtung Marktplatz ein und fand sich schnell in mitten eines großen Getümmels wieder.

Mit verkniffener Miene schob sie sich durch die Mengen und hielt Ausschau nach brauchbaren Waren. Sie versuchte, so wenig wie möglich in Kontakt mit den anderen Geschäftigen zu kommen, doch es wollte ihr nicht gelingen. Immer wieder wurde sie angerempelt und zur Seite gedrückt.

Rowan hasste große Menschenansammlungen und zog sich bald an den Rand des Marktplatzes zurück. Da vernahm sie einen Streit nicht unweit von ihr. Als sie den Kopf in Richtung des Lärms drehte, konnte sie Vernita und die dunkelhaarigen Frau entdecken, die sich in einem Disput mit einem älteren Paar befanden.
Es war ein witziges Bild und Rowan musste für einen Moment schmunzeln. Vernita und ihre Begleitung waren bis an die Zähne bewaffnet, doch dem Paar schien das nichts auszumachen.
Als der Mann zum Schlag ausholte und plötzlich der Elf vor ihm stand und ihn am Hals packte, änderte sich ihre Stimmung schlagartig. Das ging eindeutig zuweit. Die Situation erregte mittlerweile immer mehr Aufmerksamkeit und bald würden sich die Stadtwachen einmischen. Nachdem, was Vernita ihr gestern Abend erzählt hatte, konnte dies für alle Beteiligten nichts gutes bedeuten.

Der Elf war eben dabei, den verängstigten und wehrlosen Mann in eine Seitengasse zu schleifen. Aus den Augenwinkeln sah Rowan, dass Vernita neben der zu Boden gegangenen Schwarzhaarigen kniete.
Rowan folgte dem Elf und kümmerte sich darum, dass ihnen keine neugierigen Blicke folgten. Die Schaulustigen wichen ängstlich zurück, wenn Rowan sie mit strengem Blick unsanft zur Seite schob.

In einer Seitengasse wurde Rowan Zeugin eines grausamen Schauspiels. Diesen Elf erkannte sie nicht wieder. Er war nicht das Jüngelchen, dass sie in der Taverne getroffen hatte. Irgendetwas war mit ihm passiert. Er war voller Wut und schien die Kontrolle verloren zu haben. Mit zwei seiner Messer nagelte er den Mann an den Händen an eine Hauswand und drückte der Frau die Kehle zu, so dass ihr die Sinne schwanden.

Rowan drückte sich in den Schatten eines Hauses, als der Elf den Schauplatz verließ und lief dann auf das Paar zu. Sie zog ihren Handschuh aus und kontrollierte zuerst den Puls der Frau....sie lebte. Dann wandte sie sich dem Mann zu. Was hatte er getan, dass er so eine Folter verdiente? Rowan hatte von den Gesprächen nichts mitbekommen. Sie schaute sich unsicher um. Diese Gasse war zum Glück momentan leer. Schnell entfernte sie die Messer und warf sie achtlos zur Seite. Der mittlerweile ohnmächtige Mann kippte in ihre Arme und hätte sie um ein Haar mit zu Boden gerissen. Schwerfällig legte sie ihn neben der Frau ab und zog die beiden dann zwischen die zwei Häuser, wo sie vor den Blicken Vorbeigehender verborgen bleiben würden. Sie selber verschwand dann im Schatten des Hauseingangs und wartete. Ihren Bogen hatte sie vorsorglich gezogen und ein Pfeil wartete auf der Sehne.

Modifié par viento2, 16 août 2010 - 11:58 .


#361
Aliens Crew

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Vernita stand wie angewurzelt da, als der alte Mann Miandra anbrüllte. Es dauerte einen Moment, bis sie begriff, was hier vor sich ging. Aber war das denn überhaupt möglich? Hatte Miandra ihr nicht erzählt, dass ihre Eltern tot waren. Verdient hätten sie es zumindest, nach allem, was sie der schwarzhaarigen Frau angetan hatten.
 
Als der Mann seine Hand zum Schlag erhob, wurde es der Elfe zu fiel. Mit hasserfüllter Miene ging sie auf den Alten zu, doch bevor sie diesen erreichen konnte, war auch schon Azoth heran. Er packte den Mann am Arm und brach ihm ganz offensichtlich die Hand. Anschließend schleifte er sein Opfer vom Marktplatz. Die Frau des Alten starrte für einen Moment gebannt auf Miandra, die bewusstlos zu Boden gegangen war, bevor sie sich abwandte und dem Elf folgte.
 
Vernita überlegte für einen Augenblick, ob sie das ebenfalls tun sollte, entschied sich aber letztendlich dagegen. Zuerst musste sich sicherstellen, dass Miandra nichts geschehen war. Sie ging neben der Frau auf die Knie, zog einen ihrer Plattenhandschuhe aus und überprüfte Miandras Lebenszeichen. Atmung und Herzschlag waren zwar langsamer als normal, allerdings außerhalb kritischer Werte. Sie war also lediglich bewusstlos.
 
Sie nahm die Frau in den Arm und sah sich dabei um. Sie wollte wissen, ob schon jemand die Stadtwache informiert hatte, doch das schien nicht der Fall zu sein. Die übrigen Passanten machten zwar einen Bogen um die beiden Frauen, doch die kleine Versammlung, die während des Streites entstanden war, hatte sich inzwischen schon wieder aufgelöst. Hier gab es wohl nichts interessantes mehr zu begaffen.
 
„Das kriegen wir schon wieder hin“, flüsterte die Elfe Miandra ins Ohr. „Ich werde Euch erst einmal von hier wegschaffen.“
 
Sie wollte gerade aufstehen, und die schwarzhaarige Frau vom Boden aufheben, als auch schon Azoth wieder angerannt kam, sich vor Miandra hinkniete, ihr ans Kinn fasste und ihren Kopf anhob.
 
„Seid Ihr von Sinnen, Lian!“ brüllte Vernita den Elf an, wobei sie seine Hand mit einer schnellen Bewegung von Miandras Kinn weg schlug. „Was habt Ihr vor? Wollt Ihr dieser Frau das Gesicht verbrennen, oder was?!? Ich habe Euch doch gesagt, dass Ihr Eure verfluchten Finger von uns fernhalten sollt!! Rede ich vielleicht so undeutlich?!?“
 
Die Elfe war außer sich vor Wut. Ihre Gesichtszüge waren zu einer Fratze verzerrt, und ihre dunklen Augen funkelten ihr Gegenüber gefährlich an.
 

#362
Guest_Juleiila_*

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Azoth stand auf und atmete einmal tief ein und aus. Vernita reagierte eindeutig über, sie hatte dazu kein Recht, ihn zu etwas zu verurteiln, was nicht stimmte.

"Beruhigt Euch erstmal, in Ordnung?" sagte er ruhig. "Ihr denkt doch nicht, das ich sie verbrennen würde. Und Ihr wisst ganz genau, das ich das nie tun würde." Er seufzte, denn er wusste genau, das er gegen eine Wand redete.

"Bringt Miandra lieber in die Taverne und legt sie ins Bett." meinte er ehe er sich von ihr abwandt. Er hatte nun wirklich keine Lust auf irgendwelche spielchen.

Also ging er wieder in die Gasse, um sich weiter um Miandras Eltern zu kümmern. DOch sie waren nicht da, wo er sie zurück gelassen hatte. Seine Messer lagen auf dem Boden, und er hob sie auf, und steckte sie wieder in die Innenseite in seinen Mantel.

Er ging ein stückchen weiter und fluchte. Sie konnten nicht verschwinden, die Frau war bewusstlos, und der Mann konnte sich so nicht bewegen. Irgendwer war dafür verantwortlich. Azoth ging weiter, bis er sie schließlich zwischen zwei Häusern fand. Er kniete sich neben den Mann, und hielt zwei Finger an seinen Hals. Er war zwar bewusstlos, aber lebte noch. Ebenso die Frau.

"Verdammt wer hat Euch hier hingezerrt." fluchte er weiter, während er immer noch kniete.

#363
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„Ihr habt doch gar keine Kontrolle über Euch selbst!“ keifte Vernita zurück. „Es ist noch keine zwei Tage her, da hättet ihr mir beinahe die Hand verkohlt, und jetzt wollt Ihr mir weiß machen, Ihr hättet das im Griff? Haltet Ihr mich für so dämlich, Euch das abzukaufen?!?“
 
Die Elfe legte Miandra auf ihre Arme und stand langsam auf. Sie lehnte den Oberkörper der Frau an ihren eigenen, so dass deren Kopf nicht nach unten hing und ließ diesen stattdessen auf ihre Schulter sinken. Der Elf versuchte Vernita zu beruhigen, was ihm aber nicht gelang. Sie war im Moment nicht in der Stimmung, um sich beruhigen zu lassen. Das merkte ihr Gegenüber wohl auch, denn er wandte sich einfach ab und ging.
 
„Wo wollt Ihr denn jetzt schon wieder hin?“ rief sie dem Elf hinterher. „Wartet gefälligst auf mich!“
 
So schnell sie konnte, folgte sie Azoth, wobei sie natürlich nicht mit ihm Schritt halten konnte, da die Frau in ihren Armen sie doch stark beim Laufen behinderte. Sie sah den Elf in einer Seitengasse verschwinden und steuerte deshalb ebenfalls darauf zu.
 
‚Ich muss einfach den Leichen folgen, dann finde ich den Kerl schon’, ging es der Frau durch den Kopf.
 
Nach kurzer Zeit erreichte sie die Seitengasse, doch sie konnte niemanden sehen. Also blieb sie einen Moment stehen und lauschte. Aus einem der Nebenwege hörte sie jemanden leise fluchen. Sie ging weiter die Straße entlang, bis sie die Abzweigung erreicht hatte. Vernita warf einen flüchtigen Blick in den Seitenweg, wo sie auch schon Azoth erblickte, der neben Miandras Eltern kniete.
 
„Na, habt Ihr die beiden schon umgebracht?“ fragte sie den Elf hämisch und nährte sich langsam. „Wenn nicht, dann erledigt das rasch, bevor sie wieder zu sich kommen. Und versucht es diesmal bitte ohne zu viel Blut dabei zu vergießen. Ihr habt heute schon für genug Aufsehen gesorgt, wir brauchen nicht noch eine kilometerlange Blutspur, die der Stadtwache den Weg zu uns weist. Am Besten ihr brecht den beiden einfach das Genick.“
 
Sie kam immer näher, wobei sie Miandra nach wie vor auf ihren Armen trug. „Und wenn Ihr das nicht auf die Reihe kriegt, dann lasst mal einen Profi wie mich ran. Sonst dauert...“, Vernita hielt kurz inne und blieb ruckartig stehen. Irgendetwas stimmte nicht. Sie fühlte sich beobachtet. „Verdammt, wir sind nicht allein!“
 

#364
Guest_Juleiila_*

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Azoth blickte zu Vernita auf, die Miandra auf den Armen trug. Und irgendwie schmerzte es Ihm, sie bewusstlos zu sehen.

"Irgendwer hat die beiden hier her geschleppt. Das war nicht ich. Und ich finde, Miandra sollte die beiden erledigen. Es ist Ihre Rache. Nicht die unsere." sagte er wieder ruhig zu Vernita.

"Ich weiß das jemand hier ist. Dieser Jemand schleifte die zwei hier her." Azoth stand auf und näherte sich Vernita. Um den beiden Schutz zu bieten. Er Zog seine Schwerter aus den Scheiden, und wartete darauf, das jemand kam....

#365
viento2

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Rowan beobachtete, wie der Schnösel wieder in die Seitengasse gestürmt kam, direkt auf sie zu. Sie trat schnell ein paar Schritte zur Seite und verschwand im Schatten. Den Bogen hatte sie gespannt und zielte damit auf den Elf.

Dieser fand die beiden Bewusstlosen und ging neben ihnen in die Knie. Als er anfing zu fluchen, konnte sich Rowan ein boshaftes Grinsen nicht verkneifen. Gerade, als sie aus dem Schatten treten wollte, bemerkte sie, dass Vernita ebenfalls auf dem Weg zu ihnen war. In ihren Armen trug sie die Schwarzhaarige, die anscheinend noch nicht wieder ins Leben zurück gekehrt war.

Während der Schnösel scheinbar absolut blind für seine Umwelt war, schien die Elfe sie sofort zu bemerken. Rowan stand direkt neben ihm, doch er stand erst auf und zog seine Waffen, als Vernita ihn darauf aufmerksam machte, dass sie nicht alleine waren.

"Euch kann man auch nichts vormachen, Vernita. Ihr solltet euch besser um eure Begleiter kümmern. Die laufen sonst noch direkt in ihren Tod."

Sie verbarg sich weiterhin im Schatten des Hauses, keine fünf Meter von dem Elf entfernt, der sich vor die beiden Frauen gestellt hatte.

"Und wenn euch, werter Elf, euer Leben lieb ist, dann solltet ihr zügig von hier verschwinden, sonst wird euch mein Pfeil die Kehle durchbohren bevor ihr Piep sagen könnt!"

Modifié par viento2, 16 août 2010 - 04:41 .


#366
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OOC: Soll wer anders zuerst reagiern

Modifié par Juleiila, 16 août 2010 - 05:16 .


#367
Aliens Crew

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„Wenn man das könnte, dann wäre ich schon lange tot, Rowan“, erwiderte Vernita. Obwohl sie die blonde Frau nicht sehen konnte, so hatte sie diese doch an ihrer Stimme erkannt. „Und unser kleiner Möchtegern-Meuchelmörder hatte schon immer Probleme damit, erst sein Hirn einzuschalten, nicht wahr Lian?“
 
Ein schiefes Grinsen legte sich auf ihre Lippen. „Und im Notfall benutzen wir ihn eben als Pfeilhangelfang.“
 
Vernita legte Miandra sachte auf dem Boden ab, wobei sie diese an eine Hauswand lehnte, so dass deren Kopf nicht im Staub lag und trat anschließend vor Azoth. Nun machte sie einen Schritt in die Richtung, in der sie die Bogenschützin vermutete.
 
„Habt Ihr etwa auch vor, mich zu töten, Rowan?“ wollte die Elfe wissen, wobei jeder Sarkasmus und Spott, der zuvor noch in ihrer Stimme gelegen hatte verschwunden war und nun todernst klang. „Das denke ich nicht, oder?“
 
Sie tat einen weiteren Schritt
 
„Allerdings weiß ich nicht, was Ihr mit Eurer Aktion bezwecken wollt, Rowan“, sprach Vernita ruhig weiter. „Ich hatte zwar ursprünglich nicht vor, diese beiden Menschen zu töten, doch nun bleibt uns keine Wahl mehr. Und seid versichert, sie haben den Tod verdient.“
 
Es folgte ein weiterer Schritt.
 
„Es ist eine lange Geschichte, und ich habe im Moment nicht die Zeit, sie Euch zu erklären.“
 
Und noch einer. Die beiden Frauen mussten sich jetzt direkt gegenüberstehen.
 
„Ihr habt nun die Wahl, Rowan, ob Ihr meinen Worten Glauben schenken wollt, oder mich erschießt, nur um einen Vergewaltiger und seine Frau zu schützen, die dem ganzen Spektakel jahrelang tatenlos zugesehen hat.“
 
Vernita schwieg einen Moment. „Also, was sagt Ihr?“
 

#368
Kaysallie

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Miandra blinzelte einige Male, doch sie sah alles recht verschwommen vor sich. Sie wusste nicht wie lange sie wegetreten war. Sie atmete etwas Staub ein, der von einem Windzug durch die Gasse getragen wurde, und begann zu husten. Ihr Kopf schien zu schmerzen, da sie sich unbewusst mit der Hand an die Stirn fasste. Sie fühlte sich schwach, und begriff noch nicht recht wo sie war. Sie spürte, dass sie auf einem harten Boden saß, und es um sie herum recht dunkel war. Doch dann setzte ihr Gehörsinn wieder ein. Ja, sie hörte Stimmen, die ihr irgendwie bekannt vor kamen, doch ihr fielen die dazu passenden Gesichter nicht ein.

Doch plötzlich fiel ihr alles wieder ein. Sie war am Marktplatz, zusammen mit Vernita gewesen, als sie ihren Eltern – bei denen sie sich absolut sicher war, dass diese bereits das zeitliche gesegnet hatten – traf. Nein, mit einer solchen Begegnung hätte sie nicht einmal ihren kühnsten Träumen gerechnet. Sie hatte damit abgeschlossen, dachte sie seien, wie all die anderen im Dorf getötet worden.

Wie leicht man sich doch irren konnte …

Doch wo war sie nun? Sie rieb sich die Augen, stützte sich mit den Händen am Boden ab, um nicht umzufallen, blieb aber einstweilen noch sitzen, und blickte sich um. Nach und nach erkannte sie wo sie sich befand, auch wenn es recht dunkel war, und … ja sie roch undefinierbare unangenehme Gerüche. Sie erkannte zwei Silhouetten, die weiter von ihr entfernt in der Dunkelheit gefangen schienen und miteinander sprachen, auch wenn sie die Worte nicht wirklich verstand. Sie blickte sich weiter um, und erkannte einen schwarzen Umhang … trug nicht dieser eine Elf … ihr wollte der Name nicht einfallen … auch so einen?

Sie kniff die Augen zusammen … irgendetwas lag da am Boden … diese Haare …

Sie riss die Augen auf, hielt die Luft an und starrte weiterhin in die Richtung, in der die beiden Bewusstlosen lagen, ohne ein Wort zu sagen.

Und so setzten sich langsam, Stück für Stück, die Puzzleteile in ihrem Kopf wieder zusammen.


#369
viento2

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Rowan senkte ihren Bogen nieder, doch sie ließ ihn weiterhin gespannt.

"Nein, ich habe nicht vor, auf euch zu schießen. Ich war nur darum bemüht, die Fehler eures Begleiters zu minimieren, bevor die Stadtwache auf das Spektakel aufmerksam wird."

Sie trat einen Schritt vor und zeigte sich ihrem Gegenüber. Mit zusammengekniffenen Brauen hielt sie den Blick weiter auf den Elf gerichtet.

"Ich habe keine Ahnung, was hier vor sich ging, oder was die beiden verbrochen haben. Es war in meinen Augen nur mehr als geschmacklos, den Mann mit zwei Messern an den Händen an die Hauswand zu nageln."

#370
Aliens Crew

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Die Anspannung löste sich von Vernitas Körper, doch sie ließ sich nichts anmerken. Instinktiv wusste sie, dass Rowan sie nicht töten würde. Sie hatte Vertrauen zu der blonden Frau gefasst. Und sie glaubte auch, sie würde sie mittlerweile ganz gut kennen. Aber vielleicht bildete sie sich das auch nur ein. Im Moment konnte sie ihrem sechsten Sinn nicht wirklich trauen. Zu viele Emotionen hatten in letzter Zeit von ihr Besitz ergriffen.
 
„Ja, Diskretion war noch nie seine Stärke“, entgegnete Vernita, wobei sich wieder ein Grinsen auf ihr Gesicht schlich. „Und genauso mangelt es ihm an Selbstbeherrschung. Allerdings ist er ein ziemlich guter Kämpfer muss ich zugeben. Und so etwas können wir brauchen. Er muss nur endlich lernen, sein Temperament etwas zu zügeln und auch mal seinen Verstand zu gebrauchen.“
 
Die Elfe blickte zu den beiden anderen zurück, wobei ihr auffiel, dass Miandra wohl wieder erwacht war. Sofort machte sie auf dem Absatz kehrt und trat schnellen Schrittes neben die schwarzhaarige Frau. Vor ihr blieb sie schließlich stehen, bevor sie in die Hocke ging.
 
„Wie geht es Euch?“ fragte sie sichtlich besorgt und legte ihr eine Hand auf die Schulter. „Ihr habt mir einen ganz schönen Schrecken eingejagt, wisst Ihr das?“
 

Modifié par Aliens Crew, 16 août 2010 - 07:16 .


#371
Guest_Juleiila_*

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Auch Azoths Blick wanderte zu Miandra, als diese erwachte. Besorgt schaute er zu Ihr, doch als er merkte, das sich Vernita um sie kümmerte wandte er den Blick wieder ab. Stattdessen schaute er zu Rowan, mit eisig kühlem Blick, die AUgen zusammen gekniffen.



"Passt, in Zukunft, besser auf, WEN Ihr bedroht. Verstanden, blondes Mädchen?"



Dann packte er seine Waffen wieder zurecht, und war bereit zu gehen.

"Ich gehe zu Lea. SIe von der Schmiede holen. gehabt Euch wohl." sagte er, mit einem zu sanftmütigem Ton, und mit letztem Blicke auf Vernita und Miandra gerichtet.

Nun war es an Miandra, ob sie Rache an ihren Eltern nahm, oder es bleiben ließ. Ihm war es einerlei, er hatte seine Rache. Den schmerzverzerrten Ausdruck des Mannes, und den Schrei der Frau. Ihm reichte es. Er zog die Kaputze wieder tief in sein Gesicht, und machte sich auf den Weg zur Schmiede. Er betrat zu, und grinste Lea an.

"Na, habt Ihr schon gefunden was Euch zusagen würde, oder benötigt Ihr hilfe?"

In wirklichkeit war er mit den Gedanken wo anders. Er überlegte sich, nicht doch wieder alleine weiter zu Reisen. Die anderen, sahen nichts als Fehler, das gute, übersahen sie nur zu gern.

#372
Bellandyrs

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Freudestrahlend blickte Lea Lian an. Sie hatte eine halbe Ewigkeit in der Schmiede verbracht, der Meister zeigte ihr bereits fertige Schwerter, Degen, Säbel, Übungs-Floretts, Bajonetts, und Lea brachte den Mund vor Staunen nicht mehr zu. Sie wußte nicht, dass es solch eine Vielfalt an Waffen gab, mit denen sie - zumindest theoretisch - umgehen konnte. Ihr Fechtunterricht zu Hause war mit Degen ausgeführt, die Klingen aber abgestumpft und mit Schutzfolie überzogen.

Sie erklärte dem Schmied, mit welchen Waffen sie bisher umging, und konnte sich bald über eine umfassende Beratung freuen, in der sie an einer Übungspuppe auch alle Waffen testen konnte, wie sie ihr in der Hand lagen.

Letztlich hatte sie sich für ein Rapier entschieden. Es hatte eine im Vergleich mit dem Langschwert schlanke, aber gegenüber dem Degen relativ schwere, überlange zweischneidige Klinge mit rhombischem Querschnitt und kräftiger Spitze. Das Griffteil besaß eine breite Parierstange, welche jedoch zusätzlich mit einem komplizierten, aus Eisen geschmiedeten Korb, der mit ringförmigen Spangen ergänzt wurde. Damit wurde insbesondere Daumen und Zeigefinger geschützt. Trotz der ewig langen Klinge konnte Lea damit wunderbar umgehen, der Korb war aufwändig verziert, und sie hatte sich auch beinahe sofort in das Rapier verliebt.

Es kamen ihr zwar leichte Zweifel, ob sie damit nicht auffallen würde, und somit wanderte auch noch ein Säbel in ihr Eigentum über. Dieser hatte eine Klinge, die nur an einer Seite geschliffen war. Der Klingenrücken war auf den ersten 20 cm von der Spitze an jedoch geschärft, um beim Rückhandschlag Wirkung zu erzielen und die Stoßeigenschaften zu verbessern. In diese Schneide war ein Dreieck geschliffen, und wurde somit um eine Reißwirkung ergänzt.

Leanora zeigte Lian die Waffen, für die sie sich entschieden hatte, bezahlte und meinte dann:

"Ich würde nun gerne zurück, Lian. Ich möchte mich noch um die Pferde kümmern. Wie findet ihr die Waffen? Kommt, das könnt Ihr mir sagen, während wir auf den Weg zurück sind."

Sie zog ihn mit sich mit, und mit kleinen Umwegen gingen sie den Weg zurück zur Taverne.

Modifié par Bellandyrs, 16 août 2010 - 07:45 .


#373
Guest_Juleiila_*

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Azoth lies sich mit ziehen, und begab sich zusammen mit Leanora wieder zurück zur Taverne. Unterwegs blickte er schon die ganze Zeit, auf ihre neuen Waffen. Es waren gute Stücke, und auch Lea würde lernen, damit noch richtig umzugehen.

"Wollt Ihr sofort zu den Pferden? Wir könnten ein wenig Trainieren. Auf die anderen möchte ich nicht unbedingt Warten." er seufzte. "Und bitte nennt mich Azoth. Ich kann es ja später erklären." meinte er und grinste sie wieder an.

#374
Kaysallie

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Vollkommen verwirrt wandte sie den Blick von den beiden Bewusstlosen ab, und musterte Vernita. Irgendwie kam ihr alles gerade ziemlich unwirklich vor … träumte sie? Sie sah hinter Vernita einen dunklen Schatten vorbeischnellen, welcher irgendetwas sagte und sie danach eigenartig anblickte, bevor er verschwand.

Ja, das alles musste ein Traum sein. Sie lag bestimmt noch in der Taverne und schlief, und würde jeden Moment aufwachen. Vorsichtig ertastete sie die Hausmauer, und nutze diese als Stütze um aufstehen zu können. Für einen kurzen Moment, dachte sie, dass sie wieder umfallen würde, da kurz alles vor ihr verschwamm, doch nur einen kurzen Moment darauf, konnte sie Vernita vor sich erkennen.

Vernita? Stimmt, sie hatte gerade etwas gesagt, doch irgendwie hatte sich vergessen was es war. Sie starrte die Elfe einige Sekunden unwirklich an, während sie sich an der Hausmauer festhielt.

„Wo sind wir hier?“, wollte sie dann wissen und blickte sich erneut verwirrt um, als sie wieder die Schmerzen in ihrem Kopf und die Schwäche ihres Körpers spürte. Nein, das konnte kein Traum sein, dafür war alles doch zu real, auch wenn es so unecht zu sein schien. Ihr Blick blieb wieder an den Bewusstlosen, welche sich gerade zu bewegen schienen, haften. Sie blickte zu den grauschwarzen Haaren, die im Dreck lagen, als sie plötzlich von zwei braunen Augen angestarrt wurde.

Die Frau stützte sich am Boden ab, hustete und starrte ebenso verwirrt durch die Umgebung, wie Miandra kurz zuvor. Doch als sie Miandra und Vernita erblickte, begann sie krampfhaft zu schreien.

Modifié par Kaysallie, 16 août 2010 - 08:01 .


#375
Bellandyrs

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Lea runzelte die Stirn.
"Azoth? Was beim Erbauer... hattet ihr doch zuviel vom Wein gestern gekostet? Aber nun, wenn Ihr meint, nenne ich Euch eben Azoth. Solange ich Euch nicht mit Erbauer oder Andraste anreden muß, soll es mir einerlei sein. Aber ich würde nur ungern wegen Ketzerei im Kerker landen, das könnt Ihr sicher verstehen?" lächelte sie ihn an.

"Und mit Verlaub, das Training kann etwas warten. Ich muß sehen, ob Donas und Percivel wohlauf sind. Was ist denn vorgefallen, dass Ihr nicht auf die anderen warten wollt?"

Modifié par Bellandyrs, 16 août 2010 - 08:02 .