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Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2750 réponses à ce sujet

#401
Guest_Juleiila_*

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Azoth hörte nur hallend, und doppelt, was Lea sagte. Er nahm seine Hand, und kniff sich das Nasenbein an der Sitrn zusammen. Der Schmerz war unbegreifbar, sowas hatte er noch nie erlebt. Es war, als würde sein Kopf zwischen einer Klemmbank stecken, und man würde ihn zerquetschen.

Azoth stand auf, fiel aber sofort auf die Knie. Er wusste nicht was los war. "Verdammt! Dieser Schmerz!" , fluchte er.

Er fiel zu Boden mit dem Gesicht nach unten, während er so etwas wie eine Vorahnung hatte. Er sah die Kinder, in einer Kammer. Aber diese Bauweise, das war keinesfalls ein einfaches Haus. Es musste eines sein, was von reichen Leuten bewohnt war. Anders konnte er es sich nicht erklären. Sie saßen auf dem Boden, Betten, und Kisten, während einige weinten. Und nicht wussten, was ihnen geschah. Eines der Mädchen wurde gepackt, am Halse, und nach draußen gezerrt.

In diesem Moment wachte Azoth wieder auf, und begann zu Husten. Als er versuchte sich auf zurichten, sah er auf den Boden, und merkte das er Blut gespuckt hatte. Konnte es sein, das der Mann das Mädchen zu fest gepackt hatte? Und er das irgendwie mitempfand? Der Schmerz in seinem Kopf verschwindete wieder, und er seufzte.

Dann stand er auf, und blickte zu Lea.

"Wir müssen uns damit beeilen die Kinder zu finden. Irgendetwas schreckliches geht da vor sich! Ich weiß es!"

#402
Aliens Crew

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Vernita führte Miandra zum Bett und half ihr dabei sich hinzulegen. Anschließend strich sie ihr mit einer Hand die Haare aus der Stirn. Dabei lag eine besorgte Miene auf dem Gesicht der Elfe. Erst nach einigen Augenblicken, fiel ihr ein, dass Rowan ja noch an der Tür stand und wartete. Sie drehte sich um und trat vor die blonde Frau.
 
„Könntet Ihr bitte einen Moment bei ihr bleiben, während ich meine Rüstung ausziehe?“ fragte sie leise, wobei sie an der Frau vorbei sah. Sie hasste es, andere um etwas bitten zu müssen. „Ich möchte sie in diesem Zustand nur ungern allein lassen.“

#403
Bellandyrs

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Lea hatte erschrocken die Hände auf ihren Mund gepresst, als Azoth zusammen brach. Jedoch war er sehr schnell wieder bei Bewußtsein, und Lea streckte ihm ihre Hand hin, um ihm aufzuhelfen.



"Nun, dass wir hier nicht bis zum Samhain-Fest im November warten sollen ist uns glaube ich allen klar. Habt Ihr denn gesehen, wo die Kinder zu finden sind? Ansonsten müssen wir uns gedulden, bis Vernita ihre Informationen erhalten hat."



Azoth nahm dankbar die dargebotene Hand und rappelte sich vorsichtig hoch.



"Geht es denn wieder, Azoth? Geht lieber in die Taverne und trinkt etwas Wasser, ich kümmere mich schon um die Pferde."

Sie drehte sich um und bearbeitete Donas Rückenpartie mit dem Striegel.

#404
Guest_Juleiila_*

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Azoth lächelte, und versuchte erst einmal richtig durchzu atmen.

"Nein es geht schon. Ich werde mich weiterhin um Percivel kümmern.", grinste er. Dann ging er zu seinem Pferd, und pflegte es weiter.

"Sagt mal, kann ich Percivel behalten? Immerhin stammt er von Eurer Weide.", fragte er sie. Dann stellte er sich vor das Pferd, und lehnte seinen Kopf an seine Stirn. Er spürte eine Verbindung zwischen den beiden und grinste.

#405
Bellandyrs

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Lea hob verwundert den Kopf.

"Natürlich könnt Ihr. Er war lieb genug um nicht wegzulaufen, hat Euch akzeptiert, und ich kann mit ihm später ohnehin nichts anfangen. Aber wehe, mir kommt zu Ohren dass Ihr ihn schlecht behandelt, dann werdet ihr eine zornige Leanora kennen lernen. Wenngleich ich mir das nicht vorstellen kann, so wie ich das bisher einschätzen kann, könnt Ihr durchaus mit Tieren umgehen."



Damit war für sie das Thema erledigt, aber sie machte sich insgeheim Sorgen. Nicht um Percivel, sondern um Azoth.

"Achja, und wenn Ihr von dieser Welt scheiden solltet aber das Pferd noch lebt, dann wär es nett wenn es den Weg in seinen alten Stall zurückfinden würde" zwinkerte sie Azoth zu.

#406
viento2

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Rowan drehte sich zu Vernita um. Sie sah die Sorge im Gesicht der Frau und wunderte sich darüber. Bisher hätte sie nicht gedacht, dass die Elfe zu solchen Gefühlen fähig war.

"Kein Problem, ich werde bei ihr bleiben. Nehmt euch die Zeit, die ihr braucht."

Vernita nickte ihr zu und und verließ dann das Zimmer.

"Wenn ihr nichts dagegen habt, werde ich hinter euch abschließen. Klopft dann, wenn ihr wieder herein möchtet."

Rowan schloss dir Tür hinter ihr ab und wandte sich zu der Schwarzhaarigen um. Miandra hatte ihr den Rücken zugekehrt und lag eingerollt in ihrem Bett. Die Arme hatte sie um ihre Knie geschlungen. Rowan setzte sich auf den Boden gegenüber dem Bett. Sie lehnte sich mit dem Rücken an die Wand und wartete.

#407
Kaysallie

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Sie spürte das viel zu weiche Bett, und ihre, dank des Blutes, klebrige Hose. Sie war nicht müde, nicht hungrig, aber auch nicht wach oder satt. Sie war einfach nur da.

Ihre Gedanken kreisten die gesamte Zeit über, um dieselben Dinge, bis sie sich fragte, wieso sie das Ganze so mitnahm. Es hatte sich doch nichts geändert.

Miandra setzte sich auf und blickte sich schweigend um. Nichtssagend musterte sie Rowan, welche am Boden saß. Sie konnte sich an Rowan erinnern, wenn auch nur schwach und verschwommen. Vielleicht war es eine Art von Neugierde, die sie kurz ihre Gedanken vergessen ließ, als sie die Frau musterte.

"Wieso habt Ihr eine Tätowierung, wenn Ihr keine Elfe seid?", sie wusste nicht wieso sie das fragte. Vielleicht weil sie gerade all ihr Schamgefühl verloren hatte, oder weil sie laut dachte? Sie selbst, nahm ihre eigene Frage so wahr, als würde sie als dritte Person im Raum sitzen, und die beiden beobachten.

Modifié par Kaysallie, 20 août 2010 - 03:55 .


#408
Aliens Crew

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„Danke“ meinte Vernita noch, bevor sie den Raum verließ und in ihr eigenes Zimmer ging. Für einen Moment stand sie vor ihrem Bett, auf dem ihr grünes Leinenhemd und ihre Wollhose lagen. Sie überlegte, ob sie die Sache nicht einfach in Miandras Zimmer mitnehmen sollte, um sich dort umzuziehen. Denn wenn sie sich diesen alten morschen Schrank und die einfache Holztür ansah, so hielt sie es für keine gute Idee, ihre Rüstung hier unbewacht zurückzulassen.
 
Kurzerhand schnappte sie sich ihre Kleidung und verließ den Raum wieder. Sie ging zurück zu Miandras Zimmer und klopfte an die Tür. „Macht auf, Rowan! Ich bin es! Vernita!“
 
Die blonde Frau schreckte auf, als es an der Tür klopfte. Doch ihr fiel auch ein Stein vom Herzen, da sie diese Ablenkung dazu nutzen konnte, um Miandras Frage auszuweichen.
 
„Ich komme!“ rief sie und stand auf, bevor sie etwas leiser zu der schwarzhaarigen Frau sprach. „Entschuldigt mich.“
 
Rowan ging zur Tür, schloss diese auf und öffnete sie. Etwas verdutzt hielt sie inne, als sie Vernita in voller Kampfausrüstung vor sich stehen sah. „Ist das Eure normale Kleidung? Sieht ja fast so aus wie Eure Rüstung“, meinte sie kurz darauf mit einem sarkastischen Grinsen auf den Lippen.
 
Die Elfe erwiderte das Grinsen. „Nun, ich traue diesen billigen Türschlössern nicht genug, um meine Rüstung einfach so für längere Zeit dort liegen zu lassen. Also ziehe ich mich eben hier um.“
 
„Wie Ihr meint. Tretet ruhig ein“, meinte die blonde Frau und gab den Weg mit einer übertrieben freundlichen Geste frei.
 
„Vielen Dank“, entgegnete Vernita zynisch, bevor sie wieder ernst wurde. „Bitte kommt doch am späten Nachmittag noch einmal vorbei, um nach Miandra zu sehen, damit ich zu meinem Kontaktmann komme, ja?“
 
„Ja, natürlich. Wir sehen uns dann.“ Rowan verließ den Raum und schloss die Tür hinter sich.
 
Vernita hingegen schritt in eine Ecke des Raumes, platzierte ihre Kleidung auf dem Schemel, der dort stand und fing an sich auszuziehen. Sie legte ihre Tasche ab, ihre Schwerter, den Helm, die Handschuhe, sowie die Armschienen.
 
„Und wie geht es Euch jetzt, Miandra?“ fragte sie ganz unvermittelt, während sie ihre Rüstungsteile fein säuberlich auf dem Boden ablegte.

#409
Kaysallie

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Miandra folgte Rowan nur mit Blicken, als diese zur Tür verschwand, bewegte sich jedoch nicht. Die Frage, hatte für sie kaum Bedeutung gehabt und sie hatte inzwischen auch schon wieder vergessen, diese überhaupt gestellt zu haben. Erst als sie die Türe zuschnappen hörte, drehte sie sich langsam in diese Richtung und beobachtete Vernita, als sie ihre Rüstungsteile sortierte.
"Abgesehen davon, dass ich mich wie eine Verrückte verhalte, ausgesprochen gut.", erwiderte sie leicht sarkastisch auf Vernitas Frage. Ihr Geist war wohl in ihren Körper zurückgekehrt, dennoch wirkte sie verändert... schwach und unsicher, ansonsten gefühllos. So als ob ihr alles noch gleichgültiger zu seien schien, als sonst. Ihre Blicke noch leerer und nichtssagender, aber jedweder Zorn, den man aus ihren Augen lesen konnte, schien verschwunden.

Modifié par Kaysallie, 20 août 2010 - 05:12 .


#410
MeisterGamer

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Hennrik saß noch eine Weile im Schankraum , bis er sich endlich dazu durchgerungen hatte aufzustehen und nach oben zu gehen .

Droben in seiner kleinen Kammer angekommen , breitete er sein eingekauftes im Zimmer aus und begann weiterzuexperimentieren . Wärend der Reise war ihm eine Idee gekommen , die wollte er jetzt in die Tat umsetzen .

Er begann mit Mondliliensirup ,welchen er mit Tgerlilienextrakt verdünnte . Dazu kamen Elfenwurzel , Sternschimmer , Goldstaub , Sulfur , etwas Knochenpulver , diese Mischung wurde in Weihwasser aufgelöst , dann wurden geriebene Tränen der Adraste zugegeben sowie etwas goldene Sense . Dieses goldene Gebräu füllte er in eine kleine Phiole aus Kristallglas ab und gab , bevor er sie verschloss , noch Pulver vom schuppigen Spohrling hinzu . Alsbald hatte er das Gefäß verschlossen und versigelt , da leuchtete es kurz auf . Freudig lachte er laut und klatschte in die Hände .
" HA ! Ich wusste , meíne Ideen sind noch immer genial ! "

Er sah sich in seinem Zimmer um und prüfte die Zutaten , er konnte weitere Bomben herstellen , es wurde Zeit , dies nun zu Testen .

" Halt ! Ein Name für dieses Ding ! Engelsfeuer .. ja das ist gut ! "

Erfüllt von einer inneren Zufriedenheit öffnete er das Fester und schaute hinaus . Es war noch Hell , wenn seine Erfindung jetzt , bei Sonnenlicht funktionieren würde , hätte sie die Härteprüfung bestanden !

Er lehnte sich nach draußen und sah sich um . Es schien niemand hier zu sein , also warf er das Fläschchen kurzerhand zum Fenster hinaus , nach unten auf die Straße .

Vom folgenden Ereigniss berichtete man noch lange Jahre in Denerim . Trotz des hellichten Tages und des Sonnenscheins war der Lichtkegel noch von der Küste aus zu sehen . Heller als einausend Sonnen strahlte er aus einer kleinen Seitengasse zum Himmel , als wolle er den Erbauer selbst blenden - was ihm warscheinlich noch gelang . Der Wiederschein war in der ganzen Stadt zu sehen , alles Blitzte und blinkte im Schein eines Heiligen Feuers , dann ward es wieder dunkel . Die Sonne selbst schien an Kraft verloren zu haben , doch dies nur für eine geraume Zeit .

Hennrik stand am Fenster und blinzelte . Sein Bart stand wirr in alle Richtungen  den Hut hatte es im vom Kopf gefegt und die Haare nach hinten . Draußen war es wieder normal Hell , doch auf dem Pflaster hatte sich eine kleine schwarze Lache von verbrannter Flüssigkeit gebildet .

Zufrieden klatschte er in die Hände und ging nach draußen auf den Gang , um seinen Mitreisenden von seiner neuesten Gedankenkonstruktion zu berichten , so sie es denn nicht mitbekommen hatten .

#411
Aliens Crew

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„Ihr verhaltet Euch gewiss nicht für eine Verrückte, Miandra“, versicherte Vernita der Frau, wobei sie für einen Moment damit aufhörte sich auszuziehen und ihr Gegenüber stattdessen fest in die Augen sah Sie schritt näher an das Bett heran, wobei sie leicht in die Knie ging, bis sich die beiden Frauen Auge in Auge gegenüberstanden. „Ihr benehmt Euch absolut normal. Und ich muss es wissen, denn ich schon so manchen Verrückten begegnet.“
 
Ein Lächeln legte sich auf das Gesicht der Elfe, und sie hob die Hand, um Miandra tröstend über die Wange zu streicheln, als plötzlich ein grelles Licht zum Fenster hineinschien. Vernita schloss instinktiv die Augen und hielt sich zudem noch die Hand davor, mit der sie ursprünglich Miandra berühren wollte. Nachdem das Spektakel vorbei war, öffnete sie die Augen wieder, wobei sich ihre Miene verfinsterte. Sie hatte eine klare Vorstellung, wem sie dieses Leuchtfeuer zu verdanken hatten.
 
„Wartet hier“, meinte sie nur zu Miandra gewandt, drehte sich um, schnappte sich eines ihrer Schwerter und verließ das Zimmer. Draußen auf dem Gang stand Hennrik mit einem zufriedenen Ausdruck auf seinem Gesicht. Schnaubend trat die Elfe vor den Magier, ihr Gesicht war eine Maske des Zorns.
 
„Seid Ihr von allen guten Geistern verlassen, Magier?!?“ fauchte sie Hennrik böse an. „Wie kommt Ihr dazu, hier vor der Taverne so ein Lichtspektakel abzuziehen? Wollt Ihr die gesamte Stadtwache von Denerim auf uns aufmerksam machen? Was sollte das Ganze? Werdet Ihr jetzt langsam senil, oder was?!?“

#412
MeisterGamer

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Hennrik musste laut loslachen .
" Um eure Fragen von vorne zu beantworten , nein , ich Leibe es wenn ein Plan funktioniert , nein , ebenfalls nein , meine Gute . Und jetzt beruhigt euch , das wird Gesprächsstoff liefern , mehr nicht . Aber ihr müsst eingestehen , es war ein nett anzusehendes Spektakel . Und jetzt habt Humor und lasst euer Messer da verschwinden , heute einmal keine Gewalt , könnt ihr dem zustimmen ? "
Lachend stander auf dem Gang . Als er fertig war , wechselte er zu einem ernsteren Ton
" Vernita , ihr macht euch zu viele Gedanken , schaltet einmal ab , lehnt euch zurück und seht den Witz im Leben ! "

Modifié par MeisterGamer, 20 août 2010 - 06:15 .


#413
Aliens Crew

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„Abschalten? Entspannen?“ fragte Vernita ungläubig, wobei sie sich stark beherrschen musste, um dem Magier nicht gleich den Kopf abzuschlagen. „Seit etwa zweieinhalb Wochen versuchen ständig irgendwelche Typen mich ins Grab zu bringen. Und ich kämpfe mich durch Horden von Gegnern, um herauszufinden, wer dahinter steckt und, was dieser jemand vorhat.“
 
Der ganze Körper der Elfe zitterte vor Erregung, während sie immer noch krampfhaft versuchte ruhig zu bleiben. Und ihre Stimme wurde dabei immer bedrohlicher. „Doch anstatt Hilfe von meinen „Gefährten“ zu bekommen, scheine ich nur von Hirntoten umgeben zu sein, die alles daran setzen, um diese Vorhaben zu verhindern. Erst nagelt dieser schwachköpfige Lian Miandras Vater an eine Hauswand und schlägt dessen Frau nieder, so dass uns keine andere Wahl bleibt, als diese auf der Stelle zu töten. Nicht, dass die beiden den Tod nicht verdient hätten, aber das hätte man auch weitaus diskreter erledigen können. Und dann entzündet Ihr ein Leuchtfeuer, was wahrscheinlich die ganze Stadt gesehen hat. Wirklich sehr hilfreich.“
 
Die rechte Hand Vernitas verkrampfte sich bereits um den Griff ihres Kurschwertes. „Und dann meint Ihr auch noch kackfrech, ich soll diesen Stumpfsinn mit Humor nehmen. Welche humoristischen Einlagen habt Ihr denn sonst noch so auf der Pfanne? Testet Ihr vielleicht gleich Eure Feuerzauber im Stall, um damit die ganze Taverne abzufackeln?!?“

#414
MeisterGamer

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" Haltet eure Zunge im Zaum !" Entgegnete Hennrik grimmig . " Ihr habt nichtden blassesten Schimmer , mit wem ihr redet ! "

In der Diele schien es unnatürlich kalt zu werden . Hennriks augen waren eingefallen und seine Falten traten noch stärker hervor . Er wirkte insgesammt viel älter und als er zu sprechen begann , verdunkelte sich seine stimme zu einem grollen eines Erdbebens gleich , dunkel und hart .

" Ihr fürchtet euch nicht . Ich ahnt nicht , was ich tun kann ohne auch nur den kleinen Finger zu rühren . Nehmt euch in Acht und hütet eure Zunge !"

#415
Kaysallie

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Miandra betrachtete den hellen Aufschein nur kurz durch das Fenster, da ihre Augen beim Anblick zu brennen begannen. Als sie erhobene und erzürnte Stimmen vom Flur vernahm, schien es ihr vorerst gleichgültig zu sein. Zudem verstand sie sowieso nicht, was gesprochen wurde.

Sie stand vom Bett auf, und ging zum Fenster. Das Licht war verschwunden, und sie sah einige aufgeregte Menschen vorbeihuschen. Einige Priester liefen zu einer schwarzen verbrannten Stelle und begannen irgendetwas über den Erbauer zu schwafeln, einige Stadtwachen sperrten Schaulustigen den Weg ab, aber keiner von ihnen blickte in Miandras, und damit in die Richtung der Taverne.

Sie drehte sich wieder um, und blickte zur Türe, als deutlich eine männliche Stimme vernahm. Dass es sich dabei um Hennrik handelte, erkannte sie vorerst nicht. Sie verließ das Zimmer nicht, aber beobachtete Vernita und Hennrik durch den Türspalt. Irgendwie sah Hennrik verändert aus... sie hatte den Alten noch nie so zornig erlebt.

Modifié par Kaysallie, 20 août 2010 - 07:15 .


#416
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„Warum sollte ich mich vor Euch fürchten, Magier?“ fragte Vernita, wobei die Wut aus ihrer Stimme wich und purem Sarkasmus Platz machte. „Ich habe schon weitaus mächtigere Magier als Euch zur Strecke gebracht. Und die haben Ihr Hirn sogar zum Denken benutzt. Solltet Ihr vielleicht auch mal versuchen, meint Ihr nicht? Sollte es nicht schon völlig eingerostet sein, soll das wahre Wunder bei einer Geheimoperation wie der unseren wirken.“
 
Allmählich beruhigte sich die Elfe wieder. Das Zittern ihres Körpers ließ nach, und ihr Griff um das Schwert lockerte sich. Ihr Gesicht nahm einen genervten Ausdruck an. „Aber ich bin es leid, mich ständig mit senilen Tattergreisen wie Euch oder anderen Dorftrotteln zu streiten. Seid einfach in Zukunft mal ein wenig diskreter, bevor mir am Ende doch noch der Geduldsfaden reißt.“
 
Nach diesen Worten machte sie auf dem Absatz kehrt und ging zurück in Miandras Zimmer, wobei sie die Tür hinter sich lautstark ins Schloss fallen ließ. Sie blieb kurz stehen und atmete tief durch. Anschließend steckte sie ihr Schwert wieder in die Scheide, bevor sie es auf den Boden legte. Nun schnallte sie sich ihren Brustpanzer ab. Auch den platzierte sie neben den anderen Sachen.
 
Dann ging sie zum Bett und setzte sich auf die Kante. Doch anstatt ihre Beinschienen auszuziehen, legte sie nur ihren Kopf in ihre Hände und stützte sich mit den Armen auf ihren Oberschenkeln ab.
 
„Womit habe ich all das nur verdient?“ stöhnte sie leise vor sich hin.

#417
Kaysallie

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Miandra blieb neben der Türe stehen und musterte die Elfe.

"Die Frage, kann ich Euch nicht beantworten, da ich sie mir selbst schon zu oft gestellt habe.", sie zuckte mit den Schultern, "Vor vielen Jahren hätte ich gesagt, dass alles im Sinne des Erbauer liegt, aber ...", sie hielt kurz inne, "Ich möchte nicht blasphemisch sein, doch der Erbauer ist, sofern es ihn gibt, in meinen Augen nur ein Märtyrer, der sich daran vergnügt, andere leiden zu sehen. Daher glaube ich schon gar nicht mehr daran, jemals so etwas wie Glück zu empfinden."

Sie setzte sich an die Bettkante, "Doch dann frage ich mich wieder, ob ich überhaupt dazu fähig wäre, das Glück zu erkennen, wenn es direkt vor mir steht.", nachdenklich blickte sie auf den Boden, und stützte sich den Kopf, wie Vernita, mit den Armen ab.


#418
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„An den Erbauer habe ich noch nie geglaubt“, erwiderte Vernita resigniert. „Ich kann nicht verstehen, warum sich diese ganzen Idioten von der Kirche solche Mühe nehmen, von einem Wesen geliebt zu werden, das sich offensichtlich einen Dreck um sie schert. Und sollte es diesen Erbauer wirklich geben, so denke ich genau wie Ihr, dass er nichts weiter ist, als ein kleiner Sadist, dem es anscheinend Spaß macht, seine Schöpfungen dabei zu beobachten, wie sie sich gegenseitig umbringen.“
 
Die Elfe seufzte und schwieg eine Weile, bevor sie ihren Blick zum ersten Mal wieder auf Miandra richtete. Ein Lächeln legte sich auf ihr Gesicht, als sie sah, dass die Frau sich genauso hingesetzt hatte wie sie selbst. Sie rutschte ein Stück näher zu Miandra herüber, bevor sie wieder ihren Kopf mit ihren Armen aufstützte. Anschließend stieß sie die Frau mit ihrer Schulter leicht gegen die ihre. Keine Reaktion. Sie wiederholte den Vorgang zwei drei mal. Dabei lag die ganze Zeit ein schelmisches Grinsen auf ihren Lippen.

#419
Kaysallie

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Erst nach einigen Malen, bekam Miandra mit, dass Vernita die ganze Zeit an ihre Schulter stieß. Sie blickte zur Seite, und musste über den Ausdruck in Vernitas Gesicht, und über die Aktion lachen.

"Ihr seid mir vielleicht ein komischer Vogel.", sagte sie nur und kicherte, bevor sich mit einem Seufzen nach hinten fallen ließ, und mit dem Rücken am Bett lag, mit den Händen hinter den Kopf, "Also ich glaubte... vor langer Zeit an den Erbauer. Ich wurde eigentlich so erzogen, aber.. naja wie auch immer."

Nachdenklich blickte sie gegen die Decke, und schaffte es wieder, einige Bilder zu verdrängen.


#420
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„Es ist schön Euch lachen zu sehen, Miandra“, meinte Vernita grinsend, während sie ihre Panzerstiefel und Beinschienen auch noch auszog. Als sie dann nur noch ihre Unterwäsche trug, ließ sie sich ebenfalls auf das Bett sinken und streckte die Arme über dem Kopf. Doch anstatt auf die Decke zu starren, sah sie lieber von der Seite her in Miandras Gesicht. Dabei lag immer noch ihr zufriedenes Grinsen auf ihren Lippen.
 
„Ich habe auch einmal geglaubt“, führte die Elfe weiter aus, wobei ihre Stimme sehr ernst klang. Auch ihr Grinsen machte einer ausdruckslosen Miene Platz. „Allerdings nicht an den Erbauer. Nein, ich habe einmal geglaubt, dass es für mich kein Glück mehr auf dieser Welt gibt. Egal wie lange ich auch noch zu leben habe. Dass ich einsam sterben würde. Von allen vergessen. Und völlig unbemerkt.“
 
Sie rollte sich auf die Seite, bis sie direkt neben Miandra lag, wobei sie der Frau direkt ins Gesicht blickte. „Doch dann lernte ich Euch kennen. Das hat mein Leben vollkommen verändert. Und dabei wart Ihr zu Anfang nichts besonderes für mich. Nur eine Gelegenheit, die ich zu meinem eigenen Vorteil nutzen konnte. Doch seitdem ist viel geschehen. Ihr seid eine sehr außergewöhnlich Frau, Miandra. Ihr habt tief in meine Seele geblickt und ich in die Eure. Seitdem ist mein Herz von einer Wärme erfüllt, die ich schon für immer verloren glaubte. Und dieses Gefühl will ich nie wieder hergeben.“
 
Die Elf legte eine Hand auf die Wange der schwarzhaarigen Frau und streichelte diese sanft. „Und ich sehe das Glück, wenn es mir über den Weg läuft. Es liegt direkt neben mir auf diesem Bett. Und es kann auch Euer Glück sein, wenn Ihr es nur zulasst, Miandra.“

#421
Guest_Juleiila_*

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Azoth lächelte Lea an. "Keine Sorge. Ich werde mich gut um Percivel kümmern. Und vor ihm sterben, das kann ich sowieso nicht.", lachte er.

Dann streichelte er noch etwas das Pferd, und pflegte es. Machte weiter das Fell sauber, und kümmerte sich dann um die Hufen. Er selbst hatte so etwas noch nie gemacht, aber er hatte es oft genug gesehen. Und Percivel war bei ihm sowieso völlig ruhig.

Als er dann damit fertig war wandte er sich wieder an Lea.

"Lust hinein zu gehen? Überhaupt wo sind die anderen? Ich möchte nach Miandra sehen. Nachdem was passiert ist am Marktplatz... ", seufzte er.

#422
Bellandyrs

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Auch Lea war inzwischen mit Donas Pflege fertig, und sein Fell glänzte wieder. Dafür war Leanora um so staubiger.

"Gern, ich hätte nichts gegen etwas Wasser um mich zu waschen. Und was war denn am Marktplatz? Anscheinend kriege ich ja wirklich gar nichts mit, was hier so alles passiert!"

Sie nickte Azoth zu und gemeinsam gingen sie zurück in die Schankstube, wo sich Lea erst einmal eine Kanne mit kalter Milch bestellte.

Modifié par Bellandyrs, 21 août 2010 - 11:28 .


#423
Guest_Juleiila_*

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Azoth begann zu Lachen. "Ihr wart ja auch beim Waffen kaufen.", grinste er ihr entgegen. Dann bestellte er sich ein Glas Wasser, was er durchaus brauchte nach dem Ereignis in der Scheune.

"Sagen wir es so. Miandras Eltern sind aufgetaucht. Nun sind sie tot." Dabei grinste Azoth total Schadenfroh.

#424
Bellandyrs

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Leanora verschluckte sich beinahe.

"Und das freut Euch? Arme Miandra, muß ein Schock für sie sein, wenn die Eltern plötzlich tot sind."

Leas Blick ging in die Ferne, sie dachte an ihre Eltern zurück, und sie bot ihre ganze Beherrschung auf, um nicht sofort in Tränen auszubrechen. Zu frisch war der Schmerz, den sie allerdings dank der Ereignisse bisher verdrängen konnte. Zeit zu trauern hatte sie ja kaum gehabt.



"Ihr.. Ihr verzeiht..."

Schnell sprang sie auf und rannte wie von Furien gehetzt zurück in den Stall. Dort lehnte sie sich an Donas und ließ ihren Tränen freien Lauf.

Nero blickte sie kurz an, rollte sich zusammen und schlief weiter.



Der Hengst ließ das Schluchzen geduldig über sich ergehen, aber irgendwann wurde es ihm zu bunt. Er stöberte mit seiner Nase an Leas Taschen, und das riß sie wiederum aus ihrer Trauer.



"Entschuldige mein Schatz, ich hab leider nichts für dich dabei.."

Traurig ließ sie sich neben Donas nieder, zog die Knie an und vergrub ihr Gesicht zwischen den Knien. Ihre Haare fielen dabei wie ein Vorhang über ihr Gesicht.


#425
Guest_Juleiila_*

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"Ihr...was....Ich....", stotterte Azoth Lea hinterher und seufzte. Sie kannte Miandras Vergangenheit nicht, undssollte es auch nicht von ihm erfahren. Aber irgendwie hatte er gerade eine Wunde getroffen. Das wollte er nicht.

Also stand er auf. Wenn sie nach draußen lief, gab es nur einen Ort, an den sie hinlaufen würde. Zum Stall natürlich. Also folgte er ihr. Als er beim Stall ankam, und sie am weinen sah, senkte er den Kopf. Azoth ging auf Lea zu und setzte sich neben sie.

"Das mit Miandras Eltern war berechtigt.", er streichte Ihr über den Rücken und versuchte sie zu trösten. "Was ist denn los, Lea?" fragte er sachte nach.