Aus verweinten Augen blickte sie Azoth an.
"Ich weiß nicht was Miandras Eltern verbrochen haben. Meine waren jedenfalls liebevoll. Und ich habe sie auch erst vor kurzem verloren, Zeit zu trauern war kaum. Und das kommt gerade alles hoch. Die Erinnerungen an sie, und wie sie gestorben sind..." Sie schluckte. "Es.. tut mir leid. Ich sollte mich besser beherrschen und unser Ziel nicht aus den Augen verlieren, aber im Moment geht das nicht."
Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
Guest_Juleiila_*
, juil. 21 2010 12:04
#426
Posté 21 août 2010 - 12:07
#427
Guest_Juleiila_*
Posté 21 août 2010 - 12:12
Guest_Juleiila_*
"Das tut mir Leid. Ihr könnt ruhig trauern, auch dafür ist mal Zeit." Dann nahm er sie in die Arme, und in diesem Moment fragte er sich, was er da eigentlich tat. Aber solange sich Lea ausweinen konnte, war ja alles gut. Besser, als wenn es irgendwann, in einem unpassenden Moment aus ihr ausbrach.
"Ihr hattet bestimmt nette Eltern. Aber nicht alle, sind so. Das weiß ich selbst."
"Ihr hattet bestimmt nette Eltern. Aber nicht alle, sind so. Das weiß ich selbst."
#428
Posté 21 août 2010 - 12:25
"Ja, die hatte ich" flüsterte Lea leise. Sie lehnte sich an ihn und wurde langsam wieder etwas ruhiger. Seine Nähe tat ihr gut, sein Verständnis.
"Ihr wart doch dabei als mich Vernita zu Hause fand nach.. " sie brach ab. Sie wollte nicht diese Bilder heraufbeschwören. Lieber sah sie den Vater oder den Bruder vor sich, wie sie zu Lebzeiten waren, und nicht diese verstümmelten Leichen, als sie sterben mußten.
"Ihr habt sie gesehen, was diese Monster mit ihnen angestellt haben", sagte sie tonlos.
Ein neuerlicher Heulkrampf überkam sie, der aber zum Glück relativ schnell vorbei war. Azoth strich ihr dabei tröstend übers Haar.
Als sie sich nach einer gefühlten Ewigkeit wieder gefaßt hatte, waren ihre Augen gerötet und geschwollen.
Langsam richtete sie sich auf.
"Danke Azoth, für Eure Anteilnahme. Der Trost tat gut. Tut mir leid, dass ich Euch damit belastet habe. Wenn Ihr gestattet, ich würde mich wirklich gern frisch machen."
Sie verließ den Stall, ihr Blick fiel auf die Pferdetränke. Kaltes, frisches Wasser sprudelte über ein hölzernes Rohr in das Steinbecken. Kurz entschlossen holte sie tief Luft und tauchte ihre Haare und ihr Gesicht vornüber darin ein. Schwungvoll warf sie den Kopf auch wieder zurück und formte mit den Händen eine Schale, um sich dann mit dem frischen Wasser nochmal das Gesicht zu waschen.
Ihre Haare tropften wie ein nasser Hund, also schüttelte sie diese auch genauso wie einer, der frisch vom Schwimmen kam. Danach drehte sie ihre Haare noch zu einem Zopf und drückte sie mit den Händen aus.
"Ihr wart doch dabei als mich Vernita zu Hause fand nach.. " sie brach ab. Sie wollte nicht diese Bilder heraufbeschwören. Lieber sah sie den Vater oder den Bruder vor sich, wie sie zu Lebzeiten waren, und nicht diese verstümmelten Leichen, als sie sterben mußten.
"Ihr habt sie gesehen, was diese Monster mit ihnen angestellt haben", sagte sie tonlos.
Ein neuerlicher Heulkrampf überkam sie, der aber zum Glück relativ schnell vorbei war. Azoth strich ihr dabei tröstend übers Haar.
Als sie sich nach einer gefühlten Ewigkeit wieder gefaßt hatte, waren ihre Augen gerötet und geschwollen.
Langsam richtete sie sich auf.
"Danke Azoth, für Eure Anteilnahme. Der Trost tat gut. Tut mir leid, dass ich Euch damit belastet habe. Wenn Ihr gestattet, ich würde mich wirklich gern frisch machen."
Sie verließ den Stall, ihr Blick fiel auf die Pferdetränke. Kaltes, frisches Wasser sprudelte über ein hölzernes Rohr in das Steinbecken. Kurz entschlossen holte sie tief Luft und tauchte ihre Haare und ihr Gesicht vornüber darin ein. Schwungvoll warf sie den Kopf auch wieder zurück und formte mit den Händen eine Schale, um sich dann mit dem frischen Wasser nochmal das Gesicht zu waschen.
Ihre Haare tropften wie ein nasser Hund, also schüttelte sie diese auch genauso wie einer, der frisch vom Schwimmen kam. Danach drehte sie ihre Haare noch zu einem Zopf und drückte sie mit den Händen aus.
Modifié par Bellandyrs, 21 août 2010 - 12:31 .
#429
Posté 21 août 2010 - 01:29
Vernitas Worte schossen, wie ein spitzer Pfeil auf Miandra. Erst dachte sie, dass sie eingeschlafen sei und dass das gerade eine Art Traum war, doch die Berührung an ihrer Wange, bestätigte, dass dem nicht so war. Anschließend wusste sie nicht was sie denken sollte, und starrte Vernita nur mit offenem Mund an. Doch dann wurde sie mit mehr Gedanken geflutet, als sie überhaupt hätte denken können, und setzte sich auf.
Sie konnte es nicht.
Es war als wäre eine unsichtbare Wand, in der sie gefangen war, durch die nichts durch brach. Eine Wand, die sie sich vor langer Zeit, Ziegel für Ziegel aufgebaut hatte, um nicht verletzt werden zu können. Alleine hinter dieser Mauer fühlte sie sich sicher.
Ja, alleine.
Miandra schluckte, stand auf und entfernte sich zwei Schritte vom Bett, bevor sie die Elfe musterte. Sie wandte den Blick jedoch schnell wieder zur Seite. Sie wollte ihr nicht schaden, so etwas hätte sie nicht verdient. Aber was sollte sie tun? Sie wusste, dass ihr Vernita viel bedeutete, wusste jedoch nicht wie viel. Und würde auch nicht zu viel zulassen... nicht weil sie nicht glücklich sein wollte, sondern weil sie es einfach nicht konnte.
Es bereitete ihr Angst, die sie nicht zeigte. Noch nie hatte sie solche Worte gehört, und auch nicht erwartet. Es war neu für sie, und von Neuem hielt sie Abstand, egal ob es nun gut oder schlecht für sie wäre. Doch sie war selbst schuld, sie hätte viel früher erkennen sollen, wohin das Ganze führt. Oder wollte sie es nicht erkennen?
Nein, sie konnte es nicht erkennen. Sie war zu sehr damit beschäftigt andere Dinge zu vergessen, zu verdrängen. Zu vieles belastete sie schon, und nun auch noch das.
"Ich kann das nicht.", sagte sie schließlich, mit einem nur leicht unsicheren verwirrten Ton, und lehnte sich mit dem Rücken an die Wand.
Sie konnte es nicht.
Es war als wäre eine unsichtbare Wand, in der sie gefangen war, durch die nichts durch brach. Eine Wand, die sie sich vor langer Zeit, Ziegel für Ziegel aufgebaut hatte, um nicht verletzt werden zu können. Alleine hinter dieser Mauer fühlte sie sich sicher.
Ja, alleine.
Miandra schluckte, stand auf und entfernte sich zwei Schritte vom Bett, bevor sie die Elfe musterte. Sie wandte den Blick jedoch schnell wieder zur Seite. Sie wollte ihr nicht schaden, so etwas hätte sie nicht verdient. Aber was sollte sie tun? Sie wusste, dass ihr Vernita viel bedeutete, wusste jedoch nicht wie viel. Und würde auch nicht zu viel zulassen... nicht weil sie nicht glücklich sein wollte, sondern weil sie es einfach nicht konnte.
Es bereitete ihr Angst, die sie nicht zeigte. Noch nie hatte sie solche Worte gehört, und auch nicht erwartet. Es war neu für sie, und von Neuem hielt sie Abstand, egal ob es nun gut oder schlecht für sie wäre. Doch sie war selbst schuld, sie hätte viel früher erkennen sollen, wohin das Ganze führt. Oder wollte sie es nicht erkennen?
Nein, sie konnte es nicht erkennen. Sie war zu sehr damit beschäftigt andere Dinge zu vergessen, zu verdrängen. Zu vieles belastete sie schon, und nun auch noch das.
"Ich kann das nicht.", sagte sie schließlich, mit einem nur leicht unsicheren verwirrten Ton, und lehnte sich mit dem Rücken an die Wand.
#430
Posté 21 août 2010 - 02:04
Vernita setzte sich auf, als Miandra aufstand und durch das Zimmer ging. Sie schloss einen Moment die Augen und verfluchte sich selbst. Was hatte sie nur getan? Wie dumm konnte sie nur sein? Sie wollte dieser Frau helfen, und sie nicht noch mehr verunsichern. Sie hatte ihre eigenen Gefühle über die von Miandra gestellt, das war nicht richtig. Das war einfach nur egoistisch.
Doch Vernitas Gefühle für diese Frau waren inzwischen einfach zu stark geworden, um jetzt kampflos aufzugeben. Und außerdem war sie gar nicht der Typ, der so leicht locker ließ. Sie musste nur etwas geduldiger und verständnisvoller werden. Doch genau das fiel ihr sehr schwer, aber für Miandra würde sie es versuchen. Die Elfe hatte das starke Gefühl, dass diese Frau die Sache wert war.
„Es ist schon gut, Miandra“, meinte Vernita nach einer Weile, bevor sie neben sich auf das Bett klopfte. „Kommt her, und setzt Euch zu mir. Ich verspreche Euch, ich werde Euch nichts tun.“
Ein Lächeln legte sich bei ihren Worten auf ihr Gesicht.
Doch Vernitas Gefühle für diese Frau waren inzwischen einfach zu stark geworden, um jetzt kampflos aufzugeben. Und außerdem war sie gar nicht der Typ, der so leicht locker ließ. Sie musste nur etwas geduldiger und verständnisvoller werden. Doch genau das fiel ihr sehr schwer, aber für Miandra würde sie es versuchen. Die Elfe hatte das starke Gefühl, dass diese Frau die Sache wert war.
„Es ist schon gut, Miandra“, meinte Vernita nach einer Weile, bevor sie neben sich auf das Bett klopfte. „Kommt her, und setzt Euch zu mir. Ich verspreche Euch, ich werde Euch nichts tun.“
Ein Lächeln legte sich bei ihren Worten auf ihr Gesicht.
#431
Posté 21 août 2010 - 02:44
Miandra musterte Vernita kurz, blieb aber an der Wand stehen.
"Nein, es ist nichts gut... und ich denke, dass heute schon genug passiert ist... Ich wäre nun gerne alleine.", sagte sie schnell, ohne Vernita dabei anzusehen.
Dann ging zu der Türe und öffnete diese. Sie hielt die Türe mit der Hand offen und blickte zu Vernita, "Es.. es tut mir leid.. aber bitte, bitte geht.", sagte sie mit einer sich selbst kämpfenden Stimme. Aber sie wollte in diesem Moment einfach nur alleine sein, um nachdenken zu können, um diesen für sie furchbaren Tag ausklingen lassen zu können.
"Nein, es ist nichts gut... und ich denke, dass heute schon genug passiert ist... Ich wäre nun gerne alleine.", sagte sie schnell, ohne Vernita dabei anzusehen.
Dann ging zu der Türe und öffnete diese. Sie hielt die Türe mit der Hand offen und blickte zu Vernita, "Es.. es tut mir leid.. aber bitte, bitte geht.", sagte sie mit einer sich selbst kämpfenden Stimme. Aber sie wollte in diesem Moment einfach nur alleine sein, um nachdenken zu können, um diesen für sie furchbaren Tag ausklingen lassen zu können.
Modifié par Kaysallie, 21 août 2010 - 03:08 .
#432
Posté 21 août 2010 - 03:18
Vernita schloss die Augen, während sie den Kopf senkte und leise seufzte. Ein paar Augenblicke später sah sie wieder auf, direkt in Miandras Gesicht. Und sie sah ihr an, dass es im Moment keinen Zweck hatte, mit ihr zu reden.
„Nun gut, wie Ihr wollt“, erwiderte die Elfe kopfnickend, während sie die Beinschienen und Plattenstiefel ihrer Rüstung wieder anzog. „Ich lasse Euch allein.“
Anschließend stand sie auf und sammelte auch die übrigen Teile ihrer Rüstung ein, die sie nach und nach anlegte. Zum Schluss setzte sie ihren Helm auf, band sich ihre Waffen um und schnappte sich ihre Zivilkleidung samt ihrer Tasche. Dann ging zu sie zu Miandra, die nach wie vor an der Tür stand. Direkt vor ihr blieb sie noch einmal stehen.
„Ich werde jetzt zu Markt gehen und nachsehen, ob mein Kontaktmann mir bereits eine Nachricht hinterlassen hat. Anschließend komme ich hierher zurück, falls Ihr doch noch das Bedürfnis verspüren solltet mit mir reden zu wollen“, meinte Vernita noch und versuchte zu lächeln, was ihr aber nicht ganz gelang. „Und vergesst nicht, dass ich immer für Euch da bin, wenn Ihr mich braucht.“
Nach diesen Worten verließ sie den Raum und brachte ihre Sachen auf ihr Zimmer.
„Nun gut, wie Ihr wollt“, erwiderte die Elfe kopfnickend, während sie die Beinschienen und Plattenstiefel ihrer Rüstung wieder anzog. „Ich lasse Euch allein.“
Anschließend stand sie auf und sammelte auch die übrigen Teile ihrer Rüstung ein, die sie nach und nach anlegte. Zum Schluss setzte sie ihren Helm auf, band sich ihre Waffen um und schnappte sich ihre Zivilkleidung samt ihrer Tasche. Dann ging zu sie zu Miandra, die nach wie vor an der Tür stand. Direkt vor ihr blieb sie noch einmal stehen.
„Ich werde jetzt zu Markt gehen und nachsehen, ob mein Kontaktmann mir bereits eine Nachricht hinterlassen hat. Anschließend komme ich hierher zurück, falls Ihr doch noch das Bedürfnis verspüren solltet mit mir reden zu wollen“, meinte Vernita noch und versuchte zu lächeln, was ihr aber nicht ganz gelang. „Und vergesst nicht, dass ich immer für Euch da bin, wenn Ihr mich braucht.“
Nach diesen Worten verließ sie den Raum und brachte ihre Sachen auf ihr Zimmer.
#433
Posté 21 août 2010 - 05:13
Miandra ließ das Schloss in die Türe fallen, und sperrte ab. Mit einem Seufzer ging zurück zum Bett und ließ sich nach hinten fallen. Sie kreise ihre Zeigefinger an ihren Schläfen und versuchte dadurch einen klaren Kopf zu bekommen. Doch der Stand der Dinge, gefiel ihr nicht. Heute war der Todestag ihrer Eltern... das war gut. Wie es ihrer Tochter gerade erging, wusste sie nicht. Sie war scheinbar in einer größeren Sache verwickelt, als sie jemals zu denken gewagt hätte. Und ihre Gefährten... waren alle ziemlich... sonderbar. Doch ihr war klar, dass sie die Hilfe eines jeden einzelnen von ihnen benötigte. Aber scheinbar... wollten einige von ihnen mehr als das. Mehr als nur Freundschaft, und selbst dazu, wäre sie wohl kaum fähig gewesen. Sie hatte nie richtige Freunde.. nur Zweckgemeinschaften.
Nachdem sie einige Minuten am Bett lag, stand sie auf und begab sich in den Schankraum. Ob sich darin jemand befand, interessierte sie nicht. Sie ging gezielt zum Tresen und bestellte sich eine Flasche mit Schnaps. Bestückt mit dieser marschierte sie zurück in ihr Zimmer, und schloss, wie immer, die Türe hinter sich ab.
Eigentlich trank sie nie Hochprozentiges. Wohl wegen der Tatsache, dass sie immer nur schlechte Erfahrungen mit betrunkenen Menschen gemacht hatte. Sie wusste nur zu gut, dass Alkohol die Menschen mutieren ließ. Zu wilden Tieren, die keinerlei Kontrolle über sich selbst hatten.
Aber vielleicht würde sie der Alkohol für einen kurzen Moment alles vergessen lassen. Nur lange genug, um einschlafen zu können, lange genug um...
Sie zog den Korken von der Flasche, nahm einen Schluck, wodurch sich ihr Gesicht zusammenzog, aufgrund des Geschmacks, setzte sich damit auf den Boden, und lehnte sich mit dem Rücken an die geschlossene Tür.
Nachdem sie einige Minuten am Bett lag, stand sie auf und begab sich in den Schankraum. Ob sich darin jemand befand, interessierte sie nicht. Sie ging gezielt zum Tresen und bestellte sich eine Flasche mit Schnaps. Bestückt mit dieser marschierte sie zurück in ihr Zimmer, und schloss, wie immer, die Türe hinter sich ab.
Eigentlich trank sie nie Hochprozentiges. Wohl wegen der Tatsache, dass sie immer nur schlechte Erfahrungen mit betrunkenen Menschen gemacht hatte. Sie wusste nur zu gut, dass Alkohol die Menschen mutieren ließ. Zu wilden Tieren, die keinerlei Kontrolle über sich selbst hatten.
Aber vielleicht würde sie der Alkohol für einen kurzen Moment alles vergessen lassen. Nur lange genug, um einschlafen zu können, lange genug um...
Sie zog den Korken von der Flasche, nahm einen Schluck, wodurch sich ihr Gesicht zusammenzog, aufgrund des Geschmacks, setzte sich damit auf den Boden, und lehnte sich mit dem Rücken an die geschlossene Tür.
Modifié par Kaysallie, 21 août 2010 - 06:26 .
#434
Guest_Juleiila_*
Posté 21 août 2010 - 05:16
Guest_Juleiila_*
Azoth seufzte als Lea den Stall verließ. Sie hing allem Anschein nach sehr an ihren Eltern, und ja Azoth hatte all die Leichen gesehen, bevor er sich aus dem Staub machte. Man kannte ihr an, das sie eine reine Seele war. Und deshalb war sich Azoth nicht sicher, ob Lea jemals richtig mitkämpfen würde. Aber sie könne sich ja beweisen.
Er stand auf und verließ ebenfalls den Stall. Draußen sah er wieder Lea, die sich gerade die Haare wusch. Azoth schenkte ihr ein Lächeln, bevor er weiter in die Taverne ging.
Wie es wohl Miandra ging? Er wollte noch nach ihr sehen, und das tat er auch. Als er die Treppen zu den Zimmern hoch ging, blieb er vor ihrer Tür stehen. Zaghaft klopfte er an.
Er stand auf und verließ ebenfalls den Stall. Draußen sah er wieder Lea, die sich gerade die Haare wusch. Azoth schenkte ihr ein Lächeln, bevor er weiter in die Taverne ging.
Wie es wohl Miandra ging? Er wollte noch nach ihr sehen, und das tat er auch. Als er die Treppen zu den Zimmern hoch ging, blieb er vor ihrer Tür stehen. Zaghaft klopfte er an.
#435
Posté 21 août 2010 - 05:32
Miandra nahm noch einen Schluck... und noch einen. Erst dachte sie, sie hatte sich das Klopfen an der Tür nur eingebildet.
"Wer ist da?!", schrie sie, mit dem Kopf zur Seite gerichtet, gegen die Tür, und nahm noch einen Schluck aus der Flasche. Wenn es nur Einbildung war, würde so oder so keiner antworten.
"Wer ist da?!", schrie sie, mit dem Kopf zur Seite gerichtet, gegen die Tür, und nahm noch einen Schluck aus der Flasche. Wenn es nur Einbildung war, würde so oder so keiner antworten.
#436
Guest_Juleiila_*
Posté 21 août 2010 - 05:34
Guest_Juleiila_*
Azoth reagierte als er Miandra aus der Tür rufen hörte.
"Azoth. Ich wollte mich erkundigen wie es Euch geht. Und mich für etwas entschuldigen." sagte er.
"Azoth. Ich wollte mich erkundigen wie es Euch geht. Und mich für etwas entschuldigen." sagte er.
#437
Posté 21 août 2010 - 05:41
Entschuldigen? Sie hatte ihn doch seit dem Frühstück nicht mehr gesehen. Zumindest glaubte sie das.
"Es ging mir nie besser.", erwiderte sie sarkastisch und grinste, was er natürlich nicht sehen konnte, und nahm noch einen Schluck aus der Flasche, "Wofür wollt Ihr Euch denn entschuldigen? Etwa dafür gerade an die Tür geklopft zu haben?", sie musste lachen.
"Es ging mir nie besser.", erwiderte sie sarkastisch und grinste, was er natürlich nicht sehen konnte, und nahm noch einen Schluck aus der Flasche, "Wofür wollt Ihr Euch denn entschuldigen? Etwa dafür gerade an die Tür geklopft zu haben?", sie musste lachen.
#438
Guest_Juleiila_*
Posté 21 août 2010 - 05:43
Guest_Juleiila_*
Azoth grinste über ihren Humor. Das konnte nicht sein, das sie so gut drauf war, nachdem was er mit ihren Eltern anstellte.
"Das...möchte ich lieber nicht vor der Tür aussprechen. Es geht dabei um das, was heute beim Marktplatz passierte...", seufzte er.
"Das...möchte ich lieber nicht vor der Tür aussprechen. Es geht dabei um das, was heute beim Marktplatz passierte...", seufzte er.
#439
Posté 21 août 2010 - 05:56
Sie wollte gerade einen weiteren Schluck aus der Flasche nehmen, zog stattdessen jedoch eine Augenbraue nach oben, und versuchte nachzudenken.
Marktplatz?
Marktplatz?
Marktplatz?
Das Wort schien sich die ganze Zeit in ihrem Kopf zu wiederholen, doch sie konnte sich nicht erinnern, dass Azoth dabei war. Sie sah nur ihre Eltern vor sich... dann die dunkle Gasse... Vernita.. später Hennrik... eigentlich wusste sie gar nicht, was genau alles passiert war, doch dann erinnerte sie sich, dass ihr Vater, als er versuchte die Blutung an seinem Oberschenkel zu stillen, an den Händen verletzt war.
Sie stellte die Flasche zur Seite, hielt sich am Türgriff fest, und zog sich damit nach oben, um aufzustehen. Was keine gute Idee war, da der Alkohol nun erst richtig zu wirken begann, und sie sich an der Tür festhalten musste, um nicht umzufallen. Zudem hatte sie noch nichts gegessen... ein gewonnenes Spiel, für den Schnaps. Sie fuchtelte einige Male am Schloss herum, bis sie den darin steckenden Schlüssel schaffte einmal zu drehen, und das Schloss geöffnet wurde.
Sie öffnete die Türe, hielt sich daran jedoch mit beiden Händen fest, und blickte in ein wohl leicht verwundertes Gesicht. "Was habt Ihr da gesagt?"
Marktplatz?
Marktplatz?
Marktplatz?
Das Wort schien sich die ganze Zeit in ihrem Kopf zu wiederholen, doch sie konnte sich nicht erinnern, dass Azoth dabei war. Sie sah nur ihre Eltern vor sich... dann die dunkle Gasse... Vernita.. später Hennrik... eigentlich wusste sie gar nicht, was genau alles passiert war, doch dann erinnerte sie sich, dass ihr Vater, als er versuchte die Blutung an seinem Oberschenkel zu stillen, an den Händen verletzt war.
Sie stellte die Flasche zur Seite, hielt sich am Türgriff fest, und zog sich damit nach oben, um aufzustehen. Was keine gute Idee war, da der Alkohol nun erst richtig zu wirken begann, und sie sich an der Tür festhalten musste, um nicht umzufallen. Zudem hatte sie noch nichts gegessen... ein gewonnenes Spiel, für den Schnaps. Sie fuchtelte einige Male am Schloss herum, bis sie den darin steckenden Schlüssel schaffte einmal zu drehen, und das Schloss geöffnet wurde.
Sie öffnete die Türe, hielt sich daran jedoch mit beiden Händen fest, und blickte in ein wohl leicht verwundertes Gesicht. "Was habt Ihr da gesagt?"
Modifié par Kaysallie, 21 août 2010 - 05:57 .
#440
Guest_Juleiila_*
Posté 21 août 2010 - 06:04
Guest_Juleiila_*
Er schaute zu Miandra, und irgendwie sah sie beschwipst aus. Sie hielt sich auch mit beiden Händen am Türrahmen fest. Zudem roch Azoth den Alkohol. Er zog eine Augenbraue nach oben.
"Darf ich bitte reinkommen, und es Euch erklären?"
"Darf ich bitte reinkommen, und es Euch erklären?"
#441
Posté 21 août 2010 - 06:18
Vernita legte ihre Kleidung auf das Bett und hängte sich ihre Tasche um, bevor sie ihr Zimmer wieder verließ. Sie sperrte die Tür ab, lief die Treppe nach unten in den Schankraum und trat dann auf die Straße. Sie sah sich kurz um.
Die Sonne stand schon hoch am Himmel. Es musste also bereits Mittag sein. Es war nicht viel los in dieser Seitenstraße. Glücklicherweise hatte Hennriks Lichtspektakel nicht irgendwelche Menschenmassen angezogen, so wie es die Elfe erst befürchtet hatte. Sie seufzte einmal, bevor sie den Weg zum Marktplatz einschlug.
Und obwohl ihre Gedanken fast ausschließlich um Miandra kreisten, ließ sie ihre übliche Vorsicht walten. Sie ging nicht direkt zu Marktplatz, sondern nahm eine verschlungene Route durch mehrere Nebengassen, um eventuelle Verfolger aufzuspüren. Doch es schien keine zu geben.
‚Es grenzt an ein Wunder, dass wir bisher unentdeckt geblieben sind, nach all dem Zirkus, den meine „Gefährten“ schon aufgeführt haben’, dachte Vernita zynisch bei sich, als sie den Marktplatz erreichte. Das Treiben hier schien sich seit dem Morgen nahezu verdoppelt zu haben. Überall drängten sich Menschen und auch einige Zwerge an die Stände und begutachteten die Waren, wenn sie nicht gerade damit beschäftigt waren, mit einem Händler wie verrückt zu feilschen. Der ganze Trubel hier kam der Elfe entgegen. So konnte sie unerkannt zu ihrem Verbindungsmann kommen.
„Cesar, mein Freund“, begrüßte sie den Verkäufer mit einem einnehmenden Lächeln. Trotz ihres wegen Miandra besorgten Gemüts, ließ sich Vernita nichts anmerken. Sie war eben ein Profi, wenn es darum ging, ihre Gefühle zu verbergen. Zumindest wenn es darauf ankam. „Ich hoffe, Ihr habt das Schmuckstück, was ich mir gestern angesehen habe, gut für mich verwahrt.“
„Aber natürlich, werte Dame“, entgegnete dieser überaus freundlich und kramte den schmucklosen Anhänger aus der Innentasche seiner braunen Lederweste hervor. „Hier ist er.“
„Danke“, meinte Vernita nur und nahm das Schmuckstück an sich, bevor sie Cesar fünf Sovereigns in die Hand drückte. „Für Eure Mühen. Bis zum nächsten Mal, alter Freund.“
Anschließend wandte sich die Elfe ab und verschwand wieder in der Menge. Sie steuerte eine verlassene Seitengasse an. Nachdem sie sich davon überzeugt hatte, dass sie von niemanden beobachtet wurde, untersuchte sie in aller Ruhe das Schmuckstück. Die Vorderseite ließ sich öffnen. In seinem Inneren fand Vernita einen kleinen, zusammengefalteten Zettel.
„Trefft mich morgen Mittag in der Taverne ‚Zum betrunkenen Keiler’“ stand dort in fein säuberlicher Handschrift. Die Elfe legte den Zettel auf einen Stein, bevor sie eine kleine Flasche mit einer grünlichen Flüssigkeit darin aus der Tasche kramte. Sie öffnete die Flasche und schüttete ein paar Tropfen davon auf den Zettel. Die scharfe Säure löste das Papier innerhalb weniger Augenblicke auf, wobei es nur ein paar weiße Dampfschwaden hinterließ.
Mit einem zufriedenen Grinsen auf den Lippen steckte Vernita die Flasche wieder weg und machte sich auf den Rückweg zur Taverne.
Die Sonne stand schon hoch am Himmel. Es musste also bereits Mittag sein. Es war nicht viel los in dieser Seitenstraße. Glücklicherweise hatte Hennriks Lichtspektakel nicht irgendwelche Menschenmassen angezogen, so wie es die Elfe erst befürchtet hatte. Sie seufzte einmal, bevor sie den Weg zum Marktplatz einschlug.
Und obwohl ihre Gedanken fast ausschließlich um Miandra kreisten, ließ sie ihre übliche Vorsicht walten. Sie ging nicht direkt zu Marktplatz, sondern nahm eine verschlungene Route durch mehrere Nebengassen, um eventuelle Verfolger aufzuspüren. Doch es schien keine zu geben.
‚Es grenzt an ein Wunder, dass wir bisher unentdeckt geblieben sind, nach all dem Zirkus, den meine „Gefährten“ schon aufgeführt haben’, dachte Vernita zynisch bei sich, als sie den Marktplatz erreichte. Das Treiben hier schien sich seit dem Morgen nahezu verdoppelt zu haben. Überall drängten sich Menschen und auch einige Zwerge an die Stände und begutachteten die Waren, wenn sie nicht gerade damit beschäftigt waren, mit einem Händler wie verrückt zu feilschen. Der ganze Trubel hier kam der Elfe entgegen. So konnte sie unerkannt zu ihrem Verbindungsmann kommen.
„Cesar, mein Freund“, begrüßte sie den Verkäufer mit einem einnehmenden Lächeln. Trotz ihres wegen Miandra besorgten Gemüts, ließ sich Vernita nichts anmerken. Sie war eben ein Profi, wenn es darum ging, ihre Gefühle zu verbergen. Zumindest wenn es darauf ankam. „Ich hoffe, Ihr habt das Schmuckstück, was ich mir gestern angesehen habe, gut für mich verwahrt.“
„Aber natürlich, werte Dame“, entgegnete dieser überaus freundlich und kramte den schmucklosen Anhänger aus der Innentasche seiner braunen Lederweste hervor. „Hier ist er.“
„Danke“, meinte Vernita nur und nahm das Schmuckstück an sich, bevor sie Cesar fünf Sovereigns in die Hand drückte. „Für Eure Mühen. Bis zum nächsten Mal, alter Freund.“
Anschließend wandte sich die Elfe ab und verschwand wieder in der Menge. Sie steuerte eine verlassene Seitengasse an. Nachdem sie sich davon überzeugt hatte, dass sie von niemanden beobachtet wurde, untersuchte sie in aller Ruhe das Schmuckstück. Die Vorderseite ließ sich öffnen. In seinem Inneren fand Vernita einen kleinen, zusammengefalteten Zettel.
„Trefft mich morgen Mittag in der Taverne ‚Zum betrunkenen Keiler’“ stand dort in fein säuberlicher Handschrift. Die Elfe legte den Zettel auf einen Stein, bevor sie eine kleine Flasche mit einer grünlichen Flüssigkeit darin aus der Tasche kramte. Sie öffnete die Flasche und schüttete ein paar Tropfen davon auf den Zettel. Die scharfe Säure löste das Papier innerhalb weniger Augenblicke auf, wobei es nur ein paar weiße Dampfschwaden hinterließ.
Mit einem zufriedenen Grinsen auf den Lippen steckte Vernita die Flasche wieder weg und machte sich auf den Rückweg zur Taverne.
Modifié par Aliens Crew, 13 septembre 2010 - 07:34 .
#442
Posté 21 août 2010 - 06:24
Sie musterte ihn auffällig, "Hmm... na schön...", sagte sie zögernd, "Noch schlimmer kann der Tag ohnehin nicht mehr werden!", fügte sie zu, ließ die Türe los, griff nach der Schnapsflasche, welche neben der Tür am Boden stand, und torkelte damit zum Bett.
Sie setzte sich an die Bettkante, nahm einen Schluck aus der Flasche und wurde urplötzlich redselig, "Ich verstehe die Männer nicht. Wie können sie nur jeden Tag solches Zeug trinken! Schmeckt einfach nur ekelhaft...", sie musterte den Aufkleber auf der Flasche, "Aber vielleicht ist es in manchen Fällen eine gute Medizin. Manchen Kindern hilft ein Tropfen in der Milch dabei, weniger zu schreien. Mein Mann wollte immer, dass ich Elana einen Fingerhut gebe.", sie blickte zu Azoth, "Natürlich würde ich so etwas niemals tun", sie begann zu lachen.
Sie setzte sich an die Bettkante, nahm einen Schluck aus der Flasche und wurde urplötzlich redselig, "Ich verstehe die Männer nicht. Wie können sie nur jeden Tag solches Zeug trinken! Schmeckt einfach nur ekelhaft...", sie musterte den Aufkleber auf der Flasche, "Aber vielleicht ist es in manchen Fällen eine gute Medizin. Manchen Kindern hilft ein Tropfen in der Milch dabei, weniger zu schreien. Mein Mann wollte immer, dass ich Elana einen Fingerhut gebe.", sie blickte zu Azoth, "Natürlich würde ich so etwas niemals tun", sie begann zu lachen.
#443
Guest_Juleiila_*
Posté 21 août 2010 - 06:29
Guest_Juleiila_*
Azoth musterte Miandra und setzte eine besorgte Miene auf. Allem Anschein nach war sie betrunken, und versuchte damit irgendwas zu ertränken. Wahrscheinlich den heutigen Vorfall. Er ging zum Tisch und setzte sich auf einen Stuhl.
"Ja ekelhaftes Zeug. Deswegen trinke ich es nicht. Bin wohl zu Weich für sowas.", lachte er, bis Miandra von ihrem mann erzählte. "Euer Ex Mann hatte wohl einen riesen Knall. Wollte er etwa das Euer Kind stirbt?", schüttelte er geschockt den Kopf.
"Also was ich erzählen wollte. Ich habe heute Eure Mutter bewusstlos geschlagen. Euren Vater an eine Wand genagelt. Aber nur, weil ich so wütend war, und er die Hand gegen Euch erhoben hat. Bevor er Euch traf, habe ich sie gepackt, und ihm ich denke mal gebrochen.", er grinste Schadenfroh. "Aber ich wollte Euch die Rache lassen. Deshalb habe ich die Seitengasse verlassen, nachdem Vernita mit Euch eintraf, und wir Rowan dort auffanden."
"Ja ekelhaftes Zeug. Deswegen trinke ich es nicht. Bin wohl zu Weich für sowas.", lachte er, bis Miandra von ihrem mann erzählte. "Euer Ex Mann hatte wohl einen riesen Knall. Wollte er etwa das Euer Kind stirbt?", schüttelte er geschockt den Kopf.
"Also was ich erzählen wollte. Ich habe heute Eure Mutter bewusstlos geschlagen. Euren Vater an eine Wand genagelt. Aber nur, weil ich so wütend war, und er die Hand gegen Euch erhoben hat. Bevor er Euch traf, habe ich sie gepackt, und ihm ich denke mal gebrochen.", er grinste Schadenfroh. "Aber ich wollte Euch die Rache lassen. Deshalb habe ich die Seitengasse verlassen, nachdem Vernita mit Euch eintraf, und wir Rowan dort auffanden."
#444
Posté 21 août 2010 - 06:52
Sie drehte sich etwas zur Seite, und lauschte aufmerksam seinen Worten. Sie nahm einen weiteren Schluck aus der Flasche, sagte jedoch vorerst nichts dazu.
Sie versuchte über das Gesagte nachzudenken, doch irgendwie war es ihr zu viel Information auf einmal, und sie winkte daher einfach mit der Hand ab, und nahm noch einen Schluck aus der Flasche, welche inzwischen halbleer war.
"Sie sind tot, das ist alles was zählt.", sagte sie ausgesprochen ernst, bevor sie zu kichern begann, und sich dabei den Handrücken vor den Mund hielt, "Beim Erbauer, heute ist ein komischer Tag. Findet Ihr das alles nicht auch einfach nur witzig?"
Sie versuchte über das Gesagte nachzudenken, doch irgendwie war es ihr zu viel Information auf einmal, und sie winkte daher einfach mit der Hand ab, und nahm noch einen Schluck aus der Flasche, welche inzwischen halbleer war.
"Sie sind tot, das ist alles was zählt.", sagte sie ausgesprochen ernst, bevor sie zu kichern begann, und sich dabei den Handrücken vor den Mund hielt, "Beim Erbauer, heute ist ein komischer Tag. Findet Ihr das alles nicht auch einfach nur witzig?"
#445
Guest_Juleiila_*
Posté 21 août 2010 - 06:55
Guest_Juleiila_*
"Jaaaaa .... sehr witzig.", sagte Azoth während er aufstand und auf Miandra zu ging. Er nahm ihr nachdem sie den Schluck genommen hatte die Flasche aus der Hand, und ging damit zum Fenster. Diese ließ er einfach hinausfallen.
"Ihr wisst doch, was bei Alkohol geschieht?" sagte er während er sich umdrehte. "Keine gute Sache, Miandra. Aber ja, ich finde es auch gut, das sie tot sind."
Er wusste, das es ihr nicht gefiel, das er ihr die Flasche nahm. Setzte sich aber trotzdem ruhig wieder auf den Stuhl.
"Habt Ihr denn die Dolche schon getestet?" fragte er
"Ihr wisst doch, was bei Alkohol geschieht?" sagte er während er sich umdrehte. "Keine gute Sache, Miandra. Aber ja, ich finde es auch gut, das sie tot sind."
Er wusste, das es ihr nicht gefiel, das er ihr die Flasche nahm. Setzte sich aber trotzdem ruhig wieder auf den Stuhl.
"Habt Ihr denn die Dolche schon getestet?" fragte er
#446
Posté 21 août 2010 - 07:03
Lea sprang gerade noch rechtzeitig zur Seite, als die Flasche auf dem Boden auftraf und in kleine Scherben zersprang. Welcher Idiot warf hier Flaschen aus dem Fenster? Wenn die Hunde auf die Scherben treten würden, war die Gefahr groß dass sie sich die Pfoten aufschnitten.
Ihr Kopf lief vor Zorn rot an und leise vor sich hinschimpfend betrat sie den Schankraum, um den Wirt um Kehrschaufel und Besen zu bitten. Kurz darauf erhielt sie das gewünschte und sie machte sich daran, die Scherben aufzukehren. Es gestaltete sich als mühevolle Arbeit, da die Splitter auch zwischen die Pflastersteine gefallen waren, und durch die Wucht des Aufpralls auch weit verstreut waren.
Lea fluchte innerlich. Wehe, wenn sie dahinter kam, wer das war. Außerdem stank das Zeug gewaltig, sie hatte das Gefühl als würde sie selber danach riechen.
Schlußendlich hatte sie es geschafft, zumindest das meiste davon war zusammen gefegt. Sie brachte dem Wirt die Schaufel mit den Scherben zurück und setzte sich hin, um ihren Durst zu stillen. Die Milch von vorher stand ohnehin noch auf ihrem Platz.
Ihr Kopf lief vor Zorn rot an und leise vor sich hinschimpfend betrat sie den Schankraum, um den Wirt um Kehrschaufel und Besen zu bitten. Kurz darauf erhielt sie das gewünschte und sie machte sich daran, die Scherben aufzukehren. Es gestaltete sich als mühevolle Arbeit, da die Splitter auch zwischen die Pflastersteine gefallen waren, und durch die Wucht des Aufpralls auch weit verstreut waren.
Lea fluchte innerlich. Wehe, wenn sie dahinter kam, wer das war. Außerdem stank das Zeug gewaltig, sie hatte das Gefühl als würde sie selber danach riechen.
Schlußendlich hatte sie es geschafft, zumindest das meiste davon war zusammen gefegt. Sie brachte dem Wirt die Schaufel mit den Scherben zurück und setzte sich hin, um ihren Durst zu stillen. Die Milch von vorher stand ohnehin noch auf ihrem Platz.
#447
Posté 21 août 2010 - 07:15
Entgeistert blickte sie ihn an. Es dauerte einige Momente, bis sie realisierte, dass er die Flasche einfach aus dem Fenster geschmissen hatte. Daraufhin begann sie zu lachen, "Haha, solche Handlungsweise habe ich ja noch nie von einem Mann gesehen."
Es dauerte eine Weile, bis sie sich von ihrem Lachkrampf erholen konnte.
"Wie gut, dass mich die Flasche nichts gekostet hat... Dolche? Oh ja richtig!"
Sie stand vom Bett auf, und nahm die Schatulle, welche neben dem Bett stand. Sie öffnete diese, nahm einen der Dolche heraus. Damit ließ sie sich einfach unachtsam aufs Bett sacken und betrachtete die Klinge, "Ja sind schöne Dolche. Aber Vernita meinte ich solle sie lieber nicht verwenden, weil man sich damit ja leicht selbst verletzen kann. Aber ich schätze, dass sie gute Wurfwaffen abgeben.", sie musterte die Dolche weiterhin, doch ihre Hand schien etwas zu zittern. Wohl aufgrund des Alkohols.
"Trotzdem danke dafür, vielleicht sind sie ja noch nützlich.", sagte sie grinsend, und hielt den Dolch weiterhin unachtsam in der Hand.
Es dauerte eine Weile, bis sie sich von ihrem Lachkrampf erholen konnte.
"Wie gut, dass mich die Flasche nichts gekostet hat... Dolche? Oh ja richtig!"
Sie stand vom Bett auf, und nahm die Schatulle, welche neben dem Bett stand. Sie öffnete diese, nahm einen der Dolche heraus. Damit ließ sie sich einfach unachtsam aufs Bett sacken und betrachtete die Klinge, "Ja sind schöne Dolche. Aber Vernita meinte ich solle sie lieber nicht verwenden, weil man sich damit ja leicht selbst verletzen kann. Aber ich schätze, dass sie gute Wurfwaffen abgeben.", sie musterte die Dolche weiterhin, doch ihre Hand schien etwas zu zittern. Wohl aufgrund des Alkohols.
"Trotzdem danke dafür, vielleicht sind sie ja noch nützlich.", sagte sie grinsend, und hielt den Dolch weiterhin unachtsam in der Hand.
#448
Posté 21 août 2010 - 07:19
Nach kurzer Zeit hatte Vernita die Taverne erreicht. Ihr erster Impuls war es, zu Miandra zu gehen und ihr von den guten Neuigkeiten zu erzählen. Doch dann fiel der Elfe ihr letztes Gespräch wieder ein, welches ja nicht sehr erfreulich endete und entschied sich, sie vorerst in Ruhe zu lassen. Sie würde dann später nach ihr sehen.
Sie betrat den Schankraum, der wie immer leer war. Nur Leanora saß an einem der Tische und trank ein Glas Milch.
‚Wie kann dieser Wirt nur seine Taverne halten, wenn er nie Kundschaft hat’, ging es Vernita durch den Kopf. Sie schüttelte kurz den Kopf, um diesen sinnlosen Gedanken abzustreifen und setzte sich stattdessen zu Leanora an den Tisch.
„Ich habe soeben erfahren, dass ich morgen ein Treffen mit meinem Kontaktmann haben werde“, meinte die Elfe im Flüsterton zu der Frau gewandt. „Vielleicht erfahre ich dann auch, wer Eure Familie ermordet hat.“
Sie betrat den Schankraum, der wie immer leer war. Nur Leanora saß an einem der Tische und trank ein Glas Milch.
‚Wie kann dieser Wirt nur seine Taverne halten, wenn er nie Kundschaft hat’, ging es Vernita durch den Kopf. Sie schüttelte kurz den Kopf, um diesen sinnlosen Gedanken abzustreifen und setzte sich stattdessen zu Leanora an den Tisch.
„Ich habe soeben erfahren, dass ich morgen ein Treffen mit meinem Kontaktmann haben werde“, meinte die Elfe im Flüsterton zu der Frau gewandt. „Vielleicht erfahre ich dann auch, wer Eure Familie ermordet hat.“
#449
Guest_Juleiila_*
Posté 21 août 2010 - 07:20
Guest_Juleiila_*
Azoth grinste. "Gut. Dann benutzt sie als Wurfwaffen, sie sind sehr leicht. Das dürfte kein Problem sein. Aber jetzt, solltet Ihr die Dolche wieder wegpacken, ja? Es wäre sicherer.", meinte Azoth behutsam.
"Ja. Ich hoffe ich habe niemanden getroffen. Aber ich hörte das Klirren auf dem Boden. Kann also niemanden erwischt haben."
Zur Sicherheit ging er wieder zur Miandra, nahm die Dolche behutsam und steckte sie wieder in die Schatulle. Dabei zwinkerte er Ihr zu. "Nur zur Sicherheit."
"Ja. Ich hoffe ich habe niemanden getroffen. Aber ich hörte das Klirren auf dem Boden. Kann also niemanden erwischt haben."
Zur Sicherheit ging er wieder zur Miandra, nahm die Dolche behutsam und steckte sie wieder in die Schatulle. Dabei zwinkerte er Ihr zu. "Nur zur Sicherheit."
#450
Posté 21 août 2010 - 07:26
Ein Hoffnungsschimmer überzog Leanoras Gesicht, ihre Augen nahmen einen honigfarbenen Ton an.
"Glaubt Ihr wirklich dass Ihr das herausbringen könntet? Oh, ich wäre Euch so dankbar!" antwortete sie leise.
Sie zog die Nase kraus. "Sagt mal, rieche ich stark nach Alkohol? Ich komme mir vor als hätte ich darin gebadet, aber es kann natürlich sein dass ich den Geruch nur nicht aus meiner Nase bekomme. Ich bin schon ganz benebelt von dem Zeug. Irgend so ein Idiot hat vorhin eine halbvolle Schnapsflasche aus dem Fenster geworfen. Kaum auszudenken, was dabei alles passieren hätte können."
Lea war noch immer aufgebracht, aber die Information von Vernita ließ sie etwas Hoffnung schöpfen.
"Glaubt Ihr wirklich dass Ihr das herausbringen könntet? Oh, ich wäre Euch so dankbar!" antwortete sie leise.
Sie zog die Nase kraus. "Sagt mal, rieche ich stark nach Alkohol? Ich komme mir vor als hätte ich darin gebadet, aber es kann natürlich sein dass ich den Geruch nur nicht aus meiner Nase bekomme. Ich bin schon ganz benebelt von dem Zeug. Irgend so ein Idiot hat vorhin eine halbvolle Schnapsflasche aus dem Fenster geworfen. Kaum auszudenken, was dabei alles passieren hätte können."
Lea war noch immer aufgebracht, aber die Information von Vernita ließ sie etwas Hoffnung schöpfen.





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