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Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2750 réponses à ce sujet

#451
Aliens Crew

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„Was sagt Ihr?“ fragte Vernita erstaunt und zog ihre Stirn in Falten. „Irgendein Idiot wirft hier mit Schnapsflaschen um sich. Da wir ja eigentlich nur zwei Idioten in der Gruppe haben, kann es ja nur Hennrik gewesen sein, oder unser kleiner Lian. Beide haben wohl ein Problem damit, erst ihr Hirn einzuschalten, bevor sie zu Handeln beginnen. Aber solange sie nicht die Bude in Brand stecken, ist ja alles in Ordnung, was?“
 
Die Elfe lachte bei ihren eigenen Worten laut los und schlug dabei mit der flachen Hand auf den Tisch.

#452
Kaysallie

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Sie ließ sich die Dolche einfach entnehmen und begann zu kichern, "Wenn Vernita sehen würde, dass ihr hier in meinem Zimmer seid, würde sie bestimmt ausrasten!", kichernd ließ sie sich nach hinten fallen.

"Natürlich will ich sie nicht wütend machen, sie durfte sich heute schon genug rumärgern, dank mir.", sie hielt kurz inne und starrte an die Decke, "Vielleicht sollte ich einfach alleine weiterziehen.. und alleine meine Tochter suchen.. ich bereite den anderen nur unnötige Probleme. Aber so war es ja schon immer."

Seufzend beendete sie ihren Satz, starrte weiterhin an die Decke, und vergaß völlig, dass Azoth noch in ihrem Zimmer war.


#453
Guest_Juleiila_*

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Nachdem Azoth Miandra die DOlche abnahm, musste er über ihr Kichern grinsen. Er ging wieder zum Tisch, und setzte sich wieder, bereits das dritte mal, auf den Stuhl.

"Klar, kommt es in einer Gruppe zu Ärger. Aber, wir sind ja hier, um Euch zu helfen. Da nehmen wir das gerne hin.", grinse er zu ihr über.

Was Miandra über Vernita sagte, ignorierte er gekonnt. Er hatte keine Lust sich über sie zu Unterhalten.

"Was geht Euch gerade durch den Kopf?"

#454
Bellandyrs

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Lea zog ihre linke Augenbraue nach oben und schmunzelte. Vernita hatte eine seltsame Art von Humor.

"Na welch ein Glück, dass Ihr mich nicht unter die Idioten zählt. Eigentlich dachte ich immer, ich sei hier der Klotz am Bein." Warm lächelte sie Vernita an.

"Übrigens habe ich mir am Vormittag neue Waffen besorgt. Wenn Ihr sie begutachten wollt wäre ich Euch sehr dankbar. Ich gebe einiges auf Euer Urteil." Fragend blickte sie die Elfe an.

#455
Kaysallie

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Sie drehte ihren Kopf zur Seite, sodass sie ihn im Blickfeld hatte.

"Hmm.. Mir geht vieles durch den Kopf, und ich frage mich, wie viel Alkohol nötig wäre, um alles vergessen zu können... Ich sehe Bilder vor mir... so viele Bilder... Und bei einigen weiß ich nicht, was ich davon halten soll..", sie begann zu grinsen, "Aber einige der Bilder kennt Ihr ja, nicht wahr?", sie blickte wieder zur Decke und seufzte, "Rechnet alle diese Bilder mal der Tage die ich gelebt habe... dann kommt das ganz gut hin.. Doch an diese Bilder habe ich mich gewöhnt. Viel mehr Sorgen bereiten mir die neuen Bilder."

Sie hielt kurz inne, "Seht Ihr auch solche Bilder vor Euch?", sie drehte den Kopf wieder zur Seite und blickte ihn fragend an.


#456
Aliens Crew

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„Nun, Ihr habt bis jetzt noch keinen Scheiß verzapft, den ich ausbaden musste“, erwiderte Vernita grinsend. „Also besteht noch kein Grund, Euch als Idioten zu betiteln. Und als Klotz am Bein würde ich Euch auch nicht bezeichnen, da Ihr ja immerhin Geld habt, von dem wir eine zeitlang leben können, so dass ich keines stehlen muss.“
 
Die Elfe stand auf und wandte sich zum Gehen. „Natürlich sehe ich mir Eure Waffen an. Lasst uns dazu am Besten in den Stall gehen. Eine Taverne ist nicht der richtige Ort, um Waffen zu testen. Außerdem kann ich dort auch sagen, ob Ihr nach Schnaps stinkt. Hier in dieser Seuchenbude ist das schwer zu bestimmen, da hier alles nach Alkohohl riecht.“
 
Grinsend drehte sich Vernita um und verließ den Schankraum. „Kommt mit.“

#457
Guest_Juleiila_*

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Azoth grinste Miandra an. "Die Bilder, werden nicht verschwinden, wenn Ihr Alkohol trinkt. Sie werden eher dazu führe, das Ihr die Bilder nicht los werdet.", meinte er gefolgt von einem Zwinkern.

"Auch mir gehen viele Bilder durch den Kopf. Sehr viele sogar. Auch vergangenes, an das ich mich lieber nicht erinnern wollen würde. Aber es ist nun mal so. Einige Bilder, habe ich aber auch Vergessen, weil ich einfach versuche, nicht daran zu denken.", seufzte er, und dabei Blickter er Miandra dieses mal tief in die Augen.

Er freute sich gerade. Er hatte noch nie, so ruhig und ausgiebeig mit Miandra reden können. Was er wohl ihren Alkoholkonsum zu verdanken hatte. Aber er wollte diesen Moment genießen. Denn so schnell würde er das nicht mehr erleben.

#458
Bellandyrs

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Leanora lächelte. Vernita hatte wohl den Zwischenfall vergessen, wo sie dem Illusionisten aufsass, der sich als ihr Bruder ausgab. Oder es war für die Elfe einfach nicht weiter erwähnenswert.
Schnell lief sie die Treppe nach oben, holte Rapier und Säbel und eilte zu Vernita in den Stall.

Nero hob den Kopf und wedelte träge mit dem Schwanz, als er Lea sah.

"Hier sind die Waffen. Ich würde auch gerne ein wenig trainieren, sie liegen doch anders in der Hand als meine Übungs-Degen."

Sie reichte Vernita die beiden Waffen und fügte hinzu:
"Ich bin mir nicht sicher. Eigentlich dachte ich gestern noch, hier bleibe ich keine weitere Nacht. Aber so wie es aussieht sind wir hier relativ ungestört, und die Pferde sind gut untergebracht. Die Kochkünste des Wirts haben sich auch verbessert, und ich konnte sogar schlafen. Ich glaube, es macht Sinn, wenn wir in dieser Absteige bleiben."

Modifié par Bellandyrs, 21 août 2010 - 08:07 .


#459
Aliens Crew

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„Was ist das denn für ein Zahnstocher?“ fragte Vernita ungläubig mit einem hämischen Grinsen auf den Lippen, als sie das Rapier sah. „Wen wollt Ihr denn damit erschrecken? Das Ding könnt ihr höchstens dazu benutzen, Euer Essen über dem Feuer zu rösten. Zeigt mir lieber mal den Säbel.“
 
Die Elfe nahm von der Frau die Waffe entgegen und wiegte sie für einen Moment in der Hand. Anschließend vollführte sie damit einige kräftige Schwünge durch die Luft, um die Balance zu prüfen. Zufrieden nickte sie.
 
„Das ist eine gute Waffe, Leanora. Wenn Ihr mit mir üben wollt, dann solltet Ihr dies mit dem Säbel tun. Ansonsten breche ich Euren Zahnstocher am Ende noch ab“, meinte Vernita grinsend und gab der Frau ihre Waffe zurück.
 
Anschließend zog sie selbst eines ihrer Kurzschwerter und stellte sich in Kampfposition hin. „Dann zeigt mal, was Ihr drauf habt!“

#460
Kaysallie

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"Ja das dachte ich auch, aber sie verschwinden nicht. Es werden von Tag zu Tag immer mehr... Und ich schaffe es nicht mehr sie zu ignorieren. Ich habe sie über all die Jahre ignoriert und verdrängt. Jeden Tag. Es gelang mir immer, egal bei was. Doch.. nun schaffe ich es nicht mehr... Ich fühle mich schwach.. zu schwach um sie zu verdrängen... dabei hasste ich schwache Menschen immer, die keine schlechten Erfahrungen vertragen können... und nun komme ich mir selbst wie eine schwache kleine verwöhnte Frau vor, der alles zu viel wird."

Sie schloss die Augen und atmete tief ein und aus. "Aber was jammer ich hier rum... im Gegensatz zu... manch anderen... habe ich doch kaum Schlimmes erfahren... und andere kommen besser damit zu recht... das ist echt armselig. Wahrscheinlich habt sogar Ihr mehr durchgemacht wie ich, und sitzt jetzt vor mir, als ob nichts wäre... oh Mann."

Sie griff sich an die Stirn, da ihr Kopf allmählich von dem Alkohol zu schmerzen begann.


#461
Bellandyrs

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Entrüstet sah Leanora auf das Rapier. Zahnstocher? Dieser lag ihr mehr als der Säbel, aber wenn Vernita darauf bestand sollte sie dieses so haben.



Eilig schob sie einen Ballen Stroh zur Seite um etwas mehr Platz zu haben und nahm ihre Position gegenüber Vernita ein. Langsam begann sie, die Elfe zu umkreisen, ihren Blick dabei fest auf Vernita gerichtet, den Säbel fest in der Hand.

#462
Guest_Juleiila_*

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"Jede Geschichte, oder Vergangenheit, die jemand erlebte, ist auf seine Art und Weise schlimm. Ihr seid auch nicht Schwach. Ihr haltet sehr viel aus. Aber auch bei Euch, so wie bei jedem Menschen, kommt der Tag, an dem alles mal raus muss.", versuchte er Mia aufzubauen. Und hoffte es gelang.

Azoth bemerkte, den schmerzerfüllten Gesichtsausdruck, und wusste sofort das es die Nachwirkungen des Alkohols waren. Er dachte an den Abend zurück, als er Miandra schon mal von ihren Kopfschmerzen befreite.

"Soll ich Euch, wieder von Euren Kopfschmerzen befreien? Oder ... habt auch Ihr...Angst vor mir, und denkt ich sei ein Monster?", fragte er sie.

#463
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Vernita bewegte sich ebenfalls im Kreis, folgte jede von Leanoras Bewegungen. Ab und an ließ sie die Klingen der beiden Waffen aneinander klirren, wobei sie versuchte der Frau den Säbel aus der Hand zu schlagen. Doch diese hielt ihre Waffe eisern fest.
 
‚Anscheinend hatte sie bereits Waffentraining’, dachte die Elfe bei sich.
 
Dann machte sie einen schnellen Schritt auf Leanora zu und schlug dabei mit ihrem Kurzschwert von der Seite her zu.

#464
Kaysallie

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"Nein es geht schon...", erwiderte sie und setzte sich auf. Sie musterte ihn kurz, "Hmm.. nicht unbedingt ein Monster... Ihr seid anders... die Meisten kommen mit Dingen die anders sind nicht klar... und ich...", sie hielt kurz inne, "Und ich komme mit neuen Dingen nicht klar. Und Eure Fähigkeiten sind neu und anders... So etwas ist eben keine gute Mischung."

Sie stand auf, da sie urplötzlich den Drang danach verspürte, etwas zu trinken. Sie fiel fast um, und hielt sich, in letzter Sekunde, an der Wand gegenüber des Bettes fest. Ihre Augen fokussierten ihre Tasche die etwas weiter entfernt am Boden lag.


#465
Bellandyrs

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Lea wich Vernita mit einem Schritt zur Seite und einer schnellen Drehung aus und manöverierte sich dadurch hinter Vernita. Jetzt hätte sie das Rapier gerne zur Hand gehabt, denn mit dem Zahnstocher, wie Vernita diesen verächtlich nannte, hätte sie einen Feind in dieser Position zwischen den Rippen aufspießen und überm Feuer rösten können.

Sie stieß so ihren Säbel nach vorne, aber Vernita war flink genug und hatte sich in der Zwischenzeit auch wieder gedreht, so dass der Stoß ins Leere ging.



Der Tanz ihrer Klingen ging weiter, jede der beiden versuchte eine Konzentrationsschwäche der anderen zu entdecken. Leas Bewegungen waren anmutig, beinahe elegant. Dafür war Vernita um so wendiger und flinker.



Langsam trat der Schweiß auf Leanoras Stirn, und ihr Arm sackte ein wenig nach unten. Der Säbel war schwerer als ihre gewohnte Waffe, und das machte sich langsam bemerkbar. Dennoch blieb sie konzentriert und versuchte, Vernita keine Schwachstelle zu offenbaren.

#466
Guest_Juleiila_*

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"Das kann ich verstehen.", meinte Azoth. Er beobachtete Miandra wie sie aufstand, und sie beinahe kurz davor stand umzukippen. Schnell eilte er zu ihr über, und stützte sie.

"Soll ich Euch was bringen? Ihr solltet Euch lieber wieder ins Bett legen." meinte er ruhig. Dann konzentrierte er sich auf die Berührung, und schloss die Augen. Wieder nahm er Ihr den Schmerz, und den Schwindel dazu. Als er sie öffnete, bemerkte er einen Tropfen Blut, der aus seiner Nase auf seinen Rabenschwarzen Handschuh tropfte.

Er grinste und hielt sich die Hand an die Nase.

"Euch sollte es gleich besser gehen."

Dabei fragte er sich, warum er immer Schmerzen erleiden musste, oder besser gesagt, warum er immer blutete, wenn er heilte. Bei normalen Heilern war das doch auch nicht so. Aber ja, bei normalen. Azoth war keinesfalls Normal.

#467
Kaysallie

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Verwundert starrte sie ihn an. Jeglicher Betrunkenheitszustand war von einer, auf die andere Sekunde verschwunden. Sie konnte sich kaum an das erinnern worüber sie mit Azoth gesprochen hatte, auch nicht mehr, dass sie ihn in ihr Zimmer gelassen hatte. So etwas würde sie doch sonst nie tun!

Für sie galt nur der Moment. Und in diesem Moment sah sie nur, dass Azoth neben ihr stand, sie - warum auch immer - stützte, und das in ihrem Zimmer. Sie sah, dass er blutete, verstand nicht was gerade geschehen war. Hatte sie ihm gerade eine Ohrfeige gegeben, weil Blut aus seiner Nase tropfte? Zumindest würde sie ihm gerne eine geben, dafür, dass er zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt in ihrem Zimmer war. Doch sie schluckte es runter.

Sie löste sich langsam von ihm, ging zwei Schritte rückwärts und blickte sich verwirrt um, doch ihr Blick blieb an ihm haften, "Was passiert hier?", brachte sie schließlich heraus.


#468
Guest_Juleiila_*

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Azoth richtete sich auf, und hielt noch immer die Hand an die Nase. Er wusste das es jetzt so kommen musste. Normal hätte er nicht so mit ihr reden können.

"Ich denke, Vernita hätte es nicht gefallen, wenn sie wüsste das Ihr Euch betrunken habt, und Kopfschmerzen dadurch hattet. Ich habe Euch nur gestüzt, wärt beinahe umgeflogen. Und letztenendes, die Trunkenheit und den Schmerz genommen. Deshalb blute ich ja." , meinte er seufzend.


#469
Bellandyrs

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Ein weiterer Hieb von Leanora wurde mühelos von Vernita pariert, die daraufhin sofort nochmal ihr Kurzschwert sprechen ließ. Leas Kraft hatte nachgelassen, und das war nun ihr Verhängnis. Vernita schlug ihr den Säbel aus der Hand, drehte sich einmal um die eigene Achse und zielte auf ihre Kehle.

"Ihr seid tot, Prinzessin", grinste sie.

Lea wischte sich mit dem Ärmel den Schweiß von der Stirn. Ihre rechte Hand zitterte dabei. Den nächsten Tag würde sie ihre Tasse wohl mit beiden Händen heben müssen. Und Kraftraining wäre auch angesagt, dachte sie bei sich.
Sie ließ sich auf dem Heuballen nieder.

"Der Säbel ist doch um einiges schwerer als meine gewohnten Waffen. Sonst wäre ich nicht so schnell außer Puste", lachte sie Vernita an. "Ich danke Euch. Und jederzeit gerne wieder, nicht dass ich noch einroste. Ich glaube ich werde hernach gleich noch etwas Konditionstraining machen. Andererseits muß ich gestehen, habe ich Angst, einfach laufen zu gehen. Die Stadt ist mir relativ unbekannt, und ich weiß nicht ob wir beobachtet werden. Ich will uns nicht in Gefahr bringen."

Modifié par Bellandyrs, 21 août 2010 - 09:45 .


#470
Kaysallie

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Jetzt fiel es ihr wieder ein, sie hatte sich eine Schnapsflasche besorgt... die nirgendwo mehr zu sehen war, naja auch gut.

Ihr Blick wurde wütend, "Und? Dann hätte es ihr eben nicht gefallen, ich versuche es nun mal nicht immer, allen recht zu machen, so wie Ihr! Und wenn ich wirklich so betrunken war, wie Ihr behauptet, dann hatte das bestimmt seinen Sinn...", und in dem Moment fiel ihr wieder ein wieso sie sich betrunken hatte und sie blieb einfach regungslos stehen, schien ins Nichts zu starren.

"Entschuldigt...", fuhr sie schließlich fort, "Ich weiß, dass Ihr mir nur helfen wollt, und ich sollte dankbar sein. Aber.. ich kann so etwas einfach nicht.", sie zuckte mit den Achseln und ging seufzend zu ihrer Tasche, und zog ein Tuch heraus, welches sie an Azoth reichte.

"Hier, und nun lasst mich bitte alleine.", sagte sie kühl, und blickte auf den Boden.


#471
Guest_Juleiila_*

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"Das weiß ich doch.", seufzte Azoth und lehnte mit einer Handbewegung das Tuch ab. "Danke, ich benötige keines.", dennoch lächelte er sie an, und ging dann aus dem Zimmer. Er lief die Treppen runter, holte sich frisches Wasser beim Wirt, und ein frisch gewaschenes Leinentuch.

Damit ging er in sein Zimmer. Wo er erst mal seufzte. Dann tauchte er das Tuch in die Schüssel wasser, und wusch sich das Gesicht. Das Blut war mittlerweile um die Gesamte Nase, und den Mund verschmiert. Und irgendwie hörte es nicht auf. Es lief immer noch weiter.

Egal was Azoth versuchte, das Blut lief dennoch weiter. Er schaffte es einfach nicht, die Blutung zu stoppen. "Egal", dachte er sich, und warf das Tuch in einen Eimer. Das Blut lief über seine Lippen, zum Kinn, und von dort auf die Rüstung.

Er verließ wieder sein Zimmer, und setzte sich in die Schankstube, wo er sich etwas zu essen, und zu trinken bestellte. Der Kellner blickte ihn verwirrt an.

"Nein! Ich brauche kein Tuch! Hilft doch alles nichts." kam Azoth ihm zuvor, woraufhin der Kellner ihm einfach seine Bestellung brachte.


#472
Kaysallie

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Sie warf das Tuch zurück in ihre Tasche und seufzte. Anschließend blickte sie aus dem Fenster. Es war bereits Mittag, und langsam machte sich eine Art Hungergefühl bei ihr breit. Doch sie blickte nach unten, und sah, dass sie noch immer die Leinenhose trug, welche voller inzwischen eingetrocknetem Blut war. Was würde sie nicht für ein Bad geben? Stattdessen zog sie sich die Hose und Bluse einfach aus und schmiss sie wütend - so als wären sie wegen des Blutes ein Teil ihres Vaters - auf den Boden.

Sie zog sich frische Unterwäsche an, sowie anschließend ihre dunkle Lederrüstung. Bei dem Anblick, fiel ihr wieder ein, dass sie eigentlich die Rüstung bei Wade abholen wollten... Wie schnell sich Pläne doch änder konnten. Sie grinste, und als sie sich die letzte Armschiene zugeschnürt hatte, nahm sie ihren Waffengurt. Schockiert stellte sie fest, dass einer ihrer Dolche fehlte. Sie suchte das Zimmer ab, konnte ihn jedoch nicht finden - da er schließlich in der dunklen Gasse lag.

Sie legte das Kurzschwert von Vernita, sowie die Dolche von Azoth auf den Tisch und betrachtete die Waffen seufzend, da sie nicht wusste welche sie nehmen sollte.

Sie ging einige Male auf und ab, und beschloss einfach alle drei Waffen mitzunehmen, und diese auszutesten.
Sie verließ das Zimmer, schloss die Türe ab, und begab sich in den Schankraum. Sie warf Azoth nur einen nichtssagenden Blick zu, bevor sie sich an der Theke etwas zu essen, sowie ein Glas Wasser bestellte, als der Wirt begann sie voll zu labern, "Meine Liebe ich weiß gar nicht wie ich Euch danken soll! Ich habe wieder meine alte Leidenschaft entdeckt! Das Kochen, Leute bedienen.. es macht mir wieder so viel Spaß.. wie vor zwei Jahren. Wisst Ihr meine Frau starb.. ich bewirtete diese Taverne zusammen mit ihr.", er schluchzte, "Aber nun.. ich denke, wenn ich ein paar Gehilfen einstelle, und den Laden etwas renoviere, dann bekomme ich das Geschäft wieder zum Laufen! Ich werde mit der Arbeit sofort beginnen, wenn ich keine belegten Zimmer mehr habe. Ihr wisst nicht zufällig, wie lange Euer Aufenthalt noch dauern wird? Am liebsten würde ich mit der Arbeit sofort beginnen!"

Man sah eine Art Funkeln und Stolz in seinen Augen und Miandra war etwas verblüfft. "Ich weiß nicht genau.. so lange wie es nötig sein wird, aber Ihr solltet mit der Arbeit auf jeden Fall warten, bis wir fort sind."
Er lächelte ihr entgegen, und verschwand kurz darauf in der Küche.

Miandra drehte sich um, und ihr fiel Azoth ins Blickfeld... und dass Blut auf den Tisch tropfte.

"Sagt mal.. findet Ihr es nicht etwas Geschmacklos, auf einem Tisch zu essen, an dem Euer Blut klebt?", sagte sie verwirrt, blieb aber beim Tresen stehen.

Modifié par Kaysallie, 27 août 2010 - 12:08 .


#473
Guest_Juleiila_*

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Nichtssagend blickte Azoth zu Miandra auf, und begann zu grinsen, was in ein Lachen überging.

"Was soll ich tun? Es will einfach nicht aufhören. Ich kann nichts dagegen unternehmen."

Azoths Teint war mittlerweile ein wenig blasser, und er war auch nicht mehr so gut bei einander, wie vorhin. Eines war sicher. Das bluten musste aufhören. Aber um Miandra nicht zu verscheuchen, nahm er eine Serviettte, und drückte diese an seine Nase.

"Besser, oder?"

#474
Kaysallie

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Sie musste es sich verkneifen ihn auszulachen, weil er mit der Serviette, die ihm in der Nase steckte, einfach nur dämlich aussah. Sie drehte sich kopfschüttelnd um, und nahm das Glas mit dem Wasser, welches der Keller inzwischen dort abgestellt hatte. Sie trank das Glas fast komplett leer, drehte sich um, und setzte sich einen Tisch weiter, mit einem erleichternden Seufzen auf einen der unzähligen Stühle.

Eigentlich wollte sie alleine sein, doch für einen Schankraum, war dieser hier ohnehin relativ leer, also worüber hätte sie sich beklagen sollen? Sie wollte regelrecht in Ruhe etwas essen, und anschließend die Waffen testen. Nichts weiter.

Sie blinkte auf den Tisch, und versuchte sich irgendwelche unnötigen Dinge einzureden. Sie hatte keine Lust mehr sich immer wieder über dieselben Sachen aufzuregen.

Modifié par Kaysallie, 21 août 2010 - 10:53 .


#475
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„Sicher könnt Ihr mit Eurem Zahnstocher länger kämpfen. Der wiegt ja auch nichts. Allerdings verträgt das Ding auch keine Treffer“, spottete Vernita grinsend. „Jedes Breitschwert, jeder Kriegshammer und jede Axt lässt Euer Rapier wie einen morschen Ast brechen. Selbst mit meinen Kurzschwertern schaffe ich das.“
 
Sie steckte ihre Waffe weg und setzte sich neben die Frau auf den Heuballen. „Und wenn ich mit beiden Schwertern gekämpft hätte, dann hätte ich Euch innerhalb weniger Augenblicke niedergestreckt. Ihr habt eine gute Grundkenntnis im Zweikampf, doch Euch fehlt es etwas an Finesse. Daran müsst Ihr arbeiten. Das kann ich Euch beibringen. Und Konditionstraining kann ich Euch auch hier im Stall geben. Wenn Ihr zweihundert mal im Kreis gelaufen seid, werdet Ihr bestimmt auch müde, das verspreche ich Euch. Wollt Ihr denn jetzt noch weiter trainieren? Oder braucht Ihr zuvor noch eine kleine Stärkung?“
 
Das Grinsen der Elfe wurde immer breiter.