Vernita wusste nicht mehr wie lange sie an diesem Tisch gesessen, ihren Schnaps getrunken und nachdacht hatte. Doch viel kam dabei nicht heraus. Es hatte einfach keinen Sinn, weiter nachzugrübeln. Ohne die Informationen ihres Kontaktmannes, war es sinnlos irgendwelche Pläne zu schmieden. Draußen war es inzwischen schon dunkel geworden, und sie entschloss sich ins Bett zu gehen.
Sie wollte gerade aufstehen, als die Tür aufgerissen wurde, und Rowan den Raum betrat. Etwas verwundert schaute die Elfe die blonde Frau an, die sie scheinbar gar nicht zu bemerken schien. Ihr Gesichtsausdruck sah aber nicht gerade glücklich aus. Im Gegenteil. Irgendetwas Schlimmes war geschehen, und Vernita wollte wissen, was das war.
Sie stand auf, nahm ihre Flasche samt dem Glas und gesellte sich zu Rowan an die Theke. Sie stellte sich direkt neben sie und goss sich ihr Glas voll, bevor sie den Kopf zu der blonden Frau wandte.
„Was ist denn mit Euch los, Rowan? Ihr seht aus, als wäre Euch ein Geist begegnet. Alles in Ordnung?“ fragte sie besorgt.
Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
Guest_Juleiila_*
, juil. 21 2010 12:04
#526
Posté 24 août 2010 - 06:57
#527
Posté 24 août 2010 - 07:03
Ohne zu der Elfe herüberzuschauen nickte Rowan ihr zu.
"Ja, es ist alles in Ordnung. Ihr müsst euch keine Gedanken machen."
"Ja, es ist alles in Ordnung. Ihr müsst euch keine Gedanken machen."
#528
Posté 24 août 2010 - 07:12
„Ja, sicher“, grinste Vernita und nahm einen Schluck aus ihrem Glas, bevor sie es wieder absetzte. „So seht Ihr auch aus.“
Die Elfe nahm ihre Flasche zur Hand und goss etwas von dem Branntwein in Rowans leeres Glas. Dabei sah sie sich nach dem Wirt um, der aber gerade in der Küche herumgeisterte. „Ich kenne Euch inzwischen ganz gut, Rowan. Und diesen Gesichtsausdruck kenne ich auch. Also, wen habt Ihr umgebracht? Jemanden den ich kennen sollte?“
Die Elfe nahm ihre Flasche zur Hand und goss etwas von dem Branntwein in Rowans leeres Glas. Dabei sah sie sich nach dem Wirt um, der aber gerade in der Küche herumgeisterte. „Ich kenne Euch inzwischen ganz gut, Rowan. Und diesen Gesichtsausdruck kenne ich auch. Also, wen habt Ihr umgebracht? Jemanden den ich kennen sollte?“
#529
Posté 24 août 2010 - 07:16
Rowan stieß ein bitteres Lachen aus, bevor sie das Glas ansetzte und in einem Zug leerte.
„Ihr habt grad nur ins Blaue geraten, oder? Das könnt ihr aber gut. Ich wusste nicht, dass ihr einen so guten Riecher habt.“
Sie drehte sich um und schaute Vernita an. Rowans Gesicht war verkniffen und ihr Mundwinkel zuckte leicht.
„Ihr habt grad nur ins Blaue geraten, oder? Das könnt ihr aber gut. Ich wusste nicht, dass ihr einen so guten Riecher habt.“
Sie drehte sich um und schaute Vernita an. Rowans Gesicht war verkniffen und ihr Mundwinkel zuckte leicht.
#530
Posté 24 août 2010 - 07:22
„Hm, ich würde es eher Menschenkenntnis nennen“, meinte Vernita nachdenklich. „Ich habe diesen Gesichtsausdruck an Euch schon des öfteren gesehen, und fast immer hatte er mit dem Tod eines Lebewesens zu tun. Also lag es nahe, dass es diesmal ebenso ist.“
Die Elfe schenkte Rowan noch nach, bevor sie den Rest der Flasche in ihr eigenes Glas eingoss. „Also, wollt Ihr mir jetzt sagen, was passiert ist?“
Die Elfe schenkte Rowan noch nach, bevor sie den Rest der Flasche in ihr eigenes Glas eingoss. „Also, wollt Ihr mir jetzt sagen, was passiert ist?“
#531
Posté 24 août 2010 - 07:28
Rowan kippte das nächste Glas runter und verzog das Gesicht dabei. Sie war es nicht gewohnt Alkohol zu trinken, und das was sie bis jetzt intus hatte, stieg ihr allmählich zu Kopf.
„Ein kleiner Störfall, der für uns sehr unangenehm hätte werden können. Aber ich habe mich darum gekümmert, ihr müsst euch also keine Sorgen machen.“
Sie schaute verbittert auf das leer Glas vor sich.
„Ein kleiner Mann, den niemand vermissen wird, hatte eben leider einen tödlichen Unfall…mehr nicht. Das Weltengefüge bleibt erhalten und alles wird gut.“
Sie schaute Vernita wieder an.
„So ist es doch, oder?“
„Ein kleiner Störfall, der für uns sehr unangenehm hätte werden können. Aber ich habe mich darum gekümmert, ihr müsst euch also keine Sorgen machen.“
Sie schaute verbittert auf das leer Glas vor sich.
„Ein kleiner Mann, den niemand vermissen wird, hatte eben leider einen tödlichen Unfall…mehr nicht. Das Weltengefüge bleibt erhalten und alles wird gut.“
Sie schaute Vernita wieder an.
„So ist es doch, oder?“
#532
Posté 24 août 2010 - 07:59
„Hmm, ich verstehe“, murmelte Vernita, bevor sie Rowan ihr Glas hinüberschob. „Hier trinkt das. Ich glaube, Ihr braucht das nötiger als ich.“
Die Elfe überlegte kurz, wobei sie das Gesicht verzog. „Ich denke, Ihr habt das Richtige getan, wenn Ihr uns vor einer Enttarnung bewahrt habt. Auch wenn ich mir wünschte, dass Ihr das mir überlassen hättet. Dann hättet Ihr Euer Gewissen nicht damit belasten müssen. Doch nun ist es zu spät. Ich kann nichts sagen oder tun, was Euch Trost spenden wird. Aber es ist wie Ihr es schon sagtet. Ein Mann ist tot, doch die Welt dreht sich weiter.“
Sie machte eine kurze Pause, bevor sie mit ernster Stimme weitersprach. „Aber was wäre geschehen, wenn Ihr diesen Mann verschont hättet? Vermutlich wären wir alle dann tot, und wer sollte dann diese Geschichte hier zu Ende bringen? Durch den Tod dieses Mannes rettet Ihr wahrscheinlich vielen anderen das Leben. Das ist der Preis, den wir „Helden“ zahlen müssen, um große Dinge zum Wohle der Gemeinschaft vollbringen zu können. Er ist hoch, doch wenn wir nichts tun, dann ist er tausendfach höher. Denkt darüber nach. Auch wenn es Euch nicht leicht fallen wird, so werdet Ihr am Ende erkennen, dass ich Recht habe.“
Die Elfe überlegte kurz, wobei sie das Gesicht verzog. „Ich denke, Ihr habt das Richtige getan, wenn Ihr uns vor einer Enttarnung bewahrt habt. Auch wenn ich mir wünschte, dass Ihr das mir überlassen hättet. Dann hättet Ihr Euer Gewissen nicht damit belasten müssen. Doch nun ist es zu spät. Ich kann nichts sagen oder tun, was Euch Trost spenden wird. Aber es ist wie Ihr es schon sagtet. Ein Mann ist tot, doch die Welt dreht sich weiter.“
Sie machte eine kurze Pause, bevor sie mit ernster Stimme weitersprach. „Aber was wäre geschehen, wenn Ihr diesen Mann verschont hättet? Vermutlich wären wir alle dann tot, und wer sollte dann diese Geschichte hier zu Ende bringen? Durch den Tod dieses Mannes rettet Ihr wahrscheinlich vielen anderen das Leben. Das ist der Preis, den wir „Helden“ zahlen müssen, um große Dinge zum Wohle der Gemeinschaft vollbringen zu können. Er ist hoch, doch wenn wir nichts tun, dann ist er tausendfach höher. Denkt darüber nach. Auch wenn es Euch nicht leicht fallen wird, so werdet Ihr am Ende erkennen, dass ich Recht habe.“
#533
Posté 24 août 2010 - 08:07
Spöttisch stieß Rowan die Luft aus. Sie kippte den Alkohol hinunter und schmiss dann das Glas vor Wut an die Wand hinter dem Wirt. Dieser schaute sie mit Entsetzen an.
„Natürlich habt ihr Recht! Danke für den Beistand ich fühle mich gleich besser!“ Ihre Worte waren voller Bitterkeit.
Sie sprang auf und stieß dabei ihren Stuhl um. Einen Moment wankte sie dann stürmte sie aus der Taverne und blieb direkt daneben stehen. Die kühle Nachtluft strich ihr über das erhitzte Gesicht und sie rutschte mit dem Rücken an der Wand auf den Boden. Den Kopf ließ sie auf ihre angezogenen Knie sinken. Tränen liefen ihr über das Gesicht.
„Natürlich habt ihr Recht! Danke für den Beistand ich fühle mich gleich besser!“ Ihre Worte waren voller Bitterkeit.
Sie sprang auf und stieß dabei ihren Stuhl um. Einen Moment wankte sie dann stürmte sie aus der Taverne und blieb direkt daneben stehen. Die kühle Nachtluft strich ihr über das erhitzte Gesicht und sie rutschte mit dem Rücken an der Wand auf den Boden. Den Kopf ließ sie auf ihre angezogenen Knie sinken. Tränen liefen ihr über das Gesicht.
#534
Posté 24 août 2010 - 08:16
Vernita sah Rowan nach, als diese aus der Taverne stürmte. Für einen Moment überlegte sie, was sie tun sollte. Dann seufzte sie einmal, stand auf und folgte ihr nach draußen. Sie wollte verhindern, dass die Frau eine Dummheit begann. Doch allzu lange musste sie nicht nach ihr suchen, da sie neben dem Eingang saß und weinte.
Die Elfe setzte sich neben ihr auf den Boden und sah sie an. „Darf ich mich zu Euch setzten? Oder wollt Ihr lieber allein sein?“
Die Elfe setzte sich neben ihr auf den Boden und sah sie an. „Darf ich mich zu Euch setzten? Oder wollt Ihr lieber allein sein?“
#535
Guest_Juleiila_*
Posté 25 août 2010 - 01:22
Guest_Juleiila_*
Azoth saß eine beachtliche Zeit einfach nur auf dem Bett. Er starrte an die Wand, von dort zu dem verblutendem Bett. Er hatte eine beachtliche Menge Blut verloren, aber es kümmerste ihn nicht. Dennoch wenn er dort schlafen wollte, müsse wohl oder übel das Bett frisch bezogen werden.
Also rappelte er sich auf, und schwankte etwas. Er wollte hinab zum Schankraum, den Wirt beauftragen für frische Bettwäsche, und vielleicht auch etwas trinken. Nicht vielleicht sondern er musste trinken. Aber irgendwie war ihm das nicht so Recht.
Trotzdem ging er aus der Tür, und schloss diese ab. Er seufzte, und hielt sich kurz die Hand vor den Kopf da sich bei ihm noch alles drehte. Und sollte er Rowan treffen, so wollte er ihr auch noch danken. Das war ihm zuvor wohl entfallen.
Azoth ging gerade ein paar Schritte, als er ausgerechnet, vor Miandras Zimmer, mit einem lauten Rums zu Boden fiel.
Also rappelte er sich auf, und schwankte etwas. Er wollte hinab zum Schankraum, den Wirt beauftragen für frische Bettwäsche, und vielleicht auch etwas trinken. Nicht vielleicht sondern er musste trinken. Aber irgendwie war ihm das nicht so Recht.
Trotzdem ging er aus der Tür, und schloss diese ab. Er seufzte, und hielt sich kurz die Hand vor den Kopf da sich bei ihm noch alles drehte. Und sollte er Rowan treffen, so wollte er ihr auch noch danken. Das war ihm zuvor wohl entfallen.
Azoth ging gerade ein paar Schritte, als er ausgerechnet, vor Miandras Zimmer, mit einem lauten Rums zu Boden fiel.
#536
Posté 25 août 2010 - 01:49
Miandra schlief noch nicht obwohl sie hundemüde war, ihr wollten diese vielen Ereignisse des Tages nicht aus dem Kopf gehen. Plötzlich hörte sie etwas und schnappte reflexartig nach einem ihrer Dolche. Ihre Waffen lagen alle neben dem Bett am Fußboden. Als sie aufblickte, und bemerkte, dass sie noch immer alleine im Zimmer war, stand sie auf und ging zur Türe, da sie sich sicher war, dass dieses Geräusch von der Türe kam. Sie ging nur bekleidet mit einer weißen Leinenbluse, und schwarzen kurzen Leinenhose, jedoch mit dem Dolch und Kurzschwert, zu der Tür.
Als sie aufsperrte, und die Türe öffnete, fiel ihr diese sofort entgegen, da irgendetwas Druck darauf ausübte. Sie sprang zurück, und ging in Kampfhaltung.
Dann blickte sie etwas verwirrt zu Boden.
Azoth lag nun genau im Türbogen, den Kopf bereits in ihrem Zimmer und sah aus als hätte er eine Schlacht hinter sich. Sein Gesicht war blutverschmiert ebenso wie ein Teil seiner Rüstung.
Miandra lief zu der Tür, blickte am Gang nach links und nach rechts, um zu sehen ob irgendwelche Banditen oder dergleichen dafür verantwortlich waren, und hier noch wo herumgeisterten.
Links. Nichts.
Rechts. Nichts.
Seufzend steckte sie ihre Waffen weg, und blickte nach unten. Ihr fiel wieder ein, dass er bereits zu Mittag aus der Nase geblutet hatte... weil er sie geheilt hatte, oder dergleichen. Sie dachte noch eine Weile nach, beschloss jedoch ihn erstmals in ihr Zimmer zu zerren. Schließlich konnte sie ihn schlecht am Flur liegen lassen.. auch wenn sie seine Beweggründe nicht verstand, so hatte er ihr bisher nichts Böses gewollt. Und sie wusste, dass sie jedwede Hilfe brauchte um ihre Tochter zu finden. Sie konnte ihre Helfer schließlich nicht einfach vor ihren Augen sterben lassen. Nein, sie tat das nicht aus Mitleid.
Sie packte ihn an den Armen, und zog ihn in ihr Zimmer, so weit, dass sie die Türe schließen konnte - was sie auch tat. Anschließend entzündete sie einige Kerzen, um besser sehen zu können. Sie begutachtete kurz seine Nase, doch all das Blut schien bereits eingetrocknet zu sein. Sie fand keine frische Wunde.
Seufzend und nachdenklich ging sie einen Moment auf und ab, und überlegte. Ihr fiel der Eimer mit dem Wasser ins Blickfeld, welchen sie zuvor nutzte um sich zu waschen, schnappte diesen und leerte all das Wasser über seinen Kopf, in der Hoffnung, dass er so aufwachen würde.
Als sie aufsperrte, und die Türe öffnete, fiel ihr diese sofort entgegen, da irgendetwas Druck darauf ausübte. Sie sprang zurück, und ging in Kampfhaltung.
Dann blickte sie etwas verwirrt zu Boden.
Azoth lag nun genau im Türbogen, den Kopf bereits in ihrem Zimmer und sah aus als hätte er eine Schlacht hinter sich. Sein Gesicht war blutverschmiert ebenso wie ein Teil seiner Rüstung.
Miandra lief zu der Tür, blickte am Gang nach links und nach rechts, um zu sehen ob irgendwelche Banditen oder dergleichen dafür verantwortlich waren, und hier noch wo herumgeisterten.
Links. Nichts.
Rechts. Nichts.
Seufzend steckte sie ihre Waffen weg, und blickte nach unten. Ihr fiel wieder ein, dass er bereits zu Mittag aus der Nase geblutet hatte... weil er sie geheilt hatte, oder dergleichen. Sie dachte noch eine Weile nach, beschloss jedoch ihn erstmals in ihr Zimmer zu zerren. Schließlich konnte sie ihn schlecht am Flur liegen lassen.. auch wenn sie seine Beweggründe nicht verstand, so hatte er ihr bisher nichts Böses gewollt. Und sie wusste, dass sie jedwede Hilfe brauchte um ihre Tochter zu finden. Sie konnte ihre Helfer schließlich nicht einfach vor ihren Augen sterben lassen. Nein, sie tat das nicht aus Mitleid.
Sie packte ihn an den Armen, und zog ihn in ihr Zimmer, so weit, dass sie die Türe schließen konnte - was sie auch tat. Anschließend entzündete sie einige Kerzen, um besser sehen zu können. Sie begutachtete kurz seine Nase, doch all das Blut schien bereits eingetrocknet zu sein. Sie fand keine frische Wunde.
Seufzend und nachdenklich ging sie einen Moment auf und ab, und überlegte. Ihr fiel der Eimer mit dem Wasser ins Blickfeld, welchen sie zuvor nutzte um sich zu waschen, schnappte diesen und leerte all das Wasser über seinen Kopf, in der Hoffnung, dass er so aufwachen würde.
Modifié par Kaysallie, 25 août 2010 - 01:55 .
#537
Guest_Juleiila_*
Posté 25 août 2010 - 01:56
Guest_Juleiila_*
Azoth erwachte voller Schreck, als er plötzlich eine volle Ladung Wasser ins Gesicht bekam. Er setzte sich auf, und wollte zu den Waffen greifen. Verwirrt blickte er sich in dem Raum um, bis er sah, das Miandra vor ihm stand. Dann seufzte er und wisch sich einmal über das Gesicht mit seinen Händen.
"Verdammt. Ihr habt mich total erschreckt. Aber waschen, wollte ich mich doch selbst.", begann er zu lachen.
Ihm wurde wieder schwummrig vor Augen, und ihm fiel ein, warum er überhaupt vor die Tür ging.
"Ich war auf dem Weg zum Wirt, für frisches Wasser, zum trinken. Ich hatte eine beachtliche Menge Blut verloren."
"Verdammt. Ihr habt mich total erschreckt. Aber waschen, wollte ich mich doch selbst.", begann er zu lachen.
Ihm wurde wieder schwummrig vor Augen, und ihm fiel ein, warum er überhaupt vor die Tür ging.
"Ich war auf dem Weg zum Wirt, für frisches Wasser, zum trinken. Ich hatte eine beachtliche Menge Blut verloren."
#538
Posté 25 août 2010 - 02:08
Mit verschränkten Armen musterte sie ihn und begann zu schmunzeln, "Ja, das war auch der Sinn dieser Aktion. Und keine Sorge ich werde Euch nicht waschen."
Sie sah, dass er extrem blass war, und wohl noch nicht aufstehen konnte, sofern er nicht wieder umfallen wollte, auch wenn er seinen schwachen Zustand mit einem Lachen überspielen wollte.
Sie seufzte, "Wartet hier... wobei weggehen könnt Ihr ohnehin nicht.", mit einem Lachen verschwand sie aus der Tür in den Schankraum, welcher komplett leer war. Nur der Wirt war zu sehen, welcher gerade den Boden fegte. Scheinbar wollte er mit dem Wiederaufbau seiner Taverne doch nicht so lange warten, bis sie verschwunden waren.
"Einen großen Krug mit Wasser bitte... und eine Flasche Rotwein.", der Wirt drehte sich um und blickte Miandra mit einem Lächeln an. Wohl aufgrund ihrer eher freizügigen Kleidung. Doch sie ignorierte das, da er sofort in die Küche verschwand und ihr die gesagten Dinge aushändigte. Ohne sich zu bedanken, stieg sie die Treppen hinauf, zurück in ihr Zimmer.
Sie schloss die Türe ab, stellte den Krug mit dem Wasser neben Azoth auf den Boden. Miandra setzte sich auf einen der Stühle, und stellte die Weinflasche auf den Tisch. Sie lehnte sich zurück und fixierte den Elf mit ihren Augen, "Los trinkt schon, ich habe nicht vor, Euch die gesamte Nacht hier Quartier zu gewähren."
Sie sah, dass er extrem blass war, und wohl noch nicht aufstehen konnte, sofern er nicht wieder umfallen wollte, auch wenn er seinen schwachen Zustand mit einem Lachen überspielen wollte.
Sie seufzte, "Wartet hier... wobei weggehen könnt Ihr ohnehin nicht.", mit einem Lachen verschwand sie aus der Tür in den Schankraum, welcher komplett leer war. Nur der Wirt war zu sehen, welcher gerade den Boden fegte. Scheinbar wollte er mit dem Wiederaufbau seiner Taverne doch nicht so lange warten, bis sie verschwunden waren.
"Einen großen Krug mit Wasser bitte... und eine Flasche Rotwein.", der Wirt drehte sich um und blickte Miandra mit einem Lächeln an. Wohl aufgrund ihrer eher freizügigen Kleidung. Doch sie ignorierte das, da er sofort in die Küche verschwand und ihr die gesagten Dinge aushändigte. Ohne sich zu bedanken, stieg sie die Treppen hinauf, zurück in ihr Zimmer.
Sie schloss die Türe ab, stellte den Krug mit dem Wasser neben Azoth auf den Boden. Miandra setzte sich auf einen der Stühle, und stellte die Weinflasche auf den Tisch. Sie lehnte sich zurück und fixierte den Elf mit ihren Augen, "Los trinkt schon, ich habe nicht vor, Euch die gesamte Nacht hier Quartier zu gewähren."
#539
Guest_Juleiila_*
Posté 25 août 2010 - 02:11
Guest_Juleiila_*
Azoth musterte Miandra, zog seine Augenbraue hoch, und begann zu Schmunzeln. Dann blickte er zu der Weinflasche die sie abstellte, und seufzte.
"Wenn ihr die Flasche Wein trinken wollt, werde ich die ganze Nacht hier verbringen.", begann er zu lachen.
Dann versuchte er aufzustehen, und war dabei rückwärts umzufliegen. Doch dem Erbauer sei Dank, befand sich dort der Stuhl, auf dem er landete.
"Wenn ihr die Flasche Wein trinken wollt, werde ich die ganze Nacht hier verbringen.", begann er zu lachen.
Dann versuchte er aufzustehen, und war dabei rückwärts umzufliegen. Doch dem Erbauer sei Dank, befand sich dort der Stuhl, auf dem er landete.
#540
Posté 25 août 2010 - 02:17
"Ihr solltet lieber erst trinken, bevor ihr irgendwelche Kunststücke versucht. Und ich habe nicht vor diese Flasche leer zu trinken.", entgegnete sie leicht genervt, "Der Tag war lange, und ich konnte nicht schlafen. Also wieso nicht.", fügte sie schulterzuckend hinzu, und öffnete provokant die Flasche und nahm einen Schluck daraus, bevor die diese wieder abstellte und zu lachen begann, "Aber Euch würde sie vielleicht ganz gut tun, um etwas Farbe im Gesicht zu bekommen."
Modifié par Kaysallie, 25 août 2010 - 02:17 .
#541
Guest_Juleiila_*
Posté 25 août 2010 - 02:22
Guest_Juleiila_*
Azoth verzog seine Miene zu einer Ausdruckslosen. Miandra war äußerst provokatiev, vorallen in der Sache wenn es um Alkohol ging. Er bückte sich zum Boden, und hob den Kurg auf. Daraus trank er ein Schluck ehe er ihn auf dem Tisch abstellte.
Fest fixierte er sie mit einem Blicke.
"Ihr sauft dieses gebräu, wisst jedoch was passieren kann, und was Euer ach so lieber Vater damit anstellte. Wie es ihn zu einem Rüpel verwandelte. genau das tut es auch mit Frauen! Und nun, obwohl ihr das alles erlebt habt, trinkt ihr selbst!", sagte er erbost.
Dann nahm die Flasche, und warf sie gegen die Wand neben des Fensters. Eigentlich sollte die Flasche den Weg aus dem Fenster finden. Aber seine Sinne schienen noch nicht alle wieder in ordnung zu sein.
"Miandra, das ist der falsche Weg. Selbst wenn Ihr es zum Schlafen benutzen wollt. Irgendwann wollt Ihr es jeden Abend zum Schlafen..."
Fest fixierte er sie mit einem Blicke.
"Ihr sauft dieses gebräu, wisst jedoch was passieren kann, und was Euer ach so lieber Vater damit anstellte. Wie es ihn zu einem Rüpel verwandelte. genau das tut es auch mit Frauen! Und nun, obwohl ihr das alles erlebt habt, trinkt ihr selbst!", sagte er erbost.
Dann nahm die Flasche, und warf sie gegen die Wand neben des Fensters. Eigentlich sollte die Flasche den Weg aus dem Fenster finden. Aber seine Sinne schienen noch nicht alle wieder in ordnung zu sein.
"Miandra, das ist der falsche Weg. Selbst wenn Ihr es zum Schlafen benutzen wollt. Irgendwann wollt Ihr es jeden Abend zum Schlafen..."
#542
Posté 25 août 2010 - 02:32
Ungläubig sah sie zu, wie die Flasche in tausend Splitter zersprang, und sich der rote Wein wie Blut an der Wand und am Boden ausbreitete. Wütend über die Worte die er ihr zuwarf, und erschrocken über seine Handlung sprang sie auf, und gab ihm eine Ohrfeige, die bestimmt weh tat.
"Oh ja und Ihr braucht den Alkohol scheinbar nicht um irgendwelche dummen Handlungen zu begehen.", sie zeigte auf die zerbrochene Flasche, "Ich weiß, dass es der falsche Weg ist, ich weiß, dass Alkohol nicht gut ist!"
Plötzlich stand sie da und wusste nicht was sie weiter sagen sollte, ihr fiel kein Aber ein. Stattdessen ließ sie sich wütend mit verschränkten Armen zurück in den Stuhl fallen, und sah aus wie ein schmollendes Kind. Er hatte recht, und das gefiel ihr nicht.
"Oh ja und Ihr braucht den Alkohol scheinbar nicht um irgendwelche dummen Handlungen zu begehen.", sie zeigte auf die zerbrochene Flasche, "Ich weiß, dass es der falsche Weg ist, ich weiß, dass Alkohol nicht gut ist!"
Plötzlich stand sie da und wusste nicht was sie weiter sagen sollte, ihr fiel kein Aber ein. Stattdessen ließ sie sich wütend mit verschränkten Armen zurück in den Stuhl fallen, und sah aus wie ein schmollendes Kind. Er hatte recht, und das gefiel ihr nicht.
Modifié par Kaysallie, 25 août 2010 - 02:35 .
#543
Guest_Juleiila_*
Posté 25 août 2010 - 02:37
Guest_Juleiila_*
In diesem Moment rauschte pures Adrenalin durch Azoths Adern, und er beobachtete Miandra, jede ihre handlungen auch wie sie sich wieder hinsetzte. Das alles geschah wie in Zeitlupe. Bis er ein leichtes ziehen, an seiner Wange spürte. Er legte seine Hand darauf und begann zu grinsen.
"Ich wusste, wir verstehen uns.", meinte er. Denn Miandra sagte nichts weiter. Das zeigte nur, das sie wusste, das er Recht hatte. Schmollend saß sie vor ihm, und er begann nur noch breiter zu grinsen. Irgendwie gefiel ihm das.
"Ihr wolltet wissen, warum ich Euch helfe. Wollt Ihr es erfahren?", sagte er, während er Ihr lächelnd in die Augen blickte. Dabei hoffte er, das sie es niemandem erzählen würde. Das war nur zum Schutz, für jemanden.
"Ich wusste, wir verstehen uns.", meinte er. Denn Miandra sagte nichts weiter. Das zeigte nur, das sie wusste, das er Recht hatte. Schmollend saß sie vor ihm, und er begann nur noch breiter zu grinsen. Irgendwie gefiel ihm das.
"Ihr wolltet wissen, warum ich Euch helfe. Wollt Ihr es erfahren?", sagte er, während er Ihr lächelnd in die Augen blickte. Dabei hoffte er, das sie es niemandem erzählen würde. Das war nur zum Schutz, für jemanden.
#544
Posté 25 août 2010 - 02:46
"Abgesehen davon, weil Ihr es versprochen habt, weil Ihr auf mich geprägt seid, weil ich Eurer verstorbenen Freundin ähnlich sehe und abgesehen davon, dass Ihr Mitleid mit mir habt aufgrund meiner Vergangenheit?", erwiderte sie sarkastisch, "Oh ja, bitte verratet mir das Geheimnis des großes Azoths! Vielleicht kann ich dann endlich nachts ruhig schlafen!", fügte sie wieder voller Sarkasmus und extrem theatralisch sowie leicht genervt hinzu, wohl aufgrund dessen, da er sie ständig anlächelte.
#545
Guest_Juleiila_*
Posté 25 août 2010 - 02:51
Guest_Juleiila_*
Er seufzte. Miandra begann ihm alles an den Kopf zu werfen, was er nur sagte. Keine gute Methode.
"Mitleid habe ich keines mit Euch. Jedem wiederfahren andere Sachen.", seufzte er. "Aber darum geht es nicht. Ich erzähle es Euch, weil ich Euch vertraue. Ich habe selbst ... ein Kind.", er blickte wieder in ihre Augen. "Sie heißt Ciara. Seit ich aus dem Gesindeviertel weg bin, weiß ich weder, wie sie aussieht, noch wie es ihr geht, oder ob sie noch bei der Familie ist, bei der ich sie abgab. Ich weiß nur, das sie jetzt 10 jahre Alt sein müsste.", meinte er monoton, und trank einen Schluck Wasser. "Um der Sicherheitswillen, meiner Tochter, bitte ich Euch, niemandem davon, etwas zu verraten. Nicht einmal Vernita!"
"Mitleid habe ich keines mit Euch. Jedem wiederfahren andere Sachen.", seufzte er. "Aber darum geht es nicht. Ich erzähle es Euch, weil ich Euch vertraue. Ich habe selbst ... ein Kind.", er blickte wieder in ihre Augen. "Sie heißt Ciara. Seit ich aus dem Gesindeviertel weg bin, weiß ich weder, wie sie aussieht, noch wie es ihr geht, oder ob sie noch bei der Familie ist, bei der ich sie abgab. Ich weiß nur, das sie jetzt 10 jahre Alt sein müsste.", meinte er monoton, und trank einen Schluck Wasser. "Um der Sicherheitswillen, meiner Tochter, bitte ich Euch, niemandem davon, etwas zu verraten. Nicht einmal Vernita!"
#546
Posté 25 août 2010 - 03:07
Damit hatte sie nicht gerechnet, und wusste nicht was sie sagen sollte. Sie ließ die Worte einen Augenblick auf sich wirken, bevor sie sich räusperte, "Ich verstehe.", sie hielt einen schier langen Moment inne, bevor sie fortfuhr, "Ich verstehe zwar nicht, wieso Ihr mir vertraut, aber gut, ich sollte aufhören alles zu hinterfragen. Wann habt Ihr sie das letzte Mal gesehen? Und beim Erbauer, wie kommt Ihr darauf, dass ich es Vernita erzählen sollte, wenn Ihr Niemanden sagt."
Es war nicht so, dass sie Vernita nicht alles erzählen würde, schließlich vertraute sie ihr, aber sie wollte nicht, dass er erfuhr, was Vernita für sie empfand. Doch scheinbar sah er bereits, dass sie einander gut verstanden. Doch was sie selbst von dem Ganzen halten sollte, wusste sie noch immer nicht, doch sie verdrängte die Gedanken, schließlich war das gerade nicht das Thema.
Aber wenn Azoth wirklich die Wahrheit sagte, so könnte es durchaus möglich sein, dass seine Tochter, ohne dass er es wusste, ebenfalls entführt wurde. Das wäre immerhin ein plausibler Grund, wieso er mit ihnen reiste, abgesehen von den anderen Gründen.. Dennoch würde er seine Tochter überhaupt erkennen, wenn sie vor ihm stünde? Und wieso gab er sie bei einer anderen Familie ab, bedeutete sie ihm vielleicht gar nicht so viel, wie er gerade zu behaupten schien?
Nachdenklich blickte sie nach unten.
Es war nicht so, dass sie Vernita nicht alles erzählen würde, schließlich vertraute sie ihr, aber sie wollte nicht, dass er erfuhr, was Vernita für sie empfand. Doch scheinbar sah er bereits, dass sie einander gut verstanden. Doch was sie selbst von dem Ganzen halten sollte, wusste sie noch immer nicht, doch sie verdrängte die Gedanken, schließlich war das gerade nicht das Thema.
Aber wenn Azoth wirklich die Wahrheit sagte, so könnte es durchaus möglich sein, dass seine Tochter, ohne dass er es wusste, ebenfalls entführt wurde. Das wäre immerhin ein plausibler Grund, wieso er mit ihnen reiste, abgesehen von den anderen Gründen.. Dennoch würde er seine Tochter überhaupt erkennen, wenn sie vor ihm stünde? Und wieso gab er sie bei einer anderen Familie ab, bedeutete sie ihm vielleicht gar nicht so viel, wie er gerade zu behaupten schien?
Nachdenklich blickte sie nach unten.
#547
Guest_Juleiila_*
Posté 25 août 2010 - 03:14
Guest_Juleiila_*
Nachdenklich blickte Azoth zum Fenster. Er wusste wirklich nicht viel, über seine kleine. Nicht mal wie sie Aussah. Und das stimmte ihn in diesem Moment ein wenig traurig. Es gab keinerlei Hoffnung, die kleine zu finden.
"Ich sah sie das letzte mal vor neun Jahren. Als Verena und ich aus dem Gesindeviertel flohen. Wir wollten nach Denerim, und wussten, wir wären viel in der Wildnis unterwegs. Wo es gefährlicher ist, als in so einem Viertel. Wir konnten sie nicht mitnehmen.", er seufzte.
"Aber ich würde alles dafür geben, sie jemals wieder zu sehen. Auch wenn keine Hoffnung besteht. Vielleicht hoffe ich nur einfach innerlich, sie nicht bei den Entführern zu finden. Aber wie sollte das auch gehen, wenn ich nur weiß, wie sie aussah, als sie ein Jahr alt war. Aber besser alle zu retten, als keinen."
Dann versuchte er etwas zu grinsen, die nachdenkliche und trauernde Miene abzusetzen. "Hoffen wir einfach, diese Kinder und Eure Tochter zu finden.", meinte er etwas aufbauend.
"Ich sah sie das letzte mal vor neun Jahren. Als Verena und ich aus dem Gesindeviertel flohen. Wir wollten nach Denerim, und wussten, wir wären viel in der Wildnis unterwegs. Wo es gefährlicher ist, als in so einem Viertel. Wir konnten sie nicht mitnehmen.", er seufzte.
"Aber ich würde alles dafür geben, sie jemals wieder zu sehen. Auch wenn keine Hoffnung besteht. Vielleicht hoffe ich nur einfach innerlich, sie nicht bei den Entführern zu finden. Aber wie sollte das auch gehen, wenn ich nur weiß, wie sie aussah, als sie ein Jahr alt war. Aber besser alle zu retten, als keinen."
Dann versuchte er etwas zu grinsen, die nachdenkliche und trauernde Miene abzusetzen. "Hoffen wir einfach, diese Kinder und Eure Tochter zu finden.", meinte er etwas aufbauend.
#548
Posté 25 août 2010 - 10:31
Rowan spürte, wie sich jemand neben sie setzte und schaute herüber. Sie blickte Vernita ins Gesicht und plötzlich brachen alle Dämme in ihr. Sie warf sich der Elfe in die Arme und ließ ihren Tränen freien Lauf. Die Rüstung stach sie in die Schulter und den Hals, doch sie achtete nicht darauf.
War es der Alkohol, der sie dazu brachte? Oder die lange Einsamkeit, die sie hinter sich hatte?
In diesem Moment konnte sie an nichts denken. Rowan fühlte sich wie ein Fass, das Zeit ihres Lebens beständig gefüllt worden war. Und der Mann, dessen Leben sie beendet hatte, war der letzte Tropfen, der es zum Überlaufen brachte. Genau genommen konnte sie sich nicht daran erinnern, wann sie das letzte Mal richtig geweint hatte. Das lag lange in ihrer Kindheit zurück. Und in ihrer Ausbildung waren solche Gefühle verpönt gewesen. Sie war darauf getrimmt worden, hart zu sein und keine Gefühle zu zeigen, außer denen, die sie anderen vorspielte um an ihr Ziel zu kommen. Seit sie davon geflohen war, hatte sie sich keinem mehr anvertraut und war die meiste Zeit alleine unterwegs gewesen.
Und jetzt in dieser Gruppe.....es ließ sie nicht kalt zu sehen, wie vertraut die anderen zum Teil miteinander umgingen. Rowan kannte das nicht. Sie wusste nicht, wie sie darauf reagieren sollte. Aber im Moment war es ihr egal. Sollte die Elfe denken, was sie wollte. Rowan konnte immer noch alles auf den Alkohol schieben.
War es der Alkohol, der sie dazu brachte? Oder die lange Einsamkeit, die sie hinter sich hatte?
In diesem Moment konnte sie an nichts denken. Rowan fühlte sich wie ein Fass, das Zeit ihres Lebens beständig gefüllt worden war. Und der Mann, dessen Leben sie beendet hatte, war der letzte Tropfen, der es zum Überlaufen brachte. Genau genommen konnte sie sich nicht daran erinnern, wann sie das letzte Mal richtig geweint hatte. Das lag lange in ihrer Kindheit zurück. Und in ihrer Ausbildung waren solche Gefühle verpönt gewesen. Sie war darauf getrimmt worden, hart zu sein und keine Gefühle zu zeigen, außer denen, die sie anderen vorspielte um an ihr Ziel zu kommen. Seit sie davon geflohen war, hatte sie sich keinem mehr anvertraut und war die meiste Zeit alleine unterwegs gewesen.
Und jetzt in dieser Gruppe.....es ließ sie nicht kalt zu sehen, wie vertraut die anderen zum Teil miteinander umgingen. Rowan kannte das nicht. Sie wusste nicht, wie sie darauf reagieren sollte. Aber im Moment war es ihr egal. Sollte die Elfe denken, was sie wollte. Rowan konnte immer noch alles auf den Alkohol schieben.
#549
Posté 25 août 2010 - 03:45
Vernita ließ Rowan gewähren. Sie zog sich nur die Panzerhandschuhe aus und warf diese zu Boden, damit sie der Frau tröstend auf den Rücken klopfen konnte, ohne ihr die Schulterblätter zu brechen. Doch sie sagte nichts. Es gab nichts zu sagen. Worte waren in diesem Moment überflüssig. Vernita war sich sicher, dass Rowan keines tröstenden Zuspruches bedarf. Sie brauchte nur die Nähe einer anderen Person und deren Schulter, an der sie sich ausweinen konnte.
So ließ die Elfe sie weinen. Sie sollte sich den ganzen Schmerz, die ganze Verzweiflung oder was auch immer auf ihrer Seele lag mit diesen Tränen von sich spülen. Was auch immer auf dem Gewissen oder dem Herzen der jungen Frau lastete, sie sollte es einfach herauslassen.
Vernita lächelte innerlich. Es ist noch gar nicht so lange her, vielleicht ein paar Wochen, da hätte sie Rowan ausgelacht. Hätte sie als Memme oder Heulsuse bezeichnet und ihr gesagt, sie solle sich doch zurück in Mamas Schoß verkriechen, wenn sie für jeden Scheiß flennen musste. Doch diese Lebensauffassung schien schon so lange her zu sein, obwohl sie selbst erst vor kurzem die Fähigkeit zu weinen wiedererlangt hatte, die sie für sich selbst für immer verloren glaubte.
Vor nicht allzu langer Zeit hatte sie das Weinen an sich auch noch als Schwäche empfunden, als eine Beschäftigung für Waschlappen und Weichlinge, doch inzwischen sah sie die Sache mit ganz anderen Augen. Sie war davon überzeugt, dass es viel Mut und Kraft erforderte, seine Gefühle so offen vor einer anderen Person zu zeigen, die man selbst eigentlich kaum kannte.
Vernita hatte in diesem Augenblick großen Respekt vor Rowans Offenheit, wo sie sich doch bisher immer sehr abweisend ihr gegenüber verhalten hatte, wenn sie versucht hatte, der Frau näher zu kommen. Lag dieser plötzliche Sinneswandel vielleicht am Alkohol? Oder öffnete sich die blondhaarige Frau jetzt endlich einmal? Die Elfe mochte Rowan, wenn ihre Gefühl ihr gegenüber auch anders war, wie das welches sie für Miandra empfand.
So ließ die Elfe die blonde Frau weiter weinen, was einige Zeit dauerte. Als Rowan dann keine Tränen mehr hatte und nur noch leise schluchzte, löste sich Vernita ganz langsam von ihr. Sie sah Rowan tief in deren glasige, verquollene Augen und schenkte ihr ein warmes Lächeln.
„Geht es Euch jetzt etwas besser, Rowan? fragte Vernita liebevoll. Sie war über sich und ihre neue sanfte Seite selbst überrascht. „Falls Ihr jetzt noch jemanden zum reden braucht, so bin ich für Euch da.“
So ließ die Elfe sie weinen. Sie sollte sich den ganzen Schmerz, die ganze Verzweiflung oder was auch immer auf ihrer Seele lag mit diesen Tränen von sich spülen. Was auch immer auf dem Gewissen oder dem Herzen der jungen Frau lastete, sie sollte es einfach herauslassen.
Vernita lächelte innerlich. Es ist noch gar nicht so lange her, vielleicht ein paar Wochen, da hätte sie Rowan ausgelacht. Hätte sie als Memme oder Heulsuse bezeichnet und ihr gesagt, sie solle sich doch zurück in Mamas Schoß verkriechen, wenn sie für jeden Scheiß flennen musste. Doch diese Lebensauffassung schien schon so lange her zu sein, obwohl sie selbst erst vor kurzem die Fähigkeit zu weinen wiedererlangt hatte, die sie für sich selbst für immer verloren glaubte.
Vor nicht allzu langer Zeit hatte sie das Weinen an sich auch noch als Schwäche empfunden, als eine Beschäftigung für Waschlappen und Weichlinge, doch inzwischen sah sie die Sache mit ganz anderen Augen. Sie war davon überzeugt, dass es viel Mut und Kraft erforderte, seine Gefühle so offen vor einer anderen Person zu zeigen, die man selbst eigentlich kaum kannte.
Vernita hatte in diesem Augenblick großen Respekt vor Rowans Offenheit, wo sie sich doch bisher immer sehr abweisend ihr gegenüber verhalten hatte, wenn sie versucht hatte, der Frau näher zu kommen. Lag dieser plötzliche Sinneswandel vielleicht am Alkohol? Oder öffnete sich die blondhaarige Frau jetzt endlich einmal? Die Elfe mochte Rowan, wenn ihre Gefühl ihr gegenüber auch anders war, wie das welches sie für Miandra empfand.
So ließ die Elfe die blonde Frau weiter weinen, was einige Zeit dauerte. Als Rowan dann keine Tränen mehr hatte und nur noch leise schluchzte, löste sich Vernita ganz langsam von ihr. Sie sah Rowan tief in deren glasige, verquollene Augen und schenkte ihr ein warmes Lächeln.
„Geht es Euch jetzt etwas besser, Rowan? fragte Vernita liebevoll. Sie war über sich und ihre neue sanfte Seite selbst überrascht. „Falls Ihr jetzt noch jemanden zum reden braucht, so bin ich für Euch da.“
#550
Posté 25 août 2010 - 04:12
"Denkt Ihr, dass auch in Tevinter Kinder entführt werden? Wieso wart Ihr in den letzten neun Jahren nicht nachsehen, ob die Familie bei der Ihr sie abgegeben habt, noch lebt, sie dort noch ein unbeschadetes Leben führt? Aber ich muss Euch Recht geben, die Wildnis ist kein Ort für einen Säugling.. auch wenn ich persönlich es wohl nie übers Herz gebracht hätte, meine Tochter irgendwo abzugeben, so verstehe ich Eure Denkweise.. Lasst nur hoffen, dass sie dort ein normales gefahrenfreies Leben führen kann... und ja.. lasst uns hoffen, dass wir sie lebendig wiederfinden."
Nachdenklich blickte sie geradeaus, wusste nicht was sie noch hätte sagen können. Es war schade, dass er sein Kind nicht dabei beobachten konnte wie es heranwuchs. Tag für Tag neue Dinge entdeckte und erlernte, dabei eine eigene Persönlichkeit entwickelte. Nicht wusste welches die Lieblingsgeschichte, das Lieblingslied oder Lieblingsessen des Kindes war. Und nicht wusste, welche Verantwortung und Angst damit verbunden war. Sorge wenn man es beim Spielen beobachtet, da man fürchtet, dass es sich verletzt. Angst es alleine zu lassen...
Nein, weder er noch Vernita wussten wie schön und zugleich belastend es war, Mutter oder Vater zu sein, und es kränkte sie, dass ihnen die Chance genommen wurde, es jemals zu erfahren.
Ihr Blick wurde traurig, als sie an all das, und dabei an ihre Tochter denken musste, und sie begann undbewusst mit den Fingern nervös am Tisch zu trommeln.
Nachdenklich blickte sie geradeaus, wusste nicht was sie noch hätte sagen können. Es war schade, dass er sein Kind nicht dabei beobachten konnte wie es heranwuchs. Tag für Tag neue Dinge entdeckte und erlernte, dabei eine eigene Persönlichkeit entwickelte. Nicht wusste welches die Lieblingsgeschichte, das Lieblingslied oder Lieblingsessen des Kindes war. Und nicht wusste, welche Verantwortung und Angst damit verbunden war. Sorge wenn man es beim Spielen beobachtet, da man fürchtet, dass es sich verletzt. Angst es alleine zu lassen...
Nein, weder er noch Vernita wussten wie schön und zugleich belastend es war, Mutter oder Vater zu sein, und es kränkte sie, dass ihnen die Chance genommen wurde, es jemals zu erfahren.
Ihr Blick wurde traurig, als sie an all das, und dabei an ihre Tochter denken musste, und sie begann undbewusst mit den Fingern nervös am Tisch zu trommeln.
Modifié par Kaysallie, 25 août 2010 - 04:18 .





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