Sie nahm die Schüssel entgegen, der aromatische Duft wehte ihr um die Nase und entlockte ihrem Bauch ein Knurren. Wie das duftete!
"Habt Dank", antwortete sie und führte den ersten Löffel zum Munde, den Sud geniesserisch schlürfend. Es schmeckte wirklich nicht übel. "Gut gemacht, mein Kind. Ihr solltet mal das Essen im Turm der Magier probieren... die Templer können vielleicht Magiebegabte jagen und mit dem Schwert umgehen... aber kochen nicht, oh nein. Ein Wunder, dass mein Magen noch funktioniert, wenn Ihr mich fragt."
Das nächste Stück Rehfleisch wanderte in den Rachen und wurde sofort zerkaut. Nach der fünften Schüssel lehnte sie sich zurück, platzierte die Hände zufrieden über den vollen Bauch und schloss die Augen... Schliesslich fiel ihr Kopf zur Seite und sie döste ein.
Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Erstellt von
Guest_Juleiila_*
, Jul 21 2010 12:04
#26
Geschrieben 22 Juli 2010 - 11:17
#27
Guest_Juleiila_*
Geschrieben 22 Juli 2010 - 12:38
Guest_Juleiila_*
Zufrieden und mit einem Grinsen, schaute Lian zu wie Samantha die fünsch Schüssel von seinem gekochten, verzehrte. Er selbst hatte nur zwei gegessen.
"Ja Kochen ist eine wertvolle Kunst." sagte er, und merkte das Samantha schon schlief.
Er holte seinen Umhang, legte ihn ans Kopfende und ballte ihn auf. Danach legte er sich hin, und schlief sofort ein.
"Ja Kochen ist eine wertvolle Kunst." sagte er, und merkte das Samantha schon schlief.
Er holte seinen Umhang, legte ihn ans Kopfende und ballte ihn auf. Danach legte er sich hin, und schlief sofort ein.
#28
Geschrieben 22 Juli 2010 - 01:45
Vernita öffnete die schwere Tür der alten Kirche. Ihr Gesicht, ihre Hände sowie ihre gesamte Kleidung waren mit Blut besudelt. Auf ihrer Stirn lag ein dicker Schweißfilm. Sie wirkte müde und ausgelaugt. Sie sah zu Boden, als sie die Kirche verlassen wollte, so dass sie Miandra, welche direkt vor der Tür gewartet hatte, zuerst gar nicht bemerkt hatte. Etwas erschrocken fuhr sie zusammen und hob den Blick. Müde sah sie direkt in Miandras blaue Augen. Ein leichtes Lächeln umspielte Vernitas Lippen, bevor ihr auffiel, dass die schwarzhaarige Frau an ihr vorbei in das Innere der Kirche starrte. Und ihr Blick fiel direkt auf Raswenjá oder vielmehr auf das, was von der Krähe noch übrig war.
Sie hing nach wie vor an den Ketten über dem Altar der Kirche. Alle ihre Finger fehlten. Außerdem war ihr rechter Fuß abgeschnitten. Die Kniescheiben schienen zertrümmert worden zu sein. Er linkes Auge hing nur noch an dem Sehnerv aus ihrer Augenhöhle heraus. Das rechte Ohr fehlte komplett. Die Nasenwände waren durchschnitten worden. Auf dem Boden lagen mehrere herausgebrochene Zähne. Zudem hatte sich dort eine riesige Blutlache gebildet. Das Gesicht sowie der gesamte Körper war mit Schnittwunden, Hämatomen und Brandmalen übersät. Außerdem war der Brustkorb der Frau mit einem dicken Verband umwinkelt. Trotzdem konnte Miandra erkennen, dass dort irgendetwas fehlte. Als ihr Blick auf den Altar fiel erschrak sie leicht. Dort lag zusammengefallen wie ein Klumpen Fleisch Raswenjás linke Brust. Die Brustwarze war total verkohlt.
Schnell schloss Vernita die Kirchentür hinter sich und atmete einmal tief durch. Ihr Gesicht nahm einen fast flehenden Ausdruck an. „Tut mir leid. Ich wollte nicht, daß Ihr das zu sehen bekommt. Ich hoffe, Ihr bekommt davon keine Alpträume“, sie grinste schief. „Als ich ihr schließlich das Leben nahm, war es auch eher ein Gnadenakt anstatt einer Strafe. Zumindest habe ich einige Informationen erhalten. Kommt mit in die Taverne, dann erzähle ich Euch davon. Ich brauche unbedingt was Alkoholisches.“
Die Elfe ging an Miandra vorbei auf die Taverne zu.
Sie hing nach wie vor an den Ketten über dem Altar der Kirche. Alle ihre Finger fehlten. Außerdem war ihr rechter Fuß abgeschnitten. Die Kniescheiben schienen zertrümmert worden zu sein. Er linkes Auge hing nur noch an dem Sehnerv aus ihrer Augenhöhle heraus. Das rechte Ohr fehlte komplett. Die Nasenwände waren durchschnitten worden. Auf dem Boden lagen mehrere herausgebrochene Zähne. Zudem hatte sich dort eine riesige Blutlache gebildet. Das Gesicht sowie der gesamte Körper war mit Schnittwunden, Hämatomen und Brandmalen übersät. Außerdem war der Brustkorb der Frau mit einem dicken Verband umwinkelt. Trotzdem konnte Miandra erkennen, dass dort irgendetwas fehlte. Als ihr Blick auf den Altar fiel erschrak sie leicht. Dort lag zusammengefallen wie ein Klumpen Fleisch Raswenjás linke Brust. Die Brustwarze war total verkohlt.
Schnell schloss Vernita die Kirchentür hinter sich und atmete einmal tief durch. Ihr Gesicht nahm einen fast flehenden Ausdruck an. „Tut mir leid. Ich wollte nicht, daß Ihr das zu sehen bekommt. Ich hoffe, Ihr bekommt davon keine Alpträume“, sie grinste schief. „Als ich ihr schließlich das Leben nahm, war es auch eher ein Gnadenakt anstatt einer Strafe. Zumindest habe ich einige Informationen erhalten. Kommt mit in die Taverne, dann erzähle ich Euch davon. Ich brauche unbedingt was Alkoholisches.“
Die Elfe ging an Miandra vorbei auf die Taverne zu.
#29
Geschrieben 22 Juli 2010 - 02:10
Sie blieb noch einen Moment an Ort und Stelle stehen und starrte auf die Kirche. Auch wenn die Tür nun verschlossen war, so sah sie das Bild der verstümmelten Frau noch vor sich. Ob der Erbauer ihnen diese Tat übel nehmen würde? Nein, ihr Glaube war bereits so gut wie tot, nachdem sie die Leichen auf ihrer Farm gesehen hatte. Sie hat lediglich für ihre Taten gebüßt, und hatte daher einen schmerzvollen Tod erlebt. Doch was konnten all die unschuldigen Frauen, Männer und Tiere dafür, die nur jeden Tag ihrer Arbeit am Feld nachgingen, und sonst nichts im Leben hatten? Und was konnten die Kinder dafür …
Sie schluckte.
Nein sie durfte kein Mitleid haben. Vielleicht war sie sogar Mitschuld, an dem Leid das ihrer Familie und ihren Freunden widerfahren ist. Doch daran durfte sie nicht denken.
Vorerst nicht.
Sie nahm einmal tief Luft, wandte dann den Blick von der Kirche ab und folgte Vernita in die Taverne. Wortlos setzte sie sich neben sie, und bestellte bei dem Wirt – welcher die beiden irgendwie eigenartig musterte – ein kleines Glas mit Schnaps, welches sie mit nur einem Schluck komplett leerte.
„Was hat sie gesagt?“, fragte sie Vernita dann, ohne sie anzusehen.
Sie schluckte.
Nein sie durfte kein Mitleid haben. Vielleicht war sie sogar Mitschuld, an dem Leid das ihrer Familie und ihren Freunden widerfahren ist. Doch daran durfte sie nicht denken.
Vorerst nicht.
Sie nahm einmal tief Luft, wandte dann den Blick von der Kirche ab und folgte Vernita in die Taverne. Wortlos setzte sie sich neben sie, und bestellte bei dem Wirt – welcher die beiden irgendwie eigenartig musterte – ein kleines Glas mit Schnaps, welches sie mit nur einem Schluck komplett leerte.
„Was hat sie gesagt?“, fragte sie Vernita dann, ohne sie anzusehen.
#30
Geschrieben 22 Juli 2010 - 02:51
Schon am frühen Morgen durchbrach das Sonnenlicht die Baumkronen und schien Samantha direkt ins Gesicht. Die alte Magierin öffnete die Augen, gähnte und murmelte verschlafen ein paar Verwünschungen vor sich hin. Den harten Waldboden als Schlafstätte zu nehmen war wirklich keine gute Idee gewesen.
Sie stand auf, streckte die Glieder von sich und unterdrückte ein weiteres Gähnen. Ihre Augen erspähten Lian und seinen Mabari, der ebenfalls schon wach war und verschlafen jede ihrer Bewegungen beobachtete.
In ihrer Tasche fand sie nebst den benötigten Expeditionswerkzeugen auch einen Eimer, den sie mit dem eiskalten Wasser einer Quelle füllte, die sich in der Nähe befand und dessen Gluckern ihr schon am Abend zuvor aufgefallen war. Ohne zu zögern kippte sie den Inhalt auf Lian.
"Guten Morgen!"
Sie stand auf, streckte die Glieder von sich und unterdrückte ein weiteres Gähnen. Ihre Augen erspähten Lian und seinen Mabari, der ebenfalls schon wach war und verschlafen jede ihrer Bewegungen beobachtete.
In ihrer Tasche fand sie nebst den benötigten Expeditionswerkzeugen auch einen Eimer, den sie mit dem eiskalten Wasser einer Quelle füllte, die sich in der Nähe befand und dessen Gluckern ihr schon am Abend zuvor aufgefallen war. Ohne zu zögern kippte sie den Inhalt auf Lian.
"Guten Morgen!"
#31
Geschrieben 22 Juli 2010 - 03:40
Vernita stütze sich auf der Tischplatte ab, während sie von dem Brot aß, daß sie sich zuvor beim Wirt bestellt hatte. Als Miandra nach ihr die Taverne betrat, beobachtete sie die Frau kauender Weise. Anschließend nahm sie einen kräftigen Schluck Branntwein, während sich Miandra neben sie setzte und gleich darauf ansprach.
„Raswenjá gab mir einen Namen. Eshtá Gianauro. Sie ist irgendein hohes Tier aus Denerim. Sie war es auch, die den Überfall im Wald angeführt hat. Letzte Nacht habe ich sie auch hier in Lothering gesehen, zumindest glaube ich, dass sie es gewesen ist. Doch sie ist entkommen.“
Die Elfe nahm noch einen Schluck aus ihrem Krug, welchen sie anschließend in ihren Händen drehte. Nachdenklich schaute sie dabei in dessen inneres.
„Die Schlange hat mir außerdem erzählt, daß sie im Auftrag Gianauros Kinder entführen ließ. Insbesondere von verarmten Bauern und anderen Leuten, für die sich kein Schwein interessiert. Sie waren aber offensichtlich nicht die Einzigen, die dieser „Beschäftigung“ nachgehen. Was genau Gianauro allerdings mit den Kindern vorhat, wußte die Krähe nicht.“
Vernita setzte ihren Krug auf der Tischplatte ab und sah Miandra wieder direkt ins Gesicht.
„Außerdem ist vor einigen Tagen eine weitere „Fuhre“ mit Kindern in Richtung Denerim entsandt worden. Nach Raswenjás Angaben zu urteilen waren dabei auch zwei Mädchen, die auf die Beschreibung Eurer Tochter passen. Dummerweise kannte die Schlange nicht den Namen der Kinder, so daß nicht sicher ist, daß Eure Tochter auch wirklich dabei war. Aber es ist die einzige Spur, die wir für unser beider Problem haben. Daher habe ich beschlossen, morgen früh nach Denerim aufzubrechen. Auch wenn ich gedacht habe, daß ich nie wieder einen Fuß in diese elende Stadt setzen müsste.“
Sie fuhr sich mit den blutigen Fingern wieder über ihre Narbe.
„Aber unter diesen Umständen bleibt mir wohl keine andere Wahl“, grinste sie verschmitzt, bevor sie ihren Krug leerte. „Darf ich Euch eine persönliche Frage stellen? Liebt Ihr Eure Tochter sehr? Und was seid Ihr bereit zu tun, um sie wiederzusehen?“
„Raswenjá gab mir einen Namen. Eshtá Gianauro. Sie ist irgendein hohes Tier aus Denerim. Sie war es auch, die den Überfall im Wald angeführt hat. Letzte Nacht habe ich sie auch hier in Lothering gesehen, zumindest glaube ich, dass sie es gewesen ist. Doch sie ist entkommen.“
Die Elfe nahm noch einen Schluck aus ihrem Krug, welchen sie anschließend in ihren Händen drehte. Nachdenklich schaute sie dabei in dessen inneres.
„Die Schlange hat mir außerdem erzählt, daß sie im Auftrag Gianauros Kinder entführen ließ. Insbesondere von verarmten Bauern und anderen Leuten, für die sich kein Schwein interessiert. Sie waren aber offensichtlich nicht die Einzigen, die dieser „Beschäftigung“ nachgehen. Was genau Gianauro allerdings mit den Kindern vorhat, wußte die Krähe nicht.“
Vernita setzte ihren Krug auf der Tischplatte ab und sah Miandra wieder direkt ins Gesicht.
„Außerdem ist vor einigen Tagen eine weitere „Fuhre“ mit Kindern in Richtung Denerim entsandt worden. Nach Raswenjás Angaben zu urteilen waren dabei auch zwei Mädchen, die auf die Beschreibung Eurer Tochter passen. Dummerweise kannte die Schlange nicht den Namen der Kinder, so daß nicht sicher ist, daß Eure Tochter auch wirklich dabei war. Aber es ist die einzige Spur, die wir für unser beider Problem haben. Daher habe ich beschlossen, morgen früh nach Denerim aufzubrechen. Auch wenn ich gedacht habe, daß ich nie wieder einen Fuß in diese elende Stadt setzen müsste.“
Sie fuhr sich mit den blutigen Fingern wieder über ihre Narbe.
„Aber unter diesen Umständen bleibt mir wohl keine andere Wahl“, grinste sie verschmitzt, bevor sie ihren Krug leerte. „Darf ich Euch eine persönliche Frage stellen? Liebt Ihr Eure Tochter sehr? Und was seid Ihr bereit zu tun, um sie wiederzusehen?“
Bearbeitet von Aliens Crew, 29 Juli 2010 - 09:55 .
#32
Guest_Juleiila_*
Geschrieben 22 Juli 2010 - 03:41
Guest_Juleiila_*
Durch seine verschlafenen Augen erspähte Lian schon, was Samantha vor hatte. Er bereitete sich darauf vor. Und als sie den Eimer über ihn kippte, öffnete er den Mund um das Wasser zu sammeln. Schnell stand er auf, und spritzte es Samantha ins Gesicht.
Er fing an zu lachen. "Euch auch einen Guten Morgen. Betet das meine Rüstung schnell in der Sonne trocknet. Dieses knierschen ist einfach nicht auszuhalten."
Er setzte sich auf seinen Platz, und begann ein Leib Brot zu essen, was er aus dem Rucksack holte. "Möchtet Ihr auch was?" fragte er und hielt Samantha ein Stück entgegen. Seine Sachen wären ja schnell gepackt, viel hatte er nicht bei sich.
"Wann hättet Ihr im Turm sein solln? Nicht das uns die Männer mit RÖCKEN doch noch verfolgen." Das Wort Röcken bestonte er besonders. Er fand es einfach urkomisch, wie Männer mit so etwas heraum laufen konnten. So...als wären sie Frauen. Lian brach in Gelächter aus.
Er fing an zu lachen. "Euch auch einen Guten Morgen. Betet das meine Rüstung schnell in der Sonne trocknet. Dieses knierschen ist einfach nicht auszuhalten."
Er setzte sich auf seinen Platz, und begann ein Leib Brot zu essen, was er aus dem Rucksack holte. "Möchtet Ihr auch was?" fragte er und hielt Samantha ein Stück entgegen. Seine Sachen wären ja schnell gepackt, viel hatte er nicht bei sich.
"Wann hättet Ihr im Turm sein solln? Nicht das uns die Männer mit RÖCKEN doch noch verfolgen." Das Wort Röcken bestonte er besonders. Er fand es einfach urkomisch, wie Männer mit so etwas heraum laufen konnten. So...als wären sie Frauen. Lian brach in Gelächter aus.
#33
Geschrieben 22 Juli 2010 - 04:04
Sie lauschte Vernita aufmerksam. Ehstá Gianauro, den Namen hatte sie noch nie gehört. Und Denerim … das schien alles so weit entfernt und unwirklich zu sein.
„Wisst Ihr, keine Mutter wünscht sich, dass ihr Kind vor ihr selbst, ein ableben findet. Ich bin es ihr schuldig, sie zu finden. Elana hätte eine bessere Mutter, einen besseren Vater verdient ... doch nun, weiß der Erbauer was sie nun hat … ich will es mir nicht ausmalen. Ich möchte auch gar nicht wissen, was sie mit all den Kindern vor haben. Doch selbst wenn mich Elana wahrscheinlich hasst, so ist es meine Pflicht ihr ein normales Leben zu bieten … auch wenn ich dabei sterben sollte. Denn was würde mir noch für ein Leben bleiben, nachdem ich alles verloren habe?“
Sie machte kurz eine winkende Bewegung, die dem Wirt zu einem Nachschenken ihres Glases veranlasste.
„Hattet Ihr nie eine Familie, die sich um Euch, oder Ihr Euch um sie gesorgt habt?“
Anschließend trank sie wieder den Schnaps mit nur einem Schluck hinunter. Daraufhin murmelte sie irgendetwas vor sich hin, woraus man nur „Denerim“, verstehen konnte.
„Wisst Ihr, keine Mutter wünscht sich, dass ihr Kind vor ihr selbst, ein ableben findet. Ich bin es ihr schuldig, sie zu finden. Elana hätte eine bessere Mutter, einen besseren Vater verdient ... doch nun, weiß der Erbauer was sie nun hat … ich will es mir nicht ausmalen. Ich möchte auch gar nicht wissen, was sie mit all den Kindern vor haben. Doch selbst wenn mich Elana wahrscheinlich hasst, so ist es meine Pflicht ihr ein normales Leben zu bieten … auch wenn ich dabei sterben sollte. Denn was würde mir noch für ein Leben bleiben, nachdem ich alles verloren habe?“
Sie machte kurz eine winkende Bewegung, die dem Wirt zu einem Nachschenken ihres Glases veranlasste.
„Hattet Ihr nie eine Familie, die sich um Euch, oder Ihr Euch um sie gesorgt habt?“
Anschließend trank sie wieder den Schnaps mit nur einem Schluck hinunter. Daraufhin murmelte sie irgendetwas vor sich hin, woraus man nur „Denerim“, verstehen konnte.
#34
Geschrieben 22 Juli 2010 - 05:01
"Junge, Ihr schleppt aber viel Essen mit Euch rum", meinte sie kopfschüttelnd und nahm die Scheibe Brot entgegen. "Und dabei haltet Ihr Euch in einem Wald auf... hier gibt es genug zum Verzehren... Beeren, Wurzeln, Eichhörnchen, Früchte... alles was das Herz begeht. Nun ja... Brot nicht. Da habt Ihr schon Recht."
Sie biss herzhaft in ihr Stück Brot und kaute nachdenklich, ehe sie seine Frage beantwortete.
"Ich darf mich eine ganze Woche ausserhalb des Turmes aufhalten... sieben Tage werden wohl reichen. Wenn wir nämlich weihterhin diesen Weg gehen, erreichen wir schon heute Abend oder morgen früh das andere Ende dieses Waldes."
Sie seufzte und musterte ihn eindringlich. "Was habt Ihr vor, sobald wir dort sind? Diese Kinder befreien und die Männer bestrafen?"
Sie biss herzhaft in ihr Stück Brot und kaute nachdenklich, ehe sie seine Frage beantwortete.
"Ich darf mich eine ganze Woche ausserhalb des Turmes aufhalten... sieben Tage werden wohl reichen. Wenn wir nämlich weihterhin diesen Weg gehen, erreichen wir schon heute Abend oder morgen früh das andere Ende dieses Waldes."
Sie seufzte und musterte ihn eindringlich. "Was habt Ihr vor, sobald wir dort sind? Diese Kinder befreien und die Männer bestrafen?"
#35
Guest_Juleiila_*
Geschrieben 22 Juli 2010 - 06:16
Guest_Juleiila_*
Lian kaute das letzte Stück seines Brotes. Jetzt hatte er eh nichts mehr bei sich. Also würde er wohl das suchen müssen, was der Wald zu bieten hatte an Nahrung. Er sah es schon vor sich. Das junge Reh, gerade auf der Flucht, sein Pfeil der durch die Luft zischte, und das Reh erledigte.
"Eh was..?" fragte er verwirrt. "Achso Ja. Entschuldige. Ich war gerade in Gedanken. Ich werde die Männer nicht nur bestrafen, ich werde sie töten. Einen ... nach dem anderen. So einfach ist das. Die Kinder sind dann frei, und ich hoffe Miandras Tochter darunter zu finden. Oder ... habt ihr einen besseren Plan?" fragte er.
Inzwischen begann er schon, seine Sachen zusammen zu packen. Als er das alles fertig hatte, legte er wieder den Bogen um den Rücken. Danach erst den Umhang, damit der Bogen versteckt blieb. Und zuletzt schmiss er sich den Rucksack um den Rücken. Die Kapuze zog er wieder weit in sein Gesicht.
"Wir sollten weiter." meinte Lian, und hielt Samantha die Hand hin, um ihr beim Aufstehen zu helfen.
"Eh was..?" fragte er verwirrt. "Achso Ja. Entschuldige. Ich war gerade in Gedanken. Ich werde die Männer nicht nur bestrafen, ich werde sie töten. Einen ... nach dem anderen. So einfach ist das. Die Kinder sind dann frei, und ich hoffe Miandras Tochter darunter zu finden. Oder ... habt ihr einen besseren Plan?" fragte er.
Inzwischen begann er schon, seine Sachen zusammen zu packen. Als er das alles fertig hatte, legte er wieder den Bogen um den Rücken. Danach erst den Umhang, damit der Bogen versteckt blieb. Und zuletzt schmiss er sich den Rucksack um den Rücken. Die Kapuze zog er wieder weit in sein Gesicht.
"Wir sollten weiter." meinte Lian, und hielt Samantha die Hand hin, um ihr beim Aufstehen zu helfen.
#36
Geschrieben 22 Juli 2010 - 10:15
„Eine Familie? Eigentlich hatte ich nur meine Eltern, als ich noch in Denerim gelebt habe“, erwiderte sie geistesabwesend. „Andererseits hatte ich auch mal einen Sohn. Allerdings nicht lange...“
Vernita stand abrupt auf und ging ohne ein weiteres Wort zu sagen an die Theke. Dort ließ sie sich vom Wirt eine ganze Flasche Branntwein geben. Mit dieser in der Hand setzte sie sich wieder zu Miandra an den Tisch. Diese bemerkte sofort, dass sich Tränen in den Augen der Elfe gebildet hatten. Doch Vernita hielt sie eisern zurück. Sie öffnete die Flasche und nahm einen kräftigen Schluck daraus.
„Er starb kurz nach seiner Geburt. Aber er war nicht krank. Es war auch kein Unfall....nein, er wurde....ermordet. Ich...“, sie rang mit ihrer Fassung. Sie fuhr sich mit der linken Hand über das Gesicht, während die andere die Branntweinflasche immer fester umklammerte. „Es ist schon so lange...er....“
Sie kämpfte gegen ihre Gefühle an. Sie hatte sie so tief vergraben. Wut, Hass, Disziplin, Professionalität und Gleichgültigkeit. All diese Dinge hatte sie in ihren Schädel gehämmert. Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr. Sie dienten nur dazu zu vergessen. Diesen Schmerz, diese Qualen, die tief in ihrem Herzen verankert sind. Im hintersten Winkel ihres eigenen Ichs. Tief verborgen, lange unbemerkt. Aber immer vorhanden. Bereit an die Oberfläche zu kommen, um ihr ganzes Sein zu beherrschen und zu zerstören.
Erste Tränen liefen über ihre Wangen herunter. Sie schüttelte energisch den Kopf, um dieses elende Gefühl wieder loszuwerden. Es war vergeblich. Der Fluch der Erinnerung war da. Und er würde sie nicht wieder loslassen. Der Griff ihrer rechten Hand wurde immer stärker. Die Flasche zerbrach in unzählige Scherben und Splitter. Durch den Druck spritzte der Branntwein in alle Richtungen, traf Vernita und auch zum Teil Miandra. Einige Glassplitter steckten in der Hand der Elfe. Sie sprang wieder auf.
„Tut....tut mir leid“, stotterte sie. „Wir...ich...mein Temperament. Es tut...“
Sie schlug mit beiden Fäusten kräftig auf den Tisch, so dass Miandra glaubte, das ganze Möbelstück müsste jede Sekunde in tausend Teile zersplittern. Die Elfe atmete tief ein und aus. Es war mehr ein Keuchen. Ihr Gesicht war dabei verzerrt, ihr Blick vollkommen weggetreten, von Wahnsinn durchzogen. Ihr ganzer Körper bebte, jedoch nur für ein zwei Minuten. Dann war alles vorbei. Ihr Körper entspannte sich. Ihr Atmung wurde wieder ruhiger, und ihr Gesichtsausdruck gelassener.
„Entschuldigt meinen...meinen Ausbruch“, grinste sie leicht verlegen und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. „Mein Vergangenheit war nicht gerade sehr erfreulich. Ich dachte, ich wäre darüber hinweg, aber dem scheint nicht so zu sein. Aber ich werde Euch davon erzählen, wenn Ihr wollt. Aber nicht heute. Wir sollten uns jetzt besser zu Ruhe begeben, wenn wir morgen früh zeitig aufbrechen wollen.“
Vernita stand abrupt auf und ging ohne ein weiteres Wort zu sagen an die Theke. Dort ließ sie sich vom Wirt eine ganze Flasche Branntwein geben. Mit dieser in der Hand setzte sie sich wieder zu Miandra an den Tisch. Diese bemerkte sofort, dass sich Tränen in den Augen der Elfe gebildet hatten. Doch Vernita hielt sie eisern zurück. Sie öffnete die Flasche und nahm einen kräftigen Schluck daraus.
„Er starb kurz nach seiner Geburt. Aber er war nicht krank. Es war auch kein Unfall....nein, er wurde....ermordet. Ich...“, sie rang mit ihrer Fassung. Sie fuhr sich mit der linken Hand über das Gesicht, während die andere die Branntweinflasche immer fester umklammerte. „Es ist schon so lange...er....“
Sie kämpfte gegen ihre Gefühle an. Sie hatte sie so tief vergraben. Wut, Hass, Disziplin, Professionalität und Gleichgültigkeit. All diese Dinge hatte sie in ihren Schädel gehämmert. Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr. Sie dienten nur dazu zu vergessen. Diesen Schmerz, diese Qualen, die tief in ihrem Herzen verankert sind. Im hintersten Winkel ihres eigenen Ichs. Tief verborgen, lange unbemerkt. Aber immer vorhanden. Bereit an die Oberfläche zu kommen, um ihr ganzes Sein zu beherrschen und zu zerstören.
Erste Tränen liefen über ihre Wangen herunter. Sie schüttelte energisch den Kopf, um dieses elende Gefühl wieder loszuwerden. Es war vergeblich. Der Fluch der Erinnerung war da. Und er würde sie nicht wieder loslassen. Der Griff ihrer rechten Hand wurde immer stärker. Die Flasche zerbrach in unzählige Scherben und Splitter. Durch den Druck spritzte der Branntwein in alle Richtungen, traf Vernita und auch zum Teil Miandra. Einige Glassplitter steckten in der Hand der Elfe. Sie sprang wieder auf.
„Tut....tut mir leid“, stotterte sie. „Wir...ich...mein Temperament. Es tut...“
Sie schlug mit beiden Fäusten kräftig auf den Tisch, so dass Miandra glaubte, das ganze Möbelstück müsste jede Sekunde in tausend Teile zersplittern. Die Elfe atmete tief ein und aus. Es war mehr ein Keuchen. Ihr Gesicht war dabei verzerrt, ihr Blick vollkommen weggetreten, von Wahnsinn durchzogen. Ihr ganzer Körper bebte, jedoch nur für ein zwei Minuten. Dann war alles vorbei. Ihr Körper entspannte sich. Ihr Atmung wurde wieder ruhiger, und ihr Gesichtsausdruck gelassener.
„Entschuldigt meinen...meinen Ausbruch“, grinste sie leicht verlegen und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. „Mein Vergangenheit war nicht gerade sehr erfreulich. Ich dachte, ich wäre darüber hinweg, aber dem scheint nicht so zu sein. Aber ich werde Euch davon erzählen, wenn Ihr wollt. Aber nicht heute. Wir sollten uns jetzt besser zu Ruhe begeben, wenn wir morgen früh zeitig aufbrechen wollen.“
#37
Geschrieben 22 Juli 2010 - 10:53
Miandra beobachtete Vernita mit offenem Mund. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass diese bei dieser Frage, so leicht die Fassung verlieren würde, da sie sonst immer recht kontrolliert wirkte. Dass sie dabei von dem Wein angespritzt wurde, bekam sie gar nicht mit.
„Es tut mir Leid, wegen der Frage, ich hatte nicht angenommen, dass … wie auch immer … Ihr müsst es mir nicht erzählen, wenn es Euch schwer fällt … ich verstehe sowas … Wartet! Ich helfe Euch mit der Hand!“
Ohne auf eine Antwort und mögliche Ablehnung zu warten, schnappte sie sich Vernitas Arm, und begann damit die Splitter aus ihrer Hand zu entfernen. Als sie die großen Splitter vorsichtig entfernt hatte, um sie nicht abzubrechen und dadurch kleine Stücke im Fleisch zu hinterlassen, begann sie in ihrer Tasche mit einer Hand herumzuwühlen und zog dann ein Tuch hervor, womit sie das Blut und den Wein von Vernitas Hand wegtupfte. Anschließend vergewisserte sie sich, ob sich noch kleinere Splitter in die Hand gebohrt hatten, welche sie vorsichtig mit den Fingernägeln herauszog. Dabei war sie selbst, über ihre eigene Ruhe verwundert, doch das lag wohl an dem Schnaps den sie getrunken hatte. Als sie keine Splitter mehr fand, wickelte sie vorsichtig ein Stück Bandage um die Hand.
Währenddessen kreisten Vernitas Worte in ihrem Kopf. Sie hatte einen Sohn, welcher bereits tot war? Plötzlich empfand sie unendlich viel Mitleid für Vernita, doch sie wusste, dass ihr dies nichts bringen würde. Man konnte Vergangenes nicht ändern, und schon gar nicht mit netten Worten.
Vorsichtig legte sie Vernitas Hand wieder am Tisch ab, wagte es jedoch erstmals nicht aufzublicken. Sie bekam nur nebenbei mit, dass der Wirt fluchend den Boden und Tisch abwischte und die Glassplitter mitnahm und in irgendein Fass warf, wo er wohl schon eine Glassplittersammlung hatte.
„Es tut mir Leid, wegen der Frage, ich hatte nicht angenommen, dass … wie auch immer … Ihr müsst es mir nicht erzählen, wenn es Euch schwer fällt … ich verstehe sowas … Wartet! Ich helfe Euch mit der Hand!“
Ohne auf eine Antwort und mögliche Ablehnung zu warten, schnappte sie sich Vernitas Arm, und begann damit die Splitter aus ihrer Hand zu entfernen. Als sie die großen Splitter vorsichtig entfernt hatte, um sie nicht abzubrechen und dadurch kleine Stücke im Fleisch zu hinterlassen, begann sie in ihrer Tasche mit einer Hand herumzuwühlen und zog dann ein Tuch hervor, womit sie das Blut und den Wein von Vernitas Hand wegtupfte. Anschließend vergewisserte sie sich, ob sich noch kleinere Splitter in die Hand gebohrt hatten, welche sie vorsichtig mit den Fingernägeln herauszog. Dabei war sie selbst, über ihre eigene Ruhe verwundert, doch das lag wohl an dem Schnaps den sie getrunken hatte. Als sie keine Splitter mehr fand, wickelte sie vorsichtig ein Stück Bandage um die Hand.
Währenddessen kreisten Vernitas Worte in ihrem Kopf. Sie hatte einen Sohn, welcher bereits tot war? Plötzlich empfand sie unendlich viel Mitleid für Vernita, doch sie wusste, dass ihr dies nichts bringen würde. Man konnte Vergangenes nicht ändern, und schon gar nicht mit netten Worten.
Vorsichtig legte sie Vernitas Hand wieder am Tisch ab, wagte es jedoch erstmals nicht aufzublicken. Sie bekam nur nebenbei mit, dass der Wirt fluchend den Boden und Tisch abwischte und die Glassplitter mitnahm und in irgendein Fass warf, wo er wohl schon eine Glassplittersammlung hatte.
Bearbeitet von Kaysallie, 22 Juli 2010 - 10:58 .
#38
Geschrieben 22 Juli 2010 - 11:18
„Ihr hättet für diesen Kratzer nicht so ein Aufhebens machen müssen“, meinte Vernita etwas mürrisch, nachdem Miandra ihre Hand verbunden hatte. Dann wurde ihre Stimme etwas leiser aber deutlich freundlicher. „Trotzdem danke.“
„Es hat mir eigentlich nie etwas ausgemacht, über meine Vergangenheit zu sprechen. Es war heute vielleicht nur ein wenig viel für meine Nerven.“ Die Elfe kratzte sich verlegen am Kopf. „Raswenjás Verhör hatte auch schon einige unangenehme Erinnerungen wachgerufen. Und nun das...“
Sieh hielt kurz inne, als ihr Blick auf den Wirt fiel, der soeben die Glasscherben der zerborstenen Flasche entsorgte. „Schade nur um den schönen Schnaps“, witzelte sie bei dem Anblick, bevor sie zu lachen begann. Es dauerte einen Moment, bis sie sich wieder unter Kontrolle hatte.
„Aber nun sollten wir unser Gespräch für heute beenden. Ich muss meine Kleidung und natürlich auch mich selbst noch vom Blut dieser elenden Schlange befreien, und meine Prellung sollte ich noch einmal einreiben. Und Euch würde ich raten, Euch für diese Nacht ein Zimmer zu nehmen. Sonst wacht Ihr morgen früh noch mit einer Genickstarre auf, wenn Ihr wieder auf der Bank schlaft. Gute Nacht, Miandra.“
„Es hat mir eigentlich nie etwas ausgemacht, über meine Vergangenheit zu sprechen. Es war heute vielleicht nur ein wenig viel für meine Nerven.“ Die Elfe kratzte sich verlegen am Kopf. „Raswenjás Verhör hatte auch schon einige unangenehme Erinnerungen wachgerufen. Und nun das...“
Sieh hielt kurz inne, als ihr Blick auf den Wirt fiel, der soeben die Glasscherben der zerborstenen Flasche entsorgte. „Schade nur um den schönen Schnaps“, witzelte sie bei dem Anblick, bevor sie zu lachen begann. Es dauerte einen Moment, bis sie sich wieder unter Kontrolle hatte.
„Aber nun sollten wir unser Gespräch für heute beenden. Ich muss meine Kleidung und natürlich auch mich selbst noch vom Blut dieser elenden Schlange befreien, und meine Prellung sollte ich noch einmal einreiben. Und Euch würde ich raten, Euch für diese Nacht ein Zimmer zu nehmen. Sonst wacht Ihr morgen früh noch mit einer Genickstarre auf, wenn Ihr wieder auf der Bank schlaft. Gute Nacht, Miandra.“
#39
Geschrieben 22 Juli 2010 - 11:42
„Ja ein weiches Bett, hat schon so seine Vorteile!“, sagte sie und lächelte Vernita entgegen, „Ich wünsche Euch eine angenehme Nacht, doch vorher werde ich noch ein Mal nach den anderen beiden sehen … auch wenn ich den Saufbold nicht leiden kann … so habe ich keine Lust einen winselnden Mann mitzuschleppen, da sich die Wunden entzündet haben … Aber nun ja … Männer sind wie Kinder, nur dass sie einen Bart haben!“, anschließend nickte sie Vernita zu ließ sich vom Wirt ein Zimmer zuteilen.
Bevor sie jedoch zu diesem, welches sich im ersten Stock befand, aufmachte, begab sie sich in das Zimmer von Jayden. Wie konnte man nur so viel schlafen? Dachte sie sich. Ohne ihn zu wecken, begutachtete sie den Verband. Einige leichte Blutspuren waren zu erkennen, doch sonst weiter nichts. Seufzend verließ sie das Zimmer wieder, den Verband würde sie wohl besser erst morgen wechseln.
Nachdem Miandra die Treppe hinaufgestiegen war erreichte sie schnell ihr Zimmer. Sie schloss die Türe hinter sich ab, warf ihre Tasche direkt vor das Bett, entkleidete sich ihrer Rüstung - welche sie ebenfalls einfach zu Boden sacken ließ - und ließ sich ins Bett fallen. Ihre Gedanken kreisten noch etwas um den Tag, sowie um den folgenden, bevor sie endgültig in einen traumlosen Schlaf fiel.
Bevor sie jedoch zu diesem, welches sich im ersten Stock befand, aufmachte, begab sie sich in das Zimmer von Jayden. Wie konnte man nur so viel schlafen? Dachte sie sich. Ohne ihn zu wecken, begutachtete sie den Verband. Einige leichte Blutspuren waren zu erkennen, doch sonst weiter nichts. Seufzend verließ sie das Zimmer wieder, den Verband würde sie wohl besser erst morgen wechseln.
Nachdem Miandra die Treppe hinaufgestiegen war erreichte sie schnell ihr Zimmer. Sie schloss die Türe hinter sich ab, warf ihre Tasche direkt vor das Bett, entkleidete sich ihrer Rüstung - welche sie ebenfalls einfach zu Boden sacken ließ - und ließ sich ins Bett fallen. Ihre Gedanken kreisten noch etwas um den Tag, sowie um den folgenden, bevor sie endgültig in einen traumlosen Schlaf fiel.
#40
Geschrieben 23 Juli 2010 - 08:22
Samantha nahm die Hilfe dankbar an und ergriff seine Hand. Auch sie packte danach ihre wenigen Sachen ein und ging gleich vorraus. Inzwischen wurden immer mehr Spuren der Männer sichtbar; Fussabdrücke im Schlamm, umgeknickte Zweige und malträtierte Büsche. Selbst ein Bronto würde nicht mehr Spuren als sie hinterlassen.
"Ich habe mich wohl verschätzt", flüsterte sie ihm zu, "anscheinend sind wir ihnen doch näher als ich zuvor gedacht habe. Seht doch, die Abdrücke im Schlamm sind noch relativ frisch. Sie müssen sich ja wirklich schwerfällig im Wald bewegt haben... Könnt Ihr diese Männer beschreiben, zumindest ihre Rüstungen? Werden wir uns mit schwer gepanzerten Rittern abgeben müssen oder mit halbnackten Wilden?"
"Ich habe mich wohl verschätzt", flüsterte sie ihm zu, "anscheinend sind wir ihnen doch näher als ich zuvor gedacht habe. Seht doch, die Abdrücke im Schlamm sind noch relativ frisch. Sie müssen sich ja wirklich schwerfällig im Wald bewegt haben... Könnt Ihr diese Männer beschreiben, zumindest ihre Rüstungen? Werden wir uns mit schwer gepanzerten Rittern abgeben müssen oder mit halbnackten Wilden?"
#41
Geschrieben 23 Juli 2010 - 09:35
Vernita verließ die Taverne und ging zum Fluss. Dort angekommen entledigte sie sich ihre Kleidung und säuberte sie so gut es ging. Anschließend stieg sie selber in den Fluss, um sich selbst ebenfalls von Blut und Schweiß zu befreien. Nachdem sie damit fertig war, zog sie die noch feuchten Sache wieder an und kehrte zur Taverne zurück.
Sie begab sich direkt in ihr Zimmer, zog ihre Sachen wieder aus und hing sie zum Trocknen auf. Anschließend rieb sie noch einmal ihre Prellung mit ihrer Salbe ein und legte sich ins Bett. Sie schloss die Augen, doch das Einschlafen fiel ihr schwer.
Zuviel ging ihr durch den Kopf. Dieser Tag hatte ihr viel Kraft gekostet. Nicht aufgrund von Raswenjás Verhörs. Es waren die Bilder der Vergangenheit, die wieder an die Oberfläche gedrungen waren und ihr schwer zu schaffen machten. Solange hatte sie nicht mehr daran gedacht. Hatte alles verdrängt, und jetzt musste sie wieder nach Denerim. Denerim. Sie hasste diesen Ort. Die Stadt, in der alles begann. Die Stadt, in der sie soviel Leid und Schmerz erdulden musste und in der sie selbst ebensoviel Qualen über andere gebracht hatte.
‚Reiß dich zusammen!’ ging es ihr durch den Kopf, während sie versuchte diese Gedanken abzuschütteln. Doch es gelang ihr nur teilweise. So wälzte sie sich lange in ihrem Bett herum, bis sie schließlich einschlief.
Als die ersten Sonnenstrahlen am Horizont erschienen schreckte Vernita aus ihrem unruhigen Schlaf auf. Sie richtete sich auf und rutschte bis zu Bettkante vor. Dort saß sie eine Weile, rieb sich über die Augen und das Gesicht, wobei sie ausgiebig gähnte. Nein, diese Nacht hatte sie definitiv nicht besonders gut geschlafen.
Als sie ihre Prellung untersuchte, merkte sie, daß diese schon ziemlich abgeschwollen war. Ihre Salbe wirkte eben wahre Wunder. Sie stand auf, zog sich an und packte ihre Sachen.
‚Zeit diesen Ort zu verlassen’, dachte sie bei sich, als sie ihren Helm aufsetzte und das Zimmer verließ. Sie trat in den Schankraum und anschließend in Jaydens Zimmer. Der lag immer noch im Bett. Neben ihm hockte Hennrik und untersuchte ihn.
„Wie geht es ihm?“ fragte Vernita den alten Mann.
„Nun, seine Wunde ist gut verheilt“; erwiderte der Magier und strich sich dabei über den langen Bart. „Allerdings sollte er sich noch etwas ausruhen. Er braucht zwar keine Pflege mehr, aber durch die Anstrengungen einer längeren Reise könnte die Wunde wieder aufplatzen.“
„Dann bleibt Ihr eben hier, Jayden!“ entschied die Elfe energisch. „Wir brechen heute nach Denerim auf. Wenn es Euch wieder besser geht, könnt Ihr uns folgen, wenn Ihr wollt.“
In diesem Moment trat auch Miandra zu den anderen.
„Ah, da seid Ihr ja“, bemerkte Vernita sichtlich erfreut. „Dann können wir ja bald los. Ach ja, und guten Morgen wünsche ich noch."
Sie begab sich direkt in ihr Zimmer, zog ihre Sachen wieder aus und hing sie zum Trocknen auf. Anschließend rieb sie noch einmal ihre Prellung mit ihrer Salbe ein und legte sich ins Bett. Sie schloss die Augen, doch das Einschlafen fiel ihr schwer.
Zuviel ging ihr durch den Kopf. Dieser Tag hatte ihr viel Kraft gekostet. Nicht aufgrund von Raswenjás Verhörs. Es waren die Bilder der Vergangenheit, die wieder an die Oberfläche gedrungen waren und ihr schwer zu schaffen machten. Solange hatte sie nicht mehr daran gedacht. Hatte alles verdrängt, und jetzt musste sie wieder nach Denerim. Denerim. Sie hasste diesen Ort. Die Stadt, in der alles begann. Die Stadt, in der sie soviel Leid und Schmerz erdulden musste und in der sie selbst ebensoviel Qualen über andere gebracht hatte.
‚Reiß dich zusammen!’ ging es ihr durch den Kopf, während sie versuchte diese Gedanken abzuschütteln. Doch es gelang ihr nur teilweise. So wälzte sie sich lange in ihrem Bett herum, bis sie schließlich einschlief.
Als die ersten Sonnenstrahlen am Horizont erschienen schreckte Vernita aus ihrem unruhigen Schlaf auf. Sie richtete sich auf und rutschte bis zu Bettkante vor. Dort saß sie eine Weile, rieb sich über die Augen und das Gesicht, wobei sie ausgiebig gähnte. Nein, diese Nacht hatte sie definitiv nicht besonders gut geschlafen.
Als sie ihre Prellung untersuchte, merkte sie, daß diese schon ziemlich abgeschwollen war. Ihre Salbe wirkte eben wahre Wunder. Sie stand auf, zog sich an und packte ihre Sachen.
‚Zeit diesen Ort zu verlassen’, dachte sie bei sich, als sie ihren Helm aufsetzte und das Zimmer verließ. Sie trat in den Schankraum und anschließend in Jaydens Zimmer. Der lag immer noch im Bett. Neben ihm hockte Hennrik und untersuchte ihn.
„Wie geht es ihm?“ fragte Vernita den alten Mann.
„Nun, seine Wunde ist gut verheilt“; erwiderte der Magier und strich sich dabei über den langen Bart. „Allerdings sollte er sich noch etwas ausruhen. Er braucht zwar keine Pflege mehr, aber durch die Anstrengungen einer längeren Reise könnte die Wunde wieder aufplatzen.“
„Dann bleibt Ihr eben hier, Jayden!“ entschied die Elfe energisch. „Wir brechen heute nach Denerim auf. Wenn es Euch wieder besser geht, könnt Ihr uns folgen, wenn Ihr wollt.“
In diesem Moment trat auch Miandra zu den anderen.
„Ah, da seid Ihr ja“, bemerkte Vernita sichtlich erfreut. „Dann können wir ja bald los. Ach ja, und guten Morgen wünsche ich noch."
#42
Geschrieben 23 Juli 2010 - 12:08
„Ja guten Morgen. Ich habe meine Sachen bereits gepackt, aber werde mich jetzt noch schnell zum Fluss begeben, um mich zu waschen und meinen Wasserschlauch zu füllen.“
Mit einem musternden Blick durch den Raum, machte sie sich auf den Weg zum Fluss, um das gesagte zu erledigen. Nachdem sie sich gewaschen hatte, sowie den Wasserschlauch füllte, machte sie kehrt.
Mittlerweile, hatte die Sonne den Schutz des Horizonts verlassen, und war in ihrer vollen Pracht zu erkennen. Dennoch war es noch relativ frisch. Etwas Morgentau tropfte von den Grashalmen, doch das Gezwitscher der Vögel, weihte den neuen Tag mit fröhlicher Stimmung ein.
Als sie die Taverne wieder erreicht hatte, setzte sie sich auf eine Bank, und wartete auf die anderen. Sie blickte in ihre Tasche. Dörrfleisch, ein Laib Brot, ein paar getrocknete Früchte, sowie ein Stück in Salz eingelegtes Wolfsfleisch. Das dürfte wohl genügen.
Dann schweiften ihre Gedanken kurz um den Zielort. Denerim. Sie war noch niemals dort, hatte bisher nur einige Geschichten gehört. Es soll eine große edle Stadt sein, wo es von Adeligen nur so wimmelt. Vielleicht würde sie sogar die Königin zu Gesicht bekommen? Doch viel wichtiger war es, dort weitere Hinweise, oder vielleicht Elana zu finden.
Seufzend bestellte sie sich beim Wirt ein Glas mit Tee und eine Scheibe Brot. Schließlich wollte sie die Reise ungerne mit leeren Magen antreten, auch wenn bei den Gedanken jegliches Hungergefühl verschwand.
Mit einem musternden Blick durch den Raum, machte sie sich auf den Weg zum Fluss, um das gesagte zu erledigen. Nachdem sie sich gewaschen hatte, sowie den Wasserschlauch füllte, machte sie kehrt.
Mittlerweile, hatte die Sonne den Schutz des Horizonts verlassen, und war in ihrer vollen Pracht zu erkennen. Dennoch war es noch relativ frisch. Etwas Morgentau tropfte von den Grashalmen, doch das Gezwitscher der Vögel, weihte den neuen Tag mit fröhlicher Stimmung ein.
Als sie die Taverne wieder erreicht hatte, setzte sie sich auf eine Bank, und wartete auf die anderen. Sie blickte in ihre Tasche. Dörrfleisch, ein Laib Brot, ein paar getrocknete Früchte, sowie ein Stück in Salz eingelegtes Wolfsfleisch. Das dürfte wohl genügen.
Dann schweiften ihre Gedanken kurz um den Zielort. Denerim. Sie war noch niemals dort, hatte bisher nur einige Geschichten gehört. Es soll eine große edle Stadt sein, wo es von Adeligen nur so wimmelt. Vielleicht würde sie sogar die Königin zu Gesicht bekommen? Doch viel wichtiger war es, dort weitere Hinweise, oder vielleicht Elana zu finden.
Seufzend bestellte sie sich beim Wirt ein Glas mit Tee und eine Scheibe Brot. Schließlich wollte sie die Reise ungerne mit leeren Magen antreten, auch wenn bei den Gedanken jegliches Hungergefühl verschwand.
#43
Guest_Juleiila_*
Geschrieben 23 Juli 2010 - 12:41
Guest_Juleiila_*
Lian hielt an.
"Schwer gepanzert sind sie nicht. Sie tragen meist Lederrüstungen, benutzen Schwerter und Bögen. Auser wir treffen dort den Anführer! Kommt!"
Geduckt ging er weiter, sein Hund an den Spuren schnüffelnd, und Samantha dahinter, bis sie am Ende des Waldes ankamen. Dort war ein Haus zu sehen, und sogleich das Meer. Das musste das haus sein. Dort mussten die Kinder sein, so wie es auf den Plänen stand. Zur Sicherheit holte Lian noch einmal die Karte.
Mit dem Finger strich er drüber.
"Dort. Es ist das Haus wir sind richtig!"
Leise schlichen sie weiter. "Bleibt mal kurz stehen." sagte er und ging weiter. Er versteckte sich hinter einem Baum und lotzte durch. Dann griff er zu seinem Bogen auf dem Rücken.
Um das Haus herum waren Wachen positioniert. Mit großen Abständen. Es würde also niemand so schnell bemerken, sollte einer sterben. Genau so sollte es sein.
Er legte den Pfeil an, und spannte. Zack! Der Pfeil zischte nach vorne, und schoss dem Mann zwischen die Augen. Das war der erste.
Weitere vier Männer waren zu sehen, die noch nichts bemerkten. Lian beeilte sich, spannte einen Pfeil nach dem anderen, schoss sie los, und brachte so die Wachen um. Jetzt mussten sie nur irgendwie ins Haus kommen.
Lian winkte Samantha zu, und sie näherten sich geduckt dem Haus....
"Schwer gepanzert sind sie nicht. Sie tragen meist Lederrüstungen, benutzen Schwerter und Bögen. Auser wir treffen dort den Anführer! Kommt!"
Geduckt ging er weiter, sein Hund an den Spuren schnüffelnd, und Samantha dahinter, bis sie am Ende des Waldes ankamen. Dort war ein Haus zu sehen, und sogleich das Meer. Das musste das haus sein. Dort mussten die Kinder sein, so wie es auf den Plänen stand. Zur Sicherheit holte Lian noch einmal die Karte.
Mit dem Finger strich er drüber.
"Dort. Es ist das Haus wir sind richtig!"
Leise schlichen sie weiter. "Bleibt mal kurz stehen." sagte er und ging weiter. Er versteckte sich hinter einem Baum und lotzte durch. Dann griff er zu seinem Bogen auf dem Rücken.
Um das Haus herum waren Wachen positioniert. Mit großen Abständen. Es würde also niemand so schnell bemerken, sollte einer sterben. Genau so sollte es sein.
Er legte den Pfeil an, und spannte. Zack! Der Pfeil zischte nach vorne, und schoss dem Mann zwischen die Augen. Das war der erste.
Weitere vier Männer waren zu sehen, die noch nichts bemerkten. Lian beeilte sich, spannte einen Pfeil nach dem anderen, schoss sie los, und brachte so die Wachen um. Jetzt mussten sie nur irgendwie ins Haus kommen.
Lian winkte Samantha zu, und sie näherten sich geduckt dem Haus....
Bearbeitet von Juleiila, 23 Juli 2010 - 12:42 .
#44
Geschrieben 23 Juli 2010 - 01:46
Inzwischen...
Ihre Schritte hallten laut durch den langen Korridor. Der Gang war leer und wurde nur von einigen Fackeln erhellt. Wertvolle Bilder und Wandteppiche hingen an den Mauern. Vereinzelt standen hier und dort einige Bänke mit kleinen Beistelltischen.
Die schwarzhaarige Frau beeilte sich. Auf ihrem Gesicht lag ein gehetzter Ausdruck. Sie musste mit ihm reden. Sofort. Er musste es erfahren. Ihr aller Leben hing davon ab. Sie hatte ihr Pferd zu Tode geschunden, um so schnell in Denerim anzukommen. Und nun kam er Augenblick der Wahrheit. Sie trat ihm gegenüber.
Sie öffnete die schwere Tür, die von zwei Wachen flankiert wurde. Sie hielten die Frau nicht auf. Sie wussten, wer sie war und daß er sie erwartete. Ohne zu zögern betrat sie sein Arbeitszimmer.
Der Raum wurde durch mehrere Lampen erhellt. Die Wände waren fast vollständig mit hohen Bücherregalen zugestellt. Es gab noch eine Sitzgruppe mit einem niedrigen Tisch dazu. In der Mitte des Zimmers stand ein mächtiger Schreibtisch. Hinter diesem saß er auf einem breiten Stuhl mit hoher Lehne. Als die Frau eintrat, stand er auf und musterte sie aus funkelnden Augen. Sie trat vor den Tisch und kniete sogleich nieder. „Mein Herr.“
„Was habt Ihr zu berichten, Esthá?“ Der Mann hatte eine tiefe, drohende Stimme. „Sprecht!“
„Mein Herr, das Attentat schlug fehl“, erwiderte Gianauro und sah von unten hinauf in das dunkelhäutige Gesicht des Mannes. „Außerdem wurde unsere Operation in Lothering gewaltsam beendet. Ich fürchte, daß niemand dort den Angriff überlebt hat.“
„Verdammt noch mal!“ schrie der Mann die schwarzhaarige Frau an. "Bin ich eigentlich nur noch von Schwachköpfen umgeben. Muß ich mich wirklich selbst um alles kümmern! Ist Euch eigentlich klar, was Königin Anora mit uns anstellen wird, wenn sie erfährt, was wir hier tun. Und das ist noch gar nichts, verglichen mit dem, was er uns antun wird, wenn diese Operation fehlschlägt!“
Gianauro blickte nur zu Boden und hoffte, daß dies bald vorbei sein würde. Ihr lief ein kalter Schauer über den Rücken, als ihr Herr ihn erwähnte. So sehr sie ihren Herren auch respektierte und fürchtete. Es war nichts gegen die Gefühle, die er in ihr auslöste. Ihr wurde heiß und kalt zugleich, wenn sie nur daran dachte. Ein Blick in seine Augen ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren.
„Ich will den Kopf dieser Elfe und ihrer Begleiter auf einem Pfahl in meinem Garten stehen sehen!“ tobte der Mann weiter, wobei er mit seiner rechten Faust auf den Tisch schlug. Dadurch kippte ein Tintenfass um. Und die dunkle Flüssigkeit breitete sich wie Blut auf der Platte des Möbelstückes aus. „Nun verschwindet endlich und kommt erst zurück, wenn die Sache erledigt ist!“
„Ja, Herr“, brachte sie nur hervor, bevor sie eiligst den Raum und anschließend auch das Anwesen verließ. Sie wusste genau, was jetzt zu tun war. Sie durchquerte viele Straßen und Wege Denerims, bis sie vor einem alten, heruntergekommenen Haus stand. Ohne Anzuklopfen trat sie ein.
Der Raum, den sie betrat war leer. Auf dem Boden war ein Pentagramm aufgemalt. An den Wänden waren Abbilder von Drachen und Schlangen förmlich in de Stein gebrannt. Sie leuchteten in einem dunklen orangefarbenen Ton und bildeten so eine schwache und zugleich die einzige Lichtquelle des Zimmers.
„Wo seid Ihr? Zeigt Euch!“ rief Gianauro in das Halbdunkel hinein. Sogleich wurde ein Vorhang auf der anderen Seite des Raumes zu Seite geschoben und eine Person in einem langen, schwarzen Mantel trat ein.
„Habt Ihr nach mir gesucht?“ fragte der Mann mit verzerrter Stimme.
„Es gibt etwas zu tun, Magier!“
Ihre Schritte hallten laut durch den langen Korridor. Der Gang war leer und wurde nur von einigen Fackeln erhellt. Wertvolle Bilder und Wandteppiche hingen an den Mauern. Vereinzelt standen hier und dort einige Bänke mit kleinen Beistelltischen.
Die schwarzhaarige Frau beeilte sich. Auf ihrem Gesicht lag ein gehetzter Ausdruck. Sie musste mit ihm reden. Sofort. Er musste es erfahren. Ihr aller Leben hing davon ab. Sie hatte ihr Pferd zu Tode geschunden, um so schnell in Denerim anzukommen. Und nun kam er Augenblick der Wahrheit. Sie trat ihm gegenüber.
Sie öffnete die schwere Tür, die von zwei Wachen flankiert wurde. Sie hielten die Frau nicht auf. Sie wussten, wer sie war und daß er sie erwartete. Ohne zu zögern betrat sie sein Arbeitszimmer.
Der Raum wurde durch mehrere Lampen erhellt. Die Wände waren fast vollständig mit hohen Bücherregalen zugestellt. Es gab noch eine Sitzgruppe mit einem niedrigen Tisch dazu. In der Mitte des Zimmers stand ein mächtiger Schreibtisch. Hinter diesem saß er auf einem breiten Stuhl mit hoher Lehne. Als die Frau eintrat, stand er auf und musterte sie aus funkelnden Augen. Sie trat vor den Tisch und kniete sogleich nieder. „Mein Herr.“
„Was habt Ihr zu berichten, Esthá?“ Der Mann hatte eine tiefe, drohende Stimme. „Sprecht!“
„Mein Herr, das Attentat schlug fehl“, erwiderte Gianauro und sah von unten hinauf in das dunkelhäutige Gesicht des Mannes. „Außerdem wurde unsere Operation in Lothering gewaltsam beendet. Ich fürchte, daß niemand dort den Angriff überlebt hat.“
„Verdammt noch mal!“ schrie der Mann die schwarzhaarige Frau an. "Bin ich eigentlich nur noch von Schwachköpfen umgeben. Muß ich mich wirklich selbst um alles kümmern! Ist Euch eigentlich klar, was Königin Anora mit uns anstellen wird, wenn sie erfährt, was wir hier tun. Und das ist noch gar nichts, verglichen mit dem, was er uns antun wird, wenn diese Operation fehlschlägt!“
Gianauro blickte nur zu Boden und hoffte, daß dies bald vorbei sein würde. Ihr lief ein kalter Schauer über den Rücken, als ihr Herr ihn erwähnte. So sehr sie ihren Herren auch respektierte und fürchtete. Es war nichts gegen die Gefühle, die er in ihr auslöste. Ihr wurde heiß und kalt zugleich, wenn sie nur daran dachte. Ein Blick in seine Augen ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren.
„Ich will den Kopf dieser Elfe und ihrer Begleiter auf einem Pfahl in meinem Garten stehen sehen!“ tobte der Mann weiter, wobei er mit seiner rechten Faust auf den Tisch schlug. Dadurch kippte ein Tintenfass um. Und die dunkle Flüssigkeit breitete sich wie Blut auf der Platte des Möbelstückes aus. „Nun verschwindet endlich und kommt erst zurück, wenn die Sache erledigt ist!“
„Ja, Herr“, brachte sie nur hervor, bevor sie eiligst den Raum und anschließend auch das Anwesen verließ. Sie wusste genau, was jetzt zu tun war. Sie durchquerte viele Straßen und Wege Denerims, bis sie vor einem alten, heruntergekommenen Haus stand. Ohne Anzuklopfen trat sie ein.
Der Raum, den sie betrat war leer. Auf dem Boden war ein Pentagramm aufgemalt. An den Wänden waren Abbilder von Drachen und Schlangen förmlich in de Stein gebrannt. Sie leuchteten in einem dunklen orangefarbenen Ton und bildeten so eine schwache und zugleich die einzige Lichtquelle des Zimmers.
„Wo seid Ihr? Zeigt Euch!“ rief Gianauro in das Halbdunkel hinein. Sogleich wurde ein Vorhang auf der anderen Seite des Raumes zu Seite geschoben und eine Person in einem langen, schwarzen Mantel trat ein.
„Habt Ihr nach mir gesucht?“ fragte der Mann mit verzerrter Stimme.
„Es gibt etwas zu tun, Magier!“
#45
Geschrieben 23 Juli 2010 - 02:00
Das Rauschen der Wellen kündigte das Meer an, bevor ihre Augen es überhaupt wahrnehmen konnten. Wenig später tauchte auch das gesuchte Haus auf... das Versteck der Entführer?
"Ich hoffe für Euch, dass Ihr Euch nicht geirrt habt", murmelte sie und versteckte sich hinter einem Busch, bis er alle Männer erledigt hatte. Wieso diese wohl die Kinder entführt haben... In ihrem Leben hatte sie schon genug Erfahrungen gemacht. Eine war es, nicht gleich das Allerschlimmste zu befürchten. Zum Beispiel könnte hier auch eine Kindergeburtstagsfeier stattfinden, wer konnte das schon mit Gewissheit sagen. Aber dennoch beschlich sie ein ungutes Gefühl, als sie sich dem Haus näherten.
Lian öffnete sachte die morsche Holztür, die mit einem lauten Knarren nachgab. Vor ihren Augen offenbarte sich ein spartanisch eingerichteter Raum; zwei Stühle um einen Kamin, in dem ein kleines Feuer loderte, ein ausgefranster, löchriger Teppich zu ihren Füssen und in einer Ecke stand unbeachtet ein klappriger Holztisch, der mit Kerben und Schnitzern übersehen war und eindeutig schon bessere Tage gesehen hatte. Die abgestandene Luft war staubgeschwängert und brachte Samantha zum Husten.
Keine Sekunde später hörten sie, wie ein Stuhl zur Seite geschoben wurde und sich ihnen Schritte näherten. Geistesgegenwärtig formulierte die Magierin einen Zauberspruch und zeichnete mit einer knappen Handbewegung ein Siegel der Lähmung auf den Boden, direkt vor der Tür, die sich im gleichen Moment öffnete.
Ein bärtiger Mann stand im Türrahmen und starrte sie erschrocken an, fingerte dann hastig an seinem Gürtel und löste seinen rostigen Dolch, ehe er auf sie zurannte. Dabei lief er genau in die Falle und konnte sich nicht bewegen.
"Das wäre wohl etwas für Euch... und Euer Schwert, Lian", meinte Samantha und hustete erneut.
"Ich hoffe für Euch, dass Ihr Euch nicht geirrt habt", murmelte sie und versteckte sich hinter einem Busch, bis er alle Männer erledigt hatte. Wieso diese wohl die Kinder entführt haben... In ihrem Leben hatte sie schon genug Erfahrungen gemacht. Eine war es, nicht gleich das Allerschlimmste zu befürchten. Zum Beispiel könnte hier auch eine Kindergeburtstagsfeier stattfinden, wer konnte das schon mit Gewissheit sagen. Aber dennoch beschlich sie ein ungutes Gefühl, als sie sich dem Haus näherten.
Lian öffnete sachte die morsche Holztür, die mit einem lauten Knarren nachgab. Vor ihren Augen offenbarte sich ein spartanisch eingerichteter Raum; zwei Stühle um einen Kamin, in dem ein kleines Feuer loderte, ein ausgefranster, löchriger Teppich zu ihren Füssen und in einer Ecke stand unbeachtet ein klappriger Holztisch, der mit Kerben und Schnitzern übersehen war und eindeutig schon bessere Tage gesehen hatte. Die abgestandene Luft war staubgeschwängert und brachte Samantha zum Husten.
Keine Sekunde später hörten sie, wie ein Stuhl zur Seite geschoben wurde und sich ihnen Schritte näherten. Geistesgegenwärtig formulierte die Magierin einen Zauberspruch und zeichnete mit einer knappen Handbewegung ein Siegel der Lähmung auf den Boden, direkt vor der Tür, die sich im gleichen Moment öffnete.
Ein bärtiger Mann stand im Türrahmen und starrte sie erschrocken an, fingerte dann hastig an seinem Gürtel und löste seinen rostigen Dolch, ehe er auf sie zurannte. Dabei lief er genau in die Falle und konnte sich nicht bewegen.
"Das wäre wohl etwas für Euch... und Euer Schwert, Lian", meinte Samantha und hustete erneut.
#46
Guest_Juleiila_*
Geschrieben 23 Juli 2010 - 02:12
Guest_Juleiila_*
Lian grinste. Samantha hatte richtig was drauf. Langsam, und so als ob er freude am töten hätte, zog er sein Schwert und trat vor den Mann, der sich nicht bewegen konnte. Im Raum sah es nicht so aus als ob noch jemand hier war, doch er sah eine Falltür, die unter das Haus führte.
"So du Bastard!!! Der Erbauer sei mit Euch, und soll Eure schwarze Seele zu sich nehmen." sagte er, bevor er das Schwert hob, und in den Nacken des Mannes stoch. Von Oben bis Unten. So tief, bis das Schwert mit dem Knauf an Halse anstoß.
Unsachte stoß er den leichnahm mit seinem Fuß zu Boden, kniete sich darüber, und durchsuchte seine Taschen. Er fand mehrere Gold, einige Zettel und Handelspapiere. Abgeschlossene Handelspapiere. Worauf stand
.
"9 Jähriges Mädchen, Schwarzes Haar, Denerim.NAME: Van Housen"
Lian stand auf und drehte sich zu Samantha um.
"Ich weiß wo Miandras Tochter ist, aber irgendwo müssen doch noch die anderen Kinder sein." sagte er und ging auf die Falltür im Boden zu. Knirschend öffnete er sie, und stieg mit Samantha und seinem Hund hinab.
"So du Bastard!!! Der Erbauer sei mit Euch, und soll Eure schwarze Seele zu sich nehmen." sagte er, bevor er das Schwert hob, und in den Nacken des Mannes stoch. Von Oben bis Unten. So tief, bis das Schwert mit dem Knauf an Halse anstoß.
Unsachte stoß er den leichnahm mit seinem Fuß zu Boden, kniete sich darüber, und durchsuchte seine Taschen. Er fand mehrere Gold, einige Zettel und Handelspapiere. Abgeschlossene Handelspapiere. Worauf stand
.
"9 Jähriges Mädchen, Schwarzes Haar, Denerim.NAME: Van Housen"
Lian stand auf und drehte sich zu Samantha um.
"Ich weiß wo Miandras Tochter ist, aber irgendwo müssen doch noch die anderen Kinder sein." sagte er und ging auf die Falltür im Boden zu. Knirschend öffnete er sie, und stieg mit Samantha und seinem Hund hinab.
Bearbeitet von Juleiila, 25 Juli 2010 - 08:55 .
#47
Geschrieben 23 Juli 2010 - 02:29
Gemeinsam stiegen sie hinab in die Dunkelheit. Samantha formte eine kleine Flamme auf ihre Handfläche, um wenigstens ein bisschen sehen zu können. Das flackernde Licht zeigte dabei kalte, graue Steinwände- sie waren anscheinend nicht in einem gewöhnlichen Keller, sondern in einer unterirdischen Höhle.
Sie folgten dem engen Gang, begegneten dabei aber keiner Menschenseele. Dafür fanden sie etliche Räume, die abgesehen von einigen Ausrüstungsgegenständen leer waren. Nur in einem entdeckten sie weitere Dokumente mit Namen von bereits entführten Kindern und solchen, auf denen man ein Auge geworfen hatte. Sie verbrannten die Listen und verliessen den Raum mit einer Gänsehaut, die den ganzen Körper umfasste.
Samantha wusste nicht mehr, wie lange sie schon dem unterirdischen Korridor folgten, doch nach einer gefühlten Stunde hörten sie mehrere Stimmen... eine besonders schrille kündigte zudem die Anwesenheit einer Frau an. Auch der Gang wurde breiter und mündete schliesslich in einer grösseren Höhle.
Sie versteckten sich hinter einem Felsen und konnten eine Gruppe von Männern erkennen, die sich mit einer schwarzhaarigen Frau unterhielt. Einer der Männer hielt dabei ein kleines Mädchen an der Hand und verhandelte erregt mit der Frau- offenbar eine Käuferin, die einen tieferen Preis erhandeln wollte. Doch etwas irritierte Samantha... die Frau trug nämlich eine Robe der Kirche.
Sie folgten dem engen Gang, begegneten dabei aber keiner Menschenseele. Dafür fanden sie etliche Räume, die abgesehen von einigen Ausrüstungsgegenständen leer waren. Nur in einem entdeckten sie weitere Dokumente mit Namen von bereits entführten Kindern und solchen, auf denen man ein Auge geworfen hatte. Sie verbrannten die Listen und verliessen den Raum mit einer Gänsehaut, die den ganzen Körper umfasste.
Samantha wusste nicht mehr, wie lange sie schon dem unterirdischen Korridor folgten, doch nach einer gefühlten Stunde hörten sie mehrere Stimmen... eine besonders schrille kündigte zudem die Anwesenheit einer Frau an. Auch der Gang wurde breiter und mündete schliesslich in einer grösseren Höhle.
Sie versteckten sich hinter einem Felsen und konnten eine Gruppe von Männern erkennen, die sich mit einer schwarzhaarigen Frau unterhielt. Einer der Männer hielt dabei ein kleines Mädchen an der Hand und verhandelte erregt mit der Frau- offenbar eine Käuferin, die einen tieferen Preis erhandeln wollte. Doch etwas irritierte Samantha... die Frau trug nämlich eine Robe der Kirche.
Bearbeitet von govi1, 23 Juli 2010 - 02:31 .
#48
Guest_Juleiila_*
Geschrieben 23 Juli 2010 - 02:35
Guest_Juleiila_*
Leise fing Lian an zu flüstern, während er wieder seinen Bogen zog.
"Ihr lähmt die Frau, ich erschieße den Mann der das Kind fest hält, den Rest erledigen wir danach. In Ordnung?"
Samantha stimme zu und fing an. Leise und mit ein paar Handbewegungen lähmte sie die Frau der Kirche. Zur selben Zeit erschoss Lian den Mann, der das Kind festhielt. Das Mädchen fiel zu Boden, rutschte weiter weg und kauerte vor sich hin. Der erschossene Mann knallte Blutüberstömt direkt vor das Mädchen. Die anderen Männer begannen loszurennen.
Lian und sein Hund stürmten los, direkt auf die Mönner zu. Sein Hund packte sich gleich zweie von denen. Und Lian tanzte mit weiteren umher. Doch einen bemerkte er nicht. Er lief schnurstraxx auf Samantha zu ....
"Ihr lähmt die Frau, ich erschieße den Mann der das Kind fest hält, den Rest erledigen wir danach. In Ordnung?"
Samantha stimme zu und fing an. Leise und mit ein paar Handbewegungen lähmte sie die Frau der Kirche. Zur selben Zeit erschoss Lian den Mann, der das Kind festhielt. Das Mädchen fiel zu Boden, rutschte weiter weg und kauerte vor sich hin. Der erschossene Mann knallte Blutüberstömt direkt vor das Mädchen. Die anderen Männer begannen loszurennen.
Lian und sein Hund stürmten los, direkt auf die Mönner zu. Sein Hund packte sich gleich zweie von denen. Und Lian tanzte mit weiteren umher. Doch einen bemerkte er nicht. Er lief schnurstraxx auf Samantha zu ....
#49
Geschrieben 23 Juli 2010 - 02:50
Samantha hielt die Lähmung der Frau aufrecht und beobachtete aus dem Augwinkel Lian, wie er mit den Männern kämpfte und einen nach dem anderen erledigte. Auch ihr entging zunächst einer der Entführer, der plötzlich vor ihr stand und sie mit einem Tritt in die Magengrube zu Boden warf.
Der Angriff verschlug ihr den Atem, sie lag gekrümmt zu seinen Füssen und konnte nur mit Mühe einem Schwerthieb ausweichen. Der Mann lachte vergnügt auf und hob den Arm zum zweiten Streich an, doch Samantha gelang es mit einem letzten Kraftakt, einen weiteren Zauber zu wirken.
Eine Steinfaust flog direkt auf den Angreifer zu, traf ihn ins Gesicht und schleuderte ihn von ihr weg. Ein befriedigendes Knacksen verriet dabei den Zustand seiner Nase.
Samantha rappelte sich wieder auf und blickte zu Lian. Der Atem stockte erneut- der Angriff des Mannes hatte ihren Lähmungszauber anscheinend zum Verschwinden gebracht. Die Priesterin stand nun hinter dem Mädchen und hielt ihr einen blutverschmierten Dolch an die Kehle, den Blick angsterfüllt auf Lian und sie gerichtet.
"Kommt nicht näher... ich warne Euch! Wenn Euch das Leben dieses Mädchen etwas wert ist, dann lasst Eure Waffen fallen!"
Der Angriff verschlug ihr den Atem, sie lag gekrümmt zu seinen Füssen und konnte nur mit Mühe einem Schwerthieb ausweichen. Der Mann lachte vergnügt auf und hob den Arm zum zweiten Streich an, doch Samantha gelang es mit einem letzten Kraftakt, einen weiteren Zauber zu wirken.
Eine Steinfaust flog direkt auf den Angreifer zu, traf ihn ins Gesicht und schleuderte ihn von ihr weg. Ein befriedigendes Knacksen verriet dabei den Zustand seiner Nase.
Samantha rappelte sich wieder auf und blickte zu Lian. Der Atem stockte erneut- der Angriff des Mannes hatte ihren Lähmungszauber anscheinend zum Verschwinden gebracht. Die Priesterin stand nun hinter dem Mädchen und hielt ihr einen blutverschmierten Dolch an die Kehle, den Blick angsterfüllt auf Lian und sie gerichtet.
"Kommt nicht näher... ich warne Euch! Wenn Euch das Leben dieses Mädchen etwas wert ist, dann lasst Eure Waffen fallen!"
#50
Guest_Juleiila_*
Geschrieben 23 Juli 2010 - 03:00
Guest_Juleiila_*
Ein geschockter Blick zu Samantha. Dem Erbauer sei dank ging es ihr gut. Er kam sich fast vor wie ein aufpasser. Immerhin war Samantha nicht von Jungen Jahren. Doch als die Frau zu sprechen begann, stockte sein Atem. Was sollte man in so einer Situation nur tun?
Lian lies die Waffen fallen.
"Was bringt es Euch, das Mädchen um zu bringen?" sagte er, während er sich immer mehr an die Frau näherte.
"BLEIBT STEHEN! " schrie sie, und führte den Dolch immer näher an den Hals des Mädchens. Doch wo war sein Hund? Er erblickte ihn. Direkt hinter der Frau. Welch Glück in so einer Situation immer einen treuen gefährten zu haben. Er blickte zu Lian, und Lian nickte nur.
Der Hund sprang auf, und riss die Frau zu Boden. Das Mädchen fiel dabei nach vorne auf die Knie und blieb liegen. Es begann zu weinen.
"Schnell Samantha. Bitte kümmert euch um das Mädchen. Und fragt sie nach Miandras Tochter!" sagte Lian ehe er auf die Frau zustürmte, die von dem prächtigem Gewicht des Mabaris zu Boden gedrückt wurde. Der Hund sprang auf, und Lian packte sich die Frau.
Er hielt sie am Gewand an der Brust, hielt sich nach oben, und drückte sie an die Wand. Mit voller Wucht, so das sie Keuchte.
"Was hat die Kirche mit all dem hier zu tun?" fragte er.
"Denerim! Mehr werdet ihr von mir nicht erfahren." sagte sie und spuckte Lian ins Gesicht. Er schloss die Augen, ehe er zur Frau blickte. Mit einem solch Boshaftem Blick, das sie hätte sterben können.
"Der Erbauer möge auch Euch gnädig sein. Gehet hin, in Frieden." flüsterte Lian, ehe er ihr sein Schwert in den Unterleib rammte. Blut floss aus ihrem Munde, und sie rutschte tod die Wand hinab.
Lian lies die Waffen fallen.
"Was bringt es Euch, das Mädchen um zu bringen?" sagte er, während er sich immer mehr an die Frau näherte.
"BLEIBT STEHEN! " schrie sie, und führte den Dolch immer näher an den Hals des Mädchens. Doch wo war sein Hund? Er erblickte ihn. Direkt hinter der Frau. Welch Glück in so einer Situation immer einen treuen gefährten zu haben. Er blickte zu Lian, und Lian nickte nur.
Der Hund sprang auf, und riss die Frau zu Boden. Das Mädchen fiel dabei nach vorne auf die Knie und blieb liegen. Es begann zu weinen.
"Schnell Samantha. Bitte kümmert euch um das Mädchen. Und fragt sie nach Miandras Tochter!" sagte Lian ehe er auf die Frau zustürmte, die von dem prächtigem Gewicht des Mabaris zu Boden gedrückt wurde. Der Hund sprang auf, und Lian packte sich die Frau.
Er hielt sie am Gewand an der Brust, hielt sich nach oben, und drückte sie an die Wand. Mit voller Wucht, so das sie Keuchte.
"Was hat die Kirche mit all dem hier zu tun?" fragte er.
"Denerim! Mehr werdet ihr von mir nicht erfahren." sagte sie und spuckte Lian ins Gesicht. Er schloss die Augen, ehe er zur Frau blickte. Mit einem solch Boshaftem Blick, das sie hätte sterben können.
"Der Erbauer möge auch Euch gnädig sein. Gehet hin, in Frieden." flüsterte Lian, ehe er ihr sein Schwert in den Unterleib rammte. Blut floss aus ihrem Munde, und sie rutschte tod die Wand hinab.





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