Sareth zog an seiner Pfeife und betrachtete immer noch die Sterne.Als er einen unnatürlichen Schatten bemerkte der sich auf den Boden des Platzes zeigte.Es war keine Katze.Das war ihm klar.Nur jemand der ganauso Agill sich zu bewegen wusste.
Er schmunzelte kurz und zog noch einmal an seiner Pfeife.
"Du kannst ruhig ins Licht kommen! Ich weiß das du da bist."
Dann löschte er seine Pfeife und packte sie in seine Tasche zurück.
Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
Guest_Juleiila_*
, juil. 21 2010 12:04
#726
Posté 05 septembre 2010 - 09:08
#727
Posté 05 septembre 2010 - 09:21
Rowan vernahm den Klang seiner Stimme und wartete einen Augenblick. Dann sprang sie von der Mauer hinunter und näherte sich ihm. Sie blieb jedoch im Schatten.
„Was willst du hier? Weshalb bist du nach Denerim gekommen?“
Ihr Gesicht tauchte in den Schein des Mondes ein und sie blieb ein paar Schritte vor dem Krieger stehen.
„Haben sie dich geschickt, um mich zu suchen?“
„Was willst du hier? Weshalb bist du nach Denerim gekommen?“
Ihr Gesicht tauchte in den Schein des Mondes ein und sie blieb ein paar Schritte vor dem Krieger stehen.
„Haben sie dich geschickt, um mich zu suchen?“
#728
Posté 05 septembre 2010 - 09:41
Sareth stand langsam auf,nahm seinen Speer in die rechte Hand und ging langsam auf Rowan zu.
Er sah dabei ihr ganz sanft in die Augen und blieb kurz vor ihr stehen.
"Ich wurde von niemanden geschickt.Ich bin aus freien Willen hier.Ich wollte einen Neuanfang und habe deswegen Orlais und die Organisation verlassen."
Er Schritt noch etwas näher an Rowan heran,sodass sein Gesicht kurz vor ihren war.
"Ich wusste das du nach Ferelden gegangen bist.In deine alte Heimat.Ich hatte gehofft dich hier zu treffen.Und mein Gefühl hat mir Recht gegeben."
Er ließ seinen Speer fallen und umfasste mit seinen Armen Rowans hüfte und zog sie näher an sich heran.
Er sah dabei ihr ganz sanft in die Augen und blieb kurz vor ihr stehen.
"Ich wurde von niemanden geschickt.Ich bin aus freien Willen hier.Ich wollte einen Neuanfang und habe deswegen Orlais und die Organisation verlassen."
Er Schritt noch etwas näher an Rowan heran,sodass sein Gesicht kurz vor ihren war.
"Ich wusste das du nach Ferelden gegangen bist.In deine alte Heimat.Ich hatte gehofft dich hier zu treffen.Und mein Gefühl hat mir Recht gegeben."
Er ließ seinen Speer fallen und umfasste mit seinen Armen Rowans hüfte und zog sie näher an sich heran.
#729
Posté 05 septembre 2010 - 09:54
Sie erstarrte, als er nach ihr griff. Das Herz schlug ihr bis zum Hals und machte es ihr unmöglich zu sprechen. Sie blickte ihm in die Augen und ließ sich zu ihm ziehen.
„...Was....?“ Ihre Kehle war trocken und verweigerte augenblicklich ihren Dienst. Ihre Knie wurden schwach und weich während sie den Blick nicht von ihm wenden konnte.
Sein Gesicht war nur Haaresbreite von ihrem entfernt.
„...Was....?“ Ihre Kehle war trocken und verweigerte augenblicklich ihren Dienst. Ihre Knie wurden schwach und weich während sie den Blick nicht von ihm wenden konnte.
Sein Gesicht war nur Haaresbreite von ihrem entfernt.
#730
Posté 05 septembre 2010 - 10:10
Sareth streichelte mit seiner Hand über ihre Wange währrend er ihr noch immer in die Augen sah.
"Ich habe es vier Jahre bedauert,dass ich dir nicht gefolgt bin als du Orlais verlassen hast.Und ich werde dich nicht mehr einfach so gehen lasen."
Seine Hand blieb in ihren Nacken liegen und sein Daumen strich ihr übers Ohr.
"Ich will dich nicht nochmal verlieren."
Dann küsste er sie.Währrend der Mond die beiden erhellte.
"Ich habe es vier Jahre bedauert,dass ich dir nicht gefolgt bin als du Orlais verlassen hast.Und ich werde dich nicht mehr einfach so gehen lasen."
Seine Hand blieb in ihren Nacken liegen und sein Daumen strich ihr übers Ohr.
"Ich will dich nicht nochmal verlieren."
Dann küsste er sie.Währrend der Mond die beiden erhellte.
#731
Posté 06 septembre 2010 - 08:29
Rowans Körperbeherrschung ging endgültig verloren. Sie ließ sich in seine Arme fallen und schmolz unter seinem Kuss dahin. Nie zuvor hatten sich ihre Lippen berührt und doch fühlte es sich an, als würden sie dort hin gehören.
Ohne dass sie sie steuerte, fuhren ihre Hände auf seinem Rücken an seiner Rüstung nach oben. Sie drückte sich an ihn und ignorierte die Spitzen des Metalls, die sich in das Leder ihrer Rüstung bohrten. Die Muskeln lösten ihre Spannung und sie machte sich weich in seinen Armen.
...Ein Trick....
Ein leichtes Zucken durchfuhr sie.
Das war nur ein Trick. Sie war gestern von ihm überrascht worden und hatte den Fehler gemacht, ihre Gefühle zu zeigen. Und nun wandte er diese gegen sie an. Was hatte er vor? Konnte es sein, dass er sie lebendig zurück bringen sollte? Was würde sie dort dann erwarten?
Rowan besann sich auf ihre Ausbildung und gab sich seinem Kuss hin. Sie würde es ihm mit gleicher Münze heim zahlen. Ihr Kuss wurde inniger und sie ließ ihn Verlangen spüren. Mit geschickten Fingern löste sie die Verschnürungen seiner Rüstung und ließ Brust- und Rückenplatte zu Boden fallen. Ihre Hände fuhren über den Stoff seines Hemdes von seinen Hüften hoch über seine Brust zum Hals. Die linke schlang sie um seinen Nacken und zog ihn noch näher zu sich. Die rechte schnellte vor seine Kehle und drückte ihm die Klinge aus ihrer Armschiene an den Hals.
„Warum sollte ich dir glauben?“
Ohne dass sie sie steuerte, fuhren ihre Hände auf seinem Rücken an seiner Rüstung nach oben. Sie drückte sich an ihn und ignorierte die Spitzen des Metalls, die sich in das Leder ihrer Rüstung bohrten. Die Muskeln lösten ihre Spannung und sie machte sich weich in seinen Armen.
...Ein Trick....
Ein leichtes Zucken durchfuhr sie.
Das war nur ein Trick. Sie war gestern von ihm überrascht worden und hatte den Fehler gemacht, ihre Gefühle zu zeigen. Und nun wandte er diese gegen sie an. Was hatte er vor? Konnte es sein, dass er sie lebendig zurück bringen sollte? Was würde sie dort dann erwarten?
Rowan besann sich auf ihre Ausbildung und gab sich seinem Kuss hin. Sie würde es ihm mit gleicher Münze heim zahlen. Ihr Kuss wurde inniger und sie ließ ihn Verlangen spüren. Mit geschickten Fingern löste sie die Verschnürungen seiner Rüstung und ließ Brust- und Rückenplatte zu Boden fallen. Ihre Hände fuhren über den Stoff seines Hemdes von seinen Hüften hoch über seine Brust zum Hals. Die linke schlang sie um seinen Nacken und zog ihn noch näher zu sich. Die rechte schnellte vor seine Kehle und drückte ihm die Klinge aus ihrer Armschiene an den Hals.
„Warum sollte ich dir glauben?“
Modifié par viento2, 06 septembre 2010 - 10:05 .
#732
Posté 06 septembre 2010 - 06:57
Als Sareth die Klinge an seinen Hals spürte durchfuhr ihn ein Hauch von Enttäuschung und Resignation.
Er schaute Rowan in die Augen.Dann ließ er von ihrer Hüfte ab und griff langsam an ihre Armschiene, aus der die Klinge kam,und drückte sich die Klinge noch mehr an den Hals,sodass er zu bluten anfing.
"Wenn ihr mir nicht glaubt dann sollt ihr mein Leben ruhig haben."
Er drückte sich die Klinge noch mehr an den Hals.
"Ich bin es Leid hinter jeder Ecke Verschwörung,Machtspiel,Intrigen und Tod zu erwarten."
Er hielt kurz inne.Als ob er an Vergangenes dachte.
"Ich will nur eins:Leben"
Mit seiner anderen Hand berührte er Rowans Wange und strich über sie.
"Ich wil mit dir leben"
Er schaute Rowan in die Augen.Dann ließ er von ihrer Hüfte ab und griff langsam an ihre Armschiene, aus der die Klinge kam,und drückte sich die Klinge noch mehr an den Hals,sodass er zu bluten anfing.
"Wenn ihr mir nicht glaubt dann sollt ihr mein Leben ruhig haben."
Er drückte sich die Klinge noch mehr an den Hals.
"Ich bin es Leid hinter jeder Ecke Verschwörung,Machtspiel,Intrigen und Tod zu erwarten."
Er hielt kurz inne.Als ob er an Vergangenes dachte.
"Ich will nur eins:Leben"
Mit seiner anderen Hand berührte er Rowans Wange und strich über sie.
"Ich wil mit dir leben"
#733
Posté 06 septembre 2010 - 07:05
Rowan erschrak, als sie sah, wie ihm das Blut den Hals hinabrann. Damit hatte sie nicht gerechnet. Doch es konnte immer noch zu seinem Spiel gehören.
"Ich habe drei Jahre in Orlais verbracht und du warst von Anfang an dort und hast Aufträge von uns angenommen. Du bist zwar ein Krieger, aber erzähl mir nicht, du hättest dir von uns nichts abgeschaut."
Sie rückte nicht ab von ihm und ignorierte seine Hand an ihrer Wange.
"Wir haben gelernt, Meister der Täuschung zu sein. Und du hast von uns gelernt."
Bitterkeit schlich sich in ihre Stimme.
"Man kann niemandem trauen. Jeder steht für sich alleine im Leben!"
"Ich habe drei Jahre in Orlais verbracht und du warst von Anfang an dort und hast Aufträge von uns angenommen. Du bist zwar ein Krieger, aber erzähl mir nicht, du hättest dir von uns nichts abgeschaut."
Sie rückte nicht ab von ihm und ignorierte seine Hand an ihrer Wange.
"Wir haben gelernt, Meister der Täuschung zu sein. Und du hast von uns gelernt."
Bitterkeit schlich sich in ihre Stimme.
"Man kann niemandem trauen. Jeder steht für sich alleine im Leben!"
#734
Posté 06 septembre 2010 - 07:38
"Ja.Ich habe von euch gelernt.Gutes wie schlechtes.Heimtückisches wie ehrliches.Doch war ich nie wie ihr.Ich war schlimmer.Ein Mörder,ein Brandstifter,ein Monster."
Er ließ von ihrer Wange ab und ließ seine Arme hängen.
Und wenn ihr glaubt ich sei hier um euch zu verraten oder zu töten.....dann beendet es!"
Dabei sah er tief in ihre Augen.Bereit allem Leiden ein Ende zu setzen.
Er ließ von ihrer Wange ab und ließ seine Arme hängen.
Und wenn ihr glaubt ich sei hier um euch zu verraten oder zu töten.....dann beendet es!"
Dabei sah er tief in ihre Augen.Bereit allem Leiden ein Ende zu setzen.
#735
Posté 06 septembre 2010 - 08:23
Sein Blick traf Rowan. Nie hätte sie gedacht, dass er so reagieren würde. Sie ließ das Messer sinken und schaute ihm einen Moment in seine Augen. Ihre Linke legte sie ihm an seine Wange und sie näherte sich seinem Gesicht. Kurz bevor sich ihre Lippen berührten hielt sie inne.
"Nein....ich kann nicht. Es....tut mir leid."
Sie trat einen Schritt zurück. Tränen sammelten sich in ihren Augen und eine einzelne lief ihre Wange hinunter.
"Ich würde dir so gerne glauben, aber es geht nicht. Ich kann nicht...."
"Nein....ich kann nicht. Es....tut mir leid."
Sie trat einen Schritt zurück. Tränen sammelten sich in ihren Augen und eine einzelne lief ihre Wange hinunter.
"Ich würde dir so gerne glauben, aber es geht nicht. Ich kann nicht...."
#736
Posté 06 septembre 2010 - 08:48
Sareth sah dei Tränen in ihren Augen.Er wollte sie trösten.Auch wenn er wüsste,dass er es nicht kann.Er ging wieder einen Schritt auf Rowan zu und wischte ihr die einzelne Träne aus dem Gesicht.
Dann zog er seinen rechten Handschuh aus.An seinen Ringfinger trug er einen silbernen Ring mit verschiedenen Gravuren,die durch einige beabsichtigte Kratzer unkenntlich gemacht wurden.
Er zog den Ring ab und drückte ihn Rowan in ihre Hand.
"Das ist mein Siegelring.Das Letzte was von meiner Familie übrig ist.Tut damit was ihr wollt."
Darauf umarmte er Rowan noch einmal und küsste sie leicht auf die Wange.
"Mehr als da kann ich euch nicht als Zeichen meiner Ehrlichkeit geben"
Dann drehte er sich um,hob seinen Harnisch und seinen Speer auf,setzte sich unter den Baum zurück und lehnte alles an den Baum an.
Dann zog er seinen rechten Handschuh aus.An seinen Ringfinger trug er einen silbernen Ring mit verschiedenen Gravuren,die durch einige beabsichtigte Kratzer unkenntlich gemacht wurden.
Er zog den Ring ab und drückte ihn Rowan in ihre Hand.
"Das ist mein Siegelring.Das Letzte was von meiner Familie übrig ist.Tut damit was ihr wollt."
Darauf umarmte er Rowan noch einmal und küsste sie leicht auf die Wange.
"Mehr als da kann ich euch nicht als Zeichen meiner Ehrlichkeit geben"
Dann drehte er sich um,hob seinen Harnisch und seinen Speer auf,setzte sich unter den Baum zurück und lehnte alles an den Baum an.
#737
Guest_Juleiila_*
Posté 06 septembre 2010 - 09:55
Guest_Juleiila_*
Azoth lächelte Leanora warm hinterher. Dann trank er das "Wundermittel" leer, was sie ihm brachte. Nach kurzer Zweit fühlte er sich müde, und wollte einfach nur noch schlafen.
Er begab sich in sein Zimmer, und zog die Rüstung aus. Gähnend lies er sich auf sein Bett fallen, wo er auch kurz darauf einschlief.
Er begab sich in sein Zimmer, und zog die Rüstung aus. Gähnend lies er sich auf sein Bett fallen, wo er auch kurz darauf einschlief.
#738
Posté 06 septembre 2010 - 10:32
Rowan bliebt bewegungslos stehen. Der Ring in ihrer Hand drückte sich in das Leder ihres Handschuhs. Sie sah ihm dabei zu, wie er sich wieder an den Baum setzte. Langsam wich sie zurück bis sie den kalten Stein der Mauer in ihrem Rücken spürte. Sie lehnte sich dagegen. Die Kälte der Nacht kroch mit der Zeit in ihren Körper.
Was sollte sie tun? Wem sollte sie glauben? Ihrem Verstand, der ihr sagte, dass sie niemandem trauen durfte, oder Sareth, der Gefühle in ihr auslöste, die sie verloren glaubte?
Wie lange sie dort stand und ihn anschaute, konnte sie nicht sagen. Als sie sich rührte, waren ihre Glieder steif und kalt. Fast widerwillig drehte sie ihm den Rücken zu und entfernte sich lautlos. Auf dem Weg zurück zur Taverne zogen die Häuser ungesehen an ihr vorbei. Ihr Blick blieb starr auf die Pflastersteine gerichtet, die unter ihr hinweg rauschten. Erst da wurde ihr bewusst, dass sie rannte. Ein Schleier aus Tränen nahm ihr die Sicht und ihr Atem ging bald keuchend. Vor der Tür der Taverne angekommen gaben ihre Beine nach und sie sank auf ihre Knie. Sie zitterte und ihr Körper wurde von Schluchzern geschüttelt. Den Kopf hatte sie auf ihre Hand gestützt.
Wenn sie die Augen schloss, sah sie sein Gesicht vor sich. Erinnerungen an die Zeit in Orlais kamen hoch. Erinnerungen an ihn und was sie mit ihm erlebt hatte, aber auch sehr viele negative, die sie bisher verdrängt hatte.
Nachdem die Flut an Tränen verebbt war, schaute Rowan auf. Nebelschwaden waren aufgezogen und bildeten einen undurchdringlichen Schleier um sie herum. Kraftlos kam sie auf die Beine und griff nach der Türklinke. Doch sie ließ ihre Hand wieder sinken und machte sich statt dessen auf den Weg in den Pferdestall. Als sie das Tor öffnete stieg ihr der beruhigende Duft der Tiere in die Nase. Sie ging zu ihrem Braunen der aus seinem Dösen aufwachte und sie mit einem Schnauben begrüßte. Rowan strich ihm über die Nüstern und lehnte ihren Kopf an seine Stirn. Seine Wärme und das Geräusch seines regelmäßigen Atems taten ihr gut und brachten ihrem Herzen für kurze Zeit Frieden.
Müdigkeit überkam sie und sie ließ sich im Stroh neben dem Tier nieder. Auf der Seite eingerollt sank sie bald in einen erschöpften Schlaf. Den Ring umklammerte sie immer noch in ihrer linken Faust.
Was sollte sie tun? Wem sollte sie glauben? Ihrem Verstand, der ihr sagte, dass sie niemandem trauen durfte, oder Sareth, der Gefühle in ihr auslöste, die sie verloren glaubte?
Wie lange sie dort stand und ihn anschaute, konnte sie nicht sagen. Als sie sich rührte, waren ihre Glieder steif und kalt. Fast widerwillig drehte sie ihm den Rücken zu und entfernte sich lautlos. Auf dem Weg zurück zur Taverne zogen die Häuser ungesehen an ihr vorbei. Ihr Blick blieb starr auf die Pflastersteine gerichtet, die unter ihr hinweg rauschten. Erst da wurde ihr bewusst, dass sie rannte. Ein Schleier aus Tränen nahm ihr die Sicht und ihr Atem ging bald keuchend. Vor der Tür der Taverne angekommen gaben ihre Beine nach und sie sank auf ihre Knie. Sie zitterte und ihr Körper wurde von Schluchzern geschüttelt. Den Kopf hatte sie auf ihre Hand gestützt.
Wenn sie die Augen schloss, sah sie sein Gesicht vor sich. Erinnerungen an die Zeit in Orlais kamen hoch. Erinnerungen an ihn und was sie mit ihm erlebt hatte, aber auch sehr viele negative, die sie bisher verdrängt hatte.
Nachdem die Flut an Tränen verebbt war, schaute Rowan auf. Nebelschwaden waren aufgezogen und bildeten einen undurchdringlichen Schleier um sie herum. Kraftlos kam sie auf die Beine und griff nach der Türklinke. Doch sie ließ ihre Hand wieder sinken und machte sich statt dessen auf den Weg in den Pferdestall. Als sie das Tor öffnete stieg ihr der beruhigende Duft der Tiere in die Nase. Sie ging zu ihrem Braunen der aus seinem Dösen aufwachte und sie mit einem Schnauben begrüßte. Rowan strich ihm über die Nüstern und lehnte ihren Kopf an seine Stirn. Seine Wärme und das Geräusch seines regelmäßigen Atems taten ihr gut und brachten ihrem Herzen für kurze Zeit Frieden.
Müdigkeit überkam sie und sie ließ sich im Stroh neben dem Tier nieder. Auf der Seite eingerollt sank sie bald in einen erschöpften Schlaf. Den Ring umklammerte sie immer noch in ihrer linken Faust.
#739
Posté 07 septembre 2010 - 12:57
Es schien noch früh am Morgen gewesen zu sein, als Miandra erwachte, da die Luft, die durch einen Fensterspalt drang, noch ziemlich kühl war, und der dunkelblaue Horizont im Osten erst einen rosa Farbstich annahm, jedoch der Boden noch nicht von der Sonne erwärmt wurde.
Sie streckte sich einige Male, bevor sie sich aufrichtete, und nach ihrer Tasche griff. Sie zog den Wasserschlauch hervor, und wusch sich damit das Gesicht. Einige Wassertropfen fielen zu Boden, und auf das Bettlaken, doch das kümmerte sie nicht. Sorgsam zog sie sich ihre neue Rüstung über, und schnürte den Harnisch, sowie die Armschienen gekonnt mit nur einer Hand zu. Anschließend kämmte sie kurz ihre langen schwarzen Haare, schnallte sich den Waffengurt, an welchem die drei Dolche und das Kurzschwert angebracht waren, um, nahm ihre Tasche und ihrem Umhang – da sie kein Vertrauen gegenüber dem Wirt oder manch anderen hatte – und verließ das Zimmer.
Der Schankraum war, abgesehen von Hennrik, welcher auf einem der Stühle saß, und schlief, komplett leer. Man konnte nur das Klirren einiger Teller, sowie den Geruch von frisch gebackenem Brot, aus der Küche vernehmen. Als dieser herrliche Geruch in ihre Nase drang, gab ihr Magen einen knurrenden Laut von sich, und sie war froh, dass niemand in der Nähe war, und das hören konnte.
Sie musste nichts bestellen, denn als der Wirt sie bemerkte, machte er nur eine nickende Kopfbewegung, die wohl so viel heißen sollte wie, dass er schon wüsste was sie wollte.
Einen kurzen Moment fühlte sie sich ein wenig unbrauchbar, und setzte sich daher an einen Tisch der direkt neben einem der schmutzigen Fenster stand, und beobachtete durch dieses, das Aufgehen der Sonne, während sie auf ihr Frühstück wartete.
Sie streckte sich einige Male, bevor sie sich aufrichtete, und nach ihrer Tasche griff. Sie zog den Wasserschlauch hervor, und wusch sich damit das Gesicht. Einige Wassertropfen fielen zu Boden, und auf das Bettlaken, doch das kümmerte sie nicht. Sorgsam zog sie sich ihre neue Rüstung über, und schnürte den Harnisch, sowie die Armschienen gekonnt mit nur einer Hand zu. Anschließend kämmte sie kurz ihre langen schwarzen Haare, schnallte sich den Waffengurt, an welchem die drei Dolche und das Kurzschwert angebracht waren, um, nahm ihre Tasche und ihrem Umhang – da sie kein Vertrauen gegenüber dem Wirt oder manch anderen hatte – und verließ das Zimmer.
Der Schankraum war, abgesehen von Hennrik, welcher auf einem der Stühle saß, und schlief, komplett leer. Man konnte nur das Klirren einiger Teller, sowie den Geruch von frisch gebackenem Brot, aus der Küche vernehmen. Als dieser herrliche Geruch in ihre Nase drang, gab ihr Magen einen knurrenden Laut von sich, und sie war froh, dass niemand in der Nähe war, und das hören konnte.
Sie musste nichts bestellen, denn als der Wirt sie bemerkte, machte er nur eine nickende Kopfbewegung, die wohl so viel heißen sollte wie, dass er schon wüsste was sie wollte.
Einen kurzen Moment fühlte sie sich ein wenig unbrauchbar, und setzte sich daher an einen Tisch der direkt neben einem der schmutzigen Fenster stand, und beobachtete durch dieses, das Aufgehen der Sonne, während sie auf ihr Frühstück wartete.
#740
Guest_Juleiila_*
Posté 07 septembre 2010 - 01:19
Guest_Juleiila_*
Azoth erwachte am Morgen, als er den Geruch von frisch gebackenem Brot vernahm. Dabei knurrte sein Magen laut und er gähnte. Noch verschlafen stand er auf, und wusch sich. Dann zog er fein säuberlich die Rüstung an. Er nahm seinen Umhang gleich mit, und schloss hinter sich die Türe.
Er begab sich in den Schankraum, wo er auch schon Miandra an einem Tisch sah. "Guten Morgen." wandte er ein, und setzte sich.
"Kann ich mit Euch nachher unter vier Augen sprechen?", er blickte sich kurz um und vergewisserte sich das niemand mithörte. "Es geht um Lydia."
Er begab sich in den Schankraum, wo er auch schon Miandra an einem Tisch sah. "Guten Morgen." wandte er ein, und setzte sich.
"Kann ich mit Euch nachher unter vier Augen sprechen?", er blickte sich kurz um und vergewisserte sich das niemand mithörte. "Es geht um Lydia."
#741
Posté 07 septembre 2010 - 01:41
„Morgen.“, erwiderte sie knapp und musterte ihn kurz. Das Mädchen hatte sie komplett vergessen. Was er wohl mit ihr besprechen wollte?
„Natürlich.“, sagte sie schließlich etwas verwundert. Normalerweise, würde sie sofort fragen worum es ging, doch in dieser Hinsicht überlegte sie nicht lange. Vielleicht weil sie einfach zu schnell Mitleid bekam, wenn es um Kinder ging. Selten bemitleidete sie andere, doch in ihren Augen, konnte kein Kind etwas dafür, was ihm geschah, daran waren immer nur andere – Erwachsene – schuld. Und dadurch wurden die Menschen geprägt, durch schlechte Erfahrungen im Kindesalter, für die sie nichts konnten. Und solche schlecht geprägten Menschen, fügten schließlich, wenn sie älter waren, wiederum anderen Leid zu, und vielleicht auch Kindern... Es war ein Teufelskreis, den sie hasste.
Etwas bedrückt blickte sie auf den Tisch, doch ihre scheinbare Starre wurde schnell gelöst, als ihr der Kellner eine Tasse mit einem Tee vor die Nase stellte, und mit einem freundlichen Lächeln wieder in der Küche verschwand.
„Natürlich.“, sagte sie schließlich etwas verwundert. Normalerweise, würde sie sofort fragen worum es ging, doch in dieser Hinsicht überlegte sie nicht lange. Vielleicht weil sie einfach zu schnell Mitleid bekam, wenn es um Kinder ging. Selten bemitleidete sie andere, doch in ihren Augen, konnte kein Kind etwas dafür, was ihm geschah, daran waren immer nur andere – Erwachsene – schuld. Und dadurch wurden die Menschen geprägt, durch schlechte Erfahrungen im Kindesalter, für die sie nichts konnten. Und solche schlecht geprägten Menschen, fügten schließlich, wenn sie älter waren, wiederum anderen Leid zu, und vielleicht auch Kindern... Es war ein Teufelskreis, den sie hasste.
Etwas bedrückt blickte sie auf den Tisch, doch ihre scheinbare Starre wurde schnell gelöst, als ihr der Kellner eine Tasse mit einem Tee vor die Nase stellte, und mit einem freundlichen Lächeln wieder in der Küche verschwand.
#742
Guest_Juleiila_*
Posté 07 septembre 2010 - 02:03
Guest_Juleiila_*
"Gut", sagte Azoth und wartete bis der Kellner wieder verschwand. "Ich würde sagen wir gehen, hier möchte ich es nicht besprechen. Und unterwegs können wir uns neue Sachen besorgen, wenn Ihr wollt."
#743
Posté 07 septembre 2010 - 02:25
Miandra nahm einen Schluck aus der Tasse und beäugte ihn währenddessen. Sollte das etwa heißen, dass sie hier nicht frühstücken würden? So dringend konnte das Gespräch wohl kaum sein, dass sie sich dadurch ihr Frühstück nehmen lassen würde.
„Also, nach dem Frühstück können wir meinetwegen auf den Markt gehen und dort reden, wenn Ihr glaubt, dass uns hier jemand belauschen könnte, der davon nichts wissen darf.“
Sie nahm ein Stück des Umhangs, welchen sie über die Lehne des Sessels gehängt hatte in die Hand und mustere das Stück. Es war dicht gewebte Wolle, die schwarz eingefärbt wurde, doch die Reise zeigte ihre Spuren. Der Stoff wurde abgewetzt, war schmutzig, ausgebleicht von der Sonne und roch nach Schweiß und einigen anderen undefinierbaren Gerüchen.
„Und wenn wir schon dort sind, könnte ich mich gleich wegen eines neuen Umhangs umsehen.. .der hier wird ohnehin bald in zwei Teile reißen...“, sie seufzte und nahm einen weiteren Schluck aus der Tasse.
Inzwischen eilte der Kellner ein zweites Mal zum Tisch, und stellte einen Korb mit Brot, sowie ein Brett mit Wurst und Käse am Tisch ab. Er schenkte Azoth und Miandra ein freundliches Lächeln und verschwand abermals in der Küche.
„Also, nach dem Frühstück können wir meinetwegen auf den Markt gehen und dort reden, wenn Ihr glaubt, dass uns hier jemand belauschen könnte, der davon nichts wissen darf.“
Sie nahm ein Stück des Umhangs, welchen sie über die Lehne des Sessels gehängt hatte in die Hand und mustere das Stück. Es war dicht gewebte Wolle, die schwarz eingefärbt wurde, doch die Reise zeigte ihre Spuren. Der Stoff wurde abgewetzt, war schmutzig, ausgebleicht von der Sonne und roch nach Schweiß und einigen anderen undefinierbaren Gerüchen.
„Und wenn wir schon dort sind, könnte ich mich gleich wegen eines neuen Umhangs umsehen.. .der hier wird ohnehin bald in zwei Teile reißen...“, sie seufzte und nahm einen weiteren Schluck aus der Tasse.
Inzwischen eilte der Kellner ein zweites Mal zum Tisch, und stellte einen Korb mit Brot, sowie ein Brett mit Wurst und Käse am Tisch ab. Er schenkte Azoth und Miandra ein freundliches Lächeln und verschwand abermals in der Küche.
#744
Guest_Juleiila_*
Posté 07 septembre 2010 - 02:29
Guest_Juleiila_*
Azoth nahm sich ein Stück Brot, und belegte es mit Wurst.
"In Ordnung, wir essen nur schnell was und dann gehen wir." sagte er mit einem lächeln, und begann das Brot zu essen. Währenddessen überlegte er, wie er das Formulieren sollte, was er Miandra zu sagen hatte.
"Und ja, Ihr braucht wirklich einen neuen Umhang.", lachte er.
"In Ordnung, wir essen nur schnell was und dann gehen wir." sagte er mit einem lächeln, und begann das Brot zu essen. Währenddessen überlegte er, wie er das Formulieren sollte, was er Miandra zu sagen hatte.
"Und ja, Ihr braucht wirklich einen neuen Umhang.", lachte er.
#745
Posté 07 septembre 2010 - 02:49
Sie grinste kurz aufgrund seiner Aussage, und tat seinem Beispiel gleich, indem sie das Brot belegte, und dieses zu essen begann. Während des Essens, redeten sie nichts miteinander, und schienen wohl beide gedanklich wo anders zu sein.
Als auch die letzte Brotscheibe verzehrt wurde, stand Miandra auf und legte sich ihrem Umhang, sowie die Kapuze um. Schließlich wollten sie unentdeckt bleiben.
Sie verließen die Taverne, gingen die Gasse entlang bis sie beim Markt ankamen. Hier herrschte bereits Trubel, wie jeden Tag. Händler die ihre Waren ausbreiteten, und einige frühe Kunden, die sich zwischen den einzelnen Ständen hindurch drängten.
Sie gingen am Rand des Marktes entlang, wo sich die Läden befanden, und wurden relativ schnell fündig. Ein kleiner Laden der viele, wohl mittelmäßig wertvolle Stoffe, vor seinem Geschäft ausgebreitet hatte. Sie betraten diesen, und nahmen - wie es die guten Sitten so verlangten - ihre Kapuzen von den Köpfen. Es waren vier Kundinnen in dem Geschäft, die vernarrt die Stoffe musterten, abgesehen von einer. Sie warf Azoth und Miandra
nur einen eigenartigen Blick zu, welchen die beiden jedoch nicht bemerkten, und verschwand aus dem Laden.
„Also, worum geht es?“, fragte Miandra schließlich, und begutachtete währenddessen einige Umhänge in dunklen Farben, die an mehreren Haken an den Wänden, sowie an einigen Kleiderständern, aufgehängt waren.
Als auch die letzte Brotscheibe verzehrt wurde, stand Miandra auf und legte sich ihrem Umhang, sowie die Kapuze um. Schließlich wollten sie unentdeckt bleiben.
Sie verließen die Taverne, gingen die Gasse entlang bis sie beim Markt ankamen. Hier herrschte bereits Trubel, wie jeden Tag. Händler die ihre Waren ausbreiteten, und einige frühe Kunden, die sich zwischen den einzelnen Ständen hindurch drängten.
Sie gingen am Rand des Marktes entlang, wo sich die Läden befanden, und wurden relativ schnell fündig. Ein kleiner Laden der viele, wohl mittelmäßig wertvolle Stoffe, vor seinem Geschäft ausgebreitet hatte. Sie betraten diesen, und nahmen - wie es die guten Sitten so verlangten - ihre Kapuzen von den Köpfen. Es waren vier Kundinnen in dem Geschäft, die vernarrt die Stoffe musterten, abgesehen von einer. Sie warf Azoth und Miandra
nur einen eigenartigen Blick zu, welchen die beiden jedoch nicht bemerkten, und verschwand aus dem Laden.
„Also, worum geht es?“, fragte Miandra schließlich, und begutachtete währenddessen einige Umhänge in dunklen Farben, die an mehreren Haken an den Wänden, sowie an einigen Kleiderständern, aufgehängt waren.
Modifié par Kaysallie, 07 septembre 2010 - 06:38 .
#746
Guest_Juleiila_*
Posté 07 septembre 2010 - 03:10
Guest_Juleiila_*
Azoth betrachtete die Umhänge, die auch Miandra sich ansah. Er musterte sie, und wollte dazu seine Meinung abgeben.
"Also, zu Euch passt ein dunkler Umhang." , grinste er fies.
"Ehm worüber ich mit Euch reden wollte. Euch ist doch sicherlich klar, das Lydia mit uns Reisen wird? Aus welchen Gründen, könnt Ihr Euch sicher denken. Dabei ist mir völlig egal, was Vernita denkt, oder Ihre Meinung ist. Doch, ich kann mich nicht alleine um sie kümmern. Ihr ... seid doch bereits Mutter. Ich dachte da an ein wenig Unterstüzung." ,lächelte er verschwitzt. So eine derartige Frage war ihm peinlich.
"Also, zu Euch passt ein dunkler Umhang." , grinste er fies.
"Ehm worüber ich mit Euch reden wollte. Euch ist doch sicherlich klar, das Lydia mit uns Reisen wird? Aus welchen Gründen, könnt Ihr Euch sicher denken. Dabei ist mir völlig egal, was Vernita denkt, oder Ihre Meinung ist. Doch, ich kann mich nicht alleine um sie kümmern. Ihr ... seid doch bereits Mutter. Ich dachte da an ein wenig Unterstüzung." ,lächelte er verschwitzt. So eine derartige Frage war ihm peinlich.
Modifié par Juleiila, 07 septembre 2010 - 03:11 .
#747
Posté 07 septembre 2010 - 03:21
Vernita erwachte. Sie öffnete die Augen und blickte auf die Zimmerwand direkt vor sich. Es ging ihr nicht besonders gut. Sie hatte wieder einmal schlecht geschlafen. Böse Träume ließen ihr erneut keine Ruhe finden. Doch im Gegensatz zu sonst, konnte sie sich dieses Mal nicht an ihren Traum erinnern. Nur dass er ihr keinen erholsamen Schlaf gegönnt hatte, das wusste sie genau.
„Verdammt noch mal, warum schlafe ich nur so schlecht in letzter Zeit“, grummelte sie, wobei sie sich aufrichtete. Sie rutsche zur Bettkante vor, auf der sie noch sitzen blieb und sich den verspannten Nacken rieb. „Wir haben doch keine Verderbnis, also was sollen diese scheiß Alpträume?“
Die Elfe wandte den Kopf und sah aus dem Fenster. Draußen war es noch dunkel, dennoch sah es so aus, als würde die Sonne bald aufgehen. Sie dachte darüber nach, ob sie sich noch einmal hinlegen sollte, doch sie verwarf diesen Gedanken sofort wieder. Sie könnte jetzt ohnehin nicht mehr schlafen, also konnte sie auch gleich aufstehen.
Vernita stand auf und reckte sich. Sie sah sich im Zimmer um, musste allerdings feststellen, dass sich hier kein Wasser zum Waschen befand. Sie überlegte, ob sie sich beim Wirt frisches Wasser besorgen sollte, doch dieser würde wahrscheinlich noch schlafen. So entschied sie sich in den Stall zu gehen, um sich in der Pferdetränke zumindest einer Katzenwäsche zu unterziehen. Schließlich wollte sie den Umstand ausnutzen, dass sie sich im Moment überhaupt irgendwo waschen konnte.
Sie zog ihre Rüstung über und legte auch ihre Waffen an. Ein Blick auf das zertrümmerte Türschloss reichte aus, um ihr zu zeigen, dass es keine gute Idee wäre, ihre Kampfausrüstung unbewacht in diesem Raum zurückzulassen. Nachdem sie komplett angezogen war, trat sie auf den Korridor. Bevor sie sich auf den Weg in den Schankraum machte, ging sie noch zu ihrem eigenen Zimmer, welches sie Rowan überlassen hatte. Die Elfe versuchte, die Tür zu öffnen, doch diese war verschlossen. So legte sie ihr Ohr an das Holz und lauschte. Doch es war kein Geräusch aus dem Innern zu vernehmen.
‚Anscheinend schläft sie noch’, dachte Vernita bei sich und ließ von der Tür ab. ‚Soll sie auch. Nach der Anstrengung, die ihr der gestrige Tag beschert hatte, hatte sie das auch verdient.’
Die Elfe betrat den Schankraum. Vom Wirt war noch keine Spur zu sehen, auch sonst befand sich niemand hier. Außer Hennrik natürlich, der immer noch in seiner Ecke saß und schlief. Vernita schüttelte leicht den Kopf, während sie die Taverne verließ. Draußen angekommen blieb sie erst einmal stehen und atmete tief durch. Die frische Morgenluft tat ihr gut. Endlich bekam sie wieder einen klaren Kopf. Heute würde sie mit den anderen über ihre neuen Erkenntnisse sprechen und weitere Schritte planen. Aber zuerst einmal war das Waschen angesagt.
Sie wandte sich um und ging in den Pferdestall. Sie war gerade auf dem Weg zur Pferdetränke, als sie eine Gestalt bemerkte, die neben einem der Tiere im Stroh lag und schlief. Sofort zog die Elfe eines ihrer Schwerter. Leise schlich sie durch den Stall, näherte sich immer weiter dieser Person.
Dann blieb Vernita plötzlich stehen und verzog das Gesicht, als sie erkannte, dass es nur Rowan war, die dort im Stroh zusammengerollt lag und fest schlief. Aber was bei allen Erzdämonen dieser Welt hatte sie hier verloren? Warum lag sie nicht in Vernitas Zimmer? Der Elfe kam ein schlimmer Verdacht.
‚Du stures Weib. Was hast Du jetzt wieder angestellt?’ ging es Vernita durch den Kopf, während sie ihre Waffe wieder wegsteckte. Sie stellte sich direkt vor die schlafende Frau, bevor sie ihr leicht gegen die Füße trat.
„Hey, Rowan! Wacht auf!“ rief die Elfe laut. „Wir müssen reden!“
„Verdammt noch mal, warum schlafe ich nur so schlecht in letzter Zeit“, grummelte sie, wobei sie sich aufrichtete. Sie rutsche zur Bettkante vor, auf der sie noch sitzen blieb und sich den verspannten Nacken rieb. „Wir haben doch keine Verderbnis, also was sollen diese scheiß Alpträume?“
Die Elfe wandte den Kopf und sah aus dem Fenster. Draußen war es noch dunkel, dennoch sah es so aus, als würde die Sonne bald aufgehen. Sie dachte darüber nach, ob sie sich noch einmal hinlegen sollte, doch sie verwarf diesen Gedanken sofort wieder. Sie könnte jetzt ohnehin nicht mehr schlafen, also konnte sie auch gleich aufstehen.
Vernita stand auf und reckte sich. Sie sah sich im Zimmer um, musste allerdings feststellen, dass sich hier kein Wasser zum Waschen befand. Sie überlegte, ob sie sich beim Wirt frisches Wasser besorgen sollte, doch dieser würde wahrscheinlich noch schlafen. So entschied sie sich in den Stall zu gehen, um sich in der Pferdetränke zumindest einer Katzenwäsche zu unterziehen. Schließlich wollte sie den Umstand ausnutzen, dass sie sich im Moment überhaupt irgendwo waschen konnte.
Sie zog ihre Rüstung über und legte auch ihre Waffen an. Ein Blick auf das zertrümmerte Türschloss reichte aus, um ihr zu zeigen, dass es keine gute Idee wäre, ihre Kampfausrüstung unbewacht in diesem Raum zurückzulassen. Nachdem sie komplett angezogen war, trat sie auf den Korridor. Bevor sie sich auf den Weg in den Schankraum machte, ging sie noch zu ihrem eigenen Zimmer, welches sie Rowan überlassen hatte. Die Elfe versuchte, die Tür zu öffnen, doch diese war verschlossen. So legte sie ihr Ohr an das Holz und lauschte. Doch es war kein Geräusch aus dem Innern zu vernehmen.
‚Anscheinend schläft sie noch’, dachte Vernita bei sich und ließ von der Tür ab. ‚Soll sie auch. Nach der Anstrengung, die ihr der gestrige Tag beschert hatte, hatte sie das auch verdient.’
Die Elfe betrat den Schankraum. Vom Wirt war noch keine Spur zu sehen, auch sonst befand sich niemand hier. Außer Hennrik natürlich, der immer noch in seiner Ecke saß und schlief. Vernita schüttelte leicht den Kopf, während sie die Taverne verließ. Draußen angekommen blieb sie erst einmal stehen und atmete tief durch. Die frische Morgenluft tat ihr gut. Endlich bekam sie wieder einen klaren Kopf. Heute würde sie mit den anderen über ihre neuen Erkenntnisse sprechen und weitere Schritte planen. Aber zuerst einmal war das Waschen angesagt.
Sie wandte sich um und ging in den Pferdestall. Sie war gerade auf dem Weg zur Pferdetränke, als sie eine Gestalt bemerkte, die neben einem der Tiere im Stroh lag und schlief. Sofort zog die Elfe eines ihrer Schwerter. Leise schlich sie durch den Stall, näherte sich immer weiter dieser Person.
Dann blieb Vernita plötzlich stehen und verzog das Gesicht, als sie erkannte, dass es nur Rowan war, die dort im Stroh zusammengerollt lag und fest schlief. Aber was bei allen Erzdämonen dieser Welt hatte sie hier verloren? Warum lag sie nicht in Vernitas Zimmer? Der Elfe kam ein schlimmer Verdacht.
‚Du stures Weib. Was hast Du jetzt wieder angestellt?’ ging es Vernita durch den Kopf, während sie ihre Waffe wieder wegsteckte. Sie stellte sich direkt vor die schlafende Frau, bevor sie ihr leicht gegen die Füße trat.
„Hey, Rowan! Wacht auf!“ rief die Elfe laut. „Wir müssen reden!“
#748
Posté 07 septembre 2010 - 03:47
Lydia drehte sich noch einige male um und schnurrte wie eine Katze , ehe sie blinzelnd die Augen aufschlug und in den Raum blickte . Es war schon Hell und von draußen drangen leise und gedämpft Stadtgeräusche herrein . Sie Lächelte , setzte sich auf und reckte sich . Sie blickte sich im Zimmer um - und sah das Leanora auf dem Boden geschlafen hatte .
Sie stand auf und beugte sich zu Leanora herunter . " Leanora , wacht auf . Warum sagt ihr nichts ? Ihr hättet meinetwegen doch nicht die Nacht auf dem Boden verbringen müssen ! "
Sie band sich wieder ihren Gürtel um . " Wärt ihr so gut und würdet mir mein Korsett wieder Binden helfen ? Alleine ist das schwierig . "
Sie stand auf und beugte sich zu Leanora herunter . " Leanora , wacht auf . Warum sagt ihr nichts ? Ihr hättet meinetwegen doch nicht die Nacht auf dem Boden verbringen müssen ! "
Sie band sich wieder ihren Gürtel um . " Wärt ihr so gut und würdet mir mein Korsett wieder Binden helfen ? Alleine ist das schwierig . "
#749
Posté 07 septembre 2010 - 03:49
Verwirrt schlug Rowan die Augen auf. Sie brauchte einen Moment, um zu realisieren wo sie war und was passiert war. Wie ein Schlag traf sie die Erinnerung an die letzte Nacht und schmerzvoll verzog sie ihr Gesicht.
Sie schaute sich um und sah Vernita über sich. Ihr Kopf schmerzte und sie rieb sich mit der Rechten die Schläfe.
„Morgen“ grummelte sie.
Der Versuch, sich aufzusetzen, wurde augenblicklich mit einem Stechen hinter der Stirn bestraft. Sie stöhnte auf als sie sich aufrichtete. Warum fühlte sie sich, als hätte sie am gestrigen Abend die kompletten Schnapsvorräte des Wirts aufgetrunken, obwohl sie nicht einen Tropfen Alkohol zu sich genommen hatte?
„Ist alles in Ordnung? Ihr seht verstimmt aus.“
Sie schaute sich um und sah Vernita über sich. Ihr Kopf schmerzte und sie rieb sich mit der Rechten die Schläfe.
„Morgen“ grummelte sie.
Der Versuch, sich aufzusetzen, wurde augenblicklich mit einem Stechen hinter der Stirn bestraft. Sie stöhnte auf als sie sich aufrichtete. Warum fühlte sie sich, als hätte sie am gestrigen Abend die kompletten Schnapsvorräte des Wirts aufgetrunken, obwohl sie nicht einen Tropfen Alkohol zu sich genommen hatte?
„Ist alles in Ordnung? Ihr seht verstimmt aus.“
#750
Posté 07 septembre 2010 - 04:03
Vernita ging vor Rowan in die Hocke und sah ihr direkt mit festem Blick in die Augen.
„Nun, ich habe mich gerade gefragt, warum Ihr hier im Stall übernachtet habt und nicht in Eurem Zimmer. Oder schläft es sich auf Stroh besser, als in einem weichen Bett?“ Die Elfe griff in den goldfarbenen Haufen, nahm sich ein Handvoll davon und ließ diesen demonstrativ vor den Augen der blonden Frau allmählich zu Boden rieseln.
„Und ich kann mir nur einen Grund vorstellen, warum Ihr hier seid und nicht in der Taverne.“ Vernitas Stimme klang verbittert und auch ein wenig enttäuscht. „Ihr seid letzte Nacht diesem Sareth hinterher gelaufen, richtig?“
„Nun, ich habe mich gerade gefragt, warum Ihr hier im Stall übernachtet habt und nicht in Eurem Zimmer. Oder schläft es sich auf Stroh besser, als in einem weichen Bett?“ Die Elfe griff in den goldfarbenen Haufen, nahm sich ein Handvoll davon und ließ diesen demonstrativ vor den Augen der blonden Frau allmählich zu Boden rieseln.
„Und ich kann mir nur einen Grund vorstellen, warum Ihr hier seid und nicht in der Taverne.“ Vernitas Stimme klang verbittert und auch ein wenig enttäuscht. „Ihr seid letzte Nacht diesem Sareth hinterher gelaufen, richtig?“





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