Rowan schlug die Augen nieder.
„Ja, das bin ich. Aber wie ihr seht, lebe ich noch.“
Sie zog ihre Beine zu sich heran und blieb im Schneidersitz vor der Elfe sitzen.
„Ich weiß, dass es falsch war, aber ich konnte nicht anders.“
Ihre Stimme klang traurig und kraftlos.
„Aber wenn etwas mit mir geschehen wäre, dann wärt zumindest ihr nicht davon betroffen gewesen. Und es hätte auch keine Konsequenzen für euch gehabt.“
Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
Guest_Juleiila_*
, juil. 21 2010 12:04
#751
Posté 07 septembre 2010 - 04:11
#752
Posté 07 septembre 2010 - 04:19
Die Aussage über den Umhang ignorierte sie. Sie wollte keine Meinung oder Hilfe beim Aussuchen eines Umhangs haben.
Sie seufzte, „So selbstsicher Lydia auch in die Taverne kam, ist sie noch jung, und hat scheinbar viel durchgemacht. Mehr als wohl für jemanden in dem Alter gut ist. Wahrscheinlich wurde sie in Kampfkunst unterrichtet, sonst wäre sie bestimmt nicht alleine so weit gereist. Ich finde es ja sehr edel von Euch, dass Ihr sie in Eure Obhut nehmen wollt, doch ich frage mich dabei was Ihr Euch selbst daraus erhofft. Macht Ihr das, weil Ihr ein schlechtes Gewissen wegen Eurer eigenen Tochter habt?“, sie wandte den Blick von den Stoffen ab und blickte ihn durchdringend an.
„Ich weiß nicht, ob ich Euch dabei helfen kann, und selbst wenn, helfe ich nicht Euch sondern ihr. Aber glaubt mir, auch ich hatte am Beginn keine Ahnung, wie es ist Mutter zu sein, und diese Verantwortung zu tragen... mir hat auch niemand geholfen… “, ihre Miene verzog sich und wurde nachdenklich, und ihr Blick ging wieder auf die Stoffe über.
„Ihr sollt nur nicht überstürzt handeln, bei einer solchen Angelegenheit... ich hoffe Ihr versteht was ich Euch damit sagen möchte.“
Sie nahm einen der Umhänge von einem der Haken und überprüfte die Länge. Er war zu lange und sie legte ihn wieder zur Seite, da sie nicht davon ausging, dass ihr der Händler diesen kürzen würde. Zudem wollte sie nicht noch einmal in dieses Geschäft.
Sie seufzte, „So selbstsicher Lydia auch in die Taverne kam, ist sie noch jung, und hat scheinbar viel durchgemacht. Mehr als wohl für jemanden in dem Alter gut ist. Wahrscheinlich wurde sie in Kampfkunst unterrichtet, sonst wäre sie bestimmt nicht alleine so weit gereist. Ich finde es ja sehr edel von Euch, dass Ihr sie in Eure Obhut nehmen wollt, doch ich frage mich dabei was Ihr Euch selbst daraus erhofft. Macht Ihr das, weil Ihr ein schlechtes Gewissen wegen Eurer eigenen Tochter habt?“, sie wandte den Blick von den Stoffen ab und blickte ihn durchdringend an.
„Ich weiß nicht, ob ich Euch dabei helfen kann, und selbst wenn, helfe ich nicht Euch sondern ihr. Aber glaubt mir, auch ich hatte am Beginn keine Ahnung, wie es ist Mutter zu sein, und diese Verantwortung zu tragen... mir hat auch niemand geholfen… “, ihre Miene verzog sich und wurde nachdenklich, und ihr Blick ging wieder auf die Stoffe über.
„Ihr sollt nur nicht überstürzt handeln, bei einer solchen Angelegenheit... ich hoffe Ihr versteht was ich Euch damit sagen möchte.“
Sie nahm einen der Umhänge von einem der Haken und überprüfte die Länge. Er war zu lange und sie legte ihn wieder zur Seite, da sie nicht davon ausging, dass ihr der Händler diesen kürzen würde. Zudem wollte sie nicht noch einmal in dieses Geschäft.
Modifié par Kaysallie, 07 septembre 2010 - 06:37 .
#753
Guest_Juleiila_*
Posté 07 septembre 2010 - 04:27
Guest_Juleiila_*
Azoth seufzte.
"Ja das habt Ihr richtig erkannt. Es ist weil ich ein schlechtes Gewissen wegen meiner Tochter habe. Auserdem, wo soll sie denn sonst hin? Sollen wir wirklich ein junges Mädchen weiterhin alleine umherstreifen lassen? Nur weil es Gefährlich werden könnte? Ohne uns wäre sie devinitiv schlechter dran."
Er verdrehte die Augen und hoffte das sie bald fertig damit war, sich einen Umhang auszusuchen. Ihm dauerte das alles zu lange. Aber man wusste ja. Frauen und einkaufen.
"Ich handle nicht zu überstzürzt." ,entgegnete er ihr. "Aber Ihr solltet Euch nun wirklich mal für einen Umhang entscheiden."
"Ja das habt Ihr richtig erkannt. Es ist weil ich ein schlechtes Gewissen wegen meiner Tochter habe. Auserdem, wo soll sie denn sonst hin? Sollen wir wirklich ein junges Mädchen weiterhin alleine umherstreifen lassen? Nur weil es Gefährlich werden könnte? Ohne uns wäre sie devinitiv schlechter dran."
Er verdrehte die Augen und hoffte das sie bald fertig damit war, sich einen Umhang auszusuchen. Ihm dauerte das alles zu lange. Aber man wusste ja. Frauen und einkaufen.
"Ich handle nicht zu überstzürzt." ,entgegnete er ihr. "Aber Ihr solltet Euch nun wirklich mal für einen Umhang entscheiden."
#754
Posté 07 septembre 2010 - 04:39
„Ja.. das hoffe ich zumindest. Wie wollen wir das denn wissen ob sie mit uns besser dran ist? Wo genau reisen wir als nächstes hin, gegen wen oder was werden wir kämpfen müssen… Ob das der richtige Ort für eine Dreizehnjährige ist, mag ich zu bezweifeln, aber wie gesagt wir können es nicht wissen, was ihr ohne uns vielleicht passieren würde…“
Als sie so vor sich hin sprach, fiel ihr wieder ein, dass sie wirklich keine Ahnung hatte, wo es sie als nächstes hin verschlagen würde, und dass ihnen Vernita noch sagen wollte, was sie von ihrem Kontaktmann erfahren hatte, doch Azoths Bemerkung riss sie aus den Gedanken.
„Wie bitte? Ihr handelt nicht überstürzt? Seht Euch nur an, kaum sind wir in den Laden gekommen, wollt Ihr schon, dass ich mich für etwas entscheide! Ihr handelt andauernd überstürzt, bei allem was Ihr tut. Wahrscheinlich merkt Ihr das selbst gar nicht mehr.“, genervt ging sie weiter in den Laden hinein und ließ sich provokant viel Zeit.
Als sie so vor sich hin sprach, fiel ihr wieder ein, dass sie wirklich keine Ahnung hatte, wo es sie als nächstes hin verschlagen würde, und dass ihnen Vernita noch sagen wollte, was sie von ihrem Kontaktmann erfahren hatte, doch Azoths Bemerkung riss sie aus den Gedanken.
„Wie bitte? Ihr handelt nicht überstürzt? Seht Euch nur an, kaum sind wir in den Laden gekommen, wollt Ihr schon, dass ich mich für etwas entscheide! Ihr handelt andauernd überstürzt, bei allem was Ihr tut. Wahrscheinlich merkt Ihr das selbst gar nicht mehr.“, genervt ging sie weiter in den Laden hinein und ließ sich provokant viel Zeit.
#755
Posté 07 septembre 2010 - 04:47
„Ja, es war falsch von Euch und nein, ich wäre sehr wohl betroffen gewesen“, bestätigte Vernita, bevor ihr Stimme sanfter wurde. „Denn dann hätte ich Euch verloren. Und ich hätte mir für den Rest meines Lebens Vorwürfe gemacht, dass ich nicht wachsamer gewesen bin. Außerdem hätte ich mich immer wieder gefragt, warum Ihr mir nicht genug vertraut habt, um meine Hilfe anzunehmen.“
#756
Posté 07 septembre 2010 - 04:56
Rowan war überrascht, wie sanft Vernita mit ihr sprach. Eine solche Seite hätte sie der sonst so harsch und energisch wirkenden Elfe nicht zugetraut.
Sie atmete einmal tief ein und stieß die Luft geräuschvoll wieder aus. Dann bedeutete sie Vernita, sich zu setzen.
„Es tut mir leid. Aber ich habe gelernt, niemandem zu vertrauen. Es war Teil meiner Ausbildung. Doch ich hatte zunächst Probleme damit.“
Ein Lachen entfuhr ihrer Kehle.
„Meine Ausbilder haben dafür gesorgt, dass ich am eigenen Leib erfahre, dass ich mit Vertrauen nicht weiter komme. Seitdem hab ich mich nur noch auf mich verlassen. Doch ich denke, dass ihr damit vertraut sein dürftet, oder irre ich mich?“
Sie atmete einmal tief ein und stieß die Luft geräuschvoll wieder aus. Dann bedeutete sie Vernita, sich zu setzen.
„Es tut mir leid. Aber ich habe gelernt, niemandem zu vertrauen. Es war Teil meiner Ausbildung. Doch ich hatte zunächst Probleme damit.“
Ein Lachen entfuhr ihrer Kehle.
„Meine Ausbilder haben dafür gesorgt, dass ich am eigenen Leib erfahre, dass ich mit Vertrauen nicht weiter komme. Seitdem hab ich mich nur noch auf mich verlassen. Doch ich denke, dass ihr damit vertraut sein dürftet, oder irre ich mich?“
#757
Posté 07 septembre 2010 - 05:06
"Hum?" Leanora wurde von Lydia mehr oder weniger aus dem Tiefschlaf geweckt. So gähnte sie undamenhaft laut, ohne sich die Hand vor den Mund zu halten und rieb sich die Augen. Erst dann öffnete sie vorsichtig die Lider und sah Lydia vor sich stehen.
"Mpf. Guten Morgen Lydia. Gut geschlafen?"
Als sie aufstand tat ihr wieder alles weh, eine weitere Nacht auf dem harten Boden hatte ihre Spuren hinterlassen. Sie streckte sich vorsichtig.
"Ah.. tut das gut. Na das mit dem Bett ist schon in Ordnung, ich habe bereits die Nacht zuvor auf dem Fußboden verbracht. Aber ich denke, wenn ich heute nochmal auf dem Boden schlafen muß dann werde ich den Pferdestall vorziehen."
Sie sah, dass Lydia ihr das Korsett mit bittendem Blick entgegen hielt.
"Natürlich helfe ich Dir."
Lydia drehte sich um und Lea zog und zerrte an den Schnüren, bis das Oberteil endgültig richtig sass.
Dann unterzog sie sich einer kurzen Wäsche, zog sich selber weiche Wildlederhosen und einen cremefarbigen Rollkragen Pullover an und meinte:
"Na los, laß uns frühstücken. Ich habe Hunger."
Sie wartete erst gar nicht auf eine Antwort Lydias, sondern verließ das Zimmer und begab sich in die Schankstube, wo sie gleich darauf Milch und Brot bestellte.
"Mpf. Guten Morgen Lydia. Gut geschlafen?"
Als sie aufstand tat ihr wieder alles weh, eine weitere Nacht auf dem harten Boden hatte ihre Spuren hinterlassen. Sie streckte sich vorsichtig.
"Ah.. tut das gut. Na das mit dem Bett ist schon in Ordnung, ich habe bereits die Nacht zuvor auf dem Fußboden verbracht. Aber ich denke, wenn ich heute nochmal auf dem Boden schlafen muß dann werde ich den Pferdestall vorziehen."
Sie sah, dass Lydia ihr das Korsett mit bittendem Blick entgegen hielt.
"Natürlich helfe ich Dir."
Lydia drehte sich um und Lea zog und zerrte an den Schnüren, bis das Oberteil endgültig richtig sass.
Dann unterzog sie sich einer kurzen Wäsche, zog sich selber weiche Wildlederhosen und einen cremefarbigen Rollkragen Pullover an und meinte:
"Na los, laß uns frühstücken. Ich habe Hunger."
Sie wartete erst gar nicht auf eine Antwort Lydias, sondern verließ das Zimmer und begab sich in die Schankstube, wo sie gleich darauf Milch und Brot bestellte.
#758
Posté 07 septembre 2010 - 05:26
Vernita nahm das Angebot der blonden Frau an und ließ sich auf dem Boden nieder. Dann setzte sie ihren Helm ab und zeigte ihrem Gegenüber noch einmal ihre Narbe.
„Ihr habt diese Narbe schon einmal gesehen, Rowan“, meinte sie dann, während sie mit ihrem Finger über selbige fuhr. „Und wenn Ihr an Lothering zurückdenkt, dann wisst Ihr auch noch, dass mein restlicher Körper nicht viel besser aussieht.“
Sie machte eine kurze Pause, wobei sie ihren Helm neben sich auf den Boden legte. „Ich habe nach dem Tod meiner Eltern und...meines Kindes auch niemals irgendjemandem vertraut. Nicht einmal dem Grauen Wächter, der mich rekrutiert hatte, da er dies auch nur aus Eigennutz tat. Meinen Kontaktmann habe ich gestern mit einer Armbrust bedroht, damit er keine Gelegenheit bekam, mich zu hintergehen. Vertrauen war bisher immer ein Fremdwort für mich.“
Die Elfe hielt erneut für einen Moment inne, in dem sie sehr nachdenklich wirkte. Dann legte sich plötzlich ein Lächeln auf ihre Lippen. „Doch seid ich Euch und auch Miandra kenne, habe ich festgestellt, wie feige ich doch war. Denn es ist leicht, niemandem sein Vertrauen zu schenken und sich nur auf sich selbst zu verlassen. Doch sich einer anderen Person zu offenbaren und für sie da zu sein, erfordert viel Mut und Stärke. Viel Schmerz und Leid kann daraus erwachsen, aber auch ein Gefühl der Glückseeligkeit.“
Sie fing mit einem Mal an zu lachen, als ihr bewusst wurde, was sie soeben gesagt hatte. „Verdammt, ich höre mich schon an, wie ein altes Waschweib.“
„Ihr habt diese Narbe schon einmal gesehen, Rowan“, meinte sie dann, während sie mit ihrem Finger über selbige fuhr. „Und wenn Ihr an Lothering zurückdenkt, dann wisst Ihr auch noch, dass mein restlicher Körper nicht viel besser aussieht.“
Sie machte eine kurze Pause, wobei sie ihren Helm neben sich auf den Boden legte. „Ich habe nach dem Tod meiner Eltern und...meines Kindes auch niemals irgendjemandem vertraut. Nicht einmal dem Grauen Wächter, der mich rekrutiert hatte, da er dies auch nur aus Eigennutz tat. Meinen Kontaktmann habe ich gestern mit einer Armbrust bedroht, damit er keine Gelegenheit bekam, mich zu hintergehen. Vertrauen war bisher immer ein Fremdwort für mich.“
Die Elfe hielt erneut für einen Moment inne, in dem sie sehr nachdenklich wirkte. Dann legte sich plötzlich ein Lächeln auf ihre Lippen. „Doch seid ich Euch und auch Miandra kenne, habe ich festgestellt, wie feige ich doch war. Denn es ist leicht, niemandem sein Vertrauen zu schenken und sich nur auf sich selbst zu verlassen. Doch sich einer anderen Person zu offenbaren und für sie da zu sein, erfordert viel Mut und Stärke. Viel Schmerz und Leid kann daraus erwachsen, aber auch ein Gefühl der Glückseeligkeit.“
Sie fing mit einem Mal an zu lachen, als ihr bewusst wurde, was sie soeben gesagt hatte. „Verdammt, ich höre mich schon an, wie ein altes Waschweib.“
#759
Posté 07 septembre 2010 - 05:31
Lydia stöhnte , als Leanora ihr das Korsett zuschnürte . " Dankesher , alleine ist das immer so ein Krampf . "
Sie wusch sich , kleidete sich an und verstaute ihre Waffen , die sie über Nacht abgelegt hatte . Sie eilte Leanora nach hinunter in die Taverne und setzte sich zu ihr . " Danke nochmals , aber die nächsten Nächte verbringt ihr wieder in eurem Bett . " Sie lächelte noch etwas verschlafen , die Haare waren ein einziges Chaos , aber wann waren sie das nicht . sie schüttelte den Kopf und fuhr sich mit den Fingern durch die Haare und nahm sie zu einem Pferdeschwanz zusammen .
" So gut wie heute habe ich warscheinlich ein ganzes Jahr nicht geschlafen . " Gähnte sie und lächelte Leanora an .
Sie wusch sich , kleidete sich an und verstaute ihre Waffen , die sie über Nacht abgelegt hatte . Sie eilte Leanora nach hinunter in die Taverne und setzte sich zu ihr . " Danke nochmals , aber die nächsten Nächte verbringt ihr wieder in eurem Bett . " Sie lächelte noch etwas verschlafen , die Haare waren ein einziges Chaos , aber wann waren sie das nicht . sie schüttelte den Kopf und fuhr sich mit den Fingern durch die Haare und nahm sie zu einem Pferdeschwanz zusammen .
" So gut wie heute habe ich warscheinlich ein ganzes Jahr nicht geschlafen . " Gähnte sie und lächelte Leanora an .
#760
Posté 07 septembre 2010 - 05:37
Rowan war überrascht, als sie hörte, dass Vernita ein Kind gehabt hatte. Doch sie schob diese Information beiseite. Darauf konnte sie später noch zu sprechen kommen. Jetzt galt ihre Aufmerksamkeit zunächst wichtigerem.
Sie holte noch einmal tief Luft bevor sie weiter sprach.
„Es...ist für mich sehr ungewohnt, mit jemandem im Vertrauen zu sprechen. Doch ich denke, es ist an der Zeit dafür.“
Sie rutschte unbehaglich im Stroh hin und her und korrigierte ihren Sitz.
„Ich....fürchte ich brauche eure Hilfe.“
Unsicher schaute sie die Elfe an.
„Wenn ihr nichts dagegen habt, hätte ich gerne euren Rat.“
Sie machte sich darauf gefasst, dass die Elfe ihr mit Ablehnung begegnen würde, vielleicht sogar mit Spott. Zumindest wäre das die Reaktion, die Rowan seit ihrer Kindheit gewohnt war. Schon lange hatte sie niemanden mehr um Hilfe gebeten.
Sie holte noch einmal tief Luft bevor sie weiter sprach.
„Es...ist für mich sehr ungewohnt, mit jemandem im Vertrauen zu sprechen. Doch ich denke, es ist an der Zeit dafür.“
Sie rutschte unbehaglich im Stroh hin und her und korrigierte ihren Sitz.
„Ich....fürchte ich brauche eure Hilfe.“
Unsicher schaute sie die Elfe an.
„Wenn ihr nichts dagegen habt, hätte ich gerne euren Rat.“
Sie machte sich darauf gefasst, dass die Elfe ihr mit Ablehnung begegnen würde, vielleicht sogar mit Spott. Zumindest wäre das die Reaktion, die Rowan seit ihrer Kindheit gewohnt war. Schon lange hatte sie niemanden mehr um Hilfe gebeten.
#761
Posté 07 septembre 2010 - 05:44
„Seid wir uns kennen, habe ich Euch stets meine Hilfe und ein offenes Ohr angeboten, welches Ihr bis immer abgelehnt habt. Und nun, wo Ihr endlich dieses Angebot annehmt, werde ich Euch mit Sicherheit nicht hängen lassen, Rowan“, erwiderte Vernita mit einem gewinnbringenden Lächeln auf den Lippen. „Also, worum geht es?“
#762
Posté 07 septembre 2010 - 05:55
„Es geht um Sareth. Ich war gestern Nacht noch bei ihm und wollte ihn zur Rede stellen. Aber er hat alles andere als so reagiert, wie ich es erwartet hab. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob er wirklich hier her gekommen ist, um mich zur Rechenschaft zu ziehen.“
Verzweifelt sah sie die Elfe an.
„Er hat es zugelassen, dass ich ihm eine Klinge an den Hals drücke und sein Leben in meine Hände gelegt. Natürlich weiß ich, dass er sich von unserer Ausbildung eine Menge abgeschaut hat und ebenfalls in der Kunst der Täuschung bewandert ist, aber trotzdem hab ich große Zweifel daran, dass er mir etwas vormacht. Ich weiß einfach nicht, was ich glauben soll.“
Die Gefühle des gestrigen Abends kamen in ihr hoch und sie krampfte ihre beiden Hände zusammen, als sie merkte, dass sie etwas in ihrer Linken hielt. Sie öffnete die Hand und fand darin Sareths Siegelring, den sie ungläubig anstarrte.
Verzweifelt sah sie die Elfe an.
„Er hat es zugelassen, dass ich ihm eine Klinge an den Hals drücke und sein Leben in meine Hände gelegt. Natürlich weiß ich, dass er sich von unserer Ausbildung eine Menge abgeschaut hat und ebenfalls in der Kunst der Täuschung bewandert ist, aber trotzdem hab ich große Zweifel daran, dass er mir etwas vormacht. Ich weiß einfach nicht, was ich glauben soll.“
Die Gefühle des gestrigen Abends kamen in ihr hoch und sie krampfte ihre beiden Hände zusammen, als sie merkte, dass sie etwas in ihrer Linken hielt. Sie öffnete die Hand und fand darin Sareths Siegelring, den sie ungläubig anstarrte.
#763
Posté 07 septembre 2010 - 06:09
"Siehst Du, dann kannst Du auch ruhig den Rest der Nächte das Bett haben. Ich kann ohne weiteres im Stroh schlafen, das habe ich zu Hause auch öfter getan. Du solltest auch etwas frühstücken, denke ich."
Sie winkte dem Wirt, dass er noch einen Krug Milch bringen sollte. Gerade für das Mädchen war Milch mit Sicherheit das Beste. Der Kellner brachte gewünschtes, dazu einen Obstkorb, frische Marmelade und Butter, Käse, Wurst und eine Auswahl an Brotscheiben.
Leanora griff zu und verputzte einige Scheiben. Sie hatte ohnehin einen gesunden Appetit, aber mit dem Training der beiden Tage hätte sie wohl ein ganzes Schwein zum Frühstück vertilgen können, soviel Hunger hatte sie.
Zwischen den Bissen beobachtete sie Lydia.
"Ich hoffe, Vernita ist auch bald wach. Ich muß dringen mit ihr sprechen, denn um ehrlich zu sein traue ich mich nicht so ohne weiteres in die Stadt. Aber abwarten, was Vernita dazu sagt."
Sie winkte dem Wirt, dass er noch einen Krug Milch bringen sollte. Gerade für das Mädchen war Milch mit Sicherheit das Beste. Der Kellner brachte gewünschtes, dazu einen Obstkorb, frische Marmelade und Butter, Käse, Wurst und eine Auswahl an Brotscheiben.
Leanora griff zu und verputzte einige Scheiben. Sie hatte ohnehin einen gesunden Appetit, aber mit dem Training der beiden Tage hätte sie wohl ein ganzes Schwein zum Frühstück vertilgen können, soviel Hunger hatte sie.
Zwischen den Bissen beobachtete sie Lydia.
"Ich hoffe, Vernita ist auch bald wach. Ich muß dringen mit ihr sprechen, denn um ehrlich zu sein traue ich mich nicht so ohne weiteres in die Stadt. Aber abwarten, was Vernita dazu sagt."
#764
Posté 07 septembre 2010 - 06:20
Lydia machte große Augen und griff nach dem Krug . Er war groß und schwer , doch nichts mochte sie lieber als Milch . Gierig Trank sie den Humpen ganz aus . Sie schaute Leanora an und leckte sich den Michbart von der Oberlippe . Grinsend griff sie nach Brot und Marmelade .
Unvermittelt fragte sie . " Sagt Leanora , würdet ihr später etwas mit mit fechten ? "
Unvermittelt fragte sie . " Sagt Leanora , würdet ihr später etwas mit mit fechten ? "
#765
Posté 07 septembre 2010 - 06:33
Leanora schluckte bedächtig ihren Bissen hinunter bevor sie antwortete.
"Nun, von mir aus. Ich muß ohnehin üben" lachte sie Lydia an.
Langsam wurde sie auch unruhig. Dass Vernita so lange schlief, war ihr nicht ganz geheuer. Und von den anderen hatte sie auch noch keinen gesehen, nur der Magier, der auf dem Stuhl leise vor sich hin schnarchte. Der Kellner kam vorbei mit neuer Milch, und gab Lea die Auskunft, dass Miandra und Azoth bereits unterwegs waren.
"Nun, von mir aus. Ich muß ohnehin üben" lachte sie Lydia an.
Langsam wurde sie auch unruhig. Dass Vernita so lange schlief, war ihr nicht ganz geheuer. Und von den anderen hatte sie auch noch keinen gesehen, nur der Magier, der auf dem Stuhl leise vor sich hin schnarchte. Der Kellner kam vorbei mit neuer Milch, und gab Lea die Auskunft, dass Miandra und Azoth bereits unterwegs waren.
#766
Posté 07 septembre 2010 - 06:38
„Hmm, für einen Attentäter war das wirklich ein sehr merkwürdiges Verhalten“, erwiderte Vernita nachdenklich und kratzte sich dabei am Kopf. „Allerdings hattet Ihr gesagt, dass Ihr Euch von früher her kennt, nicht wahr? Dann weiß er auch, dass Ihr niemals einen Wehrlosen töten würdet. Es könnte also durchaus auch nur ein perfider Plan sein, um Euch in die Irre zu führen. Vielleicht geht es dabei nicht nur darum, Euch das Leben zu nehmen, sondern Euch auch noch zu bestrafen, indem er Euch mit Schuldgefühlen überlädt oder nur Euer Vertrauen erringen will, damit er Euch verraten kann. Das würde die ganze Sache sehr viel schmerzhafter für Euch machen, als Euch einfach eine Klinge in den Leib zu stoßen.“
Die Elfe schaute einen Moment nachdenklich an die Decke, bevor sie ihr Gegenüber wieder ansah. „Ich würde ihm jedenfalls nicht trauen, was wohl daran liegt, dass ich eh keinem Mann vertraue. Sie reden viel und sind mit ihren Schwüren schnell bei der Sache. Nur wenn es darum geht, diese einzulösen, dann können sie sich plötzlich an nichts mehr erinnern. Mir ist noch kein Mann begegnet, der seinen großen Worten auch nur annähernd entsprochen hätte.“
Der Ausdruck in Vernitas Gesicht wurde wieder sehr ernst, als sie weitersprach. „Aber wenn Euch soviel daran liegt, dann rede ich mal mit dem Kerl. Sollte er tatsächlich ehrliche Absichten haben, dann könnte er uns von Nutzen sein. Nur eins sollte Euch klar sein, Rowan. Sollte ich das Gefühl haben, dass er uns hintergehen will, oder Euch oder sonst jemanden aus unserer Gruppe etwas anzutun gedenkt, dann mache ich kurzen Prozess mit ihm. Und außerdem bitte ich Euch darum, ihm nicht noch einmal allein unter die Augen zu treten, bis er uns bewiesen hat, dass wir ihm trauen können.“
Die Elfe schaute einen Moment nachdenklich an die Decke, bevor sie ihr Gegenüber wieder ansah. „Ich würde ihm jedenfalls nicht trauen, was wohl daran liegt, dass ich eh keinem Mann vertraue. Sie reden viel und sind mit ihren Schwüren schnell bei der Sache. Nur wenn es darum geht, diese einzulösen, dann können sie sich plötzlich an nichts mehr erinnern. Mir ist noch kein Mann begegnet, der seinen großen Worten auch nur annähernd entsprochen hätte.“
Der Ausdruck in Vernitas Gesicht wurde wieder sehr ernst, als sie weitersprach. „Aber wenn Euch soviel daran liegt, dann rede ich mal mit dem Kerl. Sollte er tatsächlich ehrliche Absichten haben, dann könnte er uns von Nutzen sein. Nur eins sollte Euch klar sein, Rowan. Sollte ich das Gefühl haben, dass er uns hintergehen will, oder Euch oder sonst jemanden aus unserer Gruppe etwas anzutun gedenkt, dann mache ich kurzen Prozess mit ihm. Und außerdem bitte ich Euch darum, ihm nicht noch einmal allein unter die Augen zu treten, bis er uns bewiesen hat, dass wir ihm trauen können.“
#767
Posté 07 septembre 2010 - 06:45
Rowan schloss die Finger wieder um den Ring.
„Ok. Ich werde mich zurück halten, bis ihr mit ihm gesprochen habt. Und ich bete zum Erbauer, dass es nicht zu einem Kampf kommen wird.“
Sie schaute auf.
„Bitte seid vorsichtig. Er hat sehr viel Erfahrung und weiß durchaus mit seiner Waffe umzugehen.“
Wieder traten ihr Tränen in die Augen bei dem Gedanken daran, dass einem von beiden etwas passieren könnte. Was hatte sie nur angerichtet? Einen schlechten Ausgang würde sie sich nie verzeihen.
„Ok. Ich werde mich zurück halten, bis ihr mit ihm gesprochen habt. Und ich bete zum Erbauer, dass es nicht zu einem Kampf kommen wird.“
Sie schaute auf.
„Bitte seid vorsichtig. Er hat sehr viel Erfahrung und weiß durchaus mit seiner Waffe umzugehen.“
Wieder traten ihr Tränen in die Augen bei dem Gedanken daran, dass einem von beiden etwas passieren könnte. Was hatte sie nur angerichtet? Einen schlechten Ausgang würde sie sich nie verzeihen.
#768
Guest_Juleiila_*
Posté 07 septembre 2010 - 06:46
Guest_Juleiila_*
"Ja genau, ich merke es selbst nicht mehr!" ,rief er genervt hinterher. Er begab sich schon mal zum Thresen, und wartete auf Miandra. Er stüzte sich mit seinem Arm ab, und blickte zum Ladenbesitzer welcher ihm einen fragenden Blick zuwarf.
"Keine Sorge ich klaue schon nicht." ,meinte Azoth lachend, woraufhin Ladenbesitzer ihm nur ein Grummeln schenkte.
"Keine Sorge ich klaue schon nicht." ,meinte Azoth lachend, woraufhin Ladenbesitzer ihm nur ein Grummeln schenkte.
Modifié par Juleiila, 07 septembre 2010 - 06:52 .
#769
Posté 07 septembre 2010 - 06:55
„Ich bin immer vorsichtig, wenn ich einem potenziellen Feind gegenübertrete. Auch wenn ich die Erfahrung gemacht habe, dass Speerkämpfer sich aufgrund ihrer höheren Reichweite gern selbst überschätzen, so habe ich bisher noch keinen Gegner unterschätzt“, versicherte Vernita, wobei sie ihren Helm wieder aufsetzte und anschließend aufstand. „Also, wo ist er? Ihr könnt mich auch gerne begleiten, wenn Ihr wollt.“
#770
Posté 07 septembre 2010 - 06:57
" Leanora , das ist zu freundlich von dir ...- ich darf doch du sagen ... oder ? " fragte sie kleinlaut und blickte etwas beschämt . Erwachsene redete sie normalerweise immer höflich an . " Tut mir Leid " , sagte sie leise und knabberte an ihrer fünften scheibe Brot mit Butter , Sahne und Honig .
#771
Posté 07 septembre 2010 - 07:40
Rowan erhob sich und klopfte sich das Stroh von der Rüstung. Sie strich ihrem Braunen noch einmal über die Stirn und verließ dann zusammen mit Vernita den Stall. Es war nicht weit bis zu der Sackgasse, in der sie Sareth in der vergangenen Nacht getroffen hatten. Rowan hoffte, dass er dort geblieben war. Ansonsten wusste sie nicht, wo sie ihn suchen sollte.
Schweigend gingen die beiden Frauen nebeneinander her. Der Tag war eben erst angebrochen und die Sonne hatte es noch nicht geschafft, den Nebel vollständig aus den Straßen zu vertreiben. Die Kälte der Nacht hing noch zwischen den Häusern und die Fensterscheiben der meisten waren beschlagen.
Rowan bog in die Gasse ein, an deren Ende sie Sareth erhoffte. Mit einem Blick zu Vernita zeigte sie dieser, dass es nicht mehr weit war. Schon fing zu ihrer rechten die Mauer an, auf der sie sich gestern genähert hatte. Nur noch um diese letzte Biegung und der Baum würde vor ihnen auftauchen.
Schweigend gingen die beiden Frauen nebeneinander her. Der Tag war eben erst angebrochen und die Sonne hatte es noch nicht geschafft, den Nebel vollständig aus den Straßen zu vertreiben. Die Kälte der Nacht hing noch zwischen den Häusern und die Fensterscheiben der meisten waren beschlagen.
Rowan bog in die Gasse ein, an deren Ende sie Sareth erhoffte. Mit einem Blick zu Vernita zeigte sie dieser, dass es nicht mehr weit war. Schon fing zu ihrer rechten die Mauer an, auf der sie sich gestern genähert hatte. Nur noch um diese letzte Biegung und der Baum würde vor ihnen auftauchen.
#772
Posté 07 septembre 2010 - 08:06
Vernita und Rowan bewegten sich um die nächste Kurve. Die Muskeln der Elfe spannten sich. Sie machte sich bereit. Bewegte ständig ihre Finger, um jegliche Verkrampftheit aus ihren Gliedern zu vertreiben, damit sie schnell zu ihren Schwertern greifen konnte, falls es nötig werden sollte.
Von weitem sah sie schon den Mann in seiner alten Rüstung an dem Baum in der kleinen runden Gasse gelehnt liegen. Als er die beiden Frauen erblickte, klopfte er seine Pfeife aus und stand auf.
„Bleibt etwas zurück, Rowan“, meinte Vernita, während sie weiter auf den Mann zuging. Dicht außerhalb der Reichweite seines Speeres blieb sie schließlich stehen und musterte ihr Gegenüber eindringlich.
„Rowan hat mir erzählt, dass du sie von früher her kennst“, begann sie mit harter Stimme. „Was willst du von ihr? Und warum bist du in Ferelden?“
Von weitem sah sie schon den Mann in seiner alten Rüstung an dem Baum in der kleinen runden Gasse gelehnt liegen. Als er die beiden Frauen erblickte, klopfte er seine Pfeife aus und stand auf.
„Bleibt etwas zurück, Rowan“, meinte Vernita, während sie weiter auf den Mann zuging. Dicht außerhalb der Reichweite seines Speeres blieb sie schließlich stehen und musterte ihr Gegenüber eindringlich.
„Rowan hat mir erzählt, dass du sie von früher her kennst“, begann sie mit harter Stimme. „Was willst du von ihr? Und warum bist du in Ferelden?“
#773
Posté 07 septembre 2010 - 08:41
Sareth packte seine Pfeife in die Tasche und blinzelte einmal mit den Augen.Er hatte die gesamte Nacht nicht geschlafen sondern die Sterne beobachtet und zu gesehen wie der Himmel immer mehr in ein Orange getaucht wurde.Und nun wollte er sich auch sicher sein,das es wieder die unverschämte Elfe vom vorigen Tag ist,die ihn wieder anbellte.
"Ich bin in Ferelden,weil ich ihn Orlais nicht mehr bleiben konnte und wollte.Ich habe mit meinen Herren dort gebrochen und wollte ein einfaches Leben hier in Ferelden führen."Er hielt kurz inne und holte dann wieder aus."Und ich wollte Rowan wiedersehen.Ich habe es stets bedauert ihr nicht gefolgt zu sein."
Dabei blickte er zu Rowan rüber und sah sanft in ihre Augen.
"Ich bin in Ferelden,weil ich ihn Orlais nicht mehr bleiben konnte und wollte.Ich habe mit meinen Herren dort gebrochen und wollte ein einfaches Leben hier in Ferelden führen."Er hielt kurz inne und holte dann wieder aus."Und ich wollte Rowan wiedersehen.Ich habe es stets bedauert ihr nicht gefolgt zu sein."
Dabei blickte er zu Rowan rüber und sah sanft in ihre Augen.
#774
Posté 07 septembre 2010 - 08:47
Lea blickte Lydia vergnügt zu, als diese mit gutem Appetit aß.
"Natürlich darfst Du mich duzen, ich dachte das hätten wir gestern noch geklärt. Aber da warst Du wahrscheinlich schon zu müde", lächelte sie die Kleine liebevoll an.
"Natürlich darfst Du mich duzen, ich dachte das hätten wir gestern noch geklärt. Aber da warst Du wahrscheinlich schon zu müde", lächelte sie die Kleine liebevoll an.
#775
Posté 07 septembre 2010 - 08:54
Nachdem Miandra mit Absicht Zeit vertrödelt hatte, fand sie schließlich einen Umhang, der ihrer Größe entsprach und dieselbe Farbe hatte, wie ihr alter Umhang. Mit einem leicht schadenfrohen Lächeln auf dem Gesicht, welches Azoth galt, zahlte sie schließlich, und ließ den alten Umhang beim Händler. Er meinte daraus könnte er noch etwas herstellen, und Miandras Gedanke dabei war nur noch, 'Na wenn er meint..'.
"Also schön, genug von den Kinkerlitzchen..", ihr Lächeln verschwand und sie schloss die Knöpfe des Umhangs, "Was ich noch sagen wollte... so schön das Lächeln eines Kindes auch sein mag, vergesst nicht, welches das Eure ist... und keine Sorge, wenn ich sehe, dass Ihr nicht mehr weiter wisst, werde ich so oder so nicht anders können, als einzugreifen.", sie seufzte und fuhr flüsternd fort, auch wenn der Laden inzwischen, abgesehen von ihnen und dem Händler, komplett leer war, "Aber wie dem auch sei, lasst uns gehen, Vernita wollte uns schließlich noch mitteilen, was sie von ihrem Kontaktmann erfahren hat."
Ohne eine rechte Antwort abzuwarten ging sie zur Türe und öffnete diese.
Und bei dem Anblick, schien ihr Herz für einige Sekunden still zu stehen vor Schock.
Vor dem Laden hatten sich um die fünfzehn Wachen von Denerim versammelt und diesen umstellt. Miandra war nicht dazu fähig sie in diesem Moment zu zählen, sondern stand nur regungslos da. Einige von ihnen richteten Armbrüste direkt in ihre Richtung, jederzeit bereit einen Bolzen abzuschießen, um damit ihr Herz zu durchbohren. Doch dann wagte sie einen Blick nach links und rechts, sah, dass es keine Fluchtmöglichkeiten gab.
Sie saßen in einer Falle.
Doch wie kam es überhaupt dazu?
Ihr Blick fiel auf eine Frau, die mit einem der Wachen etwas flüsterte. Sie kannte die Frau nicht, doch ihr kam das Gesicht irgendwie bekannt vor.
Miandras Sinne setzen wieder ein, und sie wusste, nun durften sie sich nicht durch ihre Nervosität verraten, sondern mussten der Sache erstmals auf den Grund gehen, doch noch bevor sie etwas sagen konnte, ergriff eine der Wachen - an dessen Rüstung man erkennen konnte, dass er wohl hier das Sagen hatte - das Wort.
"Legt Eure Waffen nieder!"
Natürlich galt dieser Satz Azoth und Miandra. Miandra zögerte, doch anstatt ihre Waffen abzulegen, räusperte sie sich, "Dürften wir vielleicht erfahren, aus welchem Grund, Ihr Eure Leute dazu befehligt, mit ihren Armbrüsten auf uns zu zielen?"
Der Kommandant wollte gerade antworten, als die Frau, welche die gesamte Zeit hinter den bewaffneten und gerüsteten Männern stand, nach vor trat und leicht hysterisch zu schreien begann, "Lasst Euch nicht von den beiden täuschen! Ich habe es mit eigenen Ohren gehört, und sie mit eigenen Augen gesehen!"
Die Wache zog die Frau, welche erbost die Faust in die Höhe hielt, an der Schulter wieder nach hinten, damit sie nicht ins Schussfeld lief.
"Diese Frau behauptet, sie hätte Euch sowie drei Weitere dabei beobachtet, wie Ihr zwei Menschen hier in Denerim, am helllichten Tag, umgebracht, und anschließend die Leichen irgendwo versteckt habt." fügte der Kommandant schließlich mit lauter und beherrschter Stimme hinzu.
Miandra spürte wie ihr einige kalte Schweißtropfen den Rücken und an den Schläfen hinab liefen, und sich ihr Magen zu drehen begann. Doch sie durfte sich nichts anmerken lassen, das wusste sie, und das redete sie sich immer wieder ein. Andernfalls wären sie wohl verloren gewesen.
"Und Ihr glaubt alles was man Euch erzählt? Vielleicht ist ja eine Verrückte, die das alles nur geträumt hat, ich für meinen Teil habe zumindest keine Ahnung wovon sie redet."
Der Kommandant warf der Frau, deren Schulter er noch immer festhielt, einen nachdenklichen Blick zu.
"Oh nein, ich bin keineswegs verrückt! Ich kann es beweisen, dass Ihr es wart! Ich wohne in dieser Gasse, wo Ihr dachtet, Ihr seid ungestört! Ich saß am Fenster im zweiten Stock, und ich werde wohl auf ewig Albträume davon haben, wie Ihr und Eure Freunde diese beiden Leute kaltblütig umgebracht habt..", sie schluchzte und begann in ihrer Tasche zu wühlen.
Miandras Miene verzog sich. Beweisen? Wie wollte sie das beweisen?
Die Frau nahm einen Dolch aus ihrer Tasche, welcher fein säuberlich in ein weißes Tuch eingewickelt war. Sie nahm das Tuch nicht ab, sondern streckte den Dolch dem Kommandanten entgegen, "Hier überzeugt Euch selbst.", sie warf Miandra und Azoth noch ein nahezu böse wirkendes Grinsen zu.
Der Kommandant nahm die Waffe verwundert entgegen, und ließ das Tuch zu Boden fallen.
Miandra starrte auf den Dolch, und ihre Erinnerung kam zurück. Sie ließ den Dolch zu Boden fallen, bevor sie weglief, und war nie zurückgekehrt um ihn aufzuheben. Der Dolch mit dem sie ihren Vater tötete, und dessen Blut noch daran haftete. Der Dolch, von dem sie einen zweiten hatte.
Der Moment schien zeitlos, doch sie fasste all ihre Beherrschung zusammen, aber ehe sie zu Wort kam, begann diese vorlaute Frau erneut sich wichtig zu machen, "Seht sie trägt denselben Dolch! Wie wahrscheinlich ist es denn, dass es mehrere von diesen Waffen gibt, die genau gleich aussehen!"
"Also schön, genug von den Kinkerlitzchen..", ihr Lächeln verschwand und sie schloss die Knöpfe des Umhangs, "Was ich noch sagen wollte... so schön das Lächeln eines Kindes auch sein mag, vergesst nicht, welches das Eure ist... und keine Sorge, wenn ich sehe, dass Ihr nicht mehr weiter wisst, werde ich so oder so nicht anders können, als einzugreifen.", sie seufzte und fuhr flüsternd fort, auch wenn der Laden inzwischen, abgesehen von ihnen und dem Händler, komplett leer war, "Aber wie dem auch sei, lasst uns gehen, Vernita wollte uns schließlich noch mitteilen, was sie von ihrem Kontaktmann erfahren hat."
Ohne eine rechte Antwort abzuwarten ging sie zur Türe und öffnete diese.
Und bei dem Anblick, schien ihr Herz für einige Sekunden still zu stehen vor Schock.
Vor dem Laden hatten sich um die fünfzehn Wachen von Denerim versammelt und diesen umstellt. Miandra war nicht dazu fähig sie in diesem Moment zu zählen, sondern stand nur regungslos da. Einige von ihnen richteten Armbrüste direkt in ihre Richtung, jederzeit bereit einen Bolzen abzuschießen, um damit ihr Herz zu durchbohren. Doch dann wagte sie einen Blick nach links und rechts, sah, dass es keine Fluchtmöglichkeiten gab.
Sie saßen in einer Falle.
Doch wie kam es überhaupt dazu?
Ihr Blick fiel auf eine Frau, die mit einem der Wachen etwas flüsterte. Sie kannte die Frau nicht, doch ihr kam das Gesicht irgendwie bekannt vor.
Miandras Sinne setzen wieder ein, und sie wusste, nun durften sie sich nicht durch ihre Nervosität verraten, sondern mussten der Sache erstmals auf den Grund gehen, doch noch bevor sie etwas sagen konnte, ergriff eine der Wachen - an dessen Rüstung man erkennen konnte, dass er wohl hier das Sagen hatte - das Wort.
"Legt Eure Waffen nieder!"
Natürlich galt dieser Satz Azoth und Miandra. Miandra zögerte, doch anstatt ihre Waffen abzulegen, räusperte sie sich, "Dürften wir vielleicht erfahren, aus welchem Grund, Ihr Eure Leute dazu befehligt, mit ihren Armbrüsten auf uns zu zielen?"
Der Kommandant wollte gerade antworten, als die Frau, welche die gesamte Zeit hinter den bewaffneten und gerüsteten Männern stand, nach vor trat und leicht hysterisch zu schreien begann, "Lasst Euch nicht von den beiden täuschen! Ich habe es mit eigenen Ohren gehört, und sie mit eigenen Augen gesehen!"
Die Wache zog die Frau, welche erbost die Faust in die Höhe hielt, an der Schulter wieder nach hinten, damit sie nicht ins Schussfeld lief.
"Diese Frau behauptet, sie hätte Euch sowie drei Weitere dabei beobachtet, wie Ihr zwei Menschen hier in Denerim, am helllichten Tag, umgebracht, und anschließend die Leichen irgendwo versteckt habt." fügte der Kommandant schließlich mit lauter und beherrschter Stimme hinzu.
Miandra spürte wie ihr einige kalte Schweißtropfen den Rücken und an den Schläfen hinab liefen, und sich ihr Magen zu drehen begann. Doch sie durfte sich nichts anmerken lassen, das wusste sie, und das redete sie sich immer wieder ein. Andernfalls wären sie wohl verloren gewesen.
"Und Ihr glaubt alles was man Euch erzählt? Vielleicht ist ja eine Verrückte, die das alles nur geträumt hat, ich für meinen Teil habe zumindest keine Ahnung wovon sie redet."
Der Kommandant warf der Frau, deren Schulter er noch immer festhielt, einen nachdenklichen Blick zu.
"Oh nein, ich bin keineswegs verrückt! Ich kann es beweisen, dass Ihr es wart! Ich wohne in dieser Gasse, wo Ihr dachtet, Ihr seid ungestört! Ich saß am Fenster im zweiten Stock, und ich werde wohl auf ewig Albträume davon haben, wie Ihr und Eure Freunde diese beiden Leute kaltblütig umgebracht habt..", sie schluchzte und begann in ihrer Tasche zu wühlen.
Miandras Miene verzog sich. Beweisen? Wie wollte sie das beweisen?
Die Frau nahm einen Dolch aus ihrer Tasche, welcher fein säuberlich in ein weißes Tuch eingewickelt war. Sie nahm das Tuch nicht ab, sondern streckte den Dolch dem Kommandanten entgegen, "Hier überzeugt Euch selbst.", sie warf Miandra und Azoth noch ein nahezu böse wirkendes Grinsen zu.
Der Kommandant nahm die Waffe verwundert entgegen, und ließ das Tuch zu Boden fallen.
Miandra starrte auf den Dolch, und ihre Erinnerung kam zurück. Sie ließ den Dolch zu Boden fallen, bevor sie weglief, und war nie zurückgekehrt um ihn aufzuheben. Der Dolch mit dem sie ihren Vater tötete, und dessen Blut noch daran haftete. Der Dolch, von dem sie einen zweiten hatte.
Der Moment schien zeitlos, doch sie fasste all ihre Beherrschung zusammen, aber ehe sie zu Wort kam, begann diese vorlaute Frau erneut sich wichtig zu machen, "Seht sie trägt denselben Dolch! Wie wahrscheinlich ist es denn, dass es mehrere von diesen Waffen gibt, die genau gleich aussehen!"





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