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Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2750 réponses à ce sujet

#776
Guest_Juleiila_*

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Azoth fing zu lachen an, und blickte zu der Frau. Er kniff seine Augen zusammen ehe er seinen Blick zu dem Kommandanten wandte.

"Wollt Ihr wirklich dieser Frau glauben? Sie hat den Dolch bestimmt mit Schweineblut befleckt, um eine Belohnung abzustauben! Seht doch nur, wie dreckig sie aussieht, und welche Kleider sie trägt. Sie braucht bestimmt das Gold!! Und so unwahrscheinlich, dass Waffen gleich aussehen, wie sie behauptet, ist es nun auch wieder nicht!" , daraufhin blickte Azoth zu Miandra, und wieder zum Kommandanten, der die Frau nun anstarrte und begutachtete.

Der Kommandant schüttelte den Kopf. "Nein sie hätte dazu keinen Grund. Schließlich scheint Ihr sie ja nicht zu kennen, wieso sollte sie Euch also etwas Böses wollen? Außerdem, wieso sollte ich einem Elfen mehr Glauben schenken, als einer Bürgerin Denerims."

#777
Kaysallie

Kaysallie
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Die Frau wandte sich dem Kommandanten zu, "Ich verzichte auf jedwede Belohnung, ich möchte einfach nur, dass diese Mörder hinter Gitter kommen!"



"Beruhigt Euch gute Frau.", erwiderte der Kommandant leicht genervt und wandte sich noch einmal Miandra und Azoth zu, "Waffen ablegen."

Miandra wusste nicht mehr weiter, und tat ihr wie befohlen. Sie öffnete ihren Waffengurt und warf ihn mit Schwung zu Boden, sodass er beinahe vor den Füßen des Kommandanten landete. Dieser bückte sich kurz um nach dem Dolch zu greifen, und begutachtete nun beide Waffen.


#778
Guest_Juleiila_*

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Azoth tat dasselbe. Er warf den Waffengurt zu Boden, indem sich die beiden Schwerter befanden. Weiteres öffnete er seinen Umhang, und zog jedes einzelne Messer heraus, welche er auf den Boden warf. Dabei hatte er ein richtig schiefes Grinsen auf den Lippen. Denn keiner, der Leute wusste, dass seine Waffen komplett vergiftet waren. Mit etwas Pech, griffen sie die Klingen ohne ihre Panzerhandschuhe an, und würden sterben.

Er blickte kurz zu Miandra, und stand ebenfalls steif wie ein Stock da. Würde er irgendwie seine Kräfte nutzen, würde er es nur schlimmer machen. Zudem bestand die Gefahr, dass sie Miandra sofort mit einem der Bolzen erschießen würden.

#779
Kaysallie

Kaysallie
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Er schien zu überlegen, ob er der Geschichte Glauben schenken konnte und musterte abwechselnd die Dolche in seinen Händen sowie Miandra und Azoth.

Plötzlich stürmte der Händler des kleinen Ladens zwischen Miandra und Azoth aus der Türe, und einige der Wachen hätten beinahe ihre Bolzen abgefeuert. "Was ist denn hier los! Ihr macht mir mein ganzes Geschäft zu Nichte!", brüllte er, "Ich möchte kein Blutvergießen auf meinem Grund und Boden!"

"Ach sollen die in Fort Drakon sich darum kümmern.", murmelte der Kommandant vor sich hin, bevor er sich an seine Leute wandte, "Nehmt sie fest."

Einige der Wachen von Denerim stürmten mit Ketten auf die beiden zu, und fesselten damit ihre Arme am Rücken.

Miandra blickte noch ein Mal zu der Frau, welche sie da hineingeritten hatten, bevor sie einen Schlag am Hinterkopf spürte, und ohnmächtig zu Boden stürzte.

Auch Azoth ließ sich fesseln, und sah wie Miandra zu Boden ging. Doch kurze Zeit darauf, wurde auch ihm auf den Hinterkopf geschlagen, worauf hin er bewusstlos wurde.


#780
SickOfItAll

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Sie lächelte zurück . " Ich habe seit einem Jahr nichtmehr in einem richtigen Bett geschlafen . Meist irgendwo da , wo es nicht Nass war oder wo es nicht Hingeregnet hat . Oder in Schankräumen von Tavernen . Ich weis noch , das ich mich einmal mit Azoth unterhalten habe , aber nichtmehr über was . "



Wie Aß eine weitere scheibe Brot und trank noch einen ganzen Krug Milch , bevor sie satt war . " Endlich wieder Normal essen " grinste sie zufrieden und lies die Beine Baumeln .



" Warten wir noch ein wenig und dann gehen wir etwas Fechten , ok ?" Fragend sah sie Lea mit großen Augen an , das wirke immer .

#781
Bellandyrs

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"Immer mit der Ruhe, Lydia. Wir haben wahrscheinlich den ganzen Tag Zeit, fechten zu üben. Wir sollten erst auf Vernita und die anderen warten, damit wir den Tag auch planen können. "

Der Wirt kam vorbei, mit leeren Körben.

"Wünschen die Damen noch etwas? Sonst gehe ich nun zum Markt um frische Zutaten für die Mahlzeiten heute zu besorgen?"

Lea schüttelte den Kopf. "Danke, außer einen weiteren Krug Milch vielleicht?"

Der Wirt rief seinem Helfer das gewünschte zu und verließ dann die Taverne, ein fröhliches Lied vor sich hin pfeifend.

Modifié par Bellandyrs, 07 septembre 2010 - 09:22 .


#782
Guest_Juleiila_*

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Azoth erwachte und bemerkte das er auf einem kühlen Boden lag. Er richtete sich auf, doch hielt die Augen noch geschlossen denn ein stechender Schmerz durchfuhr seinen Kopf. Seufzend riss er die Augen auf, als er die Schreie vernahm.

Offensichtlich wurden hier einige Menschen gefoltert, und geknebelt. Die Schreie fuhren Azoth direkt unter die Haut, und seine Nackenhaare stellten sich auf. Gleichzeitig wusste er, das ihm und Miandra das gleiche wiederfahren würde. Denn sagen, und die anderen verraten, würden sie nicht.

Erst jetzt bemerkte er, das er festgekettet war. An seinem Fuß und Handgelenk befand sich eine Kette, die man ohne schlüssel nicht los bekam. In den benachbarten Zellen saßen ebenfalls einige Leute. Direkt neben ihnen ein langhaariger blonder Elf. Er war zu tiefst verwundet, und kauerte in der Ecke vor sich hin. Schnell wandte Azoth den Blick ab, und kroch über den Dreckigen und Blutverschmierten Boden zu Miandra rüber.

Sachte nahm er ihre Hand, und strich ihr das Haar aus dem Gesicht.

"Miandra" ,rüttelte er an ihr. "Miandra, wacht auf. Los!"

#783
Kaysallie

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Langsam schlug Miandra ihre Augen auf, und spürte, wie man sie rüttelte. Doch noch bevor sie etwas sah, oder hörte, stieg ihr ein ekelerregender Geruch in die Nase. Es war eine Mischung aus Blut, Schimmel, Erbrochenem, sowie vielen anderen stechenden und undefinierbaren Gerüchen, sodass sie sich beherrschen musste, sich nicht sofort zu übergeben.

Sie spürte kaltes Metall an ihren Hand- und Fußgelenken, doch eigentlich war ihr generell sehr kalt, und sie fror, was wohl an der Tatsache lag, dass man ihnen ihre Rüstung abgenommen hatte, und sie bloß in Unterwäsche auf dem schmutzigen Boden lagen. Langsam richtete sie sich auf, und sah für einen kurzen Moment alles verschwommen. Doch sehr viel mehr konnte sie auch nicht sehen, als sich ihr Kreislauf wieder stabilisierte. Nur einige wenige Kerzen waren außerhalb der Zelle, in welcher sie mit Azoth untergebracht war, angebracht, doch alles in allem, sah man weit und breit nichts als weitere Zellen, und Dunkelheit.

Erst jetzt nahm sie die Schreie, die sich teilweise sehr nahe, aber doch sehr fern, anhörten, wahr und griff sich an den Kopf. Er schmerzte. Wahrscheinlich wurden sie beide einfach achtlos auf den harten Boden geschmissen. Sie blickte sich weiter um, und ihr fiel auch der Elf, welcher komplett verstört aussah ins Blickfeld, und sie wandte diesen wieder ab.

Sie versuchte, soweit es ihr die Ketten an den Füßen ermöglichten, sich hinzusetzen und musterte Azoth einen Augenblick, doch gerade als sie zu einem Satz ansetzen wollte, unterbrach sie ein weiterer Schrei, der durch die riesig scheinenden Hallen, sein Echo gab.

Eine Tür, die gerade noch in dem Blickfeld ihrer Zelle lag, öffnete sich knarrend. Zwei gerüstete Männer schleiften einen bewusstlosen Mann durch den Gang, und warfen ihn wie ein Stück Dreck, in eine der Zellen. Er rührte sich nicht, und seine helle Haut war von vielen Fleischwunden, die in rotem Blut untergingen, geprägt worden. Die beiden Männer verschwanden wieder hinter der Türe, und nur wenige Augenblicke darauf, ertönte ein neuer schriller Schrei.

Miandra begann ungewollt zu zittern. Wohl aus Furcht und wegen der Kälte dieser dunklen Steinmauern. Sie brauchte einen Moment, um das alles zu realisieren.

"Wir werden nicht reden.", sagte sie schließlich mit leicht zittriger Stimme, "Egal was sie fragen, oder tun, wir werden nicht reden."

Modifié par Kaysallie, 07 septembre 2010 - 11:48 .


#784
Guest_Juleiila_*

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Azoth sah, das Miandra fror, und vorallem zitterte. Er setzte sich neben sie, und schlang beide Arme um ihren Körper, und begann zu reiben. So musste es möglich sein, sie etwas aufzuwärmen. Auch wenn er ihr die Furcht nicht nehmen konnte.

Er sah wie sie einen Mann wieder in seine Zelle schleiften, und daraufhin weitere Schreie folgten. Schrecklich was die hier mit den Leuten machten. Jetzt wusste er was Miandra und ihm bevorstand.

"Keine Sorge." ,sagte er. "Wir kommen hier schon irgendwie raus. Und reden werden wir ganz bestimmt nicht. Wird es Euch mittlerweile ein Stück wärmer?"

#785
Kaysallie

Kaysallie
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Miandra wusste gerade nicht wie ihr geschah, und vor allem nicht was sie davon halten sollte. Wäre sie gerade an einem anderen Ort, würde sie vor Wut ausrasten. Wie konnte er sich nur die Frechheit nehmen, zu glauben was gut für sie sei, und ihr, ohne sie überhaupt zu fragen, so nahe kommen!?

Hätten sie die Schreie und blutenden Leute nicht so sehr aus der Fassung gebracht, wäre sie wohl ausgerastet.

"Ja.", erwiderte sie stattdessen nur knapp und sichtlich genervt darüber, und wandte sich aus dieser eigenartigen Stellung.

Einer der Gefängniswärter, bekam wohl mit, dass sich die beiden nicht mehr im Schlummerland befanden und ging auf deren Zelle zu. Er war relativ dick, trug einen verschwitzen Bart, und seine Haut war sehr hell, woraus man wohl schließen konnte, dass er den ganzen Tag hier arbeitete, "Sieh an, ist unser Frischfleisch denn auch endlich wieder unter den... Lebenden?", er begann gestört zu lachen und musterte die beiden.

"Wie schade, dass wir Euch erst später dran nehmen können.. Aber wie Ihr seht, gibt es zu viele Verbrecher die auf eine angemessene Bestrafung warten.", er hielt eine Art Buch in der Hand, welches er aufschlug und kurz durchblätterte, bis er an einer Seite hängen blieb und eher mit sich selbst weitersprach.

"Ah.. Mord... die Straßen Denerims mit Blut befleckt also, es aber noch nicht gestanden.. und drei weitere sollen auch daran beteiligt gewesen sein... die Leichen wurden versteckt, doch nach diesen wird bereits gesucht.", er klappte das Buch wieder zu.

"Wir werden wohl viel Spaß zusammen haben.", fügte er grimmig hinzu und grinste wie ein Wahnsinniger, und ging den langen Flur entlang, bis er die Holztür erreichte und hinter dieser verschwand.


"Wir müssen hier raus...", stotterte Miandra beinahe hervor.

"Niemand kommt hier raus...", ertönte plötzlich eine gebrochene, schwache und zittrige Stimme, aus der Zelle neben ihnen. Es war der blonde Elf, welcher noch immer in der Ecke kauerte, "Niemand... niemand.. kommt hier lebend raus.."

Modifié par Kaysallie, 08 septembre 2010 - 12:26 .


#786
Guest_Juleiila_*

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Der blonde Elf kroch näher an die Gitterstäbe, die seine Zelle von der trennte, in der sich Miandra und Azoth befanden. Fest umklammerte er die Gitterstäbe und blickte mit seinem schmalen abgemagerten Gesicht hindurch.

"Niemand ... kommt hier raus. Zumindest nicht lebendig." ,stotterte er. "Entweder, ihr werdet gefoltert bis Ihr sterbt, oder Ihr bekommt sofort die Todesstrafe. Aber raus kommt hier niemand."

Er wandte sich mit dem Gesicht wieder ab, und blickte starr und verletzt zu Boden.

Azoth hingegen näherte sich ihm an den Zellgittern.

"Sicher werden wir hier rauskommen. Ich werde mich hier sicherlich nicht Tot foltern lassen, und sie" , er deutete auf Miandra, "auch nicht. Das werde ich nicht zulassen."

Genervt stand er auf, und ging zur Zellentür.
"Ich schwöre beim Erbauer. Der nächste der hier reinkommt, wird sterben." zischte er in die dunklen Ecken. Er würde einfach den Kopf des wärters durch die Gitte ziehen, und seinen Kopf oder Hals verbrennen. Soviel Wut hatte er in sich, es konnte nur klappen. Egal was dann passierte die anderen würde er ebenfalls verbrennen. Das war ihm alles egal.

Modifié par Juleiila, 08 septembre 2010 - 12:46 .


#787
Kaysallie

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Miandra musterte den blonden Elf, der sich inzwischen zu Boden fallen gelassen hatte.

"Ich darf hier nicht sterben... ich darf noch nicht sterben...", murmelte sie leise vor sich hin bevor sie zu Azoth blickte.

"Und wie genau ist Euer Plan... Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass es hier nur zwei oder drei Wärter gibt, die man einfach so, ohne Rüstung, ohne Waffen, zu Boden strecken kann... Nein, wir wissen doch noch nicht einmal wo genau wir sind, geschweige denn was hinter dieser Tür auf uns wartet, ob es dort überhaupt einen Ausgang gibt..."

"Nein, wehrt Euch nicht...!", stöhnte der blonde Elf erneut hervor, "Sie.. sie stecken Euch.. in den Keller... wenn Ihr Euch wehrt!"

"Keller?",wiederholte Miandra.

Der Elf gab keine Antwort, sondern drehte sich nur zur Seite, und begann ein Lied zu summen, welches die Stimmung nicht gerade hob.

Plötzlich ertönte wieder das knarrende Geräusch der Türe. Dieses Mal zerrten sie ein Frau mit braunen Haaren zurück in eine der Zellen, und näherten sich der ihren. Miandras Herzschlag schien wieder auszusetzen, doch sie gingen auf die Zelle des blonden Elfs zu.

"Wie oft sollen wir Dir noch sagen, dass Du dieses blöde Lied aufhören sollst zu trällern wie ein dummer Vogel, Darius. Träller uns lieber ein paar Namen.", sie öffneten die Zellentür des Elfs, doch er ignorierte sie einfach und summte weiter sein Lied, mit Tränen in den Augen. Einer der Wärter verpasste ihm einen Tritt, direkt in die Magengegend, sodass er kurz verstummte. Anschließend packte jeder von ihnen eine seiner Arme, und so zogen sie ihn hinter sich her, wie einen Getreidesack. Darius blickte Azoth und Miandra noch kurz, mit seinen blaugrünen glasigen Augen, an, bevor er hinter der Holztür verschwand.

Miandra begann es zu schütteln, und ihr Gefühl sagte ihr, dass sie den Elf das letzte Mal gesehen hatten.

Modifié par Kaysallie, 08 septembre 2010 - 01:48 .


#788
Aliens Crew

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„Sieh gefälligst mich an, wenn ich mit dir rede, Kleiner, und versuch nicht länger Rowan mit deinem Dackelblick auf deine Seite zu ziehen“, fauchte Vernita wütend. Vielleicht war es doch keine so gute Idee von ihr gewesen, die blonde Frau zu diesem Treffen mitzunehmen. Auf der anderen Seite wäre es sicher direkt zu einem Kampf gekommen, wenn sie sich hier mit diesem Kerl allein aufhalten würde. Auch wenn die Elfe es immer noch für das Beste hielt, diesen mutmaßlichen Attentäter einfach zu töten, hielt sie sich noch zurück. Um Rowans Willen.
 
„Denkst du etwa, ich kaufe dir die Geschichte mit dem „Ich hatte genug von diesem Leben in Orlais“ ohne weiteres ab? Oder dass du Rowan nach…“, Vernita sah kurz auf die blonde Frau, während sie weiter sprach. „…wie lange seid Ihr jetzt schon in Ferelden? Vier oder schon fünf Jahre?“
 
Die Elfe blickte wieder ihr Gegenüber mit gefährlich aufblitzenden Augen ins Gesicht. „Und aus welchem Grund wolltest du sie nach so langer Zeit wieder sehen? Etwa aus Liebe? Versuche ja nicht mich zu verarschen, Kleiner. Hättest du sie geliebt, dann wärst du ihr direkt gefolgt. Ich glaube eher, dass du geschickt wurdest, um sie zu töten, oder was weiß ich mit ihr zu veranstalten. Und das werde ich nicht zulassen!“
 
Vernita merkte, wie die Sache außer Kontrolle zu geraten drohte. Wie sich selbst in ihre Wut hineinsteigerte, und es somit nur auf einen Kampf hinauslaufen konnte. Mit Rücksicht auf Rowan, atmete die Elfe ein paar Mal tief durch, um sich zu abzuregen. Dann sprach sie mit ruhiger Stimme weiter.
 
„Würde es allein um mich gehen, dann würde dein Blut schon längst an den Klingen meiner Schwerter kleben und deine Eingeweide zu meinen Füßen auf der Straße liegen. Aber Rowan meinte, ich sollte dir eine Chance geben. Aus welchen Gründen auch immer. Also gebe ich sie dir, und du solltest sie nun nutzen. Und das bedeutet, dass du dich meiner Befehlsgewalt beugst. Solltest du dich weigern, dann bist du tot. Solltest du uns verraten, dann bist du tot. Und solltest du Rowan oder einem der anderen auch nur ein Haar krümmen, dann wirst du dir wünschen, nie geboren worden zu sein. Außerdem verlange ich von dir, dass du dich von Rowan fernhältst, bist du uns bewiesen hast, dass wir dir vertrauen können.“
 
Vernita hielt kurz inne, während sich ein böses Grinsen auf ihre Lippen legte. „Du hast jetzt also die Wahl, Kleiner. Entweder du akzeptierst meine Bedingungen, oder wir tragen es hier und jetzt aus, bis einer von uns beiden tot im Dreck der Straße liegt. Also, wie lautet deine Entscheidung?“
 

#789
viento2

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Rowan konnte förmlich spüren, wie die Luft zwischen den beiden knisterte. Ein falsches Wort und es würde zu einem blutigen Kampf kommen. Sie hörte den Zorn und die Wut, die in Vernita hoch kamen und ein Schauer lief ihr über den Rücken. Sie riss sich von Sareths Blick los und trat näher an die Elfe heran. Beruhigend legte sie dieser ihre Hand auf die Schulter und wartete auf Sareths Reaktion.

#790
Guest_Juleiila_*

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Azoth blickte dem Elf hinterher, der hinaus gezerrt wurde. Kurze Zeit später hörte man schreckliche Schreie, die nach nicht so langer Zeit verschwanden. Er lehnte sich an die Wand und seufzte, während er seine Augen schloss. Eigentlich dachte er, das sie den Elf nun zurück bringen würden. Aber irgendwie, war das nicht der Fall.

Er schreckte auf als die Türen wieder geöffnet wurden, und fünf kräftige, verschwitze Männer an ihre Zelle traten.

"Wir werden nun viel Spaß zusammen haben. Für Euch steht die Leibesfolter bereit." ,lachte der eine verrückt.

Daraufhin betraten die anderen vier Männer die Zelle, jeweils zwei um Azoth zu holen, und zwei für Miandra. Einer der Männer hielt sie fest, mit den Händen am Rücken während der andere Kettenlose Handschellen anbrachte, die nicht an der Wand befestigt waren
.
Azoth holte mit seinem Ellenbogen aus, und schlug dem Mann auf die Nase, woraufhin ein knacksen zu vernehmen war. Die anderen reagierten schnell, und schleuderten eine Käule gegen Azoths Knie. Er brach zusammen und stieß einen schmerzvollen Schrei aus.

"Lass dir das eine Lehre sein! SPITZOHR!" ,schrie ihn der eine an.

Modifié par Juleiila, 08 septembre 2010 - 06:45 .


#791
starbroker1988

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Als er die Worte von der Elfe vor sich vernahm,zögerte Sareth nicht lange und griff zu seinen Speer.

Er ging in die Knie,richtete den Speer auf Vernita und setzte ein finsteres Gesicht auf.

"Was glaubt ihr warum ich ihr nicht sofort gefolgt bin?Ich war es der verhinderte,dass man ihr ein Mord-Kommando auf den Hals hetzte.Nur so konnte sie fliehen und weiterleben."

Er umfasste seinen Speer noch fester,sodass man das Leder seiner Handschuhe vor Spannung quietschen hörte.

"Ich werde mich euch nicht beugen.Eher sterbe ich oder erschlage euch!"

#792
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„Du bist ein arroganter, Narr!“ zischte Vernita böse, während sie ihre Schwerter zog. „Doch hier geht es um weit mehr als deinen törichten Stolz. Wenn du uns nicht folgen willst, dann findest du hier und jetzt dein Ende!“
 
Die Elfe ging zwei Schritte zurück und begab sich in eine leicht geduckte Kampfstellung. „Ich habe es Euch gesagt, Rowan! Diesem Kerl ist nicht zu trauen!“

 

#793
viento2

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Rowan stieß ärgerlich die Luft aus.

„Könnt ihr es nicht einfach auf sich beruhen lassen? Muss alles immer mit Waffengewalt ausgetragen werden?“

Sie trat zwischen die beiden und zog ihr beiden Messer. Jedes zeigte in die Richtung einer der beiden Streithähne.

„Vergesst endlich euren Stolz und redet wie Erwachsene miteinander.“

#794
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„Hier geht es nicht, um Stolz, Rowan“, erwiderte Vernita etwas ruhiger. „Aber Ihr wisst doch genau, was auf dem Spiel steht. Unzählige Kinder werden vermisst. Wer weiß zu welchem Zweck sie entführt wurden. Und ich habe viel Erfahrung mit dem Bewältigen unmöglicher Aufgaben. Außerdem ist der Kleine ein Söldner. Somit sollte er es eigentlich gewohnt sein, Befehle auszuführen, so wie ich es gewohnt bin eben diese zu geben.“

 

#795
starbroker1988

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Sareth sah zu Rowan.Wie sie sich zwischen der Elfe und ihm stellte.Dann legte er seine finstere Miene ab,entspannte seine Muskeln,richtete sich wieder auf und stellte den Speer auf den Boden währrend er ihn festhielt.
"Ich werde keine Befehle von dieser Elfe annehmen.Aber ich werde Rowan auf dieser Reise begleiten!Als ihre Leibwache.Und nur sie soll darüber entscheiden was mit mir geschehen soll."

Dann blickte er Rowan fragend an.
"Sofern sie damit einverstanden ist."

Modifié par starbroker1988, 08 septembre 2010 - 07:11 .


#796
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„Für einen Söldner, bist du ziemlich eigensinnig, Kleiner“, spottete Vernita. „Stell dir doch einfach vor, ich hätte dich für einen Auftrag angeheuert. Dann fällt es dir sicher leichter, auf das zu hören, was ich sage. Und du kannst mir glauben, dass ich ein echter Profi bin, wenn es um die Arbeit geht. Du kannst ruhig Rowan fragen, wie effizient ich arbeite. Sie hat mich schon mehr als einmal in Aktion gesehen.“
 

#797
starbroker1988

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"Das hier ist nicht Orlais.Und ich kein Söldner mehr der an einen Herren gebunden ist.

Ich bin frei in meiner Entscheidung wen ich diene und wan dieser Dienst endet.Und wenn ihr so gut Befehle geben könnt dann braucht ihr keinen weiteren Mann der auf sie hören muss,den ihr habt ja schon genug.Außerdem würde ich nur Rowan als Herrin akzeptieren."

#798
viento2

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Rowan schaute ernst von einem zum anderen und ließ sich Zeit mit ihrer Antwort.

„Ich halte nichts davon, dass hier einer die Befehle gibt und sich die anderen danach zu richten haben. Wir sind alle gleichwertig in dieser Gruppe, oder seht ihr das anders?“ wandte sie sich an Vernita.

„Von daher halte ich nichts davon, dass sich Sareth euch unterordnen soll.“

Danach drehte sie sich zu dem Krieger um, doch ihre Augen verloren nichts an Härte als sie zu ihm sprach.

„Und du solltest mehr Respekt vor Vernita haben. Sie mag eine Frau sein, aber sie konnte ihr Talent und ihre Stärke schon mehrfach unter Beweis stellen und ich denke.....ich vertraue ihr, soweit ich dazu fähig bin.“

Sie steckte ihre Waffen wieder zurück.

„Und schlag dir das mit dem persönlichen Leibwächter aus dem Kopf. Wie oft soll ich euch noch sagen, dass ich auf mich selber aufpassen kann!“

Rowan drehte sich weg und begab sich auf den Rückweg.

„Lasst uns zurück gehen. Wir haben genug Zeit vertrödelt und es warten wichtigere Aufgaben auf uns. Ich habe nichts dagegen, wenn du uns begleitest, Sareth. Du könntest sehr nützlich für uns sein. Doch das heißt nicht, dass ich die nächsten Nächte nicht mit einem offenen Auge schlafen werde!“

#799
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„Für ihr junges Alter ist sie erstaunlich weise, findest du nicht, Kleiner?“ meinte Vernita grinsend und steckte ihre Waffen weg. „Gehen wir also. Aber du gehst vor. Ich werde dir bestimmt nicht den Rücken zuwenden.“
 

#800
starbroker1988

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Sareth nahm stumm ihre Worte zur Kenntnis.Er drehte sich um und nahm seine restlichen Sachen,die unter dem Baum lagen, und machte sich auf den Weg.

Er ging stumm an Vernita vorbei und warf ihr einen kühlen Blick zu bevor er Rowan zur Taverne folgte.