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Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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#976
SickOfItAll

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Wachen . Sie konnte Wachen von unten rufen hören . Schnell drängte sie sich an Vernita und Sareth vorbei . Ihr Herz raste , ihre Muskeln waren bis zum Zerreißen gespannt . Jetzt würde sie also töten müssen .

Sie beschleunigte ihren Lauf . Mit einem Schrrei , wie ihn nur blanker Hass und Wut erzeugen konnte stieß sie sich ab und sprang direkt ind en ersten Soldaten hinein . Sareths Klinge war eine gute . Sie glitt durch den ledernen Brustpanzer des Soldaten glatt hindurch . Die Wucht ihres Aufpralls warf den Wächter rückwärts um .  Noch im fallen zog sie das Schwert aus seinem Körper und drehte sich zur Seite .

Mit schnellen Schnitten hatte sie einem der Soldaten die Achillessehnen durchtrennt und ihm mit voller Wucht aus einer vollständigen Drehung heraus den Kopf abgeschlagen . Dumpf fiel der Torso zu boden . Gerade rechtzeitig fuhr sie herum um den Schlag eines dritten Soldaten parrieren zum können wenn auch nur mit Mühe . Die Wucht warf sie auf den Boden . Geschickt rollte sie sich seitwärts aus dem Stoß des Soldaten , bei welchem er die Klingenspitze seines Schwertes am Steinboden abbrach . Sie spritzte auf und stieß ihm das Sschwert ins Gesicht . Platt fiel auch dieser zu Boden . Sie hörte hinter ihr einen Soldaten mit wütendem Schrei zum Schlag ausholen , fuhr herum , zog das Schwert in einer fließenden Bewegung aus dem Kopf des Toten und durch den Bauch des noch lebenden Soldaten . Sie schnitt ihn fast in zwei Hälften . Blut bespritzte sie schon nichtmehr es regnete schon fast . Sie war rot und verklebt vom Blut der Wächter .

Den nächsten tötete sie , in dem sie ihm das Schwert von unten aufwärts in den Bauch rammte und dabei Magen , Lunge und Herz traf . Wabbelig fiel er in sich zusammen .

Sie zog ihre Messer und stürzte sich von hinten auf einen der übrigen Soldaten . Schnell rammte sie ihm die Messer in den Hals und machte einen Überschlag über den Kopf des Wächters , zog noch im Fluge die Messer aus seinem Hals und landete auf den Füßen . Schnaubens , zitternd und bebend kniehte sie in einem meer von Blut und Tot , realisiend wie präziese und erschreckend kaltblütig sie eben getötet hatte .

#977
viento2

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Rowan humpelte den Gang entlang, als die Geräusche näher kamen. Sie kamen aus der Richtung, in die sie lief und rührten eindeutig von einem Kampf her. So gut es ging beschleunigte sie ihren Schritt. Sie musst noch einmal abbiegen und markierte den Gang aus dem sie gekommen war, dann war der Kampf ganz nah. Sie lugte kurz um die nächste Ecke, um sich zu versichern, dass es ihre Gefährten waren, die darin verwickelt waren.

Sie konnte Lydia und Leonora erkennen, die sich eisern verteidigten. Zwischen ihr und den beiden kamen Soldaten aus einem Seitengang gelaufen. Sie waren alle mit dem Rücken zu Rowan gedreht. Diese war froh, dass sie auch ihren Bogen mitgenommen hatte. Kurzerhand nahm sie ihn von der Schulter und legte den ersten Pfeil ein.

Sie zielte auf die ungeschützte Stelle zwischen Rückenplatte und Helm und es dauerte drei tote Soldaten, bis Rowan in dem Durcheinander bemerkt wurde und sich die ersten Gegner ihr zu wandten. Zwei weitere fielen ihren Pfeilen zum Opfer, bevor sie den Bogen wieder überhängte und ihre Messer zog.

#978
starbroker1988

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Sareth konnte nicht viel machen außer darauf zu achten das dem Elf auf seinen Schultern nichts passierte.Obwohl es ihm sehr widerstrebte ein Kind und einer kleinen Adligen das Kämpfen zu überlassen.Am liebsten hätte er der ganzen Bande eigenhändig den Gar ausgemacht.
Als er sah,dass einige Wachen durch Schüsse niedergestreckt wurden wusste er das Rowan in der Nähe war.Er zögerte nicht lange und lehnte den bewusstlosen Elfen an der nächsten Wand ab und stürmte nach vorne und um die Ecke.
So wie er es erwartet hatte sah er Rowan die bereit war die ersten Wachen mit ihren Messer abzuwehren.Sareth sah wie eine Wache,schwert schwingend,auf Rowan zu stürmte.
Sareth lief so schnell er konnte und drehte dann die Wache von hinten einmal herum und schlug sie mit ein Schlag bewusstlos.Er nahm der Wache sein Schwert ab,drehte sich um und sah wie weitere Wachen auf ihn zu rannten.
Er parierte den ersten Schlag einer Wache,die das Pech hatte vor allen anderen seiner Kollegen auf Sareth zu treffen,stieß sie dann mit der Klinge zurück und schlitzte ihr mit einen Hieb den Bauch auf.Sie fiel schreiend zu Boden und hielt sich ihren Bauch.Sareth zögerte nicht lange und erlöste den Mann mir einen gezielten Stoß ins Herz von seinen Schmerzen.Dann folgte eine Gruppe von Gegnern.Sie versuchten Sareth gemeinsam anzugreifen.Zwei der Männer schlugen mit ihren Schwertern nach ihm.Doch den einen parierte er mit seiner Klinge den anderen hielt er den Griff der Waffe noch währrend des Schwingens fest.Dieser Wache trat er mit einen kräftigen Tritt in den Bauch,sodass sie zu Boden fiel und nahm dessen Schwert an sich und stieß es der anderen Wache,die er nur pariert hatte, in den Bauch.Die zu Boden gefallene Wache tötete er noch bevor sie es schaffte auf zu stehen.Den letzten beiden Männern die auf ihn zu rannten warf er beide Schwerter entgegen und tötete sie bevor sie ihn überhaupt erreichten.
Danach wandte er sich zu Rowan und eilte zu ihr.Er sah sofort das sie blutüberströmt war.Er fasste sie an den Schultern und musterte sie eindrniglich.Nach kurzen bemerkte er,dass ihr ein Bolzen im unteren Rücken steckte und sie am Oberschenkel stark blutete.Er sah sich die Verletzungen an. Sareth scheute den Bolzen heraus zu ziehen.Rowan könnte dadurch noch mehr blut verlieren.Also begann er ihren Oberschenkel,mit Verbandszeug aus seiner Tasche, so gut er konnte zu verbinden.
"Du Tollpatsch!Ich habe doch gesagt du sollst auf dich acht geben!"
Er wollte ihr keine Vorwürfe machen.Er machte sich nur große Sorgen um sie.Denn sie war ihm wichtiger als alles andere.

Modifié par starbroker1988, 28 septembre 2010 - 09:10 .


#979
viento2

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Rowan erschrak kurz, als Sareth auf sie zu gestürmt kam. Er stellte sich vor sie und ehe sie es sich versah, hatte er die Welle der Angreifer getötet. Sie ließ sich von ihm verbinden und stützte sich schwer auf ihn. Mittlerweile machte sich der Blutverlust bei ihr bemerkbar.

„Danke. Aber das meiste Blut ist nicht von mir. Es ist nicht so schlimm wie es aussieht.“

Sie lächelte schwach und versuchte, ihre Schmerzen zu verbergen.

Unsicher schaute sie sich um. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die nächsten Angreifer eintreffen würden. Sie sollten sich schleunigst auf den Weg machen.

#980
starbroker1988

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Sareth sah Rowan kurz tief in die Augen.Dann umarmte er sie und küsste sie leicht auf die Wange.Dann ging er zur Wand und lehnte sie dagegen.

"Warte kurz hier!"

Er ging den Gang zurück und sammelte den bewusstlosen Elfen wieder ein und trug ihn mit einer Schulter in die Richtung an der er Rowan gerade zuvor zurückließ.Er nahm Rowans Arm und legte ihn auf seine freie Schulter.

"Komm! Ich stütze dich!"

#981
Bellandyrs

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Lea dachte nicht nach, als sie die ersten Soldaten aus dem Gang stürmen sah. Lydia war dem ersten sofort entgegen gesprungen, und der nächste, der durchkam, durfte Bekanntschaft mit Leanoras Fechtkünsten machen. Sie hielt sich dabei sehr gut, aber machte relativ kurzen Prozess. Die Lage war zu ernst, um einen schönen Kampf zu liefern, wichtig war, diesen kampfunfähig zu machen.



Den ersten hatte sie so getroffen, dass er tatsächlich tot zu Boden ging. Leanora bemerkte es nicht einmal richtig, verbissen verteidigte sie sich und ihre Gruppe. Einem hatte sie die Sehnen im Arm so verletzt, dass er das Schwert fallen ließ und nicht mehr weiterkämpfen konnte, ein weiterer Hieb ließ ihn schwerverwundet zu Boden gehen - sie hatte das Schwert in seinen Magen gerammt.

Plötzlich fielen Wachen durch Pfeile. Rowan war wohl hier, Leanora fiel ein Stein vom Herzen. Es war nur eine Gruppe Soldaten, aber es kam ihr vor, als wäre bereits die ganze Besatzung des Forts hinter ihnen her. Lea war dankbar um das nun gekürzte Kleid, sie hätte sonst tatsächlich nicht kämpfen können.



Als endlich Ruhe einkehrte, hatte Sareth Azoth bereits geschultert und war im nächsten Gang verschwunden. Lea wischte sich mit dem Unterarm den Schweiß von der Stirn. Ein leichter Schmerz durchzuckte sie. Eine Schnittwunde auf der Rückseite der Schwerthand, die leicht blutete, war der Auslöser. Soweit Lea beurteilen konnte, war diese jedoch nicht tief, nur störend und momentan eben schmerzend.



"Meine Güte, laßt uns nur hier verschwinden. Ich glaube, die haben Alarm geschlagen! Vernita, auch wenn wir die Flucht ausgeklügelt haben.. aber wird nicht die ganze Kompanie an Stadtwachen auch dazu abkommandiert werden, die Augen auf den Straßen offen zu halten?"



Vom Boden hörte sie ein Wimmern. Lea blickte sich um und sah einen Soldaten, der sich die Hände vor den Bauch hielt, die Augen geschlossen, aber sie konnte sehen, dass ihm die Tränen über das Gesicht liefen.

Als sie auf ihn zuging, blickte er sie flehend an. "Bitte... erlöst mich von dieser Qual, ich weiß dass ich sterben werde... beendet es .... bitte!"



Lea sah, dass seine Innereiein aus der Bauchwunde hervor quollen. Sie nickte, holte Luft und schnitt ihm die Kehle durch. Ein letztes Röcheln, und der Soldat war tot.



Leanora drehte sich wieder um und ging stillschweigend und in sich gekehrt Richtung Sareth und Azoth.

#982
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Rowan erstarrte, als Sareth sie umarmte. Ihre Wange brannte heiß an der Stelle, an der seine Lippen sie berührt hatten. Für einen kurzen Moment waren alle Schmerzen vergessen. Sein Geruch drang in ihre Nase und ließ ihr schwindelig werden. Schwer stützte sie sich auf seine Schulter und vergaß für einen Moment den Elf, den er über der anderen liegen hatte. Sie starrte Sareth ungehalten an und versuchte, in seinen Augen zu lesen.

#983
Aliens Crew

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Die Wachen näherten sich schnell durch den Korridor. Noch ehe Vernita etwas hätte sagen können, stürmte Lydia ihnen schon ohne Sinn und Verstand entgegen. Sie sprang und hüpfte zwischen ihren Gegnern hin und her wie ein zugedröhntes Karnickel. Zum Glück für sie waren diese Soldaten anscheinend blutige Anfänger, sonst hätten sie das Mädchen wahrscheinlich schneller zerlegt, als sie ihren eigenen Name hätte aussprechen können.
 
Leanora ging ebenfalls zum Angriff über, hielt sich aber etwas zurück, damit ihr die Wachen nicht so leicht in den Rücken fallen konnten. In diesem Moment wurden die Soldaten auch schon von hinten beschossen. Das konnte nur Rowan sein, die sich ihren Weg durch die Katakomben gebahnt hatte. Merkwürdigerweise flogen allerdings keine Zauber durch die Luft.
 
Kaum richteten die Wachen ihre Aufmerksamkeit auf Rowan, legte Sareth auch schon Azoth einfach ab, bevor er sich ebenfalls wie ein Berserker auf ihre Feinde stürzte. Die Elfe sog scharf die Luft ein. So hatte sie sich die Sache mit dem Deckung geben eigentlich nicht vorgestellt. Aber das passierte eben, wenn man mit blutigen Anfängern zusammenarbeiten musste. Ohne lang zu überlegen setzte sie Miandra neben Azoth auf dem Boden ab und zog ihr Messer. Sie blieb in Angriffshaltung vor den beiden Bewusstlosen stehen, um sie vor etwaigen Attacken der Soldaten zu beschützen.
 
Diese erfolgten auch kurz darauf. Zwei der Wachen durchbrachen die Deckung, welche im Moment auch nur von Leanora aufrechterhalten wurde. Hätten Lydia und Sareth sie dabei unterstützt, hätten sie die Angreifer ganz leicht in Schach halten können. Doch die beiden mussten ja unbedingt den Helden spielen.
 
Die erste Wache schwang ihr Schwert von links nach rechts durch die Luft, um die Elfe mit einem einzigen Hieb den Kopf abzuschlagen. Vernita wich einen Schritt zurück, so dass die Klinge um Haaresbreite ihren Hals verfehlte und klirrend gegen die Wand prallte. Die Elfe setzte augenblicklich nach und stürzte sich auf ihren Gegner. Die beiden krachten zusammen, torkelten zwei Schritte zurück, bevor sie gemeinsam zu Boden gingen. Vernita landete auf dem jungen Soldaten, der vor Schreck sein Schwert fallengelassen hatte und nun die Elfe entsetzt anstarrte. Diese zögerte nicht einen Moment, sondern schnitt ihm mit einer schnellen Bewegung die Kehle durch. Röchelnd hauchte der Mann sein Leben aus.
 
Sofort sah sich Vernita nach dem zweiten Soldaten um, welcher sich inzwischen Azoth und Miandra genähert hatte. Er war gerade dabei sein Schwert zu heben, um den Elfen mit seiner Waffe zu durchbohren.
 
„Hey, du Arsch!“ brüllte die Elfe, während sie mit dem Messer nach der Wache warf. Verdutzt sah sich dieser um, bemerkte noch die Waffe, welche sich aber schon im selben Augenblick dicht unterhalb seines Brustpanzers in seine Seite bohrte. Erstickt stöhnte er auf, bevor er sich seinem neuen Feind zuwandte.
 
Vernita griff nach dem Schwert des Mannes, den sie gerade getötet hatte und stürmte mit einem lauten Schrei auf den Lippen auf den verletzten Soldaten zu. Sie führte einen schnellen Angriff von links, den ihr Gegner jedoch parierte. Daraufhin folgte eine weitere Attacke von rechts, dann wieder eine von links und schließlich erneut eine von rechts. Die Elfe trieb den Soldaten immer weiter vor sich her, bis die beiden schließlich die Treppe erreicht hatten. Ein weiterer schneller Vorstoß Vernitas ließ den Mann zurücktaumeln. Er stolperte über die unterste Treppenstufe und krachte scheppernd auf den Boden. Fast sofort war die Elfe über ihm und beendete mit einem einzigen Streich das Leben ihres Gegners.
 
Vernita wandte sich um, doch schienen inzwischen alle Soldaten besiegt worden zu sein. Sie steckte das Schwert weg, nahm ihr Messer an sich und ging zurück zu Miandra und Azoth. Sareth hob den Elf wieder vom Boden auf, bevor er sich zu Rowan gesellte, die offensichtlich verletzt war. Die Elfe trat ebenfalls zu den beiden, wobei sie Miandra wie schon zuvor an ihrem Körper gelehnt trug.
 
„Schön Euch zu sehen, Rowan“, meinte Vernita zur Begrüßung, während sie sich suchend umsah. „Aber was ist mit dem Alten? Wo ist Hennrik?“
 
Die Angesprochene erwiderte nichts auf diese Frage, sondern sah die Elfe nur ausdruckslos und mit leicht glasigen Augen ins Gesicht.
 
„Verstehe“, sagte diese daraufhin nur knapp. „Und was ist mit Euch? Ihr seid verletzt, wie ich sehe. Wird es gehen? Wenn Ihr Hilfe braucht, dann sollte Leanora Euch besser stützen. Immerhin hat sie Eure Größe. Und unser Kleiner hier dürfte schon genug mit unserem übereifrigen Elf zu schleppen haben.“
 

#984
starbroker1988

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Rowan Blicke spürend drehte Sareth seinen Kopf zu ihr und sah ihr in die Augen.Sein sonst mit Sorgen und Gedanken erfüllte Miene hellte sich auf und er konnte seinen Blick nicht von ihr abwenden.

Er zog Rowan zu sich ran und küsste sie einmal lang und innig auf den Mund.

"Das verschieben wir auf später!"

Dann gesellte sich Vernita zu den Beiden und meinte dass Rowan sich lieber von Leanora stützen lassen soll.Sareth erwiderte fast sofort mit bestimmender Stimme:"Ich werde Beide schon tragen können.Leanora wird unseren Rücken decken müssen.Außerdem werde ich Rowan von nun an nicht mehr aus den Augen lassen."

#985
viento2

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Rowan blieb die Luft weg und hätte Sareth sie nicht gehalten, wären ihr sicherlich an Ort und Stelle die Beine unter dem Körper weg geklappt.

Doch die Frage der Elfe holte sie ziemlich abrupt zurück in die Wirklichkeit. Ihre Augen füllte sich mit Tränen, als sie an Hennrik dachte. Traurig schüttelte sie als Antwort den Kopf.

Als sie sich auf den Rückweg machten, hielt sich Rowan an Sareth fest und war froh, dass er bei ihr war. Er gab ihr in diesem Moment nicht nur körperlich Halt.

„Ich habe den Weg, den wir nehmen müssen, markiert. Du solltest ihn also leicht finden.“ rief sie der Kleinen zu, die vor gelaufen war. Vernita ging mit Miandra hinter ihnen und Leonora bildete das Schlusslicht.

#986
Bellandyrs

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Ihr Adrenalinschub ließ nach, und die Gedanken setzten ein. Hatte sie tatsächlich gerade einige Männer ins Nichts befördert? Und einen davon sogar ganz bewußt getötet? War dies ein Akt der Gnade, dass sie ihm die Kehle durchschnitt? Lea bejahte dieses innerlich. Der Mann hätte nicht überlebt, sie hatte sein Leiden nur verkürzt. Andererseits wäre er noch quietschfidel und munter, hätte sie ihn zuvor nicht so schwer verletzt.



Das Leben war wohl doch turbulenter und immer wieder für Überraschungen gut. Vor nicht allzulanger Zeit hätte sie nie geglaubt, dass sie jemanden töten würde. Dennoch - entweder starben die Soldaten, oder sie. Und Lea war in dieser Richtung egoistisch genug, dass sie sich für ihr Leben entschied.

Sie folgte den anderen und betete, dass der Rest ihrer Flucht ohne weitere Zwischenfälle verlaufen würde.

#987
Aliens Crew

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„Was heißt hier „Rückendeckung geben“, Kleiner?“ erwiderte Vernita spöttisch. „Die nächste Angriffswelle wird weitaus größer sein, als dieser kleine Stoßtrupp. Die kann Leanora ohnehin nicht alleine aufhalten. Wir müssen sehen, dass wir hier raus kommen! Und zwar schnell!“
 
Die Elfe beschleunigte ihren Schritt und setzte sich an die Spitze der Gruppe. Auch wenn sie schon ewig nicht mehr hier gewesen war, so kannte sie diese Gänge noch recht gut. Und dank Rowans Markierungen bestand nicht einmal die Gefahr, dass sie sich verlaufen konnte.
 
„Und Deine fadenscheinige Ritterlichkeit ist hier wirklich fehl am Platz! Alles was wir brauchen ist Geschwindigkeit! Und dabei ist es völlig egal, wer dabei wem hilft! Hauptsache, wir kommen hier unbeschadet raus! Solltest Du durch Deinen Hochmut zu Fall kommen, dann hast Du eben Pech gehabt!“ rief Vernita noch, bevor sie um die nächste Ecke verschwand.
 
Die Elfe meinte im Hintergrund erneut das Scheppern von Rüstungen zu hören. Sie waren also schon unterwegs. Doch die genaue Entfernung zu ihnen konnte Vernita schlecht einschätzen. Die langen, hohlen Korridore verzerrten die Geräusche, so dass sie näher klangen, als sie in Wirklichkeit waren.
 
Sie zog ihr Tempo weiter an, so dass Miandras Kopf auf ihrer Schulter hin und her wippte. Die Elfe wusste, dass sie ihren Gegnern nicht entkommen konnten, doch sie hoffte zumindest, dass diese sie erst einholen würden, wenn die Gefährten die unterirdischen Katakomben erreicht hatten. Dort könnten sie die Soldaten wesentlich besser zurückschlagen. Außerdem hatte sie noch ein kleine Überraschung auf Lager.
 
 

#988
viento2

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Rowan löste sich von Sareth als Vernita los stürmte. Sie wollten ihn nicht noch mehr behindern als es der Elf schon tat.

„Es geht schon. Ich kann alleine laufen.“ schnaufte sie, während sie versuchte, das Tempo zu halten, dass die Elfe vorlegte.

Sie konnte das Scheppern von Rüstungen hören, dass von den Wänden widerhallte. Bald würde weitere Soldaten sie erreicht haben. Wenn sie es bis zu den Katakomben schafften, dann konnte Rowan der Gruppe etwas Zeit verschaffen. Sie legte noch etwas an Tempo zu und ignorierte den Schmerz, den es bereitete, mit dem verletzten Bein aufzutreten. Jetzt war nicht die Zeit für Zimperlichkeiten.

#989
Kaysallie

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Das Geräusch von aneinanderprallenden Klingen und Metall, sowie das von scheppernden Rüstungen drang in ihre Ohren. Sie muss wohl für einige Zeit das Bewusstsein verloren haben, denn zumindest konnte sie sich an nichts erinnern. An keine weiteren Schmerzen, an keine weitere Folter. Miandra spürte lediglich die Schmerzen die sie bereits kannte, an welche sie sich schon fast gewöhnt hatte, sowie das Gefühl von Schwäche und Benommenheit, aufgrund des fiebrigen Zustands. Aber irgendetwas war anders, und es wurde ihr augenmerklich klar, als sie kaltes Metall auf ihrer Haut spürte, einige Stimmen sowie eine angestrengte Atmung wahr nahm. Keiner der Gefängniswärter oder Folterknechte würde sie so zurück in die Zelle transportieren.

Unbewusst fasste sie sich an den Kopf, da er ihr weh tat und versuchte zu verstehen was hier vor sich ging. Mit verschwommenem Blick erkannte sie schließlich von wem sie hier wohl getragen wurde. Im ersten Moment dachte sie sie würde wieder irgendetwas träumen, da sich das Ganze jedoch zu real für einen Traum anfühlte, war sie im zweiten Moment geschockt, im dritten überglücklich und im vierten gleichermaßen erschüttert und ein wenig wütend darüber. Alle nur denkbaren Fragen strömten in ihren Kopf, und wäre sie nicht sie nicht zuvor so verzweifelt gewesen, hätte sie keine Schmerzen oder Sonstiges gehabt, und hätte sie nicht bemerkt, dass sie sich schneibar noch im Fort befanden, so hätte sie diese auch sofort gestellt und hätte sich wahrscheinlich augenblicklich aus dem Griff der Elfe befreit. Stattdessen sammelten sich Tränen in ihren Augen und sie fiel Vernita, trotz der wohl schlechtesten Situation, dankbar um den Hals, klammerte sie mit all ihrer verfügbaren Kraft an der Rüstung fest und dabei liefen ihr ohne zu schluchzen Tränen aus erneut geschlossenen Augen an den schmutzigen Wangen hinab.


#990
SickOfItAll

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Lydia konnte wieder Wachen hören , wie sie den Gang entlangschepperten . Sie sah auch eine Niesche im Gang , in welcher Kisten und Fässer standen . Schnell kroch sie hinter eine der Kisten .

" Pssst .. " machte sie und lies ihre Klingen , welche in den Armschienen eingebaut waren geräuschlos ausfahren .

" Warte , was war das ? "
" Was ? Hast du wieder zu tief ins Bierglas geguckt ?! Da ist nichts ! "

Wie sehr sie sich doch irrten . Sie kletterte hinter den Kisten hervor und landete lautlos auf den Füßen . Schnell war sie hinter den Beiden . Sie trugen Plattenpanzer , große Schilde und Langschwerter . Wo die zulangten , wuchs so schnell kein Gras mehr .

Sie sprang ab und rammte einem der laufenden Panzer beide Klingen in den ungeschützten Nacken . Mit lautem schepperndem Getöse brach er leblos zusammen .

Sein Kammerad reagierte sofort . Mit Wucht schwang er sein Schwert nach ihr , doch sie wich schnell zurück . Wieder und wieder hackte er nach ihr , wieder und wieder wich sie geschickt , jedoch sehr knapp aus .

Plötzlich und unerwartet sprang er vor und schlug ihr mit dem Schild vor die Brust . Die Wucht riss sie von den Füßen und schleuderte sie den Gang zurück . Mit einem schrillen Schmerzensschrei schlug sie auf dem Steinboden auf und rutschte noch etwas zurück .  Ihr blieb die Luft weg , die Brust hatte sie verkrampft . Stoßweise zog sie Luft ein , jedes mal mit unmenschlichen Schmerzen . Sie griff nach Sareths Schwert und versuchte sich wieder aufzurappeln , als der nächste Schwund des Riesen angesaust kam . Sie warf sie zurück und die Arme vors GEsicht  , doch er riss ihr mit der Schwertspitze tief in den Oberarm . Blut quoll aus der Wunde und der Schmerz stach wie ein Blitz durch den gesammten Oberkörper . Panisch rutschte sie zurück , der Riese kam immer näher .

Das musste das Ende sein . Erschlagen von einem Hühnen in Platten , gekämpft bis zum Tot . Sie konnte sich eine schlimmere Art zu gehen vorstellen . Mit letzter Kraft drückte sie sich vorwärts ab , gerade als er zum nächsten schwund ausholte . Sie stieß ihm in den Helmschlitz und drückte mit aller Gewalt die Klinge hinein . Wortlos kippte der Hühne um und machte beim Aufschlag ein mords Getöse .

Sie dachte , sie hätte es geschafft , doch sie hatte sich geirrt . Drei weitere Wachen , diesmal nur leicht gepanzert , rückten nach . Sie ignorierte die Schmerzen und stürzte sich mit einem lauten Kampfschrei auf den Vordersten . Der Schlug mir dem Schwertknauf nach ihr und traf sie seitlich ins Gesicht . Blut , welches vermutlich ihr Eigenes war , spritzte fort . Ihr war es gleich . Sie stieß ihre Unterarmklinngen wieder und wieder in den Oberkörper des Mannes , bis dieser sich nichtmehr regte . Der Nächste trat nach ihr , sie rollte sich weg , doch er traf sie mit voller Wucht in den Rücken . Sie stöhnte auf und krampfte zusammen . Sie hieb nach dem Bein des Soldaten , wieder und wieder und hoffte auf baldige Hilfe von Lea und den anderen .

#991
viento2

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Rowan sah, wie das kleine Mädel ihnen voraus lief und Vernita überholte. Sie war unverletzt und nutzte ihre Flinkheit, um einen großen Abstand zu den anderen zu gewinnen. So etwas dummes...dachte sich Rowan. Das konnte doch nur schief gehen. Kurze Zeit später hörte sie auch schon Kampflärm und das Scheppern von Rüstungen. Schnell bogen die anderen um die Ecke und fanden das Mädel am Boden liegend zwischen zwei leicht Gepanzerten Wachen, von denen sich eine gerade über sie beugte und mit dem Schwert ausholte. Daneben lagen drei weitere Wachen, die das Mädel anscheinend vorher schon erledigt hatte.

Schnell lag der Bogen in Rowans Hand und nur einen Herzschlag später verließ ein Pfeil die Sehen und fand sein Ziel im Hals der ersten Wache. Die zweite hatte gerade einmal Zeit verdutzt in ihre Richtung zu schauen, bevor auch sie durch einen Pfeil im Kehlkopf röchelnd zusammenbrach.

Vernita hatte das Mädel bereits erreicht und warf ihr wutentbrannt wüste Beschimpfungen entgegen. Auch Leonora war schnell herbei und kniete sich neben das Mädchen und kramte in ihrer Tasche nach Verbandszeug. Rowan musste kurz verschnaufen und steckte mit zitternden Händen ihren Bogen wieder weg. Sie hatte viel Blut verloren und wusste nicht, wie lange sie noch durchhalten würde.

Wortlos humpelte sie an der knienden Leonora vorbei und warf dem Mädchen einen bösen Blick zu. Sie hatten bereits die Stelle erreicht, an der sie vom Gang aus in den kleinen Raum abbogen. Am Ende des Raumes war die Tür, die Rowan aufgebrochen hatte. Sie ging voraus und öffnete sie. Die anderen waren bereits hinter ihr in den Raum getreten. Hinter der Tür fing die Treppe an, die sie in die Katakomben führen würde. Auf dem ersten Stufenabsatz lag der Wachmann, den Rowan getötet hatte. Daneben lag Hennriks Kugel und leuchtete zum Glück immer noch recht hell.

Rowan trat durch die Tür und nahm die Kugel in die Hand. Sie winkte die anderen hindurch und horchte danach noch einmal in den Raum hinein. Das Scheppern von Rüstungen und vereinzelte Rufe waren entfernt zu vernehmen. Was ihr jedoch größere Sorgen bereitete war das Gebell von Hunden, das sich ihnen schnell näherte. Rowan zog die schwere Tür zu und ließ die Gefährten im Schein von Hennriks Kugel in die Dunkelheit eintauchen. Sie nahm einen ihrer Dietriche zur Hand und verschloss die Tür damit. Dann brach sie den Dietrich im Schloss ab und begab sich an die Spitze der Truppe.

Sie würden die Tür sicherlich aufbrechen können, doch einen kleinen Vorsprung sollte ihnen das kaputte Schloss ermöglichen können.

#992
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Vernita merkte, dass Miandra mit einem Mal leichter zu sein schien, was daran lag, dass diese sich jetzt auf an der Elfe festklammerte. War dies nur eine Reflexbewegung? Oder hatte die schwarzhaarige Frau das Bewusstsein wiedererlangt? Was immer es war, es zeigte Vernita, das Miandra noch lebte. Und allein dafür war die Elfe sehr dankbar.
 
Dann merkte sie, wie Lydia an ihr vorbeirannte und sich rasch entfernte.
 
„Bleib gefälligst bei uns, du kleine Kröte!“ rief ihr Vernita noch hinterher, doch da war das Mädchen schon um die nächste Ecke verschwunden. Und kurz darauf hörte die Elfe schon, was Lydia von ihrem Übereifer hatte. Den Geräuschen nach zu urteilen, welche Vernita vernahm, war das Mädchen in einen Kampf verwickelt worden. Als der Rest der Gruppe um die Ecke bog, sah sie auch schon, dass das Mädchen gerade im Begriff war, ihr Leben auszuhauchen. Nur Rowans schnelles Eingreifen rettete Lydia das Leben.
 
„Das hast du nun davon!“ tobte die Elfe, während sich Leanora zu dem kleinen Mädchen gesellte und dieses versorgte. „Wenn sie nicht weiterkann, dann lasst sie zurück, Leanora! Bei soviel Dummheit bringt sie uns alle noch ins Grab!“
 
Rowan übernahm die Führung und führte sie durch einen Raum in den Zugang zu den unterirdischen Katakomben. Dabei hörte Vernita, dass sich zu den Soldaten inzwischen auch Hunde gesellt hatten. Mit etwas Glück hatten diese Hunger und würden sich erst einmal an den Leichen vergreifen, aber die Elfe glaubte nicht an Glück. Und Rowan offenbar auch nicht, denn nachdem sie alle durch die Tür gegangen waren, verriegelte die blonde Frau diese wieder, bevor sie den Dietrich im Schloss abbrach. Das würde die Hunde aufhalten. Zumindest solange, bis deren Herren die Tür aufgebrochen hatten.
 
Rowan übernahm wieder die Führung und humpelte so schnell sie konnte die Treppe vor ihnen herunter. Diese führte an einem Raum vorbei, indem neben einigen Hundekäfigen auch die Kadaver von zwei Mabari auf dem Boden lagen, um denen unzählige Fliegen umhersummten. In der Luft lag der Geruch nach verwesendem Fleisch. Doch die Gruppe beachtete dieses grausige Szenario nicht, sondern setzte ihren Weg über die Treppe fort. Diese endete kurz darauf in einem Gang, der mit dem Unrat von Hunden übersät war. Der unangenehme Gestank von Urin und Fäkalien drang in ihre Nasen. Doch das konnte die Elfe nicht erschüttern. Sie war weitaus schlimmeres gewöhnt.
 
Der Gang machte nach einer Weile einen Knick und führte tiefer unter die Erde. Nach kurzer Zeit trafen sie schließlich auf ein paar weitere tote Mabari, die ziemlich abgemagert aussahen. Und den Spuren nach zu urteilen, konnten diese Tiere noch nicht lange tot sein. Vernita vermutete, dass Rowan diese erledigt hatte. Hinter diesen Kadavern konnte sie auch noch ein geöffnetes Eisengitter erkennen. Doch kaum hatten sie dieses erreicht, da hörten sie alle von oben ein lautes Donnern. Dann einen Moment Stille und dann wieder dieses Donnern.
 
„Sie haben die Tür erreicht!“ schrie Vernita. „Beeilung! Wir haben nicht viel Zeit!“
 

#993
Bellandyrs

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Lea hätte am liebsten die Augen geschlossen, als sie weiterliefen. Zuerst schon das Leid der Gefangenen sehen zu müssen, dann der Kampf mit den Soldaten, hernach Lydias Alleingang, jetzt noch tote Hunde. Soviel Elend innerhalb kürzester Zeit zu sehen, ging weit über ihre Kraft, aber sie durfte sich keine Schwäche erlauben. Sie konnte nur hoffen, dass Lydia durchhielt. Noch jemanden tragen zu müssen würde nicht gehen.

Es stank erbärmlich in diesen Gängen, nach Tod, Verwesung, und Fäkalien. Die Kugel spendete zwar etwas Licht, aber nachdem sie Rowan vor sich hatte, lief sie eher im Schatten. Sie schlitterte ein wenig, als sie auf etwas weiches trat, und sie wollte lieber nicht wissen, auf was sie genau ausgerutscht war. Einige Schritte später wußte sie es, der Gestank war immer noch hier, obwohl sie nun tiefer im Gang waren. An ihrem rechten Stiefel klebte Hundekot. Sie versuchte, mit dem Fuss immer ein wenig über den Boden zu rutschen, damit das Korpus Delikti wieder entfernt wurde.
Lea war dabei relativ konzentriert und schnaubte durch die Nase, als sie auch noch durch eine Spinnwebe lief. Das Netz verfing sich in ihrem Haar und ein Faden hatte sich über ihren Nasenrücken gezogen.
"Pfui Teufel", flüsterte sie, und wischte sich mit dem linken Ärmel über das Gesicht.

Inzwischen hatten sie das Gitter erreicht, Lea setzte gerade an, dadurch zu krabbeln, als sie von oben das Donnern vernahm. Die Tür war aufgebrochen, und Lea gefror das Blut in den Adern.

Modifié par Bellandyrs, 01 octobre 2010 - 06:55 .


#994
starbroker1988

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Sareth folgte den anderen durch die Gänge,über die Treppen und durch die Katakomben.Stets darauf bedacht Rowan möglichst im Blick zu haben,um im Notfall ihr helfen zu können.Denn er wusste,dass sie sich selbst zu viel zumutete.Sie hatte schließlich viel Blut verloren und ihr steckte noch ein Bolzen im Rücken.

Als doe Gruppe die Katakomben erreicht hatte schoss Sareth sofort der Gestank dieses Ortes in die Nase.Er rümpfte kurz die Nase und versucht möglichst durch den Mund zu atmen.

Als er den dreckigen,dunklen Weg entlang schritt rutschte er fast auf etwas sehr glitschigen aus.Aus diesen kleinen Schreck heraus fing er reflexartig,wie ein Seemann,an zu fluchen.

"So eine verdammte Sch....!"

Ihm wäre beinahe der Elf von der Schulter gerutscht .In dessen Zustand hier in den Dreck zu fallen wäre bei seinen Verletzungen gleich bedeutend mit einen Todesurteil gewesen.Mit einer Blutvergiftung war nicht zu spaßen.Das wusste Sareth.

Nach diesen Begebenheit hörte er ebenfalls die lauten Geräusche die von weiter oben zu ihnen drangen und er beschleuigte seinen Schritt darauf hin.


#995
viento2

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Das Poltern hinter ihnen ließ Rowan zusammen zucken. Die Wachen waren dabei, die Tür aufzubrechen. Schnell lief sie den anderen voraus und richtete sich dabei nach ihren hinterlassenen Markierungen. Nach kurzer Zeit bogen sie um eine Ecke und Rowan stockte kurz. Vor ihr war die Stelle, an der Hennrik tot im Gang lag. Sie starrte ihn an und war einen Moment lang unschlüssig. Die anderen hatten mittlerweile aufgeschlossen und Rowan schaute sich zu ihnen um.

Tränen und Schmerz stand in ihren Augen, doch nur für einen kurzen Augenblick. Dann wandte sie sich schweren Herzens um und humpelte weiter. Es tat ihr weh, dass sie ihn zurück lassen mussten, aber er würde sie nur behindern.

#996
SickOfItAll

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Dumpf und hohl klang die Welt , der Schmerz verzerrte ihr die Sicht und ihre Bewegungen . Blut verwischte die Umgebung . Sie hätte schreien können , sterben könnnen , nur ob der Schmerzen , doch sie wehrte sich gegen die Umarmung des Nichts und zog sich wackelig nach oben . So schnell sie konnte humplete sie dem Rest der Gruppe nach , die Wachen konnte sie schon rufen und toben hören .

" Hier endet es also ...." brachte sie heiser hervor . Sie quälte sich , nur um noch ein paar schritte davonzulaufen , ein armseliger Versuch dem Schicksal zu entkommen . Sie umklammerte das Schwert , welches Sareth ihr gegeben hatte und schloss zur Gruppe auf .

" Vernita ... vernita , bitte , wenn ich nichtmehr kann , lasst mich liegen . Bitte . Aber wenn ich es hier lebendig rausschaffe , schlage ich euch eigenhändicg den Schädel ein ! ... Gott diese Schmerzen !! "

Wieder durchfuhr sie ein Krampf , wieder krümmte sie sich und wünschte sich ein Ende . Doch sie würde kämpfen , bis sie tot war . Kämpfen , bis sie von dieser Welt gerissen wurde . Sie wollte sich beweisen , zeigen , das sie versteht was sie tut und das sie auch vor Kampf , Verletzung oder gar Tot nicht haltmachte .

Modifié par SickOfItAll, 01 octobre 2010 - 09:49 .


#997
Aliens Crew

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„Hör auf uns die Ohren voll zu jammern!“ blaffte Vernita das Mädchen an. „Du hast dir deine Verletzungen selbst zuzuschreiben. Und wenn du dich uns beweisen willst, dann ertrage sie ohne dieses Geflenne!“
 
Sie durchquerten das Eisengitter und stießen kurz darauf auf Hennrik. Vielmehr auf das, was von ihm übrig war. Er lag in einer Lache aus seinem eigenen Blut, während seine Augen starr an die Decke blickten. Die Elfe konnte erkennen, dass ein Bolzen in seinem Hals steckte.
 
„Ah, hier hat sich der Alte also hingelegt. Lasst uns keine Zeit mit ihm verschwenden“, meinte Vernita etwas abfällig. Sie hatte dem Magier nie wirklich getraut, was in erster Linie daran lag, nun, dass er Magier war. Außerdem hatte er immer ein besonderes Interesse an diesen Seelensplittern gehabt, was sich vielleicht irgendwann zu einem Problem hätte entwickeln können. Doch nun hatte sich dies wohl für immer erledigt. Doch als die Elfe den alten Mann da liegen sah, kam ihr eine Idee.
 
„Sekunde, vielleicht kann ich uns noch etwas Zeit verschaffen“, murmelte sie und ging neben Hennrik in die Hocke, bevor sie mit einer Hand seine Taschen durchwühlte. Das stellte sich als relativ schwierig heraus, da sie ja nach wie vor noch Miandra trug. Hätte sich diese nicht immer noch an ihren Hals geklammert, so hätte diese Aktion wohl nicht funktioniert. So aber fand Vernita nach kurzer Zeit, was sie suchte.
 
„Ich wusste, dass dieser Kerl noch mehr davon bei sich hat. Das wird sie eine Weile aufhalten“, grinste die Elfe und stand wieder auf. Sie schritt zurück zu dem Eisengitter und drückte es mit einer Hand zu. Es war etwas schwergängig, aber mit ein wenig Kraft ging es dann. Anschließend stellte sie die kleine Glasphiole auf eine der oberen Querstreben der Eisengittertür. Der nächste, der diese öffnen würde, würde mit Hennriks Lichtbombe seine wahre Freude haben.
 
„Los! Weiter!“ sagte Vernita zu sich selbst, als sie den nächsten donnernden Aufprall hörte. Und dies war auch der letzte. Sie vernahm, wie die Tür krachend aus den Angeln flog. In wenigen Augenblicken würden die Soldaten hier unten sein. Die Elfe wandte sich um und lief so schnell sie konnte hinter den anderen her.
 
Ihr Atem ging dabei schnell aber regelmäßig. Trotzdem musste sie zugeben, dass Miandra ihr langsam zu schwer wurde. Doch sie würde nicht aufgeben. So lange auch nur ein bisschen Kraft in ihren Muskeln steckte und ihr Wille ungebrochen war, würde sie durchhalten. Dicht vor einer Wegkreuzung holte sie die anderen ein.
 
Und da hörte sie hinter sich auch schon das Scheppern der Eisengittertür, gefolgt von dem Aufschrei der Männer und dem Jaulen der Hunde. Offenbar hatte ihre kleine Falle funktioniert. Die Soldaten würden einen Moment brauchen, bis sich ihre Augen von dem grellen Lichtblitz von Hennriks Mixtur erholt hatten. Trotzdem reichte das nicht aus, um sie endgültig loszuwerden. Sie mussten sich etwas anderes einfallen lassen.
 

Modifié par Aliens Crew, 02 octobre 2010 - 11:28 .


#998
viento2

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Rowan hörte hinter sich eine leichte Explosion, die die Gänge kurzzeitig erhellte, gefolgt von Schmerzensstöhnern und Gejaule. Doch sie wusste, dass es die Wachen nicht lange aufhalten würde. Dazu waren sie schon zu nah heran gekommen. Fieberhaft ging Rowan ihre Möglichkeiten durch. Irgendetwas musste ihr einfallen, um ihnen wieder einen Vorsprung zu verschaffen. In diesem Moment kamen sie an der Stelle vorbei, an der Rowan einen Stolperdraht entschärft hatte.

Rowan hielt an und drehte sich zu den anderen.

„Lauft schon weiter, ich werde hier etwas für die Wachen vorbereiten und dann nachkommen.“

Leonora, die Lydia stützte, warf ihr einen misstrauischen Blick zu.

„Wir sollten zusammen bleiben, meint ihr nicht?“

„Ich werde mich beeilen und dann nachkommen. Seid unbesorgt.“ Rowan lächelte gezwungen. „Und nun beeilt euch!“

Sareth stellt sich mit verkniffener Miene vor sie. „Ich werde dich nicht alleine lassen. Vergiss es!“

Rowan blickte ihn ernst an.

„Ich verlange von dir, dass du weiter läufst. Wenn ich dir wirklich etwas bedeute, dann wirst du weiter gehen und darauf vertrauen, dass ich nachkomme.“ Sie legte ihm kurz die Handfläche an seine Wange.

„Geh....und beeilt euch.“

Widerwillig drehte sich Sareth weg und rannte hinter Leonora her. Auch Vernita verließ Rowan und nickte ihr aufmunternd zu.

Nachdem sie alleine war, atmete sie einmal tief durch und ließ sich dann unter großen Schmerzen auf die Knie nieder. Schnell hatte sie den Stolperdraht wieder gefunden, den sie an der Wand zuvor ausgehakt hatte. Es dauerte eine Weile, bis sie es schaffte, das Zittern ihrer Hände abzustellen. Dann hakte sie den Draht vorsichtig wieder an den Auslösemechanismus ein.

Zufrieden betrachtete sie ihr Werk und machte sich schnell hinter den anderen her Richtung Ausgang. Hinter sich hörte sie, wie die Verfolger wieder aufholten. Heiseres Gebell begleitete das Scheppern von Rüstungen. Doch dieses mal kam es nicht schneller näher.....anscheinend hatten sie gelernt und blieben nun zusammen, um besser gegen Überraschungen gefeit zu sein.

Rowan rann der Schweiß am Körper herunter und ihr Atem ging stoßweise. Die Schmerzen ließen sie nur noch verschwommen sehen und sie fing an zu taumeln. Sie schaffte es noch um die nächste Abzweigung, bevor sie zusammenbrach. Sie riss sich ihre Knie auf dem unebenen Grund auf und stieß mit dem Kopf gegen die Seitenwand. Für einen Moment war sie benommen, bevor sie ihren Oberkörper hoch stemmte. Sie zog sich zur Wand und lehnte sich mit dem Rücken gegen das feuchte Gestein.

Nur wenige Augenblicke später hörte sie einen Ohrenbetäubenden Lärm und spürte eine Hitzewelle, die aus dem Tunnel kam, den sie gerade hinter sich gelassen hatte. Grelle Schmerzensschreie und der Gestank von verbranntem Fleisch drangen zu ihr. Laute Rufe kamen auf und Rowan spürte förmlich die Wut, die die Wachen erfasst hatte. Sie würden nun keine Gnade mehr zeigen, so viel stand fest.

Boshaft grinsend zog Rowan ihre Messer und machte sich bereit für ihren letzten Kampf. Fliehen konnte sie nicht mehr, dazu war sie zu schwach. Doch sie würde die Verfolger so lange es ging aufhalten, damit ihre Gefährten entkommen konnten.

Sie lehnte den Kopf an die Wand und schloss die Augen. Ihr Atem beruhigte sich und sie entspannte bewusst jeden Muskeln ihres Körpers. Dann stemmte sie die Füße in den Boden und schob sich mit dem Rücken an der Wand nach oben, bis sie wackelig auf den Beinen zu stehen kam.

Vor ihrem inneren Auge erschien ein vertrautes Gesicht, dass sie wohl nie wieder sehen würde. Gerne hätte sie gewusst, ob seine Gefühle für sie echt waren und wie es mit ihnen weiter gegangen wäre. Doch leider ging es im Leben nicht immer so, wie man es sich wünschte. Das hatte Rowan schon früh lernen müssen. Sie konnte nur hoffen, dass es die anderen schaffen würden, zu entkommen. Sie hatte getan, was in ihrer Macht stand. Sie hatte den Fluchtweg für sie frei gemacht und dabei einen Kameraden in den Tod geschickt. Da war es nur fair, dass sie ebenfalls ein Opfer erbrachte.

Rowan öffnete die Augen und sammelte ihre letzten Kräfte.

#999
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„Beeilt Euch!“ meinte Vernita noch zu Rowan, wobei sie ihr noch einmal zunickte. Dann wandte sich die Elfe um und lief hinter den anderen weiter den Gang entlang. Wenn sie ihre Erinnerung nicht täuschte, dann müssten sie jetzt bald die Stelle erreichen, an der die Katakomben in die natürlichen Höhlen nahe des unterirdischen Flusses mündeten. Dort könnte sie eine Falle vorbereiten, die ihnen ihre Verfolger endgültig vom Hals schaffen würde. Sie hoffte nur, dass ihnen Rowan genug Zeit verschaffen konnte und sie es selbst auch noch herausschaffte.
 
Vernita beschleunigte ihr Tempo, wobei sie die Zähne fest aufeinander presste. Schweiß stand auf ihrer Stirn. Ihre Armmuskeln schmerzten und begannen sich zu verkrampfen. Doch sie ignorierte die Schmerzen, setzte einen Fuß vor den anderen, um endlich den rettenden Ausgang zu erreichen. Sie hätte nicht gedacht, dass Miandra auf die Dauer so schwer werden könnte. Doch sie hatte keine Zeit für Schwäche, nicht so kurz vor dem Ziel.
 
Sie erreichten die nächste Biegung und wandten sich nach links. Es fiel gleich auf, dass sie die Höhlen erreicht hatten, die gemauerten Steine machten schroffen, unebenen Felsformationen platz. Der Gang selbst wurde niedriger, so dass sie des öfteren die Köpfe einziehen mussten. Außerdem mussten sie aufpassen, dass sie nicht stolperten, da überall Steine im Weg lagen. Schließlich öffnete sich der Korridor vor ihnen zu einer richtigen Höhle. Im Hintergrund hörte man ein leises Rauschen. Der Fluss war also nicht mehr weit. Bald hatten sie den Ausgang erreicht.
 
„Halt!“ rief die Elfe. „Wir müssen unserer Verfolger loswerden. Wenn Rowan es nicht schafft sie aufzuhalten, und sie in diese Höhle eindringe können, dann werden sie uns einfach überrennen. Das ist unsere letzte Chance sie loszuwerden!“
 
Sie ging mit Miandra zu einem hohen Felsen. Hinter diesem setzte sie die Frau auf dem Boden ab. Hier war sie für den Moment in Sicherheit. Mit leichtem Nachdruck löste sie sich aus Miandras Umklammerung.
 
„Ich bin gleich wieder da“, flüsterte Vernita sanft. „Du brauchst keine Angst mehr zu haben. Bald ist alles vorbei.“
 
Auf die eine oder andere Art stimmte das, was sie gerade zu Miandra gesagt hatte. Sie würden entweder bald hier raus sein oder alle den Tod finden. Auf jeden Fall war es jetzt Zeit sich umzudrehen und ihren Verfolgern die Nasen blutig zu schlagen. Die Elfe ging zu dem schmalen Gang zurück, wobei sie eine kleine Glasphiole aus ihrer Hosentasche kramte, die sie unter der Stadtwachenrüstung trug.
 
Sie untersuchte die Decke des Weges, aus dem sie gerade herausgekommen waren nach Unebenheiten und Rissen im Stein. Dabei wurde sie schnell fündig. Sie kletterte auf einen Felsen, der neben dem schmalen Zugang lag und platzierte die Flasche in dieser Einkerbung. Dann suchte sie nach einem kleinen Stein, mit dem sie das Gefäß zerstören konnte. Mit diesem in der rechten Hand stand sie vor dem dunklen Eingang und überlegte kurz.
 
Sollte sie nun diesen Stein auf die Phiole werfen? Die Flüssigkeit in ihrem Innern war äußerst instabil. Die Zerstörung der Flasche würde eine Explosion verursachen, die den Gang zu Einsturz bringen würde. Damit wäre Rowans Schicksal besiegelt. Wenn die Wachen sie nicht erledigten, dann würde sie langsam verbluten., da sie ziemlich schwer verletzt war. Auch wenn die blonde Frau das nicht zugeben wollte.
 
Vernita musste eine äußerst schwierige Entscheidung treffen. Der logisch Schluss war eigentlich, dass sie Rowan opferten, um ihre eigenen Leben zu retten. Ein Leben gegen sechs. Da brauchte man gar nicht groß zu rechnen, um zu wissen, was die Elfe tun sollte. Doch Vernita fiel diese Wahl nicht leicht. Wäre es nicht gerade Rowan, die dort den sicheren Tod finden würde, hätte sie den Zugang schon längst versiegelt. Aber inzwischen mochte sie die junge Frau einfach zu sehr, um sie einfach in diesem Loch verrecken zu lassen.
 
Der Elfe kam ihr Traum in den Sinn. Sie stand auf dieser Brücke und sah, wie Rowan und Miandra um ihr Leben kämpften. Dort konnte sie keine Entscheidung treffen, so dass beide sterben mussten. Sollte das ein Botschaft sein? Hieß es, dass sie nicht beide retten und eine von ihnen opfern musste, um die andere retten zu können? War es etwa Schicksal, dass Rowan hier ihr Leben lassen musste? Blödsinn! Es gab kein Schicksal! Zumindest keines, dass sie nicht selbst in die Hand nehmen konnte! Heute würde hier niemand mehr sterben oder eben alle. Rowans Schicksal sollte auch das ihre sein. Entweder bewahrte sie beide Frauen vor dem Tod oder eben keine. So einfach war das!
 
Sie ging zu Leanora und gab ihr den Stein. „Hier nehmt das! Sollte nicht ich, sondern einer der Wachen diesen Gang entlang kommen, dann werft diesen Stein gegen die Glasphiole, die ich dort oben platziert habe. Aber geht nicht zu nahe heran. Die Reaktion wird recht heftig ausfallen. Und hier habt ihr Eure Tasche wieder. Sollten wir nicht wiederkommen, dann verschwindet von hier! Und seht Euch nicht um!“
 
Die Elfe gab der Frau ihre Tasche zurück und zog ihr Schwert, bevor sie sich an Sareth wandte. „Komm schon, Kleiner! Du wirst bestimmt auch nicht erwarten können, Rowan da rauszuholen! Also lass uns keine Zeit mehr verlieren!“
 

#1000
starbroker1988

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Als er diese Worte von Vernita vernahm zögerte Sareth keine Sekunde mehr.Er legte den bewusstlosen Elfen neben Mirandra ab und holte die Einzelteile seines Speeres heraus.Nach ein paar Handgriffen war er zusammen gesetzt und Sareth damit kampfbereit.Er wartete erst gar nicht auf Vernita sondern rannte einfach den Weg,den sie gerade erst genommen hatten,wieder zurück.Zurück zu Rowan.Um die er sich unendlich viel Sorgen machte.