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Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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#1201
Aliens Crew

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„Ich kann verstehen, dass Ihr solchen Hass gegen die Personen richtet, die Euch das angetan haben, was Euch widerfahren ist. Warum Ihr allerdings den Tod Eures Liebsten wollt, will mir nicht in den Kopf. Er wird sich wahrscheinlich von Euch abgewandt haben, nachdem er von Eurer Verbindung zur Blutmagie erfahren hatte, was nachvollziehbar ist, da er ansonsten mit einem Strick um den Hals am nächsten Baum geendet wäre“, meinte Vernita nachdenklich, nachdem sie den Ausführungen Nerias aufmerksam zugehört hatte. „Auf der anderen Seite ist mir das Schicksal dieses Elfen aber auch egal, so dass Ihr ihn von mir aus ruhig töten könnt. Doch ob Ihr Euch danach besser fühlen werdet, darauf würde ich mich an Eurer Stelle nicht verlassen. Aber darüber können wir ein andermal sprechen.“
 
Die Elfe strich sich bei ihren Worten über die Narbe unter ihrem linken Ohr, wobei sie an ihre eigene Rache zurückdachte, die ihr fast das Leben gekostet hätte und die sie in ein Leben gedrängt hatte, welches sie nie leben wollte. „Und ich bin selbst eine Mörderin, also braucht Ihr von mir kein Urteil wegen Eurer Taten zu erwarten. Nur das Abschlachten von Elfen, die mit Eurem Schicksal nichts zu tun hatten, solltet Ihr unterlassen, wenn Ihr nicht sterben wollt, bevor Ihr die wahren Schuldigen zur Strecke gebracht habt. Außerdem gefällt mir der Gedanke nicht, dass ich aufgrund meiner Herkunft ebenfalls auf Eurer Abschussliste stehen könnte. Das wollen wir doch lieber lassen, was?“
 
Ein Grinsen legte sich auf Vernitas Gesicht, als hätte sie gerade einen guten Witz gemacht. „Und was das Reinwaschen Eures Namens angeht...nun, dazu müsst Ihr einfach nur genug Dunkle Brut samt dessen anführenden Erzdämons niederstrecken und den Staub vor Euren Füßen fressen lassen, und schon wird Euch alles vergeben. Außerdem habe ich dadurch auch ein wenig Erfahrung sammeln können, wenn es darum geht, mich gegen eine angebliche Übermacht zu stellen. Das kriegen wir schon hin, keine Panik.“
 
Miandra wandte sich von den beiden ab und ging zu ihrer Liege zurück, nachdem sie Nerias Vorschlag zugestimmt hatte, sich von dieser heilen zu lassen. Die Magierin sah daraufhin die Elfe an, als ob sie auf deren Zustimmung wartete. Vernita nickte einmal kurz, doch als Neria dann aufstehen wollte, packte die Elfe sie am Kragen und zog sie zu sich heran.
 
„Passt auf, dass ihr nichts geschieht“, flüsterte sie der Magierin ins Ohr, wobei ihre Stimme einen flehenden Unterton hatte. „Diese Frau ist mir sehr wichtig, und ich will nicht, dass Ihr irgendetwas Schlimmes widerfährt. Sie hat bereits genug Leid erfahren.“
 
Nach diesen Worten, löste Vernita ihren Griff und ließ die Magierin gewähren. Während diese zu Miandra hinüberging und mit ihr sprach, setzte sich die Elfe auf ihre eigene Liege und beobachtete das Schauspiel mit besorgter Miene. Sollte der schwarzhaarige Frau dabei etwas geschehen, so wusste sie nicht, ob sie diesen Verlust ertragen konnte. Im Moment fühlte sich Vernita so hilflos wie schon lange nicht mehr.
 
Und als Neria begann ihre Hände über Miandras Körper gleiten zu lassen, spürte Vernita, wie so etwas wie Wut in ihr hochkam, die sie sich nicht erklären konnte. Sie stand kurz davor, aufzuspringen, Neria mit einer schnellen Bewegung das Genick zu brechen und ihre Leiche achtlos in die Ecke zu werfen. Und das, obwohl diese doch nur das Beste für die schwarzhaarige Frau wollte. Was war nur los mit ihr? War sie etwa eifersüchtig? War es das? Konnte sie es nicht ertragen, dass diese Magierin die Frau berührte, die sie so sehr liebte? Etwas, was sie aufgrund von Miandras abweisender Haltung nicht zu tun vermochte? Es sah wirklich so aus.
 
Die Elfe fuhr sich mehrmals über das Gesicht, rieb sich die Hände oder schlug mit der Faust in ihre eigene Handfläche, um dieses Gefühl zu unterdrücken und sich selbst unter Kontrolle zu halten, was ihr aber immer schwerer fiel, je länger diese Heilungsprozedur dauerte. Doch vor allem die Angst vor dem was passieren konnte, wenn sie sich einmischen würde, hielt die Elfe zurück, etwas unüberlegtes zu tun. Als das Ganze endlich vorbei war, sackte Neria, offenbar am Ende ihrer Kräfte, in sich zusammen und fiel auf den kalten Boden.
 
Vernita sprang sogleich auf, ging zu ihr hinüber und hob sie vom Boden auf. Anschließend legte sie die Frau auf ihre eigene Liege, damit diese die Nacht nicht auf der Erde verbringen musste. Nachdem sie die Magierin dort abgelegt hatte, besorgte sie sich Verbandszeug und versorgte damit Nerias Verletzung. Danach setzte Vernita sich neben Miandra und sah diese besorgt an.
 
„Und, geht es dir jetzt besser?“ fragte sie fürsorglich, aber auch mit einem Hauch von Angst in der Stimme. Angst davor, dass die schwarzhaarige Frau wieder so abweisend sein würde, wie sie es bei ihrem letzten Gespräch gewesen war.
 
 

Modifié par Aliens Crew, 06 novembre 2010 - 04:57 .


#1202
SickOfItAll

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"Elfenbengel?! " meinte Lydia empört , als die Elfe sie anschnauzte . Doch ehe sie ihr weiter entgegnen konnte begann diese mit ihrer seltsamen Heilpraktik . Als sie begann , begannen sich die Knochen in Lydias Körper zu bewegen und wieder zusammenzuwachsen , von dem besagten Schmerz war nichts zu spüren .
" Ich ... ich danke euch " sagte sie erstaunt und nicht weniger beeindruckt zu ihrer Heilerin , doch diese schien sie nicht länger warzunehmen und beschäftigte sich mit der Heilung von Miandra , was ihr offensichtlich den Rest gab .
Jetzt war es an der Zeit , das Lydia ihre Beweglichkeit testete . Sie hatte lange genug gelegen , nach der Heilung wollte sie wieder auf touren kommen , sich wieder bewegen . Sie stand auf und begahh sich zu dehnen , wobei sie feststellte , das sie allem Anschein nach nichts von ihrer Beweglichkeit verloren hatte . Sie blickte sich im Raum um . " Genug Platz wird sein ... " sagte sie und schlug gekonnt ein Rad , wobei sie vor Vernita und Miandra zum stehen kam , wo sie sich geschmeidig in den Spagat fallen lies . " Ihr könnt euch nicht vorstellen , wie gut es tut , sich wieder schmerzfrei bewegen zu können . Wie geht es euch ? "
Lydia war glücklich . Sie konnte sich wieder bewegen , das war ihr wichtig . Sie war sogar so froh , das sie sogar ihren eigentlichen Hass auf Vernita verdrängte . Sie hätte die Welt umarmen können , doch momentan wollte sie nur eins : Aktiv sein , sich bewegen .
Wenn sie könnte würde sie bei nächter gelegenheit auch das Versteck verlassen und sich in der Stadt umschauen und -hören , doch vorerst war sie hier unten und konnte auch noch nicht allzuviel daran ändern .

Modifié par SickOfItAll, 06 novembre 2010 - 06:10 .


#1203
Kaysallie

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Miandra wusste nicht was unangenehmer war: Die Schmerzen der Heilung oder die Berührungen die sie über sich ergehen lassen musste. Doch sie kam zu dem Entschluss, dass Zweiteres schlimmer war. Der Heilungsprozess war zwar anstrengend, und sie spürte wie sich die Haut zusammenzog als würde jemand mit tausend Nadeln gleichzeitig jede einzelne Wunde vernähen und das in einer immensen Geschwindigkeit. Zudem fühlte es sich an, als würde ihr jemand ihre Energie aus dem Körper saugen, da sie sich von Sekunde zu Sekunde schwächer fühlte.

Doch diese Hände.. es machte sie wahnsinnig, und am liebsten hätte sie Neria einfach von sich gestoßen, doch sie wusste was auf dem Spiel stand. Sie musste es wohl oder übel über sich ergehen lassen.. Je schneller sie gesund sein würde, um so schneller würden sie aus diesem Keller raus kommen und weitermachen können. Das war die Motivation für Miandra, und sonst nichts.

Nach einiger Zeit, die Miandra wie eine Ewigkeit vorkam, sackte Neria schließlich vor ihr zusammen. Ein befreiendes Gefühl durchlief sie dabei. Die Schmerzen der Wunden waren verschwunden - und natürlich auch diese Hände... Dennoch wäre sie beinahe mit Neria zusammen umgefallen. Sie fühlte sich schwach und unendlich müde. Diese Blutmagie war wohl wirklich nur zu gebrauchen wenn man sich eines sicheren Ortes wusste, ging ihr dabei durch den Kopf.

Während Vernita die Magierin wo anders hinschaffte, kämpfte sie mit ihrer Müdigkeit. Sie wollte nicht schlafen, doch scheinbar blieb ihr nichts anderes übrig, dieser würde sie ohnehin bald übermannen. Als sie Vernitas Worte vernahm blickte sie diese nur ausdruckslos an, antwortete nicht sofort, da es so schien als würde es einige Zeit dauern bis die Frage ihren Kopf erreicht hat.

"Ich glaube schon..", erwiderte Miandra schließlich auf Vernitas Frage etwas unschlüssig und völlig entkräftet, "Ich sollte mich etwas hinlegen...", fügte sie leicht benommen hinzu und ließ sich auch sofort seitlich auf die Schlafmatte fallen.

#1204
viento2

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Rowan hatte gerade ihre Übungen beendet, als Vernita und Leonora zurück ins Versteck kamen. Jedoch waren sie nicht allein. Ein zierliche Frau war bei ihnen. Sie hatte dunkle Haare und ein bleiches hageres Gesicht. Mürrisch schaute sie sich in dem Keller um. Rowan bemerkte den Stab, den sie dabei hatte und der sie als Magiebegabte kennzeichnete. Unbemerkt wanderten ihre Hände zu ihren Hüften, doch sie hatten ihren Waffengürtel nicht angelegt. Lautlos zog sie sich zu Sareths Liege zurück und ging daneben in die Hocke. Sie fand ihren Gürtel und legte ihn an.

Etwas ruhiger als zuvor beobachtete sie den Neuankömmling. Offenbar hatte es Vernita geschafft, jemanden aufzugabeln, mit dem sie sich streiten konnte, obwohl Rowan bezweifelte, dass es auch nur eine Person auf Thedas gab, mit der die Elfe keinen Streit anfangen würde. Keiner der drei machte Anstalten, die Magierin vorzustellen, und so blieb Rowan neben dem schlafenden Sareth stehen und wartete ab.

Jedoch zuckte sie zusammen als sie erkannte, dass die Frau augenscheinlich eine Blutmagierin war. Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken und sie zog scharf die Luft zwischen den Zähnen ein.

Eine Abtrünnige also. Als hätte die Gruppe nicht schon genug Schwierigkeiten. Nun mussten sie sich auch noch vor den Templern in acht nehmen.

Sie verfolgte das Schauspiel, dass sich ihr bot, mit um ihre Waffen gekrallten Händen und warf Vernita wutentbrannte Blicke zu. Wie konnte die Elfe es wagen, die Gruppe so einer Gefahr auszusetzen? Noch dazu, wo sie in diesem äußerst verletzbarem Zustand waren. Rowan musste sich stark zusammen reißen und den Drang unterdrücken, auf Vernita zu zustürmen.

#1205
Aliens Crew

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„Das ist schön“, meinte Vernita lächelnd auf Miandras Aussage hin. Und auch ihre Bemerkung, dass sie sich nun hinlegen wollte, fasste sie nicht als einen Versuch der schwarzhaarigen Frau auf, sie loszuwerden, da die Elfe ihr die Müdigkeit ansah. Das gefiel Vernita. Der Schlaf würde Miandra gut tun. Sie stand auf, als sich die Frau hinlegte und deckte diese dann zu. „Ja, du solltest dich ausruhen. Schlaf gut.“
 
Vernita blieb einen Moment unschlüssig neben Miandras Liege stehen, als ihr Blick auf ihre eigene fiel, auf der Neria tief und fest schlief. Andererseits war die Elfe auch gar nicht müde und wandte sich ab, um es sich am Lagerfeuer bequem zu machen. Doch bevor sie sich in Bewegung setzen konnte, fiel ihr Rowan ins Auge, die einen sehr wütenden Eindruck machte. Überrascht zog sie eine Augenbraue nach oben, wobei sie auf die Frau zutrat.
 
„Gibt es ein Problem?“ fragte sie die blonde Frau, als sie dicht vor ihr zum Stillstand kam. „Ihr seht irgendwie verärgert aus.“
 
 

#1206
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„Wie konntet ihr es wagen diese Frau zu uns zu bringen? Ist euch nicht bewusst, dass sie eine zusätzliche Gefahr darstellt? Wollt ihr, dass wir nun auch noch vor den Templern fliehen müssen?“

Rowan verschränkte die Arme vor der Brust und starrte die schlafende Frau an bevor sie sich wieder Vernita zuwandte. Ihre Stimme klang leise und gepresst.

„Ihr habt uns ohne uns zu fragen einfach einer weiteren Gefahr ausgesetzt. Und das, wo ganz Denerim hinter uns her ist und wir Schwerverletzte bei uns haben. Habt ihr auch nur einen Moment darüber nachgedacht, was das für Folgen nach sich ziehen kann?“

Rowan konnte sich kaum noch beherrschen und hatte die Hände zu Fäusten geballt.

„Euer Handeln war unverantwortlich und zeugt von eurer Sturheit und eurem Eigensinn. So ein dummes Handeln hätte ich euch am wenigsten zugetraut.“

Herausfordernd blickte sie die Elfe an.

„Was ist aus der Frau geworden, die stets einen Schritt voraus dachte und ihr Handeln akribisch plante? Die niemandem so leicht vertraute und darauf bedacht war, kein unnötiges Risiko einzugehen?“

#1207
starbroker1988

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Sareth erwachte aus seinen langen Schlummer.Er setzte sich aufrecht hin und streckte sich.Seine Gelenke zogen sich auseinander,sodass es ein lautes knacken zu hören war.Danach sah er wie Rowan neben ihm stand.Sie sah sehr ärgerlich aus.Und er fragte sich was los war.War irgendwas passiert als er schlief ?

#1208
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„Interessant, dass ausgerechnet Ihr mir etwas über unverantwortliches und unüberlegtes Handeln erzählen wollt, Rowan, wo Ihr uns doch einen potenziellen Attentäter angeschleppt habt“, erwiderte Vernita spöttisch, während sie die Hände in die Hüften stemmte und einen kurzen Blick auf den soeben erwachenden Sareth warf. „Die Kirche ist ohnehin bereits hinter uns her, seit sich Leanora unserer Gruppe angeschlossen, hat und da Hennrik ja durch Euer Verschulden in den Katakomben von Fort Drakon umgekommen ist, und wir somit keinen Magier mehr bei uns haben, war dieser Schachzug von mir schon sehr wohl überlegt. Außerdem ist diese Frau auf einer Art Rachefeldzug, der in dieser Stadt für weiteres Aufsehen gesorgt hätte. Dadurch dass ich diese Magierin hierher gebracht habe, kann ich dafür sorgen, dass ihre Absichten uns nicht in die Quere kommen. Also würde ich vorschlagen, dass Ihr Euch wieder einkriegt, bevor Ihr hier noch einen Anfall bekommt, der unsere schlafenden Gefährten aufweckt, einverstanden?“
 
Ein sarkastisches Grinsen legte sich bei ihren Worten auf Vernitas Gesicht.
 
 

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#1209
starbroker1988

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Als Sareth die Worte Vernitas vernahm stand er auf und stellte sich schützend vor Rowan.Er blickte Vernita,die grinsend da stand, mit einen harten Blick an.

"Rowan trifft keine Schuld an Hennriks Tod.Und wenn ihr ein Problem mit mir habt können wir das gerne klären."


#1210
viento2

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Die Elfe schien es darauf anzulegen, Rowan noch wütender zu machen, als sie ihr die Sache mit Sareth vor hielt. Innerlich kochte sie vor Wut, doch mit einem Mal war alles anders. Jegliches Gefühl entwich. Ihr Gesicht erstarrte und ihre Arme fielen schlaff an ihrer Seite herunter.

….Hennrik....

Die Elfe gab ihr also die Schuld an seinem Tod.

Rowan hörte nicht, was Vernita weiter zu ihr sagte. Auch bemerkte sie Sareth nicht, der sich schützend vor sie gestellt hatte. Wie im Traum wandte sie sich um und wankte zum Ausgang. Sie musste hier raus. Weg von hier. Die Wände schienen urplötzlich sehr viel näher gekommen zu sein. Die Luft um sie herum flimmerte und der Weg verschwamm vor ihren Augen.

Sie sah Hennrik Gesicht vor ihren Augen, wie er leblos in dem kalten Gang lag. Und dann das Gesicht der Elfe. Das hämische Grinsen, mit dem sie Rowan die Schuld gegeben hatte. Genoss es Vernita, sie leiden zu sehen? Hatte sie sich doch in ihr getäuscht?

Mit der Zeit, hatte Rowan es geschafft, so etwas wie Vertrauen zu der Elfe aufzubauen. Sie hatte sie schätzen gelernt, obwohl sie nicht immer mit deren Art zurecht gekommen war. Obwohl sie immer ein Einzelgänger gewesen war, hatte sie begonnen sich an die Gruppe zu gewöhnen. Hatte es sogar in gewisser Weise genossen, nicht mehr alleine zu sein. Doch diese Welt brach nun in ihr zusammen. Sie hatte sich getäuscht. Wie töricht von ihr, zu glauben, der Elfe könne etwas an ihr gelegen sein. Wieso war sie so dumm gewesen und hatte ihr vertraut? Rowan war ihr egal, sonst hätte sie ihr so etwas nicht an den Kopf geworfen.

Verzweifelt versuchte sie, einen klaren Kopf zu bekommen. Sie hielt inne und schloss die Augen. Innerlich verschloss sie ihr Herz und beschwörte die Abgebrühtheit, die sie in den letzten Jahren angenommen hatte, wieder herauf. Einmal noch schallt sie sich selber, dass sie anderen ihr Herz geöffnet hatte. Dann war das Gefühl der Trauer auch schon vorüber.

Als sie die Augen wieder öffnete, lag in ihnen Gefühlskälte. Sie war zurück gekehrt zu ihrem alten Ich. Sie ging zu ihren Sachen herüber und begann mit ruhigen und geübten Handgriffen ihre Rüstung anzulegen.

#1211
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„Wir alle sind schuld an Hennriks Tod, Kleiner“, fuhr Vernita Sareth an, als dieser sich in das Streitgespräch einmischte. „Auch ich, weil ich diesen alten Knacker nicht gleich in die Wüste geschickt habe, als mir auffiel, wie leichtsinnig er doch ständig war. Doch ich habe es nicht getan, weil ich dachte, dass wir seine Fähigkeiten noch brauchen würden und dass Rowan ihn da unten beschützen könnte. Doch in diesem Punkt habe ich mich geirrt. Ich habe offenbar zuviel von ihr erwartet. Eine Fehleinschätzung meinerseits, die diesem alten Spinner das Leben gekostet hat.“
 
Kaum hatte sie den letzten Satz ausgesprochen, da wandte sich Rowan ab, ging zu ihrer Liege und begann damit, ihre Rüstung anzulegen. Die Elfe sah der Frau nur verärgert hinterher. Sie war die ständigen Provokationen Rowans satt, mit der sie Vernita neuerdings zu reizen versuchte, seit sie sich mit diesem Kerl zusammengetan hatte. Die Elfe konnte nicht verstehen, was mit dieser Frau auf einmal los war. Erst hatte es den Anschein gehabt, als würden die beiden sich allmählich verstehen, doch plötzlich schien es so, als würde nichts mehr, was Vernita zu ihr sagte, für die blonde Frau von irgendeiner Bedeutung sein. Im Gegenteil. Sie war seitdem offensichtlich nur auf Streit mit der Elfe aus, und jetzt, wo es zu dieser unausweichlichen Konfrontation gekommen war, zog Rowan plötzlich den Schwanz ein. Aber so leicht wollte es ihr Vernita nicht machen.
 
Sie ließ Sareth einfach stehen und ging schnellen Schrittes zu der blonden Frau hinüber, welche ihr momentan den Rücken zudrehte. Die Elfe packte diese am Arm und riss sie herum, sodass sich die beiden Frauen Auge in Auge gegenüberstanden. „Was habt Ihr vor? Wollt Ihr etwa weglaufen, oder warum legt Ihr Euch jetzt plötzlich Eure Rüstung an?“
 
 

#1212
viento2

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„Nehmt eure Hände von mir“ warnte Rowan mit leiser Stimme.

„Und ich laufe nicht weg. Ich trete nur zur Seite, da ihr ja anscheinend tatkräftige Unterstützung gefunden habt und auf meine stümperhaften Fähigkeiten nicht mehr angewiesen seid.“

Gleichgültig schaute sie die Elfe an.

„Ich war schon viel zu lange in dieser Stadt. Wenn man zu lange an einem Ort verweilt, kann das der Gesundheit abträglich sein.“

Ein hohles Lachen entglitt ihrer Kehle. Doch es währte nur kurz. Rowan entzog der Elfe ihren Arm und drehte ihr erneut den Rücken zu.

#1213
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„Ach so, ich verstehe!“ fauchte Vernita weiter und trat erneut vor Rowan. „Euch geht es gar nicht um Hennrik, nicht wahr? Der alte Knacker ist Euch scheißegal. Hier geht es nur um eins und zwar um Euren verletzten Stolz. Ihr habt Mist gebaut und wollt es jetzt nur nicht zugeben, was? Was habt Ihr denn erwartet? Dass ich Euch dafür lobe, dass Ihr in den Katakomben Scheiße gebaut habt? Ihr habt Hennriks Tod zu verantworten, damit werdet Ihr leben müssen, Rowan. Und zwar solange Ihr lebt. Aber so ist das halt im Leben. Man steht zu seinen Entscheidungen und auch zu seinen Fehlern und erträgt die Konsequenzen, die daraus erwachsen. Jeden Tag!“
 
Die Elfe näherte sich der blonden Frau, bis sich ihre Gesichter beinahe berührten. „Denkt Ihr etwa, ich weiß nicht, was im Moment in Euch vorgeht? Denkt Ihr das wirklich? Auch ich habe schon Fehler gemacht oder falsche Entscheidungen getroffen, und dafür mussten dann meine Gefährten büßen. Doch anstatt wie Ihr in Selbstmitleid zu zerfließen, habe ich das akzeptiert und aus meinen Fehlern gelernt, um sie nicht zu wiederholen. Nur auf diese Weise konnte ich die Frau werden, die ich heute bin. Und nur deshalb bin ich überhaupt noch am Leben. Akzeptiert, was geschehen ist und strengt Euch an, damit etwas derartiges nicht noch einmal passiert. Nur auf diese Weise lernen wir besser zu werden, Tag für Tag ein bisschen mehr.“
 
Vernita trat einen Schritt zurück, wobei sie die Arme vor der Brust verschränkte und ihr Gegenüber abschätzend anblickte. „Und wo wollt Ihr überhaupt hin? Ihr habt gegen Esthá Gianauro gefochten, damals in dem Wald nahe Lothering. Sie weiß, dass Ihr zusammen mit mir das Dorf überfallen habt. Sie wird Euch also jagen und töten lassen. Solange sie lebt, werdet Ihr in diesem Land eine Vogelfreie sein. Selbst wenn Ihr es schafft, aus Denerim herauszukommen, ohne dass sie Euch schnappen und am nächsten Baum aufknüpfen, so werdet Ihr Ferelden verlassen müssen. Und dann? Was dann, frage ich Euch? Geht Ihr dann nach Tevinter, bis auch dort wieder etwas passiert und Ihr wieder wegrennen müßt? Und wenn es dann auf ganz Thedas kein Land mehr gibt, in dem Ihr nicht gesucht werdet? Was werdet Ihr dann tun? Stürzt Ihr Euch ins Meer, oder was?
 
Die Elfe machte eine kurze Pause, ehe sie weitersprach. „Und was ist mit den ganzen Kindern, welche diese Schweine entführt haben und sicher noch entführen werden? Sind Euch die plötzlich auch egal? Ich biete Euch die Gelegenheit etwas Größeres zu vollbringen, als Ihr in Eurem erbärmlichen Leben bisher vollbracht zu haben scheint und was tut Ihr? Ihr kneift, nur wegen eines Rückschlages! Habe ich Euch tatsächlich falsch eingeschätzt? Ich dachte, Ihr wolltet für Euer verpfuschtes Leben Buße tun und endlich etwas Gutes vollbringen? Offenbar habe ich mich geirrt und Ihr seid noch selbstgefälliger als ich es jemals gewesen bin! Irgendwie tut Ihr mir leid. Wie wollt Ihr jemals Achtung vor Euch selbst bekommen, wenn Ihr ständig nur vor Euren Fehlern davonlauft anstatt sie zu akzeptieren und mit Ihnen zu leben? Den Weg, den Ihr geht, führt unweigerlich zur Selbstzerstörung und sonst nichts.“
 
 

#1214
SickOfItAll

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Lydia blickte schweigend zu den Streithänen hinüber und lauschte . Es lief ihr allmählich wieder die Nerven . Sie hatte gedacht eine Gruppe würde zuammenhalten doch diese hier vertriefte sich immer weiter in ihre Streitereien . Dies war ihr nun zu gegüge geboten . Geschmeidig erhob sie sich aus dem Spagat und ging hinüber zu Vernita und Rowan .
" Wenn ich euch nun unterbreche , dann ist mir das gleich ! Mir ist bewusst , wieviel ihr auf mich und meine Meinung gebt , doch ich bitte euch ; hört mir zu . Warum versinken wir in Streitereien ? Wir sind eine Gruppe , wir kämpfen für ein Ziel , wir sind gemeinsam stark . Warum wollt ihr jetzt gehen ? Ihr seit ein Mitglied unserer mehr-oder-Minder-Familie geworden , ebenso wie Ihr, Vernita es seit oder Sareth oder ich . Wir können nur bestehen , wenn wir zusammenhalten , seit unserem Ausflug in die Kerker dürften wir wohl mehr als nur gesucht werden . Aber das ist nur meine bescheidene Meinung . " Sie ahnte was sie nun zu hören bekommen sollte und dachte schon , das es ein Fehler war sich einzumischen .

#1215
viento2

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Für einen kurzen Moment konnte Rowan die Elfe nur anstarren. Ihre Worte sickerten langsam in ihr Herz und zogen eine bittere Spur hinter sich her. Rowan war verwirrt. Sie hatte angenommen, Vernita wollte sie nicht mehr in der Gruppe haben. Hatte sie sich doch geirrt? War es der Elfe gelungen, Rowan zu durchschauen, was diese bei sich selbst nicht einmal geschafft hatte?

Zögerlich trat sie einen Schritt zurück. Das kleine Mädchen neben sich bemerkte sie nicht. Unentschlossen fingen ihre Hände an, sich abwechselnd zu verkrampfen und zu entspannen. Gehen oder bleiben? Alles in ihr schrie, zu laufen.....abzuhauen und irgendwo unterzutauchen. So hatte sie es bisher immer gemacht. Sie rechnete sich sogar ganz gute Chancen aus.

Während ihre Gedanken rasten, starrte sie weiterhin die Elfe an.

#1216
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Vernita hatte sich dermaßen in Rage geredet, als plötzlich zwei Dinge geschahen, mit denen sie nicht gerechnet hatte. Zum einen hatte es Rowan offenbar die Sprache verschlagen. Sie starrte die Elfe nur mit großen Augen an. Etwa aus Angst oder vor Entsetzen? Oder hatten sie Vernitas Worte einfach nur überrascht? Die Elfe konnte das nicht mit Bestimmtheit sagen. Aber noch bevor sie sich weiterhin darüber Gedanken machen konnte, passierte noch die zweite Sache, die Vernita mehr als bloß verwirrte. Lydia meldete sich zu Wort und mischte sich in das Streitgespräch der beiden Frauen ein. Soviel Mumm hätte die Elfe dem Mädchen gar nicht zugetraut, denn wer Vernita kannte, der wusste, dass sie in diesem Zustand zu allem fähig war. Irritiert sah sie Lydia an, bis diese gesagt hatte, was ihr auf dem Herzen lag. Und mit einem Mal fing die Elfe an zu lachen.
 
„Auch wenn ich es selbst kaum glauben kann, so bin ich doch zum ersten Mal derselben Meinung wie unsere Kleine hier“, lachte Vernita der blonden Frau ins Gesicht, bevor sie wieder ernster wurde und ihrem Gegenüber freundschaftlich eine Hand auf die Schulter legte. „Denkt Ihr etwa wirklich, dass mir Euer Schicksal egal ist, Rowan? Wäre ich sonst mit diesem Narren“, sie warf Sareth einen kurzen Blick zu, „in die Festung zurückgekehrt, um Euch da rauszuholen und habe mir dabei einen Bolzen eingefangen? Nein, das hätte ich mit Sicherheit nicht getan. Ich hätte einfach den Fluchtweg gesprengt und Euch Eurem Schicksal überlassen. Es mag sein, dass es mir am Anfang nur darum ging, denjenigen zu finden und zu zermalmen, der meinen Tod will. Doch seitdem hat sich viel geändert.“
 
Ihr Blick fiel bei ihren letzten Worten auf die schlafende Miandra. „Ich kann Euch die Schuld an Hennriks Tod und die Bürde, die damit verbunden ist niemals von Euren Schultern nehmen, Rowan. Aber ich kann Euch lehren, sie zu akzeptieren und damit zu leben anstatt daran zu zerbrechen. Und ich habe diese Magierin sicher nicht aus einer Laune heraus hierher gebracht. Wir haben es mit sehr mächtigen und sehr gefährlichen Feinden zu tun, und ich kann nicht garantieren, dass Hennrik der Einzige bleiben wird, den wir bei der Bewältigung dieser gewaltigen Aufgabe verlieren werden. Und somit brauchen wir jede Hilfe, die wir kriegen können. Außerdem verurteile ich eine solche Hilfe nicht aufgrund ihrer Vergangenheit. Das habe ich nicht bei Euch getan und tue es jetzt auch nicht bei Neria. Und das solltet Ihr ebenfalls nicht tun.“
 
Sie schwieg für einen Moment, bevor sie Rowan fest in die Augen sah und weitersprach. „Ich werde Euch nicht aufhalten, wenn Ihr jetzt wirklich gehen wollt, aber ich würde es sehr zu schätzen wissen, wenn ich Euch zum Bleiben überreden könnte. Ich werde Euch auch nicht mehr damit aufziehen, dass Ihr Euer Herz an diesen Schwachkopf hinter Euch verloren habt.“
 
Bei ihren letzten Worten legte sich ein Grinsen auf die Gesichtszüge der Elfe. „Also, wie lautet Eure Antworte, werte Freundin?“
 
 

#1217
viento2

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Rowan zögerte und ließ sich Zeit bevor sie reagierte. Dann verzog sie dir Augenbrauen und holte mit ihrer rechten Faust aus. Mit einer schnellen Bewegung platzierte sie einen Kinnhaken in das überraschte Gesicht der Elfe.

„Ihr seid eine fürchterliche Person, aber ich denke, das wisst ihr bereits.“

Sie rieb sich die Finger ihrer Hand während sie Vernita angrinste.

#1218
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Vernitas Kopf flog von Rowans Treffer zurück. Mehr aus Überraschung als aufgrund des Schlages, ließ sie die Frau los und wankte zwei Schritte zurück, während sie sich ans Kinn fasste. Sie blickte in das grinsende Gesicht der blonden Frau und fing an zu lachen.
 
„Natürlich weiß ich das“, witzelte die Elfe, während sie immer noch lachte. „Aber vielleicht verratet Ihr mir auch, was das gerade war? Auf den ersten Blick sah es ja wie ein Schlag aus, aber so im Nachhinein fühlt es sich eher so an, als ob ich mich lediglich kitzeln wolltet! Ihr solltet vielleicht ein wenig Krafttraining machen, um den richtigen Wumms in Eure Argumente zu bekommen.“
 

#1219
starbroker1988

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Sareth beobachtete die ganze Szene.Und als Rowan Vernita einen Kinnhaken verpasste musste er spontan anfangen zu grinsen.Aber als Vernita über Rowans Schlagkraft herzog wollte er sich nicht zurückhalten.Er trat vor Vernita,die noch immer ihr Kinn festhielt,und blieb vor ihr stehen.

Er holte einmal aus und verpasste ihr einen fräftzigen Schlag in die Magengrube.

"Was Rowan an Kraft fehlt,gleiche ich aus."

#1220
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Vernita krümmte sich unter Sareths Treffer, und ihr Lachen brach abrupt ab, während sie nach Luft schnappte.
 
„Nicht schlecht, Kleiner“, keuchte sie, wobei sie das Gesicht zu einer grinsenden Grimasse verzog,. „Aber hat dir deine Mammi nicht beigebracht, dich rauszuhalten, wenn sich erwachsene Menschen unterhalten?“
 
Sie hatte den Satz kaum zuende gesprochen, als sie sich wieder aufrichtete und ihr Knie vorschnellen ließ und mit ihrem wuchtigen Tritt die empfindlichste Stelle des Mannes traf.
 

#1221
viento2

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„Genug!“ Rowan stellte sich zwischen die beiden und schaute Vernita ernst an. „Ich denke das reicht jetzt. Wir sollten uns auf die wichtigen Dinge konzentrieren.“

Damit drehte sie sich um und kniete sich neben den zu Boden gegangenen Krieger. Sein Gesicht war schmerzverzerrt. Rowan legte ihm eine Hand auf die Wange und schaute ihn besorgt an.

„Alles ok?“

Modifié par viento2, 07 novembre 2010 - 05:24 .


#1222
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„Keine Bange, Rowan. Das wird schon wieder“, grinste Vernita hämisch. „Hatte ja nicht vor, ihn zur Frau zu machen. Ihr werdet unseren Kleinen schon wieder aufpäppeln, da bin ich mir sicher.“
 
Lachend wandte sich die Elfe ab, ging zum Lagerfeuer und setzte sich davor auf den Boden. Nach wie vor schmunzelnd blickte sie in die Flammen und hing ihren Gedanken nach. So gut hatte sie sich schon lange nicht mehr amüsiert.

 

Modifié par Aliens Crew, 07 novembre 2010 - 05:30 .


#1223
starbroker1988

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Nach einen kurzen,sehr ziehenden Schmerz setzte Sareth sich aufrecht auf dem Boden.Noch immer Rowans Hand auf seiner Wange spürend blickte Sareth zu ihr auf.
"Ja.Es geht schon wieder.Danke"
Mühsam stand er auf.Vernitas tritt hatte wohl doch mehr Schaden verursacht als er dachte.
"Ich brauche ein wenig frische Luft.Gehen wir zusammen nach draußen,Rowan?"

Modifié par starbroker1988, 07 novembre 2010 - 06:00 .


#1224
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Rowan lächelte ihn an. Sie fing an, ihre Blut befleckte Lederrüstung wieder abzulegen und zog sich stattdessen ihren alten Umhang über. Den Waffengurt legte sie ebenfalls ab und steckte sich stattdessen einen Dolch in ihre Stiefel.

Abwartend schaute sie den Krieger an.

#1225
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Sareth nahm seine Tasche und zog sich seine normale Kleidung an.Dann nahm er Rowans Hand und hackte sie unter seinen Arm ein.Er ging mit ihr aus den geheimen Versteck und verliess mit ihr die Schmiede um dann nach draußen auf die Straße zu gehen.

Auf der Straße schaute sich Sareth um.Er suchte einen ruhigen,von wenigen Menschen besuchten Weg.Er wollte die Zeit nutzen um mit Rowan alleine zu sein.

Er sah eine kleine Straße mit wenigen Leuten.Er ging mit Rowan an seiner Seite die kleine Straße entlang und genoss es sie an seiner Seite zu wissen.