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Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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Questa discussione ha avuto 2750 risposte

#101
Aliens Crew

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„Hey, Miandra. Seht ihn Euch an“, bemerkte Vernita übertrieben theatralisch. „Wir haben hier tatsächlich einen Mann, der sich nicht für den Traum unserer schlaflosen Nächte hält und denkt, wir müssten unter seinen warmen Worten dahinschmelzen wie Butter.“
 
Im nächsten Moment wurde die Elfe schlagartig ernst. „Bitte tut Euch selbst einen Gefallen, und versucht Euch nicht durch sinnloses Geplapper oder gar durch irgendwelche Schwüre der Ehre unser Vertrauen zu erkaufen. Mir sind schon so viele Typen über den Weg gelaufen, die mich mit ihren großen Idealen vollgesülzt haben, doch am Ende kam dabei nur heiße Luft heraus. Also lasst lieber Taten als Worte für Euch sprechen. Die Gelegenheit dazu bekommt ihr mit Sicherheit noch. Das wird mich weitaus mehr beeindrucken als Eure hohl klingenden Versprechungen, mein Junge.“
 

#102
Guest_Juleiila_*

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"Nunja wie Ihr meint Vernita. Aber ich denke wir verstehen uns doch prächtig oder?" sagte Lian, immer noch sein Grinsen aufgesetzt.

Im nächsten Moment raschelte etwas hinter dem Busch. Sein Hund sprang auf, und lauerte Leise. Lian im sitzen, packte die Schwerter unter der Matte heraus, nahm sie in die Hand, und als zwei Gestalten aus dem Busch sprangen, warf er ein Schwert nach dem anderen. Jedem das Schwert mitten in den Kopf. Ohne Ton fielen die beiden um.

"Hm." meinte Lian sarkastisch. "Da sag mal einer ich hätte nichts drauf." dann begann er spöttisch zu lachen. "Vernita, wollt Ihr nicht nachsehen, was die beiden Männer bei sich trugen?"

#103
Aliens Crew

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„Ich hoffe nur, daß diese Typen nicht einfach zwei Holzfäller auf dem Weg nach Hause waren“, bemerkte die Elfe kopfkratzend und stand auf. „Und ich weiß jetzt schon, daß ich demnächst sehr vorsichtig sein werde, wenn ich dem Ruf der Natur folgen muß und dann anschließend wieder zum Lager zurückkehre. Ihr scheint es ja auf jeden dahergelaufenen Wanderer abgesehen zu haben. Und ich dachte schon, ich sei manchmal zu schnell mit meinen Schwertern bei der Hand.“
 

#104
Guest_Juleiila_*

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"Um diese Zeit, Wanderer? Das denke ich nicht. Das warn schon so Banditen. Passt auf vielleicht sind da mehr.! Ja... ich bin sehr Flink" lachte Lian.

Sein Blick ging wieder zu Miandra.

"Ihr seid schon so zwei. Wirklich wahr. Ich glaube ich werde noch viel spass haben mit euch beiden. Wird ne lustige Reise."

#105
Kaysallie

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"Lustig? Nein ich denke nicht."

Dann stand sie auf und durchsuchte die Männer, doch außer ein paar Silberlingen, sowie zwei Äxten trugen sie nichts bei sich.

"Ich weiß nicht wer diese Männer waren .. entweder Banditen, oder sie wollten uns nur eine angenehme Nacht wünschen ... doch das werden wir wohl nicht mehr erfahren.", sie gab einen hustenden Laut von sich, und zerrte die beiden an den Beinen in den Busch. Sie schlief schließlich nicht gerne neben Toten.

Dann setzte sie sich wieder zum Feuer. "Ja Ihr seid flink, also kann ich ja beruhigt schlafen, auch wenn da mehr von diesen Typen sein sollten, nicht wahr?", sie lächelte ihn leicht sarkastisch an.


#106
Guest_Juleiila_*

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"Ohja. Ihr könnt beruuuuuhiigt schlafen, werte Dame. Ich bin ja schon da.... und passe auf, gelle?" sagte Lian, grinsend, und dem sarkasmus von Miandra beistehend.

#107
Aliens Crew

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„Lustig, ja? Zumindest, solange wir nicht auf Eurer Abschussliste stehen, was?“ erwiderte Vernita und ging zu den beiden Leichen herüber. „Und ob es die Typen so witzig finden werden, die Ihr aus Jux und Tollerei Eure Schwerter in den Leib rammt, wage ich ebenfalls zu bezweifeln.“
 
Sie sah, wie Miandra die Taschen der beiden durchwühlte und nur etwas Kleingeld fand. „Verfluchte Kerle. Legt nächstes Mal welche um, die auch Geld dabei haben, damit sich der Aufwand überhaupt lohnt.“
 
Die Elfe kam zurück ans Lagerfeuer und warf Lian seine Schwerter vor die Füße. „Hier und passt bitte auf, wen Ihr als nächstes damit killt. Nicht, dass am Ende noch unschuldige Tauben dran glauben müssen.“
 

Modificata da Aliens Crew, 25 luglio 2010 - 11:54 .


#108
Guest_Juleiila_*

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"Welcher aufwand? Das war doch gar nichts....Und danke für die Schwerter." sagte Lian. Er schüttelte den Kopf und legt e sich wieder hin. Den blick in den Himmel gerichtet.

#109
Aliens Crew

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„Ach, Männer“, meinte Vernita kopfschüttelnd. „Ich glaube, sie werden es nie lernen, Herz und Hirn gleichzeitig zu benutzen.“
 
Sie legte sich auf ihre Schlafstätte und drehte sich auf die Seite, so daß sie Lian ständig im Auge behalten konnte. „Wir sollten jetzt schlafen. Und nehmt Euch vor den Schwertern in Acht, die eventuell von rechts geflogen kommen, Miandra. Das wird dann unser kleiner Elf sein, der wieder Jagd auf die Brüder der beiden Holzfäller macht. Gute Nacht.“
 

#110
Kaysallie

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Miandra rollte die Augen. Aber Hauptsache er fände sie eigenartig. Der Elf war ein angeberischer Kerl, der unlogische Handlungen vollzog und unbedingt von allen gemocht werden wollte. Nun ja, solange er auf ihrer Seite war und nicht nach Alkohol roch, war es wohl nur halb so schlimm.

"Ich wünsche Euch eine angenehme Nacht.", sagte sie zu Vernita und nickte dieser zu, aufgrund des Kommentars wegen der Schwerter, dann blickte sie kurz zu dem Elf, bevor sie sich umdrehte, sich in ihren Wollumhang kuschelte und ihren Kopf auf ihre Tasche fallen ließ.


#111
Aliens Crew

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Als die ersten Sonnenstrahlen am Horizont auftauchten, wachte Vernita auf. Sie setzte sich ruckartig auf und sah sich um. Miandra und Lian öffneten auch so langsam die Augen. Nur Hennrik schlief immer noch den Schlaf des Gerechten. Der Mabari schnüffelte an einem Busch, bevor er diesen markierte.
 
„Hey, aufwachen, alter Mann!“ rief die Elfe und warf einen kleinen Stein nach dem Magier, der ihm am Ohr traf.
 
„Wie? Was? Wo?“ stammelte Hennrik und schreckte auf. „Ach so. Ja. Alles klar.“
 
Die vier saßen noch eine Zeit lang schweigend am erloschenen Lagerfeuer und aßen noch etwas, bevor Vernita wieder das Wort ergriff. „So, auf mit euch. Es geht weiter. Und Ihr, Lian versucht Eure Schwerter etwas im Zaun zu halten. Das Letzte, was wir gebrauchen können wenn wir Denerim erreichen ist unser Bild auf einem Steckbrief, weil wir Euretwegen wegen Mordes gesucht werden.“
 
Der Elf grummelte daraufhin etwas, worauf Vernita aber nicht weiter einging. Danach setzte sich die Gruppe wieder in Bewegung. Vernita wie immer vorne weg, gefolgt von Miandra und Lian samt dessen Mabari, während Hennrik dich Nachhut bildete.
 

#112
Bellandyrs

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„Verstecke Dich hier, und reite zum Arl nach Denerim, wenn wir nicht überleben sollten, Leanora. Melde ihm, was hier passiert ist! Ich liebe Dich, mein Mädchen!“



Lautlos liefen die Tränen über Leanoras Wangen. Es waren die letzten Worte, die sie von ihrem Vater gehört hatte. Er schob sie im Erdgeschoss durch die kleine Tür, die hinter einer Nische versteckt war, wo ein großer Wandteppich davor hing. Normalerweise hatten die Eltern dort einige Wertsachen versteckt, war aber groß genug dass eine Person dort Platz hatte. Der Ausgang führte durch den Kleiderschrank ins elterliche Schlafzimmer, war aber von dort aus nicht zu sehen, da die prachtvollen Gewänder der Mutter davor hingen.



Der letzte Schrei war verklungen. Leanora hörte vom Hof draussen gedämpft die Stimmen und brutales Lachen der Männer, die sie zuvor noch laut und deutlich direkt vor ihr aus dem Schlafzimer vernahm. Kurz darauf hörte sie die Schafe angstvoll blöken und die Pferde panisch wiehern. Auch die Hühner gackerten aufgeregt, und ein Knistern drang an ihr Ohr.



„Kommt schon Männer! Wir haben alles was uns aufgetragen wurde! Laßt uns hier verschwinden und der Herrin Meldung machen!“ Gleich darauf war das Getrappel von mehreren Hufen zu vernehmen, die eilig im Galopp davon stoben.



Leanora hörte ein angstvolles Wiehern. Das war Donas, Leas Fuchshengst. Ihn hätte sie aus tausend Pferden herausgehört. Der Schäferhund bellte und hatte es geschafft, sich von der Kette loszureissen. Kurz darauf krachte es, und wieder waren Pferdehufe zu hören. Donas hatte es wohl wieder einmal geschafft, seine Boxentür zu zertrümmern, es wäre nicht das erste mal gewesen. Das Tier war extrem temperamentvoll und ließ sich nur von Leanora anfassen oder reiten.



Steifbeinig verließ Lea ihr Versteck, angstvoll das sehen zu müssen, was sie zuvor gehört hatte. Ihr Blick fiel als erstes auf das Bett, und ein lautloser Schrei löste sich von ihren Lippen. Geschockt starrte sie auf das Bild, was sich ihr bot, um gleich darauf wie von Furien gehetzt aus dem Schlafgemach zu stürmen. Wo war Richard? Konnte der Bruder die Schwägerin schützen?



Sie riß die Tür auf, rannte die Stufen hoch zum Wohnbereich des Bruders.

„Richard? Janica?“ rief Lea verzweifelt. Tief holte sie Luft bevor sie die Gemächer betrat.

Mit großen Augen blickte sie auf das Chaos, was dort vorherrschte. Der handgeschnitzte Sekretär war aufgebrochen, die kostbaren Gemälde aufgeschlitzt, die Brokat-Bezüge zerfetzt. Ihr Bruder lag unnatürlich verrenkt am Boden. Mit einem Satz war sie bei ihm.



„Richard? Oh nein...“ Ein Blick in sein lebloses Gesicht war mehr als sie ertragen konnte, aber sie mußte es wissen: war wenigstens die Schwägerin unversehrt? Hoffnungsvoll stürmte sie ins Schlafgemach, auch dort war im Kleiderschrank eine Geheimtür eingearbeitet. Lea mußte jedoch nicht so weit laufen, um Gewissheit zu haben, dass diese Kerle auch Janicas Leben auf dem Gewissen hatten. Die Schwägerin lag auf dem Bett, rote Striemen über ihrem Bauch, ihr entblößter Körper voller Blut, die Beine und Hände festgebunden. Das hübsche Gesicht glich einer schwammigen Masse, die Wangen zertrümmert, das Nasenbein gebrochen.



Lea gaben die Knie nach, sie schaffte es gerade noch zum Waschzuber, bevor sie sich übergab. Ihr Spiegelbild starrte ihr bleich und angstvoll entgegen, aus den lebensfroh blitzenden Augen war aller Funke verloschen.



Das Knistern war draussen nun deutlich zu hören, und als Leanora den Blick aus dem Fenster wandte, setzte ihr Herz aus. Aus dem Stall stiegen die ersten Rauchwolken auf, der Heuschober brannte bereits lichterloh. Das Tor zum Pferdestall war gesplittert, von den Pferden sah sie nur noch eine Staubwolke, die sich hinter den panisch flüchtenden Tieren herzog. Soweit Lea es sehen konnte, liefen alle hinter Janicas Schimmelstute her, nur Donas war in eine völlig andere Richtung aufgebrochen, gefolgt vom laut bellenden Schäferhund.



Hilflos lief sie laut schluchzend in ihr Zimmer. Wie sollte sie nun nach Denerim kommen?



-------------------------



An einem anderen Ort:



Plötzlich tauchte direkt vor der Gruppe ein Fuchshengst auf, gefolgt von einem laut bellenden Schäferhund. Der Hengst war im vollem Galopp durch den Wald gebrochen, die Augen panisch aufgerissen, die Ohren angelegt. Das Tier war wunderschön, ebenmäßige weiße Fesseln zierten die zierlichen Füsse. Der Kopf hatte eine schmale gleichmäßige Blesse. Selbst jemand, der nichts von Pferden verstand, mußte sehen, welch edles und temperamentvolles Tier hier auf dem Weg auftauchte.



Donas scheute und sprang zur Seite, als er die Gruppe sah, blieb aber stehen, wobei er jedoch unruhig umhertänzelte. Mistrauisch blickte er auf die Gruppe, er mochte keine Menschen. Der Schäferhund hechelte, froh um eine kleine Pause, und lief vertrauensvoll auf die Gruppe zu. Als er den Mabari erblickte sträubten sich seine Nackenhaare, aber er setzte sich mitten auf den Weg und hob seine Pfote. Seine treuen Augen fixierten die Elfin, die allen voran lief.




#113
Aliens Crew

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„Lasst mich nach dem Pferd sehen“, rief Hennrik von hinten, als er dieses zusammen mit dem Schäferhund aus dem Wald brechen sah. Langsam und bedächtig ging er auf das Tier zu, während er leise unverständliche Worte murmelte, die der Hengst allerdings zu verstehen schien. Er wieherte ein paar mal, während er mit dem Kopf  nickte. Der Magier erreichte das Pferd und strich im mit der Hand sanft über dessen Hals. Das Tier blieb ganz ruhig. Vermutlich hatte der alte Mann es mit irgendeinem Zauber belegt.
 
Vernita wandte sich stattdessen an den Hund, da sie von diesen Tieren ohnehin weit mehr verstand als von Pferden. Sie hielt dem Rüden ihre Hand hin. Dieser schnüffelte daran, bevor er anfing ihr die Finger abzulecken.
 
„Na, du bist mir ja ein ganz Lieber, mein Kleiner“, lobte die Elfe den Hund, während sie vor ihm in die Hocke ging und den Hund streichelte. „Wo kommst du denn her?“
 
Der Schäferhund bellte kurz, bevor er von Vernita abließ und in den Wald zurücklief. Die Elfe stand auf und sah dem Rüden hinterher. „Er will anscheinend, daß wir ihm folgen. Scheint ein cleveres Kerlchen zu sein, fast so schlau wie ein Mabari. Also los, kommt mit.“
 
Die Elfe rannte dem Hund hinterher, gefolgt von ihren Gefährten. Hennrik bildete dabei wieder einmal das Schlusslicht, wobei er das Pferd mit sich führte. Eine Zeit lang kämpften sich die vier durch das Dickicht des Waldes, bis Vernita der Geruch von Feuer in die Nase kroch und sie kurz darauf eine Rauchsäule vor sich erkennen konnte. Sie zog sogleich ihre Schwerter.
 
„Gebt Acht“, flüsterte sie den anderen zu, als sie gemeinsam den Waldrand erreichten und sich ihnen ein Bild der Verwüstung bot. Auf dem ganzen Hof lagen Leichen, nach der Kleidung zu urteilen die Knechte und Mägde des Hofes aber auch einige Männer in Lederrüstungen waren darunter. Einige der Toten waren ziemlich verstümmelt worden und fast alle der Frauen schienen zudem noch geschändet worden zu sein. Ebenfalls lagen auf dem Hof etliche Tierkadaver. Der Stall, der Heuschober und die Quartiere des Hofpersonals standen lichterloh in Flammen. Nur das Herrenhaus an sich schien unversehrt zu sein. Es roch nach Feuer und Verwesung.
 
Als Vernita das sah, fiel ihr Blick sofort auf Miandra. Sie wusste schließlich von dem, was die Frau in ihrem Heimatdorf selbst miterlebt hatte. Dieser Anblick musste sie unweigerlich daran erinnern. Miandra was blass wie ein Leichentuch und ihre Augen blickten leer und ausdruckslos.
 
„Es ist wohl besser, Ihr bleibt hier“, bemerkte die Elfe, wobei sie der schwarzhaarigen Frau an der Schulter berührte, doch diese schien das gar nicht mitzubekommen. „Ich bin gleich wieder da.“
 
Vernita löste sich aus der Deckung und stürmte sogleich auf den Hof, wobei sie sich ständig nach irgendwelchen Feinden umsah. Sie konnte allerdings niemanden mehr ausmachen. Anscheinend waren die Angreifer inzwischen weitergezogen. Lian und der Mabari folgten der Elfe, während Hennrik bei Miandra am Waldrand zurückblieb.
 
Innerhalb weniger Minuten hatte sie den Hof überquert und stand nun vor dem Herrenhaus. Mit einem wuchtigen Tritt brach sie die Tür aus den Angeln. Direkt vor ihr lag die Leiche eines Mannes, der wohl von mehreren Schwerthieben zugleich getötet worden war. Sein Blut verteilte sich über den Hausflur, während seine toten Augen die Decke anstarrten. Die Elfe sah sich um, konnte aber niemanden entdecken. Doch dann hörten ihre feinen Ohren ein leises Schluchzen.
 
Vernita durchsuchte die Räume des Hauses, bis sie schließlich auf eine blondhaarige Frau traf, die auf ihrem Bett saß und unentwegt weinte. Sie schien die Elfe nicht einmal zu bemerken, als diese zur Tür hereinkam. Sie hatte ihr Gesicht in ihren Händen vergraben und schluchzte einfach weiter.
 
Vernita steckte ihre Schwerter weg, trat zu der Frau, packte diese höchst unsanft an den Schultern und schüttelte sie durch. „Was war hier los? Hört endlich auf zu flennen, und erzählt mir, was hier passiert ist!“
 

#114
Bellandyrs

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Leanora schrie wie am Spieß, als die Elfe sie an den Schultern rüttelte. Sie hatte die Frau nicht kommen gehört, dementsprechend hatte sie sich erschrocken.

Als der Schreck nachlies, fing sie sich jedoch wieder und blickte der Fremden in die Augen.



„W..w...wer seid Ihr?“ stammelte Lea. „Wie kommt Ihr hierher?“ Sie schüttelte den Kopf und schluckte. „Was passiert ist? Männer.. die kamen, plünderten unsere Vorräte, schlugen die Knechte nieder. Mein Vater hat mich versteckt und gebeten, nach Denerim zu reisen, dem Arl zu berichten, sollte die Familie nicht überleben. Was genau passiert ist weiß ich nicht, aber...“ Wieder schossen die Tränen in die Augen. Leise flüsterte sie: „aber ich habe gehört, was sie mit meiner Mutter gemacht haben. Vater hat wohl versucht, sie zu beschützen und wurde gnadenlos ermordet. Das gleiche Schicksal ist meinem Bruder und dessen Frau widerfahren. Ich … ich habe alles verloren. Der Hof steht in Flammen, ich kann von Glück sprechen dass es noch nicht aufs Herrenhaus übergegriffen hat, aber was sollte ich allein schon ausrichten? Und mein Pferd ist auf und davon, weiß der Erbauer, wie ich nun nach Denerim kommen soll. Die Eltern.. ich kann sie auch nicht so liegen lassen. Aber ich kann es nicht. Ich schaffe das nicht.“



Leas Blick schweifte in die Ferne und fixierte irgendeinen Punkt auf der gegenüberliegenden Wand. Dann griff sie in ihre Nachttisch-Schublade, holte ein Taschentuch hervor und schneuzte sich.

Sie fühlte sich leer und erschöpft. Wieso sie der Elfe dies alles erzählte wußte sie nicht. Normalerweise war sie nicht so vertrauensseelig Fremden gegenüber. Dennoch, sie hatte alles verloren, und im Moment war es ihr herzlich egal, was mit ihr passierte.

#115
Guest_Juleiila_*

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Lian und sein Mabari folgten Vernita, bis sie bei der Frau ankamen. Er war schockiert darüber, was hier passiert war. Überall stieg Rauch in die Luft. Aber am meisten wunderte er sich, wie das Pferd, und der Hund darauf kamen, fremde Leute zu holen. Waren die denn so schlau, wie ein Mabari? Selbst Lians Hund blickte verduzt, und hielt an der Tür sozusagen Wache.

Er hörte der Frau zu was sie zu sagen hatte. Dann pfiff er.

"Na los. Worauf wartet Ihr denn noch? Wir müssen hier verschwinden. Umsonst hätten uns Eure Tiere nicht geholt." mmeinte er Eilig. Gleich darauf glitt sein Blick zu Vernita.
"Nehmt sie auf Euer Pferd, dann laufe ich wieder. Auser es gibt hier noch andere. Wo sind die pferde?"

Modificata da Juleiila, 27 luglio 2010 - 06:12 .


#116
Aliens Crew

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„Macht hier nicht wieder so eine Hektik, Lian!“ fuhr Vernita den Elf an. „Schaut Euch lieber um, ob es noch andere Überlebende gibt, auch wenn ich nicht viel Hoffnung habe!“
 
Dann wandte sie sich wieder an die blonde Frau.
 
„Ein Pferd sagt Ihr? Wir haben einen Fuchshengst eingefangen, ist das Euer Gaul? Und nach Denerim sind wir ebenfalls unterwegs. Wenn Ihr wollt und vor allem wenn Ihr kämpfen könnt, dann könnt Ihr uns begleiten. Übrigens mein Name ist Vernita und dieser übereifrige Kerl heißt Lian. Und wie darf ich Euch nennen?“
 

#117
Kaysallie

Kaysallie
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Sie starrte gebannt auf das Haus. Bilder schossen ihr durch den Kopf, wie wenn sie alles direkt vor sich sehen würde. Die Leichen ihrer toten Nachtbarinnen. Blutüberströmt mit zerrissenen Röcken und Blusen. Offene Augen von Schreck erfüllt und Bleich. Der Geruch des Todes, welcher sie sonst nichtmehr kümmerte, stieg ihr in die Nase und ließ die Erinnerungen wieder erwachen. Plötzlich riss sie ein krachendes Geräusch aus den Gedanken.

Ihr Blick glitt zu dem Stall, welcher in Flammen stand. Einige Holzstücke waren gerade runter gebrochen und brannten neben dem Stall weiter. Doch die Tiere waren nicht mehr dort untergebracht, sonst hätte man diese gehört.

Sie näherte sich etwas dem Stall und sah die Abdrücke der Hufe, welche sich tief in den weichen Boden gegraben haben. Die Tiere waren wohl rechtzeitig geflüchtet, doch man sagt, dass jedes Pferd von alleine zu seinem Stall zurückkehrt. Doch was tun diese wohl, wenn sie einen Aschehaufen wiederfinden?
Sie drehte sich um und musterte den Fuchs. Ein edles Tier, so viel stand fest. War dies das Werk von Banditen? Oder wurden hier auch Kinder geraubt …?

Sie sprang aus ihrer Hocke auf und näherte sich der Tür, durch welche Vernita vorhin mit Lian verschwunden war – soweit sie das mitbekam.

Sie wandte den Blick von den Toten schnell ab und folgte den Stimmen von Vernita und Lian, bis sie das Zimmer erreichte, wo sie diese vorfand.

Miandra musterte kurz die Überlebende, welche voller Tränen und Rotze im Gesicht war, und musste seufzten. Ja dies war bestimmt so eine verwöhnte Göre die immer nur den Dienern all die Arbeit machen ließ. Ja solche Frauen hatten sie auch in ihrem Dorf. Die schleppten irgendwelche Elfen an und tranken den ganzen Tag Tee – welchen sie nicht einmal selbst kochten - in der Sonne und lachten ständig über Ärmere die sich keine Sklaven leisten konnten, oder wollten.

Anstatt etwas zu der Frau zu sagen, wandte sie sich an Lian, da sie seine letzte Frage noch vernahm, „Die Pferde wollten gerade eine Teeparty veranstalten, als es ihnen dann doch zu heiß in dem brennenden Stall wurde und sie allesamt weggelaufen sind…“, sagte sie sarkastisch und konnte sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen.

Modificata da Kaysallie, 27 luglio 2010 - 06:27 .


#118
Guest_Juleiila_*

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Lian verdrehte seine Augen, und fuhr die beiden energischen, sturen, zickigen Begleiter von Weibsbilder an. "Leckt - Mich - Am - Arsch!" dazu grinste und lachte er. So langsam hielt er das nicht mehr aus. Die beiden waren unerträglich!

"Wir sehen uns vor dem Tor in Denerim! Ich gehe vor: Tschüss ... die Damen!" sagte er etwas verärgert, und verließ den Hof. Sein Hund ging ihm hinterher. Dann sah er die Pferde, wie sie auf dem Felde davon Gallopierten. Eines davon stand einfach da, und fraß das frisch gründe Gras, das auf der Wiese pflanzte. Es war Schwarz - vermutlich ein Hengst. Hatte zudem eine lange Mähne.

Langsam näherte er sich dem Pferd, und stellte sich vor ihn. Seine Hand näherte sich langsam seinem Hals, und streichelte ihn. Das Pferd traute ihm, und wirrte leise, während es weiter fraß. Lian nutzte die Gelegenheit und sprang auf den Rücken des Pferdes. Es stellte sich kurz auf die Hinterbeine, und schon gab Lian ihm die Richtung an. Nach Denerim.....

#119
Bellandyrs

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Das erste mal seit Vernitas Ankunft erhellten sich Leas Augen für einen kurzen Moment.
"Ein Fuchshengst sagt Ihr? Oh, das muß Donas sein! Aber dass er sich von Euch einfangen ließ ist mir ein Rätsel. Entschuldigt meine Manieren... mein Name ist Leanora. Es wäre traumhaft wenn ich mit Euch reisen könnte. Was den Kampf betrifft muß ich Euch leider enttäuschen. Ich kann zwar mit dem Bogen gut umgehen und hatte Fecht-Unterricht, aber ich habe noch nie gegen Menschen gekämpft. Dafür bin ich bei jeder Jagd dabei gewesen, und möchte behaupten, dass ich hier durchaus meine Qualitäten habe."

Zaghaft lächelte sie die Elfe an. Ein winziger Hoffnungsschimmer tat sich hier auf, und wenn dieser Fuchshengst tatsächlich ihr Donas war... ihr Herz krampfte sich voller Freude zusammen.

"Dann werde ich wohl das nötigste packen und mich reisefertig machen. Wenn Ihr hungrig seid, in der Küche sollte noch etwas Käse, Speck, Brot und Wein liegen. Sofern diese Kerle das nicht auch noch mitgenommen haben. Bedient Euch ruhig, ich komme sofort nach."

Mit einem Kopfnicken wandte sie sich von Vernita ab und ging zu ihrem Schrank. Dort holte sie ihre Jagd-Ausrüstung hervor: weiche. wildlederne Reithosen, die jedoch an den Knien und Oberschenkel gepolstert und geschützt waren. Einen leichten Rollkragen-Pullover, ihre Jacke, die sie zur Jagd trug. Auch diese war aus feinstem Wildleder, Schultern und Arme verstärkt gearbeitet, über der Brust waren kleine Kettenringe als zusätzlichen Schutz zu sehen. Ihr Köcher war noch mit Pfeilen gefüllt, der Bogen lag griffbereit daneben. Auch ihren Dolch schob sie ein, man konnte nie wissen. Normalerweise benutzte sie den zum Ausweiden der Tiere, und sie wollte sich nicht ausmalen, für was man diesen noch benutzen konnte - oder mußte.

Als sie sich umwandte mit ihrer Kleidung überm Arm, sah sie eine weitere Fremde, und hörte den Kommentar, den sie zu Lians Frage abgab.
"In der Tat, sie sind in ihrer Panik davongerannt. Ich weiß, sie werden zurück kommen und ihre Heimat nicht mehr finden. Aber ich schwöre beim Erbauer... wenn ich aus Denerim zurück komme, werde ich alles daran setzen, den Hof wieder aufzubauen."

Lea ließ ihre Sachen auf das Bett fallen und ging zu ihrer Wasch-Schüssel, um die Tränenspuren aus dem Gesicht zu waschen. Dann strich sie mit dem Kamm ein paar mal über ihre Haare, die sich an den Schultern leicht wellten. Letztlich nahm sie ein Samtband und band ihr Haar im Nacken zusammen.

Als sie sich wieder umdrehte, standen Vernita und die andere Frau noch immer im Türrahmen.
"Ihr entschuldigt? Ich würde mich gerne umziehen."
Sie hoffte, dass die beiden den Wink verstanden. Sie war es nicht gewohnt, sich vor anderen umzuziehen, und allein der Gedanke dass sie sich vor den beiden entblößen sollte, trieb ihr die Schamesröte ins Gesicht.

Modificata da Bellandyrs, 27 luglio 2010 - 06:57 .


#120
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„Wenn Ihr mit einem Bogen umgehen könnt, dann ist das doch schon mal was“, bemerkte Vernita etwas missmutig. „Und keine Panik, auf einen Menschen zu schießen ist eigentlich genauso, wie ein Reh zu erlegen. Sie bewegen sich nur etwas anders, sterben aber genauso schnell.“
 
Die Elfe beobachtete die blonde Frau, während diese ihre Sachen zusammensuchte. Als diese ihnen zu verstehen gab, dass sie jetzt lieber allein sein wollte, fing sie an zu grinsen.
 
„Was habt Ihr denn? Glaubt Ihr, wir gucken Euch was weg? Ihr dürftet nichts haben, was wir beide nicht auch haben?“ lachte sie dreckig. „Aber ich sehe schon, Ihr seid noch ein wenig schüchtern. Nun, das wird sich noch geben. Zumindest, wenn Ihr noch eine Zeit lang mit uns reist, nicht wahr Miandra?“
 
Die Frau fing lauthals an zu lachen, bevor sie den Raum verließ. „Kommt, Miandra, lassen wir unsere Prinzessin allein, sonst sitzen wir nächstes Jahr noch hier. Schauen wir mal, ob wir noch einige brauchbare Vorräte finden.“
 

#121
DRAGON HANTER

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BELLANDYRS.

SEHR ROMANTICH VERANLAGTE POINTE MIT SCHWER MELANKOLICHEN HINTERGRUND.

MIR KOMMEN DIE TRAENEN . UND WANN GEHT DIE JAGT LOS ."ICH MEINE IST DRAGON AGE .

#122
Guest_Juleiila_*

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Weißt wohl nich, wo man die Feststelltaste deaktiviert. Sieht man ja auch am nickname :) Los geh ratten jagen oder so, wenns dir ned passt!

#123
Kaysallie

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„Ja spätestens wenn Ihr in dem nächst besten See Euer Bad nehmen müsst.“, grinste sie Lea an, bevor sie diese alleine ließen. Hoffentlich würde ihnen die zarte Frau nicht noch mehr Ärger bereiten als sie ohnehin schon hatten … Sie konnte nicht kämpfen, hat noch nie getötet …

Miandra sah die blonde Frau schon mit einem Messer an der Kehle vor ihnen stehen. Bedroht und als Geisel genommen von irgendeinem Bandit, der hofft dass sie sich um sie scheren würden …

In der Küche angekommen, fanden sie bereits geöffnete Schränke vor. Wer auch immer für dieses Massaker verantwortlich war, er hatte wohl gehofft hier etwas Wertvolles zu finden, da wohl nur wenig von den Lebensmitteln entwendet wurde.

Sie stellte ihre Tasche auf einem Tisch ab, öffnete diese und begann die Schränke zu durchsuchen und Brauchbares in die Tasche zu werfen.


#124
DRAGON HANTER

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WOZU IMMER HIN UND HER SCHALTEN .NUR UM MAL GROESSER ODER KLEINER GEDANKLICH ZU REPETIEREN. STELL MICH: OH OH. DU TASTE.

#125
Guest_Juleiila_*

Guest_Juleiila_*
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Du bist eindeutig ein spasst ! :blink::lol::D:lol::lol::lol::lol::devil: