„Sicher wäre es ohne sie und ihre magischen Fähigkeiten auch gegangen, aber ich nutze eben gern jeden Vorteil, den ich mir zu Eigen machen kann, Miandra“, antwortete Vernita mit einem heimtückischen Grinsen auf den Lippen. „Und wenn uns ihre Magie nicht weiterhilft, dann kann sie uns immer noch als Opferlamm dienen und hätte so auch ihren Zweck erfüllt.“
Die Elfe warf ein Stück Holz ins Feuer, woraufhin einige Funken aufstoben, und es laut knackte, als dieses von den Flammen erfasst wurde.
„Aber um auf die Sache mit der Kirche zurückzukommen“, fuhr sie fort, wobei ihr Gesicht wieder einen ersten Ausdruck annahm. „Wie ich bereits sagte, steckt auch ein hohes Mitglied der Kirche in der Sache drin. Wir müssen herausfinden, wer das ist, damit wir über ihn an den Arl und seine Schlampe Esthá Gianauro herankommen. Ansonsten ist es wahrscheinlich ziemlich aussichtslos in das Anwesen des Arls zu kommen und ihn zur Strecke zu bringen. Und sollte ein Einbruch in die Kirche nichts bringen, so wäre es an Euch, Leanora, sich als gläubige und keusche Anhängerin der Kirche auszugeben und dort für uns zu spionieren.“
Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
Guest_Juleiila_*
, juil. 21 2010 12:04
#1301
Posté 16 novembre 2010 - 07:42
#1302
Posté 16 novembre 2010 - 07:49
Leanora mußte unwilkürlich kichern, als Vernita ihren Plan verkündete. Das Problem wäre weniger, dass sie gläubig und keusch war, aber eine Anhängerin der Kirche? Zudem würde sie dauernd Angst haben, enttarnt zu werden.
"Leider hatte Eshtà den Namen des Kirchlichen Tjark gegenüber nicht erwähnt, sonst wär dies in seinem Tagebuch gestanden. Weitere Hinweise konnte ich bisher nicht finden, aber andererseits sind nur noch wenige Pergamentrollen übrig, und die sind für Briefe oder Notizen eigentlich zu groß. Und in dem kleinen Ledersäckchen denke ich nicht, dass Namen aufbewahrt sind."
Dennoch fragte sich Lea, wie Vernita das anstellen wollte. In die Kirche zu gehen war der leichtere Teil, aber dort an Informationen zu kommen, konnte sich Leanora nicht vorstellen.
"Leider hatte Eshtà den Namen des Kirchlichen Tjark gegenüber nicht erwähnt, sonst wär dies in seinem Tagebuch gestanden. Weitere Hinweise konnte ich bisher nicht finden, aber andererseits sind nur noch wenige Pergamentrollen übrig, und die sind für Briefe oder Notizen eigentlich zu groß. Und in dem kleinen Ledersäckchen denke ich nicht, dass Namen aufbewahrt sind."
Dennoch fragte sich Lea, wie Vernita das anstellen wollte. In die Kirche zu gehen war der leichtere Teil, aber dort an Informationen zu kommen, konnte sich Leanora nicht vorstellen.
#1303
Posté 16 novembre 2010 - 08:22
Lydia horchte Nerias Herzschlag . Sie war glücklich , befriedigt und doch erschöpft . Die Extase hatte an ihr gezehrt , es war hart , aber die Gefühlsexplosion war immens . Noch immer schlug ihr Herz schnell , erregt .
So lag sie auf Neria , erschöpft mit nassem treibendem , zerzaustem Haar , das Wasser wurde kalt und die Kerzen erloschen . Sie wollte den Augenblick festhalten , ihn nicht vergehen lassen , sie wünschte , die Zeit würde still stehen , doch ihr Wunsch war umsonst .
Sie stieh aus dem Wasser , trocknete sich und kleidete sich wieder an . Wärend Neria ihre Kleider wusch , beseitigte sie die Reste der Schlacht .
Gemeinsahm verließen sie das Bad und kehrten ins Versteck zurück . Es war kühl , doch Lydia war aufgeheizt . Sie hatte Neria gefühle gezeigt , sie hatte sie sichtlich verändert . Sie hatte eine Freundin gewonnen .
So lag sie auf Neria , erschöpft mit nassem treibendem , zerzaustem Haar , das Wasser wurde kalt und die Kerzen erloschen . Sie wollte den Augenblick festhalten , ihn nicht vergehen lassen , sie wünschte , die Zeit würde still stehen , doch ihr Wunsch war umsonst .
Sie stieh aus dem Wasser , trocknete sich und kleidete sich wieder an . Wärend Neria ihre Kleider wusch , beseitigte sie die Reste der Schlacht .
Gemeinsahm verließen sie das Bad und kehrten ins Versteck zurück . Es war kühl , doch Lydia war aufgeheizt . Sie hatte Neria gefühle gezeigt , sie hatte sie sichtlich verändert . Sie hatte eine Freundin gewonnen .
#1304
Posté 16 novembre 2010 - 08:37
Lydia war etwas schweigsam als sie gemeinsam hinunter gingen. Neria hoffte nicht zu weit gegangen zu sein, andererseits hatte ja Lydia die Impulse gesetzt, dachte sie dennoch besorgt.
Im Versteck angekommen spannte Neria ein Stück Seil das sie von oben mitgenommen hatte und hing ihre Robe und ihr Unterkleid darauf in der Hoffnung das ihre Sachen bis zum nächsten Tag trocknen würden.
Dann begab sie sich zu ihrer Liege, legte sich darauf und starrte gedankenverloren ins Feuer.
Diesen Tag würde sie so schnell nicht vergessen dessen war sie sich sicher.
Im Versteck angekommen spannte Neria ein Stück Seil das sie von oben mitgenommen hatte und hing ihre Robe und ihr Unterkleid darauf in der Hoffnung das ihre Sachen bis zum nächsten Tag trocknen würden.
Dann begab sie sich zu ihrer Liege, legte sich darauf und starrte gedankenverloren ins Feuer.
Diesen Tag würde sie so schnell nicht vergessen dessen war sie sich sicher.
Modifié par Doomheart43, 16 novembre 2010 - 08:38 .
#1305
Posté 16 novembre 2010 - 08:54
ggrrrr
Modifié par viento2, 16 novembre 2010 - 09:00 .
#1306
Posté 16 novembre 2010 - 09:00
Sanft löste Rowan ihre Hand aus Sareths und begann zurück zu ihrem Versteck zu schleichen. Dabei führte Rowan sie über Umwege und kleine, dunkle Gassen zu ihrem Ziel. Eine Seitengasse vor dem Eingang zur Schmiede, blieb sie im Schatten stehen und beobachtete einige Zeit die Tür und die Schatten darum, bis sie sicher war, dass keine Gefahr bestand. Dann drehte sie sich zu dem Krieger um.
„Geh du alleine hinein und sag den anderen, dass alles in Ordnung ist. Ich habe noch etwas anderes vor. Aber keine Angst, ich bin bald zurück und werde vorsichtig sein. Falls jemand gekocht hat, dann halt für mich etwas übrig.“
Bevor Sareth Einwände erheben konnte, hatte sie sich leicht auf die Zehenspitzen gestellt und seine Lippen mit einem Kuss verschlossen. Sie lächelte ihn an, bevor sie ihn auf die Straße vor der Schmiede schob. Zögerlich drehte er sich um doch dann ging er murrend auf den Eingang zu. Rowan wartete, bis er darin verschwunden war und die Tür sich geschlossen hatte. Auch jetzt konnte sie nichts Verdächtiges sehen und so tauchte sie ihm Dunkel der Nacht unter und machte sich auf den Weg.
Ihr Füße trugen sie zu ihrer letzten Unterkunft. Sie wusste nicht warum, aber sie hatte das dringende Bedürfnis, bei dem Wirt, der sie so nett aufgenommen hatte, vorbei zu schauen. Es wäre unverzeihlich, wenn er der Gruppe wegen in Schwierigkeiten geraten würde.
Sie erreichte das Wirtshaus als der Mond bereits hoch am Himmel stand. Die sternenklare Nacht ließ sie einen guten Blick darauf werfen. Das Haus lag seltsam still und kein Lichtschein war hinter den Fenstern zu sehen. Mit einem unguten Gefühl schlich sich Rowan näher heran. Sie umrundete die Taverne bis sie zum Hintereingang gelangt war. Die Tür war nur angelehnt und Rowan zögerte.
Sollte sie wirklich eintreten? Aber sie brauchte Gewissheit, denn alles in ihr schrie danach, dass etwas nicht in Ordnung war. Sie verharrte vor der Tür und lauschte. Doch kein Laut drang an ihr Ohr. Vorsichtig und lautlos zog sie ihre beiden Messer und öffnete mit dem Fuß sachte die Tür. Diese führte in eine kleine Kammer in der Lebensmittel gelagert wurde und von dort aus würde sie in die Küche gelangen. In der Kammer war es still und niemand war dort. Die Tür zur Küche stand offen und Rowan lehnte sich vorsichtig um die Ecke.
Was sie im schwachen Mondschein erkennen konnte, ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren. Die Küche sah sehr wüst und durcheinander aus. Töpfe und Lebensmittel lagen auf dem Boden verstreut herum. Doch das auffälligste war das Blut, dass überall klebte. Auf dem Boden, am Herd und ein paar Spritzer auch an der Tür zum Gastraum. Die Küche war ansonsten leer und nur eine große eingetrocknete Lache zeugte davon, dass auf dem Boden jemand gelegen hatte, der allem Anschein nach sehr viel Blut verloren hatte.
Rowan schlich weiter in den Raum hinein und schaute sich um. Auf dem Herd stand ein großer Topf mit Wasser, der übergekocht war. Als sie einen neugierigen Blick hinein warf, verging ihr sogleich jeglicher Hunger, den sie gehabt hatte. Sie konnte erkennen, dass darin eine Hand schwamm und wandte sich angewidert ab. Es stand fest, dass hier einiges im Argen war. Sie hatte genug gesehen und wollte sich nicht noch mehr in Gefahr begeben. Deshalb verschwand sie wieder zur Hintertür hinaus und zog sich in die dunkle Gasse zurück.
Einen Moment zögerte sie, dann umrundete sie die Taverne erneut und wandte sich dem Stall zu. Nachdem auch aus diesem kein Laut zu hören war, schlüpfte sie durch den Spalt in der Tür in das Gebäude hinein. Es war stockdunkel und kein Licht drang von außen herein. Sofort stieg ihr ein leicht süßlicher Geruch in die Nase. Als sie die Boxen ablief konnte sie die dunklen Schatten zweier Pferde erkennen, die tot im Stroh lagen. Wenn sie es richtig sah, dann hatte man ihnen die Kehlen aufgeschlitzt. Mit Bedauern musste Rowan feststellen, dass eines davon ihr Brauner war.
Welche Ausgeburt der Hölle war hier am Werk gewesen und hatte dieses Massaker angerichtet? Ein Schütteln durchfuhr Rowan und sie zog sich schnell Richtung Ausgang zurück. Als sie den Stall gerade verlassen wollte, konnte sie ein Geräusche vernehmen, dass von draußen kam.
Jemand betrat den Stall. Rowan konnte einen schmalen Schatten erkennen, der sich durch das angelehnte Tor schob. Unbemerkt gelangte Rowan hinter die Gestalt und packte sie mit einer Hand um den Bauch herum und die andere drückte die Klinge an den ungeschützten Hals.
„Ein lautes Wort oder eine falsche Bewegung und du bist tot.“ hauchte sie in das Ohr der Unbekannten. Es war unverkennbar eine Frau, wie Rowan bemerkte, als sie sie an sich drückte. Doch sie war sehr klein und eher zierlich. Ein Kind?
Nur ein Keuchen war von ihr zu hören und die Brust hob und senkte sich hektisch.
„Wer bist du und was willst du hier?“
„Ich....ich heiße Mika.....ich gehöre hier zur Taverne....bitte tut mir nichts.“ die Stimme zitterte und es schien fast, als würde das Mädchen weinen. Rowan ließ sie los und drehte sie zu sich um. Das Gesicht konnte sie kaum erkennen, aber es war eindeutig ein junges Mädchen. Lange schwarze Haare wallten um ihre Schultern.
„Was ist hier passiert? Antworte schnell!“ Rowan hatte ihre Klingen gesenkt aber nicht weg gesteckt.
„Ich weiß nicht, was passiert ist....ich schwöre es.“ Nun fing das Mädchen wirklich an zu schluchzen. „Sie haben den Wirt umgebracht und seinen Gehilfen.....ich....ich habe sie gesehen, wie sie aus der Taverne getragen wurden......überall waren Soldaten, die alles abgesucht haben und …..und niemanden durch gelassen haben.“ Ein Zittern schüttelte den zarten Körper, bevor sie weiter sprechen konnte. „Ich bin weggelaufen....und habe mich erst jetzt wieder hier her getraut....ich hatte Angst....Wer.....wer konnte so etwas nur tun?“
„Du hast nicht gesehen, wer es war?“ Rowan schob eines ihrer Messer zurück in die Scheide und legte dem Mädchen eine Hand beruhigend auf die Schulter.
„Nein.....ich war weg....ich habe zwei der Pferde ausgeführt. Den hübschen Fuchsfarbenen und den Rappen. Sie standen doch immer nur im Stall herum, da dachte ich, ich könnte ihnen ein bisschen Bewegung verschaffen. Ohje....was ist mit den anderen beiden?“ Sie wollte sich umdrehen doch Rowan hielt sie zurück.
„Sie sind tot. Schau sie dir nicht an, es ist kein schöner Anblick.“
Sie drehte Mika wieder zu sich herum.
„Wo sind die Tiere jetzt?“
„Sie....ich habe sie bei meinem Onkel untergebracht, der einen kleinen Hof vor der Stadt besitzt. Dort sind auch die beiden Hunde. Ihr.....ihr gehört zu der Gruppe, denen die Tiere gehören, richtig?“
„Ja, das ist richtig. Und wenn du schlau bist, dann wirst du die Stadt noch heute Nacht verlassen und zu deinem Onkel gehen und dich hier in der nächsten Zeit nicht mehr blicken lassen. Hier hast du etwas für Kost und Logis der Tiere.“
Rowan drückte ihr ein Goldstück in die Hand und wollte sich gerade abwenden, da hielt sie inne. „Und für deine Gesundheit wäre es besser, wenn du hier heute Abend niemanden gesehen hast!“
„Wartet!“ das Mädchen huschte ihr hinterher.
„Hier, ich habe den Hof meines Onkels hier aufgezeichnet......und....bitte grüßt das blonde Mädchen von mir, dass bei euch ist. Ich hoffe es geht ihr gut.“ Das Mädchen reichte ihr ein abgerissenes Stück Stoff, auf dem sie so etwas wie eine Karte erkennen konnte. Dann war sie auch schon in der Nacht verschwunden.
Nachdenklich schlich Rowan zurück zur Schmiede. Sie war doppelt so vorsichtig wie sonst und wartete eine gute Stunde in der Nähe des Eingangs, bevor sie sich traute, die Schmiede zu betreten.
„Geh du alleine hinein und sag den anderen, dass alles in Ordnung ist. Ich habe noch etwas anderes vor. Aber keine Angst, ich bin bald zurück und werde vorsichtig sein. Falls jemand gekocht hat, dann halt für mich etwas übrig.“
Bevor Sareth Einwände erheben konnte, hatte sie sich leicht auf die Zehenspitzen gestellt und seine Lippen mit einem Kuss verschlossen. Sie lächelte ihn an, bevor sie ihn auf die Straße vor der Schmiede schob. Zögerlich drehte er sich um doch dann ging er murrend auf den Eingang zu. Rowan wartete, bis er darin verschwunden war und die Tür sich geschlossen hatte. Auch jetzt konnte sie nichts Verdächtiges sehen und so tauchte sie ihm Dunkel der Nacht unter und machte sich auf den Weg.
Ihr Füße trugen sie zu ihrer letzten Unterkunft. Sie wusste nicht warum, aber sie hatte das dringende Bedürfnis, bei dem Wirt, der sie so nett aufgenommen hatte, vorbei zu schauen. Es wäre unverzeihlich, wenn er der Gruppe wegen in Schwierigkeiten geraten würde.
Sie erreichte das Wirtshaus als der Mond bereits hoch am Himmel stand. Die sternenklare Nacht ließ sie einen guten Blick darauf werfen. Das Haus lag seltsam still und kein Lichtschein war hinter den Fenstern zu sehen. Mit einem unguten Gefühl schlich sich Rowan näher heran. Sie umrundete die Taverne bis sie zum Hintereingang gelangt war. Die Tür war nur angelehnt und Rowan zögerte.
Sollte sie wirklich eintreten? Aber sie brauchte Gewissheit, denn alles in ihr schrie danach, dass etwas nicht in Ordnung war. Sie verharrte vor der Tür und lauschte. Doch kein Laut drang an ihr Ohr. Vorsichtig und lautlos zog sie ihre beiden Messer und öffnete mit dem Fuß sachte die Tür. Diese führte in eine kleine Kammer in der Lebensmittel gelagert wurde und von dort aus würde sie in die Küche gelangen. In der Kammer war es still und niemand war dort. Die Tür zur Küche stand offen und Rowan lehnte sich vorsichtig um die Ecke.
Was sie im schwachen Mondschein erkennen konnte, ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren. Die Küche sah sehr wüst und durcheinander aus. Töpfe und Lebensmittel lagen auf dem Boden verstreut herum. Doch das auffälligste war das Blut, dass überall klebte. Auf dem Boden, am Herd und ein paar Spritzer auch an der Tür zum Gastraum. Die Küche war ansonsten leer und nur eine große eingetrocknete Lache zeugte davon, dass auf dem Boden jemand gelegen hatte, der allem Anschein nach sehr viel Blut verloren hatte.
Rowan schlich weiter in den Raum hinein und schaute sich um. Auf dem Herd stand ein großer Topf mit Wasser, der übergekocht war. Als sie einen neugierigen Blick hinein warf, verging ihr sogleich jeglicher Hunger, den sie gehabt hatte. Sie konnte erkennen, dass darin eine Hand schwamm und wandte sich angewidert ab. Es stand fest, dass hier einiges im Argen war. Sie hatte genug gesehen und wollte sich nicht noch mehr in Gefahr begeben. Deshalb verschwand sie wieder zur Hintertür hinaus und zog sich in die dunkle Gasse zurück.
Einen Moment zögerte sie, dann umrundete sie die Taverne erneut und wandte sich dem Stall zu. Nachdem auch aus diesem kein Laut zu hören war, schlüpfte sie durch den Spalt in der Tür in das Gebäude hinein. Es war stockdunkel und kein Licht drang von außen herein. Sofort stieg ihr ein leicht süßlicher Geruch in die Nase. Als sie die Boxen ablief konnte sie die dunklen Schatten zweier Pferde erkennen, die tot im Stroh lagen. Wenn sie es richtig sah, dann hatte man ihnen die Kehlen aufgeschlitzt. Mit Bedauern musste Rowan feststellen, dass eines davon ihr Brauner war.
Welche Ausgeburt der Hölle war hier am Werk gewesen und hatte dieses Massaker angerichtet? Ein Schütteln durchfuhr Rowan und sie zog sich schnell Richtung Ausgang zurück. Als sie den Stall gerade verlassen wollte, konnte sie ein Geräusche vernehmen, dass von draußen kam.
Jemand betrat den Stall. Rowan konnte einen schmalen Schatten erkennen, der sich durch das angelehnte Tor schob. Unbemerkt gelangte Rowan hinter die Gestalt und packte sie mit einer Hand um den Bauch herum und die andere drückte die Klinge an den ungeschützten Hals.
„Ein lautes Wort oder eine falsche Bewegung und du bist tot.“ hauchte sie in das Ohr der Unbekannten. Es war unverkennbar eine Frau, wie Rowan bemerkte, als sie sie an sich drückte. Doch sie war sehr klein und eher zierlich. Ein Kind?
Nur ein Keuchen war von ihr zu hören und die Brust hob und senkte sich hektisch.
„Wer bist du und was willst du hier?“
„Ich....ich heiße Mika.....ich gehöre hier zur Taverne....bitte tut mir nichts.“ die Stimme zitterte und es schien fast, als würde das Mädchen weinen. Rowan ließ sie los und drehte sie zu sich um. Das Gesicht konnte sie kaum erkennen, aber es war eindeutig ein junges Mädchen. Lange schwarze Haare wallten um ihre Schultern.
„Was ist hier passiert? Antworte schnell!“ Rowan hatte ihre Klingen gesenkt aber nicht weg gesteckt.
„Ich weiß nicht, was passiert ist....ich schwöre es.“ Nun fing das Mädchen wirklich an zu schluchzen. „Sie haben den Wirt umgebracht und seinen Gehilfen.....ich....ich habe sie gesehen, wie sie aus der Taverne getragen wurden......überall waren Soldaten, die alles abgesucht haben und …..und niemanden durch gelassen haben.“ Ein Zittern schüttelte den zarten Körper, bevor sie weiter sprechen konnte. „Ich bin weggelaufen....und habe mich erst jetzt wieder hier her getraut....ich hatte Angst....Wer.....wer konnte so etwas nur tun?“
„Du hast nicht gesehen, wer es war?“ Rowan schob eines ihrer Messer zurück in die Scheide und legte dem Mädchen eine Hand beruhigend auf die Schulter.
„Nein.....ich war weg....ich habe zwei der Pferde ausgeführt. Den hübschen Fuchsfarbenen und den Rappen. Sie standen doch immer nur im Stall herum, da dachte ich, ich könnte ihnen ein bisschen Bewegung verschaffen. Ohje....was ist mit den anderen beiden?“ Sie wollte sich umdrehen doch Rowan hielt sie zurück.
„Sie sind tot. Schau sie dir nicht an, es ist kein schöner Anblick.“
Sie drehte Mika wieder zu sich herum.
„Wo sind die Tiere jetzt?“
„Sie....ich habe sie bei meinem Onkel untergebracht, der einen kleinen Hof vor der Stadt besitzt. Dort sind auch die beiden Hunde. Ihr.....ihr gehört zu der Gruppe, denen die Tiere gehören, richtig?“
„Ja, das ist richtig. Und wenn du schlau bist, dann wirst du die Stadt noch heute Nacht verlassen und zu deinem Onkel gehen und dich hier in der nächsten Zeit nicht mehr blicken lassen. Hier hast du etwas für Kost und Logis der Tiere.“
Rowan drückte ihr ein Goldstück in die Hand und wollte sich gerade abwenden, da hielt sie inne. „Und für deine Gesundheit wäre es besser, wenn du hier heute Abend niemanden gesehen hast!“
„Wartet!“ das Mädchen huschte ihr hinterher.
„Hier, ich habe den Hof meines Onkels hier aufgezeichnet......und....bitte grüßt das blonde Mädchen von mir, dass bei euch ist. Ich hoffe es geht ihr gut.“ Das Mädchen reichte ihr ein abgerissenes Stück Stoff, auf dem sie so etwas wie eine Karte erkennen konnte. Dann war sie auch schon in der Nacht verschwunden.
Nachdenklich schlich Rowan zurück zur Schmiede. Sie war doppelt so vorsichtig wie sonst und wartete eine gute Stunde in der Nähe des Eingangs, bevor sie sich traute, die Schmiede zu betreten.
#1307
Posté 16 novembre 2010 - 09:03
„Ich hätte auch nicht erwartet, dass in dem Tagebuch dieses Obersts überhaupt irgendwelche verwertbaren Informationen stehen“, winkte Vernita lapidar ab. „Für Esthá war der Kerl nur ein Handlanger. So jemanden vertraut man bestimmt keine brisanten Dinge an. Aber es freut mich, dass Ihr meinen Plan belustigend findet, obwohl ich glaube, dass Euch gar nicht klar, ist, was ich von Euch verlange...“
Die Elfe legte eine kleine Pause ein, wobei sie die blonde Frau seltsam angrinste. „Um es kurz zu machen, der Einbruch, den ich heute vorhabe, dient nur dem Zweck einen geeigneten Ort zu finden, an dem wir beide Informationen austauschen können. Morgen früh werdet Ihr zur Kirche gehen und Euch dieser als Laienschwester anschließen. Sobald Ihr Zugang zu den inneren Räumen des Gebäudes habt, werdet Ihr versuchen herauszufinden, wer von den hohen Herren, in die Sache verwickelt ist. Der Typ soll sehr mächtig sein, also wird es ein direkter Berater der Ehrwürdigen Mutter sein. Außerdem ist er korrupt und da er sich für Euer Land interessiert, wird er wahrscheinlich auch nicht Eurem Körper gegenüber abgeneigt sein. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass ein solches Arschloch ein Techtelmechtel mit Euch ausschlagen würde.“
Der Grinsen Vernitas verbreiterte sich, als sie den geschockten Gesichtsausdruck Leanoras erblickte. Dementsprechend beruhigend sprach diese deshalb weiter. „Ich würde das selbst erledigen, aber zum einen habe ich nicht Eure weiblichen Attribute und zum anderen sind Elfen in der Kirche eher selten bis gar nicht anzutreffen. Ich könnte mich also niemals so frei unter den Gläubigen bewegen, wie es ein Mensch in der gleichen Situation tun kann. Aber keine Panik. Ich werde regelmäßig mit Euch in Kontakt treten. Tut einfach, was ich Euch rate, dann werdet Ihr das auch unbeschadet überstehen. Und als weiteren kleinen Anreiz habt Ihr so außerdem die Möglichkeit den Bastard, der Eure Familie abschlachten ließ, persönlich dafür zu „danken“, wenn Ihr wisst, was ich damit meine.“
Die Elfe legte eine kleine Pause ein, wobei sie die blonde Frau seltsam angrinste. „Um es kurz zu machen, der Einbruch, den ich heute vorhabe, dient nur dem Zweck einen geeigneten Ort zu finden, an dem wir beide Informationen austauschen können. Morgen früh werdet Ihr zur Kirche gehen und Euch dieser als Laienschwester anschließen. Sobald Ihr Zugang zu den inneren Räumen des Gebäudes habt, werdet Ihr versuchen herauszufinden, wer von den hohen Herren, in die Sache verwickelt ist. Der Typ soll sehr mächtig sein, also wird es ein direkter Berater der Ehrwürdigen Mutter sein. Außerdem ist er korrupt und da er sich für Euer Land interessiert, wird er wahrscheinlich auch nicht Eurem Körper gegenüber abgeneigt sein. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass ein solches Arschloch ein Techtelmechtel mit Euch ausschlagen würde.“
Der Grinsen Vernitas verbreiterte sich, als sie den geschockten Gesichtsausdruck Leanoras erblickte. Dementsprechend beruhigend sprach diese deshalb weiter. „Ich würde das selbst erledigen, aber zum einen habe ich nicht Eure weiblichen Attribute und zum anderen sind Elfen in der Kirche eher selten bis gar nicht anzutreffen. Ich könnte mich also niemals so frei unter den Gläubigen bewegen, wie es ein Mensch in der gleichen Situation tun kann. Aber keine Panik. Ich werde regelmäßig mit Euch in Kontakt treten. Tut einfach, was ich Euch rate, dann werdet Ihr das auch unbeschadet überstehen. Und als weiteren kleinen Anreiz habt Ihr so außerdem die Möglichkeit den Bastard, der Eure Familie abschlachten ließ, persönlich dafür zu „danken“, wenn Ihr wisst, was ich damit meine.“
#1308
Posté 16 novembre 2010 - 09:19
Leas Gesichtsfarbe wechselte von ungesundem rot zu noch ungesünderem weiss. Sie schnappte einige male nach Luft, bevor sie Vernita antworten konnte.
"Ihr ... Ihr... meint Ihr ich sollte mich ihm anbieten?" Angeekelt blickte sie Vernita mit ihren großen Augen an. "Als Laienschwester? Na die werden viel Freude mit mir haben, ich bin weder beten noch Hausarbeit gewohnt. Wie lange werde ich dort verbringen müssen? Und gibt es eine Möglichkeit ohne meinen Körper zu verkaufen?"
Ihr Herz raste allein bei dem Gedanken, dass sie sich für solch Zwecke benutzen lassen sollte. Eigentlich hatte sie sich ihr erstes mal voller Zärtlichkeit und Liebe vorgestellt, und nicht skrupellos um an Informationen zu kommen. Dazu kam, dass sie ohnehin keine Erfahrung hatte, sie würde nicht einmal wissen, wie sie diesen Herren verführen konnte. Und selbst wenn würde er in kürzester Zeit wissen, dass sie noch Jungfrau war.
"Ich glaube, ich brauche etwas zu trinken" meinte sie und holte sich etwas vom Rotwein, welchen der Schmied netterweise dazu gestellt hatte.
"Ihr ... Ihr... meint Ihr ich sollte mich ihm anbieten?" Angeekelt blickte sie Vernita mit ihren großen Augen an. "Als Laienschwester? Na die werden viel Freude mit mir haben, ich bin weder beten noch Hausarbeit gewohnt. Wie lange werde ich dort verbringen müssen? Und gibt es eine Möglichkeit ohne meinen Körper zu verkaufen?"
Ihr Herz raste allein bei dem Gedanken, dass sie sich für solch Zwecke benutzen lassen sollte. Eigentlich hatte sie sich ihr erstes mal voller Zärtlichkeit und Liebe vorgestellt, und nicht skrupellos um an Informationen zu kommen. Dazu kam, dass sie ohnehin keine Erfahrung hatte, sie würde nicht einmal wissen, wie sie diesen Herren verführen konnte. Und selbst wenn würde er in kürzester Zeit wissen, dass sie noch Jungfrau war.
"Ich glaube, ich brauche etwas zu trinken" meinte sie und holte sich etwas vom Rotwein, welchen der Schmied netterweise dazu gestellt hatte.
Modifié par Bellandyrs, 19 novembre 2010 - 08:10 .
#1309
Posté 16 novembre 2010 - 09:25
Lydia ging zu Nerias Liege und als niemand hinsah , küsste sie die Magierin überraschend auf den Mund . " Es war schön , es ist schön , ich werde es nie vergessen ... " flüsterte sie ihr mit einem leiblichen lächeln ins Ohr .
Sie setzte sich zu Neria und blickte ebenfalls ins Feuer . Sie musste an ihre Bekanntschaft denken , Mika . Wie es ihr wohl erging ? Sie musste nachsehen . Noch diese Nacht .
Sie setzte sich zu Neria und blickte ebenfalls ins Feuer . Sie musste an ihre Bekanntschaft denken , Mika . Wie es ihr wohl erging ? Sie musste nachsehen . Noch diese Nacht .
#1310
Posté 16 novembre 2010 - 10:33
Miandra lauschte aufmerksam den Ausführungen von Vernita und Leanoras Angstausbrüchen, starrte jedoch währenddessen weiterhin ins Feuer, und ließ diesen Plan auf sich wirken. Leanora sollte also ihre Weiblichkeit spielen lassen... Miandra bezweifelte, dass diese dafür geeignet war. Ihr stieg schließlich schon bei dem Gedanken daran die Schamröte ins Gesicht, aber wer weiß, vielleicht würde genau diese Schüchternheit ein Vorteil sein... doch welches hohe Tier einer Kirche mochte so zierliche unerfahrene Frauen.. waren diese in der Kirche nicht verbreitet wie Sand am Meer?
Miandra blickte kurz zu Leanora und musterte diese ausgiebig.
Aber welcher Mann würde so ein Angebot schon ausschließen? Wenn Miandra eines wusste, dann dass man jeden Mann mit ein paar weiblichen Reizen um den Finger wickeln konnte... ob man wollte oder nicht. Leider traf Letzteres viel zu oft zu. Kurz wurde sie aus den Gedanken gerissen, als sie bemerkte, wie Neria und Lydia zurückkamen ignorierte die beiden jedoch prompt und wandte sich kurz an Vernita.
"Gibt es etwas das wir in der Zwischenzeit, also währenddessen Prinzessin Leanora sich als gläubiges Schwesterchen ausgibt, tun können? Ich bezweifle, dass sie sofort Zugang zu all den wichtigen Räumen haben wird... sie wird sich erst eine Vertrauensbasis schaffen müssen... anschließend muss sie herausfinden, wen sie sich hingeben soll... es wird wohl einige Zeit dauern, was jedoch auch davon abhängt, wie sie sich anstellt.", nachdenklich wandte sie den Blick wieder zu dem Feuer.
"Vielleicht sollten wir uns nach einem neuen Versteck umsehen, schließlich treiben sich für meinen Geschmack zu viele der hier Anwesenden... und hier nicht Anwesenden... zu lange an der Oberfläche herum, um bereits genug unbemerkte Spuren hier her verlegt zu haben. Zudem traue ich diesem Schmied nicht. Was wenn plötzlich die Stadtwache in seinen Laden spaziert kommt.. ob er dann schweigen wird, wenn seine Existenz davon abhängt.. oder vielleicht gibt er ihnen sogar Bescheid, wenn wir ihm zu lästig werden.. Jedoch wäre ein Wechsel wohl genauso riskant, wie hier zu bleiben..."
Ohne es wirklich bemerkt zu haben, dass sie gerade so viel gesprochen hatte, da es auch eher so klang, als hätte sie mit sich selbst geredet oder laut gedacht, stützte sie sich das Kinn nachdenklich mit der Hand ab, und schien zu überlegen.
Miandra blickte kurz zu Leanora und musterte diese ausgiebig.
Aber welcher Mann würde so ein Angebot schon ausschließen? Wenn Miandra eines wusste, dann dass man jeden Mann mit ein paar weiblichen Reizen um den Finger wickeln konnte... ob man wollte oder nicht. Leider traf Letzteres viel zu oft zu. Kurz wurde sie aus den Gedanken gerissen, als sie bemerkte, wie Neria und Lydia zurückkamen ignorierte die beiden jedoch prompt und wandte sich kurz an Vernita.
"Gibt es etwas das wir in der Zwischenzeit, also währenddessen Prinzessin Leanora sich als gläubiges Schwesterchen ausgibt, tun können? Ich bezweifle, dass sie sofort Zugang zu all den wichtigen Räumen haben wird... sie wird sich erst eine Vertrauensbasis schaffen müssen... anschließend muss sie herausfinden, wen sie sich hingeben soll... es wird wohl einige Zeit dauern, was jedoch auch davon abhängt, wie sie sich anstellt.", nachdenklich wandte sie den Blick wieder zu dem Feuer.
"Vielleicht sollten wir uns nach einem neuen Versteck umsehen, schließlich treiben sich für meinen Geschmack zu viele der hier Anwesenden... und hier nicht Anwesenden... zu lange an der Oberfläche herum, um bereits genug unbemerkte Spuren hier her verlegt zu haben. Zudem traue ich diesem Schmied nicht. Was wenn plötzlich die Stadtwache in seinen Laden spaziert kommt.. ob er dann schweigen wird, wenn seine Existenz davon abhängt.. oder vielleicht gibt er ihnen sogar Bescheid, wenn wir ihm zu lästig werden.. Jedoch wäre ein Wechsel wohl genauso riskant, wie hier zu bleiben..."
Ohne es wirklich bemerkt zu haben, dass sie gerade so viel gesprochen hatte, da es auch eher so klang, als hätte sie mit sich selbst geredet oder laut gedacht, stützte sie sich das Kinn nachdenklich mit der Hand ab, und schien zu überlegen.
#1311
Posté 17 novembre 2010 - 09:47
Während Neria eingewickelt in der Schurwolldecke auf ihrer Liege lag, und geistesabwesend ins Feuer starrte, drangen einige Wortfetzen des Gesprächs das Vernita mit Leanora führte an ihr Ohr. Informationen, anbieten, Körper verkaufen? was verlangt Vernita von der jungen Frau dachte sie erschrocken als sie sich eins und eins zusammenreimte. Es gibt viele Wege um an Informationen zu kommen wieso muss es gerade auf diese Weise geschehen fragte sie sich ungläubig.
Leanora wäre bei ihrer Mission schutzlos ausgeliefert, ohne Waffen, ohne Hilfe von Außen wie kann Vernita solch ein Risiko eingehen? Wie kann sie so etwas überhaupt von Leaonra verlangen? Leanora saß mit dem Gesicht zum Feuer, so konnte Neria an ihrem entsetzten Gesichtsausdruck erkennen, dass ihr die Sache ebenfalls nicht geheuer zu sein schien.
Eigentlich wäre sie ja prädestiniert für so eine solche Aufgabe, weil es bei ihr nahezu keinen Unterschied machte, ob sie ihren Zauberstab dabei hätte oder nicht, auf der anderen Seite wäre sie der Aufgabe überhaupt gewachsen?, könnte sie sich so einfach anbiedern, eventuell ihre Unschuld opfern ohne dass sie die Zielperson schon beim Versuch töten würde.? Nein, sie könnte es nicht, beziehungsweise nicht mehr. Zudem fühlte Neria sich noch sehr schwach, und war froh, sich endlich einmal von den Strapazen der letzten Tage ausruhen zu können.
Vernita wird schon wissen was sie tut, sie würde die letzte sein die ihr widerspricht und keinesfalls ihre erst vor kurzem gewonnene gegenseitige Akzeptanz aufs Spiel setzen. Sie bedauerte Leonora, aber sie würde die Zeit doch lieber nutzen um die anderen Kampfgefährten genauer kennenzulernen. Einigen von Ihnen war sie ja sicher noch einige Erklärungen schuldig. Ach ja und Aris sie müsse unbedingt ihren schwarzen Rappen besuchen den Lydia in die Stadt gebracht hatte.
Es war zwar schon Nacht aber in ihrem geschwächten Zustand wollte sie nicht unbedingt alleine losziehen, so beschloss Neria später einen der anderen Anwesenden nach Gesellschaft für ihren nächtlichen Spaziergang zu fragen. „Verdammt meine Sachen sind ja noch nass“ verwarf sie sogleich wieder ihren Einfall.
Neria wurde vom zärtlichen Kuss Lydias aus den Gedanken gerissen. „Ah du“ sie lächelte verlegen „komm leg dich zu mir“ sie zog Lydia zu sich hinunter, und legte ihren Arm behutsam um die nun vor ihr liegende Elfe.
Leanora wäre bei ihrer Mission schutzlos ausgeliefert, ohne Waffen, ohne Hilfe von Außen wie kann Vernita solch ein Risiko eingehen? Wie kann sie so etwas überhaupt von Leaonra verlangen? Leanora saß mit dem Gesicht zum Feuer, so konnte Neria an ihrem entsetzten Gesichtsausdruck erkennen, dass ihr die Sache ebenfalls nicht geheuer zu sein schien.
Eigentlich wäre sie ja prädestiniert für so eine solche Aufgabe, weil es bei ihr nahezu keinen Unterschied machte, ob sie ihren Zauberstab dabei hätte oder nicht, auf der anderen Seite wäre sie der Aufgabe überhaupt gewachsen?, könnte sie sich so einfach anbiedern, eventuell ihre Unschuld opfern ohne dass sie die Zielperson schon beim Versuch töten würde.? Nein, sie könnte es nicht, beziehungsweise nicht mehr. Zudem fühlte Neria sich noch sehr schwach, und war froh, sich endlich einmal von den Strapazen der letzten Tage ausruhen zu können.
Vernita wird schon wissen was sie tut, sie würde die letzte sein die ihr widerspricht und keinesfalls ihre erst vor kurzem gewonnene gegenseitige Akzeptanz aufs Spiel setzen. Sie bedauerte Leonora, aber sie würde die Zeit doch lieber nutzen um die anderen Kampfgefährten genauer kennenzulernen. Einigen von Ihnen war sie ja sicher noch einige Erklärungen schuldig. Ach ja und Aris sie müsse unbedingt ihren schwarzen Rappen besuchen den Lydia in die Stadt gebracht hatte.
Es war zwar schon Nacht aber in ihrem geschwächten Zustand wollte sie nicht unbedingt alleine losziehen, so beschloss Neria später einen der anderen Anwesenden nach Gesellschaft für ihren nächtlichen Spaziergang zu fragen. „Verdammt meine Sachen sind ja noch nass“ verwarf sie sogleich wieder ihren Einfall.
Neria wurde vom zärtlichen Kuss Lydias aus den Gedanken gerissen. „Ah du“ sie lächelte verlegen „komm leg dich zu mir“ sie zog Lydia zu sich hinunter, und legte ihren Arm behutsam um die nun vor ihr liegende Elfe.
#1312
Posté 17 novembre 2010 - 12:57
Lydia gesellte sich zu Neria . Sie genoss die zärtliche Umarmung , die wärme und Behaglichkeit . Sie schmiegte sich an Neria , lauschte ihrem Herzschlag . " Das war wundervoll ... hauchte sie ihr zärtlich ins Ohr .
Wieder wollte das unersättliche Verlangen in ihr aufblühen und sie von neuem entzünden , doch die konnte es unterdrücken . Neria hatte sie schon in Brand gesetzt , sie hate das Feuer der Leidenschaft schon angefacht .
Wieder wollte das unersättliche Verlangen in ihr aufblühen und sie von neuem entzünden , doch die konnte es unterdrücken . Neria hatte sie schon in Brand gesetzt , sie hate das Feuer der Leidenschaft schon angefacht .
Modifié par SickOfItAll, 17 novembre 2010 - 03:45 .
#1313
Posté 17 novembre 2010 - 04:36
„Viele Laienschwestern sind noch Jungfrauen, aber vor allem deswegen, weil sich nie ein Kerl für sie interessiert hat“, grinste Vernita die blonde Frau an. „Mit Eurem Aussehen allerdings werdet Ihr mit Sicherheit die Aufmerksamkeit dieses Mannes erregen, da bin ich mir sicher. Und wegen Eurer Jungfräulichkeit und Euren mangelnden sexuellen Kenntnissen braucht Ihr Euch nicht keine Sorgen zu machen, werte Leanora. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade Männer in hohen Positionen sich selbst ihre Dominanz dadurch beweisen wollen, indem sie sich mit jungen Dingern einlassen, die unerfahren sind und sich leicht beugen lassen. Insbesondere dann, wenn sie „besondere“ Wünsche haben.“
Die Elfe lachte dreckig auf, bevor ihre Stimme einen sanfteren Ton annahm. „Aber bevor Ihr mir jetzt gleich noch in Ohnmacht fallt, schlage ich vor, dass Ihr Euch beruhigt. Vielleicht ist es gar nicht nötig, mit diesem Kerl ins Bett zu steigen, obwohl Ihr Euch die Sache wirklich einmal ernsthaft durch den Kopf gehen lassen solltet. Wir reden hier immerhin über den Kerl, der für den Tod Eurer Eltern und Eures Bruders verantwortlich ist. Und es gibt nichts Schöneres als jemanden, an dem man sich rächen will, zuerst in Sicherheit zu wiegen, ihn anschließend zu brechen und ihn erst dann zu töten. Den Ausdruck in seinen Augen werdet Ihr dann niemals vergessen. Diese Überraschung vermischt mit Entsetzen und der Erkenntnis, dass er ausgerechnet von der Person ermordet wird, der er vertraut hat. Nichts kommt diesem Gefühl gleich, das könnt Ihr mir glauben.“
Vernita schüttelte leicht den Kopf, als Leanora aufstand und sich was Alkoholisches zu trinken besorgte. Kaum hatte sich die Frau entfernt, da wandte sich die Elfe schon an Miandra.
„Ja, ich hatte auch bereits daran gedacht, mich nach einem neuen Versteck für uns umzusehen. Es ist für uns nicht gut, wenn wir zu lange an einem Ort verweilen“, stimmte Vernita der schwarzhaarigen Frau zu. „Außerdem traue ich dem Schmied auch nicht wirklich. Immerhin ist er ein Freund von diesem Kylar und der wiederum einer von Azoth. Keine Basis, auf die ich für lange Zeit bauen möchte. Deshalb werde ich mich auch morgen Nacht auf die Suche nach einem neuen Unterschlupf machen, sobald wir Leanora gut in der Kirche untergebracht haben. Wenn du willst, dann kannst du mich begleiten. Denn wie es aussieht hat Neria bei dir ja gute Arbeit geleistet. Du siehst auf jeden Fall schon viel besser aus. Geht es dir denn gut? Bist du schmerzfrei?“
Die Elfe lachte dreckig auf, bevor ihre Stimme einen sanfteren Ton annahm. „Aber bevor Ihr mir jetzt gleich noch in Ohnmacht fallt, schlage ich vor, dass Ihr Euch beruhigt. Vielleicht ist es gar nicht nötig, mit diesem Kerl ins Bett zu steigen, obwohl Ihr Euch die Sache wirklich einmal ernsthaft durch den Kopf gehen lassen solltet. Wir reden hier immerhin über den Kerl, der für den Tod Eurer Eltern und Eures Bruders verantwortlich ist. Und es gibt nichts Schöneres als jemanden, an dem man sich rächen will, zuerst in Sicherheit zu wiegen, ihn anschließend zu brechen und ihn erst dann zu töten. Den Ausdruck in seinen Augen werdet Ihr dann niemals vergessen. Diese Überraschung vermischt mit Entsetzen und der Erkenntnis, dass er ausgerechnet von der Person ermordet wird, der er vertraut hat. Nichts kommt diesem Gefühl gleich, das könnt Ihr mir glauben.“
Vernita schüttelte leicht den Kopf, als Leanora aufstand und sich was Alkoholisches zu trinken besorgte. Kaum hatte sich die Frau entfernt, da wandte sich die Elfe schon an Miandra.
„Ja, ich hatte auch bereits daran gedacht, mich nach einem neuen Versteck für uns umzusehen. Es ist für uns nicht gut, wenn wir zu lange an einem Ort verweilen“, stimmte Vernita der schwarzhaarigen Frau zu. „Außerdem traue ich dem Schmied auch nicht wirklich. Immerhin ist er ein Freund von diesem Kylar und der wiederum einer von Azoth. Keine Basis, auf die ich für lange Zeit bauen möchte. Deshalb werde ich mich auch morgen Nacht auf die Suche nach einem neuen Unterschlupf machen, sobald wir Leanora gut in der Kirche untergebracht haben. Wenn du willst, dann kannst du mich begleiten. Denn wie es aussieht hat Neria bei dir ja gute Arbeit geleistet. Du siehst auf jeden Fall schon viel besser aus. Geht es dir denn gut? Bist du schmerzfrei?“
#1314
Posté 17 novembre 2010 - 04:57
Leas Herz raste alleine bei dem Gedanken, sich jemanden hingeben zu müssen, den man aufs Blut hasste. Ging das überhaupt? Jedenfalls hatte sie das Gefühl, Ameisen im Bauch zu haben, und in ihrem Magen rumorte es unheilvoll.
Vernita mochte schon recht haben, wenn sie sagte, dass es eine Genugtuung wäre, jemanden zu ermorden, der einem vertraut hatte - also zumindest in so einer Situation würde man die Rache sicher vollkommen auskosten können. Aber die Wege dorthin hieß Leanora nicht gut. Sie würde sich irgend etwas einfallen lassen müssen, um an die Informationen zu kommen, den Kerl ums Eck zu bringen, ohne dass ihr Körper dabei Schaden nahm. Oder ihre Seele.
Sie überlegte Tausend Möglichkeiten, wie sie das alles am besten anstellen konnte, aber nachdem sie ja nicht wußte, ab wann sie überhaupt die Möglichkeit hatte, besagte Persönlichkeit kennenzulernen, war jeder Gedanke dahingehend absolut überflüssig, sie machte sich damit nur selber verrückt. Dennoch war ihr das ganze nicht geheuer, aber sie mußte da durch. Es konnte tatsächlich niemand anderes übernehmen.
Ihre Hand zitterte leicht, als sie das Glas an die Lippen führte und einen Schluck davon nahm. Sie verzog das Gesicht. Der Rotwein war das, was man unter Fusel bezeichnete, aber wenigstens enthielt er Alkohol, und den brauchte sie im Moment zur Beruhigung ihres Magens.
Vernita mochte schon recht haben, wenn sie sagte, dass es eine Genugtuung wäre, jemanden zu ermorden, der einem vertraut hatte - also zumindest in so einer Situation würde man die Rache sicher vollkommen auskosten können. Aber die Wege dorthin hieß Leanora nicht gut. Sie würde sich irgend etwas einfallen lassen müssen, um an die Informationen zu kommen, den Kerl ums Eck zu bringen, ohne dass ihr Körper dabei Schaden nahm. Oder ihre Seele.
Sie überlegte Tausend Möglichkeiten, wie sie das alles am besten anstellen konnte, aber nachdem sie ja nicht wußte, ab wann sie überhaupt die Möglichkeit hatte, besagte Persönlichkeit kennenzulernen, war jeder Gedanke dahingehend absolut überflüssig, sie machte sich damit nur selber verrückt. Dennoch war ihr das ganze nicht geheuer, aber sie mußte da durch. Es konnte tatsächlich niemand anderes übernehmen.
Ihre Hand zitterte leicht, als sie das Glas an die Lippen führte und einen Schluck davon nahm. Sie verzog das Gesicht. Der Rotwein war das, was man unter Fusel bezeichnete, aber wenigstens enthielt er Alkohol, und den brauchte sie im Moment zur Beruhigung ihres Magens.
#1315
Posté 17 novembre 2010 - 08:10
Miandra musste einen kurzen Moment über Vernitas Vorschlag nachdenken. Eigentlich hielt sie es für keine besonders gute Idee alleine mit der Elfe herumzustreunen, doch es war wohl das beste Angebot, das sie kriegen konnte. Denn so wie sie Vernita kannte und beobachtet hatte würde diese sie bestimmt nicht alleine irgendetwas erledigen lassen - was Miandra ziemlich auf die Nerven ging, da sie sich vor kam, als wäre sie ein Kind auf das man aufpassen müsste - zudem konnte man Momentan ohnehin nicht alleine herumspazieren, wo sie doch alle gesucht wurden. Doch hier mit den Anderen herumzusitzen ohne irgendetwas zu tun zu haben machte sie ebenso wahnsinnig. Vielleicht weil sie es nicht gewohnt war nichts zu tun zu haben, oder einfach weil sie es in diesen kalten Steinwänden nicht aushielt. Umso wichtiger war es also, sich um einen neuen Unterschlupf zu kümmern - zumindest für Miandra.
"Ja, es geht mir gut.. keine Schmerzen.. alles bestens.", erwiderte sie zusammenfassend, da es ihr inzwischen schon so vor kam, als wären das die Worte die sie mittlerweile am Tag öfters sagte, als sonst irgendetwas, und zudem gefiel es ihr nicht, dass Neria wegen eines Heilzaubers mit verbotener Magie nun so in den Himmel gelobt wurde.
"Und ja ich werde mitkommen, auch wenn ich keinerlei Ahnung habe, wo man in dieser verfluchten Stadt einen geeigneten Unterschlupf finden kann, wenn man als Mörder, Flüchtling oder sonst was gesucht wird.", fügte sie hinzu und stieß einen tiefen Seufzer der Unruhe aus.
"Ja, es geht mir gut.. keine Schmerzen.. alles bestens.", erwiderte sie zusammenfassend, da es ihr inzwischen schon so vor kam, als wären das die Worte die sie mittlerweile am Tag öfters sagte, als sonst irgendetwas, und zudem gefiel es ihr nicht, dass Neria wegen eines Heilzaubers mit verbotener Magie nun so in den Himmel gelobt wurde.
"Und ja ich werde mitkommen, auch wenn ich keinerlei Ahnung habe, wo man in dieser verfluchten Stadt einen geeigneten Unterschlupf finden kann, wenn man als Mörder, Flüchtling oder sonst was gesucht wird.", fügte sie hinzu und stieß einen tiefen Seufzer der Unruhe aus.
#1316
Posté 17 novembre 2010 - 08:53
„Schön zu hören, dass es dir gut geht“, erwiderte Vernita mit einem Lächeln. „Und ich möchte vor allem, dass du mich begleitest, damit du endlich mal wieder etwas zu tun bekommst. Ich weiß genau wie das ist, wenn man keiner Beschäftigung nachgehen kann und seine Zeit nur mit warten verbringen muss. Das kann einen fast wahnsinnig werden lassen. Und man kommt sich dabei so unnütz vor. Andere scheinen da ja ihren eigenen Zeitvertreib gefunden zu haben. Hast Du gesehen wie sich die Kleine seit kurzem an unseren Neuzugang ranschmeißt? Da ist doch was im Busch.“
Das Lächeln der Elfe wurde zu einem vielsagenden Grinsen, doch in ihren Augen lag auch die Verständnislosigkeit darüber, wie sich eine erwachsene Frau mit einem kleinen Kind wie Lydia einlassen konnte. Es hatte ganz den Eindruck als sei Neria pädophil. Das konnte Vernita absolut nicht nachvollziehen. Doch bevor Miandra darauf hätte antworten können, betrat Sareth das Versteck. Allein.
„Wo ist Rowan?“ rief die Elfe gleich durch den Raum.
„Die kommt schon noch“, brummelte der Krieger und verzog sich mit etwas zu essen auf seine Liege. Offenbar war er nicht an Gesprächen interessiert.
Der Elfe war dieser Kerl ebenso egal, also beließ sie es dabei. Stattdessen warf sie noch einmal einen kurzen Blick auf Lydia und Neria, die zusammengekuschelt auf Vernitas Schlafstätte lagen. Wieder schüttelte sie bei diesem Anblick leicht den Kopf.
Das Lächeln der Elfe wurde zu einem vielsagenden Grinsen, doch in ihren Augen lag auch die Verständnislosigkeit darüber, wie sich eine erwachsene Frau mit einem kleinen Kind wie Lydia einlassen konnte. Es hatte ganz den Eindruck als sei Neria pädophil. Das konnte Vernita absolut nicht nachvollziehen. Doch bevor Miandra darauf hätte antworten können, betrat Sareth das Versteck. Allein.
„Wo ist Rowan?“ rief die Elfe gleich durch den Raum.
„Die kommt schon noch“, brummelte der Krieger und verzog sich mit etwas zu essen auf seine Liege. Offenbar war er nicht an Gesprächen interessiert.
Der Elfe war dieser Kerl ebenso egal, also beließ sie es dabei. Stattdessen warf sie noch einmal einen kurzen Blick auf Lydia und Neria, die zusammengekuschelt auf Vernitas Schlafstätte lagen. Wieder schüttelte sie bei diesem Anblick leicht den Kopf.
#1317
Posté 17 novembre 2010 - 09:48
Erst verstand Miandra nicht recht, was Vernita damit meinte, als sie Lydia und Neria erwähnte, da sie die beiden die gesamte Zeit über nicht beachtet hatte. Doch während Vernita sich an Sareth wandte, blickte sie zu den Beiden hinüber. Miandra brauchte anschließend noch einen Moment um zu verstehen, was Vernita ihr zu sagen versuchte, bevor sie einmal tief Luft einsog und sich vollkommen entsetzt erneut an die Elfe wandte, jedoch ihre Stimme dabei senkte, "Ihr glaubt doch nicht etwa...?!"
Miandra war mehr als nur geschockt, einerseits über die Vermutung, andererseits, da es wohl auch zu stimmen schien. Eigentlich war es Miandra egal was die anderen so trieben, doch sie war so entsetzt, da Lydia in ihren Augen ein Kind war, dessen Mutter sie vielleicht sogar sein könnte, und Neria doch um Einiges älter war. Und was meinte Vernita mit im Busch? Wie sollte das überhaupt funktionieren? Sie waren doch beide... Frauen? Solche Beziehungen passten nicht in Miandras Weltbild, da sie eben anders erzogen wurde, und all das ging gerade über ihre Vorstellungskraft hinaus.
Miandra war mehr als nur geschockt, einerseits über die Vermutung, andererseits, da es wohl auch zu stimmen schien. Eigentlich war es Miandra egal was die anderen so trieben, doch sie war so entsetzt, da Lydia in ihren Augen ein Kind war, dessen Mutter sie vielleicht sogar sein könnte, und Neria doch um Einiges älter war. Und was meinte Vernita mit im Busch? Wie sollte das überhaupt funktionieren? Sie waren doch beide... Frauen? Solche Beziehungen passten nicht in Miandras Weltbild, da sie eben anders erzogen wurde, und all das ging gerade über ihre Vorstellungskraft hinaus.
#1318
Posté 17 novembre 2010 - 10:18
Lea schnappte die Worte Vernitas auf und blickte ebenfalls zu den beiden auf dem Lager. Das konnte doch wohl nur ein schlechter Scherz sein? Neria würde doch sicherlich nicht ... oder etwa doch? Neria dürfte in etwa in ihrem Alter sein, und Lea mochte Lydia zwar, aber sie fühlte sich eher wie eine Patentante.
Sie nahm sich vor, mit Neria zu reden, wenn sie eine Gelegenheit finden sollte. Aber solange Lydia bei ihr lag, ging das nicht.
Sie nahm sich vor, mit Neria zu reden, wenn sie eine Gelegenheit finden sollte. Aber solange Lydia bei ihr lag, ging das nicht.
Modifié par Bellandyrs, 17 novembre 2010 - 10:31 .
#1319
Posté 18 novembre 2010 - 03:53
Vernita nickte bestätigend auf Miandras Frage. „Doch, genau das meine ich. Und nachvollziehen kann ich das auch nicht. Lydia ist nur kleines Mädchen. Könnte mir nie vorstellen, mich auf diese Art zu einem Kind hingezogen zu fühlen. Allerdings bin ich da wohl auch die falsche Ansprechpartnerin, da ich Sex bisher immer nur als Waffe eingesetzt habe, um meine Feinde leichter töten zu können. Bis ich dann…“
Die Elfe beendete den Satz nicht, da sie ansonsten unweigerlich über Miandra hätte sprechen müssen und die Gefühle, welche sie für die schwarzhaarige Frau empfand. Und da wurde ihr auch wieder bewusst, wie unangenehm es Miandra war, dass Vernita solche Gefühle für sie hegte und diese wahrscheinlich niemals erwidern würde. Schwermütig blickte die Elfe daraufhin für einen Moment ins Feuer, während ihr ein Seufzer entwich. Dieser Augenblick des Schweigens lag schwerer auf ihrer Seele, als alles, was die Frau bisher durchgemacht hatte, und so sprach sie einfach weiter.
„Nun, um ein Kind zu töten, braucht man eine solche List nicht. Und bevor du mich jetzt danach fragst, nein, ich habe bisher noch kein Kind getötet, da ich dafür noch keinen Grund hatte. Halt. Warte. Das stimmt nicht ganz. Ich habe doch schon einmal ein Kind das Leben genommen, obwohl ich den Jungen nicht als solches angesehen habe, da zu dieser Zeit ein Dämon von ihm Besitz ergriffen hatte, und er somit zu einer Abscheulichkeit geworden war. Und da er meinen Verbündeten und mir im Wege stand, habe ich ihn kurzerhand ausgeschaltet, bevor er zu einer zu großen Gefahr werden konnte. Aber seitdem…“
Sie schüttelte den Kopf. „Seitdem ist so etwas nicht mehr vorgekommen“, sagte sie mehr zu selbst, während sie gedankenverloren ins Feuer starrte.
Die Elfe beendete den Satz nicht, da sie ansonsten unweigerlich über Miandra hätte sprechen müssen und die Gefühle, welche sie für die schwarzhaarige Frau empfand. Und da wurde ihr auch wieder bewusst, wie unangenehm es Miandra war, dass Vernita solche Gefühle für sie hegte und diese wahrscheinlich niemals erwidern würde. Schwermütig blickte die Elfe daraufhin für einen Moment ins Feuer, während ihr ein Seufzer entwich. Dieser Augenblick des Schweigens lag schwerer auf ihrer Seele, als alles, was die Frau bisher durchgemacht hatte, und so sprach sie einfach weiter.
„Nun, um ein Kind zu töten, braucht man eine solche List nicht. Und bevor du mich jetzt danach fragst, nein, ich habe bisher noch kein Kind getötet, da ich dafür noch keinen Grund hatte. Halt. Warte. Das stimmt nicht ganz. Ich habe doch schon einmal ein Kind das Leben genommen, obwohl ich den Jungen nicht als solches angesehen habe, da zu dieser Zeit ein Dämon von ihm Besitz ergriffen hatte, und er somit zu einer Abscheulichkeit geworden war. Und da er meinen Verbündeten und mir im Wege stand, habe ich ihn kurzerhand ausgeschaltet, bevor er zu einer zu großen Gefahr werden konnte. Aber seitdem…“
Sie schüttelte den Kopf. „Seitdem ist so etwas nicht mehr vorgekommen“, sagte sie mehr zu selbst, während sie gedankenverloren ins Feuer starrte.
#1320
Posté 18 novembre 2010 - 05:51
Miandra blickte noch einmal kurz zu Lydia und Neria, verwarf dann jedoch die Vorstellung welche Vernita wohl hatte. Einerseits da sie es sich nicht vorstellen konnte - oder wollte - anderseits da es ihr auch nicht so wichtig war - schließlich ging es dabei um Neria, welche sie nicht leiden konnte - auch wenn sie nicht wusste warum. Zudem gab ihr Vernita sofort die Möglichkeit an etwas anderes zu denken. Dämonen.. bisher hatte sie davon nur Geschichten gehört.. Schwache Persönlichkeiten fallen ihnen oft zum Opfer, doch sie wusste nicht wie man es schaffte einen Körper wieder von so einem Dämonen zu befreien, Miandra dachte immer, dass die Magier das schon irgendwie mit ihren eigenartigen Ritualen, von denen man immer erzählte vollzogen, wo sie doch sonst auch immer so mit ihrer Begabung angaben... Doch scheinbar ging es nur mit dem Tod? Vernita musste einen kleinen unschuldigen Jungen töten?
Miandra wandte den Blick ebenfalls zu dem kleinen Feuer, als sie glaubte ihr würde etwas kaltes den Rücken hinab laufen. Kurz schweiften ihre Gedanken zu Elana, und sie hoffte, wo diese auch sein mochte, sie stark genug bleiben würde, um nicht so einem Dämonen zu verfallen, doch sie verdrängte den Gedanken schnell wieder, und beobachtete einfach nur schweigsam das tanzende Feuer.
Miandra wandte den Blick ebenfalls zu dem kleinen Feuer, als sie glaubte ihr würde etwas kaltes den Rücken hinab laufen. Kurz schweiften ihre Gedanken zu Elana, und sie hoffte, wo diese auch sein mochte, sie stark genug bleiben würde, um nicht so einem Dämonen zu verfallen, doch sie verdrängte den Gedanken schnell wieder, und beobachtete einfach nur schweigsam das tanzende Feuer.
#1321
Posté 19 novembre 2010 - 02:04
Rowan betrat die Schmiede und stürmte mit einem kurzen Kopfnicken an dem Schmied, der ihr geöffnet hatte, vorbei. Sie lief in den Keller und wandte sich ohne ein Wort des Grußes an ihre Gefährten.
"Wir haben ein Problem."
Die fragenden Blicke der anderen begegneten ihr. Sareth schien glücklich zu sein, dass sie wohl behalten zurück gekommen war. Er saß auf seiner Liege und schien etwa gegessen zu haben. Die Blutmagierin lag mit dem kleinen Mädchen eingerollt auf einer Liege, wwas Rowan nicht weiter beachtete. Die anderen drei Frauen saßen zusammen an der Feuerstelle und kaum hatte Rowan den Satz ausgesprochen, bildete sich eine Falte auf der Stirn der Elfe.
"Wir haben ein Problem."
Die fragenden Blicke der anderen begegneten ihr. Sareth schien glücklich zu sein, dass sie wohl behalten zurück gekommen war. Er saß auf seiner Liege und schien etwa gegessen zu haben. Die Blutmagierin lag mit dem kleinen Mädchen eingerollt auf einer Liege, wwas Rowan nicht weiter beachtete. Die anderen drei Frauen saßen zusammen an der Feuerstelle und kaum hatte Rowan den Satz ausgesprochen, bildete sich eine Falte auf der Stirn der Elfe.
#1322
Posté 19 novembre 2010 - 03:57
Die drei Frauen saßen schweigend am Feuer. Auch die anderen redeten nicht, sodass eine zeitlang nur das Knacken des Feuers zu hören war. Und das Schmatzen des essenden Sareth. Vernita wollte sich gerade schon für ihre nächtlichen Exkursion aufraffen, als Rowan plötzlich ins Versteck gestürmt kam und sich fast panisch an sie alle wandte.
„Wann haben wir das mal nicht?“ fragte die Elfe ironisch, bevor sie wieder sachlich wurde. „Aber sagt uns, was geschehen ist.“
„Wann haben wir das mal nicht?“ fragte die Elfe ironisch, bevor sie wieder sachlich wurde. „Aber sagt uns, was geschehen ist.“
#1323
Posté 19 novembre 2010 - 06:54
„Ich war eben bei der Taverne um nach dem rechten zu sehen. Uns scheint jemand auf die Schliche gekommen zu sein.“
Rowan trat auf Vernita zu, blieb jedoch stehen während sie weiter sprach.
„Die Taverne war wie ausgestorben, die Küche voller Blut und im Stall lagen zwei von unseren Pferden mit aufgeschlitzten Kehlen.“
Rowan trat auf Vernita zu, blieb jedoch stehen während sie weiter sprach.
„Die Taverne war wie ausgestorben, die Küche voller Blut und im Stall lagen zwei von unseren Pferden mit aufgeschlitzten Kehlen.“
Modifié par viento2, 19 novembre 2010 - 06:56 .
#1324
Posté 19 novembre 2010 - 07:03
Lea sprang erregt auf.
"Rowan! Zwei Pferde? So sprecht, waren Donas und Percivel dabei?"
Ihre Hände verkrampften sich ineinander. Wenn sie Donas verloren hatte, wäre es völlig egal, ob sie ihren Namen reinwaschen konnte. Ohne Donas war ihre Existenzgrundlage vernichtet.
Sie war bleich wie die Wand, und kurz davor in Tränen auszubrechen.
"Rowan, so sprecht doch endlich!"
"Rowan! Zwei Pferde? So sprecht, waren Donas und Percivel dabei?"
Ihre Hände verkrampften sich ineinander. Wenn sie Donas verloren hatte, wäre es völlig egal, ob sie ihren Namen reinwaschen konnte. Ohne Donas war ihre Existenzgrundlage vernichtet.
Sie war bleich wie die Wand, und kurz davor in Tränen auszubrechen.
"Rowan, so sprecht doch endlich!"
#1325
Posté 19 novembre 2010 - 07:09
Überrascht wandte sich Rowan an Lea, als diese aufsprang.
„Es tut mir leid, ich habe keine Ahnung von wem ihr redet und ehrlich gesagt, überrascht es mich, dass die Pferde eure vorrangigste Sorge zu sein scheinen.“
Rowan zog eine Augenbraue in die Höhe.
„Aber wenn ihr es unbedingt wissen wollt, eines der Pferde war meines und das andere ein dunkles mit lockigem Behang.“
„Es tut mir leid, ich habe keine Ahnung von wem ihr redet und ehrlich gesagt, überrascht es mich, dass die Pferde eure vorrangigste Sorge zu sein scheinen.“
Rowan zog eine Augenbraue in die Höhe.
„Aber wenn ihr es unbedingt wissen wollt, eines der Pferde war meines und das andere ein dunkles mit lockigem Behang.“





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