Vernita rieb sich nachdenklich das Kinn, während sie überlegte. „Hmm...Das war auf keinen Fall die Stadtwache. Wenn sie den Wirt unter Verdacht gehabt hätten, dann hätten sie ihn verhaftet und in einer ihrer Folterkammern verhört, aber ihn nicht einfach abgeschlachtet. Da ist jemand neues im Spiel, ganz eindeutig.“
Plötzlich sprang Leanora auf und fing an über ihr Pferd zu plappern. Das gefiel der Elfe überhaupt nicht, da es sie im Moment beim Denken störte. „Ihr solltet Euch mehr Sorgen um Euren hübschen Arsch machen, als um diesen dämlichen Gaul. Ich fürchte, dass wir noch einigen Ärger bekommen werden, der Euch weit mehr kosten könnte als dieses dumme Tier“, fuhr sie die Frau an.
Dann stand Vernita auf und ging grübelnd auf und ab, wobei sie auf den Boden starrte. Kurze Zeit später blieb sie plötzlich stehen und sah Rowan direkt ins Gesicht. „Habt Ihr Euch dort etwas umgesehen, um etwaige Hinweise auf den Täter dieses Blutbades zu finden?“
Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
Guest_Juleiila_*
, juil. 21 2010 12:04
#1326
Posté 19 novembre 2010 - 07:20
#1327
Posté 19 novembre 2010 - 07:26
Lea starrte Vernita nur an. Wie konnte sie nur so etwas sagen? Mochte ja sein, dass noch weitaus schlimmeres auf sie zukommen würde, und sie selber auf ihren Hintern aufpassen mußte, dennoch war Donas ein absolut hochwertiger Zuchthengst, und ohne ihn könnte sie ... ja was? Schmetterlinge fangen? Jedenfalls war er nicht so einfach zu ersetzen.
Dennoch widersprach sie der Elfe nicht, sondern hörte ihr zu.
Dennoch widersprach sie der Elfe nicht, sondern hörte ihr zu.
#1328
Posté 19 novembre 2010 - 07:29
„Nein, das habe ich nicht. Ich wollte nicht riskieren auf Gegenwehr zu stoßen oder noch schlimmer: Verfolger hierher zu locken.“
Rowan begegnete dem scharfen Blick der Elfe.
„Zumindest wird es kein Einzeltäter gewesen sein und wir können davon ausgehen, dass er nicht darauf aus ist, mit uns einen Kaffee zu trinken. In der Küche war ziemlich viel Blut verteilt, was darauf schließen lässt, dass das Opfer nicht einfach nur getötet wurde. Außerdem fand ich eine abgetrennte Hand im Kochtopf, falls euch diese Information weiter hilft.“
Rowan begegnete dem scharfen Blick der Elfe.
„Zumindest wird es kein Einzeltäter gewesen sein und wir können davon ausgehen, dass er nicht darauf aus ist, mit uns einen Kaffee zu trinken. In der Küche war ziemlich viel Blut verteilt, was darauf schließen lässt, dass das Opfer nicht einfach nur getötet wurde. Außerdem fand ich eine abgetrennte Hand im Kochtopf, falls euch diese Information weiter hilft.“
#1329
Posté 19 novembre 2010 - 07:49
„Eine abgetrennte Hand sagt Ihr?“ Vernita kratzte sich am Kopf, während sie weiter überlegte. „Hmm...das sagt mir im Moment nichts. Das werde ich mir mal genauer ansehen. Ich wollte eh mit Leanora zur Kirch aufbrechen, um uns dort etwas umzusehen, dann können wir auch gleich einen kleinen Abstecher in die Taverne machen.“
Die Elfe wandte sich ab und ging zu einem der Stühle, neben dem ihre Rüstung lag. Sie setzte sich direkt hin und begann damit, diese anzulegen. „Ihr könnt uns gerne begleiten, wenn Ihr wollt, Rowan. Und keine Angst. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich unsere Verfolger noch dort aufhalten. Sie rechnen sicher nicht damit, dass wir noch einmal dorthin zurückkehren werden. Und wenn doch...dann bekommen wir vielleicht die Gelegenheit ihre Anzahl ein wenig zu dezimieren.“
Ein böses Grinsen legte sich auf das Gesicht Vernitas, während sie ihre Beinschienen festschnallte. „Gibt es noch mehr, was Ihr uns über Euren Besuch in der Taverne berichten könnt, Rowan?“
Die Elfe wandte sich ab und ging zu einem der Stühle, neben dem ihre Rüstung lag. Sie setzte sich direkt hin und begann damit, diese anzulegen. „Ihr könnt uns gerne begleiten, wenn Ihr wollt, Rowan. Und keine Angst. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich unsere Verfolger noch dort aufhalten. Sie rechnen sicher nicht damit, dass wir noch einmal dorthin zurückkehren werden. Und wenn doch...dann bekommen wir vielleicht die Gelegenheit ihre Anzahl ein wenig zu dezimieren.“
Ein böses Grinsen legte sich auf das Gesicht Vernitas, während sie ihre Beinschienen festschnallte. „Gibt es noch mehr, was Ihr uns über Euren Besuch in der Taverne berichten könnt, Rowan?“
#1330
Posté 19 novembre 2010 - 08:08
Dann war es wohl soweit. Leanora schnappte sich ihren Umhang und gesellte sich wieder zu Vernita, um mit ihr zusammen aufbrechen zu können. Ein flaues Gefühl im Magen konnte sie dabei nicht unterdrücken.
#1331
Posté 20 novembre 2010 - 09:49
„Natürlich werde ich euch begleiten!“
Rowan ging zum Wasserbehälter und gönnte sich erst einmal ein paar tiefe Schlücke daraus. Dann schnappte sie sich ein Stück Brot und einen Apfel und biss hinein.
„Ich habe dort ein kleines Mädchen getroffen.“ erzählte sie kauend weiter. „Sie hat die anderen beiden Pferde und die Hunde bei ihrem Onkel vor der Stadt untergebracht und mir eine Karte gegeben, damit wird dort hin finden können. Sie hatte wohl bei dem Wirt gearbeitet und war zu der Zeit als es passiert ist mit den Tieren unterwegs.“
Rowan ging zum Wasserbehälter und gönnte sich erst einmal ein paar tiefe Schlücke daraus. Dann schnappte sie sich ein Stück Brot und einen Apfel und biss hinein.
„Ich habe dort ein kleines Mädchen getroffen.“ erzählte sie kauend weiter. „Sie hat die anderen beiden Pferde und die Hunde bei ihrem Onkel vor der Stadt untergebracht und mir eine Karte gegeben, damit wird dort hin finden können. Sie hatte wohl bei dem Wirt gearbeitet und war zu der Zeit als es passiert ist mit den Tieren unterwegs.“
#1332
Posté 20 novembre 2010 - 11:19
Leanora fiel ein Stein vom Herzen. Donas war in Sicherheit! Wenigstens ein Lichtblick in der momentan doch eher trostlosen Situation.
#1333
Posté 20 novembre 2010 - 06:36
„Ein Kind, verstehe...“, sagte Vernita leise, während in ihrem Kopf ganz andere Gedanken herumschwirrten. Da war sie froh darüber, dass Rowan die Kleine aus der Stadt geschickt und nicht mit ins Versteck geschleppt hatte. Noch so ein aufgedrehte, kleine Göre und die Elfe wäre komplett ausgeflippt. Außerdem war es hier unten ohnehin schon recht voll geworden. Aber jetzt hatte sie keine Zeit, um sich darum Gedanken zu machen. Sie mussten los. So hängte sie sich ihre Tasche um, steckte die Schwerter weg und setzte sich zu guter Letzt noch ihren Helm auf. Sie war startklar.
„Also, meine Damen“, meinte sie, während sie schnellen Schrittes den Raum durchquerte. „Lasst uns gehen. Wir haben nicht viel Zeit.“
Leanora und Rowan folgten der Elfe aus dem Versteck und durch den Keller nach oben. Vernita schlug dabei den Weg zum Hintereingang der Schmiede ein. Als sie die Ausgangstür erreicht hatten, löschte sie zuerst das Licht, bevor sie diese öffnete. Anschließend blieb sie dicht hinter dem Rahmen stehen und starrte nach draußen. Auf der Straße war es stockfinster. Kein Licht brannte, die Sterne versteckten sich hinter einer dichten Wolkendecke.
Vernita wartete, bis sich ihre Augen an die herrschenden Lichtverhältnisse gewöhnt hatten und sie sicher war, dass sich niemand dort in der Dunkelheit befand. Erst dann nickte sie den anderen beiden Frauen zu und trat vor die Tür. Sie alle wurden von den Schatten der Nacht verschluckt, während die Elfe sie über viele Seitenwege in Richtung Taverne führte.
Nach ein paar Blocks bemerkte Vernita dann den Fackelschein am Ende der Straße gepaart mit dem Klirren von Kettenrüstungen. Offenbar nährte sich den dreien eine Patrouille der Stadtwache. Die Elfe wich nach links aus, in eine Gasse, die noch dunkler und enger war, als die, die sie zuvor genommen hatten. Die Wachen gingen einfach weiter, ohne die drei Nachtschwärmer zu bemerken. Es dauerte noch eine Weile, bis Vernita, Leanora und Rowan die Rückseite der Taverne erreicht hatten.
„So, da wären wir“, verkündete die Elfe, als die drei vor der Hintertür des Gebäudes zum Stillstand kamen. „Möchte noch jemand was sagen, bevor wir dort reingehen?“
„Also, meine Damen“, meinte sie, während sie schnellen Schrittes den Raum durchquerte. „Lasst uns gehen. Wir haben nicht viel Zeit.“
Leanora und Rowan folgten der Elfe aus dem Versteck und durch den Keller nach oben. Vernita schlug dabei den Weg zum Hintereingang der Schmiede ein. Als sie die Ausgangstür erreicht hatten, löschte sie zuerst das Licht, bevor sie diese öffnete. Anschließend blieb sie dicht hinter dem Rahmen stehen und starrte nach draußen. Auf der Straße war es stockfinster. Kein Licht brannte, die Sterne versteckten sich hinter einer dichten Wolkendecke.
Vernita wartete, bis sich ihre Augen an die herrschenden Lichtverhältnisse gewöhnt hatten und sie sicher war, dass sich niemand dort in der Dunkelheit befand. Erst dann nickte sie den anderen beiden Frauen zu und trat vor die Tür. Sie alle wurden von den Schatten der Nacht verschluckt, während die Elfe sie über viele Seitenwege in Richtung Taverne führte.
Nach ein paar Blocks bemerkte Vernita dann den Fackelschein am Ende der Straße gepaart mit dem Klirren von Kettenrüstungen. Offenbar nährte sich den dreien eine Patrouille der Stadtwache. Die Elfe wich nach links aus, in eine Gasse, die noch dunkler und enger war, als die, die sie zuvor genommen hatten. Die Wachen gingen einfach weiter, ohne die drei Nachtschwärmer zu bemerken. Es dauerte noch eine Weile, bis Vernita, Leanora und Rowan die Rückseite der Taverne erreicht hatten.
„So, da wären wir“, verkündete die Elfe, als die drei vor der Hintertür des Gebäudes zum Stillstand kamen. „Möchte noch jemand was sagen, bevor wir dort reingehen?“
#1334
Posté 20 novembre 2010 - 06:49
Leanora schüttelte den Kopf als Antwort auf Vernitas Frage.
"Aber in den Stall gehe ich nicht mit hinein, ich hoffe, Ihr versteht das" flüsterte sie der Elfe zu.
"Aber in den Stall gehe ich nicht mit hinein, ich hoffe, Ihr versteht das" flüsterte sie der Elfe zu.
#1335
Posté 20 novembre 2010 - 06:52
Rowan hatte etwas Mühe, dem Tempo der Elfe zu folgen. Der letzte Ausflug hatte an ihren Kräften gezehrt und ihre Verletzungen machten ihr wieder zu schaffen.
Als sie die Rückseite der Taverne erreicht hatten, schaute sie zögerlich Lea an. Sie kannte die Frau nicht sonderlich gut, doch sie schien zarter gestrickt zu sein, als der Rest der Gruppe.
„Was haltet ihr davon, wenn Lea hier draußen Wache hält? Ich denke es reicht, wenn wir beide uns dort drin umschauen und so können wir unangenehmen Überraschungen von außen vorbeugen.“
Sie lächelte Lea aufmunternd zu. Es wäre wirklich besser für sie, wenn sie hier draußen warten würde und sie hoffte, dass die Elfe ihren Wink verstand.
Als sie die Rückseite der Taverne erreicht hatten, schaute sie zögerlich Lea an. Sie kannte die Frau nicht sonderlich gut, doch sie schien zarter gestrickt zu sein, als der Rest der Gruppe.
„Was haltet ihr davon, wenn Lea hier draußen Wache hält? Ich denke es reicht, wenn wir beide uns dort drin umschauen und so können wir unangenehmen Überraschungen von außen vorbeugen.“
Sie lächelte Lea aufmunternd zu. Es wäre wirklich besser für sie, wenn sie hier draußen warten würde und sie hoffte, dass die Elfe ihren Wink verstand.
#1336
Posté 20 novembre 2010 - 07:44
„Also schön“, meinte Vernita nur. „Wenn Ihr wollt, könnt Ihr hier draußen Wache halten, Leanora, auch wenn Ihr Euch langsam an den Anblick des Todes gewöhnen solltet. Davon werdet Ihr mit Sicherheit noch eine Menge zu sehen bekommen. Los, gehen wir, Rowan!“
Die Elfe zog eines ihrer Schwerter und nährte sich der Tür. Sie stellte sich neben diese und griff vorsichtig nach der Türklinke. Ganz sachte drückte sie diese nach unten. Dann zog sie die Tür auf und ließ diese nach außen aufschwingen. Mit dem Schwert in der Hand schlich sie behutsam in die Vorratskammer der Taverne. Nichts und niemand war zu sehen, und es war totenstill, bis auf das leise Knarren der alten Fußbodenbretter. Vernita verzog verärgert das Gesicht, da sie diese Geräusche nicht vermeiden konnte. Sie blieb daher einen Augenblick stehen und lauschte, doch es war nichts zu hören.
Sie schlich weiter in die Küche des Hauses, wo ihr sofort die große Lache getrockneten Blutes auffiel, die sich vor dem Herd gebildet hatte. Und sie sah auch den Topf, welchen Rowan erwähnt hatte. Sie ging dorthin und warf einen Blick in das Gefäß hinein. Ja, dort schwamm die abgetrennte Hand eines Mannes im Wasser herum. Die Elfe ergriff diese, bevor sie sie langsam herauszog und genau untersuchte. Es war nichts ungewöhnliches an diesem Körperteil festzustellen. Moment! Doch, da fehlte ein Finger, der Ringfinger um genau zu sein. Es sah so aus, als wäre dieser abgebissen worden. Vernita beschlich ein ungutes Gefühl. Sie ließ die Hand wieder in den Topf fallen und sah sich weiter in dem Raum um.
Neben der Tür zum Schankraum fiel ihr ein kleiner Tisch auf, vor dem ein alter, klappriger Stuhl stand. In der Platte dieses Tisches steckte ein blutbeflecktes Fleischerbeil und davor lag ein Teller sowie Essbesteck. Und auf dem Teller lag eine weitere Hand, besser gesagt dessen Überreste, denn es sah so aus, als hätte jemand diese zerkleinert und...ja was? Etwa gegessen?
„Verdammt!“ fluchte die Elfe, während sie ihr Schwert sinken ließ. Dann kreiselte sie auf der Stelle herum, schritt zu allen Schränken, Kisten und Arbeitsplatten und riss deren Türen auf. Und schon nach der dritten Klappe wurde sie fündig. Mitten auf dem Regalboden eines hohen Schrankes fand sie den Kopf des Wirtes, der abgeschlagen auf seinem Halsstumpf stand und sie mit leeren Augenhöhlen anstarrte. Jemand hatte seine Augen herausgeschnitten und den Kopf hier platziert, damit sie ihn finden sollte. Und sie wusste genau, was das bedeutete. „Wir haben ein Problem, Rowan. Und zwar ein ziemlich übles.“
Die Elfe zog eines ihrer Schwerter und nährte sich der Tür. Sie stellte sich neben diese und griff vorsichtig nach der Türklinke. Ganz sachte drückte sie diese nach unten. Dann zog sie die Tür auf und ließ diese nach außen aufschwingen. Mit dem Schwert in der Hand schlich sie behutsam in die Vorratskammer der Taverne. Nichts und niemand war zu sehen, und es war totenstill, bis auf das leise Knarren der alten Fußbodenbretter. Vernita verzog verärgert das Gesicht, da sie diese Geräusche nicht vermeiden konnte. Sie blieb daher einen Augenblick stehen und lauschte, doch es war nichts zu hören.
Sie schlich weiter in die Küche des Hauses, wo ihr sofort die große Lache getrockneten Blutes auffiel, die sich vor dem Herd gebildet hatte. Und sie sah auch den Topf, welchen Rowan erwähnt hatte. Sie ging dorthin und warf einen Blick in das Gefäß hinein. Ja, dort schwamm die abgetrennte Hand eines Mannes im Wasser herum. Die Elfe ergriff diese, bevor sie sie langsam herauszog und genau untersuchte. Es war nichts ungewöhnliches an diesem Körperteil festzustellen. Moment! Doch, da fehlte ein Finger, der Ringfinger um genau zu sein. Es sah so aus, als wäre dieser abgebissen worden. Vernita beschlich ein ungutes Gefühl. Sie ließ die Hand wieder in den Topf fallen und sah sich weiter in dem Raum um.
Neben der Tür zum Schankraum fiel ihr ein kleiner Tisch auf, vor dem ein alter, klappriger Stuhl stand. In der Platte dieses Tisches steckte ein blutbeflecktes Fleischerbeil und davor lag ein Teller sowie Essbesteck. Und auf dem Teller lag eine weitere Hand, besser gesagt dessen Überreste, denn es sah so aus, als hätte jemand diese zerkleinert und...ja was? Etwa gegessen?
„Verdammt!“ fluchte die Elfe, während sie ihr Schwert sinken ließ. Dann kreiselte sie auf der Stelle herum, schritt zu allen Schränken, Kisten und Arbeitsplatten und riss deren Türen auf. Und schon nach der dritten Klappe wurde sie fündig. Mitten auf dem Regalboden eines hohen Schrankes fand sie den Kopf des Wirtes, der abgeschlagen auf seinem Halsstumpf stand und sie mit leeren Augenhöhlen anstarrte. Jemand hatte seine Augen herausgeschnitten und den Kopf hier platziert, damit sie ihn finden sollte. Und sie wusste genau, was das bedeutete. „Wir haben ein Problem, Rowan. Und zwar ein ziemlich übles.“
#1337
Posté 20 novembre 2010 - 09:12
Rowan schlich sich hinter Vernita in die Taverne hinein. Ein Blick nach hinten zeigte ihr den etwas verunsicherten Gesichtsausdruck von Lea, die sich eben weg drehte, um die Straße im Auge zu behalten. Sie schaute dabei zu, wie die Elfe die Küche näher untersuchte und behielt dabei die Tür zum Schankraum im Auge. Doch nichts rührte sich und die beiden Frauen blieben alleine.
Rowan trat hinter Vernita, als diese fluchte. Dabei fiel ihr Blick auf den Kopf des Wirtes, der ihnen aus einem Küchenschrank mit leeren Augen entgegen blickte. Sie verstand sofort, was die Elfe meinte und verzog angewidert das Gesicht.
„Jemand hat uns eine Nachricht hinterlassen.“ Rowan schaute sich um.
„Kommt euch die Handschrift bekannt vor?“
Rowan trat hinter Vernita, als diese fluchte. Dabei fiel ihr Blick auf den Kopf des Wirtes, der ihnen aus einem Küchenschrank mit leeren Augen entgegen blickte. Sie verstand sofort, was die Elfe meinte und verzog angewidert das Gesicht.
„Jemand hat uns eine Nachricht hinterlassen.“ Rowan schaute sich um.
„Kommt euch die Handschrift bekannt vor?“
#1338
Posté 21 novembre 2010 - 10:01
„Ja, ich habe Geschichten von einer Söldnerin gehört, die sich die Zwergin nennen soll“, meinte Vernita, während sie den Schrank wieder schloss. „Sie soll ihre Opfer verspeisen und nur den Kopf als Beweis für ihre Taten behalten, abgesehen von den Augen, die für sie wohl so etwas wie eine Delikatesse darstellen sollen. Echt krank, kann ich nur sagen. Bin ihr bisher nie begegnet und hielt diese Geschichten über ihre Grausamkeit immer für völlig überzogene Märchen. Sieht so aus, als hätte ich mich geirrt. Kommt. Verschwinden wir von hier. Draußen reden wir weiter. Ich hätte da eine Aufgabe für Euch.“
Die Elfe wandte sich von dem Schrank ab und verließ zusammen mit Rowan die Taverne durch den Hinterausgang. Dort wurden sie von der neugierig schauenden Leanora erwartet.
„Nun, der Wirt ist tot“, bemerkte Vernita auf diesen Blick hin. „Und es waren keine Stadtwachen, die ihn erledigt haben, sondern Söldner. Und die gilt es aufzuspüren und auszuschalten. Dies wäre eine Aufgabe für Euch Rowan.“
Die Elfe wandte sich von dem Schrank ab und verließ zusammen mit Rowan die Taverne durch den Hinterausgang. Dort wurden sie von der neugierig schauenden Leanora erwartet.
„Nun, der Wirt ist tot“, bemerkte Vernita auf diesen Blick hin. „Und es waren keine Stadtwachen, die ihn erledigt haben, sondern Söldner. Und die gilt es aufzuspüren und auszuschalten. Dies wäre eine Aufgabe für Euch Rowan.“
#1339
Posté 21 novembre 2010 - 10:13
Über Rowans Gesicht zog sich ein böses Grinsen. Endlich kam Bewegung in die Sache und sie war nicht mehr zum Warten in einem stickigen Keller verbannt.
„Ok. Habt ihr eine Idee, wo ich mit meiner Suche beginnen sollte? Außerdem sollten wir damit rechnen, dass es sich um weit aus mehr als nur ein oder zwei Söldner handeln könnte.“
Rowan blickte in den Himmel und betrachtete kurz die Sterne, die leuchtend und still über ihnen hingen. Unbewusst rieb sie sich die Verletzung am Rücken, die wieder angefangen hatte, zu jucken.
„Ich werde in der nächsten Nacht aufbrechen“ sagte sie mehr zu sich als zu den beiden Frauen.
„Ok. Habt ihr eine Idee, wo ich mit meiner Suche beginnen sollte? Außerdem sollten wir damit rechnen, dass es sich um weit aus mehr als nur ein oder zwei Söldner handeln könnte.“
Rowan blickte in den Himmel und betrachtete kurz die Sterne, die leuchtend und still über ihnen hingen. Unbewusst rieb sie sich die Verletzung am Rücken, die wieder angefangen hatte, zu jucken.
„Ich werde in der nächsten Nacht aufbrechen“ sagte sie mehr zu sich als zu den beiden Frauen.
#1340
Posté 21 novembre 2010 - 10:35
„Klappert die Herbergen, Kneipen und Bordelle ab“, erwiderte Vernita auf Rowans Frage hin. „Und lasst Euch nicht auf einen Kampf ein, wenn es nicht unbedingt sein muss. Nur finden, um das Ausschalten kümmern wir uns gemeinsam. Denn ich denke auch, dass es mehr als nur diese eine Zwergin sein werden, die hinter uns her sind. Mindestens drei, wenn ich mich recht an das erinnere, was Ihr mir gesagt habt, Leanora.“
Die Elfe wandte kurz den Blick auf die Angesprochene, während sie weitersprach. „Ihr habt mir doch von diesen Söldnern erzählt, die in dem Tagebuch dieses Obersts standen. Da war doch neben der Zwergin auch noch von einem Qunari und einem Magier die Rede.“
Vernita wandte sich wieder an Rowan. „Also seid extrem vorsichtig. Diese Typen sind sehr gefährlich. Geht kein Risiko ein. Ihr könnt auch, wenn Ihr wollt, Euren neuen „Freund“ Sareth mitnehmen, falls Ihr denkt, dass er Euch helfen kann. Obwohl ich mir das irgendwie nicht vorstellen kann. Immerhin ist er nur ein Mann...“
Ein fieses Grinsen legte sich für einen Moment auf Vernitas Gesichtszüge. „Aber lassen wir das. Geht zurück zum Versteck und ruht Euch aus, Rowan, damit Ihr morgen Nacht mit der Suche beginnen könnt. Leanora und ich kundschaften noch die Kirche aus und kommen dann nach. Also los.“
Die Elfe wandte kurz den Blick auf die Angesprochene, während sie weitersprach. „Ihr habt mir doch von diesen Söldnern erzählt, die in dem Tagebuch dieses Obersts standen. Da war doch neben der Zwergin auch noch von einem Qunari und einem Magier die Rede.“
Vernita wandte sich wieder an Rowan. „Also seid extrem vorsichtig. Diese Typen sind sehr gefährlich. Geht kein Risiko ein. Ihr könnt auch, wenn Ihr wollt, Euren neuen „Freund“ Sareth mitnehmen, falls Ihr denkt, dass er Euch helfen kann. Obwohl ich mir das irgendwie nicht vorstellen kann. Immerhin ist er nur ein Mann...“
Ein fieses Grinsen legte sich für einen Moment auf Vernitas Gesichtszüge. „Aber lassen wir das. Geht zurück zum Versteck und ruht Euch aus, Rowan, damit Ihr morgen Nacht mit der Suche beginnen könnt. Leanora und ich kundschaften noch die Kirche aus und kommen dann nach. Also los.“
#1341
Posté 21 novembre 2010 - 10:51
Rowan nickte der Elfe und Lea noch einmal zu und verschwand dann in der Dunkelheit der Gassen. Als sie das Versteck erreicht hatte, legte sich bereits bleierne Müdigkeit über sie. Kraftlos nahm sie die Stufen hinunter in den Keller. Nachdem sie noch etwas Wasser getrunken hatte, setzte sie sich auf die Liege zu Sareth und begann, ihre Rüstung abzulegen und ihre Verbände zu erneuern. Der Krieger half ihr dabei und schon bald lag sie in seinen Armen und fiel in einen tiefen, traumlosen Schlaf.
#1342
Posté 21 novembre 2010 - 03:14
Lydia erwachte und sah sich um . Außer ihr , Neria und Miandra war das Versteck leer , der Rest musste unterwegs sein . Sie beschloss es ihnen gleichzutun und löste sich zärtlich von Neria . Sie küßte sie , kleidete sich an und verschwand ins Dunkel der wolkenverhangenen Nacht .
Es war kalt und auf ihrem Weg über Dächer und Firste , straßenschluchten und Dachkanten fröstelte sie . Wie ein Nachtschatten jagte sie über das nächtlich stille Denerim zur Taverne , in der Vorfreude Mika wiederzusehen .
Doch die Taverne war still , dunkel und verlassen . Im Stall brannte kein Licht und auch die Pferde waren nicht zu hören . Etwas musste vorgefallen sein . Schrecken packte Lydia und griff ihr ans Herz .
Sie schlich über die Dächer um die Herberge , als sie rückseitig drei Gestalten erkannte , wovon sich eine rasch entfernte . Sie hörte gedämpfte Stimmen . Wer es war konnte sie nicht identifizieren . Sie griff nach ihrem Bogen und legte eine Pfeil an .
" Ihr da ! Wer seit ihr und was tut ihr hier ? " Rief sie gedämpft nach unten , gerade so laut , das die Unten es verstehen konnten .
Angst stieg in ihr auf . Nicht etwa Angst um sie selbst , ehr um Mika , das ihr etwas zugestoßen sein könnte . Ihr Herz pochte und ihre Finger kribbelten .
Es war kalt und auf ihrem Weg über Dächer und Firste , straßenschluchten und Dachkanten fröstelte sie . Wie ein Nachtschatten jagte sie über das nächtlich stille Denerim zur Taverne , in der Vorfreude Mika wiederzusehen .
Doch die Taverne war still , dunkel und verlassen . Im Stall brannte kein Licht und auch die Pferde waren nicht zu hören . Etwas musste vorgefallen sein . Schrecken packte Lydia und griff ihr ans Herz .
Sie schlich über die Dächer um die Herberge , als sie rückseitig drei Gestalten erkannte , wovon sich eine rasch entfernte . Sie hörte gedämpfte Stimmen . Wer es war konnte sie nicht identifizieren . Sie griff nach ihrem Bogen und legte eine Pfeil an .
" Ihr da ! Wer seit ihr und was tut ihr hier ? " Rief sie gedämpft nach unten , gerade so laut , das die Unten es verstehen konnten .
Angst stieg in ihr auf . Nicht etwa Angst um sie selbst , ehr um Mika , das ihr etwas zugestoßen sein könnte . Ihr Herz pochte und ihre Finger kribbelten .
#1343
Posté 21 novembre 2010 - 03:26
Miandras Blick war weiterhin auf das Feuer gerichtet. Ihre Gedanken kreisten um das letzte Gespräch der Gefährten. Tote Pferde, eine Taverne voller Blut und eine abgetrennte Hand. Scheinbar verfolgte jemand ihre Spur, suchte nach Hinweisen ohne Rücksicht auf Verluste. Wie lange würde es wohl noch dauern, bis dieser jemand den Schmied finden würde? Wohl nicht sehr lange, so häufig wie sich die Anderen in letzter Zeit draußen aufgehalten hatten. Wäre nicht die Motivation Elana zu finden zurückgekehrt, so wäre es wahrscheinlich sogar egal gewesen. Die Anderen wären ohnehin selbst schuld, wenn sie erwischt werden würden. Natürlich verschaffte deren Leichtfertigkeit Miandra eine zweite Gelegenheit weiterzumachen, doch sie wollte diese nicht aufgrund eben dieser Leichtfertigkeit wieder verlieren.
Kurz wandte sie ihren Blick von dem Feuer und ließ diesen über das unterirdische Lager gleiten. Dieser Kerl, der noch immer mit essen beschäftigt war, sowie das kleine Mädchen das sich an diese Blutmagierin kuschelte, gaben ihr ein Gefühl irgendwie fehl am Platz zu sein. Um irgendetwas gegen die Zeit die nicht voranschreiten wollte zu unternehmen stand sie auf und begab sich auf die andere Seite des Lagerraums, an welchen viele Regale, Fässer, Kisten und sonstiges untergebracht waren. Sie öffnete einige der Kisten und begutachtete dessen Inhalt. Man erkannte sofort, dass dies das Lager eines Schmiedes war, da sich darin hauptsächlich Erze, alte Rüstungsteile, sowie altes Werkzeug befanden. Eigentlich alles Dinge, die sie nicht brauchen konnte, doch als sie sich weiter umsah fand sie eine kleine Schachtel auf der sich bereits eine dicke Staubschicht ausgebreitet hatte, die ihr beim Öffnen ein Grinsen aufs Gesicht legte.
Wurfmesser. Perfekt.
Miandra nahm eines der Messer heraus um die Klinge begutachten zu können. Da das Licht sehr schummrig war erkannte sie nicht aus welchem Material sie gefertigt wurden, aber es waren wohl schon ältere Waffen, die wohl noch nie benutzt wurden, da sie keinerlei Spuren von Abnutzung aufwiesen. Wahrscheinlich da solche Waffen nicht gerade üblich waren, und sie der Schmied daher nicht schaffte zu verkaufen.
Zusammen mit der kleinen Holzschachtel begab sie sich wieder auf die andere Seite des Raumes, wobei ihr Blick kurz zu Sareth und Rowan glitt. Miandra hatte gar nicht mitbekommen, dass diese zurückgekommen war, und nun lag sie da, kuschelte sich an diesen Söldner und schien bereits zu schlafen. Zudem fiel ihr auf, dass Lydia stattdessen verschwunden war. Kaum passte man wohl einmal kurz nicht auf, war die Lage wieder kopmlett anders… Kopfschüttelnd wandte sie den Blick wieder ab und stellte die Schachtel auf den Steinboden ab. Kurz blickte sie sich um. Die Entfernung zu den Kisten war nicht gerade sehr hoch, doch zum Austesten sollte es genügen, dachte sie sich und warf sogleich das Messer in deren Richtung. Ein Surrendes Geräusch war zu vernehmen, als sich die kleine Klinge mit drehenden Bewegungen ihren Weg durch die Luft bahnte und schließlich an einer Seitenstütze eines Holzregals sein Ziel fand. Ein leicht verärgerter Blick legte sich auf ihr Gesicht, da sie wohl wo anders hingezielt hatte, sodass sie nach einem weiteren Messer griff und den Vorgang wiederholte.
Kurz wandte sie ihren Blick von dem Feuer und ließ diesen über das unterirdische Lager gleiten. Dieser Kerl, der noch immer mit essen beschäftigt war, sowie das kleine Mädchen das sich an diese Blutmagierin kuschelte, gaben ihr ein Gefühl irgendwie fehl am Platz zu sein. Um irgendetwas gegen die Zeit die nicht voranschreiten wollte zu unternehmen stand sie auf und begab sich auf die andere Seite des Lagerraums, an welchen viele Regale, Fässer, Kisten und sonstiges untergebracht waren. Sie öffnete einige der Kisten und begutachtete dessen Inhalt. Man erkannte sofort, dass dies das Lager eines Schmiedes war, da sich darin hauptsächlich Erze, alte Rüstungsteile, sowie altes Werkzeug befanden. Eigentlich alles Dinge, die sie nicht brauchen konnte, doch als sie sich weiter umsah fand sie eine kleine Schachtel auf der sich bereits eine dicke Staubschicht ausgebreitet hatte, die ihr beim Öffnen ein Grinsen aufs Gesicht legte.
Wurfmesser. Perfekt.
Miandra nahm eines der Messer heraus um die Klinge begutachten zu können. Da das Licht sehr schummrig war erkannte sie nicht aus welchem Material sie gefertigt wurden, aber es waren wohl schon ältere Waffen, die wohl noch nie benutzt wurden, da sie keinerlei Spuren von Abnutzung aufwiesen. Wahrscheinlich da solche Waffen nicht gerade üblich waren, und sie der Schmied daher nicht schaffte zu verkaufen.
Zusammen mit der kleinen Holzschachtel begab sie sich wieder auf die andere Seite des Raumes, wobei ihr Blick kurz zu Sareth und Rowan glitt. Miandra hatte gar nicht mitbekommen, dass diese zurückgekommen war, und nun lag sie da, kuschelte sich an diesen Söldner und schien bereits zu schlafen. Zudem fiel ihr auf, dass Lydia stattdessen verschwunden war. Kaum passte man wohl einmal kurz nicht auf, war die Lage wieder kopmlett anders… Kopfschüttelnd wandte sie den Blick wieder ab und stellte die Schachtel auf den Steinboden ab. Kurz blickte sie sich um. Die Entfernung zu den Kisten war nicht gerade sehr hoch, doch zum Austesten sollte es genügen, dachte sie sich und warf sogleich das Messer in deren Richtung. Ein Surrendes Geräusch war zu vernehmen, als sich die kleine Klinge mit drehenden Bewegungen ihren Weg durch die Luft bahnte und schließlich an einer Seitenstütze eines Holzregals sein Ziel fand. Ein leicht verärgerter Blick legte sich auf ihr Gesicht, da sie wohl wo anders hingezielt hatte, sodass sie nach einem weiteren Messer griff und den Vorgang wiederholte.
Modifié par Kaysallie, 21 novembre 2010 - 03:32 .
#1344
Posté 21 novembre 2010 - 03:47
Rowan hatte sich gerade auf den Rückweg gemacht, als auch Vernita sich mit Leanora in Bewegung setzen wollte. Doch in diesem Moment hörte sie eine zischende Stimme, die offenbar die beiden Frauen meinte. Sie kam vom Dach her, direkt hinter ihr. Die Elfe blickte sich nicht um, sondern packte stattdessen Leanora am Kragen und schleuderte sie durch die noch offene Tür der Taverne, bevor sie sich selbst hinterwarf. Innerhalb weniger Augenblicke waren die beiden in dem Vorratsraum des Hauses verschwunden und krachten auf den Fußboden. Die Elfe rappelte sich sogleich wieder auf und zog ihre Schwerter.
„Jemand hat uns entdeckt!“ zischte sie Leanora zu. „Los, in durch die Küche! Wir verschwinden von hier!“
Sofort setzte sich Vernita in Bewegung und verschwand in der Küche der Taverne, während ihr die blonde Frau folgte.
„Jemand hat uns entdeckt!“ zischte sie Leanora zu. „Los, in durch die Küche! Wir verschwinden von hier!“
Sofort setzte sich Vernita in Bewegung und verschwand in der Küche der Taverne, während ihr die blonde Frau folgte.
#1345
Posté 21 novembre 2010 - 03:54
Die beiden Gestalten warfen sich in die Taverne zurück , sie steckte den Pfeil wieder zurück in den Köcher und zog ihr Schwert . Geschwind sprang sie vom Dach und lief in die Taverne hinein . Drinnen liefen die Gestalten gerade zur Küche , doch sie war schneller . Sie lief durch die Vorratskammer , hechtete über einige Kisten unbekannten Inhalts und packte eine der Gestalten im Flug am Halse . Beide fielen sie in die Küche und rutschten in die Mitte des Raumes . Da erkannte sie , wen sie sich gefangen hatte .
" Na schau an , Vernita . Was tut ihr hier ?! " Fragte sie verwundert und steckte das Schwert wieder weg , wobei sie von ihr herunterstieg und ihr die Hand reichte um ihr aufzuhelfen .
" Na schau an , Vernita . Was tut ihr hier ?! " Fragte sie verwundert und steckte das Schwert wieder weg , wobei sie von ihr herunterstieg und ihr die Hand reichte um ihr aufzuhelfen .
Modifié par SickOfItAll, 21 novembre 2010 - 04:08 .
#1346
Posté 21 novembre 2010 - 04:19
Irgendetwas traf Vernitas Rücken und warf sie um, doch diese rollte sich sogleich ab und war innerhalb weniger Augenblicke wieder auf den Füßen. Sie kreiselte herum, wobei sie schon mit einem ihrer Kurzschwerter ausholte, doch mitten in der Bewegung hielt sie inne. Vor ihr stand Lydia, die sie schelmisch angrinste.
„Das sollte ich dich besser fragen“, erwiderte die Elfe unfreundlich, auf die Frage des Mädchens hin. „Ich hätte dir fast den Kopf abgeschlagen! Was treibst du hier, verdammt noch mal!?! Hältst du das hier für einen Familienausflug, oder was!?!“
„Das sollte ich dich besser fragen“, erwiderte die Elfe unfreundlich, auf die Frage des Mädchens hin. „Ich hätte dir fast den Kopf abgeschlagen! Was treibst du hier, verdammt noch mal!?! Hältst du das hier für einen Familienausflug, oder was!?!“
#1347
Posté 21 novembre 2010 - 04:30
" Ich wollte hier ein Mädchen besuchen , was mir gestern die Pferde abgenommen hat . Ich habe ihr versptochen wiederzukommen , ich bin da , sie nicht . Habt ihr sie gesehen ? " Fragte sie mit flehendem Blick . "Habt ihr überhaupt eine Ahnung , was hier passiert ist ? " Fragte sie und sah sich um . Es sah wüst aus im Raum . " Denkt ihr ... sie hat überlebt ? "
Wieder begann ihr Herz zu hämmern , es schlug wie wild und trommelte gegn ihre Brust .
Wieder begann ihr Herz zu hämmern , es schlug wie wild und trommelte gegn ihre Brust .
#1348
Posté 21 novembre 2010 - 05:49
„Sicher weiß ich, was hier los war“, erwiderte Vernita mit einem abfälligen Grinsen auf den Lippen. „Hier wurde ein Festmahl gegeben, und der Wirt war der Hauptgang, das war hier los. Und wenn du nicht als Nachspeise enden willst, dann sieh zu, dass du ins Versteck zurückkommst. Deine kleine Freundin lebt. Du kannst Rowan nach ihr befragen, aber jetzt verschwinde. Und unternimm keine Ausflüge mehr, ohne mich vorher davon in Kenntnis zu setzen. Inzwischen sind weitaus gefährlichere Leute hinter uns her, als die Stadtwache und unnötige Spaziergänge ziehen nur ihre Aufmerksamkeit auf uns. Und jetzt hau ab, bevor ich dir Beine mache.“
Die Elfe wandte sich genervt von Lydia ab und sprach beim Hinausgehen noch Leanora an. „Kommt mit. Wir haben noch was zu erledigen.“
Die Elfe wandte sich genervt von Lydia ab und sprach beim Hinausgehen noch Leanora an. „Kommt mit. Wir haben noch was zu erledigen.“
Modifié par Aliens Crew, 21 novembre 2010 - 06:14 .
#1349
Posté 21 novembre 2010 - 07:24
" Jaja , schon gut .... alte hexe " , fügte sie mürrisch hinzu . Sie stieg an der nächsten Fassade nach oben und blickte über die Dächer . Mika hatte es überlebt und Rowan wusste weiteres .
Geschwind jagte sie zurück zum Versteck , ebenso schnell und Geschickt wie auf ihrm Weg zur Taverne hin . Hastig stieg sie nach unten und betrat den Raum . Rowan lag auf ihrer Liege , doch Lydia wollte vor Fragen platzen .
Sie überschüttete sie mit einer ganzen Flut an Fragen . " Hast du Mika gesehen ? Sie lebt ? Geht es ihr gut ? Wo ist sie jetzt hin ? Hast du etwas von ihr für mich ? " Sie war hibbelig und aufgedreht und hüpfte beinahe vor Rowan auf und ab .
Geschwind jagte sie zurück zum Versteck , ebenso schnell und Geschickt wie auf ihrm Weg zur Taverne hin . Hastig stieg sie nach unten und betrat den Raum . Rowan lag auf ihrer Liege , doch Lydia wollte vor Fragen platzen .
Sie überschüttete sie mit einer ganzen Flut an Fragen . " Hast du Mika gesehen ? Sie lebt ? Geht es ihr gut ? Wo ist sie jetzt hin ? Hast du etwas von ihr für mich ? " Sie war hibbelig und aufgedreht und hüpfte beinahe vor Rowan auf und ab .
Modifié par SickOfItAll, 21 novembre 2010 - 07:36 .
#1350
Posté 21 novembre 2010 - 07:31
Leas Nerven waren zum Zerreissen angespannt, als sie Wache hielt. Sie war heilfroh, als die beiden Gefährten zurückkamen, ohne dass inzwischen etwas außergewöhnliches zu sehen oder zu hören war. Jedoch überlief sie eine Gänsehaut, als Vernita erzählte, dass der Wirt tot war, erst recht, als Vernita erwähnte, dass es Söldner gewesen sein mußten.
"Der arme Wirt", flüsterte Lea. "Ob das die sind, die im Tagebuch erwähnt sind? Dann - oje, der Erbauer steh uns bei".
Ohne dass die Elfe antworten konnte, passierten zwei Sachen auf einmal: sie hörte eine Stimme, und gleich darauf wurde sie von Vernita in die Taverne geschleudert, wo sie sehr unsanft auf dem Boden landete.
"Lydia! Wie kannst Du nur? Sieh zu dass du ins Versteck kommst, Du hast hier absolut gar nichts zu suchen!" bestätigte Lea Vernitas Mahnung.
Während die Elfe jedoch mit Lydias Standpauke beschäftigt war, konnte Lea einen Blick auf das Blutbad in der Küche werfen, und sie schluckte einige Male, um ihre Übelkeit zu unterdrücken.
Sie war heilfroh, als Vernita sie wieder nach aussen zog, noch eine Minute länger, und sie hätte sich wohl doch noch übergeben.
Draussen zitterten ihr die Knie. "Welche Leute sind das nur, Vernita?" Natürlich wollte sie keine Antwort darauf, es war eine rein rethorische Frage.
"Der arme Wirt", flüsterte Lea. "Ob das die sind, die im Tagebuch erwähnt sind? Dann - oje, der Erbauer steh uns bei".
Ohne dass die Elfe antworten konnte, passierten zwei Sachen auf einmal: sie hörte eine Stimme, und gleich darauf wurde sie von Vernita in die Taverne geschleudert, wo sie sehr unsanft auf dem Boden landete.
"Lydia! Wie kannst Du nur? Sieh zu dass du ins Versteck kommst, Du hast hier absolut gar nichts zu suchen!" bestätigte Lea Vernitas Mahnung.
Während die Elfe jedoch mit Lydias Standpauke beschäftigt war, konnte Lea einen Blick auf das Blutbad in der Küche werfen, und sie schluckte einige Male, um ihre Übelkeit zu unterdrücken.
Sie war heilfroh, als Vernita sie wieder nach aussen zog, noch eine Minute länger, und sie hätte sich wohl doch noch übergeben.
Draussen zitterten ihr die Knie. "Welche Leute sind das nur, Vernita?" Natürlich wollte sie keine Antwort darauf, es war eine rein rethorische Frage.





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