Rowan war gerade in einen barmherzigen Schlaf gesunken, als sie von einem Wortschwall wieder in die Wirklichkeit gerissen wurde. Verwirrt blinzelte sie und brauchte einige Atemzüge um das kleine Mädchen, dass sich ihrer Gruppe angeschlossen hatte, zu erkennen. Sie hüpfte aufgeregt vor ihrer Liege auf und ab und Rowan hatte keine Ahnung, was sie faselte.
„Sei still! Kannst du nicht sehen, dass ich versuche zu schlafen?“ fuhr sie sie an.
Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
Guest_Juleiila_*
, juil. 21 2010 12:04
#1351
Posté 21 novembre 2010 - 07:33
#1352
Posté 21 novembre 2010 - 07:38
" ja aber ... aber ... Vernita hat mir gesagt , du hast Mika getroffen und du weist wo sie hin ist ... " Sie blickte sie in . " Bitte , ich muss es wissen ... sie ... sie ist mir wichtig .. " Sie kniete sich zu Rowan . " Bitte , was ist mit Mika ? "
#1353
Posté 21 novembre 2010 - 07:43
„Ich hab keine Ahnung wovon du redest und was Vernita damit zu tun hat, aber wenn du mich nicht augenblicklich weiter schlafen lässt, wirst du es bereuen.“ zischte Rowan dem Mädchen entgegen.
In ihrer Stimme schwang ein gefährlicher Ton mit. Sie drehte ihrem Gegenüber den Rücken zu und schloss die Augen. Vorher entging ihr der Blick, den Sareth ihr zuwarf, nicht. Er schaute sie fragend an und war anscheinend überrascht, dass sie so feindselig reagierte.
In ihrer Stimme schwang ein gefährlicher Ton mit. Sie drehte ihrem Gegenüber den Rücken zu und schloss die Augen. Vorher entging ihr der Blick, den Sareth ihr zuwarf, nicht. Er schaute sie fragend an und war anscheinend überrascht, dass sie so feindselig reagierte.
#1354
Posté 21 novembre 2010 - 07:53
Lydia lies sich an die Wand fallen . " Es tut mir leid wenn ich euch damit belästige , ich weis das ich euch gestört habe . Es ist mir nur wichtig . Ich ... ich habe mich in Mika verliebt .... ich will nicht , das ihr etwas zustößt . Ich habe ihr versprochen , das ich diese Nacht wiederkomme . Bitte , hat sie euch etwas gegeben ? ..." fragte sie und sah ein , das es ein Fehler gewesen war Rowan anzusprechen . Anscheinend wurde sie gehasst . Nichtmur Miandra und Vernita , nein auch Rowan wollten nichts mit ihr zu tun haben .
Sie dachte nach . Was , wenn Vernita entschied , das sie die Gruppe behinterte ? Das sie störte ? Sie hatte absolut keinerlei Zweifel daran " ... sie würde mich töten . Kalt , geübt , brutal ... " sagte sie halblaut zu sich . War es das wert ? In der ANgst leben zu müssen , von seinen Gefärten erdolcht zu werden ? Eine einzelne Träne lief ihr die Wange hinab , als sie an Mika dachte und was wohl passieren würde , brächte sie si ins Versteck . Vernita oder Rowan würden sie vieleicht hinauswerfen - oder schlimmeres . Zusammenschlagen ? Vernita war das ohne weiteres zuzutrauen . Gar töten ? Wer wusste das schon .
Sie dachte nach . Was , wenn Vernita entschied , das sie die Gruppe behinterte ? Das sie störte ? Sie hatte absolut keinerlei Zweifel daran " ... sie würde mich töten . Kalt , geübt , brutal ... " sagte sie halblaut zu sich . War es das wert ? In der ANgst leben zu müssen , von seinen Gefärten erdolcht zu werden ? Eine einzelne Träne lief ihr die Wange hinab , als sie an Mika dachte und was wohl passieren würde , brächte sie si ins Versteck . Vernita oder Rowan würden sie vieleicht hinauswerfen - oder schlimmeres . Zusammenschlagen ? Vernita war das ohne weiteres zuzutrauen . Gar töten ? Wer wusste das schon .
#1355
Posté 21 novembre 2010 - 08:05
Rowan hörte erleichtert, dass das Mädchen endlich verstummt war und wollte sich mit einem Seufzer wieder in den Schlaf begeben. Da spürte sie eine Hand an ihrem Arm. Als sie die Augen öffnete, blickte sie in das besorgte Gesicht von Sareth. Er zog eine Augenbraue hoch und nickte in die Richtung, in der die Kleine eben gestanden hatte.
Ärgerlich stöhnte sie, als Rowan sich umdrehte und das Mädchen anblickte. Diese hatte bereits Tränen in den Augen, was Rowan noch mehr aufregte. Sie war noch ein Kind! Was in Andrastes Namen hatte sie hier zu suchen?
„Sprichst du von der Schwarzhaarigen aus der Taverne?“ ein Aufflackern in den Augen des Mädchens sagte ihr, dass sie richtig lag.
„Und was faselst du da von Verliebtsein? Wie oft kannst du sie schon....“ ein Stoß zwischen ihre Rippen ließ sie den Satz abrupt beenden.
Rowan kniff die Augenbrauen zusammen. Anscheinend hatte das Mädchen hier einen Schutzengel. Resigniert seufzte sie und schaute die Kleine etwas freundlicher an.
„Es geht ihr gut. Sie hat mir gesagt, ich soll dich grüßen. Aber ich werde dir nicht sagen, wo sie sich aufhält.“
Ärgerlich stöhnte sie, als Rowan sich umdrehte und das Mädchen anblickte. Diese hatte bereits Tränen in den Augen, was Rowan noch mehr aufregte. Sie war noch ein Kind! Was in Andrastes Namen hatte sie hier zu suchen?
„Sprichst du von der Schwarzhaarigen aus der Taverne?“ ein Aufflackern in den Augen des Mädchens sagte ihr, dass sie richtig lag.
„Und was faselst du da von Verliebtsein? Wie oft kannst du sie schon....“ ein Stoß zwischen ihre Rippen ließ sie den Satz abrupt beenden.
Rowan kniff die Augenbrauen zusammen. Anscheinend hatte das Mädchen hier einen Schutzengel. Resigniert seufzte sie und schaute die Kleine etwas freundlicher an.
„Es geht ihr gut. Sie hat mir gesagt, ich soll dich grüßen. Aber ich werde dir nicht sagen, wo sie sich aufhält.“
#1356
Posté 21 novembre 2010 - 08:05
„Kranke Bastarde sind das, meine Liebe“, meinte Vernita trocken. „Deshalb sagte ich Euch auch im Versteck, dass Ihr Euch mehr Sorgen um Euch selbst als um Euer Pferd machen sollt, denn diese Zwergin, von der ich vorhin gesprochen habe, verspeist mit Vorliebe ihre Opfer und behält nur deren Kopf. Den vom Wirt habe ich im Küchenschrank gefunden. Darum müssen wir diese Hurensöhne auch unbedingt finden, bevor sie uns finden. Ich will einen Präventivschlag gegen sie durchführen, bevor sie uns in den Rücken fallen kommen. Aber darum kümmert sich jetzt Rowan. Wir haben andere Dinge zu erledigen. Also, wenn es nichts mehr zu bereden gibt, sollten wir weitergehen.“
#1357
Posté 21 novembre 2010 - 08:14
Lea konnte kaum glauben was sie zu hören bekam. Wie pervers waren manche Leute veranlagt? Sie durfte sich das gar nicht genauer ausmalen, sonst würde sie sich wohl doch noch die Reste des Essens durch den Kopf gehen lassen.
"Na ich hab sicher nichts dagegen, wenn wir hier verschwinden. Aber eines wüßte ich dennoch gerne: Bin ich in der Kirche halbwegs sicher, oder glaubt Ihr, dass diese .. Bastarde auch dorthin kommen?"
"Na ich hab sicher nichts dagegen, wenn wir hier verschwinden. Aber eines wüßte ich dennoch gerne: Bin ich in der Kirche halbwegs sicher, oder glaubt Ihr, dass diese .. Bastarde auch dorthin kommen?"
#1358
Posté 21 novembre 2010 - 08:20
" Danke Rowan , das ist gut zu wissen . Und ja , ich bin in sie verliebt . Ich bin richtig in sie verliebt . " sie schmunzelte und wischte sich die Träne aus dem Gesicht . " Ich würde sie aber gerne besuchen . . . "
Sie blickte Rowan an , tief sah sie ihr in die Augen . " Schmetterlineg im Bauch ... ich würde sie so gerne wiedersehen ! "
Sie blickte Rowan an , tief sah sie ihr in die Augen . " Schmetterlineg im Bauch ... ich würde sie so gerne wiedersehen ! "
#1359
Posté 21 novembre 2010 - 08:54
„Es tut mir leid, aber da wirst du noch warten müssen. Im Moment ist die halbe Stadt hinter uns her und ich werde nicht riskieren, dass deine Ausflüge uns in weitere Schwierigkeiten bringen. Wenn sie auf mich gehört hat, dann wird sie in Sicherheit sein, also mach dir keine Sorgen. Und nun lass mich bitte weiter schlafen, ich muss mich erholen.“
Rowan rang sich ein Lächeln ab und drehte sich dann wieder zu dem Krieger um. Bevor sie die Augen schloss schaute sie ihn mit zusammengekniffenen Augen an und streckte ihm die Zunge raus. Doch während sie sich an seine Brust drückte umspielte ein Lächeln ihre Mundwinkel.
Rowan rang sich ein Lächeln ab und drehte sich dann wieder zu dem Krieger um. Bevor sie die Augen schloss schaute sie ihn mit zusammengekniffenen Augen an und streckte ihm die Zunge raus. Doch während sie sich an seine Brust drückte umspielte ein Lächeln ihre Mundwinkel.
#1360
Posté 21 novembre 2010 - 09:04
" Ich . . . verstehe . Hoffentlich muss sie nicht allzulange auf mich warten . " Sie zog die Beine an und umschlang sie mit den Armen .
" Vieleicht kann ich ihr einen Brief zukommen lassen ... aber wie ?! Hoffentlich kommen wir bald aus der Stadt raus , ich mag nichtmehr hier rumsitzen und nichtstun . " Mit diesen Worten raffte sie sich auf und ging zu ihrer Liege . Sie entkleidete sich bis auf die Unterwäsche und lies sich in ihren Kissenberg sinken .
Bald waren ihre Gedanken wiet entfernt , mal hier , mal da , doch meist bei Mika . Bei Mika und ihrem Dorf . . .
" Vieleicht kann ich ihr einen Brief zukommen lassen ... aber wie ?! Hoffentlich kommen wir bald aus der Stadt raus , ich mag nichtmehr hier rumsitzen und nichtstun . " Mit diesen Worten raffte sie sich auf und ging zu ihrer Liege . Sie entkleidete sich bis auf die Unterwäsche und lies sich in ihren Kissenberg sinken .
Bald waren ihre Gedanken wiet entfernt , mal hier , mal da , doch meist bei Mika . Bei Mika und ihrem Dorf . . .
#1361
Posté 22 novembre 2010 - 10:22
Neria, die noch immer eingehüllt in ihrer Schurwolldecke auf ihrer Liege lag, sah dem regen Treiben im Versteck gelangweilt zu. Selbst wenn sie gerne ihre Hilfe angeboten hätte, waren ihr die Hände gebunden, da ihr Gewand noch immer zum Trocknen auf dem Seil hing. Dem ständigen Kommen und Gehen und der regen Betriebsamkeit entnahm sie, dass es sehr bald ernst werden würde, was Vernitas Vorhaben beträfe.
Sie kramte in ihrer Tasche, und griff erleichtert nach einer kleinen Dose in der sich grüne und rote Pastillen befanden. Hoffentlich kommt Leanora noch einmal ins Versteck zurück bevor sie Vernitas Plan durchführen muss, dachte sie besorgt, und legte die Dose wieder in ihre Tasche zurück.
Danach setzte sie sich auf und beobachtete Miandra die missmutig durch das Versteck stampfte, und sich an einer der Kisten zu schaffen machte. Es schien ihr gut zu gehen, aber die lange Zeit im Versteck schien sie ebenso zu zermürben wie all die anderen, sodass sie sich als Zeitvertreib im Messerzielwerfen versuchte.
Als Miandra, offensichtlich verärgert über ihre eigenen Wurfkünste, zum zweiten Wurfversuch ausholte, konnte Neria nicht anders, als verstohlen einen Schutzschild in Richtung der Kisten zu sprechen. Um von Miandra jedoch nicht gleich dabei ertappt zu werden, stand sie sogleich schmunzelnd, geschäftig tuend auf um ihre Robe und Unterkleid vom Seil zu nehmen. Wenn sie ihre Sachen schon noch nicht anziehen könnte, dann wollte sie die wenigstens in der Zwischenzeit nähen.
Sie kramte in ihrer Tasche, und griff erleichtert nach einer kleinen Dose in der sich grüne und rote Pastillen befanden. Hoffentlich kommt Leanora noch einmal ins Versteck zurück bevor sie Vernitas Plan durchführen muss, dachte sie besorgt, und legte die Dose wieder in ihre Tasche zurück.
Danach setzte sie sich auf und beobachtete Miandra die missmutig durch das Versteck stampfte, und sich an einer der Kisten zu schaffen machte. Es schien ihr gut zu gehen, aber die lange Zeit im Versteck schien sie ebenso zu zermürben wie all die anderen, sodass sie sich als Zeitvertreib im Messerzielwerfen versuchte.
Als Miandra, offensichtlich verärgert über ihre eigenen Wurfkünste, zum zweiten Wurfversuch ausholte, konnte Neria nicht anders, als verstohlen einen Schutzschild in Richtung der Kisten zu sprechen. Um von Miandra jedoch nicht gleich dabei ertappt zu werden, stand sie sogleich schmunzelnd, geschäftig tuend auf um ihre Robe und Unterkleid vom Seil zu nehmen. Wenn sie ihre Sachen schon noch nicht anziehen könnte, dann wollte sie die wenigstens in der Zwischenzeit nähen.
#1362
Posté 22 novembre 2010 - 04:08
„Vollkommen ausschließen kann ich es natürlich nicht, dass diese Typen in der Kirche auftauchen werden“, erwiderte Vernita auf die Frage Leanoras. „Allerdings denke ich nicht, dass sie etwas gegen Euch unternehmen werden, solange Ihr in der Obhut der Kirche seid. Die Kirche ist vom Staat unabhängig und hat mit den Templern ihre eigene Schutztruppe. Sollten diese Söldner Hand an ein Mitglied der Kirche anlegen, werden sie wohl bei der nächsten öffentlichen Verbrennung der Kirche als erstes den Flammen zum Opfer fallen. Und für so dumm halte ich diese Kerle nicht. Also, macht Euch darüber keine Sorgen. Ihr müsst Euch auf andere Dinge konzentrieren.“
Die Elfe führte die Frau durch verwinkelte und dunkle Gassen zur Rückseite der großen und mächtigen Kirche der Stadt. Auch wenn der Großteil davon im Schatten der Nacht verschwand, konnten die beiden Frauen schon von weitem erkennen, was für einen Prachtbau sich die Anhänger des Erbauers und seiner Prophetin Andraste hier hingestellt hatten.
Die beiden erreichten die Mauer auf der Rückseite der Kirche, welche von einem Rankengewächs überwuchert war, dessen dünne Äste äußerst widerstandsfähig aussahen. Die Elfe packte einige Büschel davon und zog kräftig daran, doch das Geäst ließ sich nicht herausreißen.
„Das sieht ziemlich gut aus. Versuchen wir es doch einfach mal“, meinte Vernita grinsend, bevor sie begann die Mauer über die Schlingpflanzen zu erklettern. Dabei riss sie wohl einige Blätter des Gewächses ab, doch ansonsten hielt es ihrem Gewicht stand, was die Elfe sehr erstaunlich fand. Sie wandte den Kopf nach unten, wo Leanora noch etwas unsicher vor der Mauer stand. Vernita musste daraufhin verschmitzt grinsen. „Kommt Ihr auch? Oder wartet Ihr noch auf jemand spezielles?“
Die Elfe lachte leise, während sie den Rest der Mauer erklomm. Oben angekommen lugte sie über den Rand und sondierte die Lage. Der Hinterhof lag vor ihr in Dunkelheit gehüllt. Niemand war zu sehen. Keine Wachen, keine Priester. Nichts. Anscheinend rechnete niemand damit, dass jemand auf die Idee kommen könnte, ein für die Öffentlichkeit zugängliches Haus, heimlich betreten zu wollen. Zur Zufriedenheit der Elfe wuchs dieses Schlingpflanzengewächs auch auf der anderen Seite der Mauer. So hievte sie ihren Körper über das Hindernis und sprang die wenigen Meter bis zum Boden einfach herunter.
Sie landete geschickt auf den Füßen. Für einen Moment verharrte sie in ihrer hockenden Position und beobachtete weiterhin den Innenhof. Aber nach wie vor rührte sich hier nichts.
„Kommt schon, Leanora!“ zischte sie leise die Mauer empor. „Hier ist niemand! Ihr könnt unbesorgt hereinkommen.“
Die Elfe führte die Frau durch verwinkelte und dunkle Gassen zur Rückseite der großen und mächtigen Kirche der Stadt. Auch wenn der Großteil davon im Schatten der Nacht verschwand, konnten die beiden Frauen schon von weitem erkennen, was für einen Prachtbau sich die Anhänger des Erbauers und seiner Prophetin Andraste hier hingestellt hatten.
Die beiden erreichten die Mauer auf der Rückseite der Kirche, welche von einem Rankengewächs überwuchert war, dessen dünne Äste äußerst widerstandsfähig aussahen. Die Elfe packte einige Büschel davon und zog kräftig daran, doch das Geäst ließ sich nicht herausreißen.
„Das sieht ziemlich gut aus. Versuchen wir es doch einfach mal“, meinte Vernita grinsend, bevor sie begann die Mauer über die Schlingpflanzen zu erklettern. Dabei riss sie wohl einige Blätter des Gewächses ab, doch ansonsten hielt es ihrem Gewicht stand, was die Elfe sehr erstaunlich fand. Sie wandte den Kopf nach unten, wo Leanora noch etwas unsicher vor der Mauer stand. Vernita musste daraufhin verschmitzt grinsen. „Kommt Ihr auch? Oder wartet Ihr noch auf jemand spezielles?“
Die Elfe lachte leise, während sie den Rest der Mauer erklomm. Oben angekommen lugte sie über den Rand und sondierte die Lage. Der Hinterhof lag vor ihr in Dunkelheit gehüllt. Niemand war zu sehen. Keine Wachen, keine Priester. Nichts. Anscheinend rechnete niemand damit, dass jemand auf die Idee kommen könnte, ein für die Öffentlichkeit zugängliches Haus, heimlich betreten zu wollen. Zur Zufriedenheit der Elfe wuchs dieses Schlingpflanzengewächs auch auf der anderen Seite der Mauer. So hievte sie ihren Körper über das Hindernis und sprang die wenigen Meter bis zum Boden einfach herunter.
Sie landete geschickt auf den Füßen. Für einen Moment verharrte sie in ihrer hockenden Position und beobachtete weiterhin den Innenhof. Aber nach wie vor rührte sich hier nichts.
„Kommt schon, Leanora!“ zischte sie leise die Mauer empor. „Hier ist niemand! Ihr könnt unbesorgt hereinkommen.“
#1363
Posté 22 novembre 2010 - 04:19
Lea war nicht so geübt in der Kletterei, auch wenn sie zu Hause die Apfelbäume ohne Probleme erklommen hatte. Aber mit stabilen Stauden hatte sie noch keine Bekanntschaft gemacht, und lieber krabbelte sie vorsichtig hoch, als mittendrin hinunter zu fallen. Oben angekommen wurde ihr leicht übel, als sie die Höhe bemerkte, in der sie gerade war. "Nicht nach unten sehen... nur nicht nach unten sehen" dachte sie sich, und begann mit dem Abstieg in den Innenhof.
Letztlich hatte sie es doch geschafft, und sie landete sicher auf ihren Beinen.
"Bin hier Vernita. Was ein Glück dass ich künftig nicht diesen Eingang nehmen muß" flüsterte sie leise zurück.
Letztlich hatte sie es doch geschafft, und sie landete sicher auf ihren Beinen.
"Bin hier Vernita. Was ein Glück dass ich künftig nicht diesen Eingang nehmen muß" flüsterte sie leise zurück.
#1364
Posté 23 novembre 2010 - 10:20
Das zweite Wurfmesser, welches das anvisierte Ziel genau getroffen hätte, prallte wie wenn es von einer unsichtbaren Wand geblockt worden wäre, einfach an einer der Holzkisten ab und fiel mit einem klirrenden Laut zu Boden. Etwas verwundert darüber zog Miandra eine Augenbraue in die Höhe und starrte einen kurzen Augenblick auf das am Boden liegende Messer. Hatte sie denn so wenig Kraft, dass dieses einfach an einer alten Holzkiste abprallen konnte? Natürlich nicht, schließlich blieb das Erste auch einfach stecken.
Zögernd ging sie zu den Kisten und hob das Messer vom Boden auf und versuchte es aus direkter Nähe durch das Holz zu jagen, doch egal an welcher Stelle sie es versuchte, das Messer drang nicht einen Millimeter in dieses ein, bis es ihr dämmerte und sie ihren Blick auf Neria warf, welche sich gerade wieder hingesetzt hatte um scheinbar einen ihrer Fetzen zu nähen. Hatte diese etwa die Kisten mit einem Schutzzauber belegt? Und selbst wenn, was für einen Sinn sollte das haben? Miandra verwarf den Gedanken wieder, da es einfach nur lächerlich gewesen wäre, und zog stattdessen, das andere Messer aus dem Regal und ging zurück zu ihrer Liege, nahm jedoch im Vorbeigehen die Holzschachtel mit den restlichen Messern mit und stellte diese neben ihrer Liege ab.
Eines der Messer behielt sie in der Hand und fixierte Neria mit durchdringendem Blick, schien zu überlegen ob diese vielleicht doch dafür verantwortlich war, dass sie nun nicht weiterüben konnte.
Zögernd ging sie zu den Kisten und hob das Messer vom Boden auf und versuchte es aus direkter Nähe durch das Holz zu jagen, doch egal an welcher Stelle sie es versuchte, das Messer drang nicht einen Millimeter in dieses ein, bis es ihr dämmerte und sie ihren Blick auf Neria warf, welche sich gerade wieder hingesetzt hatte um scheinbar einen ihrer Fetzen zu nähen. Hatte diese etwa die Kisten mit einem Schutzzauber belegt? Und selbst wenn, was für einen Sinn sollte das haben? Miandra verwarf den Gedanken wieder, da es einfach nur lächerlich gewesen wäre, und zog stattdessen, das andere Messer aus dem Regal und ging zurück zu ihrer Liege, nahm jedoch im Vorbeigehen die Holzschachtel mit den restlichen Messern mit und stellte diese neben ihrer Liege ab.
Eines der Messer behielt sie in der Hand und fixierte Neria mit durchdringendem Blick, schien zu überlegen ob diese vielleicht doch dafür verantwortlich war, dass sie nun nicht weiterüben konnte.
#1365
Posté 23 novembre 2010 - 12:58
Neria hatte inzwischen ihr Gewand von dem Seil abgenommen, aus ihrer Tasche Nadel und Zwirn zur Hand genommen, und begann damit die Schnitte und Löcher zuzunähen, die ihre Robe die letzten Tage abbekommen hatte.
Wie Miandra zu den Kisten stapfte, und verzweifelt versuchte das Messer in die Kiste zu rammen, musste sie sich schwer zusammenreißen, um nicht lauthals zu lachen. Ein kurzes prusten und ein schelmisches Lächeln konnte sie dennoch nicht vermeiden.
Miandra schien den Braten zu riechen, und sah sie mit einem prüfenden Blick an. Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit reichte, dass sich Neria mit der Nadel in den Finger stach, was sie sogleich mit einem leisen fluchenden Schmerzschrei quittierte.
Miandras Gesichtsausdruck ließ auf eine gewisse Schadensfreude über ihr Missgeschick schließen.
Nachdem Neria das Anschweigen und die Totenstille im Versteck auf die Nerven ging, meinte sie entschuldigend zu Miandra. „Tut mir leid, dass ich eure Wurfübungen etwas sabotiert habe“ „Ich konnte einfach nicht anders“ fügte sie kichernd hinzu. Nachdem sie Miandra noch immer todernst anblickte, fuhr sie mit bedächtiger Stimme fort.
„Eigentlich kein Wunder, dass man einen Lagerkoller bekommt wenn man tagelang untätig hier unten hockt“ Neria hob sogleich ihren Schutzzauber um die Kisten mit einer Handbewegung auf. „Versucht mal das hier zu treffen“ und sie verursachte einen münzgrossen Brandfleck auf einer der Kisten. Genug Messer habt ihr nun ja , sprach sie und warf einen Blick auf die kleine Holzkiste, die Miandra zurück auf ihren Platz genommen hatte.
„Wir können uns aber auch gerne auf die Suche nach einem neuen Versteck machen. Soweit ich vorher Vernita verstanden habe, sollten wir so schnell wie möglich Ersatz für dieses Versteck suchen…und je mehr danach suchen, desto eher werden wir etwas Geeignetes finden.“
„Wenn ihr also nichts dagegen habt gemeinsam mit mir zu gehen, dann geduldet euch bitte noch ein wenig. Ich muss meine Sachen noch ein wenig trocknen“ Mit diesen Worten stand sie auf, spannte das Seil über die Feuerstelle und hängte ihre Sachen darüber.
Wie Miandra zu den Kisten stapfte, und verzweifelt versuchte das Messer in die Kiste zu rammen, musste sie sich schwer zusammenreißen, um nicht lauthals zu lachen. Ein kurzes prusten und ein schelmisches Lächeln konnte sie dennoch nicht vermeiden.
Miandra schien den Braten zu riechen, und sah sie mit einem prüfenden Blick an. Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit reichte, dass sich Neria mit der Nadel in den Finger stach, was sie sogleich mit einem leisen fluchenden Schmerzschrei quittierte.
Miandras Gesichtsausdruck ließ auf eine gewisse Schadensfreude über ihr Missgeschick schließen.
Nachdem Neria das Anschweigen und die Totenstille im Versteck auf die Nerven ging, meinte sie entschuldigend zu Miandra. „Tut mir leid, dass ich eure Wurfübungen etwas sabotiert habe“ „Ich konnte einfach nicht anders“ fügte sie kichernd hinzu. Nachdem sie Miandra noch immer todernst anblickte, fuhr sie mit bedächtiger Stimme fort.
„Eigentlich kein Wunder, dass man einen Lagerkoller bekommt wenn man tagelang untätig hier unten hockt“ Neria hob sogleich ihren Schutzzauber um die Kisten mit einer Handbewegung auf. „Versucht mal das hier zu treffen“ und sie verursachte einen münzgrossen Brandfleck auf einer der Kisten. Genug Messer habt ihr nun ja , sprach sie und warf einen Blick auf die kleine Holzkiste, die Miandra zurück auf ihren Platz genommen hatte.
„Wir können uns aber auch gerne auf die Suche nach einem neuen Versteck machen. Soweit ich vorher Vernita verstanden habe, sollten wir so schnell wie möglich Ersatz für dieses Versteck suchen…und je mehr danach suchen, desto eher werden wir etwas Geeignetes finden.“
„Wenn ihr also nichts dagegen habt gemeinsam mit mir zu gehen, dann geduldet euch bitte noch ein wenig. Ich muss meine Sachen noch ein wenig trocknen“ Mit diesen Worten stand sie auf, spannte das Seil über die Feuerstelle und hängte ihre Sachen darüber.
#1366
Posté 23 novembre 2010 - 04:20
Lydia erwachte durch eine leise Unterhaltung . Sie setzte sich auf , wickelte sich in ihre Decken ein und lauschte .
" Ein neues Versteck ?! " fragte sie verschlafen . " Wo ? Wo gedenkt ihr hier in der Stadt Unterschlupf zu finden ? " Sie guckte fragend . Ihr wäre kein Platz zum Untertauchen bekannt und sie kannt die Stadt schon recht gut .
" Ich würde aber auch gerne mitgehen , ich mag es nicht , hier zu sitzen und nichts zu tun ... "
" Ein neues Versteck ?! " fragte sie verschlafen . " Wo ? Wo gedenkt ihr hier in der Stadt Unterschlupf zu finden ? " Sie guckte fragend . Ihr wäre kein Platz zum Untertauchen bekannt und sie kannt die Stadt schon recht gut .
" Ich würde aber auch gerne mitgehen , ich mag es nicht , hier zu sitzen und nichts zu tun ... "
#1367
Posté 23 novembre 2010 - 04:51
„Los gehen wir und erkunden die Lage!“ zischte Vernita leise. „Und haltet den Kopf unten. Nur für alle Fälle.“
In geduckter Haltung huschte die Elfe erstaunlich schnell und ebenso leise über den Innenhof in Richtung des Gebäudes. Sie beobachtete die Fenster und erspähte auch eine Tür, doch nirgendwo war ein Lichtschein zu erkennen. Offenbar war keiner mehr wach. Das konnte den beiden nur zum Vorteil gereichen.
Sie erreichten kurz darauf die Hauswand. Vernita presste sich an diese und schlich weiter bis zu der schmalen Tür. Direkt daneben erblickte sie einen alten Baumstumpf. Das wurde ja immer besser. An der Tür angekommen begab sie sich auf die Seite mit der Türklinke und drückte diese ganz sachte nach unten. Zu ihrem Erstaunen musste sie feststellen, dass die Tür nicht verschlossen war. Hier fühlte sich jemand wohl wirklich sehr sicher. Langsam zog sie diese auf und riskierte einen Blick in das Gebäude. Sie sah einen langen, schmalen Korridor, der von einzelnen Fackeln erhellt wurde. Links und rechts gingen mehrere Türen ab. Ansonsten war der Gang leer. Die Elfe schloss den Hinterausgang wieder und wandte sich dem Baumstumpf zu.
Sie untersuchte das ziemlich morsche Ding, wobei sie an dessen Unterseite sogar ein kleines Loch vorfand. Vernita zog eines ihrer Schwerter, mit dem sie dieses Loch vergrößerte. Mit der Spitze der Waffe stach sie dazu in das Holz und hebelte Teile davon heraus, welches auch ohne Probleme absplitterte. Das tat sie an mehreren Stellen, bis die Öffnung etwa doppelt so groß war wie zuvor.
„Da drin könnt Ihr mir Botschaften hinterlassen, falls es mir nicht möglich sein sollte, mit Euch persönlich in Kontakt zu treten, oder es bis dahin zu lange dauern würde“, meinte die Elfe zu Leanora gewandt. „Ich werde diesen Baumstumpf jede Nacht mindestens ein oder zweimal kontrollieren. So, und jetzt lasst uns verschwinden. Alles Weitere besprechen wir, wenn wir wieder im Versteck sind.“
Vernita steckte ihr Schwert wieder weg, bevor sich die beiden Frauen auf den Rückweg machten.
In geduckter Haltung huschte die Elfe erstaunlich schnell und ebenso leise über den Innenhof in Richtung des Gebäudes. Sie beobachtete die Fenster und erspähte auch eine Tür, doch nirgendwo war ein Lichtschein zu erkennen. Offenbar war keiner mehr wach. Das konnte den beiden nur zum Vorteil gereichen.
Sie erreichten kurz darauf die Hauswand. Vernita presste sich an diese und schlich weiter bis zu der schmalen Tür. Direkt daneben erblickte sie einen alten Baumstumpf. Das wurde ja immer besser. An der Tür angekommen begab sie sich auf die Seite mit der Türklinke und drückte diese ganz sachte nach unten. Zu ihrem Erstaunen musste sie feststellen, dass die Tür nicht verschlossen war. Hier fühlte sich jemand wohl wirklich sehr sicher. Langsam zog sie diese auf und riskierte einen Blick in das Gebäude. Sie sah einen langen, schmalen Korridor, der von einzelnen Fackeln erhellt wurde. Links und rechts gingen mehrere Türen ab. Ansonsten war der Gang leer. Die Elfe schloss den Hinterausgang wieder und wandte sich dem Baumstumpf zu.
Sie untersuchte das ziemlich morsche Ding, wobei sie an dessen Unterseite sogar ein kleines Loch vorfand. Vernita zog eines ihrer Schwerter, mit dem sie dieses Loch vergrößerte. Mit der Spitze der Waffe stach sie dazu in das Holz und hebelte Teile davon heraus, welches auch ohne Probleme absplitterte. Das tat sie an mehreren Stellen, bis die Öffnung etwa doppelt so groß war wie zuvor.
„Da drin könnt Ihr mir Botschaften hinterlassen, falls es mir nicht möglich sein sollte, mit Euch persönlich in Kontakt zu treten, oder es bis dahin zu lange dauern würde“, meinte die Elfe zu Leanora gewandt. „Ich werde diesen Baumstumpf jede Nacht mindestens ein oder zweimal kontrollieren. So, und jetzt lasst uns verschwinden. Alles Weitere besprechen wir, wenn wir wieder im Versteck sind.“
Vernita steckte ihr Schwert wieder weg, bevor sich die beiden Frauen auf den Rückweg machten.
#1368
Posté 23 novembre 2010 - 04:54
Also lag sie doch richtig mit ihrer Vermutung, doch dass sich diese scheinbar nur über sie lustig machen wollte, war beinahe mehr als ihre Nerven ertrugen, doch sie ließ sich nichts anmerken, und verzog ihre Miene kein Stück.
„Oh ja wirklich sehr komisch… Komisch, dass gerade Ihr von einem „Lagerkoller“ sprecht, wo Ihr doch von uns allen die wenigste Zeit hier verbracht habt… dabei müsstet Ihr Euch doch hier wie zu Hause fühlen.“, erwiderte sie sarkastisch, und klatschte sich mit einer Hand auf die Stirn, als hätte sie einen Einfall, „Oh ich vergaß! Da habt Ihr es ja auch nicht ausgehalten... wie schade…“
Miandra wandte den Blick von Neria ab, stand wieder von ihrer Liege auf und blickte kurz zu der verkohlten Stelle, bevor sie einmal tief ein und ausatmete, ein Auge schloss um besser zielen zu können, bevor sie dieses in die Richtung warf. Das Messer blieb einige Zentimeter oberhalb der verkohlten Stelle stecken.
„Damit wäret Ihr wohl schwer verletzt, wahrscheinlich an der Schulter, oder tödlich am Kopf oder Hals,“, sagte sie und nahm ein weiteres Messer aus der kleinen Schachtel, zielte absichtlich an einen tieferen Punkt und warf dieses ebenfalls.
„Dieses hier würde wohl perfekt zu Eurem Oberschenkel passen.“, sie nahm ein weiteres Messer, zielte erneut und warf es ebenso wie die vorherigen. Dieses fand sein Ziel genau dazwischen, und durchbohrte die verkohlte Stelle.
„Und hiermit wäret Ihr tot…“, kurz legte sich ein leichtes Grinsen auf Miandras Gesicht und sie blickte zu Neria, „Aber wahrscheinlich müsste ich Euch vorher die Zunge rausschneiden, oder Euren Hals wieder mit einem provisorischen Strick verzieren.“
Miandra wandte den Blick wieder von Neria, ging zu den Kisten und zog die Messer heraus, während sie weitersprach, „Und was meine Geduld betrifft, so hält diese lange genug an, um darauf zu warten mit jemand anders nach einem neuen Versteck zu suchen, da ich kein Interesse daran habe mit jemanden durch die Stadt zu laufen, der die Wachen am Ende noch mit Schutzzaubern belegt.“
Anschließend setzte sie sich wieder auf ihre Liege und verstaute die Wurfmesser in der Schachtel, ohne Neria eines weiteren Blickes zu würdigen, und wandte sich kurz an Lydia, „Ich kenne keinen, aber es wird sich schon etwas finden, nur Geduld… vorerst sollten wir warten, welche Kunde die Anderen für uns haben bezüglich der Taverne und Kirche, bevor wir einfach gedankenlos loslaufen. Ich denke niemanden gefällt es hier, aber es ist nötig, und es gibt weitaus Schlimmeres als sich zu langweilen.“
„Oh ja wirklich sehr komisch… Komisch, dass gerade Ihr von einem „Lagerkoller“ sprecht, wo Ihr doch von uns allen die wenigste Zeit hier verbracht habt… dabei müsstet Ihr Euch doch hier wie zu Hause fühlen.“, erwiderte sie sarkastisch, und klatschte sich mit einer Hand auf die Stirn, als hätte sie einen Einfall, „Oh ich vergaß! Da habt Ihr es ja auch nicht ausgehalten... wie schade…“
Miandra wandte den Blick von Neria ab, stand wieder von ihrer Liege auf und blickte kurz zu der verkohlten Stelle, bevor sie einmal tief ein und ausatmete, ein Auge schloss um besser zielen zu können, bevor sie dieses in die Richtung warf. Das Messer blieb einige Zentimeter oberhalb der verkohlten Stelle stecken.
„Damit wäret Ihr wohl schwer verletzt, wahrscheinlich an der Schulter, oder tödlich am Kopf oder Hals,“, sagte sie und nahm ein weiteres Messer aus der kleinen Schachtel, zielte absichtlich an einen tieferen Punkt und warf dieses ebenfalls.
„Dieses hier würde wohl perfekt zu Eurem Oberschenkel passen.“, sie nahm ein weiteres Messer, zielte erneut und warf es ebenso wie die vorherigen. Dieses fand sein Ziel genau dazwischen, und durchbohrte die verkohlte Stelle.
„Und hiermit wäret Ihr tot…“, kurz legte sich ein leichtes Grinsen auf Miandras Gesicht und sie blickte zu Neria, „Aber wahrscheinlich müsste ich Euch vorher die Zunge rausschneiden, oder Euren Hals wieder mit einem provisorischen Strick verzieren.“
Miandra wandte den Blick wieder von Neria, ging zu den Kisten und zog die Messer heraus, während sie weitersprach, „Und was meine Geduld betrifft, so hält diese lange genug an, um darauf zu warten mit jemand anders nach einem neuen Versteck zu suchen, da ich kein Interesse daran habe mit jemanden durch die Stadt zu laufen, der die Wachen am Ende noch mit Schutzzaubern belegt.“
Anschließend setzte sie sich wieder auf ihre Liege und verstaute die Wurfmesser in der Schachtel, ohne Neria eines weiteren Blickes zu würdigen, und wandte sich kurz an Lydia, „Ich kenne keinen, aber es wird sich schon etwas finden, nur Geduld… vorerst sollten wir warten, welche Kunde die Anderen für uns haben bezüglich der Taverne und Kirche, bevor wir einfach gedankenlos loslaufen. Ich denke niemanden gefällt es hier, aber es ist nötig, und es gibt weitaus Schlimmeres als sich zu langweilen.“
Modifié par Kaysallie, 23 novembre 2010 - 07:03 .
#1369
Posté 23 novembre 2010 - 05:08
Lea schaute sich verstohlen um. Dieser Innenhof würde bald schon ihre neue Heimat werden, zumindest für kurze Zeit. Das konnte ja heiter werden!
Sie war heilfroh, dass es diesen Baumstumpf gab, aber sie hoffte auch, dass dieser auch wirklich so leicht zugänglich war, wie Vernita meinte. Was war, wenn doch Wachen patroullierten?
Sie nickte Vernita zu und gemeinsam machten sie sich auf den Weg zurück ins Versteck.
Sie war heilfroh, dass es diesen Baumstumpf gab, aber sie hoffte auch, dass dieser auch wirklich so leicht zugänglich war, wie Vernita meinte. Was war, wenn doch Wachen patroullierten?
Sie nickte Vernita zu und gemeinsam machten sie sich auf den Weg zurück ins Versteck.
#1370
Posté 23 novembre 2010 - 08:18
Vernita führte die beiden Frauen zum Versteck zurück. Wieder einmal nahmen sie den Hintereingang und achteten darauf, dass sie dabei nicht beobachtet wurden. Sie machten sich gleich auf den Weg zum Keller, um mit den anderen die aktuelle Lage zu besprechen. Schon beim Hereinkommen bemerkte Vernita, dass inzwischen alle wieder eingetroffen waren. Rowan und Sareth lagen auf ihrer Liege und schliefen, Lydia hatte sich in ihre Decken gemummelt, Neria trocknete ihre Kleidung und Miandra saß auf ihrer Liege mit einer Holzschachtel auf ihrem Schoß.
„So, da sind wir wieder“, bemerkte die Elfe während des Eintretens. Sie ging unverzüglich zu einem der Stühle und begann damit, ihre Rüstung abzulegen. „Für alle, die es noch nicht wissen, der Wirt der Taverne, in der wir zuvor genächtigt haben, ist tot. Offensichtlich wurde er von skrupellosen Söldnern brutal ermordet. Vermutlich hat er seinen Mördern auch etwas von Kylar erzählt, was sie früher oder später hierher führen wird. Somit hat das Auffinden eines neuen Verstecks oberste Priorität. Gleichzeitig wird Rowan allerdings versuchen diese Söldner aufzuspüren, bevor sie uns finden können, damit wir sie vorzeitig ausschalten können. Trotz alledem wird die Operationen Kircheninfiltration morgen wie geplant anlaufen.“
Die Elfe schnallte sich ihren Brustharnisch ab, während sie unvermindert weiterredete. „Ich dachte mir das folgendermaßen. Morgen früh werdet Ihr zur Kirche gehen, Leanora. Sagt Ihnen, dass Ihr als Laienschwester zum Wohle des Erbauers dienen wollt. Erzählt ihnen, dass Eure Familie bei einem Überfall von Banditen getötet worden ist, und dass Ihr glaubt, dass Ihr nur noch am Leben seid, weil der Erbauer über Euch gewacht hat. Und nun wollt Ihr diese Schuld abtragen, indem Ihr ihm dient. Außerdem seht Ihr ansonst auch keinen Sinn mehr in Eurem Leben. Eben diesen ganzen sentimentalen Scheiß, den die Priester bei ihren neuen Opfern immer gerne hören. Da Eure Familie ja wirklich von Banditen niedergemacht wurde, braucht Ihr sie dabei noch nicht einmal anzulügen. Dürfte Euch also ziemlich leicht fallen, denke ich.“
Ohne mit dem Sprechen aufzuhören, legte sie ihre Rüstung beiseite und zog sich wieder ihre Zivilkleidung an. „Nachdem sie Euch aufgenommen haben, wovon ich ausgehe, dann versucht etwas über die Führer der Kirche in Erfahrung zu bringen. Fragt einfach ein paar der anderen Laienschwestern. Quetscht sie richtig aus, aber es soll sich nur nach blanker Neugierde anhören. Wenn ich eine Möglichkeit finde, tagsüber unbemerkt in die Kirche zu kommen, werde ich ebenfalls mit Euch in Kontakt treten. Ansonsten treffen wir uns inmitten der Nacht auf den von uns vorhin ausgekundschafteten Treffpunkt. Sollten wir uns dort verpassen, hinterlassen wir uns in dem Baumstumpf Botschaften. Noch Fragen dazu?“
„So, da sind wir wieder“, bemerkte die Elfe während des Eintretens. Sie ging unverzüglich zu einem der Stühle und begann damit, ihre Rüstung abzulegen. „Für alle, die es noch nicht wissen, der Wirt der Taverne, in der wir zuvor genächtigt haben, ist tot. Offensichtlich wurde er von skrupellosen Söldnern brutal ermordet. Vermutlich hat er seinen Mördern auch etwas von Kylar erzählt, was sie früher oder später hierher führen wird. Somit hat das Auffinden eines neuen Verstecks oberste Priorität. Gleichzeitig wird Rowan allerdings versuchen diese Söldner aufzuspüren, bevor sie uns finden können, damit wir sie vorzeitig ausschalten können. Trotz alledem wird die Operationen Kircheninfiltration morgen wie geplant anlaufen.“
Die Elfe schnallte sich ihren Brustharnisch ab, während sie unvermindert weiterredete. „Ich dachte mir das folgendermaßen. Morgen früh werdet Ihr zur Kirche gehen, Leanora. Sagt Ihnen, dass Ihr als Laienschwester zum Wohle des Erbauers dienen wollt. Erzählt ihnen, dass Eure Familie bei einem Überfall von Banditen getötet worden ist, und dass Ihr glaubt, dass Ihr nur noch am Leben seid, weil der Erbauer über Euch gewacht hat. Und nun wollt Ihr diese Schuld abtragen, indem Ihr ihm dient. Außerdem seht Ihr ansonst auch keinen Sinn mehr in Eurem Leben. Eben diesen ganzen sentimentalen Scheiß, den die Priester bei ihren neuen Opfern immer gerne hören. Da Eure Familie ja wirklich von Banditen niedergemacht wurde, braucht Ihr sie dabei noch nicht einmal anzulügen. Dürfte Euch also ziemlich leicht fallen, denke ich.“
Ohne mit dem Sprechen aufzuhören, legte sie ihre Rüstung beiseite und zog sich wieder ihre Zivilkleidung an. „Nachdem sie Euch aufgenommen haben, wovon ich ausgehe, dann versucht etwas über die Führer der Kirche in Erfahrung zu bringen. Fragt einfach ein paar der anderen Laienschwestern. Quetscht sie richtig aus, aber es soll sich nur nach blanker Neugierde anhören. Wenn ich eine Möglichkeit finde, tagsüber unbemerkt in die Kirche zu kommen, werde ich ebenfalls mit Euch in Kontakt treten. Ansonsten treffen wir uns inmitten der Nacht auf den von uns vorhin ausgekundschafteten Treffpunkt. Sollten wir uns dort verpassen, hinterlassen wir uns in dem Baumstumpf Botschaften. Noch Fragen dazu?“
#1371
Posté 23 novembre 2010 - 08:26
" Ja , wann gibts was warmes zu essen , oder muss ich mir wieder selberkochen ? " schielte Lydia zu Vernita . " Es gab schon seit ewigkeiten nichts warmes mehr und es würde jetzt guttun . " Sie grinste und zog die Decke zur Nasenspitze hoch . " Außerdem , wann kann ich Mika wiedersehen ?! Ich bin ihr das Versprechen schuldig ! " Sie guckte Vernita an und grinste dreckig .
#1372
Posté 23 novembre 2010 - 08:52
„Du willst mich wohl verarschen, Kleine, was?“ fuhr Vernita Lydia an. „Dieses Balg von dem du da redest, wirst Du wohl eine ganze Weile nicht zu Gesicht bekommen. Wir haben wichtigere Dinge zu erledigen, als zwei Gören die Möglichkeit zu geben, miteinander im Sandkasten zu spielen. Wenn wir heil aus dieser Sache herauskommen, kannst du soviel Zeit mit dieser Mika verbringen wie du willst. Aber bis dahin wirst du nichts tun, was unsere Sicherheit gefährdet, klar? Oder ich reiß dir persönlich den Kopf ab und stecke ihn in einen Schrank!“
Dann wies die Elfe mit ihrem Daumen auf die Kisten hinter ihr. „Und was das Essen angeht...da sind die Vorräte, dort ein Feuer sowie ein Kochgeschirr. Da die Köchin gerade frei hat, wirst du dein Fressen wohl selbst kochen müssen, fürchte ich.“
Ein spöttisches Grinsen lag bei ihren letzten Worten auf Vernitas Lippen.
Dann wies die Elfe mit ihrem Daumen auf die Kisten hinter ihr. „Und was das Essen angeht...da sind die Vorräte, dort ein Feuer sowie ein Kochgeschirr. Da die Köchin gerade frei hat, wirst du dein Fressen wohl selbst kochen müssen, fürchte ich.“
Ein spöttisches Grinsen lag bei ihren letzten Worten auf Vernitas Lippen.
#1373
Posté 23 novembre 2010 - 09:16
Das war ihr eindeutig genug . Vernita war je eine schäusliche Person , doch das hatte das Fass zum Überlaufen gebracht . Ihre Art war ihr zuwieder . " Ihr ... ihr ... ihr unbeschreiblich abstoßendes Ekel ! Freundlichkeit ist euch wohl so fern wie andern das Fliegen ! Kennt ihr sowas wie Liebe ? Wenn sie im Bauch kribbelt , wenn ihr an die Geliebte denkt ? Kennt ihr das ? Ich glaube nein ! Ihr kennt Kaltherzigkeit , Arroganz und seelische Grausamkeit zu anderen ! Und ihr mir den Kopf abschlagen ? Das hätten sie besser mit euch gemacht ! Ein Wunder das ihr nicht verlangt , das wir euch die Füße küssen .
Und erwartet ja nicht , das ich euch auch nur den Hauch eines Gefallens tu ! Ihr könnt mir den Buckel runterrutschen , das könnt ihr ! "
Sie kochte . Ihr Herz raste , ihr Kopf nahm eine feuerrote Farbe an . Vernita , wenn sie sie nur sah , hasste sie sie schon . Ihr lief die Arroganz und Kaltherzigkeit schon zu den Ohren hinaus , so verbittert und verschlossen war sie . Sie hatte etwas herrschsüchtiges .
Und erwartet ja nicht , das ich euch auch nur den Hauch eines Gefallens tu ! Ihr könnt mir den Buckel runterrutschen , das könnt ihr ! "
Sie kochte . Ihr Herz raste , ihr Kopf nahm eine feuerrote Farbe an . Vernita , wenn sie sie nur sah , hasste sie sie schon . Ihr lief die Arroganz und Kaltherzigkeit schon zu den Ohren hinaus , so verbittert und verschlossen war sie . Sie hatte etwas herrschsüchtiges .
Modifié par SickOfItAll, 23 novembre 2010 - 09:21 .
#1374
Posté 24 novembre 2010 - 10:48
Neria folgte fassungslos Miandras Worten. Sie konnte sich nicht erklären, was diesen Hass gegen sie geschürt hatte, weil der kleine Streich den sie ihr gespielt hatte, ja unmöglich der Grund dafür sein konnte. Sie war sich bewusst, dass ihre zwei Ausflüge nicht gerade zur Stärkung des Vertrauens beigetragen hatten, aber mit so einer überspitzten Reaktion hatte sie nun auch wieder nicht gerechnet.
Gerade wie sie ihre Fassung wiederfand, und Miandra antworten wollte, betrat Vernita mit Leanora das Versteck, und Neria folgte aufmerksam Vernitas Schilderungen über die Ereignisse in der Taverne und der daraus resultierenden Folgen. Nachdem Vernita die Details ihrer Pläne Leanora verkündet hatte, wandte sich Neria, ohne auf Vernitas Worte einzugehen, an Miandra.
„Soweit also zum Thema Geduld und dass wir genug Zeit haben. Ihr werdet eher früher als später mit mir zusammenarbeiten müssen, ob euch das nun gefällt oder nicht, und genauso wie mein Leben in euren Händen liegt, wird euer Leben in meinen Händen liegen. Aber wenn euch das nicht gefallen sollte, dann sprecht doch mit Vernita, vielleicht befreit sie mich von meiner Verpflichtung, die ich übrigens freiwillig eingegangen bin, um euch von der Qual meiner Anwesenheit zu befreien.
Neria warf ihren Blick kurz auf die Messer auf der Kiste die ihr Ziel kaum verfehlt hatten und sprach schnippisch weiter. „Fein, dass ihr bei den Gedanken an mich besser trefft als sonst, vielleicht solltet ihr bei jedem Gegner an mich denken. Ich stelle mich gerne als Feindbild zur Verfügung, wenn es sosehr eure Fähigkeiten beflügelt. Mir ist zwar unerklärlich was euren Hass gegen mich ausgelöst hat, aber ich bin ja nicht hier um zu verstehen, sondern um zu kämpfen“ Sie hielt kurz bedächtig inne, bevor sie in süffisanten Ton weiter sprach.
„Für ein gemeinsames Ziel......“ sprach sie spöttelnd. "Welch Hohn und Spott liegt in diesen Worten. Was versteht ihr unter -Gemeinsam-?" und richtete ihr Stimme sarkastisch an alle Anwesenden. “Wenn unsere Feinde nur halb so ein gutes Team wie wir sind, dann haben wir schon gewonnen“ und sie lächelte hämisch bei ihrer Feststellung.
Neria bedachte Vernita, die gerade ebenfalls einen Disput mit Lydia auszufechten schien, mit einem vorwurfsvollen Blick, ging auf Lydia zu und zerrte diese von Vernita weg.
Kopfschüttelnd ging Neria zu den Vorratskisten, Lydia ging nur widerwillig mit, und zog an ihrer Hand, doch Neria ließ nicht locker. „Lass den Blödsinn Lydia, lass uns doch hier nicht gegenseitig aufreiben. Ich koche uns etwas, und wenn du willst , kannst du mir ja dabei helfen.“
„Vernita hat in gewisser Weise recht, wenn du alt genug bist um zu kämpfen dann musst du auch alt genug sein dir dein Essen selber machen zu können, und wir haben momentan keine Zeit für deine Liebesgeschichten. Wenn jetzt nur einer von uns eine Unachtsamkeit begeht, ist unser Unternehmen gefährdet und wir eventuell alle tot. Willst du das?“ fragte sie Lydia eindringlich. „Wenn wir das hier hinter uns haben wirst du noch genug Zeit haben, die schönen Dinge des Lebens zu genießen, also vertraue mir“ fuhr Neria mit beruhigender Stimme fort.
Erst jetzt bemerkte sie Leanora die ebenfalls zurückgekommen war, und sie erinnerte sich daran, was sie ihr geben wollte. „Leanora könnt ihr uns vielleicht helfen, ich bin auch nicht gerade eine Meisterköchin, und wir wollen ja nicht, dass ich hier alle vergifte“ und sie musste bei dem Gedanken lauthals lachen.
„Zudem wollte ich euch sowieso kurz sprechen, vorausgesetzt ihr wollt das überhaupt“, dabei warf sie Miandra einen weiteren vernichteten Blick zu.
Gerade wie sie ihre Fassung wiederfand, und Miandra antworten wollte, betrat Vernita mit Leanora das Versteck, und Neria folgte aufmerksam Vernitas Schilderungen über die Ereignisse in der Taverne und der daraus resultierenden Folgen. Nachdem Vernita die Details ihrer Pläne Leanora verkündet hatte, wandte sich Neria, ohne auf Vernitas Worte einzugehen, an Miandra.
„Soweit also zum Thema Geduld und dass wir genug Zeit haben. Ihr werdet eher früher als später mit mir zusammenarbeiten müssen, ob euch das nun gefällt oder nicht, und genauso wie mein Leben in euren Händen liegt, wird euer Leben in meinen Händen liegen. Aber wenn euch das nicht gefallen sollte, dann sprecht doch mit Vernita, vielleicht befreit sie mich von meiner Verpflichtung, die ich übrigens freiwillig eingegangen bin, um euch von der Qual meiner Anwesenheit zu befreien.
Neria warf ihren Blick kurz auf die Messer auf der Kiste die ihr Ziel kaum verfehlt hatten und sprach schnippisch weiter. „Fein, dass ihr bei den Gedanken an mich besser trefft als sonst, vielleicht solltet ihr bei jedem Gegner an mich denken. Ich stelle mich gerne als Feindbild zur Verfügung, wenn es sosehr eure Fähigkeiten beflügelt. Mir ist zwar unerklärlich was euren Hass gegen mich ausgelöst hat, aber ich bin ja nicht hier um zu verstehen, sondern um zu kämpfen“ Sie hielt kurz bedächtig inne, bevor sie in süffisanten Ton weiter sprach.
„Für ein gemeinsames Ziel......“ sprach sie spöttelnd. "Welch Hohn und Spott liegt in diesen Worten. Was versteht ihr unter -Gemeinsam-?" und richtete ihr Stimme sarkastisch an alle Anwesenden. “Wenn unsere Feinde nur halb so ein gutes Team wie wir sind, dann haben wir schon gewonnen“ und sie lächelte hämisch bei ihrer Feststellung.
Neria bedachte Vernita, die gerade ebenfalls einen Disput mit Lydia auszufechten schien, mit einem vorwurfsvollen Blick, ging auf Lydia zu und zerrte diese von Vernita weg.
Kopfschüttelnd ging Neria zu den Vorratskisten, Lydia ging nur widerwillig mit, und zog an ihrer Hand, doch Neria ließ nicht locker. „Lass den Blödsinn Lydia, lass uns doch hier nicht gegenseitig aufreiben. Ich koche uns etwas, und wenn du willst , kannst du mir ja dabei helfen.“
„Vernita hat in gewisser Weise recht, wenn du alt genug bist um zu kämpfen dann musst du auch alt genug sein dir dein Essen selber machen zu können, und wir haben momentan keine Zeit für deine Liebesgeschichten. Wenn jetzt nur einer von uns eine Unachtsamkeit begeht, ist unser Unternehmen gefährdet und wir eventuell alle tot. Willst du das?“ fragte sie Lydia eindringlich. „Wenn wir das hier hinter uns haben wirst du noch genug Zeit haben, die schönen Dinge des Lebens zu genießen, also vertraue mir“ fuhr Neria mit beruhigender Stimme fort.
Erst jetzt bemerkte sie Leanora die ebenfalls zurückgekommen war, und sie erinnerte sich daran, was sie ihr geben wollte. „Leanora könnt ihr uns vielleicht helfen, ich bin auch nicht gerade eine Meisterköchin, und wir wollen ja nicht, dass ich hier alle vergifte“ und sie musste bei dem Gedanken lauthals lachen.
„Zudem wollte ich euch sowieso kurz sprechen, vorausgesetzt ihr wollt das überhaupt“, dabei warf sie Miandra einen weiteren vernichteten Blick zu.
#1375
Posté 24 novembre 2010 - 12:03
Leanora hatte mit aufgerissenen Augen die Streitereien mitverfolgt. Einerseits nervte sie es gewaltig, dass hier keine zwei Minuten ein friedliches Miteinander sein konnte, aber sie hätte sich nie im Leben getraut, mit der Faust auf den Tisch zu hauen und ihre Meinung Kund zu tun. Also schluckte sie ihren Ärger hinunter, was in leichte Traurigkeit umschlug, und sie fühlte sich - wieder einmal - einsamer denn je. Einerseits war sie ganz froh, dass sie ab dem nächsten Tag im Kloster sein konnte, vielleicht fand ihre Seele ein wenig Ruhe, zumindest vor diesen Streitereien.
Sie erschrak beinahe, als Neria sie ansprach. Ein freundliches Wort? Welch Wohltat unter dem ganzen Gezanke.
Lea gesellte sich dankbar zu Neria und Lydia an den Kochtopf.
"Wieso sollte ich nicht mit Euch reden wollen? Ihr seid Teil der Gruppe, genau wie ich. Es sei denn, Ihr wollt mich anmeckern, dann verzichte ich darauf", schmunzelte sie. "Kochen kann ich übrigens auch nicht richtig, außer Griesbrei, aber den gab es ja erst. Dennoch, ich habe unserer Köchin öfter über die Schulter geblickt. Als Kind habe ich es geliebt, ihr bei der Arbeit in der Küche zuzusehen. Vielleicht ist ja etwas hängen geblieben?"
Eifrig durchsuchte sie die Vorräte nach Gemüse, etwas Fleisch und Kartoffeln. Kurz darauf schälte und schnippelte sie das Gemüse klein, schnitt das Fleisch in Würfel, gab etwas Schmalz in den Topf und ließ dieses heiß werden. Dann warf sie die Fleischwürfel hinein und ließ diese gleichmäßig anbraten, löschte das ganze mit etwas Wasser und einem Schuß Wein ab und gab das Gemüse dazu. Das ganze ließ sie einige Zeit köcheln, goß hin und wieder Wasser auf, und bald durchzog ein aromatischer Duft die Kellergewölbe.
"Um was geht es Neria? Wieso wolltet Ihr mich sprechen?" fragte sie währenddessen die Magae.
Sie erschrak beinahe, als Neria sie ansprach. Ein freundliches Wort? Welch Wohltat unter dem ganzen Gezanke.
Lea gesellte sich dankbar zu Neria und Lydia an den Kochtopf.
"Wieso sollte ich nicht mit Euch reden wollen? Ihr seid Teil der Gruppe, genau wie ich. Es sei denn, Ihr wollt mich anmeckern, dann verzichte ich darauf", schmunzelte sie. "Kochen kann ich übrigens auch nicht richtig, außer Griesbrei, aber den gab es ja erst. Dennoch, ich habe unserer Köchin öfter über die Schulter geblickt. Als Kind habe ich es geliebt, ihr bei der Arbeit in der Küche zuzusehen. Vielleicht ist ja etwas hängen geblieben?"
Eifrig durchsuchte sie die Vorräte nach Gemüse, etwas Fleisch und Kartoffeln. Kurz darauf schälte und schnippelte sie das Gemüse klein, schnitt das Fleisch in Würfel, gab etwas Schmalz in den Topf und ließ dieses heiß werden. Dann warf sie die Fleischwürfel hinein und ließ diese gleichmäßig anbraten, löschte das ganze mit etwas Wasser und einem Schuß Wein ab und gab das Gemüse dazu. Das ganze ließ sie einige Zeit köcheln, goß hin und wieder Wasser auf, und bald durchzog ein aromatischer Duft die Kellergewölbe.
"Um was geht es Neria? Wieso wolltet Ihr mich sprechen?" fragte sie währenddessen die Magae.





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