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Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2750 réponses à ce sujet

#1401
Kaysallie

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Miandra blickte Vernita etwas verwirrt an als diese so urplötzlich eingeschlafen war und das Treppengeländer als Kopfkissen benutzte. Einen Moment wusste sie nicht recht was sie tun sollte, und blieb daher einfach sitzen und ließ die Ruhe auf sich wirken.

Wie konnte man nur so schnell einschlafen, und noch dazu an so einem unpassenden Ort? Ging Miandra nur durch den Kopf und schüttelte diesen dabei ein wenig bevor sie mit einem Seufzer aufstand und sich etwas planlos umsah.

"Wir sollten...", begann sie schließlich, beendete den Satz jedoch nicht, da sie sofort einsah wie dämlich es doch war zu glauben, dass Vernita aufwachen würde wenn sie einfach etwas sagen würde. Unsicher überlegte sie weiterhin was sie tun sollte und fasste den Entschluss die Elfe ins Versteck zu tragen. Schließlich konnte sie diese hier nicht einfach so sitzen lassen, das wäre viel zu gefährlich gewesen, denn was wenn gerade jetzt diese Söldner kommen würden? Und aufwecken wollte Miandra sie auch nicht, und hätte wohl nicht einmal so recht gewusst wie, da Vernita vorhin bereits ziemlich erschöpft aussah und nun dementsprechend fest zu schlafen schien.

Miandra wusste nicht warum, aber es fiel ihr alles andere als leicht diesen Entschluss zu fassen, wo doch eigentlich nichts dabei war. Sie musste sie schließlich nur vorsichtig hochheben und in den Raum nebenan tragen, aber alleine bei dem Gedanken daran spürte sie wie ein unwohles Gefühl durch ihren Körper zu fließen schien.

Nachdem sie aufgrund der Unruhe - bei welcher man glauben konnte, dass sie sich diese schon fast selbst einredete - einige Male auf und ab gegangen war atmete sie einmal tief ein und aus, versuchte dieses unwohle Gefühl zu ignorieren und kniete sich ohne einen weiteren Gedanken daran zu verschwenden neben der Elfe hin und hob diese vorsichtig hoch um sie nicht aufzuwecken, was nicht gerade einfach war, da sie keine von der leichten Sorte war. Nachdem sie den Geheimeingang eher glimpflich passiert hatte, trug sie Vernita zu deren Liege und setzte sie dort vorsichtig ab. Anschließend kehrte sie noch einmal um, um die Türe zu schließen und ließ sich mit einem erleichterten Seufzer auf ihrem eigenen Schlafplatz nieder, wobei ihre Gedanken darum kreisten, wie man sich nur so schwer bei einer so einfachen Tätigkeit tun konnte und wie lächerlich es doch war. Nach ein paar Minuten schob sie den Gedanken zur Seite, blickte kurz zu Azoth und Lydia welche wohl als einzige noch wach waren, bevor sie sich in ihre Decke hüllte und sich ebenfalls schlafen legte.

Modifié par Kaysallie, 30 novembre 2010 - 06:28 .


#1402
Guest_Juleiila_*

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Azoth lächelte, und schaute Lydia dabei an. "Ich weiß. Sonst wärst du ja nicht hier, oder?"

Dann stand er auf und schaute sie nochmal an. "Dann versuche nun zu schlafen, immerhin dürfen, oder besser gesagt können wir uns eigentlich nicht ausruhen. Gute nacht Lydia."

Mit einem aufmunterndem lächeln wandte er sich von ihr ab, und ging zu seiner Matte. Er hatte bemerkt, das nun so gut wie alle schliefen, bis auf er und Lydia. Er legte sich hin, und deckte sich zu. Die letzten Wochen waren anstrengend, und so schlief er auch schnell ein.

#1403
SickOfItAll

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Wortlos starrte sie ins Feuer , als die Anderen zu Bett gingen . Aus Holz war Glut , aus Glut langsam Asche geworden . Das Feuer starb , es erlosch . Sie legte einege Scheite nach und beobachtete , wie die Flammen das Holz in besitz nahmen . Das knacken und prasseln der Flammen beruhigte sie , zähmte das Tier , das in ihr tobte , brachte sie zur Ruhe . Sie war gespannt , was noch zu kommen hatte , welcher Gefahr noch zu trotzen war , was noch durchlebt werden musste und wohin der Weg noch führte .



Sie dachte wieder nach , nicht über spezielles , nein , sie lies ihre Gedanken kreisen . Meist um ihre Reisegefährten und im ihre Reise bis hierher , über erlebtes und Noch zu erlebendes .



Ihre Gedanken liefen über die weiten Steppen und durch die sumpfigen Wälder des Südens , die dichten Tanngehölze in den Bergen , entlang der vielen keleinen Bäche und Flüsschen , welche sich ihren Weg zwischen den Felsen gesucht hatten . Sie wurde schläfrig und wickelte sich in eine ihrer Decken ein . Das Feuer und die tanzenden Flammen hypnotisierten sie , zogen sie an , mit einer Stimme , schriller jede Musik .

#1404
viento2

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Rowan erwachte mit schmerzenden Gliedern. Ihr Körper sagte ihr, dass sie ziemlich lange geschlafen haben musste. Nach ihrem Zeitgefühl könnte es bereits Nachtmittag des nächsten Tages sein. Aber sie konnte sich auch irren. Jedoch würde es noch eine Weile dauern, bis die Nacht herein brach und sie sich auf ihre Mission begeben konnte.

Kurzerhand setzte sie sich vorsichtig auf, um Sareth nicht zu wecken. Sie verließ ihre gemeinsame Liege und sofort rutschte der Krieger herüber und machte sich darauf breit. Rowan konnte ein

Schmunzeln nicht unterdrücken.

Sie schaute sich um. Das Feuer war herunter gebrannt und es blieb nur glimmende Asche zurück. Ihre Gefährten schliefen allesamt. Lautlos bewegte sie sich zum Feuer herüber und legte Holzscheite nach. Sie blies sachte in die Glut und sah dabei zu, wie kleine Flammenzungen nach dem frischen Holz leckten. Bald würden sie übergreifen und erneut hoch schlagen um dem Keller ihre Wärme zu spenden.

Rowan ging zur Liege zurück und setzte sich auf den Boden neben ihren Rucksack. Mit langsamen Bewegungen zog sie ihre Lederrüstung aus und legte sie neben sich. Sie entfernte den Verband an ihrem Oberschenkel und betrachtete die Wunde. Sie hatte sich bereits geschlossen und schien sich nicht entzündet zu haben. Nur mit ihrem Hemd bekleidet stand sie wieder auf und holte sich eine Schüssel mit Wasser. Wieder an ihrem Platz angekommen, riss sie einen Stofflappen, den sie bei sich hatte, in kleine Streifen und tauchte einen davon in das kühle Nass. Sie reinigte vorsichtig die Wunde und trocknete sie ab, bevor sie ihre Salbe dick auftrug und einen neuen Verband anlegte. Sie hatte kaum noch Verbandszeug und würde sich schon bald neues besorgen müssen.

Als nächstes schob sie ihr Hemd hoch und wickelte den Verband um ihren Bauch ab. Sie konnte die Wunde an ihrem Rücken nur betasten und zog scharf die Luft ein, als sie sie berührte. Sie schmerzte noch und fühlte sich etwas heiß an. Sie würde sie beim nächsten Wechsel von einem der Gefährten begutachten lassen, doch jetzt wollte sie niemanden aufwecken. Das nasse Tuch färbte sich beim Abtupfen rot, jedoch wies nichts auf eine stärkere Entzündung hin. Nachdem sie die Salbe aufgetragen hatte, wartete sie einen Moment, bis der Schmerz etwas abgeklungen war, bevor sie auch hier einen neuen Verband anlegte.

Erschöpft ließ sie sich mit dem Rücken an die Liege sinken. Sie nahm ihren Rucksack zur Hand und kramte darin. Bald hatte sie gefunden, was sie suchte. Sie holte ein kleines Ledertäschchen hervor. Dann legte sie sich ihre Rüstung auf den Schoß und untersuchte sie. In dem Täschchen befand sich Nähzeug und ein paar kleine Lederstücke. Mit geschickten Händen fing sie an, ihre Rüstung so gut es ging zu flicken. Dabei summte sie leise eine Melodie vor sich hin.

#1405
Doomheart43

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Nerias Schlaf war nur mehr sehr leicht und sie döste vor sich hin, als sie durch das knistern des Feuers endgültig munter wurde. Der Schlaf hatte ihr gut getan, sie konnte das erste Mal seit langem so richtig ausschlafen, ohne ständig auf der Hut zu sein, dass sie von irgendwelchen Verfolgern überrascht wird.
 
Mit der jungen Frau, die das Feuer neu entfacht hatte, hatte sie noch kein Wort gewechselt, und sie wollte ja doch alle ihre neuen Gefährten kennenlernen, mit denen sie die nächsten Wochen oder Monate verbringen würde.
 
Sie betrachtete die junge Frau dabei wie sie auf umständliche Weise ihre Wunden selbst versorgte und dann ihre Rüstung zu nähen begann, und beschloss die Möglichkeit gleich zu nutzen um ein Gespräch mit ihr zu beginnen.
 
Neria wand sich aus ihrer Wolldecke und sprang voll Tatendrang aus ihrer Liege, anscheinend etwas zu übermütig, da der Blutverlust des vorigen Tages doch seinen Tribut zollte und sie das plötzlich auftauchende Schwindelgefühl ein wenig taumeln ließ.
 
Den Sessel, auf den sie sich stützen musste um ihr Gleichgewicht nicht zu verlieren, nahm sie zur Hand, und ging damit zu der jungen Frau die gerade in ihre Näharbeiten vertieft war. Sie setzte sich auf den Sessel, verschränkte ihre Arme auf dessen Lehne und sprach die junge Frau freundlich an.
 
„Wir kennen uns noch nicht, zumindest hatten wir noch nicht die Möglichkeit miteinander zu sprechen, ich bin Neria“ stellte sie sich vor. „Ihr scheint einige Verletzungen zu haben, wenn ihr wollt schau ich sie mir an.“ Neria wollte ihr keinen Stress machen, sie hatte ja bereits die Erfahrung gemacht, dass nicht alle Anwesenden wirklich auf ihre Hilfe erpicht waren, und fügte scherzend hinzu. „Ihr schaut ja aus wie eine Mumie, und es wäre ja schade, wenn euer Gefährte eure schönen Beine nicht sehen könnte“ und deutete dabei schmunzelnd auf den Krieger der neben ihr lag.
 
Ihr würdet euch die lästigen Verbände ersparen, und wenn eure Verletzungen nicht allzu schwer sind, braucht ihr auch nicht die schmerzende Heilmethode der Blutmagie fürchten. Leichte Verletzungen kann ich auch so heilen“ fügte sie hinzu „Ich hoffe ihr könnt besser als ich nähen, sonst habt ihr gleich noch eine Verletzung mehr“ und zeigte beschämt ihren zerstochenen Finger.
 
Die blonde junge Frau war sichtlich überrumpelt, und blickte Neria überrascht und ein wenig skeptisch an.
Neria erwiderte den Blick mit einem freundlichen Lächeln, sparte sich weitere Worte, und wartete geduldig auf eine Antwort.

#1406
viento2

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Auf Rowans Stirn bildete sich eine steile Falte, als sie zu eine Antwort ansetzte. Im letzten Moment hielt sie inne und atmete einmal ein und wieder aus. Das Nähzeug legte sie beiseite und verschränkte ihre Arme vor der Brust.

„Danke, aber ich habe keinerlei Bedarf an euren dämonischen Künsten. Und ich bin nicht hier, um meine Beine von irgendwem beurteilen zu lassen.“

Sie musterte die Frau gegenüber unverhohlen. Sie war sehr blass im Gesicht und sah aus, als würde sie sich Zeit ihres Lebens in irgendwelchen dunklen Höhlen verkriechen. Auch wenn sie Rowan entgegen lächelte, waren ihre Gesichtszüge hart und eher kantig. Ihr Lächeln beschränkte sich auf ihre Mundwinkel.

„Des weiteren geht es euch nichts an, in welcher Beziehung der Krieger und ich zueinander stehen.“

Rowan wusste, dass sie es nicht mehr ändern konnte, dass Neria der Gruppe beigetreten war, aber ihr Vertrauen würde sie sich erst noch verdienen müssen.

Die Frau schien überrascht von der Antwort zu sein und Rowan blickte ihr für ein paar Atemzüge stumm in die Augen. Dann senkte sie den Kopf und griff wieder zu ihrer Lederrüstung.

„Ihr könnt mich Rowan nennen.“

#1407
Aliens Crew

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Stille umfing sie, umhüllte sie wie ein Mantel. Legte sich über sie wie die Nebelschwaden eines kalten Herbstmorgens. Nichts störte sie. Keine Geräusche. Keine Visionen oder Träume, die sich in ihr Hirn schlichen, sobald sie auch nur die Augen geschlossen hatte. Es war angenehm friedlich und ruhig.
 
Vernita konnte nicht sagen, wie lange sie so dalag und schlief, als die Stille schließlich unterbrochen wurde. Erst leise und zaghaft, gleich einer Feder die sanft durch die Luft schwebte und langsam zu Boden glitt. Doch dann wurde dieses Geräusch lauter, fordernder. Drang durch ihre Ohren in ihr Unterbewusstsein ein. Ihr Hirn begann allmählich zu arbeiten und identifizierte diese Geräusche schließlich als Stimmen. Als die Stimmen zweier Frauen, welche die Elfe kannte. Sie öffnete abrupt die Augen und wandte den Kopf.
 
Zuerst wusste sie nicht, wo sie sich befand, schaute sich verwirrt um, bis ihr Blick auf Rowan und Neria fiel, die vor ihrer Liege saßen und sich unterhielten. Vernita war also wieder in ihrem Versteck gelandet. Moment! Wie war sie dorthin gekommen? Das letzte, woran sie sich erinnern konnte war, dass sie auf der Treppe gesessen hatte und sich mir Miandra unterhalten hatte. Dort musste sie dann wohl eingeschlafen sein. Aber wie war sie nur hierher gekommen?
 
Ein Lächeln legte sich auf das Gesicht der Elfe, während ihr Blick auf Miandra fiel, die eingerollt in ihrer Decke lag und schlief. Nun war es klar. Die schwarzhaarige Frau musste sie zu ihrer Liege gebracht haben. Ganz allein? Vernita konnte es nicht ausschließen, wobei sie sich trotzdem darüber wunderte, wie kräftig Miandra doch sein musste. Das hätte ihr die Elfe nicht zugetraut. Schließlich war sie selbst ja kein Leichtgewicht. Aber Miandra hatte einen ziemlich starken Willen. Und Vernita wusste auch, dass ein solcher einer Person enorme Dinge vollbringen lassen konnte. Sie überlegte kurz, ob sie der schwarzhaarigen Frau später noch dafür danken sollte, dass diese sie zur Liege getragen hatte, verwarf diesen Gedanken aber gleich wieder. Ein solches Gespräch wäre Miandra sicher unangenehm, und das wollte ihr die Elfe nicht zumuten. Sie würde sich auf eine andere Art bei ihr erkenntlich zeigen.
 
Vernita reckte und streckte sich ausgiebig. Sie hatte das Gefühl, als hätte sie tagelang geschlafen. Sie fühlte sich so frisch und ausgeruht, wie schon lange nicht mehr. Und so gut wie letzte Nacht hatte sie auch schon ewig nicht mehr geschlafen. Ob das an Miandra lag? Während ihres letzten Gespräches fühlte sich die Elfe so sicher und geborgen wie zuletzt in ihrer Kindheit, bevor dieser Bastard damit begann, ihr ihre Unschuld zu rauben. Bildete sich Vernita das wirklich nur ein? Oder war da tatsächlich mehr zwischen den beiden Frauen? Wenn schon keine Liebe, dann vielleicht Freundschaft, oder zumindest Vertrauen und gegenseitiger Respekt? Es wäre zumindest eine Grundlage, auf der sie aufbauen konnte, langsam, bedächtig, wohl überlegt. Sie wollte es zumindest versuchen.
 
Mit einem zufriedenen Grinsen auf den Lippen wandte sich die Elfe wieder um und beobachtete schweigend die beiden Frauen, die sich nach wie vor unterhielten.
 
 

#1408
SickOfItAll

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Lydia erwachte , als sie Stimmen vernahm . Sie blinzelte und versuchte sich umzusehen . Sie hatte sich neben dem Feuer in ihre Decke eingerollt , das gerade noch die Nase und die Augen herausschauten .



Schlieslich setzte sie sich auf , blieb eingewickelt und guckte , wer denn schon aus den Fendern war und was sie so alles trieben . Neria und Rowan waren offenbar schon gänzlich wach , Vernita hatte auch schon die Augen aufgeschlagen , war aber wohl noch nicht ganz zu den Lebenden zurückgegehrt , ihr müder Blick verriet es .



Schläfrig blinzelte sie zu Rowan und Neria hinüber . " Guten Morgen Neria , guten Morgen Rowan . Ich hoffe doch , ihr habt gut geschlafen ? "



Zufrieden steckte sie sich und brummte sie eine sorglose Katze schnurrt . Sie fühlte sich gerade rundum wohl . Sie hatte warm , es war gemütlich und sie waren sicher .

#1409
Doomheart43

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Neria war enttäuscht von Rowans Reaktion, anscheinend konnte sie es hier niemanden Recht machen, und schön langsam hatte sie diese ständigen Abweisungen satt, sodass sie auch wieder ein verloren geglaubtes Gefühl durchlebte. Wut.
 
Der enttäuschte Gesichtsausdruck wich einem gleichgültigen, ausdrucklosen Blick, da sie auch ihre Wut verschleiern wollte, doch da spielte ihre Stimme nicht mit.
Mit zorniger Stimme entgegnete sie Rowan „Mir ist es vollkommen gleich was ihr für eine Beziehung mit dem Typen habt, das ist schließlich ja eure Sache. Eure Wunden werden euch in einigen Tagen vielleicht auch nicht mehr behindern, nur wage ich zu bezweifeln dass ihr noch soviel Zeit haben werdet“, dabei blickte sie kurz prüfend auf das von Blut gefärbte Tuch.
 
„Heilen und von jeglichen Schmerz befreien sind also Dämonische Künste“ sagte sie verächtlich, „na dann kämpft doch alle wie ihr euch wohl fühlt.“
 
Sie musste raus hier, an die frische Luft und das sofort. Neria nahm den Sessel und schleuderte ihn wutentbrannt zu den anderen. Während sie schnellen Schrittes zur Kellertür ging, zischte sie Lydia noch zu „Ja geschlafen habe ich gut, das war aber auch schon alles was hier positiv war.“
 
Sie riss die Tür auf, verließ den Keller ,und ließ sie krachend ins Schloss fallen. Sie beschloss nach Aris ihrem Rappen zu sehen, dem einzigen Freund, der immer für sie da war.

#1410
viento2

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Etwas erblüfft hörte sich Rowan den Ausbruch der Frau mit an und sah dabei zu, wie sie wutentbrannt aus dem Versteck stürzte. Ein leichtes Schmunzeln überzog ihr Gesicht, doch dann wurde sie plötzlich wieder ernst.

Wenn sie schon von ein paar Worten so einen Gefühlsausbruch bekam, war sie ein brodelnder Vulkan, der jederzeit ausbrechen konnte. Das konnte mit ihr noch heiter werden. Rowan würde sie gut im Auge behalten um schnell eingreifen zu können, falls es nötig war.

Sie schaute zu den anderen Liegen herüber und begegnete dem Blick der Elfe.

"Da da habt ihr uns aber ein Ei ins Nest gelegt. Ich hoffe nur, sie lernt, ihre Gefühle besser unter Kontrolle zu halten, sonst wird sie zu einer Gefahr für uns alle."

#1411
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„Na großartig. Wirklich phantastisch“, grummelte Vernita genervt, als sie mitbekam wie Neria das Versteck verließ und Rowan sie ansprach. „Das sagt Ihr mir, wo Ihr nichts Besseres zu tun habt, als mit Eurem Kerl spazieren zu gehen, während die halbe Stadt nach uns sucht! So eine Scheiße!“
 
Die Elfe sprang sofort auf, wobei sie der blonden Frau einen wütenden Blick zuwarf, bevor sie der Magierin hinterherlief. Dabei brummelte sie weiter vor sich hin. „Mann, womit habe ich das nur verdient? Ich komme mir vor, als würde ich hier eine Horde verzogener Bälger beaufsichtigen. Verdammt noch mal!“
 
Vernita verließ das Versteck und hörte auch sofort die Schritte der Magierin die Treppe hinaufstapfen. So schnell sie konnte rannte sie der Frau hinterher. Am Ende der Treppe holte sie Neria schließlich ein, packte sie an der Schulter und hielt sie fest.
 
„Was soll das jetzt werden?“ fragte die Elfe eindringlich. „Glaubt Ihr etwa, dies sei der richtige Zeitpunkt für einen Spaziergang, oder was?“
 
 

#1412
Doomheart43

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Neria war gerade im Begriff die Treppe hinaufzugehen, als hinter ihr Vernita aus dem Keller herausstürzte, ihr hinterher eilte, und sie am oberen Ende der Treppe zurückhielt. Neria war noch immer außer sich vor Ärger und schnaubte Vernita wutentbrannt an. „Ich dachte jetzt wo alles zwischen uns geregelt ist, erspare ich mir weitere Diskussionen und Streitereien, dem ist aber anscheinend nicht so“,  und sie schilderte Vernita über was sie so erbost war.
 
„Ich wollte mich Rowan vorstellen, und nachdem ich gesehen hatte, dass sie noch einige Verletzungen hat, habe ich ihr meine Hilfe angeboten, und die blonde Schlampe hat nichts Besseres zu tun als mich von der Seite anzufliegen.“ Mit erhobener Stimme fügte sie fragend hinzu „Was soll der Scheiss? Was ist das für ein Idiotenhaufen? Mit den Leuten da unten wollt ihr gegen ein halbe Armee kämpfen? Dass ich nicht lache!“
 
Vorwurfsvoll fuhr sie fort „Anscheinend habt ihr es verabsäumt mich entsprechend vorzustellen und eure Gründe euren Gefährten darzulegen wieso ihr mich mitgenommen habt.….weil sie respektieren weder eure Entscheidung, noch akzeptieren sie mich auf irgendeine Weise, und ihr könnt mir beim Erbauer nicht vorwerfen dass ich mich da unten nicht gesittet benommen habe.“ „Ok, abgesehen von unserem kleinen Disput am ersten Tag“ sagte sie entschuldigend.
 
„Trotz meines eigensinnigen Handelns hinsichtlich meiner eigenen Interessen, hab ich euch bisher mehr genützt, als ich euch geschadet habe. Oder seht ihr das etwa anders“, fragte sie Vernita herausfordernd.
 
„Lasst mich jetzt bitte gehen, wenn ihr mich jetzt zwingt noch mal hinunter zu gehen passiert ein Unglück.  Oder lasst uns etwas sinnvolles machen, lasst uns gemeinsam ein Versteck suchen, aber ich will momentan hier nur raus, ich habe genug meiner Jahre in einem Kellergewölbe verbracht, doch da hatte ich wenigstens meine Ruhe….hier werde ich ja doch nur ständig denunziert.“
 
Des weiteren schlug sie Vernita vor „Gebt mir doch einfach den Ort und das Ziel bekannt, ich räume euch soviel Gegner weg, wie in meiner Macht steht, dann habt ihr es wenigstens leichter.“
 
Nachdem Neria etwas Dampf abgelassen hatte sprach sie mit ruhigerer Stimme weiter „Vernita ihr habt euch überschätzt und die anderen und mich unterschätzt, lasst mich bitte jetzt alleine, ich werde jetzt mein Pferd suchen und ich werde mich auf die Suche nach einem geeigneten Versteck machen. Ich kenne da knapp außerhalb der Stadt in der Nähe des Gesindeviertels ein Waldstück, wo mitten im Dickicht ein kleines Haus steht. Dort hab ich mich wie ich klein war des Öfteren zurückgezogen. Wenn ihr nicht anders könnt, dann begleitet mich halt, aber da runter gehe ich jetzt sicher nicht.

#1413
viento2

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Rowan stöhnte genervt auf als die Elfe an ihr vorbei stürmte. Ärgerlich legte sie ihre Rüstung zur Seite und folgte Vernita mit schlurfenden Schritten. Nur mit ihrem Hemd bekleidet verließ sie das Versteck und sah Neria und die Elfe auf dem oberen Treppenabsatz stehen. Die Magierin war immer noch sehr aufgebracht und redete auf Vernita ein.

Rowans Haare stellten sich kurzfristig auf bei der „blonden Schlampe“ doch sie schluckte den aufkommenden Ärger hinunter. Sie trat leise hinter die beiden und wartete, bis Nerias Redefluss geendet hatte. Dann räusperte sie sich.

„Ihr könnt nicht einfach am hellen Tag auf die Straße laufen und denken, dass ihr davon kommt. Im schlimmsten Fall werdet ihr uns alle verraten. Leider wird euch nichts anderes übrig bleiben, als mit uns hier zu warten. Zumindest bis es Nacht ist.“

Sie blickte der Angesprochenen in die Augen.

„Glaubt mir, ihr seid nicht die einzige, die es in diesem Keller nicht mehr aushält.“

Sie trat noch eine Stufe höher und stellte sich neben die Elfe. Ihre nackten Arme und Beine waren mit einer Gänsehaut überzogen, die Füße eiskalt auf dem steinigen Untergrund.

„Ihr solltet vorher etwas nachdenken, bevor ihr Anschuldigungen gegen andere aussprecht. Ihr kommt zu einem unpassenden Zeitpunkt in unser Versteck gestürmt, macht einen Aufstand, wendet verbotene Magie an und habt einen ganzen Kader Templer auf den Fersen.“

Rowan stemmt die Arme in die Hüften.

„Ich kenne euch nicht. Ich weiß nichts über euch. Ich kann nur über das urteilen, was ich bisher von euch mitbekommen habe. Erwartet ihr allen Ernstes von mir, dass ich euch vertraue? Dass ich euch wohlgesonnen bin und euch mit offenen Armen empfange?“

Sie musste sich beherrschen, die richtigen Worte zu finden und ihren Ärger zu unterdrücken. War diese Frau bisher blind durch die Welt gelaufen? Nicht jeder war so offen und vertrauensseelig wie es zum Beispiel Lea war. Wie konnte sie erwarten, dass sie als Fremde, noch dazu als abtrünnige Magierin von einer Gruppe, die auf der Flucht war, freundlich in Empfang genommen wurde?

„Ihr solltet wieder hinunter zu uns kommen. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Sonne untergeht. Bis dahin können wir uns überlegen, was wir in Bezug auf das neue Versteck unternehmen werden.“

Rowan wandte sich um und ihr Blick suchte den der Elfe. Sie hatte bisher geschwiegen und Rowan war sich nicht sicher, wie sie reagieren würde. Es lag ihr fern, einen Streit mit Vernita anzufangen, dazu waren sie mittlerweile zu sehr aufeinander angewiesen.

#1414
Doomheart43

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Neria hatte ihren Wortschwall gerade beendet, als sie zusammenzuckte, wie Rowan plötzlich hinter hier zu sprechen begann, da ihr entgangen war, dass Rowan leise die Treppen heraufgepirscht war. Vernita schien noch nicht wirklich munter zu sein, da sie irgendwie fassungslos gerade nach den passenden Worten suchte.
Bevor Vernita etwas sagen konnte ging sie auf Rowans Worte ein.
 
„Glaubt ihr wirklich dass ihr das Recht dazu habt über meine Fähigkeiten zu urteilen? Was kümmert euch in eurer Situation ob meine Magie verboten ist oder nicht? Habt ihr denn nicht alle selber genug Dreck am Stecken? Wie kommt ihr überhaupt dazu zu behaupten ich wäre in euer Versteck gestürmt?“, dabei sah Neria Vernita, die sich immer noch nicht ins Streitgespräch einmischte, eindringlich an.
 
Dann wandte sie sich wieder Rowan zu, und fuhr erbost fort „Verdammt noch mal, ich erwartete nicht von euch mit offenen Armen empfangen zu werden ebenso wenig dass ihr mir sofort vertraut, aber wenn ich mich euch vorstelle und freundlich meine Hilfe anbiete, was veranlasst euch dann zu so einem feindseligen Verhalten? Es hätte doch wohl auch gereicht meine Hilfe dankend abzulehnen, und zu sagen dass ihr gerade beschäftigt seid, als mich gleich vor den Kopf zu stoßen oder? Es gibt da ein Sprichwort. -Wie man in den Wald ruft so hallt es wider- also wundert euch dann nicht, dass ich, nachdem mir das die letzten Tage schon des Öfteren passiert ist, komplett auszucke.“
 
„Und glaubt mir es ist nicht der Keller den ich nicht mehr aushalte. Des Weiteren ist mir absolut schleierhaft welche Anschuldigungen ihr im Keller von mir hören musstet…soll das eine Ausrede für eure Arroganz sein?
 
Neria musterte Rowan, die lediglich mit einem leichten Hemd bekleidet vor Kälte zitterte, und fuhr nachdenklich fort. „Es ist mir allerdings absolut schleierhaft, was euch dazu bewegt hat, in diesem Aufzug hier rauszukommen.  Aber wenn ihr schon so leicht bekleidet hier steht werde ich euch was zeigen“ und Neria drückte einen ihrer Finger mit einer schnellen Handbewegung gegen Rowans Verletzung am Rücken.

Rowan entkam zwar kein Laut, aber sie verzerrte ihre Miene schmerzerfüllt. „Tut weh nicht?“, dabei betrachtete sie ihren Finger, der rot von Rowans Blut war, und frage Rowan mit ein wenig Sarkasmus in ihrer Stimme „Und? .. Ihr wisst nicht zufällig wieso eure Wunde noch blutet hm? und erklärte ihr „Entweder war das Ding das euch da hinten erwischt hat komplett verdreckt oder rostig, das gibt jedenfalls eine nette Entzündung.“ Seufzend wandte sie sich wieder Vernita zu „Vernita hat es euch die Sprache verschlagen?, so sagt doch etwas!“

#1415
Kaysallie

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Einige erboste Tonlagen rissen Miandra aus ihrem ruhigen jedoch nicht traumlosen Schlaf. Im ersten Moment fühlte sie sich ihrer Zeit zurück versetzt und glaubte sie wäre in ihrem ehemaligen Zimmer, welches sie sich mit ihren Bruder teilen musste, und würde ihre Mutter im Streit mit ihrem Vater hören, erkannte jedoch nur einen Herzschlag später, dass es sich um andere Stimmen handelte, und realisierte erneut die letzten Jahre und Wochen, sowie wo sie sich gerade befand.

Gerade als sie sich aufrichtete konnte sie noch erkennen wie Rowan hinter der Geheimtür verschwand. Miandra fühlte sich nicht gestört durch den Lärm, welchen die Anderen scheinbar gerade verursacht hatten, sondern war sogar ein wenig froh darüber, da sie nicht vor hatte so lange zu schlafen. Noch ein wenig verschlafen blickte sie sich gähnend um, und sah sofort welche drei Personen fehlten. Scheinbar gab es mal wieder Probleme mit der Magierin, ging ihr nur durch den Kopf, doch worum genau es ging interessierte sie nicht weiter.

Nachdem sie sich ausgiebig gestreckt hatte, stand sie von der Schlafmatte auf und begab sich zu dem Wasserfass, welches inzwischen halbleer war, um sich das Gesicht zu waschen, sowie um etwas zu trinken. Anschließend durchforstete sie die Vorräte und musste feststellen, dass auch diese bereits zu Neige gingen, da sie außer ein wenig Trockenfleisch und hartem Brot, sowie ein paar Äpfeln - die man bereits eher als getrocknet als frisch werten konnte - kaum noch etwas Essbares fand. Bestückt mit diesen Resten begab sie sich zu einem der Tische, legte die Sachen dort ab, setzte sich auf einen der Stühle und begann eher widerwillig damit an einem Brotlaib zu nagen.

Modifié par Kaysallie, 03 décembre 2010 - 01:00 .


#1416
viento2

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Rowan war für einen Moment fassungslos. Was erdreistete sich diese Frau eigentlich?

Mit einer blitzschnellen Bewegung hatte sie Neria am Hals gepackt und drückte sie gegen die Seitenwand der Treppe. Ihr Gesicht brachte sie direkt an deren Seite und zischte ihr böse ins Ohr.

"Wagt es ja nie wieder, Hand an mich zu legen! Ich warne euch. Ihr solltet Vernita mal fragen, wie wir uns kennen gelernt haben. Dann werdet ihr merken, dass ich gerade sehr freundlich zu euch war. Und lasst euch gesagt sein: Sie ist der einzige Grund, wieso ich mir überhaupt die Mühe gemacht habe, mich mit euch auszusprechen. Ihr interessiert mich einen Scheißdreck!"

Sie ließ die Frau unsanft wieder los und ging an Vernita vorbei die Treppe wieder hinunter. Der Gesichtsausdruck der Elfe sprach Bände, doch Rowan sah sich in dieser Sache im Recht. Wer so arrogant und uneinsichtig wie Neria war, hatte es nicht anders verdient. Im Gehen drehte sie sich noch einmal um.

"Und wenn ihr anzügliche Bemerkungen über meine Beine als freundlich erachtet, dann solltet ihr eure eigenen Manieren noch einmal überdenken"

Sie betrat das Versteck wieder und begab sich zurück zu ihrer Liege. Miandra war mittlerweile erwacht und kaute missmutig an einem Stück Brot herum. Rowan beachtete sie nicht, genauso wie die Schwarzhaarige sie ebenfalls ignorierte, und machte sich wieder an ihrer Lederrüstung zu schaffen.

#1417
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Bevor Vernita auf Nerias Redeschwall hätte antworten können, war schon Rowan hinter die Elfe getreten und fing an mit der Magierin zu streiten. Die beiden zogen sich an Kleinigkeiten hoch und beschimpften sich gegenseitig wie zwei schlecht erzogene Gören, was Vernita sehr wütend machte und ihren Eindruck verstärkte, dass sie es hier mit einem Haufen Kleinkindern anstatt mit ausgewachsenen Frauen zu tun hatte. Aber irgendwie erinnerte sie das Ganze auch an ein Erlebnis aus ihrer Kindheit.
 
Sie sah für einen Augenblick ihre Eltern vor ihrem geistigen Auge, die sich über Kleinigkeiten stritten. Die Elfe nahm Rowan und Neria nur noch am Rande wahr, während sie an diesen Tag ihrer Kindheit zurückdachte. Ihre Eltern standen in der Küche und debattierten über das Essen, während sie selbst auf dem Boden hockte und spielte.
 
Ihr Vater warf ihrer Mutter vor, für die Zutaten des heutigen Mittagessens zuviel Geld ausgegeben zu haben, woraufhin diese meinte, dass es doch Vernitas Geburtstag wäre, und sie ihrer Tochter etwas besonderes bieten wollte, wenn sie doch sonst nichts hatte. Ihr Vater meinte daraufhin, dass sie sich das nicht leisten könnten, woraufhin ihre Mutter anfing zu weinen. Dann ergab ein Wort das andere, und die beiden stritten sich immer heftiger, bis es Vernita zu bunt wurde.
 
„Hört endlich auf mit Eurem Gezeter, davon wird man ja ganz krank im Kopf!“ fuhr die Kleine ihre Eltern an, während sie diese böse anstierte. „Habt ihr nichts besseres zu tun, als euch an meinem Geburtstag um solche Kleinigkeiten zu streiten?“
 
Vernita war zu diesem Zeitpunkt gerade mal neun Jahre alt gewesen. Dementsprechend überrascht waren auch ihre Eltern über deren Ausbruch, vor allem, weil sie sich bis zu diesem Tag noch nie gegen ihre Eltern erhoben hatte. Fassungslos starrten die beiden das kleine Mädchen an, welches wütend und traurig zugleich war. Sie konnten deutlich die Tränen in Vernitas Augen sehen, die sich dort langsam bildeten, und ihnen wurde klar, wie dumm sie sich doch soeben verhalten hatten. Sie fielen sich in die Arme und baten einander um Verzeihung, wobei sie beiden losschluchzten.
 
Als die Elfe wieder in die Realität zurückkehrte, war Rowan schon wieder auf dem Weg nach unten. Und Wut kam in Vernita hoch. Wut über ihre Gefährten und deren kindisches Verhalten. Sie brauchte einen Moment, um sich all das bewusst zu machen, worüber die beiden gerade gestritten hatten, bevor sie diesem Gefühl nachgab und sich ihrem Ärger Luft verschaffte.
 
„Was zieht Ihr beiden hier eigentlich für eine Nummer ab? Haltet Ihr das hier für ein Kinderfest, oder was?“ fuhr sie die Magierin an, wobei sie diese am Kragen packte. „Ihr wollt da draußen nach einem Versteck suchen? Am helllichten Tag? Und dann auch noch außerhalb der Stadt? Was sollen wir da? Wir haben hier etwas zu erledigen und nicht da draußen in der Wildnis? Ein Versteck außerhalb der Stadtmauern ist völlig unbrauchbar, solange wir hier noch etwas zu erledigen haben! Die Gefahr entdeckt zu werden, während wir in Denerim Ein- und Ausgehen ist viel zu groß. Und Eure Idee mit der Zielvorgabe ist genauso schwachsinnig. Was denkt Ihr, hat uns in diese Situation gebracht? Warum hocken wir wohl in diesem Kellerloch und werden von bezahlten Killern gejagt? Alles eine Folge von unüberlegten Handlungen! Fragt Azoth, der kann Euch mehr darüber erzählen!“
 
Die Elfe ließ Neria wieder los, starrte sie aber immer noch wutentbrannt in die Augen. „Und Ihr habt nichts besseres zu tun, als Euch mit Rowan über nichts und wieder nichts zu streiten und dann beleidigt in Euer eigenes Verderben zu rennen. Wenn Ihr unbedingt sterben wollt, dann sagt es mir, und ich beende Euer Leben kurz und schmerzlos. Dann erspart Ihr Euch wenigstens die Qualen der Folter! Wenn Ihr allerdings leben wollt, dann bewegt Euren Arsch wieder in diesen Keller und tut, was ich Euch sage! Seit ich vor Jahren zu einem Grauen Wächter geworden bin, kämpfe ich permanent und meistens gegen jede Chance. Der einzige Grund, warum ich noch lebe ist der, dass ich Diskussionen wie eben diese hier im Keim ersticke! Und aus diesem Grund werde ich diesen hirnrissigen Disput jetzt beenden! Ein für allemal! Ich erwarte weder Euer Verständnis noch Eure Freundschaft! Und Eure kindischen Streiterein mit den anderen Gruppenmitgliedern interessieren mich ebenso wenig! Alles, was ich erwarte ist Euren Gehorsam! Nicht mehr und nicht weniger! Außer Ihr denkt, dass Ihr als Anführerin besser geeignet wäret als ich, doch das müsstet Ihr mir erst noch beweisen! Bisher habe ich von Euren Führungsqualitäten noch nichts zu Gesicht bekommen!“
 
Vernita stemmte herausfordernd ihre Händen in die Hüften, während sie weiterredete. „Habt Ihr dazu noch irgendetwas zu sagen, oder können wir jetzt wieder nach unten gehen? Ich habe dort noch mit einer gewissen blondhaarigen Frau ein Hühnchen zu rupfen, und würde sie nur ungern warten lassen!“
 
Die letzten Worte der Elfe strotzten geradezu vor Sarkasmus.
 

#1418
SickOfItAll

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Lydia sah auf . Erst stürmte Neria , dann Rowan und schlieslich Vernita nach draußen . Die Neugierde packte sie , also raffte sie sich ebenfalls auf und tapste verschlafen an Rowan vorbei nach draußen .



Vernita stand vor Neria und tobte . Es war alles wie immer . Vernita spielte ssich schonwieder als Herrscherin über alles und jeden auf , doch das sie Neria ihrer Gefühle wegen verunglimpfte und beschimpfte ging ein wenig zu weit .



" Der einzige Grund warum ihr noch lebt ist weil euch noch keiner den Schädel eindeschlagen hat ... bedauerlich . Sagt , geht es euch noch ganz knusper ?! Ihr beschimpft Neria , weil sie Gefühle zeigt ?! Nur weil euch die Arroganz und Kaltherzigkeit aus den Ohren läuft ? Eure Eltern haben euch wohl nicht gezeigt das Gefühle normal sind und das es mehr als Wut und Hass gibt ! Euch sollte jemand den Kopf waschen , aber gnadenlos ! "



Sie blickte Vernita in ihre kalten verspottenden Augen . " Ihr und eure Arroganz , ich hoffe für euch ,das sie euch einmal auf sehr widerwertige Weise das Genick bricht ! Ich hätte nicht schlechte Lust euch hier und jetzt zum Duell herauszufordern . Ohne Waffen . Wer zuerst zu Boden geht verliert ! Euch sollte man Manieren beibringen , einmal zeigen , das man auch Freundlich zu andern sein kann und manchmal auch muss ! "



Sie blickte zwischen Neria und Vernita hin und her und erwartete eine Verspottung seitens Vernita . " Arroganz in Person ! Müsst ihr alles und Jeden verspotten , schlechtreden und beim kleinsten Aufmucken erschlagen ? "

#1419
Guest_Juleiila_*

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Azoth lag noch immer auf der Matte. Der Schlaf war erholsam, auch wenn er noch immer nicht richtig wusste, welcher Tag und welche Uhrzeit es war. So ging es ihm doch recht gut. Er stand auf und zog sich was über.

"Guten Morgen."

Er bemerkte das nicht alle hier waren, doch er konnte laute Stimmen vernehmen, die eindeutig vor der Geheimtür waren. Er runzelte die Stirn, denn Vernita konnte er schon hören. War ja auch klar, was sonst. Aber auch Lydia konnte er hören. Das bereitete ihm eher Sorgen.

So ging er hinauf, durch die Tür, und schaute die drei Frauen an.

"Was ist denn hier schon wieder los?"

#1420
Doomheart43

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Nachdem sie Rowan am Hals gepackt hatte, und ihr weitere Nettigkeiten an den Kopf geworfen hatte, war Rowan auch schon wieder so schnell im Keller verschwunden, wie sie aufgetaucht war. Neria kochte innerlich vor Wut, diese Schlampe hatte weit mehr als nur ihren Stolz verletzt, und das sollte sie nun büßen. Doch gerade als Neria ihr mordlüstern nachstürzen wollte, wurde sie von Vernita am Kragen zurückgerissen.
 
Sie entpuppte sich sogleich als jene Vernita, die sie kennen gelernt hatte. Neria hatte schon daran gezweifelt, da sie verdächtig lange während des Disputes mit Rowan geschwiegen hatte, doch anscheinend nur um ihren eigenen Redefluss zu nähren.
 
Neria hörte nur widerwillig ihren Worten zu. Einiges davon Drang nur in Wortfetzen an ihr Ohr, da ihr der Hass, der sich in ihr aufgestaut hatte, die Sinne raubte. Dennoch ließ sie Vernita zu ende sprechen, die sie schließlich sogar losließ, wie sie ihre Hände in die Hüften stemmte.
 
Neria war einen kurzen Moment versucht doch noch Rowan in den Keller folgen, und sah abschätzend zur Kellertür, ob es ihr gelingen würde die Kellertür zu erreichen, bevor sie Vernita zurückhalten konnte, ohne dass sie Vernita nun lähmen müsste. Gerade in diesem Augenblick kam Lydia aus dem Keller, und beschimpfte Vernita wüst. Sie tat noch mehr als das, sie stellte sich auf Nerias Seite und verteidigte sie und ihr handeln.
 
Neria war so berührt und beeindruckt von dem Auftritt des Mädchens, dass sie halbwegs wieder zur ihrer Räson fand. Noch nie hatte sich jemand sosehr für sie eingesetzt, dachte sie wehmütig und wenn sie jetzt ginge würde sie Lydia in Stich lassen, sie würde sie Vernitas Wut überlassen. Da sie das nicht übers Herz brachte, wandte sie sich seufzend Vernita zu und entgegnete ihr mit leicht vor Wut bebender Stimme.
 
„Vernita, ihr kennt mich mittlerweile gut genug, um zu wissen, dass ich obwohl ich mich verändert habe, sich eines bei mir nicht verändert hat, und das ist mein Stolz. Verletzter Stolz führt bei mir immer noch zu Wut, und Wut führt bei mir zu Hass, und Hass mach mich wieder zu der die ich war. Ich kann mir schwer vorstellen, dass ihr die Neria wieder haben wollt, die ihr kennen gelernt habt, weil das würde das Vertrauen, das wir untereinander mühsam aufgebaut haben, wieder zerstören.“
 
„Wir würden wieder dort stehen, wo wir schon einmal waren“, fügte sie bedauernd hinzu. „Deswegen liegt es mir fern, mich mit euch zu streiten. Ich wäre eine schlechte Führerin, erstens bin ich den Umgang mit Begleitern nicht gewöhnt, da ich immer alleine umhergezogen bin, und zweitens hätte ich die Hälfte von dem Haufen hier schon eigenhändig umgebracht. Da könnte ich mich gleich alleine den Kämpfen stellen, die auf uns zukommen“,
stellte sie nachdenklich fest.
 
„Azoth zu fragen wäre auch nicht gerade ratsam. Was dabei rauskommt, wenn ich mit jemanden reden will, habt ihr gerade am eigenen Leib erfahren, und ich habe die ständigen Abweisungen satt“, fuhr sie wütend fort.
 
Neria wusste, dass Vernita recht hatte, dass es eine hirnrissige Aktion wäre, bei Tageslicht hier rauszustolzieren, gerade wo die ganze Stadt wegen der sieben toten Templer in Aufruhr war, auch wenn sie es ihr nicht zugestehen wollte. Doch den Gedanken, das Versteck zu verlassen, hatte sie wegen Lydia sowieso schon aufgegeben. Doch wieder in den Keller zu gehen, nein, bei allem Respekt den sie Vernita entgegenbrachte, ein Ding der Unmöglichkeit.
 
Sie wollte noch ein wenig Zeit gewinnen und darüber nachdenken was sie zu tun gedachte, deshalb sprach sie schnell weiter.
 
„Das Haus in dem Dickicht liegt zwar außerhalb der Stadt, aber wer sagt euch, dass wir dafür die Stadttore passieren müssen?“, und sie beschrieb Vernita den genauen Standpunkt von einem beschädigten Mauerstück in der Stadtmauer, welches sich am ende eines verwinkelten Gassenwerks im Gesindeviertel befand. Es ist zwar schon etliche Monde her, aber vielleicht lohnt es sich wirklich, sich das einmal anzusehen“ beschloss sie ihre Ausführungen
 
Schlussendlich kam Neria doch zu dem Punkt der ihr überhaupt nicht behagte, sie musste Vernita auf die Frage antworten, ob sie ihr nun in den Keller folgen würde. Nerias Augen funkelten immer noch voller Kampfeslust und Hass, dennoch versuchte sie ihre Worte so gut es ging zu zügeln.
 
„Vernita, regelt mit Rowan was ihr zu regeln habt, ich komme vorerst nicht mit sonst passiert ein Unglück, dann lasse ich mich von euch nicht mehr zurückhalten“ bestätigte sie noch einmal ihre Bedenken.
 
„Ich verspreche euch hier zu bleiben, wenn sie einsichtig ist und bereit ist den Disput zu beenden, dann werde ich über meinen Schatten springen und es auch sein. Sollte sie nicht so denken,  dann schickt sie raus, dann werden wir es hier und jetzt auf andere Weise beenden“, sagte sie kämpferisch.  „Dann soll sie ihren Hund gleich mitnehmen, ich hab keinen Bock mir in der Nacht die Kehle aufschlitzen zu lassen, nur weil er an ihr hängt“ fügte sie entschlossen hinzu.
 
„Geht jetzt Vernita, ich bleibe mit Lydia hier, und unterlasst es in eurem Interesse, euch an ihr zu vergreifen. Sie nahm Lydia schützend in den Arm, setzte sich mit ihr auf eine der Kellerstufen, und betrachtete argwöhnisch den Mann, der soeben durch die Kellertür gekommen war.
 

Modifié par Doomheart43, 04 décembre 2010 - 05:46 .


#1421
Aliens Crew

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„Ich w erde diese Sache mit Rowan klären. Auf die eine oder andere Weise“, entgegnete Vernita fest. „Darauf könnt Ihr Euch verlassen. Ich werde sie auch dazu bringen, dass sie sich von Euch heilen lässt. Nur Euren Stolz solltet Ihr ablegen, und zwar rasch. Wenn wir gemeinsam in den Kampf ziehen, dann wird er Euch nur im Weg sein. Da zählen dann nur meine Befehle, denen Ihr zu folgen habt. Zumindest wenn Ihr wollt, dass wir siegreich sind und nicht kläglich scheitern. Und was Euer Versteck angeht...diese Stadt wurde während der Verderbnis zerstört und danach wieder aufgebaut. Daher ist es unwahrscheinlich, dass dieses Loch in der Mauer, von dem Ihr gesprochen habt, noch existiert. Trotzdem werden wir das in der kommenden Nacht überprüfen. So, und nun werde ich mal ein ernstes Wörtchen mit unserer guten Rowan sprechen.“
 
Die Elfe wollte sich gerade abwenden, doch zuvor wandte sie sich noch mit einem hämischen Grinsen auf den Lippen an Lydia. „Und du solltest damit aufhören, mich ständig herausfordern zu wollen, Kleine. Ich könnte das irgendwann mal ernst nehmen, und dann kann dich nicht einmal deine Freundin hier vor mir schützen. Merk dir das, du kleine, freche Göre.“
 
Dann drehte sich Vernita um und ging die Treppe hinunter, wo sie auf Azoth traf, welchen sie dreckig angrinste. „Na, mein übereifriger Freund. Eure kleine Ziehtochter scheint mich nicht sonderlich zu mögen. Vielleicht erklärt Ihr der Kleinen mal, wem wir es zu verdanken haben, dass wir in diesem Kellerloch hausen müssen. Ich vermute mal, dass hat sie noch nicht ganz kapiert.“
 
Nach ihren Worten ließ sie den Elf einfach stehen und verschwand im Versteck der Gruppe. Sie ging gleich zu Rowan hinüber, die wieder vor ihrer Liege hockte und ihre Lederrüstung ausbesserte. Vernitas Gesicht nahm einen harten Ausdruck an, als sie das Wort an die Frau richtete.
 
„Was habt Ihr Euch eigentlich dabei gedacht, als Ihr diesen Streit mit Neria vom Zaun gebrochen habt?“ fauchte die Elfe ihr Gegenüber an. „Habt Ihr nichts besseres zu tun, als diese kindischen Zänkereien? Ich hatte wirklich mehr von Euch erwartet! Hebt Euch Eure Aggressionen gefälligst für unsere Gegner auf, verstanden? Außerdem will ich, dass Ihr Euch von Neria heilen lasst, damit Ihr für Euren Einsatz heute Nacht voll einsatzbereit seid! Ich weiß gar nicht, warum Ihr Euch so anstellt? Sie wäre schließlich nicht die erste magiebegabte Person, die Euch von Euren Wunden kuriert, nicht wahr? Also werdet Ihr jetzt da raus gehen, und diesen albernen Disput zwischen Euch beiden endgültig zu Grabe tragen! Wir haben nämlich keine Zeit für diese Kinderkacke, meint Ihr nicht auch? Ich hoffe, ich habe mich klar und deutlich ausgedrückt?!?“
 

#1422
Bellandyrs

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Lea hatte relativ tief geschlafen, bis sie die Worte Vernitas an Rowan hörte. Sie ließ ihre Augen geschlossen, vernahm aber jeden Satz. Leise seufzte sie auf. Mußte denn hier jeder mit jedem streiten? Konnte es nicht ein wenig friedlicher zugehen? Beinahe war sie froh, dass sie bald ins Kloster mußte.

Bei diesem Gedanken schnellte ihr Puls in die Höhe, und die Angst kam sofort wieder zurück. Sie würde den Zankereien hier für einige Zeit aus dem Weg gehen. Aber würde sie die Gefährten jemals wieder sehen?



Langsam schlug sie die Augen auf und rieb sich diese verschlafen, bevor sie sich ganz aufrichtete und zu Vernita und Rowan sah.

"Bitte", sagte sie leise. "Könnt Ihr nicht einmal in Frieden zusammen sein? Diese Streitereien am laufenden Band machen mich noch völlig fertig."

Und dabei fühlte sie sich wieder einmal hilflos und einsam. Aber das sagte sie nicht.

#1423
viento2

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Rowan stieß einen Seufzer aus, bevor sie ihre Rüstung erneut zur Seite legte und missmutig zu Vernita aufschaute.

„Ich werde mich nicht von dieser Blutmagiern heilen lassen. Ich weiß, dass ich nichts mehr daran ändern kann, dass sie uns begleiten wird, aber sie wird unter keinen Umständen noch einmal Hand an mich legen!“

Rowan kam auf die Beine und richtete sich auf, bis sie Aug und Aug mit der Elfe stand. Sie sah die Wut und den Zorn in den Augen ihres Gegenübers, doch sie senkte den Blick nicht.

„Ich habe versucht freundlich zu dieser Frau zu sein, das könnt ihr mir glauben. Ich habe mir auch ihre anzüglichen Bemerkungen und die 'blonde Schlampe' angehört ohne ihr den Hals umzudrehen. Und ich werde sie hier in dieser Gruppe akzeptieren. Aber erwartet von mir nicht, dass ich auch nur ein freundliches Wort über sie verlieren werde!“

Sie starrte der Elfe ein paar Atemzüge lang in die Augen, dann wurde ihr Blick weicher.

„Wie ihr euch sichern erinnern könnt, hatten wir beide zu Anfang erhebliche Probleme. Doch ich muss euch sagen, dass ihr euch als fähige Führerin erwiesen habt. Ihr habt euch meinen Respekt verdient und ich werde euch folgen und auf eurer Urteil vertrauen. Wenn es euer Wunsch ist, dann werde ich noch einmal das Gespräch mit Neria suchen, auch wenn ich nicht einsehe, was das im Moment bringen soll. Ich habe das Gefühl, dass sie gerade einem Pulverfass gleicht und es egal sein wird, welche Worte ich wähle.“

Erwartungsvoll schaute sie Vernita an.

#1424
SickOfItAll

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Vernita trieb es zu weit . Lydia platzte der Kragen , sie musste sich nicht von einer dahergelaufenen arroganten Möchtegerndespotin micht als Gör beschimpfen lassen . Gerade , als sie Vernita lehren wollte , das man sie durchaus ernst nehmen konnte , griff Neria nach ihrem Arem . Die zärtliche Berührung , die Wärme ihrer Hände , sie schienen einen kurzen moment die Zeit anzuhalten und Lydia zu beruhigen .

Sie lies sich in Nerias Arme fallen , schloss die Augen und genoss die Umarmung . Ein Schauer lief ihr den Rücken hinunter und die Nacken hährchen stellten sich auf . Sie kuschelte sich min Nerias Schoß und legte ihren Kopf gegen ihre Brust . Aus einem impuls von innen heraus jedoch blickte sie Neria in die Augen , legte ihre Hand auf nerias Hinterkopf , zog ihn zu sich heran und küsste sie lang und innig .

" Nein , lass es .... bitte . Nicht kämpfen , wenigstens nicht heute .. "

Modifié par SickOfItAll, 05 décembre 2010 - 08:38 .


#1425
Guest_Juleiila_*

Guest_Juleiila_*
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Starr und mit festem Blick starrte Azoth Vernita hinterher. Wenn er diesesmal nicht auf die Vernungft gehört hätte, wäre Vernitas Gesicht noch entstellter als es für ihn sowieso schon aussah. Die Hände hatte er zu Fäusten geballt. Von Ihr ließ er sich bestimmt nicht rum kommandiern. Klar, er war hier um zu helfen. Doch er war schon immer sein eigener Herr. Und hatte auch nicht vor es zu ändern.

Er blickte zu Lydia und Neria herab, die an der Treppe saßen. Dabei runzelte er die Stirn. Was lief den hier ? Lydia ... und die neue ? Hatte er gerade richtig gesehen, oder küssten sie sich ? Nochmal schaute er sich um, bevor er sich räusperte.

"Ich will sicher nicht stören. Aber ... was ist hier verdammt noch mal los? Und warum soll Lea in ein Kloster ? Und Lydia ... wer ist das hier überhaupt??" , meinte er komplett verwirrt, und setzte sich ebenfalls an die Treppe, allerdings weiter weg von den beiden.

Azoth merkte, das ihm einiges entging hier. Er bekam überhaupt nichts mehr mit, und es kam ihm vor, als würde er alle hier erst einmal kennen lernen. Obwohl er schon länger mit ihnen Unterwegs war.