„Um Frust abzubauen, würde ich das nicht nennen. Aber gut. Mal sehen was wir von einander lernen können.“, zwinkerte Lian Vernita zu.
Lian machte den ersten Schritt. Sie gingen näher auf einander zu, während nach rechts wie in einem Kreis gingen. Lian machte den ersten schlag, und Vernita parrierte perfekt. Sie drehten sich weiter im Kreis, und die Klingen kreuzten sich immer wieder. Als Vernita ausholte, und dabei fast beinahe zustach, sprang Lian nach hinten. Umso schneller schritt er wieder nach vorne, und verpasste Vernita einen Tritt in die Magengegend, so dass diese nach hinten auf den Rücken fiel.
Lian ging auf sie zu, und wollte ihr aufhelfen. Doch als er Vernita an der Hand packte, entstand so etwas wie eine Spannung. Man konnte rot gelbes Licht unter Lians Hand sehen, und brannte damit Vernitas Hand, das es dampfte. Er selbst hatte Schmerzen, als würde er eine brennende Kohle in seiner Hand zerdrücken. Schnell lies er nach einem kurzem schmerzhaften Schrei, Vernitas Hand los, und drückte sie mit seiner anderen Hand fest an seinen Bauch, um den Schmerz irgendwie zu unterdrücken.
Während er gebückt war fragte er. „Ist alles in Ordnung?“
Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
Guest_Juleiila_*
, juil. 21 2010 12:04
#176
Guest_Juleiila_*
Posté 31 juillet 2010 - 07:00
Guest_Juleiila_*
#177
Posté 31 juillet 2010 - 07:11
„Was war das denn, meine Junge?“ fragte Vernita erzürnt, während sie geschickt auf die Füße sprang. „Hat Hennrik Euch einen Blitz in den Arsch geschoben, oder benutzt Ihr etwa ein Kontaktgift? In diesem Fall müsst Ihr aber noch lernen damit umzugehen, um Euch nicht selbst zu verletzen. Außerdem sollte dies ein Übungskampf sein. Wenn Ihr ernst kämpfen wollt, dann nehme ich auch meine Gifte zur Hand.“
#178
Guest_Juleiila_*
Posté 31 juillet 2010 - 07:26
Guest_Juleiila_*
Lian presste sich seine Hand enger an den Körper, er roch, das sie verbrannt war, und musste schnell etwas unternehmen.
„Tut mir leid Vernita. Ich weiß was das war, fragt besser nicht. Ich habe kein Gift oder sonstiges benutzt!“
Während Lian zu seinem Platz ging, zog er sich den Handschuh ganz langsam, und behutsam aus. Er war komplett durchgeschmorrt, und das Leder klebte an seiner Hand, die verbrannt war, und höllische Brandwunden aufwies. „VERFLUCHT!“ schrie er, und schmiss seinen Handschuh auf seine Matte.
Dann kniete er sich darauf, und holte mit der anderen Hand, Salbe, Wasser, und verband aus seinem Rucksack. Zuerst kühlte er sie, in dem er das Wasser drüber schüttete. Er kniff die Augen zusammen, denn Schmerzfrei war es nicht gerade. Dann schmierte er etwas von der frischen Wundsalbe darauf, und verband sich die Hand.
Seufzend packte er das eine Schwert in die Rechte Hand. Das andere Schwert lies er am Platz liegen, denn seine linke Hand konnte er so nicht benutzen.
„Verbindet Euch lieber die Hand.“ meinte Lian.
„Tut mir leid Vernita. Ich weiß was das war, fragt besser nicht. Ich habe kein Gift oder sonstiges benutzt!“
Während Lian zu seinem Platz ging, zog er sich den Handschuh ganz langsam, und behutsam aus. Er war komplett durchgeschmorrt, und das Leder klebte an seiner Hand, die verbrannt war, und höllische Brandwunden aufwies. „VERFLUCHT!“ schrie er, und schmiss seinen Handschuh auf seine Matte.
Dann kniete er sich darauf, und holte mit der anderen Hand, Salbe, Wasser, und verband aus seinem Rucksack. Zuerst kühlte er sie, in dem er das Wasser drüber schüttete. Er kniff die Augen zusammen, denn Schmerzfrei war es nicht gerade. Dann schmierte er etwas von der frischen Wundsalbe darauf, und verband sich die Hand.
Seufzend packte er das eine Schwert in die Rechte Hand. Das andere Schwert lies er am Platz liegen, denn seine linke Hand konnte er so nicht benutzen.
„Verbindet Euch lieber die Hand.“ meinte Lian.
#179
Posté 31 juillet 2010 - 07:39
Vernita steckte ihre Schwerter weg, als Lian zu seiner Matte stürzte. Da auch ihre Hand etwas schmerzte, zog sie ihren Plattenhandschuh aus, und begutachtete sie genau in dem Dämmerlicht des Abends. Sie war etwas gerötet und juckte höllisch, aber sie hatte schon schlimmere Schmerzen erdulden müssen, so dass dies für sie nur ein Klacks war. Die meiste Hitze hatte ihre Rüstung abgefangen.
„Was war das denn sonst, wenn nicht ein Gift. Seid ihr etwa magiebegabt?“ sie ging ebenfalls zu ihrer Tasche und kramte ihre Brandsalbe daraus hervor, mit der sie ihre Hand einschmierte.
„Dann hättet Ihr keinen Feuerzauber auf mich wirken sollen, mein Kleiner“, grinste sie den Elf an. „Meine Rüstung ist magisch, müsst Ihr wissen. Sie bietet ein ziemlich guten Schutz gegen das Element Feuer. Wenn man von Zeit zu Zeit auch mal gegen Drachen kämpfen muss, ist das durchaus praktisch.“
„Was war das denn sonst, wenn nicht ein Gift. Seid ihr etwa magiebegabt?“ sie ging ebenfalls zu ihrer Tasche und kramte ihre Brandsalbe daraus hervor, mit der sie ihre Hand einschmierte.
„Dann hättet Ihr keinen Feuerzauber auf mich wirken sollen, mein Kleiner“, grinste sie den Elf an. „Meine Rüstung ist magisch, müsst Ihr wissen. Sie bietet ein ziemlich guten Schutz gegen das Element Feuer. Wenn man von Zeit zu Zeit auch mal gegen Drachen kämpfen muss, ist das durchaus praktisch.“
#180
Guest_Juleiila_*
Posté 31 juillet 2010 - 07:49
Guest_Juleiila_*
Lian seufzte und setzte sich auf seine Matte. Wie sollte er das erklären? Würden sie es überhaupt verstehen? Denn das alles, würde bestimmt, bisschen wirr auf die anderen wirken. So etwas ist nicht so einfach zu glauben.
„Eben nicht. Ich bin nicht Magie begabt. Das ist es ja.“ Lian seufzte wieder mals, und zog das Brustteil der Lederrüstung aus. Dann hob er sein Hemd, und deutete auf eine Narbe, die ein Millimeter unter seinem Herzen verlief.
„Ich stand dem Tode … so nah wie es nur sein kann. Ich weiß selbst nicht wie ich das überleben konnte. Verena hatte die Wunde geflickt.“ Oh nein, jetzt hatte er ihren Namen erwähnt. Egal dachte er sich, und erzählte weiter.
„Ich glaube, ich erlebte so etwas wie eine Todesbegegnung. Auf jeden fall, passieren seither sehr sehr komische Sachen. Ich kann nachts so klar sehen, wie andere meist Tagsüber. Manchmal bin ich schnell, so schnell wie andere nicht Laufen können. Manchmal passieren solche Sachen wie eben, und manchmal … Verliert man dadurch, wichtige Menschen aus seinem Leben.“
Lian zog sein Hemd wieder runter, und zog sich den Brustharnisch wieder an. Danach verstaute er den Kaputten Handschuh in seinem Rucksack. Den würde er reparieren lassen. Nun nahm er Schleifsteine zur Hand, und begann, seine Schwerter zu schärfen.
„Ich erwarte nicht, das Ihr es versteht, glaubt oder sonstiges. Sondern nur, das Ihr wisst, das ich keine Magie oder Gifte benutzte.“
„Eben nicht. Ich bin nicht Magie begabt. Das ist es ja.“ Lian seufzte wieder mals, und zog das Brustteil der Lederrüstung aus. Dann hob er sein Hemd, und deutete auf eine Narbe, die ein Millimeter unter seinem Herzen verlief.
„Ich stand dem Tode … so nah wie es nur sein kann. Ich weiß selbst nicht wie ich das überleben konnte. Verena hatte die Wunde geflickt.“ Oh nein, jetzt hatte er ihren Namen erwähnt. Egal dachte er sich, und erzählte weiter.
„Ich glaube, ich erlebte so etwas wie eine Todesbegegnung. Auf jeden fall, passieren seither sehr sehr komische Sachen. Ich kann nachts so klar sehen, wie andere meist Tagsüber. Manchmal bin ich schnell, so schnell wie andere nicht Laufen können. Manchmal passieren solche Sachen wie eben, und manchmal … Verliert man dadurch, wichtige Menschen aus seinem Leben.“
Lian zog sein Hemd wieder runter, und zog sich den Brustharnisch wieder an. Danach verstaute er den Kaputten Handschuh in seinem Rucksack. Den würde er reparieren lassen. Nun nahm er Schleifsteine zur Hand, und begann, seine Schwerter zu schärfen.
„Ich erwarte nicht, das Ihr es versteht, glaubt oder sonstiges. Sondern nur, das Ihr wisst, das ich keine Magie oder Gifte benutzte.“
#181
Posté 31 juillet 2010 - 08:08
„Dann haltet Euch in Zukunft von mir fern, Feuerjunge“, bemerkte Vernita ernst. „Ich habe schon genug Narben, ich brauche nicht auch noch welche durch Eure eigenartigen Fähigkeiten.“
Die Elfe wartete einen Moment, bis die Salbe ganz in ihre Haut eingezogen war, bevor sie ihren Handschuh wieder überzog. „Und versucht in Denerim nicht den halben Ort in Brand zu stecken, wenn wir dort sind. Diskretion ist unser Motto, nicht rohe Gewalt. Denkt daran.“
Sie überlegte kurz, was Lian vorhin erzählt hatte. Er erwähnte eine Frau mit Namen Verena.
„Und habt Ihr das auch Eurer Verena angetan? Sie mit Euren Feuerhänden abgefackelt?“ Vernitas Stimme klang bei ihren Worten sehr ironisch.
Die Elfe wartete einen Moment, bis die Salbe ganz in ihre Haut eingezogen war, bevor sie ihren Handschuh wieder überzog. „Und versucht in Denerim nicht den halben Ort in Brand zu stecken, wenn wir dort sind. Diskretion ist unser Motto, nicht rohe Gewalt. Denkt daran.“
Sie überlegte kurz, was Lian vorhin erzählt hatte. Er erwähnte eine Frau mit Namen Verena.
„Und habt Ihr das auch Eurer Verena angetan? Sie mit Euren Feuerhänden abgefackelt?“ Vernitas Stimme klang bei ihren Worten sehr ironisch.
#182
Guest_Juleiila_*
Posté 31 juillet 2010 - 08:14
Guest_Juleiila_*
Lian versuchte sich auf diese Frage nichts anmerken zu lassen, daher blieb er ganz kühl.
„Es geht nicht nur um Feuer. Verena … sie. Hm. Ich habe sie unbewusst in die Luft gesteuert durch meine Gedanken, und sie flog Rückwärts auf spitze Pfeile, die mit der spitze nach Oben aus dem Boden herausragten. Sie wurde von aufgespießt. Von ihrem Oberkörper war nicht mehr viel übrig ….. „
Dann holte er sich wieder etwas Fleisch aus seinem Rucksack. Das hatte er auf der Reise wieder gejagt, und selbst gewürzt. Er nahm sich wieder einen Stock, spitzte ihn mit seinem Dolch und steckte das Fleisch darauf, was er dann ins Feuer hielt, und goldbraun grillte.
„Genug gefragt?“
„Es geht nicht nur um Feuer. Verena … sie. Hm. Ich habe sie unbewusst in die Luft gesteuert durch meine Gedanken, und sie flog Rückwärts auf spitze Pfeile, die mit der spitze nach Oben aus dem Boden herausragten. Sie wurde von aufgespießt. Von ihrem Oberkörper war nicht mehr viel übrig ….. „
Dann holte er sich wieder etwas Fleisch aus seinem Rucksack. Das hatte er auf der Reise wieder gejagt, und selbst gewürzt. Er nahm sich wieder einen Stock, spitzte ihn mit seinem Dolch und steckte das Fleisch darauf, was er dann ins Feuer hielt, und goldbraun grillte.
„Genug gefragt?“
#183
Posté 31 juillet 2010 - 08:21
„Doch, das ist alles, was ich wissen wollte, Lian“, erwiderte Vernita leise und mit einem gefährlichen Unterton. „Und eines solltet Ihr Euch merken, mein Freund. Solltet Ihr mich noch einmal nur einziges Mal berühren, so werde ich Euch töten. Ich hoffe, ich habe mich klar verständlich ausgedrückt, mein Junge.“
#184
Guest_Juleiila_*
Posté 31 juillet 2010 - 08:23
Guest_Juleiila_*
„Ihr könnt mich nicht töten.“ lachte er düster. „Dennoch, ich werde Euch nicht mehr anfassen. Wie Ihr wollt. Selbst wenn Ihr dem Tode nah stehen solltet.“ meinte er, und begann sein Stück Fleisch zu essen. Dannach holte er den Wasserschlauch heraus, und trank etwas daraus.
#185
Posté 31 juillet 2010 - 08:40
Miandra beobachtete misstrauisch den Kampf, welcher jedoch schnell endete. Eine Begegnung mit dem Tod, die unkontrollierbare, und dadurch nicht gerade hilfreiche Fähigkeiten zum Vorschein bringt. Irgendwie wurde ihr der Elf immer unheimlicher. Nicht, dass sie seine Handlungsweisen nicht verstand, nun hatte er auch noch anomale Fähigkeiten. Und damit tötete er. Er konnte in der Nacht so sehen wie am Tag? Was hatte der Erbauer nur mit ihm geplant …
Irgendwie schauderte ihr bei dem Gedanken, und sie schloss die Knöpfe ihres Umhangs. Magier waren ihr schon ein Rätsel, doch das hier war schlimmer als jede Blutmagie!
„Wie oft, und in welchen Momenten tritt es ein?“, fragte sie kühl, nachdem sie sich lange eine Meinung gebildet hatte, „Es muss doch irgendeine Verbindung über Eure Gefühle damit geben, wodurch ihr es kontrollieren könntet?“
Irgendwie schauderte ihr bei dem Gedanken, und sie schloss die Knöpfe ihres Umhangs. Magier waren ihr schon ein Rätsel, doch das hier war schlimmer als jede Blutmagie!
„Wie oft, und in welchen Momenten tritt es ein?“, fragte sie kühl, nachdem sie sich lange eine Meinung gebildet hatte, „Es muss doch irgendeine Verbindung über Eure Gefühle damit geben, wodurch ihr es kontrollieren könntet?“
Modifié par Kaysallie, 31 juillet 2010 - 08:43 .
#186
Guest_Juleiila_*
Posté 31 juillet 2010 - 08:44
Guest_Juleiila_*
Lian drehte seinen Kopf zu Miandra, die anscheinend Angst hatte, und sehr erstaunt über Lian war. Doch er selbst, fand keine Erklärung. Also wie sollte er es Ihr erklären?
„Nun ja, Als ich so schnell war, ging es um Eure Tochter. Hier bei Vernita, ich weiß es nicht. Und bei Verena … ich hatte etwas verweigert und es gab Streit. Doch für Ihren Tod konnte ich nichts. Sie wollte, das ich eine unschuldige Frau töte. Alle Beweise, standen dafür, das sie Unschuldig war. Dennoch wollte sie ihren Tod. Ich weiß nicht, diese Frau war einige Zeit mit uns Unterwegs. Ich selbst, führte eine Beziehung mit Verena.“
Lian schmiss den Stock ins Feuer und wurde langsam etwas sauer.
„Was soll diese ganze Fragerei?? Ihr wisst doch schon alles, was es zu wissen gibt!!!“
„Nun ja, Als ich so schnell war, ging es um Eure Tochter. Hier bei Vernita, ich weiß es nicht. Und bei Verena … ich hatte etwas verweigert und es gab Streit. Doch für Ihren Tod konnte ich nichts. Sie wollte, das ich eine unschuldige Frau töte. Alle Beweise, standen dafür, das sie Unschuldig war. Dennoch wollte sie ihren Tod. Ich weiß nicht, diese Frau war einige Zeit mit uns Unterwegs. Ich selbst, führte eine Beziehung mit Verena.“
Lian schmiss den Stock ins Feuer und wurde langsam etwas sauer.
„Was soll diese ganze Fragerei?? Ihr wisst doch schon alles, was es zu wissen gibt!!!“
#187
Posté 31 juillet 2010 - 08:54
Miandra zuckte kurz zusammen als er mit erzürntem Ton den Stock ins Feuer warf, und sah ihn nachdenklich mit ihren blauen Augen an.
„Es scheint wohl so, doch Ihr wisst gar nichts.“, sagte sie melancholisch.
Anschließend wandte sie den Blick ab, und setzte sich ans andere Ende des Feuers. Sie wollte nicht neben einen wütenden Mann sitzen, der scheinbar auch noch übernatürliche Fähigkeiten hatte, die genau in solchen Momenten zum Vorschein kamen, wie es gerade eben der Fall sein konnte.
Dort begann sie schweigend an etwas Brot zu kauen, und blickte ins Feuer.
„Es scheint wohl so, doch Ihr wisst gar nichts.“, sagte sie melancholisch.
Anschließend wandte sie den Blick ab, und setzte sich ans andere Ende des Feuers. Sie wollte nicht neben einen wütenden Mann sitzen, der scheinbar auch noch übernatürliche Fähigkeiten hatte, die genau in solchen Momenten zum Vorschein kamen, wie es gerade eben der Fall sein konnte.
Dort begann sie schweigend an etwas Brot zu kauen, und blickte ins Feuer.
#188
Guest_Juleiila_*
Posté 31 juillet 2010 - 09:04
Guest_Juleiila_*
Lians Blick folgte Miandra, als sie sich von ihm wegsetzte. Er wollte ihr keinesfalls Angst machen, sie schockieren oder verletzten. Doch anscheinend mussten die letzten Infos auch noch raus.
„Habt Ihr schon mal was von Prägung gehört? Ja? Dann wisst Ihr warum ich Euch helfe. In Denerim habe ich einen Termin, mit einem Magier der ein Schneidermeister ist. Er hat mir Handschuhe hergestellt, wodurch diese Fähigkeiten wie Verbrennen nicht durchdringen.“
Lian seufzte, und legte sich hin, während er seine Arme unter dem Kopf verschränkte, und in den Sternenhimmel blickte. „So ich denke nun ist genug gesagt.“
„Habt Ihr schon mal was von Prägung gehört? Ja? Dann wisst Ihr warum ich Euch helfe. In Denerim habe ich einen Termin, mit einem Magier der ein Schneidermeister ist. Er hat mir Handschuhe hergestellt, wodurch diese Fähigkeiten wie Verbrennen nicht durchdringen.“
Lian seufzte, und legte sich hin, während er seine Arme unter dem Kopf verschränkte, und in den Sternenhimmel blickte. „So ich denke nun ist genug gesagt.“
#189
Posté 31 juillet 2010 - 09:25
Ihr Blick wurde starr, und ihr lief ein Schauer über den Rücken, als sie das Wort „Prägung“ vernahm. Sie blickte in das Feuer, wagte es nicht ihr Gegenüber anzusehen.
Zumindest würde das einiges Erklären. Erklären wieso er ihnen folgt, doch das Gefühl war für Miandra ziemlich unbehaglich. Und vielleicht war es auch gelogen, nur erfunden, sie durfte dem nicht trauen, sich nicht mit solchen Worten um den Finger wickeln lassen.
Nachdem sie die Worte auf sich wirken ließ, blickte sie auf, zu Lian, welcher bereits am Rücken lag. Darüber war sie einen Moment lang erleichtert denn, sie wollte ihm ohnehin nicht in die Augen sehen.
„Wenn dem so ist, werden uns diese Handschuhe wohl eine große Hilfe sein.“
Ja dieses Spiel konnte sie auch spielen, einfach den eigentlichen Inhalt der Aussage in etwas anderem untergehen lassen. Dann drehte sie sich zur Seite, legte den Kopf auf ihre Tasche und versuchte zu schlafen.
Zumindest würde das einiges Erklären. Erklären wieso er ihnen folgt, doch das Gefühl war für Miandra ziemlich unbehaglich. Und vielleicht war es auch gelogen, nur erfunden, sie durfte dem nicht trauen, sich nicht mit solchen Worten um den Finger wickeln lassen.
Nachdem sie die Worte auf sich wirken ließ, blickte sie auf, zu Lian, welcher bereits am Rücken lag. Darüber war sie einen Moment lang erleichtert denn, sie wollte ihm ohnehin nicht in die Augen sehen.
„Wenn dem so ist, werden uns diese Handschuhe wohl eine große Hilfe sein.“
Ja dieses Spiel konnte sie auch spielen, einfach den eigentlichen Inhalt der Aussage in etwas anderem untergehen lassen. Dann drehte sie sich zur Seite, legte den Kopf auf ihre Tasche und versuchte zu schlafen.
#190
Guest_Juleiila_*
Posté 31 juillet 2010 - 09:35
Guest_Juleiila_*
Während Lian noch immer auf dem Rücken lag, und in den Himmel blickte, wachte sein Mabari auf. Er reckte und streckte sich. Dann setzte er sich hin, und blickte über das Feuer. Dort wo Miandra lag.
Der Hund ging rüber zu ihr, und merkte das es ihr kalt war. Er wedelte mit dem Schwanz, und legte sich an Miandras seite. So das sein Fell sie wärmte. Wieder schloss der Hund seine Augen.
Der Hund ging rüber zu ihr, und merkte das es ihr kalt war. Er wedelte mit dem Schwanz, und legte sich an Miandras seite. So das sein Fell sie wärmte. Wieder schloss der Hund seine Augen.
#191
Posté 31 juillet 2010 - 09:52
Sie hatte die Augen bereits geschlossen, als sie hörte wie sich etwas näherte und sich neben ihr niederlegte. Anhand des Geruchs wusste sie sofort, dass es der Mabari war. So war es zwar wärmer, doch ob sie neben diesem Stinktier schlafen konnte, war eine andere Sache. Sie setzte sich auf, und nahm einen Schluck aus ihrem Wasserschlauch, da sie ein leichtes Übelkeitsgefühl überkam. Das lag wohl weniger an dem Hund, sondern eher an der gesamten Situation.
Sie versuchte, so wie sie es immer tat, und es ihr eigentlich auch immer gelang, Dinge an die sie nicht denken wollte zu verdrängen. Doch nun, da sie Denerim erreichten, und nun da sie so viel über ihre Begleiter erfahren hatte, wusste sie nicht mehr was sie verdrängen sollte. Es war einfach zu viel.
Wenn sie Gedanken an ihre Tochter bekam, und diese verdrängte, schossen ihr plötzlich die ihres Vaters und Bruders in den Kopf. Wenn sie die von ihrem Vater und Bruder verdrängte, schossen ihr die ihres Mannes in den Kopf. Wenn sie die ihres Mannes verdrängte, schossen ihr die von dem restlichen Dorf, ihrer Arbeit und dem Training in den Kopf. Wenn sie diese verdrängte, schossen ihr die Erzählungen von Lian in den Kopf. Wenn sie die Erzählungen von Lian verdrängte, sah sie Vernita gefoltert vor sich. Wenn sie diese Bilder verdrängte, sah sie das tote blutüberströmte Kind von Vernita vor sich. Und wenn sie dieses Bild verdrängte, sah sie wieder ihre Tochter vor sich.
Es war wie ein Teufelskreis der nicht enden wollte. Sie fasste sich an die Stirn, da ihr der Kopf plötzlich höllisch schmerzte, und das Blut in ihren Schläfen zu kochen schien.
Sie versuchte, so wie sie es immer tat, und es ihr eigentlich auch immer gelang, Dinge an die sie nicht denken wollte zu verdrängen. Doch nun, da sie Denerim erreichten, und nun da sie so viel über ihre Begleiter erfahren hatte, wusste sie nicht mehr was sie verdrängen sollte. Es war einfach zu viel.
Wenn sie Gedanken an ihre Tochter bekam, und diese verdrängte, schossen ihr plötzlich die ihres Vaters und Bruders in den Kopf. Wenn sie die von ihrem Vater und Bruder verdrängte, schossen ihr die ihres Mannes in den Kopf. Wenn sie die ihres Mannes verdrängte, schossen ihr die von dem restlichen Dorf, ihrer Arbeit und dem Training in den Kopf. Wenn sie diese verdrängte, schossen ihr die Erzählungen von Lian in den Kopf. Wenn sie die Erzählungen von Lian verdrängte, sah sie Vernita gefoltert vor sich. Wenn sie diese Bilder verdrängte, sah sie das tote blutüberströmte Kind von Vernita vor sich. Und wenn sie dieses Bild verdrängte, sah sie wieder ihre Tochter vor sich.
Es war wie ein Teufelskreis der nicht enden wollte. Sie fasste sich an die Stirn, da ihr der Kopf plötzlich höllisch schmerzte, und das Blut in ihren Schläfen zu kochen schien.
#192
Guest_Juleiila_*
Posté 31 juillet 2010 - 10:02
Guest_Juleiila_*
Lian setzte sich auf, als er bemerkte das auch Miandra nicht mehr lag. Dann bemerkte er, das sein Mabari weg war. Nach kurzem umherblicken, sah er ihn auch schon. Er lag direkt neben Miandras Schlafplatz, und Lian kicherte. Frauen standen bestimmt nicht auf stinkende Hunde.
Dann sah er Miandra. Die anscheinend große Schmerzen hatte, und sich fest an den Kopf griff. Plötzlich war Lian wieder anders. Ohne auch nur einer Gefühlsregung, stand er auf, und ging zu Miandra über. Vor ihr kniete er sich hin. Sie wollte sich schon entfernen, aber Lian hielt sie an den Schultern, so das sie wieder saß.
Er zog den anderen Handschuh aus, so das seine Hände frei waren. Nur die eine Hand nicht, die war verbunden. Er legte jeweils mittel- und Zeigefinger auf ihre Schläfen. So sog er den Schmerz aus ihrem Kopf, und Miandra sollte nun entspannen können.
Als er die Hände wieder ablegte, war er ganz er selbst. Er schüttelte den Kopf.
„Alles in Ordnung? Habe ich irgendwas gemacht?“ er fasste sich mit der Hand an den Kopf, und bemerkte, das die Hand die er verbunden hatte, wegen den Brandwunden, stark zu bluten begann. Das Blut durchtränkte den gesamten Verband.
Lian ging schnell zu seinem Schlafplatz zurück, wo er frischen Verband aus seinem Rucksack holte. Als er den alten runter tat, sah er plötzlich einen breiten Schnitt in der Brandwunde. Schockiert fragte er.
„Ehm. Miandra. Ihr wisst nicht zufällig, wie man näht?“
Dann sah er Miandra. Die anscheinend große Schmerzen hatte, und sich fest an den Kopf griff. Plötzlich war Lian wieder anders. Ohne auch nur einer Gefühlsregung, stand er auf, und ging zu Miandra über. Vor ihr kniete er sich hin. Sie wollte sich schon entfernen, aber Lian hielt sie an den Schultern, so das sie wieder saß.
Er zog den anderen Handschuh aus, so das seine Hände frei waren. Nur die eine Hand nicht, die war verbunden. Er legte jeweils mittel- und Zeigefinger auf ihre Schläfen. So sog er den Schmerz aus ihrem Kopf, und Miandra sollte nun entspannen können.
Als er die Hände wieder ablegte, war er ganz er selbst. Er schüttelte den Kopf.
„Alles in Ordnung? Habe ich irgendwas gemacht?“ er fasste sich mit der Hand an den Kopf, und bemerkte, das die Hand die er verbunden hatte, wegen den Brandwunden, stark zu bluten begann. Das Blut durchtränkte den gesamten Verband.
Lian ging schnell zu seinem Schlafplatz zurück, wo er frischen Verband aus seinem Rucksack holte. Als er den alten runter tat, sah er plötzlich einen breiten Schnitt in der Brandwunde. Schockiert fragte er.
„Ehm. Miandra. Ihr wisst nicht zufällig, wie man näht?“
#193
Posté 31 juillet 2010 - 10:33
Schockiert wich Miandra zurück und starrte ihn mit offenem Mund an. Das ganze hier war ihr definitiv nicht mehr geheuer! Alles in Ordnung? Das fragte er auch noch! Sie wusste nicht was gerade passiert war und er stand mit blutender Hand vor ihr.
Nähen? Natürlich konnte sie nähen, und es wäre auch nicht das erste Mal eine Wunde. Der Elf war ihr zwar unheimlich, doch sie konnte ihn auch nicht einfach verbluten lassen, denn das wäre ziemlich unschön.
Sie begann in ihrer Tasche zu kramen, bis sie einen kleinen Beutel hervorzog, worin sich eine Nadel, eine kleine Spule mit einem Garn und einige Knöpfe befanden.
Sie hatte es Glück, dass sich noch ein langes Stück Garn an der Nadel befand, denn in diesem schummrigen Licht, welches das Feuer abgab, hätte sie niemals mit dem Garn durch die winzige Öse der Nadel gefunden.
Sie nahm die Nadel und ging zu ihm, hielt jedoch davor an und zögerte einen Moment, schnappte dann trotzdem einfach seinen blutenden Arm und setzte zum ersten Stich an.
Nähen? Natürlich konnte sie nähen, und es wäre auch nicht das erste Mal eine Wunde. Der Elf war ihr zwar unheimlich, doch sie konnte ihn auch nicht einfach verbluten lassen, denn das wäre ziemlich unschön.
Sie begann in ihrer Tasche zu kramen, bis sie einen kleinen Beutel hervorzog, worin sich eine Nadel, eine kleine Spule mit einem Garn und einige Knöpfe befanden.
Sie hatte es Glück, dass sich noch ein langes Stück Garn an der Nadel befand, denn in diesem schummrigen Licht, welches das Feuer abgab, hätte sie niemals mit dem Garn durch die winzige Öse der Nadel gefunden.
Sie nahm die Nadel und ging zu ihm, hielt jedoch davor an und zögerte einen Moment, schnappte dann trotzdem einfach seinen blutenden Arm und setzte zum ersten Stich an.
#194
Guest_Juleiila_*
Posté 31 juillet 2010 - 10:38
Guest_Juleiila_*
Lian schaute Miandra dabei zu, wie sie ihm die Wunde zunähte. Er konnte sich selbst nicht erklären wie das passierte. Er hatte doch nur eine Brandwunde. Er wusste nicht mal, was er bei Miandra machte. Aber er glaubte auch nicht, das sie ihm diese Wunde zufügt. BEI ANDRASTE und allen Göttern. Er hasste es in Ungewissheit zu Leben.
„Miandra. Was ist da gerade passiert??“, fragte Lian total verwirrt.
Aber was machte er sich mühe. Ihm glaubte eh keiner der anderen. Sie waren eher schockiert, als das sie das zu schätzen wussten, was sie hatten. Auch das mit Vernita wollt er nicht. Er konnte sich nichts von all dem erklären.
„Ich möchte .. ganz ehrlich wissen, was Ihr von mir haltet. Ich bin ganz sicher keine schlimme Persöhnlichkeit, oder ein Monster, oder wie auch immer das gerade rüber kommen sollte.“ Lian seufzte, und blickte weiter auf die Wunde, die sich immer mehr versiegelte, dank den Nähten.
„Miandra. Was ist da gerade passiert??“, fragte Lian total verwirrt.
Aber was machte er sich mühe. Ihm glaubte eh keiner der anderen. Sie waren eher schockiert, als das sie das zu schätzen wussten, was sie hatten. Auch das mit Vernita wollt er nicht. Er konnte sich nichts von all dem erklären.
„Ich möchte .. ganz ehrlich wissen, was Ihr von mir haltet. Ich bin ganz sicher keine schlimme Persöhnlichkeit, oder ein Monster, oder wie auch immer das gerade rüber kommen sollte.“ Lian seufzte, und blickte weiter auf die Wunde, die sich immer mehr versiegelte, dank den Nähten.
Modifié par Juleiila, 31 juillet 2010 - 11:04 .
#195
Posté 31 juillet 2010 - 11:14
„Ich habe nicht die geringste Ahnung, was Ihr seid, Lian“, mischte sich Vernita in das Gespräch ein, die sich die ganze Szenerie bisher nur schweigend angesehen hatte, immer bereit auf den Elfen loszugehen, falls er Miandra was antun sollte. Selbst wenn er behauptet hat, man könnte ihn nicht töten, so glaubte sie ihm das nicht. Sie hatte schon das eine oder andere Mal mit Dämonen zu tun gehabt, die dasselbe gesagt hatten. Und auch sie lagen am Ende erschlagen vor ihr im Staub. „Zumindest seid Ihr kein einfacher Elf. Und bis wir herausgefunden haben, was Ihr seid, erwarte ich von Euch, dass Ihr keinen von uns zu Nahe kommt, wenn diese Person das nicht ausdrücklich erlaubt, verstanden?“
Vernitas Miene verfinsterte sich bei ihren Worten. „Selbst wenn Ihr keinem von uns etwas antun wollt, so seid Ihr trotzdem eine potenzielle Gefahr für jeden von uns. Solange wir nicht wissen, was Eure Fähigkeiten auslöst und wie man Euch davon befreien kann, werde ich ein besonderes Augenmerk auf Euch haben. Und wie ich bereits gesagt habe, werde ich Euch töten, falls einer von uns durch Euch zu Schaden kommt, ganz gleich ob beabsichtigt oder nicht. Und ich werde schon früh genug herausfinden, ob mir das gelingt oder nicht. Aber bis dato habe ich noch jeden niederstrecken können, den ich töten wollte. Kann mir nicht vorstellen, dass es bei Euch anders sein sollte, falls Ihr es darauf anlegen solltet.“
Vernitas Miene verfinsterte sich bei ihren Worten. „Selbst wenn Ihr keinem von uns etwas antun wollt, so seid Ihr trotzdem eine potenzielle Gefahr für jeden von uns. Solange wir nicht wissen, was Eure Fähigkeiten auslöst und wie man Euch davon befreien kann, werde ich ein besonderes Augenmerk auf Euch haben. Und wie ich bereits gesagt habe, werde ich Euch töten, falls einer von uns durch Euch zu Schaden kommt, ganz gleich ob beabsichtigt oder nicht. Und ich werde schon früh genug herausfinden, ob mir das gelingt oder nicht. Aber bis dato habe ich noch jeden niederstrecken können, den ich töten wollte. Kann mir nicht vorstellen, dass es bei Euch anders sein sollte, falls Ihr es darauf anlegen solltet.“
#196
Guest_Juleiila_*
Posté 31 juillet 2010 - 11:22
Guest_Juleiila_*
Lian drehte seinen Kopf zu Vernita über. Und schüttelte ihn mit einem Seufzen. „Ich meinte das Ihr mich nicht töten könnt, weil dieser … Schutzmechanismus, sich sonst bemerkbar macht. Schon klar, ich komme Euch nicht zu nahe. Aber dennoch, ich würde es nicht darauf anlegen. Ich möchte nicht noch jemand unschuldigen töten, nur weil derjenige nicht auf mich hörte, und ich trotzdem nichts dafür konnte. Mir wäre es lieber wenn wir es dabei belassen würden.“ sagte er.
„Ach ja! Ich bin kein Dämon! Ich lebe genau so wie jeder andere auch! Und als Dämon hätte ich Euch alle, und wahrscheinlich die ganzen Städte schon längst niedergemetzelt. Also achtet auch Ihr auf Eure Worte, Frau Elf! Ich bin ein ganz normaler Elf, wie andere auch!“
Als Miandra dann damit fertig war, seine Hand zu nähen, setzte er sich wieder über zu seinem Platz, und legte sich den Umhang um. Es war wieder ungewöhnlich kalt, und ihm fröstelte.
Dann blickte er zu Lea über, die ebenfalls noch nicht am Schlafen war, und genau so geschockt drein Blickte.
„Habt Ihr vielleicht auch noch was anzumerken? Monster? Dämon? Oder sonstiges? Dann bitte gleich.“, wieder schüttelte er seinen Kopf, und streichelte seinen Hund, der mittlerweile wieder vor ihm lag, und sich von dem Feuer wärmen lies.
„Ach ja! Ich bin kein Dämon! Ich lebe genau so wie jeder andere auch! Und als Dämon hätte ich Euch alle, und wahrscheinlich die ganzen Städte schon längst niedergemetzelt. Also achtet auch Ihr auf Eure Worte, Frau Elf! Ich bin ein ganz normaler Elf, wie andere auch!“
Als Miandra dann damit fertig war, seine Hand zu nähen, setzte er sich wieder über zu seinem Platz, und legte sich den Umhang um. Es war wieder ungewöhnlich kalt, und ihm fröstelte.
Dann blickte er zu Lea über, die ebenfalls noch nicht am Schlafen war, und genau so geschockt drein Blickte.
„Habt Ihr vielleicht auch noch was anzumerken? Monster? Dämon? Oder sonstiges? Dann bitte gleich.“, wieder schüttelte er seinen Kopf, und streichelte seinen Hund, der mittlerweile wieder vor ihm lag, und sich von dem Feuer wärmen lies.
Modifié par Juleiila, 31 juillet 2010 - 11:29 .
#197
Posté 31 juillet 2010 - 11:30
Lea blickte ihn nur mit erschrockenen Augen an und schüttelte verneinend den Kopf. Langsam aber sicher wurden ihr ihre Begleiter immer unheimlicher. Sie war froh, dass sie bald Denerim erreichen würden, dort konnte sie hoffentlich ein wenig den Gefährten aus dem Weg gehen. Und solang sie in dieser Absteige ein eigenes Zimmer hatte, war sie sogar darum froh, und wenn es das letzte Loch wäre.
Viel hatte sie während der Reise nicht gesagt, sie verkroch sich immer mehr. Egal, was sie sagte oder tat, sie wurde meistens nur angefahren oder spöttisch belächelt. Damit würde sie leben müssen, zumindest, bis sich das ganze aufgeklärt hatte. Und langsam war es ihr auch wirklich egal, ob sie die anderen mochten oder nicht.
Tiefe Einsamkeit überkam sie, als sie unter die Decke kroch. Sie drehte sich zur Seite und kraulte den Hund an den Ohren, was ihm zu gefallen schien. Lea hatte Zeit genug gehabt, aber war nun zu dem Entschluß gekommen, den Schäferhund doch nicht wegzugeben. Wenigstens einer, der zu ihr hielt.
Viel hatte sie während der Reise nicht gesagt, sie verkroch sich immer mehr. Egal, was sie sagte oder tat, sie wurde meistens nur angefahren oder spöttisch belächelt. Damit würde sie leben müssen, zumindest, bis sich das ganze aufgeklärt hatte. Und langsam war es ihr auch wirklich egal, ob sie die anderen mochten oder nicht.
Tiefe Einsamkeit überkam sie, als sie unter die Decke kroch. Sie drehte sich zur Seite und kraulte den Hund an den Ohren, was ihm zu gefallen schien. Lea hatte Zeit genug gehabt, aber war nun zu dem Entschluß gekommen, den Schäferhund doch nicht wegzugeben. Wenigstens einer, der zu ihr hielt.
Modifié par Bellandyrs, 01 août 2010 - 09:02 .
#198
Posté 01 août 2010 - 07:53
Nachdem sie die Wunde vernäht hatte, setze sie sich wieder auf den Platz an der anderen Seite des Feuers. Erst jetzt wo sich die Aufregung etwas gelegt hatte, bemerkte sie, dass ihr Migräneanfall von eben, wie durch Zauberei verschwunden war. Bisher wurde sie nur ein einziges Mal durch die Hand eines Magiers geheilt, das ist jedoch bereits Jahre her, als sie noch ein junges Mädchen war und sich das Bein gebrochen hatte. Ihre Eltern ließen einen Magier von Zirkel kommen, da sie sonst über mehrere Wochen unbrauchbar gewesen, und nur im Bett gelegen wäre. Und sie musste schließlich im Haushalt mithelfen … sowie in der Werkstatt.
Doch das hier war keine Magie. Es fühlte sich auch nicht wie Magie an.
„Um auf Eure Frage zurückzukommen“, sagte sie nachdem Vernita und Lian gesprochen hatten, „Ihr habt mich von meiner Migräne befreit, und wie es aussieht, ohne Herr Eurer Sinne zu sein. Und was ich davon halte? Ich finde es beunruhigend. Somit kann weder ich noch sonst irgendjemand hier Euch einschätzen und muss jeden Moment damit rechnen dass irgendetwas Übernatürliches passiert. Und ich denke, selbst wenn ich Euch darum beten würde, dass Ihr mich nicht mehr anfasst, egal in welcher Hinsicht, dass Ihr es scheinbar bei Bedarf undbewusst trotzdem tut. Doch ich für meinen Teil habe für Heute genug von skurrilen Geschichten und eigenartigen Ereignissen, von denen ich nicht weiß, was ich davon halten soll. Daher wünsche ich Euch eine erholsame Nacht, möge der Erbauer uns diese gewähren …“
Anschließend legte sie sich wieder, so wie vorhin, neben seitlich den Mabari, jedoch so, dass er an der Seite ihres Rücken lag, lauschte dem Knistern des Holzes und fiel, ohne einen Gedanken an eines der bisherigen Ereignisse zu verschwenden, in einen traumlosen Schlaf.
Doch das hier war keine Magie. Es fühlte sich auch nicht wie Magie an.
„Um auf Eure Frage zurückzukommen“, sagte sie nachdem Vernita und Lian gesprochen hatten, „Ihr habt mich von meiner Migräne befreit, und wie es aussieht, ohne Herr Eurer Sinne zu sein. Und was ich davon halte? Ich finde es beunruhigend. Somit kann weder ich noch sonst irgendjemand hier Euch einschätzen und muss jeden Moment damit rechnen dass irgendetwas Übernatürliches passiert. Und ich denke, selbst wenn ich Euch darum beten würde, dass Ihr mich nicht mehr anfasst, egal in welcher Hinsicht, dass Ihr es scheinbar bei Bedarf undbewusst trotzdem tut. Doch ich für meinen Teil habe für Heute genug von skurrilen Geschichten und eigenartigen Ereignissen, von denen ich nicht weiß, was ich davon halten soll. Daher wünsche ich Euch eine erholsame Nacht, möge der Erbauer uns diese gewähren …“
Anschließend legte sie sich wieder, so wie vorhin, neben seitlich den Mabari, jedoch so, dass er an der Seite ihres Rücken lag, lauschte dem Knistern des Holzes und fiel, ohne einen Gedanken an eines der bisherigen Ereignisse zu verschwenden, in einen traumlosen Schlaf.
#199
Posté 01 août 2010 - 09:33
Nachdem sich Leanora und Miandra hingelegt hatten, gingen auch Vernita und Lian schlafen. Für den Moment hatten sie schon genug gestritten. Alles weitere konnten sie auch am morgigen Tag klären, wenn sie noch dazu kamen. Schließlich befanden sie sich vor den Toren Denerims. Und wer wusste schon, was sie dort erwarten würde.
Die Sonne ging kurze Zeit später unter, und die fünf fielen in einen geruhsamen Schlaf. Zumindest die meisten von ihnen. Nur Leanora hatte immer noch Schwierigkeiten damit, auf dem harten Boden zu schlafen. Sie wälzte sich hin und her, bis sie plötzlich diese Stimme vernahm. Sie war leise, aber vertraut. Und sie flüsterte ihren Namen.
„Lea. Lea, wach auf. Hilf mir.“
Die blonde Frau schreckte ruckartig auf. Sie sah sich um, doch die anderen schliefen noch. Selbst ihr Hund hatte nichts vernommen. Hatte sie etwa nur geträumt?
„Lea. Ich bin hier.“ Die Stimme schien aus ihrem Kopf zu kommen, und niemand anders konnte sie offenbar hören. Sie blickte sich gehetzt um, bevor sie ihn am Waldrand stehen sah.
1,80 m groß, muskulös gebaut, braune Haare und diese dunkelblauen, warmherzigen Augen, in die sie schon so oft gesehen hatte, insbesondere wenn sie traurig war, und er sie getröstet hatte. Kein Zweifel. Dort am Waldrand stand ihr Bruder Richard und winkte sie zu sich.
„Komm her, Lea. Ich brauche Deine Hilfe. Bitte“, flehte er sie an.
Die Sonne ging kurze Zeit später unter, und die fünf fielen in einen geruhsamen Schlaf. Zumindest die meisten von ihnen. Nur Leanora hatte immer noch Schwierigkeiten damit, auf dem harten Boden zu schlafen. Sie wälzte sich hin und her, bis sie plötzlich diese Stimme vernahm. Sie war leise, aber vertraut. Und sie flüsterte ihren Namen.
„Lea. Lea, wach auf. Hilf mir.“
Die blonde Frau schreckte ruckartig auf. Sie sah sich um, doch die anderen schliefen noch. Selbst ihr Hund hatte nichts vernommen. Hatte sie etwa nur geträumt?
„Lea. Ich bin hier.“ Die Stimme schien aus ihrem Kopf zu kommen, und niemand anders konnte sie offenbar hören. Sie blickte sich gehetzt um, bevor sie ihn am Waldrand stehen sah.
1,80 m groß, muskulös gebaut, braune Haare und diese dunkelblauen, warmherzigen Augen, in die sie schon so oft gesehen hatte, insbesondere wenn sie traurig war, und er sie getröstet hatte. Kein Zweifel. Dort am Waldrand stand ihr Bruder Richard und winkte sie zu sich.
„Komm her, Lea. Ich brauche Deine Hilfe. Bitte“, flehte er sie an.
#200
Posté 01 août 2010 - 09:46
Tränen schossen in ihre Augen. Ihr geliebter Bruder! Wie war das möglich? Sie hatte ihn gesehen, am Boden liegend, in einer grotesken Körperlage. Tot? Sie hatte in der Hektik den Puls nicht mehr kontrolliert, zuvieles war an jenem Tag passiert. Spielten ihre Sinne verrückt? Aber er mußte es sein, sonst hätte Nero sie gewarnt.
So leise aber auch so schnell es ging sprang sie auf und lief mit großen Schritten auf den Waldrand zu, ihr Gesicht begann zu strahlen und ein glückliches Lächeln fand den Weg in ihre Augen. Kurz bevor sie bei ihm ankam, stoppte sie jedoch und blickte ihm forschend in die Augen.
"Oh Richard! Beim Erbauer, ich dachte Du bist tot!"
Sie flog ihm um den Hals und drückte sich an ihn, er wiederum umarmte sie und strich ihr beruhigend übers Haar.
So leise aber auch so schnell es ging sprang sie auf und lief mit großen Schritten auf den Waldrand zu, ihr Gesicht begann zu strahlen und ein glückliches Lächeln fand den Weg in ihre Augen. Kurz bevor sie bei ihm ankam, stoppte sie jedoch und blickte ihm forschend in die Augen.
"Oh Richard! Beim Erbauer, ich dachte Du bist tot!"
Sie flog ihm um den Hals und drückte sich an ihn, er wiederum umarmte sie und strich ihr beruhigend übers Haar.





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