„Scht. Ganz ruhig, Lea. Alles wird wieder gut“, sagte er beruhigend, während er ihr weiterhin über das Haar strich. „Nun kann Dir nichts mehr geschehen. Dein Bruder ist hier, um dich zu beschützen.“
Er löste sich aus ihrer Umarmung, hielt sie allerdings weiterhin an den Händen fest.
„Komm mit mir, Schwesterherz. Diese Leute sind gefährlich. Sie bringen nur Tod und Verderben über dich. Ich werde dir helfen, dieses ganze Mysterium zu erhellen“, flüsterte er weiter, während sie sanft mit sich zog, tiefer in den Wald hinein.
Leanora folgte ihm bereitwillig. Allerdings kamen ihr bereits nach ein paar Metern die ersten Zweifel. ‚Richard war doch tot, oder etwa nicht?’ ging es ihr durch den Kopf. ‚Was tat er dann hier? Und was hat er vor? Sollte sie sich wirklich so sehr getäuscht haben, bei dem was sie in ihrem Heim gesehen hatte?’
Sie sah sich um. Dabei bemerkte sie, dass die anderen schon nicht mehr zu sehen waren. Sie blieb plötzlich stehen.
„Wo willst du mit mir hin?“ fragte Leanora mit unsicherer Stimme.
Richard wandte das Gesicht wieder in ihre Richtung, doch all die Wärme und Fürsorge war aus seinen Augen verschwunden. In ihnen lagen nur noch Hinterlist und blanker Hohn.
„Nur zu meinen Freunden!“ zischte er, während er den Hals der jungen Frau ergriff und fest zudrückte. Zur gleichen Zeit traten zwei Soldaten aus einem nahegelegenen Gebüsch, die die Frau sofort an den Armen ergriffen.
„Schafft sie ins Lager!“ befahl Richard den Männern. „Und sorgt dafür, dass sie nicht schreit.
Richard wandte sich ab und ging weiter in den Wald hinein, während ein dritter Mann zu seinen Kameraden trat und Leanora einen Knebel verpasste. Anschließend schleiften die drei sie mit sich. Sie versuchte sich zu wehren, doch kam gegen die Kraft der drei nicht an.
Nach einer Weile erreichten sie ein kleine Lichtung, auf der ein kleines Feuer brannte. Richard saß dort auf einem Baumstumpf. Vier weitere Soldaten warteten im Hintergrund. Die drei Männer zerrten die blonde Frau zu einem weiteren Baumstumpf und zwangen sie mit Gewalt davor zu knien. Danach nahmen sie ihr den Knebel wieder ab. Sie sah auf und blickte direkt in das Gesicht ihres Bruders.
Dieses hatte jegliche Wärme und jedes Mitgefühl verloren. Die Augen des Mannes strahlten nur noch Kälte aus. Das Licht der Flammen tanzte auf seinen Gesichtszügen umher und ließen ihn noch bedrohlicher wirken.
„Nun erzähl mir bitte, warum du noch lebst, Schwesterherz?“ flüsterte Richard gefährlich leise, während er sich über den Bart strich. „Und auch, was du und deine neuen Freunde jetzt vorhaben?“
Die freie Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
Guest_Juleiila_*
, juil. 21 2010 12:04
#201
Posté 01 août 2010 - 10:39
#202
Posté 01 août 2010 - 10:57
Lea liefen die Tränen übers Gesicht. Was beim Erbauer hatte sie nur verbrochen? Das hier war nicht ihr Bruder, und dennoch war er es. Stand er unter Drogen? Wurde er erpreßt? Das was sie von den Gefährten vernommen hatte, beunruhigte sie zutiefst. Wenn der Arl schon in diese ganze Sache verwickelt war, konnte es genauso gut möglich sein, dass diese Bande auch ihren Bruder gefügig gemacht hatten. Immer wieder fragte sie sich, ob es wirklich Richard war, oder ob er nur aussah wie ihr Bruder.
Ihr brannten die Wangen, wo sie der Knebel geschnürt hatte, und in ihrem Hals sass ein dicker Knoten.
Hilflos, verzweifelt, ängstlich und fragend blickte sie diesen Mann an.
"Richard? Wieso? Was ist mit Dir? Und dass ich noch lebe, habe ich unserem lieben Vater zu verdanken! Ich frage mich wieso Du noch lebst? Ich habe Dich liegen sehen, ich habe gesehen, was dieser Abschaum mit Deiner Frau angestellt hat. Und ich bin mir beinahe sicher, dass sie das taten als Du noch lebtest. Wieso? Wer bist Du? Ich erkenne Dich nicht mehr wieder..."
Richards Augen verengten sich zu Schlitzen. Er hatte wohl noch nicht alle Informationen, die er haben wollte.
"Meine neuen Freunde wie Du sie nennst... ich kenne sie nicht. Sie haben Donas eingefangen und zurückgebracht. Vater wollte, dass ich dem Arl in Denerim Bericht erstatte, wenn ich überlebe. Der Weg meiner Reisebegleiter führt zufällig auch dorthin, und so boten sie an, mich mitzunehmen. Und ich bin dankbar, dass ich nicht völlig schutzlos reisen muß."
Bittend sah sie ihn an, harrend der Dinge, die noch kommen sollten. Viel schlimmer konnte es ja kaum noch gehen? Sie hatte alles verloren, und wie es aussah ihren Bruder sogar doppelt. Gedacht dass er tot sei, und nun stand er als völlig Fremder vor ihr. Da wäre es ihr noch lieber gewesen, er wäre tatsächlich tot.
Ihr brannten die Wangen, wo sie der Knebel geschnürt hatte, und in ihrem Hals sass ein dicker Knoten.
Hilflos, verzweifelt, ängstlich und fragend blickte sie diesen Mann an.
"Richard? Wieso? Was ist mit Dir? Und dass ich noch lebe, habe ich unserem lieben Vater zu verdanken! Ich frage mich wieso Du noch lebst? Ich habe Dich liegen sehen, ich habe gesehen, was dieser Abschaum mit Deiner Frau angestellt hat. Und ich bin mir beinahe sicher, dass sie das taten als Du noch lebtest. Wieso? Wer bist Du? Ich erkenne Dich nicht mehr wieder..."
Richards Augen verengten sich zu Schlitzen. Er hatte wohl noch nicht alle Informationen, die er haben wollte.
"Meine neuen Freunde wie Du sie nennst... ich kenne sie nicht. Sie haben Donas eingefangen und zurückgebracht. Vater wollte, dass ich dem Arl in Denerim Bericht erstatte, wenn ich überlebe. Der Weg meiner Reisebegleiter führt zufällig auch dorthin, und so boten sie an, mich mitzunehmen. Und ich bin dankbar, dass ich nicht völlig schutzlos reisen muß."
Bittend sah sie ihn an, harrend der Dinge, die noch kommen sollten. Viel schlimmer konnte es ja kaum noch gehen? Sie hatte alles verloren, und wie es aussah ihren Bruder sogar doppelt. Gedacht dass er tot sei, und nun stand er als völlig Fremder vor ihr. Da wäre es ihr noch lieber gewesen, er wäre tatsächlich tot.
Modifié par Bellandyrs, 01 août 2010 - 11:01 .
#203
Posté 01 août 2010 - 12:03
„Ach“, erwiderte Richard angwidert und winkte ab. „Wäre auch zu schön gewesen, wenn du mir mal nützlich gewesen wärst. Also Männer, an die Arbeit. Köpft sie, damit wir weiter machen können.“
Die Soldaten grinsten, als zwei von ihnen ihren Kopf auf den Baumstamm herunterdrückten. Der dritte nahm eine große Axt zur Hand und trat neben die Frau. Diese schluchzte und versuchte sich zu befreien, doch die beiden Männer drückten sie gnadenlos zu Boden. Der Soldat mit der Axt visierte mit seiner Waffe den Nacken der jungen Frau an, bevor er sie ganz langsam über den Kopf hob.
„Nun mach schon“, befahl Richard ungeduldig.
Dieser nickte kurz, bevor er noch einen letzten Blick auf Leanora warf. ‚Ja, das wird ein sauberer Hieb’, ging es ihm durch den Kopf. Doch als er gerade zuschlagen wollte, verharrte er mitten in der Bewegung. Er hatte etwas gehört. Ein Geräusch. Direkt vor ihm. Er hob den Blick und sah für einen Moment eine Elfe in einer Rüstung aus dem Wald treten. Eine Sekunde später bohrte sich schon das Kurzschwert Vernitas in seine Brust, welches die Frau auf ihn geworfen hatte. Schmerzerfüllt stöhnte er auf, bevor er wie in Zeitlupe hinterrücks zu Boden fiel.
Einen Augenblick später stürzte sich Leanoras Schäferhund auf einen der beiden Männer, die seine Herrin festhielten. Kläffend und knurrend riss er den Mann zu Boden, bevor er anfing nach seinem Hals zu beißen.
Vernita selbst warf eine Phiole mit einer blauen Flüssigkeit darin nach Richard, während sie selbst auf den zweiten Mann zulief, der Leanora zu Boden drückte. Dieser ließ von der Frau ab, als er die Elfe sah und zog sein Schwert.
Die anderen vier griffen ebenfalls zu ihren Waffen, als sie plötzlich in einem Strudel aus Schnee und Eis standen, der ihre gesamten Körper umhüllte. Binnen weniger Sekunden waren die Soldaten tiefgefroren. Ein weiterer Zauber Hennriks, den er ihnen entgegenbrüllte, ließ die vier in tausend kleine Splitter zerbersten.
Der letzte Soldat schlug mit seinem Schwert nach Vernita, die jedoch unter seinem Angriff hinwegtauchte, anschließend an den Mann vorbeilief, hinter ihm herumkreiselte und ihre Waffe in seinen Rücken bohrte. Das Ganze hatte nur wenige Augenblicke gedauert.
Die Phiole hingegen, die Vernita nach Richard geworfen hatte, zerbarst direkt vor seinen Füssen und ihr Inhalt bespritzte ihn von oben bis unten. Der Mann schrie auf, als sich die blaue Flüssigkeit in seine Haut einzubrennen schien. Er stürzte zu Boden, wo er sich vor Schmerzen wand. Allmählich veränderte sich auch seine Erscheinung. Aus dem jungen, braunhaarigen Richard wurde ein alter, kahlköpfiger Mann in einem langen Kapuzenmantel.
„Ein Illusionist“, bemerkte Vernita, die nach dem Tod des letzten Soldaten auf den vermeintlichen Bruder Leanoras zuging. „Die sieht man sehr selten in diesem Land.“
Sie trat auf den Magier zu und hielt ihm das Schwert an die Kehle. „Zeit deinem Schöpfer gegenüberzutreten“, zischte sie. Sie wollte ihm gerade ihr Schwert in den Hals rammen, als ihr eine Idee kam. Sie sah sich nach Leanora um, die soeben wieder aufgestanden war. Dann zog die Elfe ihr Messer und hielt es der blonden Frau hin.
„Hier. Nehmt das und tötet diesen Bastard. Er wollte Euch soeben einen Kopf kürzer machen lassen, und somit habt Ihr das Recht, ihn dafür zu bestrafen. Diese Lektion ist sehr wichtig für Euch, wenn Ihr das, was uns noch erwartet, überleben wollt. Und beeilt Euch. Mein Gift hat ihn nur für kurze Zeit seiner magischen Fähigkeiten beraubt.“
Die Soldaten grinsten, als zwei von ihnen ihren Kopf auf den Baumstamm herunterdrückten. Der dritte nahm eine große Axt zur Hand und trat neben die Frau. Diese schluchzte und versuchte sich zu befreien, doch die beiden Männer drückten sie gnadenlos zu Boden. Der Soldat mit der Axt visierte mit seiner Waffe den Nacken der jungen Frau an, bevor er sie ganz langsam über den Kopf hob.
„Nun mach schon“, befahl Richard ungeduldig.
Dieser nickte kurz, bevor er noch einen letzten Blick auf Leanora warf. ‚Ja, das wird ein sauberer Hieb’, ging es ihm durch den Kopf. Doch als er gerade zuschlagen wollte, verharrte er mitten in der Bewegung. Er hatte etwas gehört. Ein Geräusch. Direkt vor ihm. Er hob den Blick und sah für einen Moment eine Elfe in einer Rüstung aus dem Wald treten. Eine Sekunde später bohrte sich schon das Kurzschwert Vernitas in seine Brust, welches die Frau auf ihn geworfen hatte. Schmerzerfüllt stöhnte er auf, bevor er wie in Zeitlupe hinterrücks zu Boden fiel.
Einen Augenblick später stürzte sich Leanoras Schäferhund auf einen der beiden Männer, die seine Herrin festhielten. Kläffend und knurrend riss er den Mann zu Boden, bevor er anfing nach seinem Hals zu beißen.
Vernita selbst warf eine Phiole mit einer blauen Flüssigkeit darin nach Richard, während sie selbst auf den zweiten Mann zulief, der Leanora zu Boden drückte. Dieser ließ von der Frau ab, als er die Elfe sah und zog sein Schwert.
Die anderen vier griffen ebenfalls zu ihren Waffen, als sie plötzlich in einem Strudel aus Schnee und Eis standen, der ihre gesamten Körper umhüllte. Binnen weniger Sekunden waren die Soldaten tiefgefroren. Ein weiterer Zauber Hennriks, den er ihnen entgegenbrüllte, ließ die vier in tausend kleine Splitter zerbersten.
Der letzte Soldat schlug mit seinem Schwert nach Vernita, die jedoch unter seinem Angriff hinwegtauchte, anschließend an den Mann vorbeilief, hinter ihm herumkreiselte und ihre Waffe in seinen Rücken bohrte. Das Ganze hatte nur wenige Augenblicke gedauert.
Die Phiole hingegen, die Vernita nach Richard geworfen hatte, zerbarst direkt vor seinen Füssen und ihr Inhalt bespritzte ihn von oben bis unten. Der Mann schrie auf, als sich die blaue Flüssigkeit in seine Haut einzubrennen schien. Er stürzte zu Boden, wo er sich vor Schmerzen wand. Allmählich veränderte sich auch seine Erscheinung. Aus dem jungen, braunhaarigen Richard wurde ein alter, kahlköpfiger Mann in einem langen Kapuzenmantel.
„Ein Illusionist“, bemerkte Vernita, die nach dem Tod des letzten Soldaten auf den vermeintlichen Bruder Leanoras zuging. „Die sieht man sehr selten in diesem Land.“
Sie trat auf den Magier zu und hielt ihm das Schwert an die Kehle. „Zeit deinem Schöpfer gegenüberzutreten“, zischte sie. Sie wollte ihm gerade ihr Schwert in den Hals rammen, als ihr eine Idee kam. Sie sah sich nach Leanora um, die soeben wieder aufgestanden war. Dann zog die Elfe ihr Messer und hielt es der blonden Frau hin.
„Hier. Nehmt das und tötet diesen Bastard. Er wollte Euch soeben einen Kopf kürzer machen lassen, und somit habt Ihr das Recht, ihn dafür zu bestrafen. Diese Lektion ist sehr wichtig für Euch, wenn Ihr das, was uns noch erwartet, überleben wollt. Und beeilt Euch. Mein Gift hat ihn nur für kurze Zeit seiner magischen Fähigkeiten beraubt.“
#204
Posté 01 août 2010 - 12:21
Lea zitterte am ganzen Körper, sie hatte bereits ein Schwert aufgehoben um Vernita, Hennrik und Nero zu unterstützen, aber innerhalb weniger Sekunden waren diese alleine mit den Männern fertig geworden.
Mit einem Nicken nahm sie Vernitas Messer, holte tief Luft und blickte den kahlköpfigen Mann an.
"Ihr... mir fehlen die Worte. Aber eines muß ich Euch lassen, ihr habt Richards Aussehen hervorragend kopiert. Aber für das was ich jetzt erleben mußte werdet Ihr zahlen."
Kurz überlegte sie, sollte sie ihm einfach das Messer in den Hals rammen? Unmerklich schüttelte sie den Kopf, überlegte es sich spontan anders und stieß das Messer in das linke Auge. Der Mann schrie auf, Lea zog ihre Waffe hervor um dem Mann auch sein rechtes Auge zu zerstören. Erst dann führte sie den Schnitt quer über seine Kehle durch, kalt und ihm dabei ins Gesicht schauend. All ihre Trauer um ihren Bruder, die Hoffnung, die dieser Mann in ihr erweckt hatte und letztlich enttäuscht wurde, legte sie in den todbringenden Schnitt hinein.
"Bastard! In der Hölle sollst du schmoren."
Der Illusionist ging röchelnd zu Boden, Nero fletschte die Zähne und biß ihm nochmal in den Hals. Lea konnte nicht anders, sie hob das Schwert eines der Soldaten auf und rammte dieses dem Mann in den Magen.
Langsam drehte sie sich zu Vernita um.
"Ich muß Euch danken. Ohne Euch wäre ich nun einen Kopf kürzer. Es ... es tut mir leid. Wer konnte ahnen..."
Dann setzte der Schock ein. Schnell lief sie einige Schritte zur Seite, fiel auf die Knie und übergab sich. Sie würgte, bis nur noch Galle hochkam. Langsam stand sie mit wackeligen Beinen auf, weiß wie eine frisch getünchte Wand. Ihr Blick war kalt und leer.
Mit einem Nicken nahm sie Vernitas Messer, holte tief Luft und blickte den kahlköpfigen Mann an.
"Ihr... mir fehlen die Worte. Aber eines muß ich Euch lassen, ihr habt Richards Aussehen hervorragend kopiert. Aber für das was ich jetzt erleben mußte werdet Ihr zahlen."
Kurz überlegte sie, sollte sie ihm einfach das Messer in den Hals rammen? Unmerklich schüttelte sie den Kopf, überlegte es sich spontan anders und stieß das Messer in das linke Auge. Der Mann schrie auf, Lea zog ihre Waffe hervor um dem Mann auch sein rechtes Auge zu zerstören. Erst dann führte sie den Schnitt quer über seine Kehle durch, kalt und ihm dabei ins Gesicht schauend. All ihre Trauer um ihren Bruder, die Hoffnung, die dieser Mann in ihr erweckt hatte und letztlich enttäuscht wurde, legte sie in den todbringenden Schnitt hinein.
"Bastard! In der Hölle sollst du schmoren."
Der Illusionist ging röchelnd zu Boden, Nero fletschte die Zähne und biß ihm nochmal in den Hals. Lea konnte nicht anders, sie hob das Schwert eines der Soldaten auf und rammte dieses dem Mann in den Magen.
Langsam drehte sie sich zu Vernita um.
"Ich muß Euch danken. Ohne Euch wäre ich nun einen Kopf kürzer. Es ... es tut mir leid. Wer konnte ahnen..."
Dann setzte der Schock ein. Schnell lief sie einige Schritte zur Seite, fiel auf die Knie und übergab sich. Sie würgte, bis nur noch Galle hochkam. Langsam stand sie mit wackeligen Beinen auf, weiß wie eine frisch getünchte Wand. Ihr Blick war kalt und leer.
Modifié par Bellandyrs, 01 août 2010 - 01:06 .
#205
Posté 01 août 2010 - 12:40
Vernita trat zu dem Soldaten, der Leanora köpfen wollte und zog diesem ihr Kurzschwert aus dem Leib. Anschließend steckte sie ihre Waffen wieder weg und ging zu der blonden Frau hinüber, die auf dem Boden kniete. Behutsam legte Vernita der Frau ihre Hand auf die Schulter.
„Ihr müsst mir nicht danken. Dankt lieber Eurem Hund. Er wurde unruhig, als Ihr nicht da wart. Davon wurde ich wach. Und er führte uns direkt zu Euch. Er ist ziemlich intelligent dafür das er kein Mabari ist.“
Sie hielt kurz inne, bevor sie sich überwand, weiter mit Leanora zu sprechen.
„Ich weiß, was im Moment in Euch vorgeht“, versicherte die Elfe ungewöhnlich sanft. „Mir ging es nach meinem ersten Mord ähnlich, auch wenn ich mich nicht übergeben musste. Ihr habt nun die Wahl, ob Ihr nun aufgebt oder dem Pfad der Rache folgt. Dieser Magier, den Ihr getötet habt, hatte mit Sicherheit etwas mit dem Tod Eurer Familie zu tun. Oder er arbeitete zumindest für die Leute, die dafür verantwortlich sind. Ich gebe Euch nun die Gelegenheit, Euch an diesen Bastarden zu rächen, für alles was sie Euch und Eurer Familie angetan haben.“
„Ihr müsst mir nicht danken. Dankt lieber Eurem Hund. Er wurde unruhig, als Ihr nicht da wart. Davon wurde ich wach. Und er führte uns direkt zu Euch. Er ist ziemlich intelligent dafür das er kein Mabari ist.“
Sie hielt kurz inne, bevor sie sich überwand, weiter mit Leanora zu sprechen.
„Ich weiß, was im Moment in Euch vorgeht“, versicherte die Elfe ungewöhnlich sanft. „Mir ging es nach meinem ersten Mord ähnlich, auch wenn ich mich nicht übergeben musste. Ihr habt nun die Wahl, ob Ihr nun aufgebt oder dem Pfad der Rache folgt. Dieser Magier, den Ihr getötet habt, hatte mit Sicherheit etwas mit dem Tod Eurer Familie zu tun. Oder er arbeitete zumindest für die Leute, die dafür verantwortlich sind. Ich gebe Euch nun die Gelegenheit, Euch an diesen Bastarden zu rächen, für alles was sie Euch und Eurer Familie angetan haben.“
#206
Posté 01 août 2010 - 01:01
Leanora war nun wirklich dankbar für Vernitas Worte. Auch wenn die Elfe sie damals aus ihrem Heim gerettet hatte, heute zeigte sie zum ersten mal eine Art von Mitgefühl.
"Vernita, es hört sich komisch an. Es war nicht der Mord an diesem .. Mann. Den hat er wirklich verdient, nachdem was er mir alles angetan hat. Es war das Durchleben der Freude, als Richard plötzlich da stand, und dann die Gefahr, der ich ausgeliefert war. Das war alles zuviel für mich. Vor allem, er war so real. Und das... " sie schüttelte den Kopf. Wie naiv war sie eigentlich?
Sie blickte Vernita fest in die Augen.
"Ich will wissen, was da los ist. Was der Arl damit zu tun hat. Und meine Familie rächen. Sonst habe ich keine ruhige Minute mehr."
Sie beugte sich zu Nero und streichelte ihm über den Kopf.
"Du bist mir schon so einer... danke dir."
Gerade noch rechtzeitig schaffte sie es, den Kopf zur Seite zu drehen, sonst hätte sie einen Hundekuss über die Wange erhalten.
"Pfui Teufel, laß das!" aber sie lächelte dabei.
Es war, als wäre ihr eine zentnerschwere Last vom Herzen gefallen.
"Ihr habt nicht zufällig irgendetwas trinkbares dabei, womit man diesen ekelhaften Geschmack aus dem Mund kriegt?" fragte sie Vernita augenzwinkernd. "Bloß weg hier. An diesem Ort hab ich definitiv zu lange meiner Zeit verbracht."
Sie wandte sich um, und versuchte sich zu orientieren, in welche Richtung sie zurück laufen mußten.
"Vernita, es hört sich komisch an. Es war nicht der Mord an diesem .. Mann. Den hat er wirklich verdient, nachdem was er mir alles angetan hat. Es war das Durchleben der Freude, als Richard plötzlich da stand, und dann die Gefahr, der ich ausgeliefert war. Das war alles zuviel für mich. Vor allem, er war so real. Und das... " sie schüttelte den Kopf. Wie naiv war sie eigentlich?
Sie blickte Vernita fest in die Augen.
"Ich will wissen, was da los ist. Was der Arl damit zu tun hat. Und meine Familie rächen. Sonst habe ich keine ruhige Minute mehr."
Sie beugte sich zu Nero und streichelte ihm über den Kopf.
"Du bist mir schon so einer... danke dir."
Gerade noch rechtzeitig schaffte sie es, den Kopf zur Seite zu drehen, sonst hätte sie einen Hundekuss über die Wange erhalten.
"Pfui Teufel, laß das!" aber sie lächelte dabei.
Es war, als wäre ihr eine zentnerschwere Last vom Herzen gefallen.
"Ihr habt nicht zufällig irgendetwas trinkbares dabei, womit man diesen ekelhaften Geschmack aus dem Mund kriegt?" fragte sie Vernita augenzwinkernd. "Bloß weg hier. An diesem Ort hab ich definitiv zu lange meiner Zeit verbracht."
Sie wandte sich um, und versuchte sich zu orientieren, in welche Richtung sie zurück laufen mußten.
#207
Posté 01 août 2010 - 01:22
„Nehmt einen Schluck Wasser“, erwiderte Vernita und reichte Leanora ihren Wasserschlauch. „Und nun folgt mir, wir müssen hier lang.“
Die Elfe führte die drei wieder zurück zu den anderen, die von der ganzen Aufregung offenbar nichts mitbekommen hatten, da sie immer noch am Feuer lagen und schliefen. Auch Vernita, Hennrik und Leanora begaben sich zur Ruhe und versuchten noch etwas Schlaf zu bekommen. Schließlich lag morgen ein wichtiger Tag vor ihnen. Und für den brauchten sie all ihre Kräfte.
Die Elfe führte die drei wieder zurück zu den anderen, die von der ganzen Aufregung offenbar nichts mitbekommen hatten, da sie immer noch am Feuer lagen und schliefen. Auch Vernita, Hennrik und Leanora begaben sich zur Ruhe und versuchten noch etwas Schlaf zu bekommen. Schließlich lag morgen ein wichtiger Tag vor ihnen. Und für den brauchten sie all ihre Kräfte.
#208
Guest_Juleiila_*
Posté 01 août 2010 - 04:08
Guest_Juleiila_*
Lian erwachte, als sich die ersten Sonnenstrahlen einen Weg durch die Baumkronen bahnten. Er streckte sich und setzte sich auf. Die anderen waren noch am schlafen. So nahm er seinen Umhang und zog ihn sich wieder über. Danach steckte er seine Schwerter in die Scheide.
Dann nahm er seinen Rucksack und seine Matte, und ging damit zu seinem Pferd. Dort machte er sein Gepäck fest, und klopfte wieder auf das Pferd. Als das erledigt war, ging er wieder zum Lager, wo er sich auf seinen Baumstamm setzte.
Er wartete, auf die anderen das sie endlich aufwachten. Ständig überlegte er, ob er sie wecken sollte, aber Vernita wollte ja nicht, das er sie anfasste. Also mussten sie alleine aufstehen. Er blickte auf seine Hand, die noch immer Blutverschmiert war. Aber die Wunde war nun wenigstens zu, und blutete nicht mehr, dank Miandra. Er fragte sich immer noch was das war. Hatte er dadurch, das er sie heilte, selbst Wunden erlangen? Sozusagen Lebenskraft übertragen, die selbst bei ihm dann abgezogen wurde? Er wusste es nicht.
Also ging er nochmal zu seinem Pferd, nachdem er die Gedanken wegschob. Dort holte er sein Wasser heraus, putzte damit seine Hand, und verband sie sich wieder, nachdem er die Salbe auftrug.
Dann nahm er seinen Rucksack und seine Matte, und ging damit zu seinem Pferd. Dort machte er sein Gepäck fest, und klopfte wieder auf das Pferd. Als das erledigt war, ging er wieder zum Lager, wo er sich auf seinen Baumstamm setzte.
Er wartete, auf die anderen das sie endlich aufwachten. Ständig überlegte er, ob er sie wecken sollte, aber Vernita wollte ja nicht, das er sie anfasste. Also mussten sie alleine aufstehen. Er blickte auf seine Hand, die noch immer Blutverschmiert war. Aber die Wunde war nun wenigstens zu, und blutete nicht mehr, dank Miandra. Er fragte sich immer noch was das war. Hatte er dadurch, das er sie heilte, selbst Wunden erlangen? Sozusagen Lebenskraft übertragen, die selbst bei ihm dann abgezogen wurde? Er wusste es nicht.
Also ging er nochmal zu seinem Pferd, nachdem er die Gedanken wegschob. Dort holte er sein Wasser heraus, putzte damit seine Hand, und verband sie sich wieder, nachdem er die Salbe auftrug.
#209
Posté 01 août 2010 - 04:27
Leanora erwachte durch die Geräusche, die Lian verursachte. An sich verwunderte sie die Tatsache an sich, dass sie doch ein wenig schlafen konnte. Als sie sich nach ihrem Abenteuer zur Ruhe begab ließen ihre Gedanken und das Durchlebte sie nicht los. Dauernd sah sie Richard vor sich, der sie voller Liebe und Wärme anlächelte, um dann die Todesangst nochmal durchzustehen. Erst die Nähe durch ihren Hund ließ sie ruhiger werden, und anscheinend hatte ihr Körper doch noch sein Recht auf Erholung gefordert.
Jedenfalls fühlte sie sich wie gerädert, als sie die Augen aufschlug. Schweigend stand sie auf, packte ihr Zeug zusammen und aß ein Stück Salami. Sie tätschelte Donas den Hals.
"Nun denn mein Freund, es wird einiges auf uns zukommen."
Dann setzte sie sich schweigend auf den Boden, mit gutem Sicherheitsabstand zu Lian.
Der Tag würde noch für einige Überraschungen sorgen, und seit dem Vorfall in der Nacht wäre sie wohl doppelt vorsichtig. Sie hoffte allerdings, dass sie in ihrer Unterkunft wenigstens Wasser hatten, sowie ein Stück Seife. Und wenn sie dann noch ein Zimmer für sich alleine haben konnte wäre das wohl fürs erste alles, was sie sich an Luxus wünschte.
Jedenfalls fühlte sie sich wie gerädert, als sie die Augen aufschlug. Schweigend stand sie auf, packte ihr Zeug zusammen und aß ein Stück Salami. Sie tätschelte Donas den Hals.
"Nun denn mein Freund, es wird einiges auf uns zukommen."
Dann setzte sie sich schweigend auf den Boden, mit gutem Sicherheitsabstand zu Lian.
Der Tag würde noch für einige Überraschungen sorgen, und seit dem Vorfall in der Nacht wäre sie wohl doppelt vorsichtig. Sie hoffte allerdings, dass sie in ihrer Unterkunft wenigstens Wasser hatten, sowie ein Stück Seife. Und wenn sie dann noch ein Zimmer für sich alleine haben konnte wäre das wohl fürs erste alles, was sie sich an Luxus wünschte.
Modifié par Bellandyrs, 01 août 2010 - 04:29 .
#210
Posté 01 août 2010 - 04:28
Vernita erwachte und setzte sich ruckartig auf. Sie sah Lian, der auf einem Baumstamm saß und seine Hand verband. Ihr fiel sofort wieder ihr Übungskampf von gestern Abend ein, sowie die merkwürdigen Fähigkeiten des Elfen, die dabei zu Tage traten.
Und sie machte sich Sorgen. Nicht um Lian. Er war nur ein Mann. Und wie allen Männern konnte sie ihm bestenfalls Toleranz entgegenbringen, mehr nicht. Aber da er seine Fähigkeiten anscheinend nur unbewusst einsetzen konnte, war er eine Gefahr für sich und vor allem auch für alle anderen. Und er könnte ihre Mission gefährden. Das wäre dann da Ende für sie alle.
„Habt Ihr eigentlich jemals mit einem Magier gesprochen. Ich meine, über Eure...“, sie stockte kurz, da sie nach dem passenden Wort suchte. „Eure Begabung? Euren Fluch? Oder was immer mit Euch geschehen ist?“
Und sie machte sich Sorgen. Nicht um Lian. Er war nur ein Mann. Und wie allen Männern konnte sie ihm bestenfalls Toleranz entgegenbringen, mehr nicht. Aber da er seine Fähigkeiten anscheinend nur unbewusst einsetzen konnte, war er eine Gefahr für sich und vor allem auch für alle anderen. Und er könnte ihre Mission gefährden. Das wäre dann da Ende für sie alle.
„Habt Ihr eigentlich jemals mit einem Magier gesprochen. Ich meine, über Eure...“, sie stockte kurz, da sie nach dem passenden Wort suchte. „Eure Begabung? Euren Fluch? Oder was immer mit Euch geschehen ist?“
#211
Guest_Juleiila_*
Posté 01 août 2010 - 04:31
Guest_Juleiila_*
Lian blickte zu Lea über, die sich weit von ihm weggesetzt hatte. Wow, jetzt hielten alle Abstand zu ihm. Als ob er sonst was wäre, oder eine Krankheit hätte. Er hatte mit vielem gerechnet, aber nicht mit so etwas. Dann versuchte er ein Thema einzulenken. Eines was Lea interessieren sollte.
„Mein Pferd, ist von Eurer Weide. Es stand einfach da, fraß gemütlich trotz allem, die anderen sind davon geritten.“
Dabei holte er einen Apfel aus seiner Tasche, und begann ihn zu essen.Er überlegte, was er Vernita sagen
sollte. Sie glaubten doch sowieso nicht.
„Derjenige, der mir den Dolch einen Millimeter unter meinem Herzen reinrammte, war ein Magier. Ich weiß
selbst nicht was es ist. Aber es kann zu gutem Bestimmt sein. Und macht Euch keine Sorgen um Euch oder Miandra oder sonst wem. Warum sollte ich Euch weh tun wollen? Auserdem, muss ich in Denerim sofort los. Zu einem Freund. Dort bekomme ich die Handschuhe. Geht doch sicherlich in Ordnung.“ meinte er Tonlos.
„Mein Pferd, ist von Eurer Weide. Es stand einfach da, fraß gemütlich trotz allem, die anderen sind davon geritten.“
Dabei holte er einen Apfel aus seiner Tasche, und begann ihn zu essen.Er überlegte, was er Vernita sagen
sollte. Sie glaubten doch sowieso nicht.
„Derjenige, der mir den Dolch einen Millimeter unter meinem Herzen reinrammte, war ein Magier. Ich weiß
selbst nicht was es ist. Aber es kann zu gutem Bestimmt sein. Und macht Euch keine Sorgen um Euch oder Miandra oder sonst wem. Warum sollte ich Euch weh tun wollen? Auserdem, muss ich in Denerim sofort los. Zu einem Freund. Dort bekomme ich die Handschuhe. Geht doch sicherlich in Ordnung.“ meinte er Tonlos.
Modifié par Juleiila, 01 août 2010 - 04:37 .
#212
Posté 01 août 2010 - 04:52
Vernita rollte etwas genervt mit den Augen. Irgendwie verstand dieser Elf sie wohl nicht. Sie schob diesen Gedanken mit der Begründung beiseite, dass er ein Mann war und dass Männer Frauen ohnehin nie verstanden. Ansonsten hätte sie ihm wohl wieder einmal eine zynische Antwort gegeben. So aber versuchte sie weiterhin, ruhig und sachlich zu bleiben.
„Wenn ich davon ausgehen würde, dass Ihr einen von uns Schaden zufügen wolltet, dann wäret Ihr inzwischen schon tot. Allerdings scheint Ihr Eure Gabe ja nicht wirklich kontrollieren zu können, somit könnt Ihr auch nicht ausschließen, einen von uns unabsichtlich zu verletzten. Und ob Eure Handschuhe alleine helfen werden, wage ich noch zu bezweifeln. Eure ehemalige Freundin habt Ihr ja auch schweben lassen, sprich also Ihr habt sie nicht berührt“, erklärte sie so gelassen wie es ihr im Moment möglich war. „Sprecht doch mal mit Hennrik hier. Oder mit einem Magier aus der Stadt. Vielleicht kann man Euch heilen, oder Ihr könntet zumindest lernen, diese Fähigkeit zu kontrollieren, um jedwede Unfallgefahr auszuschließen. Ansonsten wird es wohl jedem von uns sehr schwer fallen, Euch in irgendeiner Weise zu vertrauen.“
„Wenn ich davon ausgehen würde, dass Ihr einen von uns Schaden zufügen wolltet, dann wäret Ihr inzwischen schon tot. Allerdings scheint Ihr Eure Gabe ja nicht wirklich kontrollieren zu können, somit könnt Ihr auch nicht ausschließen, einen von uns unabsichtlich zu verletzten. Und ob Eure Handschuhe alleine helfen werden, wage ich noch zu bezweifeln. Eure ehemalige Freundin habt Ihr ja auch schweben lassen, sprich also Ihr habt sie nicht berührt“, erklärte sie so gelassen wie es ihr im Moment möglich war. „Sprecht doch mal mit Hennrik hier. Oder mit einem Magier aus der Stadt. Vielleicht kann man Euch heilen, oder Ihr könntet zumindest lernen, diese Fähigkeit zu kontrollieren, um jedwede Unfallgefahr auszuschließen. Ansonsten wird es wohl jedem von uns sehr schwer fallen, Euch in irgendeiner Weise zu vertrauen.“
#213
Guest_Juleiila_*
Posté 01 août 2010 - 04:54
Guest_Juleiila_*
Lian schnalzte mit der Zunge.
„Kylar, ist Magie begabt. Er selbst war im Zirkel, um dort die Handschuhe zu holen. Und um mir mehr Infos über das was mit mir passiert ist zu bringen, sobald wir dort sind, werde ich mehr erfahren. Thema abgeschlossen! Danke.!“
„Kylar, ist Magie begabt. Er selbst war im Zirkel, um dort die Handschuhe zu holen. Und um mir mehr Infos über das was mit mir passiert ist zu bringen, sobald wir dort sind, werde ich mehr erfahren. Thema abgeschlossen! Danke.!“
#214
Posté 01 août 2010 - 05:05
Leas Blick wanderte zum Rappen, den Lian ritt. Sie hatte nicht besonders darauf geachtet, war zu sehr mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt.
"Ihr erlaubt?" fragte sie Lian, aber ohne eine Antwort abzuwarten ging sie auf das Pferd zu. Eigentlich kannte sie alle Rösser aus ihrem Stall, darunter waren aber drei Rappen, die sich sehr ähnlich sahen.
Pferdezucht war Hobby und Beruf des Vaters gewesen, und nur wenige Tiere behielten sie selber. Sie strich dem Rappen über Kruppe und Rücken und kraulte ihm die Mähne, bis der Hengst seinen Kopf wandte.
Erst anhand der Zeichnung auf dem Kopf erkannte Lea das Tier und lächelte.
Dann wandte sie sich an Lian.
"Er ist schwer zu erkennen, da es damals eine Zwillingsgeburt war, und sein Bruder sieht ihm zum verwechseln ähnlich. Aber wenn Ihr den Namen des Pferdes wissen wollt: Percivel."
"Ihr erlaubt?" fragte sie Lian, aber ohne eine Antwort abzuwarten ging sie auf das Pferd zu. Eigentlich kannte sie alle Rösser aus ihrem Stall, darunter waren aber drei Rappen, die sich sehr ähnlich sahen.
Pferdezucht war Hobby und Beruf des Vaters gewesen, und nur wenige Tiere behielten sie selber. Sie strich dem Rappen über Kruppe und Rücken und kraulte ihm die Mähne, bis der Hengst seinen Kopf wandte.
Erst anhand der Zeichnung auf dem Kopf erkannte Lea das Tier und lächelte.
Dann wandte sie sich an Lian.
"Er ist schwer zu erkennen, da es damals eine Zwillingsgeburt war, und sein Bruder sieht ihm zum verwechseln ähnlich. Aber wenn Ihr den Namen des Pferdes wissen wollt: Percivel."
#215
Guest_Juleiila_*
Posté 01 août 2010 - 05:11
Guest_Juleiila_*
Verwundert drehte Lian sich zu Lea. Sie schien sich sehr mit ihren eigenen Pferden auszukennen. Auch der Name, war einfallsreich. Das gefiel Lian. Trotzdem machte er jetzt weiterhin auf Abstand, bis er bei Kylar war, und mehr all das geschehene und seine Gabe wusste.
Ausdruckslos, und ohne Regung antwortete er. „Percivel. Schöner Name. Danke.“
Dann stand Lian auf, und ging zu seinem Pferd, wo er sich aufsetzte. Lian war nun bereit, zum Abmarsch.
Ausdruckslos, und ohne Regung antwortete er. „Percivel. Schöner Name. Danke.“
Dann stand Lian auf, und ging zu seinem Pferd, wo er sich aufsetzte. Lian war nun bereit, zum Abmarsch.
#216
Posté 01 août 2010 - 05:22
Auch Leanora ging zu Donas. So wie es aussah, waren sie fast bereit zum Aufbruch, und in wenigen Stunden würden sie in Denerim sein. Ihr Blick glitt über die beiden Pferde, denen anzusehen war, dass sie von edler Abstammung waren. Vernita meinte doch mit möglichst wenig Aufsehen in die Stadt zu kommen. Allein Donas würde wieder durchdrehen wenn er auf Menschenmassen traf.
Lea ließ von Donas ab und wandte sich an die Elfe.
"Vernita? Ich muß Euch noch sagen, dass Donas Menschenmassen haßt. Er wird halb am durchdrehen sein, wenn wir in Denerim ankommen. Damit bringe ich uns alle in Gefahr. Und auch Percivel ist nun kein Tier, das man so leicht übersieht, wenngleich er ein ruhiges Gemüt hat. Meint Ihr nicht, dass es besser wäre uns vor den Toren der Stadt noch zu trennen und nicht als gesamte Gruppe die Stadt betreten?"
Lea ließ von Donas ab und wandte sich an die Elfe.
"Vernita? Ich muß Euch noch sagen, dass Donas Menschenmassen haßt. Er wird halb am durchdrehen sein, wenn wir in Denerim ankommen. Damit bringe ich uns alle in Gefahr. Und auch Percivel ist nun kein Tier, das man so leicht übersieht, wenngleich er ein ruhiges Gemüt hat. Meint Ihr nicht, dass es besser wäre uns vor den Toren der Stadt noch zu trennen und nicht als gesamte Gruppe die Stadt betreten?"
#217
Posté 01 août 2010 - 05:40
Miandra war erwacht als sie die ersten Gespräche vernahm. Sie blieb im Schneidersitz an der inzwischen erloschenen Feuerstellte sitzen, wo hin und wieder Asche empor geblasen wurde, und lauschte den Gesprächen. Währenddessen aß sie einige getrocknete Früchte und trank etwas von dem Wasser.
Sie musterte Leanora, welche irgendwie noch geschockter dreinblickte, als tags zuvor, nur Lian konnte sie wohl etwas auf andere Gedanken bringen, durch seine Frage. Vernita und Lian diskutierten erneut über das Thema von gestern, und Hennrik qualmte an einem Baum gelehnt vor sich hin.
Doch anstatt etwas zu den Themen beizutragen, blieb sie erstmals wortlos sitzen, beobachtete das Schauspiel und bildete sich verschiedenste Meinungen über die anderen, so wie sie es gerne tat. Sie beobachtete jedes noch so kleine Detail bei der Gestik und Wortbetonung, und vermischte das alles mit der bisher bekannten Vergangenheit der einzelnen Personen. Doch der Entschluss blieb wohl immer derselbe, oder änderte sich nur Oberflächlich. Ihre Grundmeinung, blieb immer gleich.
Leanora war eine verzogene Göre, die sich wohl schwer damit tat, Blut zu sehen, und es nicht gewohnt war, wenn man sie nicht wie eine Prinzessin behandelte.
Lian war unberechenbar und dadurch gefährlich. Was sie von diesen Fähigkeiten halten sollte, wusste sie noch immer nicht so recht. Seine Vergangenheit hörte sie nur im Schnelldurchlauf, daher berührte sie diese wohl nicht wirklich.
Hennrik rauchte für ihren Geschmack eindeutig zu viel und er war recht schweigsam, sodass sie nicht recht wusste, was sie über ihn denken sollte. Sie sah ihn manchmal einfach nur als einen alten Mann, dann wiederum als Magier … und Magier waren mächtig, und dadurch gefährlich. Doch momentan war dies nur ein Vorteil für sie selbst, und hoffte, dass es so bleiben würde.
Und Vernita war eben eine Kämpfernatur, die es liebte andere leiden zu sehen, da sie selbst genug gelitten hat, um sich rächen zu dürfen. Viele tragische Ereignisse prägten sie, doch Miandra schätze sie, da genau diese Erfahrungen ihre Stärke zeigten. Ja, sie war eine starke, misstrauische, hinterhältige, kluge und leicht verrückte Elfe, doch irgendwie mochte Miandra sie. Ihre Art spiegelte ihre Vergangenheit wider, und sie konnte den vielen Schmerz in ihrer Seele nahezu sehen, wenn sie sie anblickte.
Sie seufzte und stand auf. Sie sagte sich selbst, dass sie immer zu viel dachte, doch denken war dem Reden weit voraus, niemand konnte wissen was sie dachte, nur sie selbst. Sie nahm ihre Tasche und näherte sich wortlos der Gruppe, welche wohl bald aufbrechen wollte.
Sie musterte Leanora, welche irgendwie noch geschockter dreinblickte, als tags zuvor, nur Lian konnte sie wohl etwas auf andere Gedanken bringen, durch seine Frage. Vernita und Lian diskutierten erneut über das Thema von gestern, und Hennrik qualmte an einem Baum gelehnt vor sich hin.
Doch anstatt etwas zu den Themen beizutragen, blieb sie erstmals wortlos sitzen, beobachtete das Schauspiel und bildete sich verschiedenste Meinungen über die anderen, so wie sie es gerne tat. Sie beobachtete jedes noch so kleine Detail bei der Gestik und Wortbetonung, und vermischte das alles mit der bisher bekannten Vergangenheit der einzelnen Personen. Doch der Entschluss blieb wohl immer derselbe, oder änderte sich nur Oberflächlich. Ihre Grundmeinung, blieb immer gleich.
Leanora war eine verzogene Göre, die sich wohl schwer damit tat, Blut zu sehen, und es nicht gewohnt war, wenn man sie nicht wie eine Prinzessin behandelte.
Lian war unberechenbar und dadurch gefährlich. Was sie von diesen Fähigkeiten halten sollte, wusste sie noch immer nicht so recht. Seine Vergangenheit hörte sie nur im Schnelldurchlauf, daher berührte sie diese wohl nicht wirklich.
Hennrik rauchte für ihren Geschmack eindeutig zu viel und er war recht schweigsam, sodass sie nicht recht wusste, was sie über ihn denken sollte. Sie sah ihn manchmal einfach nur als einen alten Mann, dann wiederum als Magier … und Magier waren mächtig, und dadurch gefährlich. Doch momentan war dies nur ein Vorteil für sie selbst, und hoffte, dass es so bleiben würde.
Und Vernita war eben eine Kämpfernatur, die es liebte andere leiden zu sehen, da sie selbst genug gelitten hat, um sich rächen zu dürfen. Viele tragische Ereignisse prägten sie, doch Miandra schätze sie, da genau diese Erfahrungen ihre Stärke zeigten. Ja, sie war eine starke, misstrauische, hinterhältige, kluge und leicht verrückte Elfe, doch irgendwie mochte Miandra sie. Ihre Art spiegelte ihre Vergangenheit wider, und sie konnte den vielen Schmerz in ihrer Seele nahezu sehen, wenn sie sie anblickte.
Sie seufzte und stand auf. Sie sagte sich selbst, dass sie immer zu viel dachte, doch denken war dem Reden weit voraus, niemand konnte wissen was sie dachte, nur sie selbst. Sie nahm ihre Tasche und näherte sich wortlos der Gruppe, welche wohl bald aufbrechen wollte.
Modifié par Kaysallie, 01 août 2010 - 05:44 .
#218
Posté 01 août 2010 - 05:45
„Genau das wollte ich Euch auch vorschlagen, Leanora“, erwiderte Vernita mit einem zustimmenden Nicken. „Ihr und Lian könntet vorreiten und schon mal nach einer Taverne Ausschau halten. Am Besten wäre eine am Marktplatz, an dessen Zugang wir uns auch treffen sollten. Der ist leicht zu finden. Folgt einfach nur der Hauptstraße, dann kommt Ihr schon hin. Falls Euch jemand fragt, so könnt Ihr Euch als die Botin eines Kaufmannes der Stadt ausgeben und Lian ist dann Euer Leibwächter.“
Sie warf einen kurzen Blick zu dem Elfen hinüber.
„Wir werden euch so schnell wie möglich folgen. Gegen Mittag werden wir in der Stadt sein. Dann ist das Gedränge am Stadttor auch so groß, dass wir unbemerkt hineinschlüpfen können.“
Die Elfe wollte sich gerade abwenden, wandte sich aber doch noch mal an die blonde Frau. „Und noch etwas. Traut niemanden, der vorgibt Euer Bruder zu sein. Ich habe ihn gesehen. Er war tatsächlich tot.“
Sie zwinkerte Leanora noch einmal zu, bevor sie sich zu Miandra und Hennrik gesellte. „Also los. Auf geht’s.“
Sie warf einen kurzen Blick zu dem Elfen hinüber.
„Wir werden euch so schnell wie möglich folgen. Gegen Mittag werden wir in der Stadt sein. Dann ist das Gedränge am Stadttor auch so groß, dass wir unbemerkt hineinschlüpfen können.“
Die Elfe wollte sich gerade abwenden, wandte sich aber doch noch mal an die blonde Frau. „Und noch etwas. Traut niemanden, der vorgibt Euer Bruder zu sein. Ich habe ihn gesehen. Er war tatsächlich tot.“
Sie zwinkerte Leanora noch einmal zu, bevor sie sich zu Miandra und Hennrik gesellte. „Also los. Auf geht’s.“
#219
Posté 01 août 2010 - 06:05
"Darauf könnt Ihr Euch verlassen, Vernita. Nach dem Spektakel habe ich keinen Bedarf an weiteren auftauchenden Brüdern, die eigentlich tot sind. Gute Reise!"
Sie ging zurück zu Donas, saß auf und eine Art Vorfreude auf den Ritt überkam sie. Endlich mal wieder eine Strecke galoppieren zu können... nur der Anlaß war nicht gerade so schön.
Lea nahm die Zügel auf, blickte über ihre Schulter zurück zu Lian und sah, dass dieser auch bereits auf seinem Pferd saß.
Kühl nickte sie ihm zu.
"Na dann wollen wir mal. Ich hoffe, ich muß von meiner 'Leibwache' keinen Gebrauch machen."
Mit einem leichten Schenkeldruck trieb sie Donas an, winkte den anderen nochmal zu.
Kaum dass sie ein paar Meter Vorsprung hatten, lockerte sie die Zügel, schnalzte mit der Zunge und Donas preschte los als wär der Erzdämon persönlich hinter ihm her.
Lea ließ ihn laufen, er sollte sich ruhig austoben damit er an den Toren dann etwas ruhiger war. Percivel würde ihm schon hinterher rennen, da war sie sich völlig sicher.
In gestrecktem Galopp flog sie die Handelsstrasse entlang und wich hin und wieder Ochsenkarren aus, überholte Kaufmänner mit ihren Maultieren, die ihr schimpfend hinterher riefen, da die Hufe mächtig Staub aufwirbelten.
Nach wenigen Meilen verlangsamte Donas seinen Lauf, und Lea zügelte ihn zurück zum Schritt. Donas schnaubte und seine Ohren spielten lebhaft.
Lea blickte über die Schulter. Lian hatte zu tun, dass er ihr nachkam, aber letztlich holte er sie doch endlich ein und zügelte Percivel.
"Na, hat doch Spaß gemacht oder? " lachte Lea Lian an.
Sie ging zurück zu Donas, saß auf und eine Art Vorfreude auf den Ritt überkam sie. Endlich mal wieder eine Strecke galoppieren zu können... nur der Anlaß war nicht gerade so schön.
Lea nahm die Zügel auf, blickte über ihre Schulter zurück zu Lian und sah, dass dieser auch bereits auf seinem Pferd saß.
Kühl nickte sie ihm zu.
"Na dann wollen wir mal. Ich hoffe, ich muß von meiner 'Leibwache' keinen Gebrauch machen."
Mit einem leichten Schenkeldruck trieb sie Donas an, winkte den anderen nochmal zu.
Kaum dass sie ein paar Meter Vorsprung hatten, lockerte sie die Zügel, schnalzte mit der Zunge und Donas preschte los als wär der Erzdämon persönlich hinter ihm her.
Lea ließ ihn laufen, er sollte sich ruhig austoben damit er an den Toren dann etwas ruhiger war. Percivel würde ihm schon hinterher rennen, da war sie sich völlig sicher.
In gestrecktem Galopp flog sie die Handelsstrasse entlang und wich hin und wieder Ochsenkarren aus, überholte Kaufmänner mit ihren Maultieren, die ihr schimpfend hinterher riefen, da die Hufe mächtig Staub aufwirbelten.
Nach wenigen Meilen verlangsamte Donas seinen Lauf, und Lea zügelte ihn zurück zum Schritt. Donas schnaubte und seine Ohren spielten lebhaft.
Lea blickte über die Schulter. Lian hatte zu tun, dass er ihr nachkam, aber letztlich holte er sie doch endlich ein und zügelte Percivel.
"Na, hat doch Spaß gemacht oder? " lachte Lea Lian an.
#220
Guest_Juleiila_*
Posté 01 août 2010 - 06:12
Guest_Juleiila_*
Lian ließ die beiden erst einmal davon reiten, und gönnte ihnen den Spaß. Er selbst saß gemütlich auf seinem schwarzem Gaul. Er streichelte ihm die Mähne. „Percivel also.“ Das war ein toller Name, für ein solch schönes Pferd. Irgendwie war er ja geklaut, aber Lian wollte ihn nicht mehr hergeben. Hoffentlich würde es dadurch keinen Streit mit Lea geben.
Als Lea dann langsamer wurde, straffte Lian die Zügel und ritt zu ihr vor. Er erwiderte das Lächeln. Zwar kühl, aber es war vorhanden. Sein Hund kam ihm ebenfalls gerade noch so hinterher, und dackelte neben den beiden.
„Ja hat Spaß gemacht.“ meinte er. Dann blickte er weiter nach vorne. „Wenn wir in der Taverne sind muss ich Euch kurz alleine lassen. Zur Sicherheit lasse ich meinen Mabari bei Euch. Ich werde nicht lange brauchen.“
Dabei blickte er zu seinem Hund runter, der fröhlich mit dem Schwanz wedelte.
„Sagt mal … habt ihr Angst? Also … vor mir?“ fragte er behutsam.
Von weitem konnte man mittlerweile schon die Stadttore sehen, und die Rauchsäulen, die aus den Häusern empor stiegen. Bald waren sie da, aber es würde noch eine Weile dauern.
Als Lea dann langsamer wurde, straffte Lian die Zügel und ritt zu ihr vor. Er erwiderte das Lächeln. Zwar kühl, aber es war vorhanden. Sein Hund kam ihm ebenfalls gerade noch so hinterher, und dackelte neben den beiden.
„Ja hat Spaß gemacht.“ meinte er. Dann blickte er weiter nach vorne. „Wenn wir in der Taverne sind muss ich Euch kurz alleine lassen. Zur Sicherheit lasse ich meinen Mabari bei Euch. Ich werde nicht lange brauchen.“
Dabei blickte er zu seinem Hund runter, der fröhlich mit dem Schwanz wedelte.
„Sagt mal … habt ihr Angst? Also … vor mir?“ fragte er behutsam.
Von weitem konnte man mittlerweile schon die Stadttore sehen, und die Rauchsäulen, die aus den Häusern empor stiegen. Bald waren sie da, aber es würde noch eine Weile dauern.
#221
Posté 01 août 2010 - 06:15
Lea war überrascht über die Frage.
"Nun, Angst würde ich es nicht bezeichnen. Ihr habt mir keinerlei Grund gegeben, Angst zu haben, aber ein mulmiges Gefühl habe ich seit Eurer Enthüllung schon. Mir wäre es defintiv lieber, wenn Ihr wüßtet, wie Ihr diese Gabe einsetzen könnt. Aber ob ich nun durch Eure Hand den Tod finde oder von einem Doppelgänger meines Bruders geköpft werde ist mir dann auch beinah einerlei. Tot ist tot, oder nicht?"
"Nun, Angst würde ich es nicht bezeichnen. Ihr habt mir keinerlei Grund gegeben, Angst zu haben, aber ein mulmiges Gefühl habe ich seit Eurer Enthüllung schon. Mir wäre es defintiv lieber, wenn Ihr wüßtet, wie Ihr diese Gabe einsetzen könnt. Aber ob ich nun durch Eure Hand den Tod finde oder von einem Doppelgänger meines Bruders geköpft werde ist mir dann auch beinah einerlei. Tot ist tot, oder nicht?"
#222
Guest_Juleiila_*
Posté 01 août 2010 - 06:20
Guest_Juleiila_*
Lian runzelte die Stirn. Tod ist Tod? Na ja, jedem wie er meinte. Aber Lian wäre es lieber, nicht durch eine bekannte Hand zu sterben.
„Ich habe selbst Angst davor. Ihr habt ja mitbekommen, was schon alles passierte.“ seufzte er. „Wie durch einen Doppelgänger Eures Bruders? Habe ich da was nicht mitbekommen?“ fragte er total verwundert.
„Ich habe selbst Angst davor. Ihr habt ja mitbekommen, was schon alles passierte.“ seufzte er. „Wie durch einen Doppelgänger Eures Bruders? Habe ich da was nicht mitbekommen?“ fragte er total verwundert.
#223
Posté 01 août 2010 - 06:52
"Ja, ich denke das habt Ihr verschlafen."
In kurzen Worten schilderte Lea die Situation von gestern, in welche sie mit ihrer Gutgläubigkeit und der Sehnsucht nach ihrem liebevollen Zuhause geraten war. Auch die Rettungsaktion Vernitas ließ sie nicht aus, und wie diese zu ihr fand.
"Alles in allem keine Sekunde zu spät. Nur einen Wimpernschlag später und.." sie schluckte. "Ich danke Euch, wenn Ihr den Mabari bei mir lassen wollt. Nero wußte dass er mit Donas auf Dauer nicht mithalten kann, ich denke er wird zusammen mit Vernita und den anderen in Denerim auftauchen."
Durch den Galopp waren sie relativ flott an den Stadttoren. Vor ihnen winkten die Wachen soeben einen Ochsenkarren durch. Dann sahen sie Lea und Lian.
"Halt, stehengeblieben. Euer Begehr?"
"Ich bin Botin eines Kaufmanns aus Antiva und soll schon mal erkunden, wo mein Herr absteigen kann und seinen Marktstand aufstellen kann. Und das hier ist meine Leibwache."
Die Wache musterte Leanoras Erscheinung, und was er sah gefiel ihm ausnehmend gut. Er lächelte sie an und salutierte vor ihr.
"Euer Diener, Mylady. Reitet gerade aus, dann kommt Ihr direkt an den Marktplatz. Dort findet Ihr auch einige Tavernen."
Leanora deutete ein Lächeln an und erwiderte:
"Habt Dank edler Ritter. Ich wünsche noch einen schönen Tag."
Die Wache trat zur Seite und ließ die beiden passieren. Dabei starrte er Lea noch nach, bis sie um die Kurve verschwand.
"Beim Erbauer, hast Du die gesehen? Mein lieber Herr Gesangsverein... " Sein Kumpane runzelte nur ärgerlich die Stirn, inzwischen waren weitere Reisende angekommen, die er dank der Ablenkung alleine abfertigen mußte.
Donas hatte inzwischen nur die Ohren angelegt und den Hinterhuf gehoben, aber sich zum Glück soweit benommen. Als sie nun am Marktplatz ankamen tänzelte er vor Nervosität umher.
"Sh.. ruhig Donas..."
Lea hatte gut zu tun, den Hengst halbwegs ruhig zu halten als sie weiter ritten.
Zu Lian gewandt meinte sie: "Ich will mal gucken, ob ein wenig abseits auch noch eine Taverne ist, in der wir übernachten können. Der Trubel hier macht Donas kirre."
Sie hatten Glück. Zwei Seitenstrassen weiter war eine Taverne ausgeschildert. Davor war sogar eine Pferdetränke, und von aussen sah das Haus ganz passabel aus, wenngleich keine Luxus-Herberge. Aber in eine solche wollten sie ja ohnehin nicht.
Lea sprang vom Pferd und band Donas an der Halterung an, der sofort mit der Nase in der Tränke verschwand. Sie nahm ihren Rucksack vom Pferd und wandte sich an den Eingang.
"The fiery cross... das glühende Kreuz. Na wenn das mal kein schlechtes Omen ist..." seufzte Lea, aber beschloß dennoch, hinein zu gehen.
In kurzen Worten schilderte Lea die Situation von gestern, in welche sie mit ihrer Gutgläubigkeit und der Sehnsucht nach ihrem liebevollen Zuhause geraten war. Auch die Rettungsaktion Vernitas ließ sie nicht aus, und wie diese zu ihr fand.
"Alles in allem keine Sekunde zu spät. Nur einen Wimpernschlag später und.." sie schluckte. "Ich danke Euch, wenn Ihr den Mabari bei mir lassen wollt. Nero wußte dass er mit Donas auf Dauer nicht mithalten kann, ich denke er wird zusammen mit Vernita und den anderen in Denerim auftauchen."
Durch den Galopp waren sie relativ flott an den Stadttoren. Vor ihnen winkten die Wachen soeben einen Ochsenkarren durch. Dann sahen sie Lea und Lian.
"Halt, stehengeblieben. Euer Begehr?"
"Ich bin Botin eines Kaufmanns aus Antiva und soll schon mal erkunden, wo mein Herr absteigen kann und seinen Marktstand aufstellen kann. Und das hier ist meine Leibwache."
Die Wache musterte Leanoras Erscheinung, und was er sah gefiel ihm ausnehmend gut. Er lächelte sie an und salutierte vor ihr.
"Euer Diener, Mylady. Reitet gerade aus, dann kommt Ihr direkt an den Marktplatz. Dort findet Ihr auch einige Tavernen."
Leanora deutete ein Lächeln an und erwiderte:
"Habt Dank edler Ritter. Ich wünsche noch einen schönen Tag."
Die Wache trat zur Seite und ließ die beiden passieren. Dabei starrte er Lea noch nach, bis sie um die Kurve verschwand.
"Beim Erbauer, hast Du die gesehen? Mein lieber Herr Gesangsverein... " Sein Kumpane runzelte nur ärgerlich die Stirn, inzwischen waren weitere Reisende angekommen, die er dank der Ablenkung alleine abfertigen mußte.
Donas hatte inzwischen nur die Ohren angelegt und den Hinterhuf gehoben, aber sich zum Glück soweit benommen. Als sie nun am Marktplatz ankamen tänzelte er vor Nervosität umher.
"Sh.. ruhig Donas..."
Lea hatte gut zu tun, den Hengst halbwegs ruhig zu halten als sie weiter ritten.
Zu Lian gewandt meinte sie: "Ich will mal gucken, ob ein wenig abseits auch noch eine Taverne ist, in der wir übernachten können. Der Trubel hier macht Donas kirre."
Sie hatten Glück. Zwei Seitenstrassen weiter war eine Taverne ausgeschildert. Davor war sogar eine Pferdetränke, und von aussen sah das Haus ganz passabel aus, wenngleich keine Luxus-Herberge. Aber in eine solche wollten sie ja ohnehin nicht.
Lea sprang vom Pferd und band Donas an der Halterung an, der sofort mit der Nase in der Tränke verschwand. Sie nahm ihren Rucksack vom Pferd und wandte sich an den Eingang.
"The fiery cross... das glühende Kreuz. Na wenn das mal kein schlechtes Omen ist..." seufzte Lea, aber beschloß dennoch, hinein zu gehen.
#224
Guest_Juleiila_*
Posté 01 août 2010 - 06:59
Guest_Juleiila_*
Das glühende Kreuz. Lian grinste und schüttelte den Kopf. Dann band auch er Percivel an der Halterung an, neben Donas. Er nahm seinen Rucksack und schmiss ihn sich um. Gleich darauf, folgte er Lea, und begleitete sie in die Taverne hinein.
Lian trat zur Theke, und reservierte sich gleich ein Zimmer. Mit Einzelbett. Wenn die anderen noch eins erwischen wollte, müssten sie sich beeilen. Es waren nicht mehr viele Zimmer übrig. Er brachte schnell sein Gepäck in sein Zimmer. Nur den verschmorten Handschuh nahm er mit raus. Er sperrte ab und ging zu Lea.
„So ich lasse nun meinen Mabari bei Euch. Ich werde nicht lange weg sein. Und geht nicht aus der Taverne, redet mit niemandem. Und, Ihr könnt Euch ja einen Namen für meinen Hund ausdenken. Mir ist kein so guter eingefallen.“
Lian trat zur Theke, und reservierte sich gleich ein Zimmer. Mit Einzelbett. Wenn die anderen noch eins erwischen wollte, müssten sie sich beeilen. Es waren nicht mehr viele Zimmer übrig. Er brachte schnell sein Gepäck in sein Zimmer. Nur den verschmorten Handschuh nahm er mit raus. Er sperrte ab und ging zu Lea.
„So ich lasse nun meinen Mabari bei Euch. Ich werde nicht lange weg sein. Und geht nicht aus der Taverne, redet mit niemandem. Und, Ihr könnt Euch ja einen Namen für meinen Hund ausdenken. Mir ist kein so guter eingefallen.“
#225
Posté 01 août 2010 - 07:01
"Äh.. okay. Bis später dann, aber beeilt Euch. Ich möchte die anderen nicht zu lange warten lassen. Inzwischen regel ich hier das mit den Zimmern."
Sie nickte Lian zu und kraulte den Mabari.
"Einen Namen für Dich? Na mal überlegen, vielleicht fällt mir ja was schönes ein."
Sie nickte Lian zu und kraulte den Mabari.
"Einen Namen für Dich? Na mal überlegen, vielleicht fällt mir ja was schönes ein."





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