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Unklare Dialogoptionen?


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45 réponses à ce sujet

#26
Cyndalen

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 So jetzt ich auch mal ^_^

Die Tatsache das man MIT Cerberus arbeitet ist für mich persönlich weniger ein Problem.  Weder ist sie imho eine menschenverachtende Terrororganisation (vor allem nicht Menschenverachtend sondern eher ProMensch) noch ist der Unbegannte des Teufels Advokat. Zumal wenn ich mir die Dossies anschaue die man von Unbekannten bekommt. Turianer, Asari, Salarianer, Kroganer. Soooo Unwürdig scheinen die anderen Spezies ja dann doch nicht zu sein. Sonst hätte er ja sicher auch NUR MENSCHEN Vorschlagen können. Zugegeben sind die Methoden Fragwürdig und ettliche Opfer wären sicher auch Vermeidbar gewesen. Aber ich kann nicht ausschließen in einer ähnlichen Situation in dem Umfeld auch so gehandelt zu haben. Fressen oder gefressen werden.  

Im übrigen gibts zum Ende von ME2 vom Paragon Shep ne ganz klare Ansage das er / sie das jetzt alleine Regelt und Cerberus ihm nicht in die Quere kommen soll ... für mich recht eindeutig. Auch kommt für mich im Laufe des Spiels immer wieder klar zum Vorschein das ParagonShep eben nicht 100%ig nach der Cerberus Pfeife tanzt. Er / Sie kämpft gegen die Reaper ... aber sicher nicht für Cerberus.

Was mich gleich zum Nächsten bring. Es ist durchaus richtig das auch andere Organisationen die Mittel und wege gehabt hätten Shep zurück zu bringen. Aber irgend wie hatt es sonst niemand getan. Warum wohl? Der Rat glaubt nach wie vor die Reaper sein nur Einbildungen, Shep würde Fantasieren und die Geth sind keine berdohung mehr. Wer also ? Die Sita Faundation ? Elkos Combine oder sonst irgend welche Wirtschaftsunternehmen die nur am Profit interessiert sind ? Mit Nichten ... es konnte eben keine andere Orga sein als Cerberus. DAS sollte einem zu denken geben ... 

Ich habe zu selbststudien einen Renagade Shep mit importierem Spielstand begonnen und habe bis zum ersten betreten der SR2 gespielt ... also höchstens ne Stunde ... Hier wird natürlich deutlich das man als Renegade recht Zielstrebig alles Frisst was der Unbekannte einem vor die Füße wirft ... und notfals sogar die Freundschaft zu ehemaligen Freunden (in dem Fall Tali) riskiert ... Wer sich aber konsequent die oberen Dialogobtionen aussucht sollte solche Probleme nicht haben. Ja sicher ist das Dialogsystem nicht perfect. Aber das DA:Oer hatte auch seine Fehler ... 

#27
hummel2k

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"Menschenverachtend" gilt bezüglich der Mittel von Cerberus. Dass sie pro Mensch sind, bedeutet offenbar nicht - wie man an Mord, Drohungen und zwielichten Experimenten sieht - dass sie von der Würde des Menschen auch nur das Geringste halten.
Die Paragon-Optionen haben für mich meist einen sehr faden Beigeschmack. Sicher muss ein Held ab und zu auf den Tisch hauen und seine Stimme erheben. Manchmal deutet er allerdings nur auf seine Waffe und lässt irgendeine Drohung verlauten, was für mich nun wieder garnicht heldenhaft aussieht. Ich habe den Eindruck, dass in anderen Bioware-Spielen mehr Konflikte im Dialog denn in Waffengewalt ausgetragen werden können.
Die dargestellte Gewalt ist ein weiteres Thema: Geschöpfe liegen in ihren eigenen Blutlachen, Gewalt in der Vergangenheit eines Gruppenmitglieds scheint skrupelloses Vorgehen in der Gegenwart zu rechtfertigen, zahlreiche und sehr lange Ballerorgien zwischen den Gesprächen. Ich verstehe, dass ME kein sauberes und freundliches Universum sein möchte. Aber etwas weniger durch Waffen und Drohungen gelöste Dialoge, die unter Umständen sogar noch Vorbild (!) Punkte einbringen, hätten es gerne sein dürfen.
Zwar habe ich das Spiel noch nicht beendet, doch bin ich verblüfft, wie viel Shooter in ME 2 steckt. Ich spiele unter "Wahnsinn" und bislang gab es, außer bei der Bergung der Kisten im Schmugglerlager (nur 14 haben bei mir überlebt) keine Schwierigkeiten, da Munition und Lebenspunkte stets im Überfluss vorhanden sind. Vielleicht zieht der Schwierigkeitsgrad im Verlauf der Handlung aber noch an.
Wen wundert es denn noch, dass die meisten Spieler einen Soldaten gewählt haben, wenn das Spiel doch überwiegend aus Schießereien besteht? :?

Ich halte DA:O nicht für perfekt. Die Dialoge fand ich in Baldurs Gate 1 und 2 noch ausgefeilter, wegen dieser Spiele halte ich auch so viel von Bioware. Jedoch war DA die Mischung aus Taktik fordernder Kämpfe (oftmals musste ich mehrere Methoden ausprobieren, um den Sieg in einer Schlacht zu erringen), Management von Fähigkeiten und Gegenständen und interaktivem Film in meinen Augen sehr gut geglückt. Nie wurden die Dialoge so zahlreich, dass sich dieses Element abgenutzt anfühlte und immer dann, wenn man vom Kämpfen vorerst genug hatte, standen wieder diplomatische Herausforderungen an.
In ME finde ich leider - von Tali abgesehen - alle Charaktere mehr oder weniger unsympatisch. Das macht es für mich schwer, mich richtig auf die Geschichte einzulassen oder mich für die Gefährtenquests zu begeistern (die ich jedoch trotzdem absolviere).
ME 2 liefert dem aufrichtigen, friedlichen Protagonisten meines Erachtens zu wenig Spielraum. Er wird zu Spielbeginn in eine feindliche und unsympathische Umgebung "geboren", aus der er auch nicht recht entkommt. "Mein" Shapard jedenfalls hätte es lieber auf eigene Faust versucht, mit einem kleineren Schiff, vielleicht auch mit geringerer Aussicht auf Erfolg. Aber er hätte nicht den von Bioware vorgesehenen Weg gewählt, aus dem er nicht so recht auszubrechen vermag.

Modifié par hummel2k, 29 septembre 2010 - 11:34 .


#28
hummel2k

hummel2k
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In anderer Sache: weshalb erntet man oft unverhofft und scheinbar zwangsläufig Abtrünnig-Punkte? Manche Dialoge ziehen, trotz eindeutiger Haltung und Erprobung aller Dialogoptionen, (oft auch neben Vorbild-Punkten) Abtrünnig-Punkte nach sich. Zwar ist mein blauer Balken schon fast voll, aber auf dem roten ist auch rund ein halber Zentimeter zu sehen.

#29
Zottelbaer

Zottelbaer
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Als erstes zu Cyndalen:
Cerberus ist in der Tat eine Organisation, die unmenschliche (der Begriff definiert sich nich über die Rasse sondern über moralische Werte) Methoden anwendet, um ihre rassenspezifisch machtorientierten Ziele zu erreichen. Allein der Satz des Unbekannten "Wenn Cerberus stark ist, ist auch jeder Mensch stark" zeigt die Denkweise. Drum herum zu reden, dass Cerberus eine terroristische Organisation ist, bei welcher der Zweck die Mittel heilgt (und sowohl der Zweck, als auch die Mittel äußerst streitbar sind), macht keinen Sinn.
Zu der Frage nach anderen Organisationen: Gut erörtert, allerdings fehlt mir da noch ein Aspekt, wieso es nur Cerberus hätte sein können - der Ideologische. Auch für Cerberus ist Shepard ein Held, er hat als Mensch die Galaxie gerettet, für sie nur ein weiterer Beweis, dass diese Rasse den Aliens überlegen ist und gleichzeitig Beispiel, zu was es Menschen bringen können. Deshalb hat Cerberus auch alle Geldschleusen geöffnet, Shepard wieder ins Leben zu bringen. Nur Cerberus hatte ein ideologisches Interesse daran, Shepard wieder zurück zu holen. Und wenn eine Organisation wie Cerberus von einer Ideologie durchdrungen sind, öffnet das nochmal ganz neue Kräfte / neuen Willen ;>


Nun zu hummel2k:
Also langsam versteh ich dich aber nicht mehr. Du hast Duncan (!) als Avatarbild und beschwerst dich über Blut und Morde, obwohl du DA:O gezockt hast xD Also wenns da mal nich blutig zugeht, weiß ich auch nicht. Bei DA:O bleiben die Leichen auch wesentlich länger liegen, als in ME2, da verschwinden die ja recht zeitig wieder.
Zum Anderen habe ich die teilweise geschilderten Szenarien nie in Mass Effect gesehen. Wo liegt denn da bitte jemand in seiner Blutlache? Und selbst wenn es so sein würde, wenn du DA:O gezockt hast sollte dich in dieser Hinsicht nix mehr schocken, da werden immerhin Leute in normalen Finishing Sequenzen die Köpfe abgeschlagen.
Außerdem soll die Vergangenheit der Charaktere die Taten in der Gegenwart nicht rechtfertigen, sondern erklären. Und an sonderlich viele Stellen, wo man durch Waffengewalt Paragonpunkte bekommt, kann ich mich auch nich erinnern.

Zu dem persönlichen Geschmack kann ich nichts zu sagen, da is jeder seiner Glückes Schmied. Was mir wiederum äußerst seltsam anmutet ist die Art und Weise, wie dein aufrichtiger, friedlicher (Friedlich? Warum is er dann bei der Armee im Range eines Commander?) Shepard vorgegangen wäre. Die Aufgabe, die zu bewältigen ist, wäre mit keinem anderen Schiff als der Normandy SR2 möglich gewesen, was du sicherlich begreifst, wenn du irgendwann mal in der Schlusschlacht zum Angriff bläst. Auf eigene Faust wäre es wohl auch kaum möglich gewesen, hat Shepard doch null Geld in der Tasche, seine komplette frühere Crew hat sich praktisch über die Galaxie verteilt, sodass er sie unmöglich durch Zufall wiederfinden kann und selbst wenn, leben sie alle inzwischen ihr eigenes Leben. Mal ganz davon abgesehen, dass Shep ohne Cerberus nich mal auf den nächsten Planeten kommen würde. Auch ein Paragon Shepard sieht die Lage, in der er steckt. Und in dieser Lage geht es nun mal nicht anders, als das Material und die Informationen von Cerberus zu nutzen, um die Galaxie zu retten.

Und was sollen denn diese Faxen mit dem halben Zentimeter Renegadepunkte xDD Das ist doch praktisch fast nix. Du kriegst ja schon zwei Renegadepünktchen, wenn du einem mal sagst, dass er gestern mal besser nich so viel Knoblauch gegessen hätte, weil er heute stinkt wie ein Berber xD Langsam kann ich diese Erbsenzählerei nicht mehr verstehen, sei mir bitte nicht böse ;)

Modifié par Zottelbaer, 29 septembre 2010 - 03:19 .


#30
Werwolfsvampir25

Werwolfsvampir25
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Memo an mich selbst: "Paragon" (keine unnötige Gewalt) ist NICHT gleichbedeutend mit "Parzifist" (überhaupt keine Gewalt).



Wer in einer militärischen Operation mitwirkt, wird zwangsweise auch mit Gewalt konfrontiert werden, ob man nun will oder nicht. Wo gehobelt wird,da fallen Späne. Wo gekämpft wird, da gibt es unter Umständen Tote. Dass Selbige in ihrem Blut liegen bleiben, ist mir jetzt noch nicht aufgefallen, aber vielleicht hat hummel das auch nur symbolisch gemeint.



ME ist durchzogen von vielen Kämpfen, immerhin herrscht Krieg. Auch ein Paragon-Shepard kann diese Tatsache nicht einfach ignorieren und ist gezwungen, zurückzuschlagen. Was soll er machen? Die Waffen weglegen und sagen: "Macht doch was ihr wollt, Reaper! Ich hab keine Lust mehr zu kämpfen." ?



Dass er, um seine Ziele zu erreichen, zwangsläufig mit Cerberus zusammenarbeiten muss, mag dem Commander zwar nicht schmecken, aber wirklich viele Alternativen scheint es ja nicht zu geben. Der Rat vertraut ihm nicht, die ganzen Firmen wollen aus dem Kreig noch Profit schlagen und besitzen wahrscheinlich nicht einmal annährend die Möglichkeiten, über die der Unbekannte verfügt. Ich persönlich seh keinen großen Unterschied, ob ich mich jetzt für die Schmalzlocken vom Rat oder für den zwielichtigen Unbekannten ins Hornissennest setze. Ausgeräuchert muss es so oder so werden.



Ich persönlich bin keine Kämpfernatur. Ich hab den Kriegsdienst verweigert, weil mir der Gedanke, mit einer Waffe auf andere Menschen schießen zu müssen, einfach nicht geheuer war. Aber,ich übersehe auch nicht die Notwendigkeit solcher Maßnahmen. Offensichtlich ist die Menschheit noch nicht bereit, ohne Waffengewalt für Frieden zu sorgen.



In dieser Hinsicht ist ME nicht weniger realistisch als die Realität an sich, von den Aliens einmal abgesehen.^^ Ich zocke es nicht, weil ich auf Gewalt stehe, sondern weil mich die Story fasziniert.

Wenn es mir nur um sinnloses Geballer ging, wüsste ich genug andere Titel, aber ME gehört absolut nicht in diese Sparte. Aber ein "Parzifisten"-Game ist es wie gesagt auch nicht.



Naja,eigentlich ist das der völlig falsche Thread für derartige Diskussionen, aber wenn man schon einmal dabei ist ... ^^




#31
hummel2k

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Danke für eure Beteiligung an der Diskussion. Duncan habe ich nicht absichtlich ausgewählt, mir gefiel nur der weiße Platzhalter nicht besonders. =P Ich möchte das Spiel keineswegs schlechtreden, dafür sind die Inszenierung zu professionell und die Dialoge zu gut vertont. Ich dachte nur, dass bisher noch niemanden ein Thema mit meinen Ansichten gestartet hatte, also entschloss ich mich, ein bisschen konstruktive Resonanz von mir zu geben.
Dragon Age fand ich noch gewalttätiger als ME. Das viele Blut auf den Rüstungen war in meinen Augen stellenweise schon unfreiwillig komisch. Vielleicht hätte ich besser SW: KotoR als Beispiel herangezogen, das ohne viel Gewalt, dafür mit einer gewaltigen Story und einem kaum vorhersehbaren Twist daherkommt. Der Gewaltgrad ist in der Tat Geschmackssache, und ich verurteile niemanden, der eine realistische oder überzeichnete Darstellung bevorzugt. Ich finde allerdings schade, dass mit Dragon Age die Intensität dieser Effekte stark zugenommen hat und sich in ME 2 manifestiert, wobei ME 1 noch gut ohne diese Darstellungen zurecht gekommen ist. Die Blutlachen gibt es im Spiel tatsächlich bei der Befreiung des Kroganers Grunt zu sehen. Ich hätte gerne Screenshots gezeigt; doch leider habe ich kein Savegame dieser Mission mehr. Aber das sich niemand daran erinnern kann, zeigt doch, dass man sie eigentlich auch hätte weglassen können, oder? =P
Das in einem galaktischen Konflikt Waffen eingesetzt werden, finde ich durchaus nachvollziehbar. Ich wollte auf Situationen anspielen, in denen Shepard im Dialog mit der Waffe droht oder sie zückt, oder wenn er Leute am Kragen packt und herumwirbelt. Oft gibt es dafür massig Vorbild-Punkte, was auf mich schon fast ironisch wirkt. Sicher macht das Spiel trotzdem Freude, doch Spieler wie mich hätte gefreut, wenn öfter das Wort denn die Waffe überzeugt hätte. Aber vielleicht sind ME und DA bewusst etwas "kerniger"  und bieten nicht das richtige Szenario für z.B. den oben genannten Jedi-Gesandten oder einen diebischen Überredungskünstler.
Darunter fällt auch mein Attribut "Friedlich": oft möchte ich einen Konflikt beschwichtigen und wähle eine "gute" Option, woraufhin der Dialog (in etwa) mit "Jetzt hör mir mal ganz genau zu, siehst du diese Pistole? Willst du dich wirklich mit mir anlegen?" beginnt. Auch wenns dem guten Zeweck dient, da fühle ich mich doch stets an den Schulhofproll aus meiner Schulzeit erinnert. Möglicherweise geht es aber auch nur mir so.

Zum "Waffen weglegen": nein, so weit muss er natürlich nicht gehen. Doch im Vergleich zu ME 1 wurden das Kampfsystem ausgebaut, das Micromanagement reduziert und die Zeit am Abzug erhöht. Waffen werden auch in Dialogen öfter gebraucht. Ich habe nur Angst, dass in ME 3 vielleicht nach dem Inventar noch der Fähigkeitsausbau entfernt wird und selbige dann ohne freie Wahl zur Verfügung stehen (mir gefällt schon wenig, dass jede Fähigkeit bis zum Spielende voll ausgebaut werden kann und man sich nicht auf einige wenige beschränken muss, was allerdings den Wiederspielwert erhöhen würde).
Bioware kann brilliant Geschichten erzählen, daran besteht für mich kein Zweifel. Nur bitte vergesst darüber die Freuden einer komplexen und taktisch fordernden Spielmechanik nicht! Das Ballern kann recht spaßig sein, doch der Tiefgang leidet im Vergleich zu anderen Bioware-Titeln etwas.
Ich fände schade, wenn Bioware weiter in diese Richtung ginge. Dashier fühlt sich ein bisschen an wie:

"You know what people like? - Call of Duty. You can use lots of weapons, a self-regenerative healthbar and play a cool army guy who's a man of few words and lets his guns do the talking. We should use that in our games too to make them more popular to young folks."

Das ist natürlich überspitzt und vielleicht würde Bioware niemals so weit in die Shooter-Richtung gehen, aber offenbar bin ich nur einer der Wenigen, die diese Tendenz stört und deshalb wollte ich mich äußern - vielleicht liest ja tatsächlich auch jemand mit, der die Möglichkeit hat, diese Kritik in die Entwicklung einfließen zu lassen.

Allen anderen wollte ich selbstverständlich die Freude am Spielen nicht schmälern. Ich spiele ME 2 schließlich selbst gerne, doch es gibt immer etwas zu verbessern. =)

Modifié par hummel2k, 29 septembre 2010 - 08:29 .


#32
changnam

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hummel2k wrote...

 Die Blutlachen gibt es im Spiel tatsächlich bei der Befreiung des Kroganers Grunt zu sehen. Ich hätte gerne Screenshots gezeigt; doch leider habe ich kein Savegame dieser Mission mehr. Aber das sich niemand daran erinnern kann, zeigt doch, dass man sie eigentlich auch hätte weglassen können, oder? =P

Könntest du bitte mal schreiben wann und wo Grunt befreit wurde? Ich kann mich daran trotz mehrmaligem durchspielen nicht erinnern und befürchte eine Spielsequenz verpasst zu haben.

#33
Rufi84

Rufi84
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Sie meint die Rekrutierungsmission nehme ich an ..Aber Befreiung wird ich das jetzt auch nicht nennen ;-)



Und Blutlachen sind mir da auch nicht aufgefallen.

#34
Cyndalen

Cyndalen
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Also ich fange langsam an zu verstehen worauf es hinaus läuft. Es gibt da ein Zitat aus dem Spiel was das ganze sehr gut Verdeutlicht:



Szene: Omega, Seuchenviertel, Klinik des Dokters:

Mordin: "Entweder man heilt eine Krankheit oder man beseitigt ein gefährliches Individuum. Beides Hilft"



Man darf halt nicht so naiv sein und glauben das man in einem Universum wie in ME es das einzig richtige ist (im Sinne des Paragon), alles und jeden an die Wand zu reden ... viel mehr liegt für mich die Kunst darin zu entscheiden wann Reden und Verhandlung mehr Sinn macht, oder wann das Ausschalten eines Individuums das einzig sinnvolle ist ... wärend Renegad erst Schießt und hinterher die Fragen stellt ...



Zitat Zottelbaer

"Zu der Frage nach anderen Organisationen: Gut erörtert, allerdings fehlt mir da noch ein Aspekt, wieso es nur Cerberus hätte sein können - der Ideologische."



Du fragst nach dem ideologischen Warum ? Die Menschheit vorran zu bringen mit ner Horde Reaper vor der Tür könnte schwierig werden .. .meinst du nicht auch ? Also handeln bevor es zu spät ist, sonst ist nix mehr da was man vorran bringen könnte.



Und darauf zu warten das der Rat dann doch mal den Ar*** bewegt (natürlich nur für den eigenen Sektor und nicht die Terminussysteme) wenn die Flotte der Reaper (nach dem Abspann schätze ich mal so mehrere Hundert) so in vielleicht 3 Jahren vor der Citadel angekommen sind und man bedenkt welchen Schaden allein die Sovereign anrichten konnte beiß ich als Shep sicher nicht in die Hand die mich füttert und mir ein zweites Leben geschenkt hatt und nehme was ich bekommen kann, auch wenns nen bitteren Beigeschmack hat ...

#35
Sinmara

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Stimme dir voll und ganz zu, Cyndalen.

Was Cerberus angeht so ird Shepards Haltung ihnen gegenüber davon abhängen was diese Organisation selbst jetzt vorhat. Sollte es auf eine Entscheidungsschlacht hinauslaufen wird jede Hilfe nötig sein. Sollten "krumme" Dinger laufen muss Shepard Cerberus eher ausschalten, um Einigkeit uner den anderen zu erzielen.

Shepard ist Soldat. Und sieht man die Welt halbwegs realistisch gibt's Grenzen für Diplomatie oder Verhandlungen. Sonst ist man nicht "gut" sondern naiv - und tot.

#36
hummel2k

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changnam wrote...

Könntest du bitte mal schreiben wann und wo
Grunt befreit wurde? Ich kann mich daran trotz mehrmaligem durchspielen
nicht erinnern und befürchte eine Spielsequenz verpasst zu haben.




Ich meinte damit die "Befreiung" aus seinem Tank - sorry, falls ich mich etwas missverständlich ausgedrückt habe. =) In dieser Mission ist mir die Düsternis des Universums erst richtig aufgefallen, was zum Beispiel an den Leichen und dem Blut deutlich wurde.


Cyndalen wrote...
Man darf halt nicht so naiv sein und glauben das man in einem Universum wie in ME es das einzig richtige ist (im Sinne des Paragon), alles und jeden an die Wand zu reden ... viel mehr liegt für mich die Kunst darin zu entscheiden wann Reden und Verhandlung mehr Sinn macht, oder wann das Ausschalten eines Individuums das einzig sinnvolle ist ... wärend Renegad erst Schießt und hinterher die Fragen stellt ...


Ich finde ja gerade schade, dass man sich nicht tortzdem selbst zwischen Worten und Waffen entscheiden kann, sondern die vorbildliche Lösung mal das Wort und mal physische Gewalt oder die Androhung solcher ist.

Für mich zeichnet sich allerdings langsam ab, dass das gesamte ME-Universum wohl mehr für Fans "kerniger" Geschichten und dem vorher beschriebenen Stil des "he gets the job done"-Helden ausgelegt ist. Vielleicht sollte ich das mehr hinnehmen und die mir daran gefälligen Seiten genießen. Möglicherweise widmet sich Bioware dem etwas romantischeren Bild des strahlenden Helden in glänzender Rüstung ja eines Tages in einem Baldurs Gate 3 oder einem SW KotoR 3. =)

In diesem Sinne einen schönen Abend und viel Spaß beim Spielen! =)

#37
changnam

changnam
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Möglicherweise widmet sich Bioware dem etwas romantischeren Bild des strahlenden Helden in glänzender Rüstung


ohweh, sei mir nicht böse, aber das wäre nix für micht:)

#38
hummel2k

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Ja, das war schon sehr bildlich gesprochen. =D Ich meine den Protagonisten mit maximalen Charisma- und Überreden-Werten. =)

#39
Zottelbaer

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Ich denke am meisten Chancen hat auf einen Helden in strahlender Rüstung noch KotoR 3. Ich denke BioWare hat mit Dragon Age: Origins auf den gegenwärtigen Zeitgeist im Fantasygenre reagiert und der is nunmal mehr erwachsen, mehr blutig, mehr dreckig, mehr real. In Star Wars spielen kann es den guten alten Gutmenschen sicher noch geben, da das Universum unter anderem auch drauf ausgelegt ist.



Aber das soll in einem Mass Effect Forum Nebensache sein ;)

#40
Kappa Neko

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hummel2k wrote...


Für mich zeichnet sich allerdings langsam ab, dass das gesamte ME-Universum wohl mehr für Fans "kerniger" Geschichten und dem vorher beschriebenen Stil des "he gets the job done"-Helden ausgelegt ist. Vielleicht sollte ich das mehr hinnehmen und die mir daran gefälligen Seiten genießen. Möglicherweise widmet sich Bioware dem etwas romantischeren Bild des strahlenden Helden in glänzender Rüstung ja eines Tages in einem Baldurs Gate 3 oder einem SW KotoR 3. =)

Ich bin totale Pazifistin! Trotzdem liebe ich Mass Effect. Mein Renegade-Durchlauf war ne richtige Qual für mich. Aber als Paragon fühle ich mich gut aufgehoben. Ja, man ist Soldat und deswegen muss man Leute erschießen. Der einzige Grund wieso ich es ertragen kann Soldat zu sein, ist, dass es in ME anders als in der Realität wirklich darum geht die Welt zu retten. Man versucht wirklich Leute tu retten. Dafür müssen leider einige sterben. Stimmt, Paragon Shepard droht auch und machmal hätte ich mir da eine andere Reaktion gewünscht. Aber im Grunde kann man als Paragon schon der absolute Held sein, der versucht jeden zu retten und jedem zu helfen. Mein Paragon Shep hat jeden verschont, der nur geht. Und das sind schon einige. Paragon ist so vorbildlich, dass es nicht mehr realistisch ist. Aber ich habe damit kein Problem wie einige andere Leute, denn genauso würde ich handeln, wenn ich in dieser ungücklichen Situation wäre. Das würde mich in der Realität umbringen, klar. Deswegen ist es auch nur ein Spiel.
Ich kann dir nicht zustimmen, dass ME zu "kernig" ist. Düster, ja. Das mag ich. ME2 versucht cooler zu sein und dieser Trend gefällt mir nicht. Aber man kann nach wie vor uncool als Paragon die Arbeit erledigen. Ich konnte mich bisher nicht dazu durchringen Dragan Age zu spielen, weil ich nicht auf Gemetzel stehe. Bei dem Trailer konnte ich nur den Kopf schütteln. Mir egal, ob das Spiel ne gute Geschichte hat. Wenn ich dafür durch ein Meer von Blut schwimmen muss, ist es mir das nicht wert. Was so viel Ekel in nem Rollenspiel soll ist MIR unbegreiflich. Hätte ich nicht gewusst, dass es ein RPG ist, hätte ich den für nen Horrorspiel-Trailer gehalten. Ohne Scheiß.

Die Blutlachen in ME2 gibt es! Ist mir auch aufgefallen. Aber ich fand's angemessen für ein erwachsenes Spiel, dass erschossene Leute bluten. Man sollte ruhig zeigen, dass der Tod hässlich ist. Solange nicht in Slow Motion gezeigt wird, wie jemand in Stücke gerissen wird, ist alles ok.

#41
Rufi84

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Dragon Age ist harmlos, zu viel Blut hat man dort auch nicht und Körperteile werden auch nicht zerissen.

Ja man hat finishing Moves, die sind aber eher selten und man sieht dort nichts bestialisches.

Selbst wenn ein böser Gnom die Rübe abgehauen bekommt sieht man da nicht den Kopf wegfliegen.

Im Tumult der Schlacht fällt es auch nicht sonderlich auf und die Finisher bei Bossgegnern sind angemessen..man sollte auch nicht vergessen das man da nicht sauber aus der Entfernung mit einer Laserwumme feuert sondern Hautnah dran ist mit dem Schwert.

Das das etwas blutiger ist sollte klar sein...übertrieben fand ich das jetzt nicht.



Ich empfehle Ingamevideos anzusehen um sich ein Bild zu machen..Trailer sind da sicher nicht geeignet um ein Bild vom realen Spielerleben zu bekommen.







#42
Cyndalen

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Eines steht fest ... würde Shep (egal ob Renegade oder Paragon) an manchen Stellen die Waffe nicht eher ziehen als das Wort würde man wohl viel zu oft den "Game Over" Screen zu Gesicht bekommen. Und angesichts der Tragweite unvorstellbar. Und die Tatsache das Cerberus Aliens mit einbezieht, und Shep weitestgehend Handlungsfreiheit gibt zeigt mir auch das anhand der Bedrohung und der Risiken selbst Cerberus begriffen hat das man nicht alle Probleme allein Lösen kann und "Kopf durch die Wand" keine ultimative Lösung ist. Gerade bei dem ersten Treffen auf den Unbekannten sagt dieser das Cerberus keines Wegs so "böse" ist wie es hingestellt wird. Klar mögen die Labore in ME1 ein anderes Bild erzeugen aber wussten wir damals schon was hinter allem wirklich steckt ? also ich nicht ... im übrigen ist es auch denkbar das der Tot des einen Offiziers in ME1, den wir finden, keine Anweisung des Unbekanten war ... vielleicht hat eine Zelle eigenverantwortlich gehandelt ... oder er(der Offizier) war nur zur falschen Zeit am falschen Ort ...schon mal daran gedacht? Ich jedenfalls glaube auch nicht das Cerberus SOOOOO Böse ist ... jedenfalls nicht nachdem ich beide Teile nun mehr als einmal gespielt habe ...

#43
changnam

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Cyndalen wrote...

Eines steht fest ... würde Shep (egal ob Renegade oder Paragon) an manchen Stellen die Waffe nicht eher ziehen als das Wort würde man wohl viel zu oft den "Game Over" Screen zu Gesicht bekommen. Und angesichts der Tragweite unvorstellbar. Und die Tatsache das Cerberus Aliens mit einbezieht, und Shep weitestgehend Handlungsfreiheit gibt zeigt mir auch das anhand der Bedrohung und der Risiken selbst Cerberus begriffen hat das man nicht alle Probleme allein Lösen kann und "Kopf durch die Wand" keine ultimative Lösung ist. Gerade bei dem ersten Treffen auf den Unbekannten sagt dieser das Cerberus keines Wegs so "böse" ist wie es hingestellt wird. Klar mögen die Labore in ME1 ein anderes Bild erzeugen aber wussten wir damals schon was hinter allem wirklich steckt ? also ich nicht ... im übrigen ist es auch denkbar das der Tot des einen Offiziers in ME1, den wir finden, keine Anweisung des Unbekanten war ... vielleicht hat eine Zelle eigenverantwortlich gehandelt ... oder er(der Offizier) war nur zur falschen Zeit am falschen Ort ...schon mal daran gedacht? Ich jedenfalls glaube auch nicht das Cerberus SOOOOO Böse ist ... jedenfalls nicht nachdem ich beide Teile nun mehr als einmal gespielt habe ...

Ja, Miranda ist da recht überzeugend.:D
Aber bei Admiral Kahoku; wars da nicht so, das eines seiner Teams in eine Falle gelockt wurde?
Notsender über dem Nest eines Dreschschlundes wars glaube ich.
Und der Admiral wurde ja auch von Cerberus verfolgt.  Das ging jedenfalls aus seiner letzten Meldung an Shep
hervor. Also Cerberus ist schon böse. Ob nun soooo oder weniger sei dahingestellt:)

#44
Cyndalen

Cyndalen
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Diese Entscheidung muss Letzlich jeder für sich alleine treffen ...



Es sei denn sie machen aus dem ME Universum .. ein MMO ... *grins* ... schließlich wollen sie ja das Universum weiter verwenden ... ein Schelm der Böses dabei denkt

#45
Zottelbaer

Zottelbaer
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Cyndalen, jetz mach mal aus Cerberus keine Heiligen ;)



Wenn man Admiral Kahoku findet, heißt es in dem Textfenster, dass er keine Schäden von den Kreaturen aufweist, sondern Nadelstiche an den Armen gefunden wurden und er dadurch gestorben ist ;) Cerberus IST böse, da kann mir der Unbekannte so oft sagen wie er will, dass er da keine Kontrolle über einzelne Zellen hat, er stellt die Verrückten immerhin ein und setzt bewusst auf das Risiko, dass die Kerle durchdrehen. Das beste Beispiel ist doch Jack. Der Unbekannte weiß, dass sie, wenn es dumm läuft, die komplette Gruppe verraten kann, er setzt aber auf ihre biotische Macht und sagt "Komm damit klar Shep, die is nützlich und kann helfen.". Der Unbekannte geht bei allen seinen Aktionen hohes Risiko ein, in dem er Leute verpflichtet, die meistens völlig ab vom Schuss sind. Und wie oben schon beschreiben, mag man jetzt denken "Ja stimmt, der Unbekannte kann ja nix dafür, wenn Verrückte sich selbstständig machen.", aber er geht dieses Risiko ein und ist dafür verantwortlich, immerhin ist er der Chef, er stellt die Leute ein und bezahlt sie. Cerberus ist und bleibt eine böse Organisation, bei der der Zweck die Mittel heiligt und das is per se keine gute Einstellung ;)

#46
hummel2k

hummel2k
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So, nun ist der Wahnsinn (im wahrsten Sinne des Wortes ;) ) nach 40 Stunden vorüber. Letztlich hat es mir gut gefallen, was daran lag, dass die Story am Ende wieder etwas anzog, nachdem ich zwischendurch viele Nebenmissionen erledigt hatte. ME 2 gehört zwar nicht zu meinen Lieblingsspielen von Bioware, aber wem die Lust auf Drachen vorübergehend vergangen ist, kann einen um viele spektakuläre Momente bereichernden Ausflug in eine lebendige Science-Fiction-Welt - inklusive düsterer Zukunftsvision - unternehmen. =)



Vielleicht kommt in den nächsten Ferien ein zweiter Durchgang (allerdings wieder als Vorbild, abtrünnig verkrafte ich einfach nicht =P) - bis dahin Danke für die Diskussion und viel Spaß im virtuellen Universum!