BioWare ist für Rollenspiele mit viel geschichtlicher Tiefe bekannt. Designer und Schreiber sitzen zusammen an einem Tisch. Das Studio ist eines der wenigen weltweit, das Autoren am Entwicklungsprozess maßgeblich teilhaben lässt. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass die Handlung im Spiel wichtig ist und nicht nur einfaches Beiwerk darstellt. Auch Dragon Age II wird hier keine Ausnahme machen. Diesmal nutzt man die Technik die Geschichte mittels Erzählern aufleben zu lassen. In der Literatur ist das ein bekanntes Stilmittel, in Videospielen ist BioWare damit allerdings einmal mehr Vorreiter. Varic und Cassandra schildern dem Spieler ihre Wahrheit, ihre Sicht auf den Stand der Dinge. Doch wie im wirklichen Leben weiß man nie so genau, inwiefern ihre Aussagen korrekt sind. Wunsch und Wirklichkeit, Legende und Verklärung - es ist alles möglich. BioWare Producer Heather Rabatich erklärt in einem
Interview bei Kotaku warum man sich für diese Erzähltechnik entschieden hat.
We want your gaming experience to be memorable, impactful and emotionally satisfying,” claims Heather. “A good story is how that happens. We want to create a world for you, and in that world you can be all these different characters, make all these different decisions and make these changes. If you didn’t have story depth, then those decisions wouldn’t matter. As gamers, when we play, we want to feel something for the characters, and you need to have some depth if you want to do that.