Dragon Age II ist im Grunde eine Zeitreise über einige Jahre. Man hat zuvor viele schwere Entscheidungen getroffen, die teils erhebliche Konsequenzen hatten und nun geht es darum, sie zu verstehen und wieder neue Entscheidungen zu treffen. In der Story haben die Entscheidungen die Welt an den Rand des Untergangs geführt. Daraus erwächst Verantwortung und zugleich die Chance den Lauf der Geschichte zu ändern. Die beiden Erzähler Varric und Cassandra stellen innerhalb der Struktur feste Anhaltspunkte dar, die allerdings nicht unverrückbar oder in Stein gemeißelt sind. Je nachdem wie man sich entscheidet, formt sich auch der weitere Verlauf und sie verhalten sich anders.
Die Frage nach dem Champion
Von vornherein steht fest, dass Hawke der Champion von Kirkwall ist. Aber zu welchem Preis? ist er ein milder, besonnener Herrscher oder wütet er wie ein Despot über Ferelden und seine Bürger? Nutzt er seine Macht gnadenlos aus oder bringt er Frieden und Wohlstand? Gut und Böse sind sehr subjektiv. Die Entwickler möchten dem Spieler das Gefühl geben, Recht zu haben, egal wie er sich entscheidet.
GamesTrust: Bioware-Spiele sind bekannt für ihren Charaktertransfer. So etwas wird in Dragon Age 2 wohl nicht funktionieren?
Greg Zeschuk: Doch, weil wir Dragon Age als Universum sehen, das sich noch nie um einen Charakter gedreht hat. Wer seinen alten Spielstand importiert, ändert damit etliche Parameter. Zum Beispiel wie sich ein Volk verhält. Oder eine Lady, mit der man mal ein Schäferstündchen hatte und die einen noch immer liebt – einige wichtige Origins-Charaktere werden zurückkehren. Du hast bestimmt, wer der König von Ferelden ist, richtig? Du weißt was mit den Zwergen passier ist oder wer Orzammar beherrscht. All diese Dinge basieren auf deinen Origins-Entscheidungen und werden sich im zweiten Teil widerspiegeln.
Zum Interview bei Gamestrust.de .





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