meine güte, not_zero, du bist aber auch wirklich immer top informiert
ich finde die nachricht grauenhaft. was ist die stärke an einem rollenspiel? dass man sich richtig hineinfühlt und hineinversetzt. das macht die qualität eines sehr guten rpg aus. nun hat jeder seinen shepard und liebt ihn, identifiziert sich geradezu mit ihm, seinen entscheidungen und allem drumherum. gerade hier hatte bioware mit mass effect SEHR gute arbeit geleistet. und GENAU aus dem grund ist es für mich ein todesstoß, diesen stoff verfilmen zu wollen.
es wäre wirklich klüger gewesen, sowas wie den erstkontaktkrieg zu verfilmen. das universum ist so reich, man hätte tausend geschichten erzählen können, die "fix" sind, wo die genannten probleme nicht aufgetreten wären. ich kann nur eins sagen, ich liebe meinen sheploo (andere hassen ihn, wie wir nur zu gut wissen, nicht wahr kappa neko, porenferser und co) und ich werde den film dadurch absolut sch... finden.
ironhide1977, ich gebe dir schon recht, sehe auch so effekte, wie du sie beschreibst. wenn es einen film wie den um den erstkontaktkrieg gäbe, würde ich deinen beitrag so unterschreiben, da geht es um etwas festes, konkretes, wo ich als reiner zuschauer des me-universums auftrete. aber wenn es um die trilogie geht, da kann ich die fans verstehen, die meckern und unzufrieden sind, aus oben genannten gründen. dieser stoff war nun mal inhalt eines rpg, wo jeder seinen eigenen bedürfnissen und träumen nachgegangen ist und sich was eigenes aus diesem stoff geformt hat. und das prallt nun auf eine hollywood-einheitsbrei-umsetzung. ich sehe da echt schwarz. aber mag ja sein, dass wirklich noch etwas einigermassen vernünftiges herauskommt. bei mir jedenfalls wird es schon an der identifikationsfigur shepard scheitern.