Womit wir hier bei den verschiedenen Ebenen der Kommunikation wären (nach Friedemann Schulz von Thun).
Sachebene: Hier eher unverständlich, da in einer Fremdsprache mit abweichenden technischnen Normen verschlüsselt.
Selbstoffenbarung: "Ich helfe gerne anderen Menschen mit Hinweisen, die ich selbst nur bestenfalls spärlich verstanden habe, bin aber zu faul, näher darüber nachzudenken und überlasse es dem Beholfenen, sich seine eigenen Gedanken zu machen."
Beziehungsebene: Im Prinzip bist du mir sowieso egal.
Appell: Drücke jetzt bitte den Knopf und frag nicht weiter.
Vielleicht sollte man hier dem Vier-Seiten-Modell eine weitere Dimension hinzufügen. Ich denke da an "Ad Absurdum".
Indem der eigentlichen, themenbezogenen Erörterung ein sogenanntes Motto hintangestellt wird, erlaubt sich der Kommunikator, mithilfe einer Floskel den gesamten Inhalt ad absurdum zu führen, sodass der Empfänger nach der Analyse der Sachebene und der ich-bezogenen Interpretation schließlich überhaupt nicht mehr weiß, was er denken soll.
Da in obigem Beispiel die Abschluss-Floskel einen - objektiv betrachtet - positiven Sinn hat, würden etwaige negative Impulse aus der Beziehungsebene negiert und ergo der Kommunikator in einem neutralen, wenn nicht gar positiven Lichte betrachtet werden.
Lässt man sich diesen Zusammenhang einmal auf den Geschmacksnerven zergehen, bietet sich das "Vier-Ohren-Modell [12" Version]" besonders gut für unbewusst antipathisch getroffene Aussagen an.
Allerdings bieten sich durch den Sachverhalt der Unbewusstheit an dieser Stelle ganz neue Diskussionsebenen zu Gehör, sodass der Rahmen des Threads gänzlich off-topicisieren würde.
Ich breche an dieser Stelle ...
Modifié par Atranimus, 04 mars 2010 - 09:45 .