Gestern erschien der lokalisierte
Champion Trailer zu den Klassen in Dragon Age II. Unter anderem war darin der Krieger zu sehen. BioWare hat nun eine umfangreiche Übersicht zu den drei Spezialisierungen des Kriegers nachgelegt.
Der Krieger in der Woche des Kriegers Die bei weitem körperlichste Klasse in Dragon Age II ist ein Krieger, der sich dann von seiner besten Seite zeigt, wenn Feinde ihn umringen, er ihre Aufmerksamkeit mit mächtigen Schlägen auf sich lenkt, während die Verbündeten in relativer Sicherheit Chaos und Verwüstung anrichten. Das Herzstück des Kampfstils des Kriegers ist dabei die Wahl der Waffen. Standhafte Verteidiger werden geschickt Einhandwaffen wie zum Beispiel Axt, Streitkolben oder Klinge mit einem Schild kombinieren und den Vorteil nutzen, zwischen sich und den Feinden eine Wand aus Holz oder Stahl als zusätzlichen Schutz zu haben. Offensivere Krieger setzen auf größere Zweihandwaffen wie den Zweihänder oder den Spalter. Was ihnen in der Verteidigung fehlt, machen sie durch den Schaden wieder wett. Die gewaltigen Klingen können mehrere Angreifer auf einmal ausschalten.
Die Krieger sind bei ihrer Waffenauswahl nicht mehr so eingeschränkt wie zuvor. Eine breite Anzahl ihrer Fähigkeiten ist waffenbasiert, wie zum Beispiel ihr vortrefflicher Knaufschlag. Verschiedene offensive und defensive Stellungen wie Macht, Kontrolle oder das Drehen der Klinge, funktionieren unabhängig von der Waffe und werden an die Erfordernisse der jeweiligen Situation angepasst. Die Krieger sind die einzige Klasse, die es schafft den Hass mehrerer Feinde auf einmal auf sich zu ziehen. Damit lenken sie das Kampfgeschehen und halten ihre schwächeren Kameraden am Leben.
Krieger SpezialisierungenReaver:
Leben ist Macht. Blutmagier wissen das schon längst, aber sie sind nicht die einzigen. Auch Krieger können die Energie befehligen, die durch Blut und Knochen fließt, aber es ist kein leichter Weg. Die Reaver-Spezialisierung tauscht Schmerz gegen Stärke in einer konstanten Balance von Selbstaufopferung. Zunächst wirkt es ganz so, als ob die Krieger ihre Arbeit für ihre Feinde tun, sich dabei selbst auf grausame Weise schaden. Aber die Reaver sind im Stande ihre eigene Lebensessenz in einen groben Schaden zu verwandeln und dann ihre Gesundheit erneut wiederherzustellen, indem sie das Leben ihrer Gegner stehlen. Es ist ein gefährliches Spiel, das zusätzliche Stärke voraussetzt, um die Feinde zu zerstören noch bevor den Krieger Schaden erreicht oder er durch seine eigenen Fähigkeiten getötet wird. In ihren besten Momenten erlangt die Reaver-Spezialisierung brutale Harmonie. Je näher sie an ihren eigenen Tod angelangt sind, desto effizienter können sie den Schaden anderen zufügen.
Templer:
Es erfordert ein höchstes Maß an Konzentration, um Magie auszuführen, aber es ist ein noch viel größerer Wille nötig, um ihr zu widerstehen. Die Templer-Spezialisierung findet ihren Ursprung in der Kantorei auf Befehl hin, die Magier gleichermaßen einzuschränken wie zu beherrschen. Doch diese Fähigkeit hat nichts Göttliches, sie ist das Ergebnis intensiven Trainings und völliger Aufopferung. Jeder Krieger kann sie erreichen, obwohl die notwendige Disziplin ebenso eine Berufung zu sein scheint. Templer ertragen die Magie nicht. Sie leugnen sie, verleugnen andere, die Gebrauch von ihr machen. Auf dem höchsten Level dieser Spezialisierung kann ein Templer den meisten schädlichen, magischen Einflüssen widerstehen und ist außerdem in der Lage, die Zauberfähigkeit eines Magiers völlig zu unterdrücken. Bei den Templern findet man einen singulären Fokus. Niemand kann ihr Engagement und ihre Effizienz übertreffen, wenn es darum geht jene zu zähmen, die die magischen Energien des Fade/Alptraums missbrauchen.
Berserker:
Alle Krieger verdienen Respekt, aber der Berserker ist die unerbittliche körperliche Gewalt in Person. Der Name dieser Spezialisierung lässt auf Wut und hohe Risikobereitschaft schließen und beide Attribute sind sicherlich Teil der Effektivität, aber es wäre ein schwerer Fehler zu sagen, dass die Berserker schlampig oder undiszipliniert sind. Es verlangt eine unglaubliche Menge an Kontrolle, um zu sehen, wann man die Kontrolle verliert. In der Dynamik der Schlacht liegt das Geheimnis: man muss die Balance zwischen totaler Hingabe und Über-Verlängerung finden. Die Berserker steuert das Tempo des Kampfes, indem er einen Standard setzt, dem der Feind nicht entsprechen kann. Im Gegenzug können sie von dem Chaos, das sie produzieren, neue Energie aus jedem gefallenen Feind ziehen. Während sie stehen, während die Ausdauer bleibt, finden sie keine Übereinstimmung, aber sie können sich nicht zurückhalten und die Schlacht sich entfalten lassen. Für den Berserker endet der Kamüf immer mit Ruhm, Sieg oder totalem Niedergang.