Zunächst mal: Im Gegensatz zum Wächter, der mir auf die Nerven ging, weil ich oft den Eindruck hatte, man würde ihm völlig grundlos den Arsch küssen, ist mir meine Lady Hawke sehr ans Herz gewachsen. Die Beziehungen zu den Begleitern erscheinen mir komplexer, auch wenn die Interaktion mit ihnen beschränkt wirkt. Auch die Beziehung unter den Begleitern entwickelt sich, was in Origins gar nicht der Fall war.
Außerdem ist die Weiterentwicklung der Lore in meinen Augen ganz rauchbar, klar, es gibt auch weiterhin riesige, logische Löcher und vielen fehlt auch das übergeordnete, epische Ziel, aber ich fand es toll, dass Hawke tiefer stapelt und man immer das Gefühl hat, da ist ein Mensch, der nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist ... oder auch mal zur falschen Zeit am falschen Ort.
Es gibt vieles zu verbessern. Das Kampfsystem ist nicht minder nervig, nur weil die Animationen zackiger und die Schwerter gewaltiger geworden sind. Die Kämpfe sind entweder langweilig oder lang und langweilig. Die Talentbäume allerdings fand ich ansprechender als in Origins und das Friendship/Rival-System hat viel Potential.
Die Romanzen haben mich diesmal gar nicht interessiert, witzigerweise. Obwohl Anders natürlich die tragische Romanze schlechthin spendiert bekam und auch als Charakter deutlich weniger blass war.
Dass DA2 zumindest von der Stimmung her weit düsterer daherkommt, hilft natürlich auch, genau mein Fall.
Modifié par klarabella, 20 mars 2011 - 06:37 .





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