Prolog:
Meredith viel zu Boden, das Lyrium in ihren Schwert durchfloss ihren sterblichen Leib, welcher diese Kraft nicht aufhalten konnte. Wenige Augenblicke später erstarrte sie zu einer Statue aus Lyriumgestein, leblos und in einer Pose voller Schmerz. Templer Scharten sich um den Champion und seinen Gefährten bis jene auf die Knie vielen , den Champion bittend über Kirkwall zu regieren. So bestieg der Champion den Thron des Vicomte, Isabella dachte über ihr neues Schiff nach und wie lange sie noch blieb, über die Junge Dieben welche sie traf und welche gerne in ihre Mannschaft möchte. So beschloss Isabella noch zur Zeit als der Champion über Kirkwall regierte, die Segel zu hissen und mit ihrer neuen Mannschaft in See zu stechen. Die noch Junge Diebin gewann Isabellas Herz für sich
unter den Zwölf Mann welche ebenfalls auf den Schiff dienten. Sosegelte die Pantia mit weißem Segeln von einem Hafen zum anderen mit Isabella als Kapitänin und den Drang auf neue Abenteuer und
Schätzen.
Kapitel 1.: Der graue Abend.
Durch Schatten schlichen zwei Gestalten des frühen Abends in Val Royeaux, leises Geflüster ist zu hören und das Klirren von Stahlstiefel der Wachen über die Gepflasterten Straßen der Oberstadt. An der obersten Spitze der Stadt erhob sich ein Prachtvoller Platz mit Blumen und Bäumen, welcher ein Anwesen umschmückte.
„Bist du dir Sicher Isabella, das eine Urne mit der Asche von Andraste in diesem Anwesen ist?“ sprach die jüngere der im Schatten gehüllten Gestalten, mit melodischer Stimme.
„Hast du angst erwischt zu werden, kleines Kätzchen“ erwiderte die andere Gestalt mit leicht neckendem Tonklang.
Beide blickten von dem Turmsims am Anwesen hinab, verziert mit Drachen Statuen und dem heiligen Symbol der Templer. Vor dem Fenster dicke Gitterstäbe und die Türe verstärkt mit Eisenriemen. Das Schloss an sich stellte das kleinste Hindernis dar und dies wussten Beide.
„Angst, ja ein wenig, wir rauben immerhin einen Templerorden hier aus, wenn sie uns erwischen sind wir des Todes und ich wünsche nicht das unsere Seereisen so schnell aufhören.“ mit Schüttelnden Kopf weicht sie leicht zurück, bis Isabella ihre Hand behutsam auf ihre Schulter legt.
„Mach dir keine Sorgen, du weist ich Beschütze dich. Nie würde ich dich zurück lassen und gar zulassen , das dir geschehe ein Leid.“ langsam senkt sie die Hand und gab ihr ein Zeichen zu folgen, als der Moment gekommen ist um bis zur Mauer des Anwesens vorzudringen. Mit einem Nicken folgte sie ihr, es wahr wahrlich der passende Augenblick, als sich beide Wachen des Anwesens Richtung Tor drehten und etwas besprachen. Schnell schlichen sich die Beiden an die Mauer und langsam an jener entlang bis sie außer Sicht der Wachen wahren, vor dem Eisernen Tor.
„Warte kurz. Wollen wir mal sehen welche Schwierigkeiten uns Erwarten werden.“ sprach Isabella mit einen gar verspielten Ton, offensichtlich machte es ihr Spaß. Langsam kletterte sie an der Ziegelwand nach oben bis sie freies Blickfeld hatte um das Grundstück zu betrachten. Zu ihren erstaunen waren weit aus weniger Wachen
aufgestellt als sie vermutet hatte.
„Weniger als ich erhofft habe. Zu Einfach wenn du mich fragst.“ neckte Isabella als sie ihrer Gefährtin das Zeichen gab ihr zu Folgen und schon gleich hievte sie sich über die Mauer.
„Beim Erbauer, schon jetzt ist es riskant genug, da brauchst du nicht noch das Unglück herbeizurufen.“ mit leichtem Kopfschütteln folgte sie Isabella und stieg ebenfalls die Mauer entlang nach oben, bis sie sich wie ihre Gefährtin über die Mauer zog und schließlich mit leisem Solen auf den Boden Sprang.
„Wie willst du nun ins Ordenshaus kommen? Durch die Vordertüre wäre unklug, oder klopfst du dort an und fragst die Templer freundlich, dir die Urne zu überreichen?“ Isabella lachte kurz als sie in Richtung der Rückseite Zeigte.
„Wäre zumindest eine Möglichkeit die Urne zu bekommen, aber nein. Ich hörte von einer verlässlichen Quelle, dass dieses Ordenshaus einen Weinkeller hat und es eine Kellertüre gibt wo wir ungesehen hineinschleichen können.“
„Manchmal frag ich mich was verrückter ist, die Qunari auszurauben oder denTemplerorden.“
„Seid ich den Champion verlassen habe ist das Leben recht Langweilig geworden, mit den Qunari will ich nichts mehr zu tun haben, diese sind weitaus hartnäckiger als die Templer und auch gefährlicher.“ Isabella schlich mit den Worten voran, beobachtete genau die Fenster des Ordenshauses, alle Lichter bis auf eines wahren erloschen, was sie freudig stimmte.
„Warum bist du dann nicht bei ihr geblieben, immerhin schien es spannender gewesen zu sein als dein jetziges Leben.“ Erklingt ihre Stimme missmutig, gar etwas eifersüchtig im Unterton.
„Oh ist mein Kätzchen etwa Eifersüchtig? Keine Sorge wir schnappen uns die Urne und danach sind wir auch schon wieder auf hoher See.“ Isabella blieb abrupt stehen als sie neben den Kellereingang einen Templer erblickte, welcher wohl diesen Eingang bewachte.
„Gut ich kümmere mich um die Wache du um das Schloss, einverstanden?“ Isabella grinste und blickte hinter sich zu ihrer Begleitung welche leicht nickte.
„Also gut, ich hoffe nur du tötest sie nicht. Als Mörder möchte ich ungern gebrandmarkt werden.“ Isabella schüttelte nur leicht mit der Hand als sie sich entlang der Mauer an die Wache heranschlich, welche bereits selbst müde zu seien scheint, den ab und an hört man ein Gähnen von ihr. Kaum ist sie an der Wache angekommen zuckte sie einen ihrer Dolche und schlug der Wache mit einen Schnellen harten Schlag in den Nacken, welche wie ein
nasser Sack zusammenklappte.
„Zufrieden? Jetzt schläft er eine Weile.“
Mit einen leisen Seufzen kniete sich die kleinere Gestalt von den beiden vor das Schloss und fing an mit Dietrichen jenes zu öffnen, es dauerte nur wenige Augenblicke bis das Schloss mit einen klackenden Geräusch aufsprang und sie die Türe öffnet.
„Ja, immerhin ist bis jetzt alles Gut gelaufen, ich hoffe es bleibt auch so.“
„Sei doch nicht so Pessimistisch, sieh es mehr als Spaß! Immerhin ist es das aufregendste was wir seid Jahren gemacht haben.“ Ohne ein weiteres Wort stiegen beide durch die Türe hinab zum Keller welcher mit Kerzen leicht beleuchtet ist, doch alles war Still, keine Geräusche von Schritten.
Isabella ging vor ein großes Fass blickt zu ihrer Gefährtin, mit einem grinsen sprach sie zu ihr.
„Wollen wir uns einen Schluck besten Orlaisianischen Weines gönnen?“
„Isabella!“ Sie schlug sich die Hand auf den Mund als sie doch etwas laut wurde, bevor sie nach einmal Schlucken weitersprach. „Lass bitte die Kindereien, ich will das hinter mir haben, danach können wir gerne zum Altem Fass einen trinken gehen.“
„Ja, schon gut. Schade nur um den Wein. Gut die Urne sollte irgendwo in der Haupthalle sein, bist du bereit?“
Isabella blickte hoch zur Kellertüre, welche in die Küche des Ordenshauses führte, mit einem leichten Fingerzucken, blickt sie schließlich abwartend zurück zu ihrer Gefährtin.
„Ich sehe dir macht es wirklich Spaß. Hach, nun gut dann sollten wir uns die Urne schnappen und so schnell wie möglich weg von hier. Doch kennst du den Weg zur Haupthalle überhaupt?“
Ein Augenblick der Schweigens legt sich in den Raum, bevor Isabella kurz räuspert und unverständlich das Ort „Sicher“ aus ihren Lippen presst.
Ungläubig zuckt Isabellas Gefährtin mit den Augenbrauen und reißt die Arme hoch, bevor sie sich von ihr wegdreht und einige Schritte in die andere Richtung geht. „Ganz toll, du weißt Nichtmal wohin wir nun müssen? Vielleicht stürmen wir ja auch ein Zimmer mit Schlafenden Templer welche wir Fragen können. Oh liebe liebe Templer, könnt ihr uns bitte sagen wo die Haupthalle liegt?“ Kopfschüttelnd nimmt sie die Arme runter und wendet sich wieder zu Isabella.
„Nur die Ruhe mein Kätzchen, wir müssen doch nur den Gang entlang, durch die Küche und Speisesaal und schon sind wir da, glaube ich zumindest.“ Mit diesen Worten wendet sich Isabella zu ihrer Gefährtin , legt behutsam eine Hand auf ihre Wange und sanft darüber streicht.
„Und außerdem ist niemand leiser als wir und falls wir uns im Zimmer verirren können wir den Templern doch sagen, wir sind Erscheinungen von Andraste die sie im Schlaf besuchen.“
Mit einem tiefen seufzen, nickt ihr die Gefährtin zu, legt ihre Hand auf jene von Isabella.
„Also gut, solange du sie nicht davon Überzeugst, das sie im Schlaf mit dir schlafen sollen, ist es mir einerlei, was du jenen vorschwindelst.“
Mit einem leisen lachen lässt sie ab von ihrer Begleitung und wendet sich Richtung Türe, kurz wackelt sie dabei neckend mit ihrem Gesäß.
„Nun komm schon, nicht das wir noch hier sind bis zum Morgengrauen.“
„Ich hab schon vor langer Zeit aufgegeben mit dir zu Streiten, du drehst mir die Worte sowieso immer im Munde um oder weißt wie du mich auf andere Gedanken bringst.“
Mit diesem Worten folgte sie Isabella, die Treppe nach oben, nicht ohne ihr einen Klaps zu geben, wohl als Antwort auf ihre spielerische Reizung.
Die alte Holztüre öffnet sich mit einem leisen krächzendem Geräusch, bis Isabella die große Küche erblicken kann. Im Kamin flackert eine kleine Flamme über welcher ein kleiner Topf an einem hacken befestigt ist. Niemand wahr zu sehen die Stille wahr gar unheimlich, nur das Ächzten des Holzes im Feuer wahr deutlich zu hören.
„Niemand ist zu sehen, lass uns gehen.“
So schlichen sich beide durch die Küche bis zur anderen Seite wo sich eine weitere Türe befand, jene schien neuer zu sein als die Alte vom Keller und öffnete sich nahezu lautlos.
Ob ihrer Überraschung blickten sie nicht wie vermutet in den Speiseraum, nein vor ihnen Lag ein langer, schwach beleuchteter Gang, verziert mit Seulen und Bögen aus feinstem Granit.
„Uhm, gut hier gibt es doch ein kleines Problem.“ flüsterte Isabella nach hinten als sie sich etwas Ratlos umsah, ein Gang voller Türen und keiner Möglichkeit sich zu verstecken.
„Was? Zuviele Wachen? Verlaufen? Sag schon was ist los?“ Murrte ihre Begleitung von hinten zu ihr als sie sich in der Küche umsah und einen Kuchen betrachtete, welcher wohl nach ihrem Geschmack war.
„Das Zweite Liebes, ich weiß nicht welche Türe nun die Richtige ist. Klopfen wir an und fragen nach dem Weg?“
„Natürlich, vergiss aber nicht das Umgarnen der Templer. Sehen wir uns einfach nach und hoffen das wir nicht bemerkt werden.“ Ohne ein Wort zu sagen schlich sich Isabella aus der Küche, erstaunt folgte ihr, ihre Gefährtin, denn es geschah nicht oft, dass Isabella ohne ein Gegenkommentar ihre Arbeit fortsetzte.
Mit einem Schulterzucken schlich sich Isabellas Begleitung an der rechten Seite entlang und lugte durch die großen Schlüssellöcher, doch meist sah sie nur Dunkelheit in den Räumlichkeiten, Isabella hingegen öffnete behutsam eine Türe nach der anderen um sich das Zimmer anzusehen, deutlich in Missfallen ihrer Gefährtin. Tür für Tür, Zimmer für Zimmer durchsuchten sie das Anwesen dem Gang entlang, zu ihrem Glück unbemerkt von den Templern, bis sie
schlussendlich an der letzten Türe ankamen.
Vor ihnen erhob sich eine große Doppeltüre aus Holz und Eisenriemen, beide sahen sich kurz an und nickten schließlich, als sie Wortlos jene Öffneten. Isabellas Augen strahlten auf, als sie auf einem Podest die Urne erblickte, im gesamten Raum keine Wache, welche dieses Heilige Stück bewachte.
„Endlich, da ist sie. Los lass sie uns Hohlen.“ flüsterte ihre Gefährtin Isabella zu, als sie schon die ersten Schritte in die Räumlichkeit wagte.
Doch Isabella stockte, ein ungutes Gefühlt braute sich in ihrem Inneren zu zusammen, alles war zu einfach. Sie streckte ihren linken Arm aus um nach ihrer Begleitung zu Greifen, sie aufzuhalten, doch da geschah
auch schon das Unglück.
„Julia...“ Isabella konnte kaum dem Namen aussprechen als ihre Gefährtin ob der Unachtsamkeit auf eine Druckplatte stieg und jene eine Falle auslöste. Große Gittertüren vielen herunter, so das Isabella noch Knapp den Arm zurückzog. Voller Schreck fuhr Juliana zusammen, sie drehte sich um Eilte zum Gitter, doch wahr es bereits zu spät. Isabella auf einer Seite, ihre Geliebte auf der Anderen und langsam hörte man auch die Templern
aufschreien. Isabella blickte dem Gang nach unten zur Küchentüre, dann wieder zurück zu Juliana, welche sie den Tränen nahe und verzweifelt ansah.
„Es tut mir leid“ entwich ihr, als sie die Hände vom Gitter nahm und den Gang zurück zur Küchentüre lief.
Hinter ihr hörte sie ihren Namen verzweifelt rufen, bis Juliana schwieg, sie blieb stehen und blickte zurück, an die Gittertür gepresst mit den Rücken, stand Juliana alleine vor einigen Templern mit Gezogenen
Waffen und erhobenen Schilde, sie selbst hat ihre zwei Dolche in der Hand.
„Was machst du nur Isabella, du hast ihr doch ein versprechen gegeben.“ sie ging noch zwei Schritte voran, bis sie sich umdrehte und zurück zu ihrer Geliebten eilte, welche knapp davor war die Templer anzugreifen.
„Werft deine Waffen weg und ergebt euch, Diebin!“ schrie einer der Templer mit bestimmender und drohender Stimme, so tief das Juliana innerlich zusammenfuhr.
Doch weigerte sich die zierliche kleine Gestalt in einem schwarzen Mantel gehüllt und einer Kapuze, tief ins Gesicht gezogen. Sie hebt langsam ihre Dolche, bereit für den Angriff, als sie plötzlich zwei Hände auf ihrer Schulter spürte welche sie sanft drückten, eine bekannte Stimme flüsterte ihr leise und beruhigend zu.
„Lass die Dolche fallen, ich bin da mein Kätzchen.“ Isabella kam zurück, die Dolche selbst bereits auf den Boden geworfen um die Templer , welche sich im Gang gesammelt haben, das Zeichen zu geben das sie sich ergibt.
Juliana schloss ihre Augen, lockerte den Griff an den Dolchen, welche kurz mit einem klirrenden Geräusch zu Boden fielen.
„Nehmt beide Fest und bringt sie in die Feste!“ befahl einer der Templer,
als schließlich andere auf diesem Befehl hin Antworteten „Jawohl, Kommandant.“
Jeweils zwei Templer traten vor und packten die beiden Frauen an den Armen, bis sie ihre Hände am Rücken zusammenbanden. Kurz daraufhin öffnete sich das Fallgitter und die Haupttüre des Ordenshauses.
Ein Wagen stand bereits bereit an dem gepflasterten Weg Richtung Stadt, der Wagen ansich wahr schlicht gebaut, ein hölzerner Körper mit Gittertüren, welche oft von dem Stadtwachen benutzt wurden um Gefangene zu transportieren, gezogen von zwei Pferden.
„Rein da ihr schändlichen Diebe.“ brummte ein Templer wütend aus als er beide in den Wagen stieß und die Gittertüre hinter den Beiden verschloss.
Nach wenigen Augenblicken fuhr der Wagen los, es holperte leicht auf und ab und mit gesenkten Kopf flüsterte Juliana leise.
„Es tut mir leid, ich habe alles.“
Sie konnte den Satz nicht beenden als Isabella ihr ins Wort viel.
„Wir stehen das gemeinsam durch und du schuldest mir nach all dem ein Fass voller Rum, verstanden?“
Juliana nickte nur, sie wusste nicht was sie sagen konnte, ihr Blick viel durch die Gittertüre auf die kleiner werdende Stadt. Die Fahrt dauerte lange und sie kannte die Feste nur aus Gerüchten, doch all diese
Gerüchte hatten nie etwas gutes inne.
Modifié par Nhilintra, 21 février 2012 - 12:27 .





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