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Wünsche-Thread für ein Dragon Age 3


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3541 réponses à ce sujet

#351
lustigtv

lustigtv
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Also ich weiß nicht, ob das der richtige Weg ist? Ich für meinen Teil lehne das ab, was jedoch nicht bedeutet, dass ich mich dem Origindiktat beugen werde. :-)

#352
gamer2

gamer2
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ich wünsche mir für dragon age 3 :
-schnelles kampfsystem wie in teil 2
-lange geschichte+dialoge
-auswahl mehrerer völker(menschen,elfen,qunari ,zwerge)
-freie (große) welt wie in teil 1 (zugang zu tevinter wäre auch cool)
-tote sollten länger liegen bleiben
-automatisch patchen
-weitreichendere entscheidungen
-schönere rüstungen

#353
Leovigild

Leovigild
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gamer2 wrote...

ich wünsche mir für dragon age 3 :
-schnelles kampfsystem wie in teil 2


Bitte nicht. Vielleicht wäre eine Auswahl zwischen beiden Systemen aber ein guter Kompromiss.

-lange geschichte+dialoge


Oh ja, sehr gerne

-auswahl mehrerer völker(menschen,elfen,qunari ,zwerge)


Von mir aus gerne, wobei Qunari so ne Sache sind, wegen deren Hintergrundgeschichte.

-freie (große) welt wie in teil 1 (zugang zu tevinter wäre auch cool)


Unbedingt!

-tote sollten länger liegen bleiben


Ist für mich kein Kriterium, wenn es von den verwendeten Ressourcen her machbar ist gerne, aber sonst halt nicht.

-automatisch patchen


Ein kann, kein Muss

-weitreichendere entscheidungen


Ja, das muss schon sein!

-schönere rüstungen


Naja, mir haben die Teil 1 Rüstungen recht gut gefallen. Wir sind ja nicht auf dem Laufsteg.

#354
Redalis

Redalis
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Ich würde mir für den dritten Teil wünschen:

Fortführung der Geschichte mit Sebastian - ich würde zugerne mit ihm zusammen Starkhaven zurückerobern wollen :-)

Außerdem würde ich es toll finden, wenn wieder die Qunari vorkommen würden. Evtl. gibt es ja tatsächlich den vielfach angekündigten Versuch einer Invasion der Qunari nach Ferelden??

Vielleicht gibt es auch endlich mal eine Gelegenheit, Tevinter in die Geschichte einzubauen. Das wäre sicher ein interessantes Pflaster dort.

Und natürlich dürfen Romanzen nicht fehlen! Ich hätte auch nichts dagegen, wenn es im dritten Teil wieder mehr Möglichkeiten bei der Kommunikation mit den Figuren gäbe a la DAO :-)

Ich würde mich außerdem freuen, wenn man tatsächlich seinen Charakter aus DA2 in den dritten Teil importieren könnte. Das wäre dann das Sahnehäubchen :-)

#355
Lithrian83

Lithrian83
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James Gaia wrote...

@ Lithrian83

Die Verbesserung des Talentsystems versteh ich aber nicht ganz. Es ist doch durchaus möglich Talente zu verbessern.
Diesbezüglich finde ich das in DA2 ganz gut gelöst.



Ah, den Post muss ich dann doch fleddern, hab ich heute erst gesehen.

Was ich damit meinte ist, dass es eine Menge "Abfallprodukte" gibt oder Ungerechtigkeiten bei der Ausrüstungsverteilung oder einfach kruden Nonsense.

Als Beispiel sei die Championrüstung vom Magier genommen.

Wenn ich diese Trage, macht mein Feuersturm pro Tickt runde 650 Schaden.

Tausch ich die Rüstung gegen "sonstiges" Zeug aus, steigt der Schaden pro Tick auf runde 950 (!).

Ich finde es durchaus nicht schlecht, dass die Championrüstung nicht unbedingt das Nonplusultra darstellt, aber die Diskrepanz ist einfach gravierend und beim Magier auch daher geschuldet, dass eine Menge Sachen drauf sind, die unrbauchbar sind (+Angriff z.B.; der "Standard-Stabangriff" nutzt man selbst auf Alptraum nur zu ca 8-10%).

Dazu kommt, dass du viele Items hast, bei denen du dich für 1-2 Zauberarten (+Feuer/+Eis oder +Natur/+Geist) entscheiden musst.

Bei Schurke/Krieger hast du meist +x% Körperschaden, was ALLE Talente betrifft. Beim Magier nur einige weniger (die dafür umso mehr gepuscht werden, z.B. 5% Körper- gegen 20% Feuerschaden).

Mir wär die Wahl lieber, Gegenstände, die bei meinem Magier jedes aktive Talent betreffen, dafür nicht so stark.
+5% genereller Zauberschaden z.B.

#356
Lithrian83

Lithrian83
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Ah, was auch ganz praktisch wäre, fällt mir grade ein, wär eine "Set-Bonus-Anzeige" im Voraus (sprich, wenn man ein Teil hat, sollte dran stehen, welche Bonis es für das komplette Set [oder 2, 3 etc. Teile] gibt).

#357
berserkerblob

berserkerblob
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Mike Laidlaw äußerte sich auf der Pax über den hohen Anteil weiblicher Autoren ausgesprochen stolz. Da mir das so nie aufgefallen ist, nahm ich dies zum Anlass über das Frauenbild in DA2 nachzudenken.
Seitdem finde ich aber, dass die Rolle der Frauen kaum in DA2 Beachtung fanden und bedaure das.
Man hätte, so zumindest meine Auffassung, unterschiedliche Frauenbilder sehr viel stärker in den Mentalitäten der Rassen verankern können, doch sehe ich dies nur ansatzweise.
Ärgerlich ist dies jedoch wie im Fall des Dalish-Clans am Sundermount-Berg. Man könnte meinen, dass dieser von Frauen geleitete Nomadentrupp ein glänzendes Beispiel für eine Darstellung emanzipierter Frauen ist, doch Merrill, die Erste, die ihr ganzes Leben dem Studium der Dalish-ElfenTradition als Vorbereitung für ihre möglichen zukünftigen Aufgaben als Nachfolgerin der Klanführerin widmete, setzt sich über alle Warnungen und Ängste ihres Klans hinweg und riskiert den Fortbestands des eigenen Klans.
Auch wenn ich Merrill als sehr sympathische Frau in DA2 erachtete, wird sie doch als nicht nur sehr eigensinnig, sondern vorallem inkompetent dargestellt, die trotz ihrer Intelligenz und ihres Studiums als Führungsperson scheitert.
Um es klar zu sagen, ich bezweifel, dass dies eine von Bioware beabsichtigte Deutung des Rollenverständnisses der Frau sein sollte, aber es ist komisch, dass bei Bioware soviele Frauen arbeiten und trotzdem eigentlich nur Aveline oder FemHawke (falls gespielt) und Marethari in ihrer Karriere alles richtig machen.
Elthina ist zu sachte und ihre Untätigkeit ermöglicht erst die Eskalation des Magier-Templer-Konflikts während Meredith als paranoid und skrupellos dargestellt wird.

Dabei ist Meredith eine meiner Lieblingscharktere. Es grenzt an eine Frechheit, sie zum Schluss auf eine derart lächerliche Art konfontieren zu müssen, da ein solcher Konflikt eigentlich nur bei einem Magier Hawke nachvollziehbar erscheint.
Also es wär also mal ganz nett, mehr neutrale weibliche Charaktere ohne Macke erleben zu dürfen und auch Frauen zu treffen, die vom Innenleben einer anderen Gesellschaftsform wie die der Qunari zu erfahren. Die durch's Qun verliehene Rolle der Qunari-Frau könnte man z.B. auch beleuchten.

#358
Quatre

Quatre
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berserkerblob wrote...
Seitdem finde ich aber, dass die Rolle der Frauen kaum in DA2 Beachtung fanden und bedaure das.


Bitte was? Gerade in DA2 gibt es teilweise viel komplexere Frauenrollen als in DA:O oder manch anderem Spiel:

Leandra, Bethany, Aveline, Isabela, Merrill, Meredith, Elthina, Petrice, Marethari, Flemeth - Ich denke, bei so vielen Begleitern und wichtigen NPCs (teilweise sogar in Führungspositionen) sieht man sehr gut, wie unterschiedlich diese Frauen doch alle sind: Da treffen liebevolle Mütter auf unerfahrene, junge Magierinnen, weltfremde Bücherwürmer auf sehr offenherzige Piratinnen, religiöse Fanatikerinnen auf resolute Anführerinnen, beschützende Ehefrauen auf mächtige Hexen.

Man hätte, so zumindest meine Auffassung, unterschiedliche Frauenbilder sehr viel stärker in den Mentalitäten der Rassen verankern können, doch sehe ich dies nur ansatzweise.


Das hätte vermutlich sehr leicht zu Stereotypen führen können.

Ärgerlich ist dies jedoch wie im Fall des Dalish-Clans am Sundermount-Berg. Man könnte meinen, dass dieser von Frauen geleitete Nomadentrupp ein glänzendes Beispiel für eine Darstellung emanzipierter Frauen ist, doch Merrill, die Erste, die ihr ganzes Leben dem Studium der Dalish-ElfenTradition als Vorbereitung für ihre möglichen zukünftigen Aufgaben als Nachfolgerin der Klanführerin widmete, setzt sich über alle Warnungen und Ängste ihres Klans hinweg und riskiert den Fortbestands des eigenen Klans.


Das zeigt allerdings auch, wie emanzipiert Merrill ist. Sie hält an ihrer Überzeugung fest und lässt sich nicht von besagten Traditionen einschränken. Es gehört schon eine gewisse Tapferkeit dazu, sich gegen seinen Clan zu stellen. Merrill folgt ihrer Ausbildung und ihren Lehren so verbissen, dass sie dem Dämon in die Falle geht.

Marethari dagegen zeigt wahre Größe, indem sie Merrill trotz allem nicht aufgibt und bis zum bitteren Ende über sie wacht. Besser hätte man eine Hüterin nicht darstellen können.

Um es klar zu sagen, ich bezweifel, dass dies eine von Bioware beabsichtigte Deutung des Rollenverständnisses der Frau sein sollte, aber es ist komisch, dass bei Bioware soviele Frauen arbeiten und trotzdem eigentlich nur Aveline oder FemHawke (falls gespielt) und Marethari in ihrer Karriere alles richtig machen.
Elthina ist zu sachte und ihre Untätigkeit ermöglicht erst die Eskalation des Magier-Templer-Konflikts während Meredith als paranoid und skrupellos dargestellt wird.


Wäre es denn realistisch, wenn alle mächtigen Frauen in Kirkwall automatisch erfolgreich und dazu noch sympathisch sind und immer alles richtig machen? Diese ganzen Fehlentscheidungen, Macken und Schwächen machen die Figuren doch erst lebendig. Einige der oben aufgelisteten Frauen sind die klassischen, tragischen Heldinnen, die ihren eigenen Untergang heraufbeschwören.

Leandra fängt eine "Romanze" mit Quentin an. Bethany besteht darauf, in die Tiefen Wege mitzukommen. Merrill will unbedingt den Eluvian reparieren. Petrice legt sich mit den Qunari an. Isabela verursacht Kirkwalls Qunari-Problem. Marethari opfert sich für Merrill. Elthina will nicht aus Kirkwall fliehen. Meredith erwirbt das Lyriumrelikt.
In den meisten Fällen führt das zum Exitus...:innocent:

Die durch's Qun verliehene Rolle der Qunari-Frau könnte man z.B. auch beleuchten.


Das würde wohl eher zu einem Aufschrei führen: Die Qunari-Frauen haben dank der strikten Geschlechterrollen nur wenige Optionen: Die wichtigsten sind die Ariqun und die Tamassran. Dass man in Kirkwall keine  einzige Qunari-Kriegerin sieht, ist keine Überraschung: Frauen dürfen nicht zur Beresaad.

Modifié par Quatre04, 06 septembre 2011 - 12:30 .


#359
berserkerblob

berserkerblob
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Ich glaube zwar nicht, dass dies der richtige Ort für entsprechende Diskussionen ist und somit ist mein Beitrag in diesem Thread auch etwas deplaziert, ich möchte aber einiges nochmals kurz ansprechen.

-Unbestritten bedarf es einiges an Mut, dem eigenen Leben einfach den Rücken zu kehren, doch stellt sich auch die Frage , wie verantwortungsvoll Merrill mit der ihr zugedachten Position umging.
gleichzeitig schmeißt sie einfach so hin, selbst wenn es keinen adequten Ersatz für sie gibt. Ich kann verstehen, dass sie fortgehen will, weil sie sich als Person nicht durch den Klan akzeptiert fühlt, aber dennoch ständig am Dalish Lager irgendwelche Gefallen einfordert. Ich mag Merrill und sie war jene Frau, die am häufigsten li war, dennoch klingt es für mich nicht überzeugend, dass sie sich als Nachfolgerin gegen ihre quasi Lehrmeisterin auflehnt und sich einfach gegen alle Warnungen der Blutmagie zuwendet. Zumal sie in Gesprächen auch nicht sonderlich viel über die Ereignisse der beiden Elfen mit dem Eluvian im Brecilianwald erzählt.


-Die oberste Klerikerin blieb als Machtinstanz tatenlos als sie es in der Hand gehabt hatte, die drohende Eskalation abzuwenden. Sie verschleiert sich in religiösen Predigten anstatt eigene Initiativen zur Befriedung der Konfliktparteien zu starten.
Jemand benutzt ihr Siegel, zieht sie somit mit in den Schmutz und sie sieht darin dennoch keinen Anlass, einzuschreiten, obwohl diese Taten dem Ansehen der Kirche schaden?

-Leandra und Betheny sind beide nett, müssen aber auch keine wichtigen Entscheidungen treffen. Ihr Schicksal suchten sie indes nicht selbst, denn sie trafen ihre Entscheidungen nicht in Kenntnis zukünftiger Entscheidungen.

-Bei Isabella weiß ich allerdings auch nicht, ob sie als eigenständige und selbstbewusste Frau konzipiert wurde oder bloß eine Projektionsfläche für männliche Fantasien darstellen sollte.
Zeitweise ist sie einfach die unbekümmerte, Freiheit liebende Abenteurerin, die es mit jedem Gegner aufnehmen würde und andererseits hängt sie in einer Szene in der Taverne rum, bechert ihre sehr wahrscheinlich alkoholischen Getränke und jammert, dass Hawke nun Champion ist, sie hingegen eine unbedeutende Diebin. Dieses von ihr angestimmte Klagelied passt nicht zu der selbstbewussten Piratin, die ihr Leben nach eigenen Vorstellungen führt und wenig für die gesellschaftlichen Konvention und Meinungen anderer gibt. In dieser Situation scheint es fast so, als ob sie eine Facade von sich selbst aufrechterhält, aber im inneren sehr viel größere Selbstzweifel hegt und Probleme hat, sich zu akzeptieren und sich sexuell den Männern nur deshalb hingibt, um ein wenig Wertschätzung zu erhalten.

-Und Knight-Commander Meredith und ihre Motive wurden durch diese Idol-Geschichte erst recht ins Lächerliche gezogen und in ihrer Legitimation untergraben. Am Ende war sie einfach die Verrückte, obwohl sie die Einwohner Kirkwall vor ihrer größten Bedrohung, den ungehemmten Machthunger einiger weniger Blutmagier schützen wollte, dabei aber zu den eindeutig falschen Mitteln griff und nicht das Prinzip der Verhältnismäßigkeit walten lässt.

-Petrice ist einfach eine clevere Intrigantin, die ihre Geschicke in Namen einer extremistischen Religionsauslegung vollzieht.

Meine Kritik bezog sich aber auf die mangelnde Führung durch Merrill und vorallem die oberste Klerikerin.
Dass es viele Frauenrollen in DA2 hingegen gibt, möchte ich gar nicht in Abrede stellen, aber Merrill, die oberste Klerikerin werden als gänzlich naiv oder gar weltfremde Personen dargestellt, obwohl dies angesichts ihrer Stellungen ein bisschen verwunderlich erscheint, denn die Lehren, die Merrill erhielt, um später mal einen Klan vorzustehen, werden wohl nicht allen in alten dalish Büchern gestanden haben, sondern wahrscheinlich auch mündliche Geschichtsübertragungen über die Welt und deren Bedrohungen enthalten. Diese hätten die vermeintlich naive Merrill sensibilisieren müssen. Mit der großen Rolle, die Marethari für ihren Klan inne hat, ist es auch nicht glaubhaft, dass die schüchterne Merrill ihre Weisheiten grundlos mißachtet.

Dass Qunari-Frauen wahrscheinlich nicht einfach so antreffbar sind, ist selbst mir bekannt. Dennoch möchte ich mir  künftig eine Vorstellung über die Gesellschaft der Qunari machen können und das geht am besten durch Zeugenberichte. Zumal mich die Stellung der Frau nach dem Qun interessiert, da ich denke, dass sie eine hohe Wertschätzung dort erhalten, wenngleich ihnen kaum persönliche Freiheiten eingeräumt werden.
Mich würde einfach interessieren, welche Implikationen die einzelnen Gesellschaftsformen auf das Rollenverständnis der Frauen ausüben.

Modifié par berserkerblob, 06 septembre 2011 - 07:21 .


#360
Quatre

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berserkerblob wrote...
dennoch klingt es für mich nicht überzeugend, dass sie sich als Nachfolgerin gegen ihre quasi Lehrmeisterin auflehnt und sich einfach gegen alle Warnungen der Blutmagie zuwendet.


Wie gesagt, dafür ist der Dämon des Stolzes auch mitverantwortlich.

Die oberste Klerikerin blieb als Machtinstanz tatenlos.


Ja, und das erklärt sie auch mit ihrer religiösen Haltung. Ich stimme Dir auch darin zu, dass ihr Zögern ein großer Fehler ist. Dennoch haben wir hier eine gut durchdachte Frauenrolle: Letztendlich ist es ihr Glauben, der Elthina im Weg steht.

Leandra und Betheny sind beide nett, müssen aber auch keine wichtigen Entscheidungen treffen.


Jede von ihnen hat für sich persönlich wichtige Entscheidungen getroffen: Bethany geht zum Zirkel oder begleitet ihren Bruder/ihre Schwester in die Tiefen Wege. Leandra kämpft um das alte Amell-Anwesen. Die beiden Frauen sind alles andere als tatenlos.

Bei Isabella weiß ich allerdings auch nicht, ob sie als eigenständige und selbstbewusste Frau konzipiert wurde oder bloß eine Projektionsfläche für männliche Fantasien darstellen sollte.


Naja, im Gegensatz zur stereotypen Morrigan, der dunklen Verführerin und "Femme Fatale" mit dem weiten Ausschnitt und dem markanten Namen, hat Isabela unter ihrer Schicht aus Oberflächlichkeit und Anzüglichkeit eine zweite Ebene, die man lediglich mittels Anspielungen (Geschenk, Party Banter) kennenlernt: Es scheint, dass sie keine Kinder bekommen kann. Das erklärt auch ihre "offenherzige" Haltung zum Thema Sex. Dass Isabela eigenständig und selbstbewusst ist, steht außer Frage.

Und Knight-Commander Meredith und ihre Motive wurden durch diese Idol-Geschichte erst recht ins Lächerliche gezogen und in ihrer Legitimation untergraben.


Das sehe ich ähnlich. Die Einbindung des Reliktes finde ich eigentlich nicht schlecht - nur der dazugehörige Wahnsinn war bei Meredith eher überflüssig. Gerade wenn man die Kommandantin unterstützt und ihre Meinungen teilt, ärgert man sich am Ende über den "aufgezwungenen" Kampf - ich kann aber verstehen, dass ihr Tod genauso gesetzt ist, wie der des Erzdämons.
Ich hätte das vermutlich so gelöst: 1. Hawke entscheidet sich für Meredith oder Orsino. 2. Hawke tötet Meredith oder Orsino: Meredith setzt dann das Relitk ein, Orsino Quentins Forschungen. 3.  Der jeweils andere Anführer wird durch einen Fanatiker getötet.
So sterben zwar beide Figuren immer noch am Ende, aber Hawke ist nur noch für einen Tod verantwortlich und muss nicht auch noch gegen den Anführer kämpfen, den er zuvor unterstützt hat.
Ich vermute, Merediths Wahnsinn sollte sie ein wenig von anderen Fanatikern wie z.B. Petrice abheben.

Meine Kritik bezog sich aber auf die mangelnde Führung durch Merrill und vorallem die oberste Klerikerin.


Die beiden Figuren zeigen, dass auch Frauen in derartigen Positionen Fehler machen. Merril und Elthina haben ihre jeweiligen Motive, und die kann man gutheißen oder nicht. Am Ende stolpern beide Frauen über ihre Fehlentscheidungen. Das macht die beiden meiner Meinung nach glaubwürdiger als sogenannte "Role Models", die immer alles richtig machen und in allem perfekt sind.

Um mal einen Bogen zu DA3 und eine weitere wichtige Frau zu schlagen: Auch wenn von ihr nur in Kodexeinträgen und Gerüchten die Rede ist, so spürt man in DA2 doch auch den Einfluss von Justinia V. bzw. Mutter Dorothea - zuletzt auch dank "Schwester Nightingales" Erscheinen. Ihr Werdegang ist alles andere als langweilig und ihre Person umstritten.
Ich bin gespannt, ob wir Lelianas und Cassandras "Cheffin" persönlich kennenlernen werden und wie sich die Göttliche im Krieg zwischen Templern und Magiern verhalten wird. Hier würde ich mir mehrere Begegnungen wünschen - mit oder ohne Leliana.

Modifié par Quatre04, 06 septembre 2011 - 09:36 .


#361
Kappa Neko

Kappa Neko
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Ich klinke mich mal kurz ein, wenn ich darf.

Ich verstehe nicht, was Fehlverhalten von weiblichen Charakteren mit deren Geschlecht zu tun hat, berserkerblob.
All das was du aufzählst hätte auch eine männliche Figur tun können!
Nur weil es Frauen sind, sollen sie plötzlich die besseren Menschen sein damit es zum Zeitgeist passt?? Verstehe ich nicht!
Manchmal habe ich das Gefühl, dass Männer sich mehr mit (fiktiven) Frauenbildern beschäftigen als Frauen.
Also, *mich* stört an den weiblichen Charakteren recht wenig. (Lassen wir äußerliche Faktoren wie Isabela's Klamotten mal weg.)
Eher amüsant als ärgerlich finde ich Merrill als die neuste naive, sozial und romantisch unbeholfene LI-Option wie wir sie schon aus ME kennen (Liara und Tali).
Die weiblichen DA Charaktere leiden auch weniger unter dem Anhimmel-Syndrom als bei ME (auch wenn es dort eigentlich beide Geschlechter betrifft).
Ich finde was Videospiele angeht sind die Frauenbilder weitaus "emanzipierter" als in Filmen, wo die weiblichen Figuren recht oft nur zum Angucken sind und selbst gar nichts zur Handlung beisteuern (z.B. erst wieder bei Planet der Affen aufgefallen).
In Filmen fungieren Frauen oft als die emotionale, schlichtende, tröstende und heilende Kraft. Ist ja an sich schön (positiv). Aber darüber hinaus sind sie zu passiv. Sie sind dafür da den männlichen Hauptdarsteller beizustehen ohne wirklich selbst Ideen zu haben. Und selbst retten können sie sich auch meist nicht.
DAS sind Dinge, die mich stören!

In DA2 ist es auffällig wie wenig die Gefährten überhaupt auf Hawke hören. Keiner rennt zu ihm um sich den Hintern retten zu lassen. Sie bitten um Hilfe, aber geben vor was zu tun ist und regeln notfalls auch alles selbst.
Ich habe noch keine Romanze als männlicher Hawke ausprobiert also kann ich über den Aspekt nichts sagen.
Aber die typische weibliche Opferrolle sucht man vergebens. Leandra zähle ich nicht, da diese Geschichte einfach nur grotesk war ;)
Und ich halte es BioWare sehr zu Gute, dass sie mit Aveline eine so geniale Figur erschaffen haben, die fast jedem Klischee standhält.

Da in DA2 alle Figuren in ihr Verderben rennen, verstehe ich wirklich nicht wieso Merrill dich so stört.
Ich sehe das wie der Bär.

#362
berserkerblob

berserkerblob
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Man versuche Merrill's Rolle durch einen männlichen Charakter spielen zu lassen, es würde wohl nicht funktionieren.
Die Präsentation von Merrill als schüchterne, naive und hilfebedürftige Frau stößt sich ein wenig mit ihrer Vergangenheit. Sie wurde ausgebildet, um später einmal die Geschicke des Klans zu lenken. Man kann mir nicht erzählen, dass während dieser gesamten Zeit niemanden aufgefallen sein sollte, dass sie kaum Bezug zur Realität haben und wenig sensibilisiert sein soll, was potentielle Gefahren ihres Klans anbelangt.
Für einen Klan, der unter der Unterdrückung durch die menschliche Rasse schon viele Opfer zu verzeichnen hatte, ist es essentiell, sich in der Welt außerhalb des eigenen Lagers zurecht zu finden, zumal sie als Nomadenvolk oftmals zur Flucht gezwungen waren. Es erscheint wenig glaubwürdig, wenn dann gesagt wird, Merrill ist die erste unter der Keeperin, weil sie ein Paar Bücher gelesen hat, obwohl sie im persönlichen Gesprächen die Reife und die Einsicht vermissen lässt,  um eine Führungsposition bekleiden zu können.
Es ist wohl wahrscheinlicher, dass man sie auf ihre Urteilsfähigkeit hin prüft und dann hätte man ihre naiven Vorstellungen wohl auch um die harschen Erfahrungen der Dalish ergänzen können, um ihr entsprechende Einsichten beizubringen.
Dass Blutmagie nicht ohne Opfer geschieht, dürfte ihr demnach nicht entgangen sein. Ich bezweifel auch, dass jemand, der sich dem intensiven Studium der Dalish-Traditionen hinwendet, dann  anfängt und die mündlichen Überlieferungen der Keeperin in Zweifel setzt und einfach ignoriert.

Angesichts dessen wirkt ihre Darstellung wie ein Clichée einer schüchternen jungen hübschen Frau, die der Hilfe des klassischen Helden bedarf, dabei ließe ihre Ausbildung allein schon diese Achtlosigkeit und übertriebene Naivität eigentlich nicht zu.

Ihre Attribute passen wohl eher zu einer von-grauen-Entlein-zum-weißen-Schwan-Highschoolstory mit einem Happyend mit dem Schwarm/Traumprinzen auf dem Abschlussball, aber nicht zu dem Anforderungsprofil einer Klanführerin eines unterjochten Nomadenvolks.

Nachtrag:
Zugegebenermaßen sind nur wenige Frauen als Stereotypen dargestellt, so dass meine Kritik pauschal wohl unberechtigt ist, aber im Fall von Merrill sehr wohl angebracht ist.
PS: Gamasutrakommentar über Frauen in Spielen

Modifié par berserkerblob, 06 septembre 2011 - 04:09 .


#363
Quatre

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berserkerblob wrote...
Man versuche Merrill's Rolle durch einen männlichen Charakter spielen zu lassen, es würde wohl nicht funktionieren.
Die Präsentation von Merrill als schüchterne, naive und hilfebedürftige Frau stößt sich ein wenig mit ihrer Vergangenheit.


Ich wäre mir da gar nicht so sicher, ob das nicht doch auch mit einem männlichen Charakter funktioniert: Besagter Magier muss nur verbissen, weltfremd und von einem Dämon leicht zu ködern sein. Das ist keine Schwäche, die nur Frauen aufweisen.

Merrill ist ein Bücherwurm, der nicht mal in diesem Clan geboren wurde, sondern vom Sabrae Clan aufgrund des akuten Magier-Magels adoptiert wurde. Schon allein deshalb ist sie eine Außenseiterin.

Du darfst auch nicht vergessen, dass Hüter anders als gewöhnliche Häuptlinge vermehrt in Magie, Geschichte und Kultur unterrichtet werden. Merrill scheint für diese Bereiche ihrer Ausbildung ein größeres Interesse zu zeigen als für Themen wie Herrschaft, Jagd und Versorgung.  Der Vorfall mit Tamlen, Mahariel und dem Eluvian hat das vermutlich verstärkt.

Dass Blutmagie nicht ohne Opfer geschieht, dürfte ihr demnach nicht entgangen sein. Ich bezweifel auch, dass jemand, der sich dem intensiven Studium der Dalish-Traditionen hinwendet, dann  anfängt und die mündlichen Überlieferungen der Keeperin in Zweifel setzt und einfach ignoriert.


Blutmagie wird von den Dalish nicht automatisch verteufelt, da Blutmagie ansich weder gut noch böse ist. Anders als die Menschen sehen die Dalish-Elfen in allen Bewohnern des Nichts nur Geister. Sie unterscheiden laut Merrill nicht zwangsläufig nach Dämonen und guten Geistern.

Angesichts dessen wirkt ihre Darstellung wie ein Clichée einer schüchternen jungen hübschen Frau, die der Hilfe des klassischen Helden bedarf, dabei ließe ihre Ausbildung allein schon diese Achtlosigkeit und übertriebene Naivität eigentlich nicht zu.


Von einer hilflosen Maid, die einfach nur gerettet werden muss, ist Merrill meiner Meinung nach weit entfernt. Dass sie in einer Menschenstadt wie Kirkwall untergeht, erklärt sich von selbst, aber anders als die typischen Opfer, die von einem strahlenden Held gerettet werden müssen, stellt sich Merrill aufgrund ihrer Überzeugung und ihrer Besessenheit gegen ihren Clan und paktiert mit einem gefährlichen Geist. Ihr Problem ist eher, dass sie nicht merkt, dass ihr "Faible" für den Eluvian weit über wissenschaftliche Wissbegier hinausgeht. Merrill ist in erster Linie noch immer eine Magierin, die bislang noch keine Verantwortung übernehmen musste - Sie verlässt ja den Sabrae Clan, um niemanden zu gefährden.
Naja, egal, so hat jeder seine Sicht von Merrill. :wizard:

#364
berserkerblob

berserkerblob
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Auch wenn ich das Thema Merrill gern langsam zu den Akten legen würde, antworte ich mal kurz auf ein Paar der angesprochenen Dinge.

-Mit dem Funktionieren der Rolle meine ich etwas anderes, nämlich, dass ein männlicher NPC anders wahrgenommen würde, weil er keinen Beschützerinstinkt beim männlichen Publikum anspräche.

-Ihr Studium der Geschichte ist dabei auch nicht das von mir geäußerte Problem, sondern die vernachlässigte praktische Tauglichkeit. Als Hüterin wär sie nämlich auf das Vertrauen ihrer Untergebenen angewiesen, doch ihr Verhalten wird mit Mißtrauen und Zweifel begegnet. Sie ist nicht einfach eine Gelehrte, sondern trägt auch Verantwortung für den Klan. Dieser Verantwortung will sie nicht nachkommen und sucht die Freiheit. Das kann man nachvollziehen, aber sie macht es mit ihren Companionquests ja immer schlimmer und zieht den Klan mit in ihren Wahnsinn. Die Ereignisse um den Vaterral bzw. dem flüchteenden Elfen, der auf der Flucht dem Ungeheuer zum Opfer fällt, hätte zumindest derart starke Selbstzweifel oder Schuldgefühle auslösen können, dass sie sich nicht mehr ins Lager wagt, aber nein, sie muss es noch weiter treiben. Irgendwann fragt man sich dann schon, ob ihr die Auswirkungen ihres Handelns auf andere Personen einfach nur egal sind.

-Es stimmt, dass Merrill die Unterscheidung zwischen guten und bösen Geistern nicht vornimmt, doch die eindeutigen Warnungen der Hüterin vor der Blutmagie und ihre expliziten Versuche, ihr von diesem Weg abzuraten, die offenkundige Ablehnung dieser Praktiken durch ihren Klan sowie die hervorgerufenen Ängste sollten eingentlich ausreichend sein, die Blutmagie nicht unkritisch zu betrachten.

Ist aber auch egal, dann haben wir halt unterschiedliche Interpretationen von Merrill's Rolle.

Modifié par berserkerblob, 06 septembre 2011 - 05:41 .


#365
Kwengie

Kwengie
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der Zweiwaffenslot fehlt mir in Dragon Age II ungemein und wenn meine Schurkin das Talent des Bogenschießens schon kann, warum muß sie unbedingt mit dem Bogen ausgerüstet sein, um dieses Talent aufwerten zu können?

Weiter möchte ich und es stört mich ebenfalls in Dragon Age II, wenn ich den Halte-Befehl gebe, daß meine Begleiter auch dort verharren und nicht nachkommen. Ich weiß nicht, wie es mit Euch ist.

#366
Kwengie

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was ich mir auch wünschen würde, daß man in dem Taktikmenü festlegen kann, daß die Begleiter automatisch ausweichen, wenn ein Gegner einen Sturmangriff, wie dieser Genlock-Alpha aus dem Legacy-DLC zu DA II, plant bzw. ausführt.

#367
Lithrian83

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Kwengie wrote...

Weiter möchte ich und es stört mich ebenfalls in Dragon Age II, wenn ich den Halte-Befehl gebe, daß meine Begleiter auch dort verharren und nicht nachkommen. Ich weiß nicht, wie es mit Euch ist.


Ouh ja bitte, dass wär echt ne feine Sache.

und ne genaue Auswirkungsangabe der Attribute wär auch Klasse.

#368
Kwengie

Kwengie
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oder die Begleiter sollten schon so clever sein, sichtbare Fallen zu meiden.

kleines Beispiel:
in der Höhle, in dem mein Charakter Zevran "gefangen nimmt" sind ja am Anfang vier??? weiße Steine im Boden undn diese werden als Falle ausgemacht oder diese sollten als Falle ersichtlich sein.
Auf dem Hinweg klappt alles perfekt, aber auf dem Rückweg läuft doch fast die ganze Gruppe einschließlich Zev über diese weißen Steine und lösen damit die Falle aus.

#369
Quatre

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Klassischer Fall von:

"Hawke, haben wir nicht etwas vergessen?"
"Ich wüsste nicht was."
BUMM!

Entschärfen ftw.

#370
Janus198

Janus198
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Wunsch:
Konzentration auf die Solo Kampagne ohne Experimente bezüglich der Steuerung.
Also kein Multiplayer, Move, Kinect oder sonst was.

Und das sie sich viel viel Zeit lassen. DA 3 kann auch Mitte 2013 erscheinen
und nicht 2012.

#371
Porenferser

Porenferser
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Meinetwegen kann es auch erst 2015 erscheinen.
Ein rundes Erlebnis wieder zu bekommen ist einfach das wichtigste, dafür ruhig so viel Zeit wie nötig ist nehmen.

Modifié par Porenferser, 08 septembre 2011 - 04:46 .


#372
Hawke22

Hawke22
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Ich würde mir wie Bioware bereits angekündigt hat, einen Mix aus Origins und DA 2 wünschen, die actionreichen Kämpfe und den wirklich seeeeehr coolen Artstyle. Ich hoffe das sich Bioware auch etwas von The Witcher 2 inspirieren lässt. Das kommende Arena System wäre zum Beispiel ein nettes Feature. Vorallem auch für Dragon Age 2. Ich habe die Kämpfe in DA 2 sehr genossen, da finde ich es schade nach dem Durchspielen keine chance mehr zu haben, mit meinem Charakter zu kämpfen außer durch zusätzliche DLC's. Bei The Witcher 2 wir man außerdem von der unglaublich dichtes Atmospähre und den sehr ausgefeilten Charakteren immerwieder ins Staunen versetzt.

Modifié par Hawke22, 08 septembre 2011 - 05:00 .


#373
Quatre

Quatre
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Janus198 wrote...
Also kein Multiplayer


Was eigentlich schade wäre - vor allem, da es das auch schon bei RPG-Klassikern wie BG und NVN gab.

Falls es möglich ist, eine funktionierende Multiplayer-Version einer Solokampagne zu erstellen, sehe ich keinen Grund, der dagegen sprechen würde: Man könnte die Steuerng der Begleiter aufteilen und auch ähnlich wie die Begleiter den Mitspieler in Dialogen einbinden. *shrug*

Trotz allem: Ja, sie sollen sich mit DA3 Zeit lassen.

Modifié par Quatre04, 08 septembre 2011 - 05:17 .


#374
Kwengie

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was ich cool finden würde, daß die Charaktere über kleine Hindernisse springen und hinter Mauerwerke und sonstigem in Deckung gehen könnten.
Dies jetzt an Anlehnung an Hunted: die Schmiede der Finsternus und The Witcher II, in denen der Held ja Hindernisse an bestimmten Stellen mittels Klettern überwinden kann und dieseses Feature würde ich mir eventuell an allen Stellen wünschen.

Schließlich hat ja Bioware angeblich vor, weg von Fantasy sowie SciFi gehen und das bräuchten sie nicht, denn sie bräuchten mehr Realismus in ihren Spielen integrieren und ich würde mir auch sehr über mehr Acrobatik in Dragon Age freuen, die nicht superschnell ausgeführt wird.
(Rückwärts- oder Vorwärtssalto (sieht sehr schön in Hunted aus) und eine Kletteranimation sollte nicht wie ein schnelles Hinaufhupfen aussehen sondern, daß die Charaktere wirklich zu klettern scheinen)

Indem die Charaktere klettern können, kann man mehr mit der Welt anstellen und weiterhin würde ich mir sehnlichst wünschen, daß die Schlauchlevel größer werden bzw., daß man, wenn schon ein linearer Pfad gefolgt werden muß, selbst nach Kirkwall marschieren kann, ohne am Wegesende dorthin teleportiert zu werden und wie ich schon schrieb, sollte die Stadt gänzlich frei zugänglich sein. Dadurch könnte man mehr Questreihen in dieses Spiel integrieren und man kann auch dadurch die Action erhöhen, da an jeder Ecke Meuchelmörder auf einen warten könnten oder so. (Beispiel mit den dunklen Gassen in Origins und bitte: die Gegenden sollten immer anders aussehen)

Modifié par Kwengie, 09 septembre 2011 - 12:33 .


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Janus198

Janus198
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Porenferser wrote...
Meinetwegen kann es auch erst 2015 erscheinen.
Ein rundes Erlebnis wieder zu bekommen ist einfach das wichtigste, dafür ruhig so viel Zeit wie nötig ist nehmen.

Ich hätte damit auch kein Problem, aber ich bezweifele dass EA das auch macht.
DA 3 wird zu 99,9% ein Spiel für die jetzige Konsolengeneration konzipiert und
in 2015 gibt es meiner Meinung schon PS4 und Xbox (Was weiß ich), da
macht ein Release 2015 nicht gerade Sinn.