"Das Team stand vor der Herausforderung eine besondere Geschichte für Dragon Age II zu erzählen, die sich um einen wichtigen Charakter innerhalb des Dragon Age Universums, um den Champion von Kirkwall dreht. Nachdem klar war, dass der Charakter solch eine wichtige Rolle im Spiel ausfüllen sollte, war das oberste Ziel sicherzugehen, dass man einen einmaligen hat, der eine bemerkenswerte Identität mitbringt. Die Dragon Age Welt ist ein Fantasy-Setting. Daher startete man bei der Entwicklung zunächst mit dem Magier-Hawke und seinem Hintergrund. Sehr wichtig war dabei, nicht in die stereotype Caster-Rolle zu verfallen, die in bunter Robe durch die Welt rennt und aus dünner Luft Zauber wirkt. Ein Magier in Dragon Age zu sein, ist nicht unbedingt ein Zuckerschlecken. Daher war es für BioWare von vornherein klar, dass er auch die Rolle des Bad Ass einnehmen kann, ein Überlebender in einer feindlichen Welt, ein Abtrünniger, der aufgrund der auf ihn einwirkenden Unterdrückung zum Rebellen und Revolutionär werden kann.
Es sollte ein Magier sein, der sich auf dem Schlachtfeld optimal zurechtfindet und einfach mehr drauf hat als Zauber und Tricks um selbst zu überleben. Hierzu gehören auch Waffen, die sich im Fall eines Nahkampfes gut bei Verteidigung und Angriff nutzen lassen. Um eine bessere Identifikation des Spielers mit dem Helden zu ermöglichen und den Charakter besonders rebellisch darzustellen, hat man sich für das Einsamer-Wolf-Prinzip entschieden. Das bedeutet Stärke innerhalb der Solidarität und Gemeinschaft, andererseits aber auch die Fähigkeit als Anführer zu glänzen. Der Wolf im Magier-Hawke wird durch die dunkle Farbpalette ebenso deutlich wie durch den Pelzbesatz an seiner Kleidung. Hinzu kommen viele Details und Trophäen, die zum Teil schon an die Dunkle Brut erinnern und verdeutlichen, dass Hawke es im Überlebenskampf mit allen aufnimmt und letztlich die Angreifer seiner Heimat Lothering übersteht. Auch das Blut spielt hier eine wichtige Rolle: die Flecken im Gesicht und auf den Armen stehen als Symbol für den Kraftzuwachs seiner Blutlinie (gut zu sehen im Rise to Power Trailer).
Ausgehend von den Überlegungen zum Magier wurden die Klassen Krieger und Schurke erstellt, ebenso viele Details, ebenso viel Charakter. Die Variationen des Champions wurden mit viel Begeisterung für die jeweilige Klasse in Angriff genommen, immer unter Berücksichtigung der besonderen Fähigkeiten, die im Vordergrund stehen. Man fühlt sofort die Unterschiede zwischen Magier, Schurke und Krieger. Das war bei der Entwicklung das oberste Ziel.
ZUM INTERVIEW MIT PIXOLOGIC .





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