Hab soeben seit langem mal wieder DAO durch, nun gabs für mich viele Denkanstöße.
In DA2, hab ich Anders getötet, weil er in seinem wahnwitz bzw durch seine Übereinkunft mit Justice etwas getan hat, das ich nicht mit mir vereinbaren kann, zum einen die Kirche samt Elthina in die Luft gesprengt, zum anderen aber verilert er sich wie man in Kodex nachlesen kann, und von ihm selber mitkriegt wenn man ihn auf rivalry hat immer mehr die Kontrolle über sich selbst.
Denkanstoß in DAO:
Sten.. er tötet auch unschuldige, in seinem wahnwitz, allerdings nicht weil er einen Dämon in sich hat sondern bewusst weil es für ihn ohne sein schwert so ist wie wenn man einem den arm abhackt.. und dennoch ist er ein gefährte, dennoch nehm ich ihn aus lothering mit und überlass ihn nicht seinem Schicksal. Ebenso Zevran.. Zevran hat seine "Geliebte" getötet, ohne mit der Wimper zu zucken wollte sogar mich töten, dennoch lass ich ihn leben. Da frag ich mich, ist das was Anders jetzt mit Elthina (zum glück nur einer Person) getan hat, wirklich grund genug ihn zu töten?
Ich meine nicht falsch verstehen, dazu kommt noch dass ihn wohl Justice mehr und mehr einnimmt, aber richtig krass sieht man das nur auf Vergeltung, evtl ist gerade die Liebe (wenn man mit ihm liiert ist) ein Weg, Justice zu besänftigen.. wenn er seinen Templerhass verliert, müsste sich auch Justice wieder neutralisieren. DENKE ICH, bitte verbessert mich wenn dem belegbar nicht so ist.
Dann Beispiel 2:
Zirkel: Ich denke wie ich haben die meisten sich auf die Seite der Magier geschlagen. Und das obwohl die Templer in Ferelden wirklich MENSCHLICH waren, nicht so abstoßend wie in Kirkwall. Es gab viele verrückte Blutmagier, von denen sich aber auch genug Magier stark distanziert haben und lieber den Tod wählten als einer von ihnen zu werden. Dazu kommt, hätte man gegen die Magier agiert, hätte man auch Wynne töten müssen und Wynne ist irgendwie ja auch eine halbe Abscheulichkeit, nur ist sie "gelassener" in ihrem Wesen, demanch profitiert sie in erster Linie von dem Geist der ihr das Leben zurückgab.
Jetzt nehm ich zum Kontrast DA2:
Ich habe anfangs pro Magier gekämpft, dacht mir aber dann. Verdammt Orsino kannte Quentin und wusste was er tut, er hat ihn aber nicht gestopt. Er wusste Leandra wurde von Quentin getötet und sie war Hawkes Mutter, packt aber erst aus wenn sich Hawke gegen ihn stellt, der Brief den ich auf dem Weg zu Leandra-Zombie fand, war von IHM unterschrieben.. er hat ihm sogar noch mit Material zu seinem Treiben unterstüzt. Ich hab mich also PRO Templer entschieden rein schon wegen Orsino. Und das obwohl Templer eigentlich genauso wie Magier viel viel mist bauen in und rund um kirkwall.
Dazu kommt die Templer in Kirkwall unterdrücken die Magier wirklich, viele nutzen ihre Position aus. In DAO habe ich obwohl es "nette" Templer waren, zu den Magiern gehalten, muss iches dann nicht erst recht in DA2??? Evtl würds für viele stärker auffallen wenn man die selbe Grundlage hätte.. wenn man einen gefährten kriegen würde wenn man den Magiern hilft, den man andernfalls (Bezug auf Wynne) töten müsste wenn man sich Pro-Templer entscheidet.
Wenn man das jetzt mal vergleicht.. dürfte sich doch die Frage garnicht stellen.. dann müsste man gerade im Hinblick auf DAO was im Templervergleich wirklich ein Engelsverein war.. gerade gegen die in Kirkwall agierenden Templer hart durchgreifen und die Magier unterstützen. Klar gibt es orsino, Quentin und viele Blutmagier die einem an Ende noch in den Rücken fallen kurz vor Ende obwohl man sich für sie eingesetzt hat, aber es gibt mindestens genausoviele Templer die widerwärtig ihre Position ausnutzen.
Und wenn man eben wirklich vergleicht, wie man sich in DAO für die Magier eingesetzt hat, bei humanen Templern, und verrückten Blutmagiern, müsste man es doch erst Recht bei DA2..
Irgendwie bin ich verwirrt.. ich sag ja DAO ist ein tolles Spiel
Modifié par Wumser, 29 avril 2011 - 07:42 .





Guest_Wumser_*
Retour en haut






