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Die Qunari Saarebas und ihr würdeloses Dasein


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28 réponses à ce sujet

#1
DAO_Nathalie

DAO_Nathalie
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Auch wenn es unweigerlich auf einen Konflikt mit ihnen in Kirkwall hinausläuft, so stellen die Qunari doch die imposanteste Rasse in Dragon Age II dar. Ihr Anführer Arishock beeindruckt nicht nur durch seine Gestalt, sondern auch mit seinen Intellekt. Er spiegelt die Kultur seines Volkes wider, in der der Einzelne nichts zählt, sondern nur die Gemeinschaft mit ihrer besonderen Weltanschauung, die durch das Diktat des Qun beherrscht wird. Zur Qunari Gemeinschaft gehören auch ihre Magier, die Saarebas. Sie werden mit größter Vorsicht behandelt und gelten als absolut gefährlich. Daher kommen sie nicht darum herum selbst kontrolliert zu werden. Die "Saarebas" werden von den Qunari gleichermaßen bemitleidet wie
verehrt. Das eigene Streben, während man einer konstanten Bedrohung von
Innen ausgesetzt ist, gilt als die höchste Tugend innerhalb der Qunari.

Die Saarebas sind mit Sicherheit die gefährlichsten Magier auf die Hawke im Spiel trifft. Sie sind Werkzeuge des Qun, erschaffen, um Ordnung in die Welt zu bringen. Aber wie alle anderen Magier auch stellen sie ein Tor für Dämonen aller Art dar. Wenn man die Saarebas mit den restlichen Magiern der Dragon Age Welt vergleicht, stellt man fest, dass sie wesentlich strenger kontrolliert werden, als das beim Zirkel der Fall wäre. Man versieht sie mit Ketten, bindet sie manchmal an, versteckt ihre Gesichter unter Masken. Viele Saarebas sind stumm. Ihnen wurde die Zunge herausgeschnitten, um sie davon abzuhalten, mächtige Magie zu beschwören. Die meisten von ihnen werden durch den Arvaarad wie scharfe Hunde gehalten. Bei GreyWardens.com ist ein Artikel erschienen, der sich tiefergehend mit ihrem schicksalhaften Dasein auseinandersetzt.


Hier einige Saarebas mit Arishock rechts:

Image IPB

#2
berserkerblob

berserkerblob
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DAO_Nathalie wrote...

Auch wenn es unweigerlich auf einen Konflikt mit ihnen in Kirkwall hinausläuft, so stellen die Qunari doch die imposanteste Rasse in Dragon Age II dar.


Was es zu beweisen gilt.

#3
Deloriana

Deloriana
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Wieso zu beweisen
Allein vom Aussehen her sind sie extem imposant.
Ihre militärische Stärke ist mit der Spartas vergleichbar
und Seemacht haben sie auch noch...
was will man mehr ^^

#4
berserkerblob

berserkerblob
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Kannst Du gar nicht wissen. Liefer mir Beweise, dass sie sich erfolgreich mit den Zwergen, insbesondere mit der Legion der Toten, kriegerisch auseinander gesetzt hätten.
Und mit meinem Zwergen-Grey-Warden als Held Fereldens und Prinz Bhelen auf dem Thron Orzammars kann es keine ähnlich imposante Militärmacht geben. Allein die Zwergin der Legion aus Awakening hätte die gesamten Qunari Kirkwalls im Alleingang und zum Früstück verspeist.
Also wo bleibt Deiner Meinung nach die Imposanz dieser Rasse.
Es hatte einen Grund, warum mein Ferelden-Trupp nicht in DA2 in Kirkwall war, neben ihnen hätte wirklich alles erbärmlich gewirkt und die Qunari wären den Weg nach Hause geschwommen, wenn sie das erste Mal von der Ankunft des Helden aus Ferelden gehört hätten.

Und die imposantesten Kreaturen sind die hohen Drachen, zumindest seit die Griffons als ausgestorben gelten.

Modifié par berserkerblob, 07 avril 2011 - 12:34 .


#5
Deloriana

Deloriana
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Lächerlich...
Allein ihr Erscheinen ist imposant
akzeptier es und gut is

#6
berserkerblob

berserkerblob
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Ist doch kein Schönheitswettbewerb zur Miss Impressive Kirkwalls. Es geht um reine Fakten. Das solltest Du beherzigen.

Na OK, wurde ja von DAO_N auf Kirkwall eingeschränkt.
Da sieht man mal was für eine Spackosiedlung Kirkwall ist. In DA3 wird das alles wieder ganz anders aussehen, wenn ich wieder einen Zwerg erstellen kann und die Quanri die Hucke voll kriegen.

Modifié par berserkerblob, 07 avril 2011 - 11:03 .


#7
EanderAlx

EanderAlx
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Wenn ich mich recht erinnere haben die Qunari, als sie im Norden einfielen, einen Krieg von über 100 Jahren ausgelöst. Tevinter hat sie noch immer nicht zurückgeschlagen und die zum Qun konvertierten konnten teilweise nicht mal mehr der Kirche überführt werden. Glaub die Rivain hängen noch immer dem Qun an.
Nur ein erhabener Marsch konnte sie stellenweise zurückdrängen. Allein schon die Kanonen geben ihnen einen signifikanten Vorteil den andern gegenüber. Nicht ohne Grund ist das ein streng gehütetes Geheimnis.
Also wenn die Qunari nicht imposant sind dann ist es keiner.

Modifié par EanderAlx, 07 avril 2011 - 10:49 .


#8
Forst1999

Forst1999
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Ihr Erscheinungsbild ist sicherlich imposant, und der Krieg im Norden hat ihre Stärke gezeigt (@ EanderAlx: Aber nur eine kleine Ecke Rivains gehört ihnen noch).
Aber ich persönlich halte ansonsten wenig von den Qunari. Für mich sind sie nichts als Schläger, die anderen ihre fragwürdige Kultur aufdrängen wollen. In Kirkwall ist das nicht von Anfang an ihr Ziel, aber es läuft daraus hinaus. Sie wurden zwar provoziert waren aber selbst nicht unschuldig an der Eskalation, mit ihrer Geheimniskrämerei um den Grund ihres Hierseins, ihrer dämlichen Falle, bei der das Giftgas gestohlen wurden, und ihrer Selbstjustiz.
Um das ganze wieder etwas mehr zum Thema zurückzubringen: Ihre Behandlung von Magiern macht es mir wirklich schwer zu verstehen, warum viele ihre Kultur so ansprechend finden. Es ist entwürdigend, unnötig brutal und völlig paranoid. Eine Kultur, die angeblich so viel Wert auf Ehre legt, sollte ihre Mitglieder nicht wie Hunde behandeln und verkrüppeln. Und wenn man sich anschaut, wie sehr die meisten Qunari dem Qun ergeben sind, ist diese Behandlung wirklich notwendig? Sollten die pflichtbewussten, sich selbst völlig aufgebenden Qunari nicht in der Lage sein, ihre Magie verantwortungsbewusst einzusetzen?

#9
berserkerblob

berserkerblob
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@den Vorredner meines Vorredners
Ich habe nicht behauptet, dass qunari nicht imposant wären, sondern lediglich hinterfragt, ob man mit Sicherheit sagen könne, sie seien die imposanteste Rasse (ES GEHT UM DIE VERWENDUNG DES SUPERLATIVS) in Kirkwall.
Zum anderen sind deine Ausführungen zwar schlüssig, doch besteht dass Problem darin, dass die Qunari Kirkwalls speziell angesprochen wurden. Und da lässt sich doch folgendes zu festhalten:

SPOILER:

1) Die Qunari wissen darüber mehr oder minder Bescheid, wo das Buch sich befindet und schaffen es trotzdem nicht, dass das Buch endlich in ihren Besitz übergeht, weil sie keinen schlagkräftigen Trupp schicken und obwohl sie um die hohe Bedeutung des Buches für das Reich Tevinters wissen.
2) Als Beispiel für eine GESAMTE RASSE wird ein einziger Protagonist, nämlich der Arishok , angeführt? Das scheint mir eine ziemlich dürftige Stichprobe zu sein, die keinen Anspruch auf Repräsentativität besitzt. Übertrüge man dies auf Awakening so hieße das, das die Dalish-Elfen die stärkste Rasse waren, weil Velanna dalish war.
3) Ich habe zwar auf meinem Recyclinghof bereits eine Hommage auf den Qunariweitwurf gemacht und ihnen somit meinen Respekt gezollt, dennoch ändert das nichts daran, dass die Qunari kläglich beim Versuch scheiterten, die Stadt einzunehmen.

/SPOILER

Nicht zu vergessen, dass man die Qunari nicht unbedingt zu den hellsten Sternen im Firmament zählen muss.
Bsp. gefällig: Der Sten, der Gefährte in DAO wurde, verliert sein Handwerkszeug und braucht den Spieler, um sein Mäuschen wiederzufinden.
Das ist in etwa so, als wenn du ein Taxi rufst und der Taxifahrer fährt mit Dir S-Bahn. 
Nachtrag: Ich habe damals nicht über den Qunariweitwurf philosophiert, sondern über den Qunari-Speerweitwurf.Image IPB

Modifié par berserkerblob, 07 avril 2011 - 01:21 .


#10
EanderAlx

EanderAlx
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Forst1999 wrote...

Ihr Erscheinungsbild ist sicherlich imposant, und der Krieg im Norden hat ihre Stärke gezeigt (@ EanderAlx: Aber nur eine kleine Ecke Rivains gehört ihnen noch).
Aber ich persönlich halte ansonsten wenig von den Qunari. Für mich sind sie nichts als Schläger, die anderen ihre fragwürdige Kultur aufdrängen wollen. In Kirkwall ist das nicht von Anfang an ihr Ziel, aber es läuft daraus hinaus. Sie wurden zwar provoziert waren aber selbst nicht unschuldig an der Eskalation, mit ihrer Geheimniskrämerei um den Grund ihres Hierseins, ihrer dämlichen Falle, bei der das Giftgas gestohlen wurden, und ihrer Selbstjustiz.
Um das ganze wieder etwas mehr zum Thema zurückzubringen: Ihre Behandlung von Magiern macht es mir wirklich schwer zu verstehen, warum viele ihre Kultur so ansprechend finden. Es ist entwürdigend, unnötig brutal und völlig paranoid. Eine Kultur, die angeblich so viel Wert auf Ehre legt, sollte ihre Mitglieder nicht wie Hunde behandeln und verkrüppeln. Und wenn man sich anschaut, wie sehr die meisten Qunari dem Qun ergeben sind, ist diese Behandlung wirklich notwendig? Sollten die pflichtbewussten, sich selbst völlig aufgebenden Qunari nicht in der Lage sein, ihre Magie verantwortungsbewusst einzusetzen?


Ja was die Qunari mit ihren Magiern machen ist schrecklich, lebensverachtend und falsch. Mich würde aber mal interessieren welche Ereignisse zu derart drastischen Maßnahmen geführt haben.

Problem ist nur das nicht alle Menschen (Qunari)  zu rücksichtsvollem denken in der Lage sind wenn sie Angst haben oder sich bedroht fühlen. Und eins ist leider traurige Wahrheit die Macht die ein Magier hat wird zu oft ausgenutzt (sieht Tevinter) und für "böses" eingesetzt. Magier die "gut" sind sind auch  eine Gefahr da sie von Dämonen übernommen werden können. So gibt es wenige Magier die vielen "normalen" schaden können.
Die Magier können meist nichts dafür und was mit ihnen gemacht wird ist falsch aber mit Macht kommt Verantwortung. Daher ist mindestens umfangreiche Ausbildung nötig. Und dies muss sicher gestellt werden. Ein Magier der von Dämonen übernommen wird hilft niemanden und es ist für ihn mind genauso schlimm wie für seine Opfer.

Die Qunari erscheinen mir regelrecht Gefühlslos und wenn man es ganz Gefühlslos mit reinen Zahlen sehen würde dann handeln sie ... naja. Zumindest schützen sie so viele vor wenigen. Und das Wohl vieler überwiegt das weniger.

Wenn die Bevölkerung Angst hat handeln sie früher oder später.
Das gefiehl mir auch an der Lösung in DA2 nicht. Es gab nur Schwarz und Weiß aber keine sinnvolle Lösung.

Modifié par EanderAlx, 07 avril 2011 - 12:46 .


#11
Forst1999

Forst1999
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Die "das Wohl vieler überwiegt das Weniger"-Argumentation ist nur dann nobel, wenn sie von den wenigen ausgeht (go Spock!). Wenn die Mehrheit sie nutzt, um die Minderheit zu unterdrücken, statt einen besseren Weg zu suchen, ist sie einfach nur beschissen.

#12
Sugandhalaya

Sugandhalaya
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Ich find Nugs viel imposanter :>

#13
EanderAlx

EanderAlx
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Wie gesagt die Qunari erscheinen mir ziemlich Gefühllos daher denk ich mal nicht das sie da diesen Unterschied mit der Unterdrückung machen.

Modifié par EanderAlx, 07 avril 2011 - 01:27 .


#14
Johnsen1972

Johnsen1972
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Scheinbar existiert ein Interesse an der generellen Rezession der Applikation relativ primitiver Methoden komplementär zur Favorisierung Adäquater komplexer Satzstrukturen und Fremdwörter.

Die humiliante Behandlung Merrils durch ihren Klan, verstärkte ihre intrinsische Motivation ihren habituellen Standpunkt zu verlassen und sich dissidierend zu Orienttieren. Der Glaube an die Macht des Spiegels (Mentale Imagination besitzt die Abilität durch Kontinentaldrift kausierte Gesteinsformationen in ihrer lokalen Position zu transferieren) per se ist bereits ein quasiexplizites Symptom dekadenzdegenerierter Glaubensvorstellungen. Zwar war das Herabbrechen bewusstseinsbasierter Wirklichkeitsspekulationen auf kontrastmanipulierte Planebenen humansozialer Welterklärungskonformitäten von Anfang an essentieller Bestandteil ohnmachtsverleugnender Überlebensreflexe, aber die verklärende Verniedlichung romantisierter Jenseitsspekulationen aus dem Nichts ad nauseum ist dann doch ein typisches Instrumentarium des Konturierungsbehelfs populäresoterischen Herdentriebs.

Eine strukturell designierte Finalität in Relation zur Zentralisationskonstellation provoziert die eskalative Realisierung destruktiver Integrationsmotivationen durch permanent aggressive Individuen der Spezies "Quanri".

Summa summarum: Die Elfen sind die imposanteste Rasse in DA2.

Bei der intendierten Realisierung der linguistischen Simplifizierung des regionalen Idioms resultiert die Evidenz der Opportunität extrem apparent, den elaborienten und quantitativ opulenten Usus nicht assimilierter Xenologien konsequent zu eliminieren! @blob Wäre es nicht adäquat, den Usus heterogener Termini zu minimieren?

Modifié par Johnsen1972, 07 avril 2011 - 04:54 .


#15
Pattekun

Pattekun
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Johnsen1972 wrote...

Bei der intendierten Realisierung der linguistischen Simplifizierung des regionalen Idioms resultiert die Evidenz der Opportunität extrem apparent, den elaborienten und quantitativ opulenten Usus nicht assimilierter Xenologien konsequent zu eliminieren! Wäre es nicht adäquat, den Usus heterogener Termini zu minimieren?

Na, es ist jedenfalls lesbarerer als so manch mangelnde Rechtschreibung im Internet.:P

#16
berserkerblob

berserkerblob
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Ach ja, welche humoristischen Begabungen manche Mitmenschen doch haben.Image IPB
*auf Johnsen zeig*

Modifié par berserkerblob, 07 avril 2011 - 09:06 .


#17
Dormiglione

Dormiglione
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Das Erscheinungsbild der Qunari ist sicher imposant. Kraftmässig sind sie ganz sicher einem Menschen und einem Elf überlegen. Aber einem Krieger der Legion of Death? Nein, die Death Legion würde eine Horde Qunari plattmachen.

Zudem, wenn die doch so mächtig sind, warum haut Tevinter denen immer wieder eine auf die Schnauze?

#18
Pattekun

Pattekun
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berserkerblob wrote...

Pottkuchen

Ja, sehr witzig. Ich war nicht derjenige gewesen, der dich beleidigt hatte.
Lesbar ist ein Adjektiv, kein Verb.

#19
berserkerblob

berserkerblob
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Wenn du das sagst editier ich gleich meinen Beitrag. Mein dumme Natur und mein fehlender Intellekt verhinderten, dass ich deine Worte richtig interpretiert habe.
Ich entschuldige mich bei Dir. Habe ich wohl in den falschen Hals gekriegt.

#20
Johnsen1972

Johnsen1972
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@berserkerblob Lach mal! Nicht alles als Provokation empfinden, sondern auch mal über sich selber lachen!  Image IPB
Mein Text is alles aus dem Internet guttenkopiert. So klug wie du bin ich nicht. Image IPB

Pottkuchen find ich extrem witzig!! Image IPB

Du hast echt manchmal sehr witzige Ausdrucksweise lol

Modifié par Johnsen1972, 07 avril 2011 - 10:16 .


#21
berserkerblob

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@Johnsen: Das bestreite ich vehement und das weißt du auch. Einfach mal "Diesen Eintrag melden" neben mein Geflame drücken und der Drops ist gelutscht.

#22
Guest_Xeontis_*

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Jetz habt euch wieder lieb *herzchendalass*

#23
berserkerblob

berserkerblob
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Ich möchte mich nochmals dem Thema Qunari widmen.
Einleiten möchte ich hingegen mit einem Bild von Ramil Sunga, das Dao_Nathalie mitsamt dem dazu gehörigen Thread vor 10 Tagen veröffentlicht hatte.
Image IPB

Mein Kommentar zum Bild lautete...
[...] betrachtet man die artworks der Qunari hier und vergleicht man sie mit der finalen Fassung im Spiel fällt auf, wie gut ihnen die Umsetzung imo gelungen ist, insbesondere korrespondiert ihr Erscheinungsbild wunderbar mit ihrer verschlossenen und die Außenwelt ablehnenden Denkweise.[...]

Mit meinem Selbstzitat wollte nur noch einmal hervorheben, dass ich heute wie damals davon überzeugt bin, dass die Überarbeitung des Erscheinungsbild dazu beigetragen hat, ihnen eine geheimnissvolle Aura und ihrer Persönlichkeit eine gewisse Tiefe zu verleihen.
Ich persönlich fand das Erscheinungsbild auch ziemlich beeindruckend und finde, dass die Qunari mein persönliches Highlight der ganzen Geschicht in DA2 darstellten. Ich hätte mir aber gewünscht, dass man den Qunari in DA2 eine größere Bedeutung zubilligen würde als sie bloß als Zwischengegner zuverheizen.

Falls man mich fragen würde, welcher Aspekt von DA2 unverzichtbar wäre bzw. auf welchen Teil der Handlung ich nicht verzichten wollte, meine Antwort lautete die Qunari. In DAO hat man zwar einen kleinen Einblick in die Kultur der Qunari in den Gesprächen mit Sten erhalten können, doch ist die direkte Konfrontation mir dem Arishok viel packender als in DAO, wo ihre Existenz lediglich eine untergeordnete Rolle gespielt hatte.

Bedauern empfand ich als die Qunari auf die ein oder andere Art und Weise aus Kirkwall verschwanden und der dritte Akt von der Spannung her schon fast zum Epilogue geriet. Auch wär es meiner Meinung nach wünschenswert gewesen, wenn man sich mit den Qunari verbrüdern hätte können und man die Folgen dieser Regentschaft erzählt bekommen hätte. Zumindest wären diese Ereignisse wie die Orzammars im Epilogue erzählbar gewesen.

Was ich allerdings als ein wenig widersprüchlich an den Qunari empfunden habe ist folgender Sachverhalt:

In DAO hat uns Sten aufgeklärt, dass Qun jedem Individuum eine spezielle ,vorbestimmte Rolle zuordnet und die jeder zu befolgen hat, da er ansonsten vom Qun ausgestoßen wird.
Wenn ich diesen Gedankengang jedoch weiterführe, müsste dann nicht eine eher statische Gemeinschaft die Folge sein, in der sich die Gemeinschaftsmitglieder den Einflüssen Außenstehender zu entziehen versuchen?
Meiner Meinung entspricht es nicht der inneren Logik, wenn die Qunari einfach so jeden willigen Elfen in die Gemeinschaft aufnehmen, weil Elfen von der Außenwelt geprägt sind, nicht mit den Lehren des Quns aufgewachsen sind und folglich unbewusst Denkansätze mit in die Gemeinschaft transportieren, die dem Qun wesensfremd sind und die langfristig einen inneren Wandel in der Gemeinschaft herbeiführen könnten.
Es wär aus diesen Überlegungen heraus für mich schlüssiger, wenn die Qunari gegenüber anderen Rassen Ressentiments hegen würden und den Umgang mir anderen Rassen dementsprechend gänzlich meiden würden.
Ist es dann wahrscheinlich, dass die Qunari wirklich das Risiko eingehen würden, das mit der Eingliederung von Elfen potenziell einhergehen könnte?
Würde man im Fall der Eingliederung der Elfen denen soweit trauen, dass diese einen gleichberechtigten Umgang genießen könnten oder würde man sie vielleicht auf niederen Hierarchiestufen einordnen. Sollten Sie jedoch hierarchisch tief angesiedelt werden, kann man fragen warum sie die eine Diskriminierung durch eine andere Diskriminierung eintauschen sollten, wenn ihnen als 3. Option die Eingliederung bei den Dalish als freie Elfen offenstünde.

Meine Ausführung mag vielen Lesern seltsam vorkommen. Ich habe aber folgende Vermutung. In einem Interview hatte glaube ich Mike Laidlaw eine Parallele zwischen den Anhängern des Quns und mit den Anhängern realexistierender Konfessionen gezogen. Dies ist aus meiner Sicht das zugrundeliegende Problem, da zum einen die Rasse der Qunari eingeführt wurde und zum anderen die Anhänger des Quns als Konfessionsgemeinschaft.
Dies schneidet sich meiner Meinung nach etwas. 

Was den Umgang der Qunari mit den Saarebas anbelangt, finde ich diesen zwar wie meine Vorredner letztlich grausam uaber dennoch konsequent. 
Dem einzelnen steht unter dem Qun keine Individualität zu sondern lediglich eine vorbestimmte Rolle. Dies bedeutet aber auch, dass die Talente der einzelnen sich dem Kollektiv und den davon abgeleiteten Rollen zu entsprechen haben. Da Magier in ihrer Natur anderen überlegen sind, können sie über andere und letztlich über das Kollektiv obsiegen, so dass das Qun (als Bewahrer des Kollektivs) dies verhindern muss, notfalls durch Maßnahmen, die Magier in ihrer Selbstbestimmtheit beschneiden. Dies ist im Sinne des Quns dann auch nicht weiter verwerflich, da das Qun kein individuelles (Grund-)Recht oder gar Würde für den Einzelnen vorsieht, welche/s sie mit ihren Maßnahmen verletzen könnten. 

Die eigentlich interessante Frage, ob Qunari oder Zwerge militärisch stärker sind, ist sehr schwer zu beantworten.
Es wurde zwar gesagt, dass die Qunari eine Seemacht wären, doch sind Zwerge die besten Baumeister und können entsprechende Verteidigungsanlagen errichten. Auch beherrschen die Zwerge (zumindest der eine aus Awakening) die Kenntnis über Sprengfeuer. Man kann dagegen halten, dass die Qunari die starken Saarebas in die Schlacht führen könnten, doch sind Zwerge von Natur aus mit einer gewissen Magieresistenz ausgestattet. Auch verfügen die Zwerge über hervorragende Schmiedekünste und damit durch bestmögliche Bewaffnung einen potenziellen Vorteil in der Schlacht und haben spätestens seit der zwergischen Magierschülerin im Zirkel Fereldens einzigartige Kenntnisse über die Verbindung von Lyrium und Magie. 

Letztlich muss sich jeder sein eigen Bild  zeichnen, welche Rasse in Thedas die stärkste ist, da uns aussagekräftige Indizien für eine eindeutige Bestimmung fehlen. Also benutzen wir doch einfach unsere Fantasie in diesem dark-fantasy-setting und freuen uns darauf, was uns noch alles in DA3 erzählt werden wird. 

Modifié par berserkerblob, 08 avril 2011 - 02:52 .


#24
Servana

Servana
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Zudem, wenn die doch so mächtig sind, warum haut Tevinter denen immer wieder eine auf die Schnauze?


Soweit ich weiß hat der Qun gesagt " Wir wollen dieses stück Land hier" und das war ein kleiner teil vom Tevinter reich. Die Qunaris sind gekommen, haben es erobert und werden dort jetzt schon seit jahren von Tevinter angegriffen die versuchen es zurück zu erobern....mit wenig erfolg.  Der Qun hat hat was er wollte an mehr war er nicht interessiert, darum greifen sie auch nicht weiter an, sondern hocken nur rum. Ich denke wenn der Qun den befehl gibt " erobert das komplette land xy" könnten die anderen völker nicht viel dagegen machen.

Ich finde die Qunari auch sehr interessant, am liebsten hätte ich den Arishok am leben gelassen. Aber Isabela ausliefern konnte ich dann doch nicht, obwohl ich es mal gemacht habe^^ Aber hab danach wieder die Ladetaste gedrückt, allerdings habe ich paar coole screens vom angang des Arishoks gemacht :wub: Von allen Rassen die ich bisher in DA kennengelernt habe, finde ich sie am besten. Direkt danach kommen aber schon die Zwerge, weiter unten in meiner liste sind dann Elfen und ganz unten die Menschen ;)

Modifié par Servana, 08 avril 2011 - 07:47 .


#25
EanderAlx

EanderAlx
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Also berserkerblob Ausführungen hab ich im Großen und Ganzen nichts hinzuzufügen außer ein nicken.

Ich sehe bei den Religionen nen Konflikt zwischen Erbauer und Qun. Denn die Kirche dürfte wohl die andere große Konfessionsgemeinschaft sein.

Modifié par EanderAlx, 08 avril 2011 - 08:13 .