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DA Autor David Gaider zu den Dialogen im Spiel


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9 réponses à ce sujet

#1
DAO_Nathalie

DAO_Nathalie
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Wenn Varric mit seinem Gänseblümchen schäkert, Fenris sich mit Anders in die Haare bekommt oder Isabela kühl, aber ebenso eindeutig in Flirtlaune gerät, dann sind die Dialoge in Dragon Age II auf ihrem Höhepunkt. Gerade bei längeren Strecken, die man zurücklegen muss um von A nach B zu kommen, sind die Gespräche nicht nur unterhaltsam, sondern eignen sich auch gut dazu, um die einzelnen Begleiter und ihre Persönlichkeit besser kennenzulernen. Im englischen Forum kam das Gerücht auf, dass die ausschweifenden Dialoge im nächsten Dragon Age Titel der Vergangenheit angehören sollen. Hierzu meldete sich Autor David Gaider sofort zu Wort um die Bedenken zu entkräftigen.

Die Dialoge mit und unter den Gefährten haben neben dem offensichtlichen Zweck viele weitere Funktionen, die man im Spiel braucht. Erinnert ihr euch an den Aufstieg auf den Sunderhügel? Es dauert eine ganze Weile, bis man in die Bereiche kommt, wo etwas passiert. Wie langweilig wäre es, wenn man hier schweigsam nebeneinander hergehen würde. Dialog-Passagen im Spiel treten bevorzugt dann auf, wenn man sich über Geländeabschnitte hinweg bewegt, wo keine Gefahr droht. David Gaider meldet sich im entsprechenden Thread mehrfach und gibt Einblick in das Platzieren von Dialogen. Nicht jede Stelle eignet sich und man wägt sorgfältig ab, ob man Gespräche direkt im Spiel oder als Cutscene stattfinden lässt. Befindet man sich zum Beispiel im Zuhause eines Begleiters bietet es sich an, den Dialog tiefergehend und intimer zu gestalten, als wenn man mit der Gruppe unterwegs ist und Smalltalk besser passt. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Kamera und die Intension hinter den Dialogen. Letztlich sind es die Ressourcen, die die Realität im Entwicklungsprozess eines Spiels bestimmen. Laut David Gaider wurden diese in Dragon Age: Origins nicht so optimal genutzt.

As for conversations being a thing of the past, that's simply not true. You had quite a few conversations with your followers in DA2, some of them quite lengthy. Overall the density of conversation was, in fact, higher than in Origins. When I say 'that's not going to happen again", I mean the dialogue being as weighted in favor of "tell me about" questions as it was in Origins. I'd sooner have followers reacting to the plot more often, scenes like a follower coming to speak to you about your mother, then I would putting more resources into exposition-- which has its place, don't get me wrong, but I really don't think that's why most people connect to a character.


ZUM FORENTHREAD MIT DAVID GAIDER (englisch)


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#2
Kwengie

Kwengie
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sorry,
daß ich Dir widersprechen muß Nathalie,

... in Origins habe ich die Gefährten besser kennengelernt und jede Kleinigkeit über sie erfahren. So weiß ich, daß Sten Gebäck, was man auch als Kekse bezeichnet, mag. Ich habe der Leliana gerne gelauscht, als sie von ihren blauen Schuhen erzählte.
Was weiß ich schon Näheres über die Gefährten in Dragon Age 2???

Wenn ich mit meiner Romanze Merrill so wie zu Origins Zeiten reden will, bekomme ich nur die Antwort als Abfuhr, daß Sandel sie anstarrt.
Schon mit Awakening ist diesbezüglich der Untergang eingeläutet worden.


Ich will ja nicht absprechen, daß die Unterhaltungen erfrischend sind und Merrill verschiedene Cosenamen erhalten hat. Schon in Origins waren diese Unterhaltungen ebenfalls erfrischend, aber ich bedaure, daß man sich mit den Gefährten nicht mehr unterhalten kann oder, daß Merrill mir ein Liebeslied trällert, weil sie glücklich ist.

#3
Sugandhalaya

Sugandhalaya
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Muss Kwengie zustimmen. In DA2 plappern die Charaktere zwar auf dem Weg mehr und auch der Hauptcharakter (Hawke) wird mehr mit eingebunden als der Wächter (und reagiert auch), aber ansonsten bleiben fast alle Gefährten blass.
Das mag einerseits an der einseitigen und oberflächlichen Charakterzeichnung liegen (die Gefährten in DA2 triefen noch mehr vor Klischees als ihre Kollgen in DA:O) oder einfach daran, dass man schlichtweg keine Zeit und/oder Ressourcen zur Verfügung hatte. Dazu zählt auch, dass man die Zeit zwischen den Akten nur in Form eiens Kodexeintrages erklärt bekommt, anstatt dass man sich mal 5 Minuten mit dem gefähten hinsetzt und er aus dem Nähkästchen plaudert.

So hingegen bleiben die Begleiter blass und vor allem wachsen sie einem nie richtig ans Herz.

#4
Forst1999

Forst1999
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Ich stimme Gaider zu. Eine aktive Einbindung der Begleiter in Dialoge, mehr Meinungsäußerungen zum Spielervorgehen und Privatgespräche, die die Charakterentwicklung zeigen, sind mir wichtiger als ein Fragenkatalog, den man abarbeitet. Versteht mich nicht falsch, es war ein guter Weg die Charaktere und die Welt kennenzulernen. Aber das typische Begleitergespräch in DA:O bestand doch aus "Erzähl mir über ...". Da interviewte man Alistair mal über Templar, mal über Wächter, dann über Laternmaste. Interessant, aber wer zum Teufel redet denn so? Wenn, wie Gaider sagt, es eine Frage der Ressourcen ist, und Interviews und Storyeinbindung zu Lasten des jeweils anderen gehen, bin ich ganz klar für die Seite, die DAII genommen hat.
Das angesprochenen Thema an sich ging ja um die Möglichkeit, überall mit seinen Begleitern zu sprechen. Das ist eine Sache, bei der ich tatsächlich froh bin, dass sie gestrichen wurde. Es ist mir einfach zu oft passiert, dass ich in einem Monsterverseuchten Tunnel versehentlich einen Begleiter angesprochen habe, der mir gleich seine ganze Lebensgeschichte darlegen wollte. Keine große Sache, aber ich verstehe nicht, was manche Leute an der Möglichkeit so toll fanden.
Ich fühlte mich den DAII Begleitern jedenfalls sehr verbunden. Man hat ein vergleichbares Arsenal an Privatgesprächen, und auch wenn man weniger Fragen über ihre Vergangenheit stellen kann, sind sie in der Gegenwart doch viel aktiver, zeigen mehr Entwicklung und Reaktion.

#5
Guest_Xeontis_*

Guest_Xeontis_*
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JO, hats eh schonmal erwähnt in dem Punkt kann ich nix gegen DA2 sagen, was gefährten und Gespräche angeht, ist mir DA2 lieber wie DAO, aber das ist auch das einzige.. was mir an DA2 gefällt.

In Dao kam man sich tatsächlich vor wie interviewer und Gast.. die Gespräche in DA2 sind bei weitem besser, klar ist es auch in meinen Augen ein Manko, dass ich nicht mehr ein Lager habe wo ich mit jedem nach belieben sprechen kann, aber das ist verschmerzbar da die Gespräche dafür spannender, unterhaltsamer und intensiver sind.

Auch die Gespräche beim Reisen finde ich besser wie in DAO, da Hawke endlich mal mitredet, manchmal zumindest. Und was mir besonders gefällt, in Dialogen mit NPCs kann man seine Gefährten BEWUSST einbauen sofern die Option hierfür bereitsteht. Sie werfen noch immer beliebig kommentare dazwischen aber man kann sie auch gezielt einbauen, das hat mir besonders gefallen, da fiels dann auch nicht schwer unterwegs drauf zu verzichten sie, versehentlich oder nicht, anzuklicken und das tralala fängt an.

Modifié par Xeontis, 27 avril 2011 - 02:48 .


#6
rockstyle6

rockstyle6
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naja aber wenn sie sich in DA2 unterhalten sind die themen auch zu geil ^^

am besten sind die dialoge zwischen isabella und aveline ;D

#7
Caja

Caja
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Ich finde einzig und allein gut an den Dialogen, dass das Party Banter besser und mehr geworden ist und dass man in einem Dialog auch seine Gefährten nach ihrer Meinung fragen kann. Dies war für mich auf jeden Fall eine Verbesserung.

Ansonsten muss ich Kwengie recht geben: In Origins habe ich meine Gefährten besser kennengelernt und mich auch mehr mit ihnen verbunden gefühlt. Ich bin gerade dabei mich durch diesen ellenlangen Thread zu wühlen, in dem Gaider gepostet hat, und bin noch nicht ganz durch, aber bei dieser Aussage bekomme ich schon leichte Bauchschmerzen:

David Gaider wrote ...

When I say 'that's not going to happen again", I mean the dialogue being as weighted in favor of "tell me about" questions as it was in Origins. I'd sooner have followers reacting to the plot more often, scenes like a follower coming to speak to you about your mother, then I would putting more resources into exposition-- which has its place, don't get me wrong, but I really don't think that's why most people connect to a character.


Einerseits finde ich es sehr schön, wenn die Gefährten in den Plot mit einbezogen werden. Eine Szene wie diese hier fand ich toll:



SPOILER



Avelines Beileidsbekundung



Spoiler Ende



Anderseits bin ich nicht der Meinung, dass ich dadurch mehr über meine Gefährte erfahre, ein besseres Verständnis für sie entwickel oder mich mehr mit ihnen verbunden fühle. Denn für mich ist es nun mal gerade die Möglichkeit, meinen Gefährten Fragen zu ihrer Vergangenheit zu stellen, etwas was mir hilft, ein Verständnis für sie zu entwickeln.

Morrigan z.B. wäre vermutlich für mich nur kalt und abweisend gewesen, wenn sie mir nicht mehr über sich erzählt hätte. Ich fand z.B. ihre Geschichte über den goldenen Spiegel, den sie als Kind gestohlen hat, sehr schön, weil ich einen besseren Einblick in die Figur der Morrigan bekommen habe. Das gleiche gilt für Alistair und das Amulett seiner Mutter, das er vor Wut gegen die Wand geworfen hat usw. Keine dieser Anekdoten ist wirklich wichtig für den Plot, wenn man mal davon absieht, dass man später entsprechende Geschenke finden kann. Dennoch helfen sie mir, die Figuren zu charakterisieren.

Vielleicht habe ich die entscheidenen Momente in DA 2 verpasst? Aber über Anders habe ich z.B. nichts neues gelernt. Ich weiß, dass er ein Grauer Wächter ist, dass er Katzen mag und dass er mit einem Geist der Gerechtigkeit verschmolzen ist und sein Hass auf die Templer sie beide korrumpiert hat. Es wird mir keine Möglichkeit gegeben, eine tiefere Einsicht in diese Figur zu bekommen und alles läuft irgendwie auf gut vs. schlecht hinaus. Anders hasst also Templer, weil sie einfach schlecht sind und weil es schlecht ist, Magier in einen Zirkel zu stecken, vereinfacht ausgedrückt. Das lässt mich als Spieler ehrlich gesagt kalt.

Mit Morrigan und Alistair hingegen hatte ich Mitleid, weil ich verstanden habe, wie sie persönlich von einer Situation betroffen waren und Mitleid ist immer eine ganz gute Basis, auf der man eine Verbindung zwischen einem Zuschauer, sprich Spieler, und einer Figur erschaffen kann.

(Und wenn ich es irgendwie hinbekomme, den Text ins Englische zu übersetzen, poste ich ihn vielleicht noch mal in dem besagten Thread. Vielleicht bringt's was.)

Modifié par Caja, 27 avril 2011 - 03:31 .


#8
Sheppard_Commander

Sheppard_Commander
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Caja wrote...

Ich finde einzig und allein gut an den Dialogen, dass das Party Banter besser und mehr geworden ist und dass man in einem Dialog auch seine Gefährten nach ihrer Meinung fragen kann. Dies war für mich auf jeden Fall eine Verbesserung.

Ansonsten muss ich Kwengie recht geben: In Origins habe ich meine Gefährten besser kennengelernt und mich auch mehr mit ihnen verbunden gefühlt. Ich bin gerade dabei mich durch diesen ellenlangen Thread zu wühlen, in dem Gaider gepostet hat, und bin noch nicht ganz durch, aber bei dieser Aussage bekomme ich schon leichte Bauchschmerzen:

David Gaider wrote ...

When I say 'that's not going to happen again", I mean the dialogue being as weighted in favor of "tell me about" questions as it was in Origins. I'd sooner have followers reacting to the plot more often, scenes like a follower coming to speak to you about your mother, then I would putting more resources into exposition-- which has its place, don't get me wrong, but I really don't think that's why most people connect to a character.


Einerseits finde ich es sehr schön, wenn die Gefährten in den Plot mit einbezogen werden. Eine Szene wie diese hier fand ich toll:



SPOILER



Avelines Beileidsbekundung



Spoiler Ende



Anderseits bin ich nicht der Meinung, dass ich dadurch mehr über meine Gefährte erfahre, ein besseres Verständnis für sie entwickel oder mich mehr mit ihnen verbunden fühle. Denn für mich ist es nun mal gerade die Möglichkeit, meinen Gefährten Fragen zu ihrer Vergangenheit zu stellen, etwas was mir hilft, ein Verständnis für sie zu entwickeln.

Morrigan z.B. wäre vermutlich für mich nur kalt und abweisend gewesen, wenn sie mir nicht mehr über sich erzählt hätte. Ich fand z.B. ihre Geschichte über den goldenen Spiegel, den sie als Kind gestohlen hat, sehr schön, weil ich einen besseren Einblick in die Figur der Morrigan bekommen habe. Das gleiche gilt für Alistair und das Amulett seiner Mutter, das er vor Wut gegen die Wand geworfen hat usw. Keine dieser Anekdoten ist wirklich wichtig für den Plot, wenn man mal davon absieht, dass man später entsprechende Geschenke finden kann. Dennoch helfen sie mir, die Figuren zu charakterisieren.

Vielleicht habe ich die entscheidenen Momente in DA 2 verpasst? Aber über Anders habe ich z.B. nichts neues gelernt. Ich weiß, dass er ein Grauer Wächter ist, dass er Katzen mag und dass er mit einem Geist der Gerechtigkeit verschmolzen ist und sein Hass auf die Templer sie beide korrumpiert hat. Es wird mir keine Möglichkeit gegeben, eine tiefere Einsicht in diese Figur zu bekommen und alles läuft irgendwie auf gut vs. schlecht hinaus. Anders hasst also Templer, weil sie einfach schlecht sind und weil es schlecht ist, Magier in einen Zirkel zu stecken, vereinfacht ausgedrückt. Das lässt mich als Spieler ehrlich gesagt kalt.

Mit Morrigan und Alistair hingegen hatte ich Mitleid, weil ich verstanden habe, wie sie persönlich von einer Situation betroffen waren und Mitleid ist immer eine ganz gute Basis, auf der man eine Verbindung zwischen einem Zuschauer, sprich Spieler, und einer Figur erschaffen kann.

(Und wenn ich es irgendwie hinbekomme, den Text ins Englische zu übersetzen, poste ich ihn vielleicht noch mal in dem besagten Thread. Vielleicht bringt's was.)


Sehr schöner Text mit dem ich zu 100 % zustimme. Wobei bei ich noch nicht einmal eine Verbindung zum Champion also Hawke aufbauen konnte da war mir mein sprachloser, unvertonter, in vollständigen-Sätzen sprechender Stadtelf noch immer lieber und um den habe ich auch "getrauert" als er sein episches Ende gegen den Archdemon fand Image IPB Aber diese "Verbundeneheit" fehlt mir vollkommen bei DA2. Egal bei welchem Character man sagen würde er würde per Patch rausgenommen werden ich würde ihn nicht vermissen wahrscheinlich würde es mir nichteinmal auffallen Image IPB 

Allerdings kann ich das mit Morrigan sehr gut verstehen -einzig wahre Romanze in DA:O finde ich Image IPB- und wie ich die Geschichte mit dem Spiegel gehört habe ist mir sofort dieses Lied eingefallen passt irgendwie finde ich naja ich wünsch dir viel Glück mit deinem unterfangen vielleicht kannste ja was erreichen Image IPB

Mfg Sheppard_Commander Image IPB

PS: Sorry für das oft verwendete "würde" Image IPB 

#9
Gramorla

Gramorla
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Ich finde die Dialoge nett.. aber ungünstig konstruiert, so kann man zB, wenn man die flirtoptionen nutzen will, viele andre Informationen und Diologzweige nichtmal ansatzweise ankratzen und erfährt so einige Dinge garnicht. Und bei Anders zB. finde ich, das diese Veränderung zur immer stärkeren Paranoia, die im Kodex steht, im Verlauf der Jahre nicht stark genug rüber kommt. Der ist einfach schon am Anfang einfach zu wenig er selbst. Der hat zwar schon in Awakening viel über Templer etc geschimpft, aber es fehlt in DA:2 irgenwie der böswillige Sarkasmus dabei. Und wenn man schon 3 Jahre mit ihm in der Romanze zusammen wohnt, könnte man wenigstens seinen richtigen Namen erfahren. Anders ist ja nur ein Spitzname den er im Zirkel bekamm weil seine Familie aus Anderfels stammt. usw...... Also irgenwie währen mehr persöhnliche Details nicht schlecht um das Gefühl zu bekommen diese NPC besser zu kennen.

#10
Kwengie

Kwengie
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@Sheppard:

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Das tut uns leid.


wie ich das so hasse!!!


... leider kann ich Deinem Lied nicht lauschen, schade eigentlich... ;(