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Bioware: habt keine Angst vor Rollenspiele...


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136 réponses à ce sujet

#1
Kwengie

Kwengie
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Hallo,

mit diesem Slogan hat doch Bioware für sein Dragon Age 2 geworben und dabei auf die CoD-Community geschielt gehabt.
Bioware erklärt sich damit, daß wir dies auch können, wenn in CoD, einem Shooter, Rollenspielelemente eingebaut werden, bloß anders herum.
Schmupps wurde ein Spiel geboren, welches eher auf den gewöhnlichen CasualGamer, der ansonsten nichts mit Rollenspielen am Hut hat, sozusagen geboren.
Ob diese Strategie aufgegangen ist, mag ich bezweifeln, denn der eingefleischte Shooter-Fan wird sich keinem Spiel mit drittklassiger Grafik hingeben.
Und ja,
ich möchte mal, daß CoDler oder Shooter-Freunde sich hier mal outen und uns sagen, was sie so toll an Dragon Age 2 finden.

Jedenfalls komme ich auch aus dem Shooter-Bereich und hab jahrelang nur einen Shooter gezockt: Battlefield.
Ich war mit diesem wunschlos glücklich und wäre es heute immer noch, wenn ich mich nicht für Rollenspiele zu interessieren begann und ich mich auf meine Zeit vor diesen "Shootismuß" besonnen hätte.
Mein erstes Rollenspiel war Diablo II gewesen, dann kam Sacred, Dragon Age, Drakensang: Am Fluß der Zeit.
... aber meine Liebe zu Battlefield ist noch ungebrochen stark und im ShooterGeschäft wird doch die spektakulärste realistisch aussehende Grafik gefordert.

Image IPB

Mit so einer Grafik kann Bioware nicht mithalten und da will dieser Konzern doch tatsächlich, daß Shooter-Freunde sich umorientieren, nur weil BW ein bisschen Action einbaut und auf typische Rollenspielelemente verzichtet???

Was ist denen lieber,
einen festen Kundenstamm zu verlieren oder, neue Gelegenheitsspieler zu gewinnen, die sich einen Deubel um Dragon Age scheren?

Ich möchte Euch auf einen recht interessanten Artikel der PCGames hinweisen:
Bioware: Habt keine Angst vor Rollenspiele

Modifié par Kwengie, 27 avril 2011 - 01:24 .


#2
Forst1999

Forst1999
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Nunja, "die Zielgruppe erweitern" heißt ja nicht gleich, "der CoD Community" ein Spiel auf den Leib zu schneidern. Auch ist nicht jeder der klassische Rollenspielelemente nicht mag gleich ein Casual Gamer. Die Bandbreite an Spielen ist jetzt nicht nur beschränkt auf "komplexe Rollenspiele" und "schöne Shooter". Da liegt ein weites Feld zwischen. Und eben in diesem Feld gibt es Leute, die einsteigerfreundliche Rollenspiele wie Mass Effect, Fallout und The Elder Scrolls spielen, mit Dragon Age aber nichts anfangen können. Umständliches Crafting, das Management eines kompletten Inventars für fast 10 Charaktere, unintuitive Charakterentwicklung, langsame Reaktionen im Kampf...all das kann Leute abschrecken. Ich denke, ein bisschen Feinabstimmung bei solchen Sachen kann nicht schaden.
Auch dein Grafikargument möchte ich in Zweifel ziehen. Dem sogenannten typischen Shooterspieler geht es doch nicht allein um die Grafik, sondern darum, dass er Spiele dieser Art mag. Sonst würden technisch veraltete Spiele wie Counterstrike schnell unter den Tisch fallen. Und wenn jemand mit Rollenspielen nichts anfangen kann, wird ihn auch die schönste Grafik nicht überzeugen.
Alles was Laidlaw in dem Artikel gesagt hat war, dass praktisch alle Spieler mit grundlegenden Rollenspielelementen schon vertraut sind, aber von manchen Aspekten abgeschreckt würden, Bioware DAII also einsteigerfreundlicher machen wolle, damit diese Leute dem Spiel eine Chance geben.
Ich denke also nicht, dass DAII ein Versuch war, unter Mißachtung der Fans völlig fremde Zielgruppen ("Casual Gamer", "CoD-Meute") anzuwerben, der aufgrund mangelnder Grafikpracht immer zum Scheitern verdammt war. Es gibt halt Leute, die man nie für das Genre gewinnen kann. Es wurde lediglich versucht, das klassische Rollenspiel grundsätzlich interessierten Leuten zu öffnen. Aufgrund der nahezu absurd hohen Ablehnung seitens der "Hardcore Rollenspieler", und der zurückhaltenden Reaktionen der Fachpresse hat Bioware leider in keiner Richtung wirklich was gewonnen, aber ich denke immernoch, dass sie eigentlich das Richtige versucht haben.

#3
Simpson3k

Simpson3k
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Das "Verbrechen" war im Grunde nur, das sie derlei "Experimente" mit dem Nachfolger eines sehr erfolgreichen Spiels gemacht haben.

#4
Forst1999

Forst1999
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@ Simpson3k
Aber Stagnation kann man sich auch nicht leisten. Sie haben nunmal den Anspruch, ihre Spiele zu verbessern, da muss man schon mal experimentieren. Auch wenn der Vorgänger so erfolgreich war wie DA:O.

#5
Caja

Caja
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Ich stimme Forst1999 zu. Nachdem, was ich so im BioWare Forum gelesen habe, klingt es, als sei Dragon Age 2 der Anfang vom Ende, weil Mike Laidlaw gesagt hat, dass auch andere Spieler (also eben keine Rollenspieler) die nötigen Skills haben, um DA 2 zu spielen. Aus dem Artikel in der PC Games geht hervor, dass man versucht hat, mehr Spieler anzusprechen, indem man das Spiel einsteigerfreundlich gestaltet hat.

Ich will damit in keinster Weise die Schwachstellen von DA 2 verteidigen, aber es gibt für mich einen Unterschied zwischen "einsteigerfreundlich", damit vielleicht mehr Spieler Interesse an DA 2 haben, und "BioWare hat es auf alle Call-of-Duty-Fans abgesehen", wie es oft in der Community dargestellt wird.

Eine Veränderung muss ja auch nicht immer schlecht sein und vom Standpunkt eines Wirtschaftsunternehmen heraus, finde ich es legitim zu gucken, wie ich noch mehr Spieler für mein Produkt begeistern kann.
Zugegeben, bei DA 2 scheiden sich die Geister. Die PC Games hatte dazu eine Umfrage gestartet.
Zitat: "Wir haben Sie zu den Themen Grafik, Performance, Sound, DirectX 11, Story, Rollenspiel und Action-Elemente befragt. Darüber hinaus wollten wir Ihre persönliche Spielspaßwertung. Eines vorweg: Die Spieler, die DA2 sehr gut bzw. eher schlecht bewerten, teilen sich fast gleichmäßig untereinander auf."
Quelle: http://www.pcgames.d...nd-mehr-816797/

Ich denke also, dass das eigentliche Problem wirklich ist, dass Dragon Age 2 Teil einer Serie ist. Wenn es ein ganz eigenes Spiel gewesen wäre und sich "Die Galgenburg" oder "Die alte Sklavenstadt" oder wie auch immer geschimpft hätte und losgelöst gewesen wäre von Dragon Age, dann wäre es vielen Spielern nicht so sauer aufgestoßen.

Modifié par Caja, 27 avril 2011 - 02:57 .


#6
Simpson3k

Simpson3k
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Forst1999 wrote...

@ Simpson3k
Aber Stagnation kann man sich auch nicht leisten. Sie haben nunmal den Anspruch, ihre Spiele zu verbessern, da muss man schon mal experimentieren. Auch wenn der Vorgänger so erfolgreich war wie DA:O.


Stell dir mal vor Georg Lucas hätte "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" auschliesslich als Animationsfilm drehen lassen..um auch die Animefans für Star Wars zu Gewinnen...

Klar ist Stagnation nicht gut, aber ich bin der Meinung das man so gravierende Änderungen innerhalb einer Spielserie nicht machen sollte, wie Bioware es in DA2 gemacht hat.

Sie hätten doch genauso gut nen Ableger machen können um ein einsteigerfreundliches Rollenspiel zu gestalten. Das hätten sich dann wirklich nur die Leute gekauft die auf leichte Kost stehen, wärend Hardcore rolllenspieler weiter Dragon Age hätten geniessen können so wie sie es von DA:O gewohnt sind.

Aber nein sie müssen alles in einem haben..am besten noch n Kutschenrennen DLC um die rennsport liebhaber zu gewinnen und..wie wärs mit nem Command & Conquer mässigen DLC..magier kämpfen gegen Templer als echtzeit strategie...um die RTS fans zu gewinnen...was fehlt noch..Wirtschaftsimulationen...hm?

Modifié par Simpson3k, 27 avril 2011 - 03:08 .


#7
Leniir

Leniir
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Da kann ich mich  Caja und Frost1999 nur anschließen, ich seh´s genauso.

MfG Leniir

Modifié par Leniir, 27 avril 2011 - 03:08 .


#8
Forst1999

Forst1999
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Simpson3k wrote...

Forst1999 wrote...

@ Simpson3k
Aber Stagnation kann man sich auch nicht leisten. Sie haben nunmal den Anspruch, ihre Spiele zu verbessern, da muss man schon mal experimentieren. Auch wenn der Vorgänger so erfolgreich war wie DA:O.


Stell dir mal vor Georg Lucas hätte "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" auschliesslich als Animationsfilm drehen lassen..um auch die Animefans für Star Wars zu Gewinnen...

Klar ist Stagnation nicht gut, aber ich bin der Meinung das man so gravierende Änderungen innerhalb einer Spielserie nicht machen sollte, wie Bioware es in DA2 gemacht hat.

Sie hätten doch genauso gut nen Ableger machen können um ein einsteigerfreundliches Rollenspiel zu gestalten. Das hätten sich dann wirklich nur die Leute gekauft die auf leichte Kost stehen, wärend Hardcore rolllenspieler weiter Dragon Age hätten geniessen können so wie sie es von DA:O gewohnt sind.


Ich finde die Änderungen garnicht so groß, wenn ich ehrlich sein soll (also zumindest find ich dein Star Wars Gleichnis etwas überzogen Image IPB). Feinschliff, das Ablegen von Sachen, die den meisten Spielern egal sind, eine Temposteigerung. Es ist vergleichbar mit den Änderungen von Mass Effect 1 zu 2. Oder denen zwischen den Elder Scrolls Titeln. Und erheblich geringer als die Änderungen in der Fallout-Serie (ok, ich gebe zu, das ist ein Sonderfall). Ich denke, gravierende Gameplayänderungen innerhalb einer Spielserie können legitim sein.

Modifié par Forst1999, 27 avril 2011 - 03:12 .


#9
chrigelch

chrigelch
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[/quote]Zitat: Forst1999
Ich finde die Änderungen garnicht so groß, wenn ich ehrlich sein soll (also zumindest find ich dein Star Wars Gleichnis etwas überzogen Image IPB). Feinschliff, das Ablegen von Sachen, die den meisten Spielern egal sind, eine Temposteigerung. Es ist vergleichbar mit den Änderungen von Mass Effect 1 zu 2. Oder denen zwischen den Elder Scrolls Titeln. Und erheblich geringer als die Änderungen in der Fallout-Serie (ok, ich gebe zu, das ist ein Sonderfall). Ich denke, gravierende Gameplayänderungen innerhalb einer Spielserie können legitim sein.[/quote]

Deine Meinung in allen Ehren, aber das sehen nicht alle so, zum Beispiel auch meine Wenigkeit. Ich stehe der ganzen Entwicklung bei Bioware sowiso immer skeptischer gegenüber. Ich habe eigentlich Bioware-Spiele immer "Blind" vorbestellt, aber seit Mass Effect 2 habe ich damit aufgehört und angefangen mich stärker vorher zu informieren. Nicht das ME2 ein schlechtes Spiel wäre, aber ich hatte nach ME1 eben wieder ein Rollenspiel-Light  erwartet, und keinen Interaktiven-Action-Film mit (ein paar) Rollenspielelementen. Ich habe darum die Entwicklung DA2 seit letztem Sommer "interessiert" verfolgt. Leider hat mir aber kaum eine Veränderung gefallen. Nach der Gamescom letzes Jahr wurde ein Video aus dem Spiel  ins Web gestellt, meine Reaktion darauf: DA:O sofort von der Festplatte zu löschen. So sauer war ich über das gezeigte.

Ich hab mich dann wieder  beruhigt und mir gdacht soooo schlimm wird es doch sicher nicht kommen! Dann kam die Demo!!!!! Mein Gott, diese gehopse! Gut habe ich mir gedacht, der Magier ist noch erträglich, kaufst du es halt als Budget-Version, mehr scheint es auch nicht wert zu sein. Habe dann weiter ab und zu in den Foren mitgelesen, was musste ich lesen, Dungeon praktisch alle gleich, versprochene Kamereinstellung für den PC? nichts, usw. usw.
Damit ist für mich klar, die Serie Dragon Age ist für mich leider früh verstorben.

Die Idee mit einem eigenständigen Spiel, wäre wirklich viel besser gewesen. Das hätte mir einige Enttäuschungen im letzten halben Jahr erspart, übrigens nachdem ich DA2 jetzt endgültig abgehakt habe, spiele ich seit zwei Wochen wieder mit Freude DA:O.

ME3 werde ich wahrschenlich trotzdem noch kaufen, da ich sowieso einen Interaktiven-Shooter-Film mit (ein paar) Rollenspielelementen erwarte, kann ich eigentlich gar nicht enttäuscht werden.

Eigentlich muss ich leider sagen, erwarte ich Rollenspieltechnisch von Bioware/EA vorläufig nichts mehr.

Modifié par chrigelch, 27 avril 2011 - 03:55 .


#10
Eariel101

Eariel101
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Forst1999 wrote...

Und eben in diesem Feld gibt es Leute, die einsteigerfreundliche Rollenspiele wie Mass Effect, Fallout und The Elder Scrolls spielen, mit Dragon Age aber nichts anfangen können. Umständliches Crafting, das Management eines kompletten Inventars für fast 10 Charaktere, unintuitive Charakterentwicklung, langsame Reaktionen im Kampf...all das kann Leute abschrecken. Ich denke, ein bisschen Feinabstimmung bei solchen Sachen kann nicht schaden.

Schön und gut allerdings würde ich Fallout und The Elder Scrolls nicht unbedingt auf eine Stufe mit DA2 stellen. Deren Skill- und Fertigkeitsbäume sind dann doch weit umfangreicher (von der offenen Welt nicht zu reden). Und ich möchte stark bezweifeln das ein Rollenspieleinsteiger mit z.B. Fallout 3 intuitiv bei der Charakterentwicklung zurecht kommt. Auch nicht beim Management des Inventars und beim Crafting.

Wie auch immer, man hat ME2 und DA2 so stark in den Rollenspielelementen beschnitten das es kaum noch den Anspruch auf Rollenspiel verdient. Und dafür hat man herbe Kritik geerntet und das zu Recht. Warum sonst wird in ME3 wieder zurückgerudert?! Die Charakterentwicklung ist kaum noch nennenswert, der Skill- und Fertigkeitsbaum bestenfalls rudimentär, was bei den NPC noch mehr ins Bedeutungslose kippt.

Und mal ehrlich, wer die Augen aufmacht sieht auch das es beim zusammenstreichen der Rollenspielelemte nicht unbedingt immer darum ging das Game "einsteigerfreundlich" zu machen sondern um zusätzlich Content verkaufen zu können. Eine eher fragwürdige Praxis.

Was man mit DA2 abgeliefert hat ist ein Schatten seiner selbst, aber sicher kein anständiges Rollenspiel.

Forst1999 wrote...

Auch dein Grafikargument möchte ich in Zweifel ziehen. Dem sogenannten typischen Shooterspieler geht es doch nicht allein um die Grafik, sondern darum, dass er Spiele dieser Art mag. Sonst würden technisch veraltete Spiele wie Counterstrike schnell unter den Tisch fallen. Und wenn jemand mit Rollenspielen nichts anfangen kann, wird ihn auch die schönste Grafik nicht überzeugen.

Alles was Laidlaw in dem Artikel gesagt hat war, dass praktisch alle
Spieler mit grundlegenden Rollenspielelementen schon vertraut sind, aber
von manchen Aspekten abgeschreckt würden, Bioware DAII also
einsteigerfreundlicher machen wolle, damit diese Leute dem Spiel eine
Chance geben.

Sicher hat man bei den anspruchsvolleren Shootergames auch Rollenspielelemente. Das geht sogar noch weiter als Laidlaw im Interview erwähnt, denn immerhin kann man auch in manche die Rolle eines Sanis, Panzerknackers und so weiter übernehmen. Allerdings erheben all diese Games nicht den Anspruch ein Rollenspiel zu sein. DA2 hingegen schon und es kommt doch irgendwo beschämdend herüber das Actiongame besser passen würde und man Rollenspiel besser streicht, davon ist nicht gerade viel übrig geblieben.

Was die Grafik angeht, mag sein das sie in einem Rollenspiel nicht primär ausschlaggebend ist, hat ja DA:O hinreichend bewiesen, dennoch möchte der Spieler liebe zum Detail, was beliebte Projekte wie das Icon-Projekt, und manch anders aus der Modder-Community, hinreichend belegen.

Und was bekommt der Spieler vorgesetzt? Noch tristere Icons und Menüs, von den Umgebungstexturen nicht zu reden. Und ich denke ich muß auch nicht nochmals das Level-Recycling und die tristen Schlauchlevels erwähnen. Da bieten selbst billige Shooter mehr.

Wenn es nicht bereits reichlich Kritik bezüglich ME2 und den Rollenspielelementen gegeben hätte könnte man die Erklärung so noch hinnehmen, aber mit diesem Hintergrund, nein, tut mir leid, da wird es nur noch unverständlich. Man konnte sich das Ergebnis ausrechnen, im Gegensatz zu ME spricht das DA Setting weit mehr Rollenspieler an und entsprechend heftiger auch die Kritik.


Forst1999 wrote...

Ich denke also nicht, dass DAII ein Versuch war, unter Mißachtung der Fans völlig fremde Zielgruppen ("Casual Gamer", "CoD-Meute") anzuwerben, der aufgrund mangelnder Grafikpracht immer zum Scheitern verdammt war. Es gibt halt Leute, die man nie für das Genre gewinnen kann. Es wurde lediglich versucht, das klassische Rollenspiel grundsätzlich interessierten Leuten zu öffnen. Aufgrund der nahezu absurd hohen Ablehnung seitens der "Hardcore Rollenspieler", und der zurückhaltenden Reaktionen der Fachpresse hat Bioware leider in keiner Richtung wirklich was gewonnen, aber ich denke immernoch, dass sie eigentlich das Richtige versucht haben.

Schlimmer noch, man hat vielen Fans vor den Kopf gestoßen und die Erklärung Laidlaws ist lediglich ein Versuch zu retten was zu retten ist. Natürlich verteidigt er das Produkt seiner Firma, würde ich auch machen, aber das täuscht nicht über die Mängel hinweg und das man manches zugunsten von DLC und übertriebener Action geopfert hat.

Ich bin mit Sicherheit kein "Hardcore Rollenspieler" und bin durchaus offen für so manche Neuerungen und Experimente. Allerdings sehe ich hier lediglich Reduktion und Rückschritt, Inovation hingegen kaum. Tut mir Leid, deine Meinung in Ehren und DA2 mag dir auch zusagen, mir hingegen sagt es absolut nicht zu und ich habe andere, höhere, Ansprüche an ein Rollenspiel.

Modifié par Eariel101, 27 avril 2011 - 04:22 .


#11
Sugandhalaya

Sugandhalaya
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Simpson3k wrote...

Das "Verbrechen" war im Grunde nur, das sie derlei "Experimente" mit dem Nachfolger eines sehr erfolgreichen Spiels gemacht haben.


Ich dachte ja immer, dass das Ergebnis des Experiments "Wir zielen auf die Shooter-Fans" Mass Effect heißt, denn das hatte ja nie den Anspruch ein reines RPG zu sein sondern eher ein...ja, was eigentlich? Action-RPG?

Ich finde es aber erschreckend, dass der Herr Laidlaw der Ansicht ist, dass das Hauptmerkmal eines RPGs das Leveln sei. Schon allein die Aussage, dass die Leute in Spiel XYZ irgendwas germacht haben um sich zu verbessern, sei Rollenspiel genug, muss einem doch weh tun. Hey, ich hab damals bei Doom auch irgendwann die BFG gefunden und benutzt, bin ich nun ein RPG-Spezialist?
Zudem halte ich den Satz "Diejenigen Menschen, die Farmville spielen; diejenigen, die genügend
Kopfschüsse erzielt haben, um in Medal of Honor zu leven - sie alle
haben Erfahrung gewonnen und Awards als Resultate erhalten. Das ist
RPG-Mechanik." nicht nur für grundsätzlich falsch sondern für einen Schlag ins Gesicht jedes RP-Fans. Kopfschüsse als RPG-Elemente...selten so gelacht. Er gehört wohl zu der Sorte, die auch C&C4 eine gehörige Portion RP zusprechen, weil man dort...levelt^^

Modifié par Sugandhalaya, 27 avril 2011 - 04:16 .


#12
Deloriana

Deloriana
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naja diese Leute gehen halt von dem einen groben leitsatz aus
"Kann man Punkte vergeben auf Skills ist es ein Rollenspiel"
von sozialer Interaktion und ähnlichem wird abgeraten
das könnte die Shooter Kids ja verschrecken
und lesen müssten die da ja auch ... das wird schwer

#13
Sheppard_Commander

Sheppard_Commander
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Sugandhalaya wrote...

Simpson3k wrote...

Das "Verbrechen" war im Grunde nur, das sie derlei "Experimente" mit dem Nachfolger eines sehr erfolgreichen Spiels gemacht haben.


Ich dachte ja immer, dass das Ergebnis des Experiments "Wir zielen auf die Shooter-Fans" Mass Effect heißt, denn das hatte ja nie den Anspruch ein reines RPG zu sein sondern eher ein...ja, was eigentlich? Action-RPG?

Ich finde es aber erschreckend, dass der Herr Laidlaw der Ansicht ist, dass das Hauptmerkmal eines RPGs das Leveln sei. Schon allein die Aussage, dass die Leute in Spiel XYZ irgendwas germacht haben um sich zu verbessern, sei Rollenspiel genug, muss einem doch weh tun. Hey, ich hab damals bei Doom auch irgendwann die BFG gefunden und benutzt, bin ich nun ein RPG-Spezialist?
Zudem halte ich den Satz "Diejenigen Menschen, die Farmville spielen; diejenigen, die genügend
Kopfschüsse erzielt haben, um in Medal of Honor zu leven - sie alle
haben Erfahrung gewonnen und Awards als Resultate erhalten. Das ist
RPG-Mechanik." nicht nur für grundsätzlich falsch sondern für einen Schlag ins Gesicht jedes RP-Fans. Kopfschüsse als RPG-Elemente...selten so gelacht. Er gehört wohl zu der Sorte, die auch C&C4 eine gehörige Portion RP zusprechen, weil man dort...levelt^^


Wenn du noch diesen Beitrag von ihm findest bitte poste ihn  Image IPB Ehrlich das kann der Typ doch nicht ernst meinen oder? Kopfschüsse in Medal of Honor gehören zur RPG-Mechanik ... hackts? Image IPB Teilweise irgendwie lustig auf der anderen Seite finde ich es erschreckend da ich immer dachte das BioWare ein Entwicklerunternehmen ist das weis was ihre Spiele ausmacht tja so kann man sich täuschen vorallem weil ich RPG ganz anders definiere stupides Leveln ohne jeglichen Sinn ... das reicht also aus um ein 1a RPG abzuliefern? Na dann gute Nacht ...

#14
Simpson3k

Simpson3k
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Sheppard_Commander wrote...

Teilweise irgendwie lustig auf der anderen Seite finde ich es erschreckend da ich immer dachte das BioWare ein Entwicklerunternehmen ist das weis was ihre Spiele ausmacht tja so kann man sich täuschen vorallem weil ich RPG ganz anders definiere stupides Leveln ohne jeglichen Sinn ... das reicht also aus um ein 1a RPG abzuliefern? Na dann gute Nacht ...


Naja im Grunde waren die erfolgreichsten RPG´s von Bioware zumindest teilweise von Interplay mit programmiert bzw von Black Isle..

Wahrscheinlich hat Bioware weniger dabei gelernt als die meisten dachten^^

#15
Eariel101

Eariel101
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Sheppard_Commander wrote...
Wenn du noch diesen Beitrag von ihm findest bitte poste ihn  Image IPB Ehrlich das kann der Typ doch nicht ernst meinen oder? Kopfschüsse in Medal of Honor gehören zur RPG-Mechanik ... hackts? Image IPB


Hatte doch Kwengie schon im ersten Post -> www.pcgames.de/Bioware-Firma-15280/News/Bioware-Habt-keine-Angst-vor-Rollenspielen-813801/

Modifié par Eariel101, 27 avril 2011 - 04:28 .


#16
M.orgain

M.orgain
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Jeder sagt ein rp muss so und so aussehen, doch keiner merkt das es jeder anders sieht.

Als ich elderscrolls schon hörte wurde mir übel, sorry gute grundlage aber story in denn spielen habe ich irgendwie nicht erlebt, betha ist für mich mittelprächtig, denn ohne com taugen die spiele nichts (dank com. mods) Naja zurück zum thema. ja es gibt viele fehler in DA2 (char animation) aber hierfür solten wir denke ich mal eher ea verhauen, denn bioware muss hopsen wenn ea sagt spring. aber bei char muss ich auch sagen, nochnie sahen bioware chars so angenehm aus, jeder wirklich individuel, kein standard body, keine standard nasen.

und das rp mehr actionlastiger werden ist eine entwickelung auch die seid jahren bei allen entwickeler einzug erhält, was auch durchaus gut so ist. ja nochmals DA2 ist kein zauberwerk, aber es ist nett, nicht super toll aber nett. ich muss aber gestehen die kämpfe haben mich deutlich mehr gefesselt als in anderen rpgs.

Also ruhig blut und wer sagt er habe höhere ansprüche solte sich fragen hat er nicht einfach andere und nicht zwingendermassen höher ... das ist in meine augen ziemlich arogant!

Modifié par M.orgain, 27 avril 2011 - 04:32 .


#17
Sugandhalaya

Sugandhalaya
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Sheppard_Commander wrote...

Sugandhalaya wrote...

Simpson3k wrote...

Das "Verbrechen" war im Grunde nur, das sie derlei "Experimente" mit dem Nachfolger eines sehr erfolgreichen Spiels gemacht haben.


Ich dachte ja immer, dass das Ergebnis des Experiments "Wir zielen auf die Shooter-Fans" Mass Effect heißt, denn das hatte ja nie den Anspruch ein reines RPG zu sein sondern eher ein...ja, was eigentlich? Action-RPG?

Ich finde es aber erschreckend, dass der Herr Laidlaw der Ansicht ist, dass das Hauptmerkmal eines RPGs das Leveln sei. Schon allein die Aussage, dass die Leute in Spiel XYZ irgendwas germacht haben um sich zu verbessern, sei Rollenspiel genug, muss einem doch weh tun. Hey, ich hab damals bei Doom auch irgendwann die BFG gefunden und benutzt, bin ich nun ein RPG-Spezialist?
Zudem halte ich den Satz "Diejenigen Menschen, die Farmville spielen; diejenigen, die genügend
Kopfschüsse erzielt haben, um in Medal of Honor zu leven - sie alle
haben Erfahrung gewonnen und Awards als Resultate erhalten. Das ist
RPG-Mechanik." nicht nur für grundsätzlich falsch sondern für einen Schlag ins Gesicht jedes RP-Fans. Kopfschüsse als RPG-Elemente...selten so gelacht. Er gehört wohl zu der Sorte, die auch C&C4 eine gehörige Portion RP zusprechen, weil man dort...levelt^^


Wenn du noch diesen Beitrag von ihm findest bitte poste ihn  Image IPB Ehrlich das kann der Typ doch nicht ernst meinen oder? Kopfschüsse in Medal of Honor gehören zur RPG-Mechanik ... hackts? Image IPB Teilweise irgendwie lustig auf der anderen Seite finde ich es erschreckend da ich immer dachte das BioWare ein Entwicklerunternehmen ist das weis was ihre Spiele ausmacht tja so kann man sich täuschen vorallem weil ich RPG ganz anders definiere stupides Leveln ohne jeglichen Sinn ... das reicht also aus um ein 1a RPG abzuliefern? Na dann gute Nacht ...


Ganz oben...Kwengies Eröffnungsbeitrag...da auf den Link klicken...da sagt der nette Herr das.

#18
Sheppard_Commander

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Simpson3k wrote...

Sheppard_Commander wrote...

Teilweise irgendwie lustig auf der anderen Seite finde ich es erschreckend da ich immer dachte das BioWare ein Entwicklerunternehmen ist das weis was ihre Spiele ausmacht tja so kann man sich täuschen vorallem weil ich RPG ganz anders definiere stupides Leveln ohne jeglichen Sinn ... das reicht also aus um ein 1a RPG abzuliefern? Na dann gute Nacht ...


Naja im Grunde waren die erfolgreichsten RPG´s von Bioware zumindest teilweise von Interplay mit programmiert bzw von Black Isle..

Wahrscheinlich hat Bioware weniger dabei gelernt als die meisten dachten^^


Unheimlich wie offensichtlich das jetzt wird ... Image IPB

Eariel101 wrote...

Sheppard_Commander wrote...
Wenn du noch diesen Beitrag von ihm findest bitte poste ihn  Image IPB Ehrlich das kann der Typ doch nicht ernst meinen oder? Kopfschüsse in Medal of Honor gehören zur RPG-Mechanik ... hackts? Image IPB


Hatte doch Kwengie schon im ersten Post -> www.pcgames.de/Bioware-Firma-15280/News/Bioware-Habt-keine-Angst-vor-Rollenspielen-813801/


Ahh Asche auf mein Haupt mein Fehler hab das ganz übersehen Image IPB

#19
Sugandhalaya

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Simpson3k wrote...

Sheppard_Commander wrote...

Teilweise irgendwie lustig auf der anderen Seite finde ich es erschreckend da ich immer dachte das BioWare ein Entwicklerunternehmen ist das weis was ihre Spiele ausmacht tja so kann man sich täuschen vorallem weil ich RPG ganz anders definiere stupides Leveln ohne jeglichen Sinn ... das reicht also aus um ein 1a RPG abzuliefern? Na dann gute Nacht ...


Naja im Grunde waren die erfolgreichsten RPG´s von Bioware zumindest teilweise von Interplay mit programmiert bzw von Black Isle..

Wahrscheinlich hat Bioware weniger dabei gelernt als die meisten dachten^^


Ich find heute auch noch die Black Isle-Spiele irgendwie besser als die von BW...Icewind Dale bevorzuge ich gegenüber Baldur's Gate, Kotor2 ist für mich besser als Teil 1 uind NWN2 schlägt für mich Teil 1 um Längen.

#20
Simpson3k

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Also ruhig blut und wer sagt er habe höhere ansprüche solte sich fragen hat er nicht einfach andere und nicht zwingendermassen höher ... das ist in meine augen ziemlich arogant!


Es ist arrogant wenn ich an DA2 Ansprüche bezüglich rollenspiel elementen stelle wegen meinem Spielerlebnis von Dragon Age Origins?? intressant, vermutlich bezahle ich nur den Preis das mir DA:O so gut gefallen hat und ich zuviel von DA2 erwartet habe..

Dann wäre die logische konsequenz wohl das in Zukunft um jedes neue Rollenspiel von Bioware n grossen Bogen mache..denn der erste Teil könnte mir ja wieder gefallen und der zweite mich garantiert wieder enttäuschen^^

Ja ne ist klar :D

#21
Eariel101

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M.orgain wrote...

Also ruhig blut und wer sagt er habe höhere ansprüche solte sich fragen hat er nicht einfach andere und nicht zwingendermassen höher ... das ist in meine augen ziemlich arogant!

Laß es mich einmal so formulieren, ich bin für meine Worte verantwortlich, allerdings nicht für das, was andere meinen hineindeuten zu müssen ;-).

Ich stehe dazu das ich höhere Ansprüche an ein Rollenspiel stelle als tumbe Splatteraction und rudimentäre Skill-, Talent- und Fertigkeitsbäume, die eine relativ freie Charakterentwicklung kaum noch zulassen. Ich möchte da schon etwas mehr. Das schließt für mich aber auch ansprechende Quests und Rätsel mit ein, eine Seltenheit heute, aber man ist ja genügsam ;-). Wenn dies für dich Aroganz ist, bitte, kein Problem ...  kann ich mit leben :D.

#22
Sheppard_Commander

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M.orgain wrote...

und das rp mehr actionlastiger werden ist eine entwickelung auch die seid jahren bei allen entwickeler einzug erhält, was auch durchaus gut so ist.


The Witcher 2 wird ein anderes Kampfsystem haben aber das wars auch schon wodurch das Spiel actionlastiger "wirken" soll als es eigentlich ist. Kurzum: Die Entwickler wollen das genaue Gegenteil machen -mehr RPG-Elemente in ihr Spiel pflanzen- und zurzeit setze ich auch größere Stücke auf die als auf BioWare

Modifié par Sheppard_Commander, 27 avril 2011 - 04:48 .


#23
Forst1999

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Eariel101 wrote...

Forst1999 wrote...

Und eben in diesem Feld gibt es Leute, die einsteigerfreundliche Rollenspiele wie Mass Effect, Fallout und The Elder Scrolls spielen, mit Dragon Age aber nichts anfangen können. Umständliches Crafting, das Management eines kompletten Inventars für fast 10 Charaktere, unintuitive Charakterentwicklung, langsame Reaktionen im Kampf...all das kann Leute abschrecken. Ich denke, ein bisschen Feinabstimmung bei solchen Sachen kann nicht schaden.

Schön und gut allerdings würde ich Fallout und The Elder Scrolls nicht unbedingt auf eine Stufe mit DA2 stellen. Deren Skill- und Fertigkeitsbäume sind dann doch weit umfangreicher (von der offenen Welt nicht zu reden). Und ich möchte stark bezweifeln das ein Rollenspieleinsteiger mit z.B. Fallout 3 intuitiv bei der Charakterentwicklung zurecht kommt. Auch nicht beim Management des Inventars und beim Crafting.

Wie auch immer, man hat ME2 und DA2 so stark in den Rollenspielelementen beschnitten das es kaum noch den Anspruch auf Rollenspiel verdient. Und dafür hat man herbe Kritik geerntet und das zu Recht. Warum sonst wird in ME3 wieder zurückgerudert?! Die Charakterentwicklung ist kaum noch nennenswert, der Skillbaum bestenfalls rudimentär, was bei den NPC noch mehr ins Bedeutungslose kippt.

Und mal ehrlich, wer die Augen aufmacht sieht auch das es beim zusammenstreichen der Rollenspielelemte nicht unbedingt immer darum ging das Game "einsteigerfreundlich" zu machen sondern um zusätzlich Content verkaufen zu können. Eine eher fragwürdige Praxis.

Was man mit DA2 abgeliefert hat ist ein Schatten seiner selbst, aber sicher kein anständiges Rollenspiel.

 Ok, intuitiv kommt man bei der Falloutcharakterentwicklung wohl auch nicht klar (anders als bei TES, das System ist kinderleicht und wird wohl zukünftig noch einfacher). Aber ich denke Fallouts 90 perks sind für Neueinsteiger immer noch übersichtlicher als die 90 Fähigkeiten pro Klasse (inklusive Upgrades und Spezialisierungen). Das Charaktersystem von DAII ist meiner Meinung nach komplexer als das Fallout 3s. Ich vermute, darüber kann man sich streiten, aber vom Charaktersystem her kann ich da keine klare Grenze ziehen, nach der das eine ein RPG wäre und das andere nicht.

Wenn es nicht bereits reichlich Kritik bezüglich ME2 und den Rollenspielelementen gegeben hätte könnte man die Erklärung so noch hinnehmen, aber mit diesem Hintergrund, nein, tut mir leid, da wird es nur noch unverständlich. Man konnte sich das Ergebnis ausrechnen, im Gegensatz zu ME spricht das DA Setting weit mehr Rollenspieler an und entsprechend heftiger auch die Kritik.

Nunja, ME2's Richtung hat von einigen Seiten Kritik eingeheimst, aber überwiegend waren die Reaktionen doch sehr positiv. Ich finde es also nicht unbedingt unverständlich, wenn Bioware sich bestärkt gefühlt hat.
Das Fanatasy-Settings typisch für Rollenspiele sind, kann man schwer abstreiten, aber ich denke nicht das Setting und Gameplay zwangsweise zusammenhängen. Solche fragwürdigen Verbindungen zu lockern, ist doch eigentlich sehr interessant.

Forst1999 wrote...

Ich denke also nicht, dass DAII ein Versuch war, unter Mißachtung der Fans völlig fremde Zielgruppen ("Casual Gamer", "CoD-Meute") anzuwerben, der aufgrund mangelnder Grafikpracht immer zum Scheitern verdammt war. Es gibt halt Leute, die man nie für das Genre gewinnen kann. Es wurde lediglich versucht, das klassische Rollenspiel grundsätzlich interessierten Leuten zu öffnen. Aufgrund der nahezu absurd hohen Ablehnung seitens der "Hardcore Rollenspieler", und der zurückhaltenden Reaktionen der Fachpresse hat Bioware leider in keiner Richtung wirklich was gewonnen, aber ich denke immernoch, dass sie eigentlich das Richtige versucht haben.

Schlimmer noch, man hat vielen Fans vor den Kopf gestoßen und die Erklärung Laidlaws ist lediglich ein Versuch zu retten was zu retten ist. Natürlich verteidigt er das Produkt seiner Firma, würde ich auch machen, aber das täuscht nicht über die Mängel hinweg und das man manches zugunsten von DLC und übertriebener Action geopfert hat.

"Versuch zu retten was zu retten ist" trifft es glaub ich nicht ganz. Der Artikel ist ja noch von Februar. Ich denke Bioware war da noch optimistisch, dass die Fans DAII annehmen würden.

Ich bin mit Sicherheit kein "Hardcore Rollenspieler" und bin durchaus offen für so manche Neuerungen und Experimente. Allerdings sehe ich hier lediglich Reduktion und Rückschritt, Inovation hingegen kaum. Tut mir Leid, deine Meinung in Ehren und DA2 mag dir auch zusagen, mir hingegen sagt es absolut nicht zu und ich habe andere, höhere, Ansprüche an ein Rollenspiel.


Schön dass wir alle gegenseitig unsere Meinung respektieren können. Das deutsche Forum ist wirklich viel angenehmer als das englische Image IPB.

#24
Deloriana

Deloriana
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M.orgain wrote...

Jeder sagt ein rp muss so und so aussehen, doch keiner merkt das es jeder anders sieht.

Als ich elderscrolls schon hörte wurde mir übel, sorry gute grundlage aber story in denn spielen habe ich irgendwie nicht erlebt, betha ist für mich mittelprächtig, denn ohne com taugen die spiele nichts (dank com. mods) Naja zurück zum thema. ja es gibt viele fehler in DA2 (char animation) aber hierfür solten wir denke ich mal eher ea verhauen, denn bioware muss hopsen wenn ea sagt spring. aber bei char muss ich auch sagen, nochnie sahen bioware chars so angenehm aus, jeder wirklich individuel, kein standard body, keine standard nasen.

und das rp mehr actionlastiger werden ist eine entwickelung auch die seid jahren bei allen entwickeler einzug erhält, was auch durchaus gut so ist. ja nochmals DA2 ist kein zauberwerk, aber es ist nett, nicht super toll aber nett. ich muss aber gestehen die kämpfe haben mich deutlich mehr gefesselt als in anderen rpgs.

Also ruhig blut und wer sagt er habe höhere ansprüche solte sich fragen hat er nicht einfach andere und nicht zwingendermassen höher ... das ist in meine augen ziemlich arogant!


Also meiner Meinung nach gehören richtige soziale Interaktionen mit in ein Rollenspiel
das wurde schon bei ME2 stark beschnitten aber war immer noch vorhanden

die actionlastigeren schnelleren Kämpfe waren ja auch sehr nett
aber kann man denn nicht beides haben

Epische Story mit sozialer Interaktion
PLUS
actionreiche Kämpfe die auch neueinsteigern gefallen

das wäre mein Traum und da hatte ich stark drauf gehofft
war ja schliesslich Bioware dacht ich mir
aber Pustekuchen wenn man dann von nem Macher lesen darf
das durch Kopfschüsse leveln RPG ist ^^

Modifié par Deloriana, 27 avril 2011 - 04:50 .


#25
Sugandhalaya

Sugandhalaya
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Ich geh jetzt Colin McRae Dirt 2 daddeln...da kann man ganz rp-mäßig leveln und seine Autos auch ansatzweise modifizieren...ich mag R(ally)PGs! *abdüs*

Modifié par Sugandhalaya, 27 avril 2011 - 04:50 .