In Dragon Age II ist die Kantorei von Kirkwall die dritte treibende Kraft im Konflikt zwischen den Magiern in der Stadt und den Templern. Unvergessen der teils deftige Schlagabtausch zwischen Orsino und Meredith. Die Templer lassen keinen Zweifel daran, dass sie gern hart durchgreifen würden. Die Magier greifen auf Blutmagie und Besessenheit zurück, um ein Zeichen zu setzen und sich zu befreien. Nur die Großklerikerin Elthina bleibt neutral und sieht besser davon ab, sich auf die Seite irgendeiner Fraktion zu schlagen. Im Verlauf von Dragon Age II scheint sie darum bemüht Frieden und Gleichgewicht zu bewahren - manchmal auch etwas unglücklich. Sie erklärt, dass am Ende der Erbauer darüber entscheiden wird, ob Magier oder Templer den Sieg davon tragen und nutzt die Neutralität ihrer Institution aus, um für keine der Gruppen Partei ergreifen zu müssen.
Der Wunsch zur Neutralität, vielleicht auch die eigene Bequemlichkeit, fallen Elthina am Ende doch auf die Füße. Auf dem Höhepunkt des Konflikts zwischen Magiern und Templern zündet Anders die Bombe in der städtischen Kantorei, was nicht nur das komplette Gebäude zerstört, sondern auch Elthina tötet. Es folgt das Aufleben eines großen Krieges zwischen Templern und Magiern. Stellt sich die Frage, ob sich der Verlauf der Geschehnisse doch noch geändert hätte, wenn sie weiter am Leben geblieben wäre. Was meint ihr?





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