echte ritter?
#1
Posté 04 mai 2011 - 08:19
ich denke mal jeder, der dieses spiel spielt (DA2/DAO) hat auch irgendwie interesse an rittern oder ähnlichem.
ich meine in diesem falle aber nicht die rüstungen und schwerter etc, sondern den TITEL an sich.
wollte einfach mal darüber schnacken, und sehen, was ihr so denkt.
also :
was macht einen Ritter eigentlich aus?
früher war das klar, er war ein angesehener mensch zu hofe des königs oder so ähnlich.
was fällt euch sonst noch dazu ein?
und zweitens:
kann man in der heutigen zeit auch noch "ritterlich" sein?
also ich meine jetzt nicht mit schwert und schild durch ALDI zu stiefeln, sondern das benehmen, oder die Art und Weise sich zu verhalten.
und drittens:
früher , bzw in manchen ländern ja auch heute noch, hatte/hat der könig /königin eine krone etc, und ist dadurch auf den ersten blick zu erkennen.
aber würde unsere "Angele Merkel" so ganz normal durch die straßen gehen... woran würde man erkennen, dass sie oder sagen wir mal unser Bundespräsident... das Oberhaupt unseres landes ist?
kann man sich durch kleidung noch hervorheben? oder haben eh alle Jeans?
#2
Posté 04 mai 2011 - 11:17
#3
Posté 05 mai 2011 - 09:26
Rüstungen gabs schon vor dem Beruf der Ritter, Schwerter und Schilde auch.
Erst als diese Söldner sich aufs Pferd gesetzt haben, wurden es Ritter.
Ist diesen Rittern ihr Arbeit- und Geldgeber abhanden gekommen, mussten sie sich nach einer andern Geldquelle umschauen.
Siehe Raubritter
Chereck
P.S. da es in DA keine reitenden Kämpfer gibt, gibts somit auch keine Ritter dort.
#4
Posté 05 mai 2011 - 09:39
#5
Posté 05 mai 2011 - 02:57
#6
Posté 05 mai 2011 - 03:02
kann man in der heutigen zeit auch noch "ritterlich" sein?
also ich meine jetzt nicht mit schwert und schild durch ALDI zu stiefeln, sondern das benehmen, oder die Art und Weise sich zu verhalten."
Freut mich das es doch noch Menschen gibt, die sich für solche Fragen interessieren!
Man sollte unbedingt rittlerlich sein, beim dem ganzen Haufen an egoistischen, gierigen, skrupellosen Abschaum (auch dunkle Brut genannt) der so durch die Welt stampft.
Ich kann mich glücklicherweise noch in den Spiegel schauen, da ich niemandem in den Hintern krieche, Menschen nicht nach Ihrer Herkunft oder Ihrem "Status" beurteile sondern nur nach Ihrem Charakter. Weil ich nicht wegschaue, wenn wer Hilfe braucht( sofern ich mich nicht selbst in eine ausweglose Situation bringe) ok, ein echter Ritter würde es dann wohl trotzdem tun...
Schön finde ich da das Zitat aus "Königreich der Himmel" den Ritterschwur! (weiss ich jetzt nicht auswendig)
Hier das original!
Ich gelobe, die Schwachen zu verteidigen.
Ich gelobe, die Kirche zu schützen, ihre Lehren zu glauben und ihre Gebote zu halten.
Ich gelobe, die Pflichten meinen Lehnsherrn gegenüber zu erfüllen.
Ich gelobe, allen gegenüber freimütig und großzügig zu sein.
Ich gelobe, immer gegen Ungerechtigkeit und für das Recht zu kämpfen.
Ich gelobe, immer zu meinem Wort zu stehen.
PS.: ich stell mir vor, das mit der Kirche und dem Lehensherrn müßte man streichen, denn sonst wird es schwer für das Recht zu kämpfen!
Fazit, ein Ritter sein in der heutigen Zeit (auch jedi-ritter) gehört meiner Meinung nach zu den wichtigsten Dingen des alltags, die man überhaupt machen kann. (Alos bildlich gesprochen) Mitgefühl, Hilfe für die Schwachen, Kampf gegen Ungerechtigkeit usw. ganz große Werte!
Modifié par DDM8, 05 mai 2011 - 03:07 .
#7
Posté 05 mai 2011 - 03:03
Sugandhalaya wrote...
Für eine gute Definition eines Ritters, schau dir mal "Königreich der Himmel" an. ;-)
hehe zeitgleich
Modifié par DDM8, 05 mai 2011 - 03:03 .
#8
Guest_Xeontis_*
Posté 05 mai 2011 - 03:34
Guest_Xeontis_*
Hat Bioware mal daran gedacht? ^^
Modifié par Xeontis, 05 mai 2011 - 03:36 .
#9
Posté 05 mai 2011 - 03:51
Xeontis wrote...
Hat Bioware mal daran gedacht? ^^
Ne haben sie wohl noch nicht...aber Danke für den Hinweis, jetzt weiß ich warum ich so richtig verwundert war, als bei nem online rpg, ein Krieger auf nem Pferd ankam
#10
Posté 05 mai 2011 - 03:57
Im Früh- und Spätmittelalter wurde Ritter zu einem Titel. Ritter gehörten somit zum niederen Adel und hatten einen relativ niederen Rang in der Zeit. Einem Ritter war ein Lehen unterstellt. Dieses Lehen hatte er zu verwalten, er musste seine Diener schützen, pünktlich die Abgaben für den König/Herrscher leisten, im Kriegsfall für seinen Herrn streiten, und je nach größe des Lehens einige bewaffnete als Gefolge mitführen. Ein Ritter war somit eher ein Verwalter als ein Krieger, auch wenn kriegerische Pflichten zu seinen Aufgaben gehörten.
Später und auch schon zu ihrer Zeit wurden Ritter gloryfiziert. Man erzählte sich Heldentaten und dichtete ihnen besonderen Edelmut an.
Zur Zeit des Hochmittelalters, der Goldenen Zeit des Rittertums, in welchem auch viele Orden entstanden, bildete sich aus dem Ritterstand eine gemeinsame Wertevorstellung heraus, die maßgeblich von der Bindung des Ritterstandes an die Kirche und der bereits damals umhergehenden Arthuslegende geprägt wurden. Diese Wertevorstellung wurde von einem eigenen Ehrenkodex unterstützt.
Man hat Wehrlose gegen unbille zu schützen, wehrlose Gegner werden geschont, Sie strebten nach Tugend, nach einem Ideal, das in wahrheit viele nicht fanden. Durch hohe abgaben und zahlreiche Kriege verarmten viele Ritter, und sahen sich gezwungen als Raubritter ihr dasein zu fristen. Mit dem aufkommen modernerer Waffen und verbesserten Taktiken ging die Zeit der Ritter im dreißigjährigen Krieg zuende. Als Symbole und Ideale überdauern sie die Zeit.
2. Ob man heute noch ritterlich sein kann?
Natürlich! Ritter ist heute ein Ideal, das in unseren Köpfen gefestigt ist. Wir sehen einen strahlenden Helden, der gegen ungerechtigkeit Kämpft, schwache beschützt, sich für hilfbedürftige einsetzt und sich gegen das Böse stemmt.
Da es ein Ideal ist, Ritter zu sein, kann es auch angestrebt werden.
Man kann seine Mitmenschen achten und respektieren, auch wenn man ihre Meinung nicht vertritt,
man kann einschreiten, wenn Menschen gedemütigt, beleidigt und geschlagen werden. Nicht wegsehen, handeln! Man kann seinen Feinden vergeben, wenn der Streit beigelegt ist. Man kann im Falle einer Schlägerei nachlassen, wenn einer am Boden liegt und sich nicht mehr wehren kann! Es gibt viele Möglichkeiten ritterlich zu sein. Denn ritterlich wird in unserer Gesellschaft mit gut gleichgesetzt. Sei ein guter Mensch, sie nicht blindlings zu, wenn Mitmenschen leiden oder opfer eines Verbrechens werden und du bist ein moderner Ritter. Ritter handeln, und handeln erfordert Mut.
Grüße
euer Rabe_Nimmermehr
#11
Posté 05 mai 2011 - 04:00
Xeontis wrote...
Hmm weils mir jetzt gerade in den Kopf schoss.. WARUM.. sieht man denn in DAO oder allgemein DA keine Pferde???? Nichts.. ich mein wir sind doch noch im Mittelalterepos.. also.. gibt keine Autos, keine Fahrräder... wie verdammt kommt man dann von sagen wir Ferelden nach Kirkwall, ich mein jetzt nicht die normalsterblichen die man eh als "fußvolk" bezeichnen kann sondern zb ein Alistair samt Gattin Anora oder weiß der Himmel wer.. gehen die dann auch zu fuß??? o.o Ich hab jedenfalls keinen hoch zu Ross gesehen.. egal wo.
Hat Bioware mal daran gedacht? ^^
Eine sehr gute Frage!!
Vieleicht existieren Pferde ganicht im DA Universum. xD
Eigendlich ist in Fantasy oder Mittelalter Spielen, Filmen und Büchern eigendlich selbstverständlich.
Das ist alles sehr ...creepy ....
Hat Jemand die Romane gelesen? Gibt es da Pferde?
#12
Posté 05 mai 2011 - 04:13
Und der Begriff Ritter ist eigentlich im wirklichen Leben nichts mehr gewesen, als ein Titel, an den bestimmte Pflichten bezüglich des öffentlichen Lebens gebunden waren. Diese heroischen Gestalten, wie in Hollywoodfilmen, mit Kodex usw., hat es nie gegben. Die Ritter auf den Kreuzzügen z.B. waren nichts weiter, als ein zusammengewürfelter Haufen von Halunken. Bester Beweis dafür ist wohl das Massaker in Jerusalem beim ersten Kreuzzug.
Modifié par Bfler, 05 mai 2011 - 04:20 .
#13
Posté 05 mai 2011 - 04:46
#14
Posté 05 mai 2011 - 10:18
Xeontis wrote...
Hmm weils mir jetzt gerade in den Kopf schoss.. WARUM.. sieht man denn in DAO oder allgemein DA keine Pferde????
Hat Bioware mal daran gedacht? ^^
ich denke mal pferde sind ein zusätzlicher programmierungs-aufwand, den man sich lieber gespart hat.
es gibt allerdings die "HALLAS" bei den "DAILISH" , die deren eigenartige wagen ziehen... zumindest sagen sie das.
#15
Posté 05 mai 2011 - 10:24
Rabe_Nimmermehr wrote...
1. Ritter war zu Anfangs lediglich die gängige bezeichnung eines gerüsteten Kriegers zu Pferd.
Im Früh- und Spätmittelalter ...
Natürlich! Ritter ist heute ein Ideal, das...
Man kann seine Mitmenschen achten und respektieren, auch wenn ...
Ritter handeln, und handeln erfordert Mut.
Grüße
euer Rabe_Nimmermehr
danke sehr für diesen kommentar,
sehr schön analysiert.
ein wunderbarer beitrag!
#16
Posté 05 mai 2011 - 10:38
ist das heutzutage etwas besonderes?
ich sehe das zwar nicht so, aber ich kenne sonst kaum jemanden, der reiten kann.
(wo wir gerade von pferden sprechen)
ist ein eigenes pferd auch so etwas wie ein status-symbol? (heute oder damals)
für mich ist das ganz normal, weil ich damit groß geworden bin...
#17
Posté 05 mai 2011 - 10:41
Nihilismus wrote...
Ein Ritter könnte man als jemanden betrachten, der einem Ideal so nahe kommt, dass er dafür von manchen gehasst und von anderen dafür geliebt wird.
ja , auch das könnte sein.
jeder mensch, der eine sache vertritt stellt sich damit auf eine seite,
und es gibt immer menschen, die anderer Meinung sind.
ich denke ich werde als nächstes ein Thema über "Söldner" erstellen...
#18
Posté 06 mai 2011 - 12:46
ist das heutzutage etwas besonderes?
ich sehe das zwar nicht so, aber ich kenne sonst kaum jemanden, der reiten kann.
ist ein eigenes pferd auch so etwas wie ein status-symbol? (heute oder damals)
für mich ist das ganz normal, weil ich damit groß geworden bin...
#19
Posté 23 mai 2011 - 11:05
Wir bei, haben uns zum Beispiel durchaus einen gewissen Maß an Ritterlichkeit verschrieben:
+Die eigene Ehre stehts rein und makelos zu halten!
+Die Ehre der schwächeren zu schützen!
+Die Ehre anderer zu respektieren!
+Der Ausbildung von Geist und Körper ist die höchste Beachtung zu schenken.
+Einer für alle, alle für einen!
+usw.
also es gibt genug Möglichkeiten an die man Anknüpfen kann um ritterlich zu sein. Is alles ne Frage der Einstellung
#20
Posté 25 mai 2011 - 05:12





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