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Gut oder Böse ?


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49 réponses à ce sujet

#1
Kaffeetasse

Kaffeetasse
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Ich wollte mal einiges los werden. Als erstes muss ich ein riesen Dankeschön an Bioware aussprechen. Was die Leute da abgeliefert haben sucht einfach nur seines gleichen. Leider habe ich nie Baldurs Gate gespielt und kann somit nicht sagen was besser ist, aber Dragon Age Origins ist für mich derzeit das Rollenspiel überhaupt.
Allerdings möchte ich dazu auch etwas anmerken. Das Rollenspiel ist ja nun mal das A und O dieses Spiels, man hat oftmals die Entscheidung ob man etwas gutes tut, oder eben böse reagiert. Allerdings gibt es immer wieder mal Punkte in der Geschichte an denen böses Verhalten unglaubhaft rüber kommt.
Als Beispiel: Vorsicht Spoiler !





Wenn man als Magier, Jowan dem Blutmagier zur Flucht verhelfen will was eindeutig gegen die Regeln des Zirkels und der Templer verstößt kommt man völlig ungeschoren davon. Man wird sogar nocht mit dem Beitritt zu den Wächtern belohnt was für mich in diesem Fall überhaupt nicht nachvollziehbar ist. Ich weiß natürlich das verzweigte Geschichten überaus umständlich zu programieren sind. Aber wenn ich mich dem Bösen verschreibe würde ich gern auch dabei bleiben. Man hätte an dieser Stelle zum Beispiel auch einen kurzen Schnitt in der Geschichte machen können. Die Templer drohen Beispielsweise mit dem eigenen Tot wenn man Jowan nicht wieder einfängt. Ein Art der wieder gutmachung bei der ich mein Gesicht wahren könnte.
Mich würde mal interessieren was ihr darüber denkt. Also lasst uns diskutieren !

#2
Thure1982

Thure1982
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"Man wird sogar nocht mit dem Beitritt zu den Wächtern belohnt was für mich in diesem Fall überhaupt nicht nachvollziehbar ist."

Naja die grauen Wächter sind nicht "gut" in dem Sinne...das sieht man selbst an Duncan der einen Anwärter mal eben tötet nur weil er aus Angst das Schwert zieht...so ein Veteran hätte ihn auch ohne Probleme kampfunfähig machen können. Ich denke mal die grauen Wächter interessiert es nur ob der Anwärter stark ist...die Moral von ihm ist ziemlich egal. Auch sind die Wächter nicht Anhänger der Kriche oder den Templern und haben somit auch nichts gegen Blutmagie.

Modifié par Thure1982, 19 novembre 2009 - 06:03 .


#3
Tirigon

Tirigon
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Beides irgendwie richtig.
Warum kann man nicht einfach sagen dass die Magier frei sein sollten und die Templer töten?
  •  würde man so sein Können beweisen und Duncan zeigen warum man zum Wächter taugt
  • würde ich mich als Magier sowieso gerne gegen die Kirche auflehnen
  • Will ich Duncan in Aktion erleben. Er kämpft im Video nach Ostagar so schön :)


#4
Sephtys

Sephtys
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Thure1982 wrote...

"Man wird sogar nocht mit dem Beitritt zu den Wächtern belohnt was für mich in diesem Fall überhaupt nicht nachvollziehbar ist."

Naja die grauen Wächter sind nicht "gut" in dem Sinne...das sieht man selbst an Duncan der einen Anwärter mal eben tötet nur weil er aus Angst das Schwert zieht...so ein Veteran hätte ihn auch ohne Probleme kampfunfähig machen können. Ich denke mal die grauen Wächter interessiert es nur ob der Anwärter stark ist...die Moral von ihm ist ziemlich egal. Auch sind die Wächter nicht Anhänger der Kriche oder den Templern und haben somit auch nichts gegen Blutmagie.


Wie man dem Namen entnehmen kann, sind die wächter GRAU, das ist weder weiß (gut) noch schwarz (böse).

Dennoch muss ich dem TE beipflichten, dass viele Entscheidungen "unrund" rüber kommen bzw. nicht nachvollziehbar sind. Das Spiel wurde für die "Guten" erstklassig umgesetzt, wer dem weniger ethischen Pfad folgt, kommt zwar auch irgendwie durch, aber muss story-Schnitzer in kauf nehmen. Darüber hinaus haben die beiden "bösen" Klassenspzilaisierungen einen durchaus hohen Preis, ohne das eine Art Ausgleich, durch das Programm geschaffen wird. Jede der beiden spezialisierungen kostet dem Spieler den EINZIGEN Heilcharakter im Spiel. Beim Freischalten dieser Spezialisierungen habe ich mich darüber geärgert. Nicht, weil ein GUTER Char meine Gruppe verlässt, sondern weil BioWare keinen "Ersatz" bereit hält. Was wäre so schlimm daran gewesen, Jowan z.b. als optionalen Zugang für die Gruppe zu gestalten, der neben der Blutmagie auch Heal drauf hat? So hätte man die "Entscheidung zum Bösen" fair gestaltet, dennoch überzeugend.

Schweife ich nun bewusst einmal ab. Böse sein. Gab es eine Art Moralische Zensur oder eine Art "Absicht", dass der Weg des Bösen, im Spiel, auch der wesentlich schwerere Weg ist? ich dachte immer die Leute würden eine ehtisch zweifelhafte entscheidung fällen, weil es die schnellere, bessere, einfachere oder egoistischere Methodik ist! In DAO ist aber nicht eines der Argumente zutreffend.

--

kl, spoiler: In einer szene wird sogar das "gute" ad absurdum geführt. beim lanthing kippt ausgrechnet der sanftmütige, passive und erzgute alister seine eigene moral zugunsten seiner "rache". denn alister besteht darauf loghain hinzurichten. er ernennt sich sogar selbst zum könig, was einem akt der tyrannei darstellt, nur damit er loghain töten kann. gerade bei alistair erwartet man, dass er zur gnade befähigt ist.

das ist meiner erfahrung nach aber der einzige "schnitzer", in der "guten" story-line.
---
dennoch ist gerade dieses beispiel bezeichnend für die "böse" story line. denn genau so fragwürdig wie diese eine szene für die guten rüberkommt, kommt die komplette "böse" story rüber. die bösen entscheidungen sind da... sie kommen nur nich authentisch rüber.

wann immer man "böse" ist und ein hilfegesuch ausschlägt entgehen dem spieler: items, xp und unter umständen neue party-member. gerade hier müsste aber immer ein ausgleich kommen, damit es sich auch die waage halten kann. warum spawnt nicht ab und an ein npc, der eine optionale questline anbietet, die sozusagen genau konträr zur zuvor ausgeschlagenen ist?

warum versucht loghain permanent den letzten wächter zu töten, statt diesen vielleicht zu bestechen? loghain könnte zwei fliegen, mit einer klappe schlagen, indem er den wächter für sich korrupiert und als gegenleistung Howl zum abschlachten (rache!) frei gibt. dadurch würde ein mitwisser draufgehen, der loghain belastet hätte, dafür gewinnt loghain eine fraktion hinzu (die wächter) und der eigene mainchar bekäme titel und länderein (macht!) zurück. wäre das so unglaubwürdig gewesen?

aber nein... auch die bösen müssen alle anderen bösen töten, dabei so ziemlich jedem "guten" assistieren und an macht kommt man auch nicht. (allister veheizen, dafür sorgen, dass anora im turm einen unfall hat... und selbst den thron besteigen. könnte mir vorstellen, dass dies sogar morrigan tangieren würde)

spoiler end:

also liebe BioWare .. geniale spiele wie dieses, werden perfekt, wenn sie zwei echte lösungswege anbieten.

Modifié par Sephtys, 19 novembre 2009 - 07:17 .


#5
Inxi Huinxi

Inxi Huinxi
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Naja, die Story hat auch in der Hauptstory un ddas ziemlich am Anfang schon einen schweren logischen nicht nachvollziehbaren Fehler...wofür ich den Storyschreiber am liebsten an die Wand nageln könnte...



Und zwar...Sollen wir ja das Leuchtfeuer entzünden damit Logain weiss wann er aus dem Hinterhalt angreifen soll obwohl er von vornerein geplant hatte den König zu verraten...Warum sollen wir uns also durch den Turm schnetzeln, am Ende nen Oger killen um das Leuchtfeuer an zu zünden um Logain zu signalisieren das er endlich abhauen kann? Das hätte er auch einfacher machen können und gleich abhauen können, anstatt irgendwo rum zu lungern und zu riskieren das die dunkle Brut den Hinterhalt entdeckt und gar angreift...Für mich ergibt dieser Teil einfach keinen Sinn und stört mich eher. Auch wenn man als erstes nach Osten zu den Elfen geht statt nach Redcliff macht die Story einfach " Pause " und geht erst wieder weiter wenn man nach Redcliff geht.



Ein weiterer Kritikpunkt ist, das ich mich als " geächteter " grauer Wächter das ganze Spiel hindurch, zumindest soweit ich bis jetzt bin...niemals " geächtet " fühle..ich könnte in jeder Stadt rumlaufen und lauthals rumschreien " Ich bin ein grauer Wächter " ohne das ich Konsequenzen fürchten muss, im Gegenteil, die Wachen und Hauptmänner haben noch fleissig Aufträge für einen...



Das sind die für mich wesentlich schlimmeren Schnitzer als die Reaktionen auf bestimmte Dialogtexte

#6
Ounk

Ounk
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Sephtys wrote...
kl, spoiler: In einer szene wird sogar das "gute" ad absurdum geführt. beim lanthing kippt ausgrechnet der sanftmütige, passive und erzgute alister seine eigene moral zugunsten seiner "rache". denn alister besteht darauf loghain hinzurichten. er ernennt sich sogar selbst zum könig, was einem akt der tyrannei darstellt, nur damit er loghain töten kann. gerade bei alistair erwartet man, dass er zur gnade befähigt ist.

das ist meiner erfahrung nach aber der einzige "schnitzer", in der "guten" story-line.

Es gibt einige Schnitzer in der Story (Inxi Huinxi hat zwei davon ausgeführt), hier sehe ich aber keinen. Aus den Gesprächen erfährt man, wieviel Duncan Alistair bedeudet hat, er war wie ein Vater für ihn und Alistair hat ihn richtig geliebt. Alistair ist noch immer nicht über Duncans Tod hinweg und fängt auch später noch fast zu heulen an, wenn man von ihm spricht. Loghain hat Duncan indirekt umgebracht (und außerdem noch den Arl vergiftet), deshalb besteht Alistair hier auf seine Rache. Ich finde das glaubwürdig, glaubwürdiger als wenn er ihm jetzt einfach so vergeben würde.

Modifié par Ounk, 19 novembre 2009 - 08:35 .


#7
Kaffeetasse

Kaffeetasse
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Also ich hab an sich nichts gegen die Geschichte und beim ersten mal spielen passe ich mich auch gern der Erzählstruktur an. Es ist einfach wie ein Film oder ein Buch das man selbst spielt. Aber um den Wiederspieltwert zu erhöhen müssten die Alternativen wie ihr ja schon richtig angemerkt habt wesentlich deutlicher Ausfallen. Man merkt eben beim zweiten mal zu sehr worauf das alles hinausläuft und man kann dem nichts entgegen wirken. Und auch wenn sie sich offiziell Graue Wächter nennen ...trifft es vielleicht auf den einzelnen Charakter zu, aber vom Gesamtbild her wirkt es doch als würde ich die Gute Seite spielen. Oder findet ihr es bösartig Ferelden vor der dunklen Brut zu beschützen ? Gut man könnte sagen wir retten die verdorbenen Seelen und im Spiel wird irgendwie auch klar das man nie genau differenzieren könnte was gut oder böse sei, aber am Ende stehe ich immer als Held da.

#8
Tirigon

Tirigon
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@ Inxi: Ich fand das durchaus logisch dass Loghain warte.,Er wollte es eben wie einen Unfall aussehen lassen: "Das Signal kam nicht, ich wartete darauf und riskierte heldenhaft mein Leben, aber vergeblich ... blablalbla...." Immerhin hätte ihm das einen Bürgerkrieg erspart und seine Macht gesichert. Warum der König wusste dass er einen Helden dort braucht war schon weniger logisch^^.



@ Kaffeetasse: Ja, stimmt im allgemeinen schon. ABER: Die Grauen Wächter sind ja auch die heldenhaften Beschützer (frag mal Wynne dazu^^). "Grau" bezieht sich wahrscheinlich eher auf politische als auf moralische Neutralität. Davon abgesehen: Gibt es IRGENDEIN Spiel wo man am Ende nich der Held/Erlöser/Retter/etc... ist? Ich kenn keins.

#9
Sephtys

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Kaffeetasse wrote...

Also ich hab an sich nichts gegen die Geschichte und beim ersten mal spielen passe ich mich auch gern der Erzählstruktur an. Es ist einfach wie ein Film oder ein Buch das man selbst spielt. Aber um den Wiederspieltwert zu erhöhen müssten die Alternativen wie ihr ja schon richtig angemerkt habt wesentlich deutlicher Ausfallen. Man merkt eben beim zweiten mal zu sehr worauf das alles hinausläuft und man kann dem nichts entgegen wirken. Und auch wenn sie sich offiziell Graue Wächter nennen ...trifft es vielleicht auf den einzelnen Charakter zu, aber vom Gesamtbild her wirkt es doch als würde ich die Gute Seite spielen. Oder findet ihr es bösartig Ferelden vor der dunklen Brut zu beschützen ? Gut man könnte sagen wir retten die verdorbenen Seelen und im Spiel wird irgendwie auch klar das man nie genau differenzieren könnte was gut oder böse sei, aber am Ende stehe ich immer als Held da.


Böse ist nicht die Tat, sondern das "warum". Was nützt es einem Tyrann, wenn er tatenlos zusieht, wie eine Monster-Armee ein Land (Zivilisation) vernichtet? Die Armee zu zerstören, dabei möglichst viele "Konkurenten" verheizen und hinterher als Befreier dastehen, das ist böse. Sich selbst zum König machen, Feinde zu exikutieren (assassine) und geächtete Magie zu etablieren, das wäre böse. Doch das alles geht nur, wenn der globale Feind - Erzdämon - geschlagen ist.

Zu der Sache mit Alister und Duncan. Die Rache eines Mannes ist also wichtiger, als der Sieg über den erzdämon? Es ist ja (laut dialog) nicht einmal eine affekt-handlung. alister wird vorher vor die konsequenzen gestellt. er riskiert damit eine spaltung und dadurch einen bürgerkrieg. er verschwendet also die chance auf einen gesamtsieg, da er (durch loghains hinrichtung) auf die truppen loghains verzichten muss. Ging es bei dem lanthing nicht darum,  loghain zu entmachten und gleichzeitig die nation wider zu vereinen, damit sie das ende gemeinsam bestretein? dank der hinrichtung war das ganze lanthing hinfällig. eamon ist es am ende des lanthing, der das ruder mehr oder minder rumreißt. da alister ja den rache-tyrann mimte und den thron erzwingt, muss er (nach loghains tot) noch die konkurierende (thron anspruch) beseitigen. die "guten" habens auf dem lanthing richtig krachen lassen. *g*

#10
Kaffeetasse

Kaffeetasse
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Ich denke das Alister Loghain nur hingerichtet hat weil er Teil des "Bösen" war ...er verriet den König gab den Wächtern die Schuld. Loghain ist der Typ Mensch der nach Anerkennung strebt und das mit allen Mitteln. Der Held der das Land einst beschützte wollte nichts anderes als dieses Bild zu bewahren. Aber genau das ist so etwas das mich an dieser Geschichte so fasziniert hat. Es lässt viel Platz zum interpretieren. Wenn ich nur daran denke was Morrigan in der letzten Nacht verlangte. Ich weiß nicht ob es euch auch so ging aber mein erster Gedanke war das Flemeth bereits auf sie übergesprungen ist und jetzt nach einem neuen Körper suchte und dass das Kind das Morrigan nach der Tötung des Erzdämons gebähren sollte nur die Hülle für ihre neue Gestalt sein könnte. Ich freu mich jedenfalls auf Fortsetzungen denn diese Geschichte ist noch lange nicht beendet. Weder in unseren Köpfen noch auf dem Papier der Entwickler ! :D

#11
Sephtys

Sephtys
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word!

#12
Bocky85

Bocky85
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@Tirigon Warum Duncan Alister nicht auf dem Schlachtfeld haben will deutet er an wenn du kurz vor Radcliff etwas weiter nachfragst und das man nen frischen grauen wächter auch erstmal etwas zurück hällt ist denke ich auch verständlich und so schickt man beide eben zu einer vermeindlich sicheren position

#13
Bocky85

Bocky85
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@ Kaffeetasse das dachte ich mir auch vorallem weil ich Flemeth nicht für Morrigan getötet hab das wollte ich später erledigen aber dan kahm das ende früher als erwartet werd das woll beim 2ten durchgang etwas anders handhaben



auch das tolle ende mit der schwangeren Morrigan hab ich nicht bei mir verschwindet sie über die berge nach orlais und wird gerüchten zufolge am dortigen Kaiserpalast Hofmagierin



weis nicht ob das mit meiner Dalischen herkumpft zu tun hat aber König Alister schenkt den Dalisch bei mir das gebiet um Ostagar und ernent auch eine der hüter aus den Gesindeviertel zu einem seinem berater auserdem wird den Grauen Wächtern die Burg vom Verräterischen Lord Howe zugeprochen

#14
Thure1982

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Die Enden sind ja sowieso von den Entscheidungen abhängig...bei mir gab es z.B. keine Dalishelfen mehr...stattdessen verbreitete sich die Werwolfbrut bis die Herrin des Waldes sie nicht mehr kontrollieren konnte...danach gingen die Menschen zum Gegenangriff. Der Zirkel der Magier fiel in Ungnade und das Volk vertraute ihnen nicht mehr, die Zwerge verloren nach einem kurzen aufblühen die Tiefen Wege immer weiter usw. usw.



@Sephtys

Ich stimme dir schon zu, mitd er Sache des Langthings...aber mal ehrlich...da ist das Drecksschwein das Machtgeil ist, Lords die gegen ihn sind exekutieren lässt, selbst ein feiger Verräter ist und die Schuld auf andere schiebt...ja nichtmal davor zurückschreckt Meuchelmördern anzuheuern und die Konkurrenz zu vergiften (sogar einen Blutmagier loszuschicken und den Ort überwachen lassen ob alles nach Plan läuft) ...indirekt sogar Schuld am Tod der Vaterfigur von Alistar hat...



...ganz ehrlich...meine Moral könnte da noch so nobel sein...ich würde ihm trotzdem mein Schwert in den Kopf rammen wollen, egal welche Konsequenzen es am Ende hat.



Ok...ich war selbst böse und machtgierig...eine Art Seelenverwandschaft...deshalb blieb er am Leben...aber sonst wäre ich ganz fies zu ihm gewesen ^^...

#15
Crayne02

Crayne02
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@Thure1982: Du hast es richtig erkannt, nur weil sich jemand im allgemeinen gut verhält, hat doch jeder seine Grenzen. Und bei Alistair wurde diese offensichtlich überschritten, was sich auch an seinem apathischen Verhalten, kurz nach der verlorenen Schlacht von Ostagar zeigt. Wäre Alistair alleine bei Flemeth gewesen, hätte er sehr wahrscheinlich sein bisheriges Leben über den Haufen geworfen und sich ganz der Rache für den Tod von Duncan usw. gewidmet.

Es gibt doch genug Geschichten oder Erzählungen, in denen die nobelsten Krieger/Paladine durch Korruption verdorben werden, oder gewaltige Entscheidungen sie brechen ("rette ich meine Liebe oder die Welt?"... die meisten nehmen dann die Welt, aber bedauern dann den Tod ihrer Liebe und werden zu Nekromanten, um wiederum von einem anderen Held erschlagen zu werden).

#16
NisrochAngel

NisrochAngel
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@Tirigon: Ja, es gibt Spiele, in denen man am Ende nicht der Held/Retter/Erloeser ist, wenn man den boesen Weg einschlaegt:



Knights of the Old Republic (Boeser Weg fuerht zum Dunklen Lord der Sith/Herrscher ueber die Galaxis)



Jedi Knight (Auch Dunkler Lord der Sith)



Hmmm... Dungeon Keeper... Aber da ist man immer boese. :P

#17
Sephtys

Sephtys
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@Sephtys
Ich stimme dir schon zu, mitd er Sache des Langthings...aber mal ehrlich...da ist das Drecksschwein das Machtgeil ist, Lords die gegen ihn sind exekutieren lässt, selbst ein feiger Verräter ist und die Schuld auf andere schiebt...ja nichtmal davor zurückschreckt Meuchelmördern anzuheuern und die Konkurrenz zu vergiften (sogar einen Blutmagier loszuschicken und den Ort überwachen lassen ob alles nach Plan läuft) ...indirekt sogar Schuld am Tod der Vaterfigur von Alistar hat...

...ganz ehrlich...meine Moral könnte da noch so nobel sein...ich würde ihm trotzdem mein Schwert in den Kopf rammen wollen, egal welche Konsequenzen es am Ende hat.

Ok...ich war selbst böse und machtgierig...eine Art Seelenverwandschaft...deshalb blieb er am Leben...aber sonst wäre ich ganz fies zu ihm gewesen ^^...


also mit meinem ersten char (mensch, siehe avatar) habe ich es zugegebener maßen auch genossen, dass sich die wege mit denen von Howl kreuzen und man ihn völlig legitim sowas von niedermetzeln darf....

aber alisters rache, so nachvollziehbar sie ist, gefährdet den gesamtsieg. das lanthing diente nur einem zweck: loghain entmachten UND dabei die nation vereinen. wie man aber mitbekommt, bringt der tod loghains keine vorteile. außer das "unser könig" für nach den krieg feststeht, hat man gegen die brut keinen meter gewonnen. so gesehen nur wertvolle zeit verloren. loghains truppen schließen sich nach dessem tode nicht dem wächter-schlachtzug an. daher bleibt die armee-größe ja auf dem status, den man sich selbst erquestet hat.

wenn loghain überlebt, und er sich unterordnet, bekommt man seine truppen... der erbauer wird dann entscheiden ob er das beitritts-ritual überhaupt überlebt und darüber hinaus ist er ein weiterer wächter, der überhaupt "killberechtigt" ist. aufs ende bezogen stellt loghains leben eine siegchance-verbesserung von 33% dar... *g*

sollte ein guter KÖNIG nicht mit seiner ersten amtshandlung beweisen, dass er ein weiser könig sein wird? die meisten kriege sind aus 2 emotionen heraus entstanden: rache ... und eifersucht.

#18
Sephtys

Sephtys
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mal kurz offtopic (naja nur halb). wie ist eigentlich die stadt-elfen kampagne spielbar? die macht überhaupt keinen sinn. der spieler lernt von anfang an "menschen" zu hassen. gibt es einen einzigen grund, warum ein stadtelfe ein land retten sollte, was von menschen regiert wird, die seine eigene spezies versklavt haben und nach der sklaverrei zur "unterrasse"?



gäbe es eien freie entscheidung, würde ich einen stadtelfen so mimen, dass er ferelden an orlais verrät und dadurch (fereldens untergang), würden fortan die elfen gleichberechtigt sein. (in orlais sind sie das ja.)

#19
Colt_Shepard

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Und dein Vater und deine Freunde sterben lassen? Auch als Stadtelf hast ja Leute, die dir am Herzen liegen. Man sollte sich ehr fragen, warum nicht andere Bewohner ebenfalls was gegen die Brut tun...Wenn man dann noch sieht, dass ein Duncan ja quasi das Leben rettet, indem er einen zu den Grauen Wächtern macht könnte das Misstrauen schon erste Risse bekommen.

Und wenn man dann erstmal "draussen" ist lernt man ja schnell Menschen kennen, die anders sind. Gehässig könnte man es sehen, nach dem Motto :"Das Menschenreich wurde von einem Elf gerettet!"

Zwischen hassen und tot sehen wollen ist halt noch nen Unterschied, obwohl der Kerl, der meine Braut mitgenommen hat sein Totesurteil bereits unterschrieben hatte.



Mein Char war auf jedenfall Lograin wichtig, da er mein Retter (Duncan) betrogen hat und später auch Morrigan ;)

#20
Kaffeetasse

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Leider sind meine anderen Chars noch nicht soweit das ich hätte ein zweites mal entscheiden können ob Loghain leben darf oder sterben muss. Aber was wenn Loghain Recht hatte ? Der König wirkte am Anfang wirklich sehr Naiv. Er wollte eine Schlacht die in die Geschichte einginge. Die hat er ja bekommen. *g* Und ist es nicht auch "böse" tausende von Männer in den Tod zu schicken nur damit der eigene Name mal in einem Geschichtsbuch auftaucht ? Dieses Spiel entscheidet wohl einfach nicht zwischen Gut und Böse und geht statt dessen den mittleren Weg. In jedem Guten steckt wohl auch etwas Böses. Ich lasse den letzten Satz jetzt einfach mal so stehen um zu sehen was ihr davon haltet.

#21
Sephtys

Sephtys
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Colt_Shepard wrote...


Und wenn man dann erstmal "draussen" ist lernt man ja schnell Menschen kennen, die anders sind. Gehässig könnte man es sehen, nach dem Motto :"Das Menschenreich wurde von einem Elf gerettet!"


Nö.

Wer ist denn "von anfang an" daran beteiligt, dieses machtspiel zu spielen? der menschen-adel. also genau die typen, denen die elfen ihr schiksal zu verdanken haben. und für diese leute soll man jetzt das reich retten, damit sie auch in zukunft ihr "schach" spielen könne? ne ... da müsste man als stadtelf ziemlich behämmert sein. man kann seine freunde auch retten, indem man fereldens adel verrät und orlaise (müsste also eine invasions-kampagne der nachbarn sein) hilft, den adel zu besiegen und eine neue machtstruktur zu etablieren. bei so einem umschwung kann die rasse elf nur gewinnen.

#22
Sephtys

Sephtys
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Kaffeetasse wrote...

Leider sind meine anderen Chars noch nicht soweit das ich hätte ein zweites mal entscheiden können ob Loghain leben darf oder sterben muss. Aber was wenn Loghain Recht hatte ? Der König wirkte am Anfang wirklich sehr Naiv. Er wollte eine Schlacht die in die Geschichte einginge. Die hat er ja bekommen. *g* Und ist es nicht auch "böse" tausende von Männer in den Tod zu schicken nur damit der eigene Name mal in einem Geschichtsbuch auftaucht ? Dieses Spiel entscheidet wohl einfach nicht zwischen Gut und Böse und geht statt dessen den mittleren Weg. In jedem Guten steckt wohl auch etwas Böses. Ich lasse den letzten Satz jetzt einfach mal so stehen um zu sehen was ihr davon haltet.


habe ich mir auch schon gedacht. die taten des loghain sprechen durchaus für sich. dennoch benatworten sie nicht das "warum". warum tat er, was er tat? war es machtgier? war es das streben danach seinen eigenen namen (ruhm) zu erhalten? war es die verzweiflung? ist der misch von verzweiflung und fanatischer liebe zum eigenen land nicht zuweilen zu eiganartigen taten und reaktionen fähig?
was wissen wir denn von loghain? welche verluste hatte denn loghain im großen krieg gegen orlais? wenn loghain zulässt, dass eine ganze armee orlaisianer nach ferelden kommt, gefährdet man dann nicht auch die persönlichen verluste vom damaligen krieg? werden nicht gar die andenken und "mahnungen" ignoriert?

könnte es sein, dass loghains furcht davor, dass sich die geschichte (in der er bereits leiden musste), wiederholt so groß sein, dass loghain keinen anderen ausweg sah, als den "märchenprinzen" sterben zu lassen? ich denke nicht as loghain es gern tat. aber genau weil ich es nicht weiß, spiele ich in der aktuellen kampagne auf ein lanthing hin, indem ich loghain definitiv rette. ich will die dialoge mit ihm ... denn nur so kann ich als spieler, meinen char dazu bringen, mit loghain endlich mal angesicht zu angesicht zu reden.

#23
Kaffeetasse

Kaffeetasse
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wenn man als Elf den menschlichen Adel verrät ist wohl die einzige Konsequenz das man am nächsten Morgen ohne Kopf aufwacht was brächte das ? Die Elfen werden ja nicht umsonst "gesondert gelagert" Also mich erinnert das irgendwie an den entschuldigt wenn ich das jetzt schreibe : "Nationalsozialismus" da gibt es eben keine Gnade. Welche Wahl hat man dann als Elf ? Eben sich den Menschen anzuschließen bzw. unter zu ordnen. Sicher lässt sich dem auch entgegen wirken aber das Bedarf eben sehr viel Mut und wenn ihr mich fragt sind die Elfen ein eher ängstliches Volk.

#24
Bocky85

Bocky85
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Da ich das Buch Der gestohlene Thron gelesen hab war ich sehr überracht wie sehr Logain sich verändert hatte hatt ihn nicht als machtgierig in erinerung er liebt ferelden hatte aber auf grund der vorgeschichte mit Prinz Maric später König und Vater unseres Königs ein etwas seltsames verhältnis zum Königshaus aber so einen Verrat hätte ich zumindest von dem Logain der Ferelden zusammne mit Prinz Maric befreiht hat nicht erwartet

#25
Avik07

Avik07
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Um ehrlich zu sein ich empfand den plötzlichen Sinneswandel von Logain auch komisch und hatte immer geglaubt, dass er von nem Dämon besessen war oder so. Konnte mir sonst nicht vorstellen warum er aus heiterem Himmel auf einmal bei so ner Vergangenheit bösartig wird.