Es ist irgendwie ein merkwürdiges Gefühl, nach vorne in Richtung Mass Effect 3 zu blicken. Einerseits freue ich mich wahnsinnig auf mehr Mass Effect und mehr Commander Shepard und würde eigentlich sofort alles andere dafür stehen und liegen lassen, auf der anderen Seite dürfte es das letzte Abenteuer mit Shepard sein. Do not want! Es fühlt sich an wie bei einer Fernsehserie, bei der man über die Jahre hinweg mitfühlt, mitleidet und mitfiebert, aber das Ende wird irgendwann unweigerlich kommen - obwohl man es nicht will.
Mit Mass Effect 3 könnte BioWare wirklich sein Meisterstück abliefern, wenn man die Story geschickt zu einem Ende bringt. Ich liebe beide Vorgänger und eine Mischung aus Teil 1 und 2 erscheint mir genau der richtige Schritt zu sein. Wieder mehr Skills, aber nicht so viele unnütze wie in Mass Effect 1. Dazu eine weitere Verfeinerung des Gameplays, mehr Abwechslung im Gefecht und modifizierbare Waffen, um nur einige Punkte zu nennen. Und diesmal darf man sich auch gerne noch etwas mehr der Person Shepard widmen. Gelungene Ansätze hatte in dem Punkt bereits Lair of the Shadow Broker zu bieten. Das Einzige, was ich BioWare am Ende wohl wirklich übel nehmen würde, wäre, wenn man Shepard zum Heldentod zwingt oder den Romanzenpartner sterben lässt.





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