Die Doktores Greg Zeschuk und Ray Muzyka haben Gamasutra ein ausführliches Interview gegeben.Thematisiert werden darin unter anderem die Zielsetzungen von BioWare, die Fortentwicklung des Unternehmens seit Baldur´s Gate, sowie die wichtigsten Eckpfeiler der täglichen Arbeit, die jeder BioWare-Angehörige schnell verinnerlicht hat. Immer wieder betonen die beiden Doktores, dass ihre Spiele darauf ausgelegt sind Emotionen bei den Spielern zu erzeugen und Gefühle zu vermitteln. Videospiele sind für sie eine Kunstform. Doch wie schafft man es als Chefetage eines Unternehmens diesen wichtigen Aspekt auch den Mitarbeitern zu vermitteln, gerade dann, wenn viele verschiedene Teams mit der Entwicklung betraut sind? Gamasutra hat nachgefragt.
Ray Muzyka weiß, worauf es ankommt. Es gilt, die Mitarbeitern an einer Vision teilhaben zu lassen. Immer wieder tritt man in den Dialog ein und definiert bestimmte zentrale Wertvorstellungen, die man auch zu leben versucht. Am Anfang steht immer die Vision: BioWare entwickelt die emotional ansprechenden Spiele in der Welt und ist stolz darauf. In den vergangenen Jahren ist man sehr gut damit gefahren. Das Feedback des Leadership Teams ist dabei sehr wichtig. Jedes Studio hat eine eigene Mission, sozusagen eine besondere Facette. Die Emotionen werden von ihnen auf unterschiedliche Art transportiert - durch unterschiedliche Spiele: Games, die sich stark auf den MMO-Aspekt konzentrieren, traditionellere Rollenspiele oder Rollenspiele, bei denen die Action größer geschrieben wird, manchmal im Multiplayer, manchmal im Singleplayer, normale MMOs oder auch MMOs, die auf eine lange Laufzeit hin ausgelegt sind.
Um die Emotionen in Spielen lebendig werden zu lassen, nutzt man das Rollenspiel mit seinen verschiedenen bestimmenden Elementen. Es gibt viele Charaktere, eine Menge Geschichte drumherum und natürlich auch vertraute Spielweisen, die sich im Kampf, dem Erkunden oder der Anpassbarkeit zeigen. All diese Dinge berücksichtigt man bei der Entwicklung, wobei das Hauptziel jedoch immer eine emotional ergreifende Spielerfahrung darstellt.
Ein wichtiger Aspekt zum Gelingen sind die Mitarbeiter, wie Greg Zeschuk weiter ausführt. Jeder, der für das Unternehmen tätig ist, hat spätestens innerhalb der ersten Tage verstanden, warum er da ist. Er kommt zur Tür herein, die Geschichte des Studios und weiß, was dort schon entwickelt wurde. Der Einzelne versteht nicht nur, dass bei BioWare Spiele realisiert werden, die Emotionen weitergeben, sondern dass dort immer ein Team arbeitet, das mit Passion und viel Engagement bei der Sache ist. Kompromisse bei den Qualitätsstandards gibt es nicht. Dazu gehört, dass nicht nur die Spiele top sind, sondern vor allem auch die Bedingungen am Arbeitsplatz.
ZUM ARTIKEL BEI GAMASUTRA
BioWare 2011: Die Doktores sprechen
Débuté par
DAO_Nathalie
, mai 23 2011 10:03
#1
Posté 23 mai 2011 - 10:03
#2
Posté 23 mai 2011 - 08:11
Die Doktores haben gesprochen. Ich zitiere: "Ray Muzyka weiß, worauf es ankommt." Zitat Ende.
Dass die Doktores wissen worauf es ankommt, kann man hier im Forum eindeutig ersehen. DA2 ist noch keine drei Monate auf dem Markt und hier im Forum wird über The Witcher diskutiert. Am Wissen worauf es ankommt, kann das ja wohl nicht liegen. Bei DAO hielt die Begeisterung weit länger als ein ganzes Jahr an. Aber die Hauptsache ist, dass die Doktores wissen worauf es ankommt. Nur ganz offensichtlich interessiert das niemand mehr.
Dass die Doktores wissen worauf es ankommt, kann man hier im Forum eindeutig ersehen. DA2 ist noch keine drei Monate auf dem Markt und hier im Forum wird über The Witcher diskutiert. Am Wissen worauf es ankommt, kann das ja wohl nicht liegen. Bei DAO hielt die Begeisterung weit länger als ein ganzes Jahr an. Aber die Hauptsache ist, dass die Doktores wissen worauf es ankommt. Nur ganz offensichtlich interessiert das niemand mehr.
#3
Posté 23 mai 2011 - 09:13
I blame Mr. Mike L. for being clueless and I really hope that those "Doktores" punished him for bringing out such a crappy game. But I think that is wishful thinking... its more likly that nothing really happend, since the game sold quite well, because of all those who expected that DA2 will be a great game like DAO.
Modifié par Johnsen1972, 23 mai 2011 - 09:18 .
#4
Posté 23 mai 2011 - 09:17
Tja The Witcher ist nunmal einfach ein viel besseres Spiel als DA2 und da dass Spiel nicht sonderlich prickelnd ist kann man nicht mehr machen als sich A) Beschweren
Spammen C) Über ein gutes Spiel diskutieren ... ich würde mich spontan für C) entscheiden
.
Was die "Doktores" betrifft offensichtlich haben sie keine Ahnung worauf es ankommt. Ganz ehrlich wenn ich EA als Publisher hätte würde ich soviel Geld wie nur geht aus ihm rausquetschen und dann das großartigste RPG überhaupt kreieren. Aber jedem das seine ich warte ab jetzt ganz einfach nur noch auf Demo´s bei BioWares Spielen und ziehe jetzt den Witcher vor jedes aktuelle BioWare-Spiel.
Was die "Doktores" betrifft offensichtlich haben sie keine Ahnung worauf es ankommt. Ganz ehrlich wenn ich EA als Publisher hätte würde ich soviel Geld wie nur geht aus ihm rausquetschen und dann das großartigste RPG überhaupt kreieren. Aber jedem das seine ich warte ab jetzt ganz einfach nur noch auf Demo´s bei BioWares Spielen und ziehe jetzt den Witcher vor jedes aktuelle BioWare-Spiel.
#5
Posté 23 mai 2011 - 09:53
Die Spieler wissen im Gegensatz zu den Doktores zwar nicht worauf es ankommt, aber sie sehen zumindest was raus kommt. :-)
#6
Posté 24 mai 2011 - 05:00
Die letzzten 2 DLCs für ME2 und DA2 zeigen sehr gut, dass die Doktores wissen, worauf es den Aktionären ankommt aber man notfalls völlig am Kunden vorbei entwickelt.
Insofern: diese Werbebotschaft ist ein erneuter Fehlschlag
Insofern: diese Werbebotschaft ist ein erneuter Fehlschlag
#7
Posté 24 mai 2011 - 07:52
Man schaue sich die Kritik an DA2 an und der schmerzlich vermisste Abwechslungsreichtum bei der Gestaltung der Rüstungen, Waffen sowie der bereisbaren Orte und Levelmaps und dann bedenke man, dass Bioware ernsthaft die Dreistigkeit besitzt, ein "Item-Pack #1" (Wichtig: die Durchnummerierung ist als Hinweis auf die weiteren in der Schublade bereits befindlichen Item -Packs zu deuten) kostenpflichtig anzubieten. Da soll mir mal jemand was von "die Doktoren haben verstanden" erzählen.
Die Doktoren haben wohl eher verstanden, dass man gut Kasse machen kann, ohne dass man dafür im Gegenzug qualitativ hochwertige Produkte anbieten müsste.
Und folgendes Zitat aus dem Artikel geht ja wohl ganz offensichtlich haarscharf an der Realität vorbei:
"One thing that is consistent across these games is the company's philosophy toward creating and engaging with its audience,[...]".
Die Doktoren haben wohl eher verstanden, dass man gut Kasse machen kann, ohne dass man dafür im Gegenzug qualitativ hochwertige Produkte anbieten müsste.
Und folgendes Zitat aus dem Artikel geht ja wohl ganz offensichtlich haarscharf an der Realität vorbei:
"One thing that is consistent across these games is the company's philosophy toward creating and engaging with its audience,[...]".
Modifié par berserkerblob, 24 mai 2011 - 07:54 .
#8
Posté 24 mai 2011 - 11:22
Dazu fällt mir nur ein:
"Hättest Du geschwiegen, wärst Du Philosoph geworden."
Die "Doktores" hätten diesen Rat wohl beherzigen sollen.
"Hättest Du geschwiegen, wärst Du Philosoph geworden."
Die "Doktores" hätten diesen Rat wohl beherzigen sollen.
#9
Posté 25 mai 2011 - 08:30
:-)





Retour en haut






