[quote]Flammennebel wrote...
-Crafting. Vereinfacht für Daus. Man musste nicht mal mehr wirklich Zutaten suchen. War viel genialer die verschiedenen Abstudfungen von Runen un Tränken zum machen. [/quote]
Geschmacksache. Vorteile des neues Systems: Mehr Platz und Ordnung im Inventar; einheitliche Runen (Vorteil: Man muss nicht immer nachsockeln, wenn man eine bessere Rune gleichen Types gefunden hat!), Tränke und Gifte; authentisches Crafting an einer Produktionsstätte im Haus oder bei einem Fachmann vs. in Gegend herumstehen
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-Na ja wozu der Plunder überhaupt da war mir unklar. Reich wurde man damit nicht. Bei Da O konnte man mit bestimmten Plundern ja seine Armeen besser aufrüsten.[/quote]
Ein Großteil des Plunders in Origins war ebenfalls weitgehend sinnfrei - selbst bei den Edelsteinen brauchte man nur solche, die für die Zwergenarmee gedacht waren...ach ja, und 10 Granate. Davon ab musste man den ganzen Müll einzeln im Inventar anklicken und verkaufen. Vorteil neues System: Ein Button.
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- Helm ausblenden ist eine Komemrzielisierung eines Fanmade Addons , das man auf Dragon age Nexus finden konnte. Sofern keine Eigenleistung. Bei mir gabs ausgeblendete Helme schon in DA O ^^.[/quote]
Und warum musste man ein Fan Made Addon machen? Weil eine derartige Funktion in Origins fehlte und von vielen Spielern gewünscht wurde. Folglich hat Bioware vielen Spielern in DA2 einen Wunsch erfüllt.
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-Nun das ist ohl Geschmackssache ich hab lieber mehr Auswahloptionen in der Story und im Dilaog.[/quote]
Vielleicht wäre hier der Mittelweg gut: Ein sprechender Held statt ein gefühllos drein blickender und schweigender Held - die Gesichtsanimationen in Origins waren nicht wirklich beeindruckend. Dafür aber auch mehr Dialogoptionen. Nachteil in Origins: Man konnte bei einigen Textoptionen nur raten, wie der dazugehörige Tonfall und die Haltung des Grauen Wächters gedacht waren.
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-Das war in Da O auch so das der eine oder andere seine Kommentar dazu gegeben hat.[/quote]
Ja, aber ungefragt und meist ohne Konsequenzen. In DA2 kann ein Companion aktiv in den Dialog und damit in die Szene eingreifen - Beispiele: Aveline, die einen Händler bedroht, Anders, der einen vor einer Blutmagierin beschützt oder einen gefangenen Templer untersucht; Fenris, dem man Bezug auf Decimus freie Entscheidungen ermöglicht. Dies sind Dinge, die Dialoge dynamischer und spannender machen.
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-Mabari. Ebenfalls eine Kommerzialisierung eines Fanmade Addons Namens Dog Whistle auf Dragon age Nexus. Auch keine Eigenleistung.[/quote]
Siehe Helme. Auch hier geht es nicht darum, dass es vermutlich keine Eigenleistung ist, sondern dass Bioware auf die Kritiken der Spieler eingingen, die die Effektivität des Marbari-Begleiters in Origins hinterfragten.
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-Vereinfachung ohne Anspruch. eo das Übersichtlicher sein sollte ist mir unklar in der deutschen Version dürften einige ganz schön suchen um bei den Verbesserungen der Charaktäre untereinander zu sehen, wleche Charakterübergreifend Sinn machen würden.[/quote]
Ob auf Englisch oder Deutsch, man konnte die Synergieeffekte ausfindig machen. Es hat nichts, aber auch rein gar nichts mit Anspruch zu tun, wenn man z.B. drei verschiedene Waffenzauber oder zwei unterschiedliche Paralysezauber anbietet, anstatt diese Zauber zusammenzulegen oder sie zu vereinfachen.
Die Talentbäume haben nun einen logischen Aufbau, und zwingen einen nicht mehr, unnötige Talente mitzuskillen, nur weil man das vierte Talent in einer Reihe erreichen möchte.
Davon ab erlauben einem die neuen Talentbäume, bestimmte Skills zu verbessern - man kann seine Talentpunkte breit fächern oder in Kerntalente und ihre Verbesserung stecken. Das bietet einem Spieler viel mehr Auswahl und ist ein wesentlich anspruchsvolleres System als die Punktevergabe von links nach rechts in einer Geraden.
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-Wo gbas diese Synergie effekte nicht in DA O?[/quote]
Nenn mir weitere prägnante Beispiele aus Origins außer Gefroren PLUS Steinfaust! Falls Du nicht verstehst, was ich meine: Ich rede von den charakterübegreifenden Debuffs/Boni.
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-Was soll das sein? Aggromanagement?[/quote]
Gut, den Begriff "Aggro" muss man nicht kennen. Mein Fehler. Aber "Hass" oder "Bedrohung" sagen Dir etwas, ja? Kurz: In DA2 fällt es Kriegern leichter, schneller, hohe Bedrohung zu erzeugen - somit fällt das Tanken leichter.
Zum Vergleich: In Origins musste ein Tank bei bestimmten Fähigkeiten erst einmal den "Anfahrtsweg" hinter sich bringen, um einen Gegner zu erreichen. Wenn da bereits ein Zauber gewirkt wurde, war das Interesse an dem Tank (Alistair, Shale, Grauer Wächter usw.) gleich Null. Dann musste der Krieger "Verhöhnen". Falls das nicht bereit war, hieß es "Fangen Spielen": Der Magier läuft voraus - der Gegner hinterher - der Tank haut von hinten auf den Gegner und hofft, dass er nicht verfehlt. In DA2 können Krieger die Entfernungen schneller überbrücken und somit schneller Bedrohung erzeugen.
Zusätzlich dazu gibt es nun Schurkentalente, die die "Umleitung" von Bedrohung ermöglichen. Und das ist eine Verbesserung, da es die Rolle des Schurken als Beschützer der Magier, enorm aufwerten kann.
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-Was soll dieses Klassenbalancing denn bewirkt haben? [/quote]
Och, nur so Kleinigkeiten wie die Tatsache, dass Zweihandkrieger nun schneller zuschlagen können, nicht mehr während zwei Schläge tot umfallen und sich von Nahkampschurken durch erhöhten Flächenschaden unterscheiden. Schurken sind dagegen nun stärker im Kampf gegen einzelne Ziele.
In Origins waren Krieger mit zwei Einhandwaffen dank Rüstungen teils ausdauernder als Schurken, die man nur zwecks Schlösser Knacken und Taschendiebstahl mitgenommen hat. Schurken musste man zuerst hinter einem Gegner platzieren, damit sie effektiv loslegen konnte. In DA2 wird ein "Backstab" sofort ausgeführt.
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-Anfahrtswege im Kampfsystem? MAn hat drauf und klickt diel inke Maustaste möglichst oft. [/quote]
Ja, und dann läuft der Charakter erst einmal los und führt dann in einer zweiten Aktion die Attacke aus. So ist das zumindest in Origins. Da kann man übrigens richtig beobachten, wie ein Kämpfer nach einer Aktion quasi den Reset-Button drückt - mit flüssigen Kämpfen hat das nichts zu tun.
In DA2 wurde aus "Anfahrt" und Attacke eine Aktion - und das beschleunigt die Kämpfe. In Origins wirkten die Kämpfe trotz Spielmechanik eher ähm... rundenbasiert - das kann man mögen oder nicht, war aber laut Entwicklern nicht beabsichtigt.
Mit Hack & Slay hat das allerdings nichts zu tun - da sind eher die verbuggten Blutexplosionen störend.
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-Die der Chars? Na ja da konnte man ne ganze Menge ne Weile einstellen, da hätten es ein paar gescheite Presets, bei Taktiken, besser getan.[/quote]
Dennoch mehr Optionen in DA2 sowie bestimmte Rollenverhalten. Als Beispiel: Gruppenheilung.
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-Na ja aber so recht tangiert hat das selten oder? Man schlägt es tot. Möglichst schnell.[/quote]
Also auf Schwer oder Nightmare spielt das durchaus eine Rolle, dann überlegst Du nämlich, ob Du zuerst einen Meuchler niederprügelst, ihn im Crowd Control hältst oder ignorieren sollst.
Anmerkung: Generell finde ich auch die vermehrten Angriffswellen nicht schlecht, hier ist meiner Meinung nach die optische Umsetzung etwas bescheiden - siehe aus der Luft kletternde Spinnen.
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-Nun ja die Companions und Hawke waren fast imemr im gleichen Haus oder Paltz. Das sich sehr selten geändert hat und in dem recht selten wirklcih was los war.[/quote]
Häuser ändern sich auch nur selten (Gut, Fenris hätte sein Anwesen zwischendurch auch renovieren lassen können), aber dass alle Lager in Ferelden gleich aussahen, war meiner Meinung nach billig. Die Begleiter hatten nichts bessere zu tun, als im Lager zu stehen. In DA2 besuchen sie sich untereinander oder haben ihre eigenen Unterkünfte. Hawke zieht zwischendurch sogar um.
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Mir hätte permanent mit den NPC Dialoge zu führen besser gefallen.[/quote]
Geschmacksache. Das alte System hat einem erlaubt, Lothering zu verlassen und schon sämtliche "Idle Chats" mit Leliana, Morrigan, Sten und Alistair abgefrühstückt zu haben. Herrje, meine Blutmagierin hatte schon eine halbe Romanze mit Alistair, bevor sie Lothering betreten hat - das ist unrealistisch.
Dennoch, ich kann verstehen, dass man die Chance haben möchte, sich nach Belieben mit den Begleitern zu unterhalten.
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-Da ging doch bei Sandal immer. und oder mit Addons von Dragon Age Nexus oder in Awakening. [/quote]
Verzauberungen außen vor, konnte man im Lager keine Tränke herstellen, wenn Morrigan die Alchimistin war und der Held beispielsweise ein Schurke mit Giftherstellung. Dann musste man mit Morrigan irgendwo anders hin. In Awakening muss man mit Anders vor die Tür, wenn man selber keine Runen herstellen kann, und dann wieder zurück zu der Zirkelmagierin in der großen Halle. Umständlich.
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-Na ja Briefsystem. Eher ne lasche Methode sich ne Sequenz mit dem Ausgang der Quest zu sparen. Erinnert mich eher an das Dragon Age Awakening fanmade Add On das die alten NPC in Form von Briefen nach DAA gebracht hat.[/quote]
Geschmacksache. Warum sollte ein Held, der in einem Haus lebt, keine Briefe erhalten? In den Briefen waren teilweise Quests, Grüße von Leuten, denen man geholfen hat oder einfach Briefwerbung. All dies trägt zur Immersion bei, und erklärt, warum Hawke an manche Quests/Informationen gekommen ist.
Du erwähnst übrigens schon wieder Addons/Mods - was ist daran schlecht, wenn ein Sequel Dinge übernimmt, die man beim ersten Spiel nur mittels Mod haben konnte?
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-Was ist denn an diesem Held authentisch. Ales Besitzloser in der Stadt gelandet und wie bei 1000 und einer Nacht zum Sultan aufgestiegen. Das ist ebenso altbacken als Schema.[/quote]
Dieser Wandel dauert immerhin sieben Jahre. In Origins wird man in einem Jahr vom Niemand zum Landeshelden, zum Auserwählten, der als einer von wenigen, das große Übel töten kann. Hawkes Werdegang hätte auch anders verlaufen können - jemand anders, z.B. Aveline oder Sebastian, hätten besagter Champion von Kirkwall werden können. Es sind Menschen, die viel erreichen. In Origins bedarf es da eines Übermenschen aus einem geheimen Superorden.
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-Na ja wo ist denn da politisch viel los. Kann der charakter das ende einflussen. Gibt es verschieden Ausgänge? Wohl kaum. Gerade die "Politziker" im Spiel sind mehr als lächerlich. Ein Vicomte , der wohl an einen Digen erinner soll, der weder Respekt noch Würde ausstrahlt und nen wildfremden nach Hilfe fragt. [/quote]
Hättest Du die Quests und Kodexeinträge gelesen, wüsstest Du warum er einen Fremden um Hilfe bitten muss und eher hilflos als souverän wirkt.
Politisch ist dort sogar sehr viel los: Konflikt Magier-Templer, Konflikt Adel-Templer, Konflikt Stadtverwaltung-Qunari, Unterwanderung der Stadtverwaltung durch die Coterie usw.
Und mal ehrlich, was waren die großen unterschiedlichen Ausgänge in Origins? Der Erzdämon stirbt so oder so. Die Armeen werden so oder so rekrutiert. Das Landthing findet so oder so statt. Auch hier hast Du ein Handlungskorsett - beginnend von Ostagar bishin zur Schlacht von Denerim.
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Aber über Story kann man streiten, aber ich mefpinde Sie als flach und unbedeutend. Sogar für den Charakter. Was hat er denn erreicht am Ende? Hat ers geplant? Der Held kommt mir vor wie ein Bauer auf dem Schachbrett.[/quote]
Klar, im Vergleich zum Über-Wächter erreicht er wenig: Hawke wird Champion nach einer Heldentat während einer Schlacht. Punkt. Danach wird er beinah ein Spielball der Mächtigen und hilfloser Vermittler in einem Konflikt, der sich zum Krieg ausweitet. Punkt. Cliffhanger.
Der Wächter kann ein König werden (Hawke immerhin Vicomte), einen Erzdämonen sowie Supermonster wie den Architekten und die Mutter töten und einen Bürgerkrieg beenden. Das ist schon beeindruckend.
Dennoch hat Hawke genauso eine Story wie der Graue Wächter - das ganze findet nur auf einem niedrigeren Level statt.
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-Wo haben die NPC einen Bezug zum Mainplot? Anders? Als Terroist? Bei dem im übrigen ganz und gar nicht sein Status oder Inventory aus dem letzten Spielstand berücksichtigt wurde.[/quote]
Zwischen Anders aus Awakening und Anders aus DA2 passiert auch das eine oder andere - von daher ist der Spielstand da genauso irrelevant wie bei Zevran oder Leliana.
Und wo wir gerade bei Anders sind: Er ist derjenige, der das Fass zum Überlaufen bringt: Er tötet eine Hauptfigur der Story, vernichtet eine Institution, löst einen Krieg aus, verrät den Hauptcharakter usw.
Ein weiterer Gefährte, Isabela, ist der Auslöser für den Konflikt mit den Qunari - etwas, dass die Story des Spiels weitgehend prägt.
Die Geschichte von Origins kann nicht ohne Morrigan und Alistair erzählt werden, Zevran, Leliana, Oghren und Wynne haben wichtige, optionale Gastauftritte, treiben aber die Story nicht weiter voran. Der Marbari, Sten und Shale sind gänzlich überflüssig.
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Isabelle, weil Sie ein Buch gelaut hat? Der arishok deshalb die Stadt in Schutt und Asche legt. Was abgeshen davon lächerlich aussah. Ne Belagerung / Kampf in eienr Stadt. Spiel Mal den Anfang von Witcher 2, da hat man den Eindruck einer Belagerung und erstürmten Stadt.[/quote]
Genau diese Isabela - siehe oben - ist für die Gesamtstory wichtig. Ich glaube Dir gerne, dass eine Belagerung in Witcher 2 besser aussieht, aber darum geht es hier gerade nicht.
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Ich seh da keinen tiefgreifenden ezug zum Mainplot. Vieleicht auch weil mir dieser Plot wirklich fehlt.[/quote]
Also übersehen kann man ihn nur schwer: Die Entwicklung von Hawke während dem aufkommenden Templer-Magier-Konflikt - ohne den Kampf mit dem Arishok wird Hawle kein Champion.
Was war der Plot in Origins: Reise durch die Welt, werde ein auserwählter Superheld (aka Grauer Wächter) und besiege einen bösen Drachen und eine Horde Monster. Das war wirklich nichts neues - spannender war hier meiner Meinung nach der aufkommende Bürgerkrieg in Ferelden und die Intrigen Howes: Den Cousland-Hintergrund fand ich noch am plausibelsten.
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-Na ja wo hatten den die Couslands keine Bezug zu Ihrer Familie. Die meisten sterben in der Titelstory. Der Bruder ist bis zum Ende verschollen. Der Übeltäter wird gejagt und zur Strecke gebracht. In Awakening kann man sich dann noch in der Gegenposition mit dem Sohn des Übeltäters auseinandersetzen. Die Familie fällt hier storyseitig einfach weg. [/quote]
Richtig. Und das wird lediglich innerhalb von ein paar Minuen abgehakt, wohingegen Hawkes Bruder/Schwester noch eine Zeitlang als Companion mitreisen, und seine Mutter (bis zu ihrem dramatischen Tod) und sein Onkel in Hawkes Alltag und Story wichtige Rollen spielen.
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Abgesehen davon ist mir unklar warum dieser Bezug das Spiel spannender machen soll. [/quote]
Er macht den Helden authentischer und persönlicher - nicht spannender, aber das habe ich auch nicht geschrieben: Man sieht den Helden im Umgang mit Mutter und Geschwistern. Man versucht seine Mutter zu retten und scheitert am Ende. Das ist meiner Meinung nach tiefgreifender und berührender als die kurze Sequenz mit dem sterbenden Bryce Cousland - vom Start des Spiels bis zum Tod von Leandra hat man mit dieser Figur mehr Zeit verbracht und sie besser kennengelernt.
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Was interessiert mich was ein versoffner Onkle macht, ne Schwester, die war als grauer Wächter wenigstens spannend. Die Mutter steht herum und jammert. Aber so wirklich das Spiel beinflusst haben die ja nicht. Zumindest ist mir das nicht aufgefallen.[/quote]
Naja, sie beeinflussen ja nur die Entwicklung Hawkes. Gerade in Hinblick auf Hawkes Haltung gegenüber Magiern ist es interessant, wenn man am Ende erfährt, dass Orsino den Mörder von Leandra kannte.
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Insgesamt hat man eher den Eindruck ein "Nicht wirklich fertiges Produkt" zu haben.[/quote]
Da würde ich mal dreist behaupten, dass das nicht an der Story liegt - denn die ist meiner Meinung nach solide, aber kurz. Die Bugs sind das eigentliche Problem.
Man sieht, viele Dinge entsprechen nicht Deinem Geschmack, und das ist auch völlig okay.
Modifié par Quatre04, 29 mai 2011 - 03:57 .