Was meine ich? Eine richtige Triologie soll eine vollständig untrennbare Handlung haben. Man soll also die Einzelteile nicht als fertiges Spiel sehen, sondern abhängig von den anderen. Um mit Beispielen zu argumentieren: Bisher hatten wir das Harry Potter-Schema: Alle Bücher zielen schlussendlich auf ein Ziel ab, (zumindest spätestens seit Band 4) haben aber alle eine in sich geschlossene Handlung. Ich meine aber eher das Herr der Ringe-Schema: Alle Bücher zielen auf ein Ziel ab, und jeder Band ist nur ein weiterer Schritt dahin. Als Beispiel endet das erste Buch mit einem sehr offenen Ende, wo man gleich weiß, dass war erst der Anfang. Bei ME kommt einen die Enden so finit vor, so abschliessend. Natürlich wird angedeutet, dass da noch mehr kommt, aber nicht so voller Erwartung wie beim Herr der Ringe. Man kommt ehrlich das Gefühl: "Ja geschafft, und nun mache ich Pause." Während man beim Herr der Ringe eher gewillt ist gleich weiter zu lesen.
Die Handlung soll also auf einander aufbauen ohne das man sagen kann: "Ja jetzt ist der erste Schritt getan." Das Gefühl der Triologie soll also stärker vermittelt werden als bisher und weniger das Gefühl der drei Einzelspiele, wie bisher. Natürlich weiß ich dass so was beim Medium Spiel möglicherweise schwerer zu erreichen ist, als Buch. Aber es wäre ein interessanter Ansatz und würde auch das Gefühl der Epik verstärken.
Was haltet ihr davon?
Modifié par Not_Zero, 23 juillet 2011 - 03:12 .





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