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"Dragon Age: Asunder" angekündigt


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289 réponses à ce sujet

#101
Janus198

Janus198
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[quote]Porenferser wrote...
Und wie gesagt, Anders hat nicht das Recht dazu
[/quote]
Die Templer in Kirkwall haben auch nicht das Recht die Magier so zu behandeln. Gewalt gegen eine Gruppe erzeugt nun mal Gegengewalt.

[quote].
Kirkwall war ein Sonderfall, da war einfach nichts mehr zu retten.
[/quote]
Ach wirklich? Was ist mit Alain, Emile oder gar Bethany und noch ein paar anderen namenlosen Magiern?
Haben die das verdient? Ich denke wohl nicht.

[quote]
Nebenbei:
Wie seid ihr eigentlich darauf gekommen?
Es geht doch eigentlich um den Roman.[/quote]
Da geht es auch um den Konflikt. ;)

[qoute]
Jo klar, er vermisst seine Liebste und als er sie wieder hat tötet er sie^^
Ne sorry, der war unrettbar.
[/quote]
Davor doch nicht. Ist es ein Wunder, dass er durchdreht, wenn er die restlichen 10 Jahre
mehr oder weniger in einer Zelle unfreilich und ohne Schuld verbracht hat?

[quote]
Ebenso wie Evelina.
[/quote]
Ihr Schicksal wäre echt zu verhindern gewesen. Man hätte sie eher unterschützen sollen,
statt sie wegzusperren.

Modifié par Janus198, 14 décembre 2011 - 05:39 .


#102
Dukemon

Dukemon
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Porenferser wrote...

Auf Bethany und Hawke trifft weder das eine noch das andere zu ;P


Beides kann man mit Hawke und seinem Einfluss erklären.
Jede große Partei in Kirkwall, ob Vicomte, Arishok, Erster Verzauberer, Templer Kommandantin und auch die Oberste Klerikerin hat versucht Hawke für die eigene Sache zu gewinnen. Warum? Weil Hawke bereits im zweiten Akt in der Bevölkerung einiges an Symphatien und Überzeugung der anderen Bewohner Kirkwalls, und nicht nur von Unterstadt und Dunkelstadt Bewohnern, gewonnen hat. Er wird von seinen Nachbarn geschätzt und er ist eine Anführerfigur und da er aus den Reihen normaler Menschen kommt trägt wird er von vielen auch akzeptiert und ihm vertrauen da auch viele. Spätestens nach dem Tod des Arishoks hat er eine enorme "Fanbase". Hawke wird also zu einer eigenen Partei die die anderen Parteien für sich gewinnen wollen um mächtiger zu werden. Jeder versucht es auf seine Weise, das diese Partien damit nicht weiter kommen, wenn sie ihn irgendwie verraten ist diesen doch klar. Außerdem hätte sie dann eine wütende Menge auf sich aufmerksam gemacht, negativer Effekt. Seine Magie wird auch erst bekannt mit dem Tod des Arishoks, wenn er denn Magier ist. Und erst und nur Meredith fängt an ihn unter Druck zu setzen um ihn auf die Seite der Templer zu haben, denn auch sie will von seinem Tatendrang und seinem Einfluss profitieren. 
Mal so neben bei, das ist der Punkt in der Story wo für meine Hawkes, sowohl Magier als auch NichtMagier, das Thema Templer endgültig gegessen ist. Wer sie unter Druck setzt hat ausgespielt und wird sterben.^.^
Die Oberste Klerikerin hofft durch seinen Einfluss, dass Ruhe bewart wird. Der Erste Verzauberer sieht in Hawke die einzige Chance endlich Fürsprecher zu finden, damit das Leid was die Magier in der Galgenburg erfahren gehört wird. Der Vicomte setzt auf Hawke, weil er ein unbekanntes Gesicht am Anfang ist und er somit quasi einen "Geheimagenten" hat.

#103
Porenferser

Porenferser
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Alain habe ich hinrichten lassen.
Ganz ehrlich?
Der war für mich ein Heuchler und ein Feigling.
Macht alles feucht fröhlich mit und erst als Hawke vor ihnen steht, in Blut gebadet, besinnt er sich.
Für mich ganz klar ein Fall von 'Winning Team Joiner'.
Außerdem ist er ein Blutmagier.

Emile habe ich laufen lassen.
Ich habe auch nichts gegen Apostaten, muss ich nebenbei sagen.
Jedenfalls wenn sie im Stile von Morrigan, Malcom etc sind
Solange sie keinen gefährden - von mir aus.
Aber das trifft eben auf 90% der Apostaten in DA2 nicht zu.

Und Bethany kann man ja verschonen.
Was ich auch immer mache, wieso sollte sie sterben?
Ebenso lasse ich die Magier die sich ergeben immer am Leben.

Modifié par Porenferser, 14 décembre 2011 - 05:38 .


#104
Janus198

Janus198
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Porenferser wrote...
Alain habe ich hinrichten lassen.
Ganz ehrlich?
Der war für mich ein Heuchler und ein Feigling.

Er machte auf mich den Eindruck eines Mitläufers ohne persönlichen Standpunkt.

Außerdem ist er ein Blutmagier.

Und? Soll man dafür allein getötet werden?
Es ist doch viel mehr die Frage wie er die Kraft genutzt hat.
Er hat sie (soweit wir wissen) nur bewusst um den jeweiligen Gefährten von Garces Blutmagie Fesseln
zu befreien. Allein dafür verdient er zu leben. Er hätte ja weigern können.

Emile habe ich laufen lassen.

Das überrascht mich gerade ein wenig.  Sein Verhalten könnte
ja auch vorgespielt sein wie Fenris vermutet.
Vielleicht hat er uns nur eine gute Lüge vorgetischt.

Und Bethany kann man ja verschonen.
Was ich auch immer mache, wieso sollte sie sterben?

Weil sie eine Zirkelmagierin ist und wenn man sie ohne persönliche Bindungen betrachtet,
müsste sie eigentlich auch sterben.
Weil sie theoretisch auch gefährlich sein könnte als Magierin.

Ebenso lasse ich die Magier die sich ergeben immer am Leben.

Die könnten aber ja auch böse Blutmagier oder andere Verbrecher sein.
Man weiß es nicht.

Was ich sagen will, man muss endlich aufhören eine ganze Gruppe unter Generalverdacht zu stecken.
Sei es Magier, Elfen oder Qunari.
Klar gibt es schwarze Schaafe aber sollen alle anderen darunter leiden?

#105
Porenferser

Porenferser
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Der Vergleich mit den Elfen hinkt.
Da bin ich nebenbei auch der Meinung dass eine Revolution her muss, ähnlich wie beim Hexer.
Der Unterschied zwischen der Elfen und Magier-Sache ist dass die Elfen wirklich einfach nur aus Boshaftigkeit unterdrückt werden. Weil den Menschen das Aussehen nicht passt, die Geschichte, die Rituale, was auch immer.

Aber die Magier sind nunmal gefährlich.
Jeder, wirklich jeder Magier kann an einem Tag plötzlich aus heiterem Himmel ein ganzes Dorf auslöschen.
Ob Sympathisant oder nicht, keiner kann mir erzählen dass die Argumente für die Zirkel nicht nachvollziehbar sind, man sieht es ja wie gesagt an Tevinter was für Katastrophen bei sowas rauskommen können.

Und mal OT, zu den Mutanten aus X-Men:
Der Vergleich trifft es auch nur partiell.
Die ganz gefährlichen Mutanten (Omega Red, Phoenix) sind in der Tat eine Art Magier des DA-Univerums, diese müssen natürlich ebenso kontrolliert werden.
Allerdings gibt es bei den Mutanten auch ganz harmlose Kräfte und was noch wichtiger ist, nicht jeder Mutant ist grundsätzlich anfällig dafür Amok zu laufen.

Modifié par Porenferser, 14 décembre 2011 - 06:04 .


#106
Quatre

Quatre
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Janus198 wrote...
Höchstens die Lebensverhältnisse und den allgemeinen Umgang mit den Magier wären sein Ziel


Und dabei vergisst er die Risiken, die mit Magie einhergehen.

Sorry, aber unsere Abscheulichkeit Anders ist nun wirklich nicht der beste Anwalt für die Sache der Magier.

Als ob das Meredith gekümmert hätte. :D
Sie hätte notfalls Elthina (heimlich) getötet, falls sie geweigert hätte, das Recht der Auflösung auszusprechen.
Aber werden das ja nie zu Gänze erfahren.


Reine Spekulation. Ich bezweifle sehr, dass so ein Ordnungsfanatiker wie Meredith die Großklerikerin ermordet hätte. Vor allem nicht heimlich.

Den verzweifelten Magier, der gutes bewegen will, aber dermaßen in die Enge getrieben wird,
dass er/sie zu Verzweifelungstaten (Blutmagie) greift. Da fällt mir Huon, Grace oder besonders Evelina ein.
Würde man sie besser behandeln als Menschen, die sie nun mal sind, hätten sie nicht so gehandelt.
Ist es ein Wunder, wenn sie wahnsinnig werden, wenn man sie in Ketten legt und von der vertrauten Umgebung
trennt?
Mir tat es leid, dass man sie umbringen musste.


Huon und Evelina drehen am Ende durch. Ob das allein mit ihrer Verzweiflung zu tun hat, ist fraglich. Huon tötet sogar seine eigene Frau. Schuld der Templer? Wohl kaum.

Und Grace ist es schlichtweg egal, ob Hawke versucht hat, ihr und den anderen bei der Flucht zu helfen oder nicht. Am Ende plant sie so oder so, sich an ihm zu rächen. Ihr Geliebter Decimus war auch nicht besser.

#107
Quatre

Quatre
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Porenferser wrote...

Meinetwegen sollen sie Machtpositionen kriegen.
Magier-Vicomte Hawke oder Bethany als hoher Grauer Wächter machen es ja vor.
Allerdings nicht wahllos, ebenso wie beim Zirkel sollten das nur äußerst vorbildliche Leute werden.


So ähnlich sehe ich das auch.

Es gibt bei den Loyalisten sogar Magier, die das Ziel haben, den Zirkel als gleichwertigen Arm der Kirche neben dem Orden der Templer zu etablieren - auf gleicher Augenhöhe also.

So etwas kann aber nur funktionieren, wenn Magier sich gewisse Schranken auferlegen lassen.

Blutmagie und Beherrschungszauber in der Politik? No go.
Geistzauber und Gedankenlesen in der Politik? No go.
Herrscher mit der Zerstörungsmacht eines Qunari Juggernaut? No Go.

#108
Quatre

Quatre
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Janus198 wrote...
Und warum haben sich dann die Zirkel dann von der Kirche abgestalten, wenn das Minderheiten Denken ist?
Sie hätten diesen Vorfall doch als bedauerlichen Einzelfall betrachten können. Haben sie aber nicht.
In den ganzen Thedas Zirkeln hat es gewaltig gekocht.


Es waren nicht allein die Resolutionisten, die sich von der Kirche lossagen wollten. Tatsächlich waren das alle Libertarianer, nicht nur diese radikale Splittergruppe, dazu noch einige Lucrosianer, Isolationisten und vermutlich auch ein Teil der liberalen Äquitarianer. So oder so waren das äußerst viele Zirkelmagier.

Höchstwahrscheinlich sind viele Loyalisten nicht mehr Teil der abtrünnigen Zirkel, sondern stehen noch immer treu zur Kirche.


@Elfenvergleich: Bei den Elfen darf man nicht vergessen, dass da eine gewisse Form der Magierunterdrückung mitspielt: Die Dalish werden auch wegen ihrer Hüter verfolgt, weswegen sie immer "on the run" bleiben müssen.

Modifié par Quatre04, 15 décembre 2011 - 12:07 .


#109
Porenferser

Porenferser
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Sorry, aber unsere Abscheulichkeit Anders ist nun wirklich nicht der beste Anwalt für die Sache der Magier.

Meine ich aber auch.
Für Anders gibt es nur Schwarz und Weiß, außerdem schreckt er nicht davor zurück seine Vision auf einem Fundament voller toter Körper von Unschuldigen zu erbauen.

Ebenso ist der vielgelobte Ser Thrask in meinen Augen kein sehr guter Vertreter seiner Art.
Ich finde er war bloß ein naiver Dummkopf, der am Ende nicht mehr oder weniger das bekommen hat was er verdiente.
Wahllos Templer und Magier zu rekrutieren, von denen viele Blutmagier sind, und dann mordend und entführend umherziehen, um Frieden zu schaffen?
Wer da nicht den schreienden Widerspruch erkennt muss blind sein.
Vor allem weil seine Aktion im Endeffekt genau das Gegenteil, sprich weitere Spannungen, bewirkt hat.

Der beste Fürsprecher für die Templer bleibt für mich nach wie vor Cullen.

Modifié par Porenferser, 15 décembre 2011 - 04:07 .


#110
Dukemon

Dukemon
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Kann man Grace bei "Akt der Gnade" töten?

#111
Porenferser

Porenferser
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Nein, die bleibt immer am Leben und wird immer gefangen.
Und sinnfreierweise ist sie einem immer gleich feindlich gesinnt.

Modifié par Porenferser, 15 décembre 2011 - 05:10 .


#112
Guest_The_Loki_*

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Obgleich ich mir wünsche sie zu töten...
Sie wirft es einem ja schon vor, dass man ihr nicht sämtliche Sovereign in die Hand gedrückt und sie nach Ferelden/Tevinter eskortiert hat, selbst wenn man Thrask belügt.

#113
nos_astra

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Janus198 wrote...

Porenferser wrote...
Und wie gesagt, Anders hat nicht das Recht dazu

Die Templer in Kirkwall haben auch nicht das Recht die Magier so zu behandeln. Gewalt gegen eine Gruppe erzeugt nun mal Gegengewalt.

Erstmal: Die Templer gibt es nicht. 
Es gibt Templer wie Thrask, die Magier wirklich beschützen wollen und dabei sehr vertrauensselig sind. Alistair war diesem Typus auch sehr ähnlich, obwohl seine Ausbildung fast abgeschlossen war.
Cullen ist sehr misstrauisch (aus gutem Grund, da er ja von Blutmagiern und Dämonen gefoltert wurde), hält sich aber an die bestehenden Gesetze, die den Magiern zwar die Freiheit beschneiden, sie jedoch eigentlich auch vor Missbrauch schützen sollen.
Meredith ist ursprünglich nur sehr streng und misstraurisch, bevor das magische Artefakt aus rotem Lyrium seinen albernen Auftritt hat, aber selbst sie handelt noch weitgehend im Rahmen der bestehenden Gesetze. Das ganze ist ein bisschen schwammig, da die (angeblichen) Grausamkeiten dem Spieler recht lieblos und ohne Kontext vor die Füße geworfen werden. So darf zum Beispiel Ella ihrer Mutter nichtmal eine Nachricht zukommen lassen und eine Magierin in den Gallows behauptet, sie würde ausgepeitscht, wenn sie mit Zivilisten redet. Gleichzeitig aber haben Hawkes und Feynriels Mutter keinerlei Probleme, ihre Kinder im Zirkel zu besuchen. Insbesondere bei Feynriel ist das doch arg seltsam, immerhin ist Feynriel hochgefährlich und seine Mutter eine daherglaufene Elfe. Und Orsino stellt sich mitten in Hightown hin und verkündet relativ unbehelligt aufrührerische Parolen. Man könnte nun natürlich sagen Merediths verdorbenen Untergebenen, namentlich Karras und Alric (oder wie die hießen), hintergehen sie bei vielen Dingen, aber dann wäre Meredith allenfalls unfähig, aber sie bricht kein einziges Gesetz.
Womit wir bei denen wären, die wirklich Dinge tun, zu denen sie nicht das Recht haben, eben Karras und Alric, die Magier missbrauchen und foltern oder vermutlich gegen bestehende Regeln besänftigen.

Insbesondere die Annullierung des Zirkels am Ende von DAII ist absolut regelgerecht. Meredith muss den Zirkel nicht annullieren, aber sie kann und darf, dank der Vorlagen von Orsino und Anders.

Wenn Dragon Age ein bisschen mehr wie eines seiner Vorbilder (A Song of Ice and Fire) wäre, dann würde es weniger um "die Templer" gegen "die Magier" gehen, sondern darum, dass jeder eigene Ziele hat, manche selbstsüchtig, manche edelmütig, mal gewinnt man, mal verliert man und die Welt ist erstmal wie sie ist und man muss darin überleben. In Dragon Age geht es viel zu oft darum, wie man die ganze Welt gegen ihren Willen vor sich selbst erretten und mit einer ganz neuen Lebenseinstellung beglücken kann. Nicht ganz mein Geschmack.

Naja, mal abwarten, ob Asunder die Kurve kriegt oder die Serie weiter belanglos vor sich hin dümpelt.

Modifié par klarabella, 18 décembre 2011 - 09:00 .


#114
Quatre

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klarabella wrote...
Insbesondere die Annullierung des Zirkels am Ende von DAII ist absolut regelgerecht. Meredith muss den Zirkel nicht annullieren, aber sie kann und darf, dank der Vorlagen von Orsino und Anders.


Allerdings auch nur, weil die Großklerikerin tot ist. Ansonsten können Knight-Commander die Auflösung nur beantragen. Anders' Tat dürfte aber selbst die Göttliche überzeugt haben.

#115
nos_astra

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Quatre04 wrote...

klarabella wrote...
Insbesondere die Annullierung des Zirkels am Ende von DAII ist absolut regelgerecht. Meredith muss den Zirkel nicht annullieren, aber sie kann und darf, dank der Vorlagen von Orsino und Anders.


Allerdings auch nur, weil die Großklerikerin tot ist. Ansonsten können Knight-Commander die Auflösung nur beantragen. Anders' Tat dürfte aber selbst die Göttliche überzeugt haben.

Richtig.

Anders ist also entweder ein intelligenter, aber skrupelloser Mann, der die Magier des Zirkels den Templern auf einer Schlachtplatte serviert hat. Oder er ist ein naiver Dummkopf...

Modifié par klarabella, 18 décembre 2011 - 10:01 .


#116
Dukemon

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Natürlich bricht Meredith nichtd ie Gesetze, deshalb ist sie auch gegen Alriks Pläne. Aber nicht gegen Ser Karras, Thrask sagt ja das Karras zum engeren Kreis von Meredith gehört. Immerhin lässt Meredith ja auch zu das einige Templer der Sache nachgehen warum und von wem er getötet wurde. Alriks Pläne waren lediglich Meredith Plänen im Weg, als Kommandantin hat sie viele Privilegien und kann eben so in den Gesetzen argieren, dass sie unauffällig die Magier absichtlich zu Verzweiflungstaten führt. Nach außen gibt Meredith eben die verantwortungsvolle und großartige Beschützerin der Stadt, da sie die Gesetze einhält beschwert sich weder das normale Volk noch sieht Elthina am Anfang in ihr eine Gefahr. Aber Meredith Ziel von Anfang an war es Gründe für das Recht der Auflösung zu finden, und wenn die Magier diese ihr nicht freiwillig geben drängt sie die dazu. Das Recht der Auflösung ist eine "Legalisation" von Massenmord. Varric sagt bereits am Anfang, dass Meredith den Druck auf die Magier erhöht hat.

" Und Orsino stellt sich mitten in Hightown hin und verkündet relativ unbehelligt aufrührerische Parolen"

Orsino ist immer noch der Erste Verzauberer, der für SEINE Leute einstehen muss/ einsteht. Entsprechend seines Standes wird Orsino als einziger Magier neben Hawke die Möglichkeit haben auch mal den Turm für wichtige Angelegenheiten verlassen zu können. Kirkwall ist ein Stadtstaat. Orsino will von Anfang an dafür sorgen, dass Meredith ein Dämpfer verpasst wird, dass sie den Vicomte Platz freimacht und zur Vernunft kommt. Und warum soll er nicht die Adeligen darum bitten zu helfen? Wie man von den Adeligen erfährt sind mehrere unzufrieden mit Meredith als "Herrscherin" und ebenso sind sie dagegen was sie mit den Magiern abzieht. Orsino hat nur den Nagel auf dem Kopf getroffen.

"Insbesondere bei Feynriel ist das doch arg seltsam, immerhin ist Feynriel hochgefährlich und seine Mutter eine daherglaufene Elfe. "

Feynriel mag zwar mehr Macht besitzen ist aber keinesfalls böse und gefährlich auch nicht, wenn man in auch mal fair behandeln würde. Durch Hakwes Hilfe wird er auch zu einem selbstbewussten und starken Magier. Außerdem behandeln die Magier Elfen und Menschen gleich, zumindest außerhalb von Tevinter. Allerdings schien selbst Danarius Fenris Schwester zu akzeptieren und nicht wirklich als Sklavin zu sehen, mehr ein Mittelding zwischen Diener mit ein paar wenigen Rechten mehr als eine Sklavin.

"Insbesondere die Annullierung des Zirkels am Ende von DAII ist absolut regelgerecht. Meredith muss den Zirkel nicht annullieren, aber sie kann und darf, dank der Vorlagen von Orsino und Anders."

Die andere Seite der Medaille ist nun mal das die Templer zum Schutz der Magier da sind. Da Anders nicht aus dem Zirkel von Kirkwall stammt und damit kein Mitglied war, wäre es die Pflicht der Templer Kirkwalls gewesen lediglich Anders mitzunehmen, oder zumindest Hawke die Entscheidung überlassen, und nicht gleich den ganzen Zirkel auszulöschen, der mit der Tat nichts zu tun hat und die Templer damit keinerlei Beweise haben das der Zirkel voll von "Verbrechern" ist. Der Tod von Elthina kam Meredith gerade Recht, denn zu dem Zeitpunkt brauchte sie keine Beweise mehr vorzulegen um den Massenmord zu begehen. Sie konnte es sofort umsetzen.

Aber der Tod von Elthina ist kein verlust.

Modifié par Dukemon, 18 décembre 2011 - 11:33 .


#117
Porenferser

Porenferser
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Ich weiß echt nicht was alle immer mit Elthina haben.
WAS konkret hätte sie denn tun sollen?
Sag mal was eure Vorstellung wäre, ich höre immer nur Sachen von wegen *Sie hätte was verändern können*.
Was denn bitte?
Sie, als Grand Cleric, MUSSTE neutral bleiben.
Wen hätte sie denn eurer Meinung nach unterstützen sollen?
Egal wen sie unterstützt hätte, es hätte sich nichts an der Situation geändert, es wäre eher noch schlimmer geworden.
Elthina war ein Prellbock zwischen den beiden Parteien, dank Anders ist es erst außer Kontrolle geraten, weiß echt nicht was diese falsche Schuldzuweisung immer soll.

Modifié par Porenferser, 18 décembre 2011 - 12:13 .


#118
Dukemon

Dukemon
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Ihr Job wäre es gewesen nicht nur ein "beruhigendes Element" zu sein sondern auch aktiv gegen die offensichtlichen Unruhefaktoren vorzugehen. Es bringt nichts Frieden zu predigen aber keinen der Parteien zu sagen ihr nehmt euch mal eine Auszeit. Ein Anfang wäre es gewesen Orsino und Meredith von ihren Posten zu degradieren oder komplett auszuschließen, da sie beide vorbelastet sind.
Wie Hawke es schon richtig sagt, ihre jeweiligen Anhänger vertrauen ihren Anführern und diese müssen nun mal mit Beispiel voran gehen zusammen zu leben, aber beide machen jeweils das Gegenteil. Hätten beide ein neues Oberhaupt bekommen, am besten ein außenstehendes, hätten diese das alles unter Kontrolle bringen können. Und wenn beide aktuellen Anführer nicht bereit sind zurück zu treten oder aufhören sich gegenseitig hochzuschaukeln, muss eben die nächst verantwortliche Instanz einschreiten. Also Elthina, aber sie war zu sehr damit beschäftigt nichts neues mehr auf ihre letzten Jahre anzufangen. Es wäre gar nicht nötig gewesen irgendeine Partei speziell zu unterstützen, es hätte den hochnäsigen Templern auch klar gemacht das die Oberste Klerikerin nicht nur für sie da ist um ihnen ganze Zeit das "JA, ahmen" zu geben. 

Modifié par Dukemon, 18 décembre 2011 - 02:03 .


#119
nos_astra

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Sie muss aber die Vor- und Nachteile ihrer Handlungen bedenken, da sie eben nicht die Oberste Beschützerin der Magier ist, sondern das nominelle Oberhaupt ihrer Kirche in Kirkwall und als solche sorgt sie sich in erster Linie um die große Masse der Nichtmagier, die in die Schusslinie geraten könnten.

Was du im Prinzip willst, ist, dass sie sich auf die Seite der Magier stellt, ohne sich auf die Seite der Magier zu stellen.

Es steht ihr nicht zu Meredith und Orsino zu degradieren. Sie ist doch keine absolutistische Herrscherin, die da munter Ämter neu besetzen kann. Orsino kann nur von den Magiern des Zirkels neu besetzt werden. Um ihn loszuwerden, hätten die obersten Verzauberer des Zirkels agieren müssen (oder man hätte ihn abmurksen lassen müssen). Wir wissen nicht, warum sie das nie getan haben.

Was Meredith betrifft, so ist sie diejenige mit einer Armee in Kirkwall. Wer die Armee hat, hat Macht. Elthina hat nominell vielleicht Macht, aber tatsächlich ist sie ziemlich abhängig davon, das Meredith willens ist, ihr zuzuhören. In dem Moment, wo die Waage kippt und es hart auf hart kommt, hat Elthina verloren. Sie kann um Hilfe bitten, aber ansonsten muss sie abwarten und hoffen, dass beide Seiten zuhören.
Ich stelle mir vor, was passiert wäre, wenn Elthina Meredith hätte absetzen wollen:
Elthina: "Meredith, ich enthebe Euch Eures Amtes!"
Meredith: "Ihr und welche Armee?"

Das heißt nicht, dass es unmöglich gewesen wäre, aber es erfordert schon etwas politisches Geschick, was Elthina vielleicht fehlte oder eben ihrer Einstellung widersprach. Ihren Tod gutzuheißen, weil sie sich erdreistet keine knallharte Ploitikerin zu sein und an vorderster Front für die Magier zu kämpfen... naja, irgendwie naiv.

Einen Teil ihrer Handlungsunfähigkeit würde ich übrigens auch den Autoren zuschreiben, die einfach nicht gut darin sind, komplexe politische Verflechtungen darzustellen und zu entwickeln. Am Ende beugt sich doch alles der Macht des Plots, ob nun sinnvoll oder nicht.

In Asunder soll wohl zum Vorschein kommen, dass es im Gebälk zwischen Kirche, Templern und Magiern doch mächtig knirscht, und nicht nur wegen Kirkwall.

Modifié par klarabella, 18 décembre 2011 - 02:26 .


#120
Quatre

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Porenferser wrote...
Ich weiß echt nicht was alle immer mit Elthina haben.
WAS konkret hätte sie denn tun sollen?


Eine Möglichkeit wäre gewesen, die Sucher der Wahrheit zu rufen. Dieser Orden untersteht nur der Göttlichen und wurde als Gegengewicht zum Orden der Templer ins Leben gerufen. Die Sucher hätten als neutrale Kraft die gegenseitigen Vorwürfe von Templern und Zirkelmagiern überprüfen können.
Für das späte Erscheinen von Cassandra und den Suchern gibt es allerdings einen Grund - und dieser zeigt sich auch in der "Faith"-Quest von Sebastian: Elthina befürchtet einen Erhabenen Marsch, sollte die Göttliche von der Situation in Kirkwall erfahren.

Eine andere Möglichkeit wäre gewesen, Meredith für die Zeit von Untersuchungen ihres Amtes zu entheben. Als Knight-Commander ist Meredith der Großklerikerin zum Gehorsam verpflichtet. Und bis zu einem gewissen Punkt (Hallo Silly Idol!) hätte sie das auch getan.

Beides hat Elthina nicht gemacht, obwohl sie die Macht dazu hatte.

Sie, als Grand Cleric, MUSSTE neutral bleiben.


Nicht unbedingt. Als Großklerikerin hätte sie sich einfach auf die Seite des Ordens stellen können. Dass sie das dennoch nicht getan hat, spricht für sie. Der Zirkel hat leider nicht den selben Rang wie der Orden der Templer - auch wenn die Loyalisten des Zirkels darauf hinarbeiten.

Egal wen sie unterstützt hätte, es hätte sich nichts an der Situation geändert, es wäre eher noch schlimmer geworden.


Ich sehe das wie Du, aber...weiß man es genau? 

Hätte sie sich auf die Seite der Templer gestellt, wäre das Recht der Auflösung vermutlich schneller gewirkt worden.
Hätte sie sich auf die Seite der Magier gestellt...hätten die Templer ihr gehorchen müssen.

Ich finde es richtig, dass sie neutral blieb und vermitteln wollte. Dennoch: Sie hatte die Macht, als neutrale Person Einfluss zu nehmen - über die Sucher, über ihre Befehlsgewalt. Beides hat sie aber unterlassen. Und auch das kann man ihr nicht gänzlich verübeln: Sie hat vergeblich versucht, die gesamte Stadt vor einem Konflikt zu bewahren.

Ich glaube, es hätte so oder so Opfer gegeben.

Modifié par Quatre04, 18 décembre 2011 - 04:05 .


#121
Porenferser

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Und auch das kann man ihr nicht gänzlich verübeln: Sie hat vergeblich
versucht, die gesamte Stadt vor einem Konflikt zu bewahren.

Richtig, ich meine Sebastian und Leliana haben ihr mehrfach gesagt dass ihr Leben in Gefahr ist und dass sie weggehen soll.
Sie ist aber freiwillig geblieben, weil Kirkwall sie brauchte.
Ich hätte es verstanden wenn man geschimpft hätte wenn sie abgehauen wäre, aber sie ist ja geblieben, und letztenendes dabei gestorben.
Das fand ich schon mutig und ein Stück weit aufopferungsvoll.

#122
Guest_The_Loki_*

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Und selbst wenn die Oberste Klerikerin schon nicht wegen Magier vs Templer eingegriffen hat, so hätte sie eingreifen müssen, als Meredith sich als Vicomte-Ersatz selbst eingesetzt hat, denn imo sind die Templer inklusive Meredith nicht berechtigt solch wichtige Positionen innerhalb der Politik zu bekleiden, besonders wenn sie voreingenommen sind und die Bewohner Kirkwalls ganz klar Hawke als neuen Vicomte fordern. Auch wenn Elthina sehr naiv ist, was die Vormachtsstellung Merediths angeht, so hätte sie erkennen müssen, das Merediths Gegner irgendwann reagieren würden. Hier wäre somit eine neutrale Person, Hawke zB, besser gewesen, sowohl für die innere Stabilität der Stadt als auch den Konflikt Zirkel vs Templer.

#123
Janus198

Janus198
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Um das Thema zurück zu holen.
Hat jemand den Roman auf Englisch schon? Wie der Bär?
Die Kritiken sollen ja ganz gut sein.
Überrascht war ich wie sich Wynne entwickeln soll und was mit ihr
am Ende passiert.

Aber hauptsächlich interessiert es mich was für ein Charakter ihr Sohn Rhys eigentlich ist.

#124
Quatre

Quatre
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Janus198 wrote...

Um das Thema zurück zu holen.
Hat jemand den Roman auf Englisch schon? Wie der Bär?
Die Kritiken sollen ja ganz gut sein.
Überrascht war ich wie sich Wynne entwickeln soll und was mit ihr
am Ende passiert.

Aber hauptsächlich interessiert es mich was für ein Charakter ihr Sohn Rhys eigentlich ist.


Der Bär bekommt morgen den Roman und lässt sich nicht spoilern, liest aber vorher noch einen Band von "A Song of Ice and Fire" zu Ende.

#125
Janus198

Janus198
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Ich hingegen habe mich spoilern lassen. Aber leider macht das umso mehr neugieriger.
Generell würde mich aber interessieren ob Wynne Handlungen im Roman Kanon sind
oder nicht.
Wenn sie in DAO gestorben ist (Was für mich nichts heißen muss. Schließlich hat sie
noch einen nützlichen Geist) sollte es aber egal sein.