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Ein wenig Lob für DA:2


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24 réponses à ce sujet

#1
Fuzziestwuzzy

Fuzziestwuzzy
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Sicher, sicher es gibt viel negatives an DA:2, aber ich für meinen Teil habe meine Entscheidung getroffen, ich fand dragon age 2 besser als dragon age:origins ;) mag wohl auch daran liegen das ich den 2. Teil vor dem 1. gezockt habe :).

Aufgrund dieser Enstellung habe ich mir gedacht ein wenig Positives zu DA:2 loszuwerden, auch wenn ich mir über die mängel bewusst bin(endloses dungeon recyclen, lieblose Gestaltung, öde Story usw.)

Als erstes will ich aber eine Vermutung äüßern warum die meißten Fans von DA:O DA:2 nicht mögen, das liegt einfach daran das DA:2 kein typisches Rollenspiel ist. Warum? Weil man in DA:2 kein richtiger Held ist der sich durch die gefährliche Horden des bösen schnetzelt, sonder vielmehr ein ganz normaler typ ist der einfach nur versucht durchs Leben zu kommen und dadurch Probleme erschafft und sie lößt. Das ist natürlich ein Unterschied zu DA:O, bei DA:O werden also eher die Leute angesprochen die auf geballte epicness hoffen und gerne einen wahren Helden spielen möchten, da DA:2 also eine ganz andere Community anspricht kann sich die alte nur schwer damit anfreuden und kritisiert DA:2 dadurch ohne dabei zu bedenken das es vllt einfach kein Spiel für einen ist, nur weil es der Nachfolger eines Spieles ist, welches man mag.
Dadurch resultiert die viele negative Kritik und wahrscheinlich ist die Interessengruppe die DA:O anspricht einfahc nur größer als die, welche DA:2 anspricht.

Soviel zu meiner Vermutung, worum es mir aber eigentlich geht ist ein wenig Feedback zu den Chars das ich aussprechen möchte.

DA:2 ist für mich von den Rollenspielen aus einer anderen Zeit, das Spiel mit den realistischten Charakteren und besten Dialogen das es gibt, Fakt ist ich habe noch nie ein Spiel in dem Format gesehen wo die Charaktere so liebevoll gestaltet sind.

SPOILER GEFAHR

Meine Meinung zu den Charakteren:

Hawke: Im Gegensatz zum 1. Teil ist der Hauptcharakter voll vertont was es mir möglich machte eine bessere Beziehung zu Hawke aufzubauen, das war mir  zu dem Hauptcharakter aus dem 1. Teil nicht möglich.
Und die Tatsache das man nicht mehr soviele Antwortmöglichkeiten hat find ich nichtmal negativ, denn Tatsache ist das sich die Atworten von Hawke VIEL direkter auf die Handlung ausübt, das nimmt dem SPiel etwas tiefe was aber nichts ausmacht da ich mich in DA:2 wirklich gefühlt hätte als wäre ich derjenige der entscheidet was er als nächstes tut.

Varric: Allein die Tatsache das die Beziehung zu Varric die Geschichte an sich beeinflusst gibt dem SPiel eine Authentizität die man sonst nur schwer erreicht und auch die Bemerkungen die Varric ausspricht gibt dem Spiel eine gute ausgewogene Leichtigkeit wodurch das Spiel nicht eintönig wirkt.

Avelin: Avelin ist wahrscheinlich der einzige richtige Kerl der Gruppe und das macht es unbeschreiblich witzig sie mit in der gruppe zu laufen oder auch mit ihr in konversationen zu treten außerdem passt sie in eigentlich jede Gruppe, schade finde ich das sie eigentlich der einzige Tank ist wenn man nicht selber Tank spielt.
Außerdem sind die konversationen zwischen ihr und Merrill einfach göttlich.

Bethany/Carvar: Bethanys Verhalten ist besser als das von CArvar, bei Carvar kommt es einem nicht vor als wäre dies ein Bruder, auch wenn das gewollt ist, ist es mit bethany als Geschwisterteil besser da dort wirklich das gefühl einer kleinen Schwester rüber kommt, besonders gefällt mir die Tatsache das man 3 Möglichkeiten hat bethany/carvar zu beeinflussen, sterben, Wächter, zirkel/Templer.

Anders: Der Charakter den ich am weigsten leiden kann, beim ersten durchspielen war ich noch neutral zu ihm, beim 2. durchspielen habe ich ihn schon gehasst weil ich ja wusste das er die kirche hochjagen wird hab ihn aber gehen gelassen weil ich ja ahnen konnte nochma gegen ihn zu kämpfen(war beim 2. durchspielen fpr die templer, beim ersten für die mages, beim dritten war ich wieder für die mages), beim 3. durchspielen wollte ich eine Beziehung mit ihm anfangen(hab ihn dann doch des Bettes verwiesen) nur um zu gucken was passiert, und am ende wollte ich ihn gehen lassen und fpr die mages kämpfen um zu gucken ob er sich mri noch anschleißt habs aber nich geschafft ihn nicht zu töten. Wenn ein SPiel es schafft, aufgrund von Emotionalen Handlungen das Vorhaben des Spielers zu beeinflussen, dann ist das Spiel für mich sehr sehr gut designed.

Fenris: hab mich nie wirklich um ihn gekümmert weil er einfach nicht wichtig für mich im spiel war, wohl der einzige charakter den ich nich mag( nicht aufgrund seiner Handlungen ingame sowie bei Anders, sondern weil ich ihn schlecht gemacht finde)

Sebastian: Sinnvoller Char da er den Konflikt mit Anders am ENde noch weiter ausbaut und auch dieser Char ist sehr nett designed und auch die Romanze mit ihm ist sehr nett gemacht( Enthaltsamkeit der Kirche usw.).

Isabella: Die Schlampe von Kirkwall :D sehr gute Story die sie erzählt, die Tatsache das die Beziehung zwischen ihr und hawke sich auf ihre eigene Story so drastisch auswirkt ist genial. Auch die Romanze ist perfekt gemacht, für mich die realistischte Romanze, halt so wie eine Romanze sein sollte, ein hin und her.

Merrill: Nun komme ich zu meinem Lieblingschar, ich habe selten einen Char gesehen der mit soviel Liebe designed ist wie Merrill, im 1. Durchgang war sie mir noch egal, das änderte sich im 2. Durchgang(wohl aufgrund der Tatsache das ich mich im 2. Durchgang eher auf die Dialoge konzentriert habe als auf die Hauptstory). Die Idee zu Merrill basiert anscheinend nicht auf das typische "dicke Titten, riesen Ausschnitt und extrem willig"-Konzept, sondern weckt eher den Beschützerinstinkt in einem. Die Naivität die ihr auf den Weg gegeben wird runded das ganze auch noch auf, man hat die ganze Zeit das Gefühl ihr zu sagen wie goldig sie sei, ich konnte mir es auch nicht verkneifen mit ihr eine Romanze anzufangen, auch wenn ich mir in dieser Romanze nich sicher bin was ich davon halten soll, ob nun zu unromantisch oder einfach nur unrealistisch(ich glaube das kommt daher das nachdem man mit ihr zusammen ist nie das Gefühl aufkommt man wäre mit ihr zusammen, außer vor dem Kampf gegen orsino). Also ich glaube ich habe mich in den Char Merrill verliebt<3bzw. ich habe mich in das making dieses Chars verliebt, da man dieses Konzept sehr selten sieht.

Das wars erstma zu den Chars, es gibt sicher noch mehr Positives zu sagen bzw Negatives ;)

#2
rockstyle6

rockstyle6
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Ja ich hab auch DA2 dann DA:O dann DA Awaking und dann hexenjagt gespielt... hab DA:O aber schon 1 jahr vorher schonmal durchgespielt ^^ ... ää naja aaalllsoo ich fan DA2 vom kampfsystem viel besser . Als ich DA:O gespielt hab ist mir das extrem aufgefallen ich, fand diese verzögerung wenn man etwas befiehlt manchmal echt nervig das war in DA2 besser.
Aber die gestalltung der landschaft in DA:O war um WELTEN besser als in DA2
das lag aber daran das sich BioWare keine zeit gelassen hat oder EA zu viel druck gemacht hat

Aber insgesamt fand ich DA2 gut nicht besser als DA:O ( liegt vllt daran das ich Morrigan einfach zu geil finde mein LieblingsCh ever :D ).
Aber auch DA2 hatte intressante Char. Meine lieblingschar von BioWare:

- Morrigan DA:O

- Jack ME2

- Isabela DA2

Bei der story stimm ich Fuzziestwuzzy zu , da war DA:O wieder besser .
Aber die in DA2 NICHT schlecht ^^

Also DA2 nicht schlecht aber wenn sich BIoWare zeit gelassen hätte hättest ein megagutes spiel werden können ^^

#3
berserkerblob

berserkerblob
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Fuzziestwuzzy wrote...

...DA:2 kein typisches Rollenspiel ist. Warum? Weil man in DA:2 kein richtiger Held ist der sich durch die gefährliche Horden des bösen schnetzelt, sonder vielmehr ein ganz normaler typ ist der einfach nur versucht durchs Leben zu kommen und dadurch Probleme erschafft und sie lößt.

Dein Erklärungsansatz ist zwar nachvollziehbar, doch warum ist er dann "Champion von Kirkwall", wenn er der quasi nur der Postbote mit riesigem Waffenarsenal ist.
Ich persönlich glaube, dass man seitens Bioware zwar den Aufstieg spannend erzählen wollte, doch dass einzige was man am Schluss als epic bezeichnen konnte, war der (epic) fail dieses Versuchs.

Die Kämpfe sind zwar ganz nett, doch mit den ganzen Splattereffekten miserabel präsentiert. DA2 fehlt etwas, was DAO wie ich finde ganz entscheident auszeichnete. DAO war sicherlich keine herausragende Schönheit und dennoch hatte ich den Eindruck gewonnen, dass in DAO viel Herzblut steckte. DA2 hingegen sieht aus wie einfach mal zwischendurch hingeklatscht, so als ob die Beteiligten Personen einfach kein Bock mehr auf ihren Job hätten, aber in wirtschaftlich schwierigen Zeiten jedoch das Gehalt für ihre Familien und sich bräuchten.
Insbesondere die vermeintlichen Moralentscheidungen sind unfassbar lieblos arrangiert, da hatte Awakening beinahe mit dem Gericht mehr zu bieten. DA2 fühlt sich an wie Arbeit nach Vorschrift, nach ungeliebter Routine.
Die Story ist nicht nur öde, sondern hat noch einen faden Beigeschmack, dass die Story so unfassbar linear ist, bei der kaum alternative Handlungsstränge eröffnet werden, was sich allein an den beiden erzwungenen Bossfights widerspiegelt und an dem Fehlen eines Epilogues, der die Einflüsse der moralischen Entscheidungen auf den Fortgang des Landes fortschreibt wie in DAO aber auch in DA:A.

Achja die Charaktere:
In der Tat sind diese manchmal unterhaltsam, aber an die tiefgründigere Charakterzeichnung eines Mass Effect 2 reicht DA2 nicht einmal ansatzweise heran und bedeint sich allzu oft in DA2 oberflächlichen Klamauk in den Dialogen oder beim party banter, ohne dass versucht würde die Spielweltzeit von ca. 7 Jahren dazu verwenden, die zugrundeliegenden Motive in einer reifen Art und Weise zu beleuchten und eine Fortentwicklung der Charaktere über die Zeit zu kreieren.
Viele der Charaktere vertreten lediglich extremististische Ansichten ( Anders, Merrill oder Fenris), so dass es keinen Meinungsaustausch gibt, bei dem der Spieler seinem Gegenüber zu einer gewissen selbstkritischen Betrachtung führen kann. Ergänzen würde ich auch noch die sehr oberflächliche Spaßfraktion (Varric oder Isabela), die darüberhinaus kaum Einblicke gewähren. DAO war bei der Charakterzeichnung auch um Welten besser als die fast schon als Stereotypen dargestellten Charaktere aus DA2.

Modifié par berserkerblob, 23 juin 2011 - 12:11 .


#4
Demetra11

Demetra11
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Weiß nicht ob das jetzt gut zum Thema passt
was ich nu sage aber ich versuchs mal.

Hab vor ein paar Tagen eine Menschenmagierin
erfolgreich durch Dragon Age gebracht.

Ich war froh als ich den Spielstand in DA2 importieren
konnte und dort die Magierin "richtig" spielen konnte.

Ich beziehe mich hier auf die Animationen,
und für mich sind diese besser als in DA:O.
Es macht mir mehr spaß ihr zu zuschauen.

Das ist ein wenig Lob für DA 2 von mir.

#5
Dukemon

Dukemon
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"Als erstes will ich aber eine Vermutung äüßern warum die meißten Fans von DA:O DA:2 nicht mögen, das liegt einfach daran das DA:2 kein typisches Rollenspiel ist. Warum? Weil man in DA:2 kein richtiger Held ist der sich durch die gefährliche Horden des bösen schnetzelt, sonder vielmehr ein ganz normaler typ ist der einfach nur versucht durchs Leben zu kommen und dadurch Probleme erschafft und sie lößt. Das ist natürlich ein Unterschied zu DA:O, bei DA:O werden also eher die Leute angesprochen die auf geballte epicness hoffen und gerne einen wahren Helden spielen möchten, da DA:2 also eine ganz andere Community anspricht kann sich die alte nur schwer damit anfreuden und kritisiert DA:2 dadurch ohne dabei zu bedenken das es vllt einfach kein Spiel für einen ist, nur weil es der Nachfolger eines Spieles ist, welches man mag.
Dadurch resultiert die viele negative Kritik und wahrscheinlich ist die Interessengruppe die DA:O anspricht einfahc nur größer als die, welche DA:2 anspricht."

Das stimmt so nicht ganz. Ich kann zwar nur für mich sprechen, aber ich fand das der Wächter nicht wirklich der Hauptcharakter, sowie Hawke es ist, ist. Gut er übernimmt zwar die Handlung aber eigentlich geht es mehr um Ferelden und um Alistair. Der Held ist eigentlich immer der jenige der sich schnell von etwas erholt und immer schnell auf den Beinen ist. Alistair und der Wächter sind beide auf der Turmspitze, werden beide nieder gemacht bevor Flemeth dazwischen geht, aber Alistair ist als erstes auf den Beinen und steht am See. Gleiches Szenario in Fort Drakon, wenn Alistair dabei ist. Auch hier ist Alistair bereits wach während der Wächter noch wie Dornröschen aufm Boden liegt. Als Wächter habe ich mich nicht wirklich als DER Hauptcharakter gefühlt habe.

Zu den Geschwistern: Den Grundgedanken mit Familiären Verbindungen ist eine super Idee aber die Umsetzung ist misslungen. Hawkes Familie fällt nach einander weg. Aber was die Geschiwster betrifft, da fehlen bei Hawke die Interaktionen sie irgendwie auf sicheren Pfaden laufen zu lassen, Hawke handelt nicht wie ein großer Bruder der die Vernatwortung trägt, das will ich damit sagen. Bethany ist ihrem großen Bruder treu, aber ist damit beschäftigt ihrem toten Vater Vorwürfe zu machen und sich teilweise die Schuld für die Situation zu geben. Carver ist ein interessanter Charakter, weil er etwas rebelliert, aber auch hier fehlt es dem großen Bruder an Interaktionen seinem kleinen Bruder irgendwie Selbstvertrauen zu geben. Hawke weiß das Carver ein Hitzkopf ist, Hawke weiß das sich Carver durch die Magie in der Familie unendlich unterlegen fühlt, was Carver als Krieger überhaupt nicht passt, Hawke weiß das Carver verzweifelt dabei war irgendwie die Aufmerksamkeit des Vaters zu bekommen (auch wenn ich nicht glaube das Malcolm Carver vernachlässigt hat)
Aber Carver hat auch den selben Gedanken wie Bethany, Carver schwankt zwar zwischen Familie und Ordnung, aber trotzdem macht er seinem Vater Vorwürfe eine etablierte Ordnung sich widersetzt zu haben. Das zeigt Carver ganz deutlich in Quests wo es um Magier geht.
Und Hawke ist nicht unschuldig an diesem Empfinden von Carver, denn es ist Hawkes Aufgabe seinem Bruder Gehör zu schenken und Carver Selbstvertrauen zu geben und auch über die Situationen nach zu denken.

EDIT: Zu den Kampfanimationen. Das stimmt der Magier ist in DA2 im normalen Kampf enomr verbessert worden, aber die geringe Auswahla n Zaubern so wie Spezialisierungen sind mir zu wenig, und mit den ganzen Upgrades verbrät man sehr viele Skill punkte.

Modifié par Dukemon, 23 juin 2011 - 12:20 .


#6
Fuzziestwuzzy

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@berserkerblob er ist "Champion von Kirkwall" geworden weil er den Arishok besiegt hat, doch die Qunari werden nicht wirklich als böse Monster dargestellt wie zB. die "dunkle Brut".
Es gibt also kein klar definiertes Böses gegen das sich der Champion stellt, außer der Götze und die Dämonen und noch dazu komtm das der Champion selber Schuld ist das der Götze im Umlauf ist und er kämpft auch nicht direkt gegen die Dämonen.

Er ist Champion geworden weil er Probleme lößte für die er selber verantwortlich war, normalerweise Stellen sich Helden ja Gefahren die die Welt bedrohen, aber normalerweise ist er nicht derjenige der die probleme auslößt.

Bei deinen Kritikpunkten hast du voll Recht, aber wir haben schon soviel negatives gelesen, da wollte ich mal etwas positives loswerden.
Ich finde grade durch diese negativpunkte die du ansprichst ist DA:2 ein besseres Spiel für Rollenspieleinsteiger als DA:O. Für fortgeschrittene Zocker würde auch ich eher DA:O empfehlen

Und es stimmt das was mich am meisten an DA:2 stört ist die lineare Handlung, ich habe alle Möglichkeiten durchprobiert im 3. Akt, in der Hoffnung ich müsste nich gegen Orsino kämpfen, selbiges beim Arishok, aber immerhin wird der Ablauf der Bosskämpfe beeinflusst(zB. kann man gegen den Arishok in einem Duell antreten(was als schurke zwar viel zu einfach ist, aber egal) oder einen großen Kampf anzetteln).

@Dukemon: Interessante Überlegung muss ich nochma genauer überlegen :)

Modifié par Fuzziestwuzzy, 23 juin 2011 - 12:23 .


#7
Dukemon

Dukemon
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"Er ist Champion geworden weil er Probleme lößte für die er selber verantwortlich war, normalerweise Stellen sich Helden ja Gefahren die die Welt bedrohen, aber normalerweise ist er nicht derjenige der die probleme auslößt."

Zu Hawkes Verteidigung: Er hat es ja nicht mit Absicht getan und löst auch die eignen Probleme, daher sehe ich ihn nicht als Schuldigen.

Modifié par Dukemon, 23 juin 2011 - 12:23 .


#8
Demetra11

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Fuzziestwuzzy wrote...


Und es stimmt das was mich am meisten an DA:2 stört ist die lineare Handlung, ich habe alle Möglichkeiten durchprobiert im 3. Akt, in der Hoffnung ich müsste nich gegen Orsino kämpfen, selbiges beim Arishok, aber immerhin wird der Ablauf der Bosskämpfe beeinflusst(zB. kann man gegen den Arishok in einem Duell antreten(was als schurke zwar viel zu einfach ist, aber egal) oder einen großen Kampf anzetteln).


Ja es ist sehr linear, wobei ich glaube das es daran liegt das die
Eckpunkte in der erzählung von Varric einfach feststehen.
Egal welche entscheidungen du triffst ob du nett warst oder unfreundlich,
die Fixpunkte seiner Geschichte sind immer gleich. Die Kirche fliegt immer in
die Luft, Orsino wird immer eine Abscheulichkeit und Meredith das besessene
Ding, der Held verschwindet immer etc.

Ich glaube wenn wir das nächste mal nicht eine feste Geschichte
nachspielen müssen, entzerrt sich das mit dem linear auch wieder.

#9
Fuzziestwuzzy

Fuzziestwuzzy
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ich hoffe auf ein DA:3 wo Elemente aus DA:O übernommen sind(story, mehrere Enden und Anfänge) und Elemente aus DA:2(char design, verschiedene ideen(zb. erzählte Geschichte))
so wär nichts mehr linear und man hat wirklich das gefühl beim erneuten durchspielen ein neues game zu zocken. Und es sind die die den1. Teil gut finden gleichermaßen befiredet wie die die den 2. Teil besser finden.

#10
berserkerblob

berserkerblob
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Demetra11 wrote...

Fuzziestwuzzy wrote...
Und es stimmt das was mich am meisten an DA:2 stört ist die lineare Handlung, ich habe alle Möglichkeiten durchprobiert im 3. Akt, in der Hoffnung ich müsste nich gegen Orsino kämpfen, selbiges beim Arishok, aber immerhin wird der Ablauf der Bosskämpfe beeinflusst(zB. kann man gegen den Arishok in einem Duell antreten(was als schurke zwar viel zu einfach ist, aber egal) oder einen großen Kampf anzetteln).


Ja es ist sehr linear, wobei ich glaube das es daran liegt das die
Eckpunkte in der erzählung von Varric einfach feststehen.
Egal welche entscheidungen du triffst ob du nett warst oder unfreundlich,
die Fixpunkte seiner Geschichte sind immer gleich. Die Kirche fliegt immer in
die Luft, Orsino wird immer eine Abscheulichkeit und Meredith das besessene
Ding, der Held verschwindet immer etc.

Ich glaube wenn wir das nächste mal nicht eine feste Geschichte
nachspielen müssen, entzerrt sich das mit dem linear auch wieder.

Ich glaube aber, dass trotz dieser Erzählstruktur alternative Handlungspfade möglich gewesen wären, aber es ist dann vielleicht problematisch wenn nur ein Zeuge als Erzähler hinzugezogen wird.
Ich persönlich habe außer in der Szene mit der leerstehenden Villa, wo Varric kurz zeitig allein unterwegs ist, keine Szene in Erinnerung, die etwas vermittelt, dass nicht in der klassischen Erzählstruktur auch vermittelbar gewesen wäre, weil eben die viel gepriesenen Übertreibungen nur in der besagten Varric-Mission und eben bereits ganz am Anfang mit dem sehr starken Hawke vorkamen.
Ich glaube Laidlaw bezeichnete diese Erzählstruktur als "framed narrative". Ich finde, dass die framed narrative ihr Potenzial nicht nutzt, eben weil Varric die einzige Quelle ist. Würde Cassandra den Aussagen Varrics eigene, also aufgeschnappte, abweichende und realistischere Versionen gegenüberstellen, dann gäbe es wirklich eine Legende, die durch Aussagen vieler unterschiedlicher Perspektiven zur Entmystifizierung beitragen könnten. Der Geschichte fehlt es meiner Meinung nach auch an Spannung, weil der Spieler keine Ansatzpunkte hat, die erzählte Geschichte in Zweifel zu ziehen und selbst nach der Wahrheit suchen muss. Ein Zeuge wie Varric ist schon deshalb nicht unproblematisch, weil man zu ihm als Gefährten eine andere Vertrauensbasis hat als zu außenstehenden Personen. . Die framed narrative ist so zu einseitig erzählt und schafft es so nicht, die Moral bestimmter Vorgehensweisen (bspw die der Templer) zu hinterfragen.
Ich denke, dass allein die alternativen Handlungspfade und die entsprechende Breücksichtigung der Unterschiede in den Verhören eine gewisse Abwechslung hätten bringen können, denn mit den marginalen Unterschieden in den Kommentaren von Cassandra ist es kaum das erneute zuhören wert, denn ein Erkenntnisgewinn gibt es nicht, ganz im Gegenteil vermitteln die Verhöre eher den Eindruck, eine gewisse Zeitspanne einfach nur überbrücken zu müssen.

Aber um auf den Champion zurückzukommen.
Ja, der Titel wurde entsprechend des Sieges über die örtlichen Qunari-Truppen und dessen Arishok verlihen, doch fehlt mir der spürbare Effekt dieses "Aufstiegs zur Macht". Selbst im 3. Akt hatte ich den Eindruck lediglich der Bote zu sein, der sich für wirklich großen nur die Hände schmutzig macht, ohne selbst eigene Positionen durchsetzen zu können. Diese Macht gibt es einfach nicht, man hätte auch gleich sein Porträt quasi als Held der Arbeit mitten im Rathaus aufhängen können wie bei manchen Burgerbräter, aber ihn eben immer als "den Champion" zu nennen und ihm dann aber schliesslich keinerlei höherwertige Aufträge zu erteilen als die gängigen Boten- und Meuchelgänge, ist für mich einfach unnsinnig.

Modifié par berserkerblob, 23 juin 2011 - 03:07 .


#11
Dukemon

Dukemon
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Im 3. Akt wird Hawke vom Adel Gehör geschenkt und Hawke kann daher den Adel, der nun mal in der Politik wichtig ist, beeinflussen. Aveline sagt ja Hawke hätte mächtigen Einfluss. Da Hawke nun mal hinter sich den großen Teil des Adels hat, ganz im Gegenteil zum Adel beim Wächte :D, versuchen die beiden aktuellen Parteien, Magier und Templer, Hawke für sich zu gewinnen und somit den Adel. Das ist das Einzige wofür Hawke im 3. Akt steht. Eigene Ideen kann Hawke nicht mal einbringen. :D Der denkt nicht mal dran.

Modifié par Dukemon, 23 juin 2011 - 03:30 .


#12
Fuzziestwuzzy

Fuzziestwuzzy
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vllt ist die Tatsache das man Varric genommen ha,t als erzähler, welcher nun natürlich einer der Begleiter ist die immer dabei waren und auch relativ früh, nicht umbedingt förderlich da Varric ja nun eine Primärquelle ist vllt hätte man wirklich wie berserkerblob sagte mehrere quellen befragen müssen, aber das problem ist: wie realisiert man es? Ich meine die Eigenen Entscheidungen die man ingame trifft beeinflussen ja nich die Befragung an sich... sicher könnte man es so machen das die Befragung beeinflusst wird aber das wär dann unrealistisch.

#13
Demetra11

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Was man auch bedenken muss, es wurde im englischen von
den Entwicklern/ Bioware Mitarbeitern auf das budget hingewiesen,
soll heißen sie hatten auf keinen Fall unbegrenzte Mittel zur verfügung.

Also im Sinne von: du möchtest davon mehr? Kein Problem machen wir aber
dann müssen wir das und das streichen... ( hat David Gaider als beispiel gegeben).

Sie mussten sich für etwas entscheiden, und haben das dann
durchgezogen im Rahmen der ihnen gesetzt war, denke ich.

#14
Tuedelband

Tuedelband
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Fuzziestwuzzy wrote...


Als erstes will ich aber eine Vermutung äüßern warum die meißten Fans von DA:O DA:2 nicht mögen, das liegt einfach daran das DA:2 kein typisches Rollenspiel ist. Warum? Weil man in DA:2 kein richtiger Held ist der sich durch die gefährliche Horden des bösen schnetzelt, sonder vielmehr ein ganz normaler typ ist der einfach nur versucht durchs Leben zu kommen und dadurch Probleme erschafft und sie lößt. Das ist natürlich ein Unterschied zu DA:O, bei DA:O werden also eher die Leute angesprochen die auf geballte epicness hoffen und gerne einen wahren Helden spielen möchten, da DA:2 also eine ganz andere Community anspricht kann sich die alte nur schwer damit anfreuden und kritisiert DA:2 dadurch ohne dabei zu bedenken das es vllt einfach kein Spiel für einen ist, nur weil es der Nachfolger eines Spieles ist, welches man mag.
Dadurch resultiert die viele negative Kritik und wahrscheinlich ist die Interessengruppe die DA:O anspricht einfahc nur größer als die, welche DA:2 anspricht.


Also ich finde nicht, dass sich durch Horden von Bösem kämpfen auch nur im Ansatz etwas mit Rollenspiel zu tun hat. Rollenspiel hat doch eigentlich mehr mit dem "spielen einer Rolle" zu tun.
Auch Epicness hat nicht zwangsläufig etwas mit Rollenspiel zu tun. Vielmehr die Entscheidungen, die man  trifft, oder die Freiheiten in Charakterwahl tragen doch eigentlich zu einem ROLLENspiel bei.;)

Nur mal so offtopic...:devil:
Zu DA 2 kann ich nichts sagen. Habs noch nicht gespielt.:D

#15
Sp3kt4ls

Sp3kt4ls
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Spoiler :
Bei der Story wollte ich den Zirkel wieder bannen und die Magier besänftigen, aber am Ende wars egal, was ich auswählte. Und am Epilog wird noch gesagt, dass mein Handeln den Magier Mut gemacht hat, obwohl ich immer gegen sie war.
Mir fällt auch die Mission in der Leere ein, wo ich dachte endlich gibts bedeutende Entscheidungen ,denn wenn ich meine Magier Kumpanen töte, müssten sie ja eig besänftigt werden (iwann wure es erwähnt) und Anders würde mich auch nich mehr nerven, aber da man Anders für die Story braucht, ist nix passiert.
Auch die Kämpfe fand ich schlecht, das Balancing fand ich total schlecht, besonders zwischen Boss und normalen Gegnern. Ich kapier schon wenn man kein Fan von den Kämpfen im 1.Teil ist, aber das war doch reines Hackn Slay und kein Gutes.

#16
Fuzziestwuzzy

Fuzziestwuzzy
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Tuedelband wrote...

Also ich finde nicht, dass sich durch Horden von Bösem kämpfen auch nur im Ansatz etwas mit Rollenspiel zu tun hat. Rollenspiel hat doch eigentlich mehr mit dem "spielen einer Rolle" zu tun.
Auch Epicness hat nicht zwangsläufig etwas mit Rollenspiel zu tun. Vielmehr die Entscheidungen, die man  trifft, oder die Freiheiten in Charakterwahl tragen doch eigentlich zu einem ROLLENspiel bei.;)

Nur mal so offtopic...:devil:
Zu DA 2 kann ich nichts sagen. Habs noch nicht gespielt.:D


Dann spielst du aber keinen Helden mehr sondern einfach nur den Alltag eines bzw deines chars nach.
und "Horden von Bösem" ist eine Methapher für die Tatsache das man gut ist udn gegen Böse gegner kämpft. Und ich habe Rollenspiele nie auf diese Punkte beschränkt, ich meien nur das für MICH gute Rollenspiele sowas beinhalten sollten.

#17
berserkerblob

berserkerblob
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Grundsetzlich finde ich, dass ein Rollengame wirklich nicht unbedingt von einer epischen Heldengeschichte handeln muss und finde auch, dass die Ansätze von Dukemon und Fuzziestwuzzy interessant sind, insb. dass Alistair Held von DAO ist. Ein Beispiel für ein solches Spiel mit einem Hauptchar ist eigentlich ja auch TES IV: Oblivion, aber es scheint, dass viele lieber den Superhelden spielen.

Ich meine, dass geradezu beiläufige Miterleben historischer Umwälzungen und die Positionierung des Hauptchars in zerbrechenden Gesellschaften an sich lädt gerade zu tieferen moralischen Konflikten ein und da bietet DA2 einfach mal zu wenig.
Ich hab mal iregendwo im Forum geschrieben gehabt (glaube aber in schlechten englisch im englischen Forum), dass DA2's Konzentration auf den Stadtstaat Kirkwall gerade zu einem Portrait der Stadt und ihres zeitlichen Wandels eingeladen hätten, aber die Stadt wurde in vielen Bereichen nicht mit den entsprechend liebevollen Details von den Entwicklern bedacht als dass man behaupten könne, man hätte Kirkwall wirklich ein eigenständiges, lebendiges Gesicht gegeben. Man hätte zwar durch eine solche "Dokumentation" des Zerfalls Kirkwalls zwar auch noch keine epische Geschichte, aber man hätte ein übergeordnetes Thema und wüsste bspw. warum man nichts anderes der freien Marschen bereisen kann. Eine glaubwürdige Zeichnung der Verhältnisse in Kirkwall hätte dabei nicht nur der Portraitierung der Stadt sondern ganz sicher auch der Atmosphäre und der Möglichkeit des Spielers, in die Welt einzutauchen, gut getan.

#18
Fuzziestwuzzy

Fuzziestwuzzy
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berserkerblob wrote...

...man hätte Kirkwall wirklich ein eigenständiges, lebendiges Gesicht gegeben. Man hätte zwar durch eine solche "Dokumentation" des Zerfalls Kirkwalls zwar auch noch keine epische Geschichte, aber man hätte ein übergeordnetes Thema und wüsste bspw. warum man nichts anderes der freien Marschen bereisen kann. Eine glaubwürdige Zeichnung der Verhältnisse in Kirkwall hätte dabei nicht nur der Portraitierung der Stadt sondern ganz sicher auch der Atmosphäre und der Möglichkeit des Spielers, in die Welt einzutauchen, gut getan.


Da fällt mir was ein: wenn man die Möglichkeit realisiert hätte Kirkwall frei begehbar zu machen( a lá gta), so das man keine Ladebildschirme mehr hat, dann wäre meiner Meinung nach eine viel realistischere Atmoshphäre Möglich gewesen, und berserkerblob's Kommentar "Eine glaubwürdige Zeichnung der Verhältnisse in Kirkwall hätte... der Möglichkeit des Spielers, in die Welt einzutauchen gut getan" wär dadurch auch ein Stück weiter erreicht worden.

#19
Eariel101

Eariel101
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berserkerblob wrote...

Ich glaube aber, dass trotz dieser Erzählstruktur alternative Handlungspfade möglich gewesen wären, aber es ist dann vielleicht problematisch wenn nur ein Zeuge als Erzähler hinzugezogen wird.

Ich denke das Problem sind da weniger irgendwelche Zeugen, immerhin möchte Varric ja das die wahre Geschichte bekannt wird. Mit diesem Erzählstil läßt sich auch eine sehr verzweigte Geschichte darstellen, nur je mehr Stränge man hat um so mehr steigt auch der Aufwand dieses Spiel zu produzieren.

Man kann sich das wie einen Baum vorstellen, der Stamm (Akt 1) zweigt in viele Äste (Akt2) und diese Äste haben wiederum viele Zweige mit Blätter (Akt 3 nebst Epilog). Das bedeutet je mehr Äste man hat, wegen tieferer Entscheidungen, um so mehr alternative Cutscenen und evtl. alternative bzw. veränderte Quests braucht man.

Das erweitert sich von Akt zu Akt um so mehr, je mehr grundlegende Entscheidungen man treffen und Pfade man gehen kann.
Das steigert Zeit- und Ressourcenaufwand enorm und daran schien es, wenn man das Endprodukt betrachtet, schon bei der Produktion von DA2 an allen Ecken zu mangeln.

Aber im Grundsatz ist es eben auch mit dem Erzählstil möglich, ist nur eine Frage wieviel Aufwand man betreiben kann und will. Das weit mehr möglich gewesen wäre haben Modder längst bewiesen, auch das manche "Begründung" der Entwickler absurd waren und sind.

Optimum wäre wohl gewesen, wenn man, ähnlich wie in DA:O, am Ende die Möglichkeit bekommen hätte den Zirkel in die Unabhängigkeit zu entlassen oder die Templer zu stärken bis hin zur Vernichtung des Zirkels. Analog natürlich die Auswirkungen auf die Stadt und deren Bevölkerung nicht zu vergessen. Aber wie gesagt, das hätte den Produktionsaufwand mindestens verdoppelt und den Weg wollte oder konnte man nicht gehen.

Modifié par Eariel101, 24 juin 2011 - 11:53 .


#20
Lunaris

Lunaris
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Ist echt interessant wie unterschiedlich das Spiel von der Community aufgenommen wird aber da ich mich nun auch mal dazu durchgerungen hatte DA2 zu spielen habe ich viele Eindrücke in negativer sowie positiver Form mitgenommen.

Um ehrlich zu sein habe ich den Eindruck dass viele Stärken nicht ausgenutzt und Schwächen zu stark forciert wurden, was mich persönlich denken lässt dass das Release vom Publisher erzwungen wurde um an den ersten Erfolg anschließen zu können.

Ähnliche Geschichte wie mit Fallout3 und Fallout New Vegas

Ich will dammit zum Ausdruck bringen dass der Ansatz wirklich toll war und das Spiel selbst als solches nicht zu verachten ist, es aber irgendwie keine Zeit für den Feinschliff gab welchen das Produkt eigentlich verdient hätte.

Gleich als erstes sind mir drei Dinge aufgefallen.

Zum ersten fand ich die Einschränkungen bei der Charerstellung und den dammit einhergehenden zu schnellen Spielstart etwas traurig, die Tatsache dass man nur eine Rasse zur Auswahl hat ist in Anbetracht des zweiten Punktes eine Vergeudung von Potetial.
Wo bitte ist es für den Storyverlauf zwingend notwendig dass die Hawkes eine Menschenfamilie sind ?
Der Vorgänger hat wundervoll aufgezeigt wie man durch ein paar einfache Handgriffe einen Individuelleren Spielstart an den Tag legen kann welcher es einem viel einfacher macht sich in den Char hineinzufühlen und gleichzeitig nicht wirklich etwas am Geschichtsverlauf ändert.

Das Zweite was mir aufgefallen ist und mich persönlich sehr gefreut hat waren die Deteils und Animationen, mit welchen die unterschiedlichen Rassen und Klassen ausgestattet wurden.
Mal ehrlich, im Vorgänger was es doch egal welche Rasse man gewählt hat ob es nun ein/e Elf/e oder ein/e Zwerg/in war, die Bewegungen waren alle gleich.
Im Grunde genommen hat sich die Elfe auch bewegt wie eine schwangere Seekuh im Porzelanladen die breitbeinig, stampfend mit der Waffe auf ihr Ziel zurennt und ein gerissener Assasine ist genau so Grobschächtig mit seinen Waffen ans Werk gegangen wie es ein besoffener Berserker tun würde.

Als ich dann auf Merill getroffen bin, die sich wirklich wie ein scheues Reh durch die Landschaft bewegt so wie man es von einem Elf erwarten würde, war ich doch verdammt positiv überrascht.

Das ganze ging mit den Qunari weiter die im ersten Teil ja nicht mehr waren als übergroße Menschen (Sten) und im zweiten Teil eine echte eigene Rasse darstellen.

Ist echt schade dass man nicht bereit war solches Potential in die Hände des Spielers zu geben geschweige denn diese neuen Animationen auf alle Bewohner Kirkwalls zu übertragen.

Das dritte das mich gleich Nachdenklich gemacht hatte, war das Skillsystem.
Gleich auf den ersten Blick merkt man dass es keine Klassenübergreifenden Skills gibt wie z.B. ein Skill zum Überreden.
Das lässt einen gleich darauf schliesen dass die Story in sich einfach nur linear ist und vieles wie Crafting bis zur Unendlichkeit vereinfach wurden.

Ich kenne durchaus Leute welche Vereinfachungen toll finden.... Aber um ehrlich zu sein denke ich dass diese Erscheinung des Auskürzens von Inhalten einfach nur ein Zeichen der Zeit ist welches man in vielen Spielen wiederfindet... Scheinbar hat ein Großteil der kommenden Spielergeneration die Konzentrationsspanne eines Goldfisches und ist gar nicht mehr bereit sich mit komplexen Systemen auseinanderzusetzen.... Ist ja auch viel toller wenn man alles auf einen Knopfdruck bekommt

Das schließt auch die Tatsache mit ein das es seit Ewigkeiten weit und breit keine Spiele mehr gibt die eine alternative Charaktergestalung zulassen wie es fürher mal bei Spielen wie NWN möglich war, in denen es möglich war viel Konflikte kampflos zu meistern und so seine Erfahrung zu bekommen.

Ist ja auch viel toller alles mit "bäm-bäm-buttonmashin-aktion" und Gewalt zu lösen, wozu sonst sollten die technischen Möglichkeiten unserer Zeit zunutze sein...

Obgleich ich ein aktionreicheres KAMPFsystem doch sehr begrüße da man hier auch mal sein Geschick beweisen muss und das mathemantische System aus Würfeln, atk und def Werten, Lebenspunkten etc auch mal ein wenig auflockert.
Aber das betrifft eben nur das Kampfsystem und nicht den Zwang wirklich jeden Konflikt im Kampf enden zu lassen.

Ich finde das Kampfsystem in DA2 übrignes Toll, hab hier die PC und die XBOX360 Version und hab beide gespielt und in Sachen Kampfsteuerung können sich die meisten Actionspiele auf der Konsole mal ein riesen Stück von DA2 abschneiden... Es spielt sich flüssiger, imposanter und intuitiver als die meisten Spiele aus dem Actiongenre.
Aber das war in DA:O auf der Box nicht anders, war schon damals viel aktionlastiger als auf dem PC.

Vielen Leuten will es scheinbar auch nicht auffallen das ein actionreicher Kampf und ein gutes RP sich nicht im geringsten ausschließen, man braucht eben nur das gewisse Geschick im Umgang mit Gamepads/Maus&Tastatur.

Ganz anders ist da wie schon erwähnt das Skillsystem in DA2, welches einfach nur lächerlich ist....
Einfaches Beispiel: 
Mein ketzerischer Krieger der sich ohne eine Sekunde zu zögern sofort auf die Seite der Magier stellt und am liebsten jeden Templer gleich zusammen mit der verdammten Kirche ausradieren möchte lernt ohne wenn und aber und einfach so aus heiterem Himmel ohne jähemals von jemanden darin unterwiesen worden zu sein den Weg eines Templers, während der Heilige Ritter neben ihm dasteht und sich besorgt am Kopf kratzt, der hat sich leider verklickt und ist auf einmal einer gotthassenden, drachenverehrenden Sekte von Kämpfern beigeterten die im Spiel garnicht mal vorkommt O.o

Ach kommt schon in DA:O hat dass mit dem freischalten von Klassenspezies doch auch geklappt....


Es gab aber auch andere Dinge die ich etwas Schade finde.

Es ist an sich eine geniale Idee das gesammte Spiel in einer Stadt spielen zu lassen, mir persönlich gefällt sowas tausend mal besser als ein Spiel welches einem eine angeblich freie Welt mit tausenden unsichtbaren Grenzen auf der überaus üppigen Karte vorgaukelt,in der sich das Wort "lebendig" zur Welt so verhällt wie ein Stein zu Olympiaschwimmer...

Leider steht Kirkwall zum Wort lebendig in einem ähnlichen Verhältnis.

Nach den ersten 10 Stunden habe ich frustriert meinen Controller in die Ecke geworfen weil ich immer noch durch die Immerglichen 10²m Stadteile renne deren Bewohner leblos an den Boden genagelt sind

Einfach mal ein paar Gänge, Straßen, Räume und Gassen mehr, welche nicht nur im Ramen einer Quest kurz erscheinen und ein paar Leute die sich nach einem Zeitplan durch diese bewegen und und ihren täglichen Leben nachgehen hätte ich schon erwartet.

Ich meine dammit nicht das man gleich zig tausend neue Texturen bereitstellen muss, es währe nur angenehm wenn die Schauplätze nicht alle von ein und der selben Schablone abgezeichnet währen.... sowas machen manche Leute sogar schon mit nem Editor Tool besser....

Und die Handlung des Spiels finde ich auch etwas zu Linear.
Ist irgendwie doof, da ist man schon der große mächtige CHAMPINON von Krikwall und die eigenen Handlungen und Entscheidungen haben mal garkeine Gewichtung... Es währe schon schön wenn der Champ, der das Volk ja zu einen hohen Grad polarisiert, auch mal etwas an Gewichtung hätte.

Zumindest müsste der Einfluss einer solchen Person die Templer oder Magier in die Ecke drängen und die Macht der gewählten Gegenpartei schmälern, das Volk gegen sie aufbringen oder zumindest irgendwas bewirken...

ob ich Meredith nun schon fast ins Gesicht spucke oder ihr bis zum Hals in den Allerwertesten krieche, dem Spiel ist es egal... Es zieht einfach weiter seine Masche durch.

Wir sind ja auch nicht gerade ein niemand wenn sich selbst der Herrscher Rat und Hilfe bei uns hohlt...

Apropos Herrrscher....
Ist ja toll das Alleister uns besucht, nur irgendwie hat der sich verändert..... hatte der nicht mal ne andere Stimme ? und waren seine Witze fürher nicht mal lustig ?

Ich glaube das war garnicht mal Alleister, denn der König und sein getreuer Held welcher mit ihm zusammen einen ERZDÄMON vernichtet hat, die hätten niemals zugelassen dass man so mit ihren Landsleuten umgeht, geschweige denn das eine Maulhexe wie Meredith einen so beleidigt...

Ach ja ich hab da Gerüchte von einer Importfunktion für Spielstände gehört weis jemand schon was darüber ?.....



Mir ist bewusst dass es sehr viel an Kritik ist die ich hier zusammentrage
und das kein Spiel perfekt ist und man es nie jedem rechtmachen kann deswegen ist nur meine persönliche Bewertung, aber die Entwickler haben schon so oft beweisen dass sie viel mehr können....

Ich persönlich schiebe die gesammte Schuld an allem was ich an dem Spiel doof finde anstandslos in die Schuhe des geldgeilen Publishers...

Diese Leidensgeschichte ist alt und auch bei Büchern und Filmen wohlbekannt....

Ich rege mich auch nicht wirklich drüber auf, ich habe mich sogar über das Spiel gefreut und es hat mir spaß gemacht.

Weil ich im allgemeinen nicht so hohe Erwartungen habe, denn ich bin mir einer Sache gewiss die Viele scheinbar immer noch verleumden...
Unterhaltungsmedien in jäglicher Form sind schon seit langer Zeit nicht mehr Ausdruck von Kunst und Kreativität, sie sind auch nicht dafür da um uns zu unterhalten oder und die Gedanken der Schöpfer zu vermitteln, sie sind im Grunde genommen einfach nur eine Einnahmequelle der Verantwortlichen, wenn man so will eine Goldmine.
Und wenn immer eine Mine erschöpft ist baut man wo anders ne neue hin.

Naja und der zweite und wirklich wichtige Punkt welcher DA2 zu nem richtig tollen Spiel macht ist die Tatsache das man hier im Vergleich zur Konkurrenz noch Anstand hat und einem keine Totalpleite sondern ein richtiges Rollenspiel serviert das immer noch um meilen besser ist als die Konkurrenz.^^

Naja eine Sache wollte ich noch ansprechen....

Geht es nur mir so oder ist Hawkes Anwesen allein vom Raum her nicht einfach nur ein winziges Kabuff in der Oberstadt ? Ich meine Fenris hat mindestens 5 Mal so viel Platz XD

#21
berserkerblob

berserkerblob
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Was ich ziemlich lustig finde ist wie man bei Bioware verzweifelt versucht hat, das Spiel dadurch "zugänglicher" machen wollte, indem man die Waffenattribute trivialisiert und Fernwaffen dann nicht einmal Reichweitenattribute mehr besitzen, man aber mit bei den neuen Fähigleiten vorzugsweise aktivierbare Modi quasi als kurzeitig aktive Buffes implementiert hat und dadurch die tatsächlichen Auswirkungen eben wieder verkomkompliziert hat. Ich hab damit keine Probleme, aber ich hätte mir dann auch gewünscht, dass man mehr als nur einen Schaden pro Zeiteinheit-Attribut läßt.
Ich habe mich zwar nicht bei DAO hingesetzt und die Vor- und Nachteile bestimmter Waffen ausgerechnet, sondern intuitiv entschieden, welche Attribute meinen Kampfgewohnheiten am meisten zusagen. Eine darartige Trivialisierung der Waffen ist schade, auch weil sie geradezu alle Waffen unabhängig ihrer Gattung scheinbar gleichmacht.

#22
Dukemon

Dukemon
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Das Skillsystem ist vor allem für den Magier ein Klotz am Bein.
Der Wächter konnte auf auf eine alternative Schadensart zurückgreifen, wenn seine Standradschadensart, wie Feuer bei Drachen, nicht funktionierten und nebenbei konnte er auf gut ausgebildete Unterstützerfähigkeiten für die Gruppe konzentrieren. Bei Hawke geht das nicht ohne an Effektivität zu verlieren. 'Wenn man viele Zauber hat, sind diese im späteren Spiel nicht wirklich effektiv, hat man wenige Zauber aber dafür mit Updates versehen muss man ewig warten bis dieser Zauber wieder aktivierbar ist. Der Stab dient als Waffe nur als kurze Überbrückung bei möglicher Auszeit der Zauber oder als kurzer Ersatz damit der Manavorrat sich wieder erholt aber nicht als Hauptwaffe. Die Regzeit für Tränke sind sowieso für den Po. Seit wann gibt es Regzeiten bei Tränken zur Heilung und das dann bei ALLEN. Verwendet man einen Heiltrank kann man auch keinen Elfenwurzel Trank hinterher kippen. Man kann keine Brandbombe verwenden, wenn man ein anderes Sprengfeuer verwendet hat. Eisbombe und Co fehlen sowieso. Ich hoffe die Story DLCs fügen mehr als nur neue Quests ein sondern bringen auch Updates im Item Sortiment fürs ganze Spiel.
Und DA2 ist immer noch ein SinglePlayer wofür braucht man für Hawke Balancing? Was kümmert es den Krieger bei seinem Durchgang das der 2Waffen Schurke im eigenem Durchgang mehr Schaden gemacht hat? Was kümmert es dem Schurken das der Magier ein über Tank ist?

"die hätten niemals zugelassen dass man so mit ihren Landsleuten umgeht, geschweige denn das eine Maulhexe wie Meredith einen so beleidigt..."

1. Alistair war doch da um unteranderem den Flüchtlingen die Gelegenheit zu geben wieder zurück zu kommen. Das er nicht direkt nach der Krönung dahin geeilt ist ist nicht unlogisch. Aber er weiß ja nicht wie man Fereldener in Kirkwall behandelt.
2. Alistair hatte da allerdings seinen "Onkel" dabei. Nur mit dem Wächter ist Ali stark/stärker und zu dem Zeitpunkt dürfte der Wächter schon verschwunden sein.
Der Comment von Teagen deutet nur darauf hin das sie hoffen mal wieder was von ihm zu hören.

Und hier noch mal:
Die Geschichte des Wächters ist noch nicht vorbei. Auch wenn es nicht viel ist, der Wächter weiß etwas über die Zukunft. Denn immer noch ist nicht geklärt was Morrigan zurück gelassen hat und was genau der Wächter mit dem Wissen anfängt.
Und wenn beide verschwinden, Champion und Wächter und beide sind verbunden durch die Begegnung mit Flemeth werden beide wieder auftauchen. Und die Suche nach Morrigan wird wohl nicht so weltbewegend für Ferelden gewesen das man es als erwähnenswert bezeichnen könnte. Und das war bei Origins und Awakening im Epilog eindeutig der Fall.

#23
Lunaris

Lunaris
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Dukemon wrote...

"die hätten niemals zugelassen dass man so mit ihren Landsleuten umgeht, geschweige denn das eine Maulhexe wie Meredith einen so beleidigt..."

1. Alistair war doch da um unteranderem den Flüchtlingen die Gelegenheit zu geben wieder zurück zu kommen. Das er nicht direkt nach der Krönung dahin geeilt ist ist nicht unlogisch. Aber er weiß ja nicht wie man Fereldener in Kirkwall behandelt.
2. Alistair hatte da allerdings seinen "Onkel" dabei. Nur mit dem Wächter ist Ali stark/stärker und zu dem Zeitpunkt dürfte der Wächter schon verschwunden sein.
Der Comment von Teagen deutet nur darauf hin das sie hoffen mal wieder was von ihm zu hören.

Und hier noch mal:
Die Geschichte des Wächters ist noch nicht vorbei. Auch wenn es nicht viel ist, der Wächter weiß etwas über die Zukunft. Denn immer noch ist nicht geklärt was Morrigan zurück gelassen hat und was genau der Wächter mit dem Wissen anfängt.
Und wenn beide verschwinden, Champion und Wächter und beide sind verbunden durch die Begegnung mit Flemeth werden beide wieder auftauchen. Und die Suche nach Morrigan wird wohl nicht so weltbewegend für Ferelden gewesen das man es als erwähnenswert bezeichnen könnte. Und das war bei Origins und Awakening im Epilog eindeutig der Fall.



Also entweder mein Finger hat gezuckt und ich hab die Seqenz geskippt oder bei mir sagte er etwas anderes
Hab nur was von wegen "Du musst diese Stadt retten" gehört.

Die Tatsache dass der Wächter einfach verschwunden ist zeigt nur wieder mal wie wenig Inhalt von den Savestates aus DA:O überhaupt eine Relevanz hat.


Zu der Geschichte der Helden und einem möglichen Nachfolger:

Die einzige Möglichkeit mit der ich mir die lineare Story von DA2 erkläre ohne dabei an Habgier zu denken ist dass die Ereignisse so wie sie sind, geschehen mussten dammit der 3 te Teil einen Ansatz hat.

Hätte man zum Beispiel die Möglichkeit den Konflikt welcher im Epilog beschrieben wird abzuwenden würde das jeder Grundlage entbehren wenn der dritte Teil von einem Bürgerkrieg zwischen "Pro-Magiern" und "Contra-Magiern" handeln würde...
Selbst wenn eine Partei zu schwächen hätte schon große Auswirkungen und DANN müssten sie wirklich viel Arbeit auf sich nehmen um eine Fortsetzung zu machen...

Wenn man sich nun vor Augen führt dass eine klarer vorgegebene Grundstory mehr Dramatik in der Fortsetzung möglich macht müsste man sich echt überlegen ob es denn so schlimm war sogut wie keinen Entscheidungsfreiraum zu haben...

Wenn man z.b. über 5 Teile hinweg immer seine freien Entscheidungen trifft hätte man am Ende keine 5 Spiele mehr die man programmieren muss sondern eben so viele wie es nterschiedliche Enden geben kann und dass ist nun wirklich ein Aufwand welchen man den Entwicklern nicht zumuten kann...

In diesem Fall währe es echt besser gewesen DA2 währe ein weiteres Addon
zu DA:O

Komischerweise hat das in Mass Effect mit den Spielständen viel besser geklappt... es wurden zwar kaum Entscheidungen übernommen welche den Ausgang wirklich betreffen aber weil so viele kleine Deteils und so viele unwichtige Entscheidungen übernommen wurden gaukelt es einem vor man hätte wirklich viel bewirkt.... was am Ende immer noch X mal besser ist als die sache in DA2.

Das einzige was mich langsam Wahnsinnig macht ist diese Verdammte DLC/PreOrder/etc Sache die vor allem in Mass Effect 2 und DA:O einfach nur eine Frechheit war

im Grunde ist das nichts weiter als Geldmacherei und eine Beleidigung für den Spieler selbst

wenn man alle DLC Inhalte zusammenbaut reicht das nicht mal für ein halbwegs anständiges Addon aber man hat am Ende mehr gezahlt als wie für zwei vollständige Spiele...

Die Sache mit dem Cerberus Netzwerk in Mass Effect 2 ist auch geradezu lächerlich....
Da werden einem nur ein paar Brocken hingeworfen und der rest kommt doch eh Seperat.
Oder die Idee, Leute mit ein paar Kostümen zu irgendwelchen Händlern zu locken ist auch nicht wirklich im Sinne der Spieler.

Wenn man dem Spieler wirklich neue Inhalte vermitteln will dann doch zusammengefasst in einer Erweiterung die vielleicht eine alternative Route zum durchspielen mitbringt.

#24
Eariel101

Eariel101
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Lunaris wrote...

Hätte man zum Beispiel die Möglichkeit den Konflikt welcher im Epilog beschrieben wird abzuwenden würde das jeder Grundlage entbehren wenn der dritte Teil von einem Bürgerkrieg zwischen "Pro-Magiern" und "Contra-Magiern" handeln würde...
Selbst wenn eine Partei zu schwächen hätte schon große Auswirkungen und DANN müssten sie wirklich viel Arbeit auf sich nehmen um eine Fortsetzung zu machen...

Wenn man sich nun vor Augen führt dass eine klarer vorgegebene Grundstory mehr Dramatik in der Fortsetzung möglich macht müsste man sich echt überlegen ob es denn so schlimm war sogut wie keinen Entscheidungsfreiraum zu haben...

Naja so gesehen hast du sicher nicht ganz unrecht, aber man hätte da dann doch etwas mehr bieten können. Mal angenommen man unterstützt die Magier und hat auch den Adel hinter sich und wird von ihm zum neuen Vicomte gewählt ... nun entläßt man den Zirkel in die Unabhängigkeit was prompt die Templer und Meredith auf den Plan ruft, welche das nicht akzeptieren wollen. Sie wollen wieder die Kontrolle und es kommt zum Eklat und auch hier kann dann Anders die Kirche sprengen und der Ablauf seinen Gang nehmen.

Man hätte so wenigstens eine scheinbare Alternative und das Ergebnis bleibt. Wäre in meinen Augen besser als die jetzigen Abläufe in DA2 und ohne größeren Aufwand ebenso realisierbar. Aber das ist müssig, hätte wäre wenn bringt ja nichts, das Kind liegt ja schon im Brunnen ;).

#25
Acadis

Acadis
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Demetra11 wrote...

Was man auch bedenken muss, es wurde im englischen von
den Entwicklern/ Bioware Mitarbeitern auf das budget hingewiesen,
soll heißen sie hatten auf keinen Fall unbegrenzte Mittel zur verfügung.

Also im Sinne von: du möchtest davon mehr? Kein Problem machen wir aber
dann müssen wir das und das streichen... ( hat David Gaider als beispiel gegeben).

Sie mussten sich für etwas entscheiden, und haben das dann
durchgezogen im Rahmen der ihnen gesetzt war, denke ich.



Genau hier liegt der Hund begraben. Für DAO hat sich Bioware fast 5 Jahre Zeit gelassen und diese Zeit sieht man DAO auch im positiven Sinne an. In DAO steckt eine Menge Liebe zum Detail, sei es die epische Geschichte, die Ausarbeitung der Begleiter, die Möglichkeit als Mensch, Zwerg oder Elf zu spielen. All das läßt DA2 an sehr vielen Stellen vermissen. Vom immer noch fehlenden Toolset/Modsupport ganz zu schweigen. 

Bevor Bioware sich an EA verkauft hat, war doch auch genug Zeit und Geld vorhanden für epische RPG's. Leider ist DA2 nichts anderes geworden wie schon so manches EA Spiel, nämlich der Versuch mit einer beliebten Marke schnell auf dem Causalmarkt abzukassieren. Das dieser Schnellschuß nach hinten los ging hat mittlerweile ja auch EA/Bioware erkannt und das macht mir Hoffnung für Teil 3.

Ich will DA2 nicht verteufeln, ich spielte es mit allen drei Klassen durch und hatte auch Spaß. Aber der Eindruck große Baustelle blieb bei mir doch primär haften. DAO liegt bei mir z. B. noch längst nicht in der Schublade, dank der vielen guten Mods ist es für mich immer noch sehr wiederspielenswert. Nur wenn ich dann DAO spiele, frage ich mich jedes Mal, warum Bioware nicht auch so viel Herzblut in DA2 gesteckt hat, bzw. EA davon überzeugen konnte/wollte.
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Modifié par Acadis, 26 juin 2011 - 08:48 .