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Dragon Age 2 enttäuscht mich


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267 réponses à ce sujet

#26
lustigtv

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Cornel_AD wrote...

Ich verstehe nicht warum alle die Story von DA2 so schlecht finden. Ich persönlich fand sie um einiges besser als in DAO.


Hiermit versuche ich mal Dir zu antworten, wohlwissend, dass ich nur für mich sprechen ( schreiben ) kann und nicht für alle.

DAO folgt von Anfang an einem "roten Faden". Alles läuft auf die endgültige Konfrontation mit dem Erzdämon hinaus und fast jede Aufgabe innerhalb von DAO hat genau damit zu tun. Anders in DA2. Dort habe ich den Eindruck, dass nichts so richtig zusammen passt. Mehrere Höhepunkte, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Das gilt auch dann, wenn Bioware möglicherweise dadurch die Grundlage für weitere Teile gelgt hat.

#27
Quatre

Quatre
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In DA2 deutet sich der "rote Faden" eigentlich recht früh (jedoch auch sehr schwach) an: Der zunehmende Konflikt zwischenKirche, Magiern und Templern!
Allerdings - und da gebe ich Lustigtv voll und ganz recht - gibt es dazwischen andere Höhepunkte, die zwar für Hawkes Entwicklung wichtig sind, aber nichts mit dem Hauptkonflikt zu tun haben: u.a. die Expedition und der Konflikt mit den Qunari. Das wirkt auf den ersten Blick irreführend.
Origins hatte übrigens auch seine kleinen(!) Abweichungen vom roten Faden (Bürgerkrieg, Suche nach der Urne) aber am Ende reihten sich diese Episoden problemlos in das große Ganze ein.
Vielleicht muss man das in Dragon Age 2 so sehen: Ohne seine Heldentaten beim Kampf gegen den Arishok und die Qunari wäre Hawke niemals so tief in den anderen Konflikt hineingezogen worden. *shrug*

Modifié par Quatre04, 05 juillet 2011 - 02:09 .


#28
Aliens Crew

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Mich erinnert diese episodenhafte Erzählweise von DA 2 ein wenig an den Film Pulp Fiction und weiß deshalb nicht, was daran verkehrt sein soll. Oder ist Pulp Fiction deswegen auch scheiße?

#29
Quatre

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Aliens Crew wrote...

Mich erinnert diese episodenhafte Erzählweise von DA 2 ein wenig an den Film Pulp Fiction und weiß deshalb nicht, was daran verkehrt sein soll. Oder ist Pulp Fiction deswegen auch scheiße?


Verkehrt ist das sicher nicht. Ich persönlich mochte die Story und die Erzählweise von DA2 lieber als die von Origins. Offensichtlich gibt es aber viele Spieler, die eher die klassische, lineare (meiner Meinung nach auch etwas einfallslose) Story von DA:O bevorzugen. 

Was ich persönlich nicht ganz nachvollziehen kann, sind die Behauptungen, DA2 hätte gar keine Story. :?

Modifié par Quatre04, 05 juillet 2011 - 02:22 .


#30
Cornel_AD

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DA2 ist nunmal was völlig anderes als DAO. Zum teil kann ich es verstehen wenn einige lieber ein Spiel haben wollten das vom Prinzip her mehr zu DAO passt. Aber es ist nunmal etwas ganz anderes, dass macht es aber lange noch nicht schlecht, nur weil es anders aufgebaut ist. Am Ende ist es eine Geschmacks frage ob man lieber ein eine story wie in Origins mag, die von Anfang an auf ein großer Ereignis hinarbeitet,

Oder wie in DA2 wo zwischendrin andere Höhepunkte ( Tiefewege, Qunari-Krieg) sind, und das eigendliche "Ziel" erst später kommt.

Modifié par Cornel_AD, 05 juillet 2011 - 02:24 .


#31
Guest_padawan_micha_*

Guest_padawan_micha_*
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@aliens crew

auf das "handlung entscheidend beeinflussen" gehe ich kurz ein:

was heisst entscheidend beeinflussen? entscheidend beeinflussen kann man das wohl in keinem einzigen game. sie können ja nicht völlig unterschiedliche stränge generieren und die ggf. gar weiterführen.

dennoch: da2 versucht mir eine entscheidungsfreiheit zu suggerieren, das ganze spiel lang, eigentlich bietet es gar nichts anderes, fast der ganze inhalt des games konzentriert sich geradezu auf diese entscheidung: links die templer und rechts die magier, genau konträr, wie entscheidet sich der spieler? wenn man so verfährt, müsste man mE definitiv 2 verschiedene enden anbieten, den sieg der magier grob gesagt mit drumherum-zeugs und eben den sieg der templer mit gewissen ausführungen und drumherum. dennoch ist alles aus dem ganzen spiel zuvor am ende in eine einzige schablone hereingepresst, mit ein paar dürftigen anpassungen. das habe ich als wirklich lächerlich empfunden und ich fühlte mich an der nase herumgeführt. wenn das andere anders sehen ist es okay. und auch diese sache mit anders und der kirche. egal wie ich mich verhalte, ich war machtlos, das ergebnis war dasselbe. ja bitte wofür sage oder tue ich überhaupt was, wenns eh immer auf das eine hinausläuft?

me verkauft das mE einfach besser. natürlich müssen auch sie einen bestimmten strang verfolgen und den spielt letztendlich jeder. aber so entscheidungen wie
- ashley oder kaidan
- wrex töten oder bekehren
- rachni königin töten oder behalten (wird deutliche folgen in me3 haben)
- den rat mit der destiny ascension sterben lassen oder ihn retten auf kosten vieler menschen
- kollektorenbasis zerstören oder cerberus die ergebnisse da überlassen
- bei zaeed diesen typen töten oder die basis retten
- den batarianer töten oder die gefangenen retten
- samara unterstützen in ihrem anliegen oder sie töten zugunsten von morinth
usw usw

all diese sachen sind vielleicht für den hauptstrang nicht von immenser bedeutung, aber es handelt sich um ein rollenspiel. viele dieser entscheidungen sind, wenn man sich hineinfühlt, von tragischem ausmass und ICH als spieler treffe die entscheidung. bioware verkauft die verantwortung, entscheidungen zu treffen hier sehr geschickt, sodass man das gefühl hat, eine ziemliche macht/verantwortung zu haben und vieles doch sehr beeinflussen zu können. in meinen augen haben sie das super umgesetzt. UND: sie verkaufen das eine ziel von anfang an konsequent, nämlich durchs omega 4 portal kommen und die kollektoren basis infiltrieren. sie gaukeln einem keine bipolarität vor wie bei da2. man weiss bei me2 gleich worum es geht und woran man ist. alles klar, bei da2 kam ich mir im nachhinein wie ein depp vor, weil ich das ganze spiel dachte, ich arbeite auf die eine oder andere seite hin oder nicht, und dann pustekuchen, war doch nix mit entscheidungen...

so, ich hoffe, ich konnte vermitteln, was ich meine.

@cornel_ad

ich finde auch, dass verdammt viel potential da war, sie hätten mit einigen veränderungen ein spiel raus machen können, was mir besser gefallen hätte als dao, aber sie haben es mE völlig versiebt, aber ist nur meine meinung.

#32
Aliens Crew

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Nun, keines der Dinge, die Du genannt hast, hat bisher wirkliche Auswirkungen auf ME gehabt (vielleicht ändert sich das noch in ME 3, wir werden sehen, doch das könnte auch für DA 3 zutreffen, sollte es auf Teil 2 aufbauen.)

Nicht falsch verstehen. Ich finde ME 1+2 wirklich gut, nur bieten diese Spiele genauso viel bzw. genauso wenig Entscheidungsgewalt wie es DA 2 tut. Das Endergebnis bleibt bei all diesen Spielen gleich.

Und ich habe nichts gegen eine episodengestaffelte Handlung wie bei DA 2. Ist mal was anderes. Und wie gesagt, es erinnert mich an Pulp Fiction...

#33
Porenferser

Porenferser
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Wirkliche Entscheidungsfreiheit bot bisher kein Spiel von Bioware wirklich.
Sich ändernde Cutscenes oder Dialoge die im Endeffekt trotzdem auf das Gleiche hinauslaufen sind sicher keine Freiheit.
Die größte *Freiheit* bei der ganzen Sache ist das Kopfkino ;)
Wobei DA2 diese Dinge auf die Spitze treibt.

Wie gesagt, wenn man Entscheidungsfreiheit haben will ist Bioware die falsche Adresse.
Dort werden ganz klar andere Schwerpunkte gesetzt.
Was ja nicht grundsätzlich schlecht ist, nur sollte man sich nicht selbst belügen und die Spiele als das sehen was sie auch sind, nicht mehr und nicht weniger.

#34
Aliens Crew

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Hmm...da stellt sich natürlich die Frage, in welchem Spiel es echte Entscheidungsfreiheit gibt. Ist doch programmtechnisch gar nicht machbar, dem Spieler uneingeschränkte Entscheidungsfreiheit zu geben. Funktioniert alles nur im kleinen Rahmen, da ein solches Projekt ansonsten gar realisierbar/finanzierbar wäre.

#35
Cornel_AD

Cornel_AD
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Also ich kenn kein Spiel wo man großartig etwas entscheiden kann. Und in Origins war die Entscheidungsfreiheit auch nicht so groß.

Modifié par Cornel_AD, 06 juillet 2011 - 11:51 .


#36
Kappa Neko

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Da habt ihr alle Recht. Deswegen verstehe ich ja auch das Drama darum nicht, dass DA2 so linear ist.
Denn ganz richtig: würden Entscheidungen den Verlauf der Story erheblich verändern, hätte man ab irgendeinem Punkt 10 verschiedene Spiele in einem. Und das ist wirklich zu aufwendig.
Das einzige was man machen kann ist kurz vor Ende einige Schlüsselszenen einzubauen, die dann einen anderen Epilog bescheren.
Und da kann es eigentlich auch nur auf ein Happy End und ein böses Ende hinaus laufen.
Das ist allerdings auch nicht ideal, da das ganze Spiel bis auf die letzte halbe Stunde wieder völlig gleich abgelaufen ist.
Kleinere Unterschiede hatte man bei DAO.
Und diese Entscheidungen sind für die betroffenen Personen natürlich so gravierend wie es nur geht. Kann es denn eine schwerwiegendere Entscheidung geben als ob jemand stirbt oder nicht!
Ich finde diese Art der Entscheidungsfreiheit befriedigend genug. Das kann sehr emotional sein.
Man muss nicht gleich Entscheidungen treffen, die die ganze Welt beinflussen, damit man das Gefühl hat große Verantwortung zu tragen.
Sich verantwortlich zu fühlen für seine Gefährten ist etwas, das in ME1+2, DAO und DA2 sehr gut umgesetzt wurde, finde ich.

#37
Aliens Crew

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Kann ich so nur unterschreiben, Kappa Neko.

Und vor allem muss das Spiel Spaß machen. Das ist das A und O des Ganzen.

#38
Porenferser

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The Witcher 2, wie schon erwähnt, hat extrem große Freiheiten.
Da ändert sich je nach Entscheidung ein ganzes Kapitel und das Ende ist auch extrem breit gefächert.
Wenn man das Spiel nur einmal durchspiel kann man gar nicht alles erfahren.
Das ist für mich auch ein Kritikpunkt, wenn man die Bioware-Spiele einmal durch hat kennt man praktisch alles.
Gut, man kann auch mal einen auf Rambo machen, aber sehr viel anders ist das auch nicht.
Und die Linearität in DA2 wird deshalb so besonders viel bemängelt weil BW ja im Vorfeld mit ach so viel Freiheit, Storylenkung etc geworben hat.
Wenn man etwas nicht einhalten kann soll man nichts derartiges versprechen und vor allem nicht über negative Kritik wundern.

#39
Eariel101

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Aliens Crew wrote...

Nun, keines der Dinge, die Du genannt hast, hat bisher wirkliche Auswirkungen auf ME gehabt (vielleicht ändert sich das noch in ME 3, wir werden sehen, doch das könnte auch für DA 3 zutreffen, sollte es auf Teil 2 aufbauen.)

Du hattest bereits vorher schon auf ein mögliches DA3 verwiesen, allerdings ist DA nicht ME. ME war von Anfang an als Trilogie ausgelegt, hier erwartet man das die Handlung im nächsten Teil fortgesetzt wird und lose Enden letztendlich im letzten Teil verknüpft werden.

Bei DA ist dies so nicht vorgesehen und hier darf der Spieler wohl erwarten zumindest eine halbwegs in sich geschlossene Handlung mit adequatem Abschluß vorgesetzt zu bekommen. Das ist aber bei DA2 nicht der Fall, zu viele offene Fragen bleiben bestehen. Hier liegt der Verdacht nahe das entweder diese Lücken mit DLC gefüllt werden sollen oder aber schon der Verkauf des nächsten DA-Titels angekurbelt werden soll.

Ersteres wäre zwar irgendwo nachvollziehbar, DLCs die sich in die Geschichte richtig gut einfügen sollen müßten schon im voraus geplant sein, aber gibt denen recht die meinen sie hätten ein halbfertiges Game erhalten. Der Spieler sollte auch ohne DLC die vollständige Geschichte erfassen können. Das ist hier aber nicht so ganz der Fall, wenn man sich den verbannten Prinzen zu gemüte führt wird die Geschichte irgendwo verständlicher. Und das kann es irgendwo auch nicht sein, da Nichtkäufer quasi im Unklaren gelassen werden. Ob dieser Verdacht stimmt werden wir wohl mit dem nächsten DLC erfahren.

Letzteres, also bereits mit DA2 den Verkauf von einem Nachfolgetitel anzukurbeln, wäre eine eher üble Markettingmasche, welche zu lasten der DA2 Spieler geht und mit den offenen Fragen leben müssen. "Willst du mehr wissen kauf den nächsten Teil!" kann es irgendwo nicht sein.

#40
Aliens Crew

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Das sind bisher ja noch alles Mutmaßungen, über die wir hier sprechen. Die Vermutung kam ja nur auf, weil man ja am Anfang von DA 2 auf ein Problem gestoßen wird, dessen Ursache erst am Ende des Spiels zum Tragen kommt. Und das Spiel selbst ist ja nur quasi eine Erläuterung über die Gründe und Ursachen deses Problems Deshalb könnte es sein, dass es in DA 3 um die Konsequenzen dieses Problems geht. Oder möglicherweise war das offene Ende auch so geplant, und es gibt keine Fortsetzung, so wie es in so manchen Horror- und/oder Science-Fiction-Filmen der Fall ist.

Nur das bleibt abzuwarten.

#41
Aliens Crew

Aliens Crew
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Porenferser wrote...

The Witcher 2, wie schon erwähnt, hat extrem große Freiheiten.
Da ändert sich je nach Entscheidung ein ganzes Kapitel und das Ende ist auch extrem breit gefächert.
Wenn man das Spiel nur einmal durchspiel kann man gar nicht alles erfahren.
Das ist für mich auch ein Kritikpunkt, wenn man die Bioware-Spiele einmal durch hat kennt man praktisch alles.
Gut, man kann auch mal einen auf Rambo machen, aber sehr viel anders ist das auch nicht.
Und die Linearität in DA2 wird deshalb so besonders viel bemängelt weil BW ja im Vorfeld mit ach so viel Freiheit, Storylenkung etc geworben hat.
Wenn man etwas nicht einhalten kann soll man nichts derartiges versprechen und vor allem nicht über negative Kritik wundern.


The Witcher 2 kenne ich nicht. Scheue mich auch ein wenig vor dem Spiel, da ich gehört habe, dass dessen Steuerung ziemlich verhunzt sein soll.

#42
Porenferser

Porenferser
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Jedes Spiel hat halt seine Schwächen.
Dafür ist es inhaltlich um einiges komplexer und durchdachter als so manches BW-Spiel.
Alleine der erste Teil hat mehr Choices&Consequences als beide DA-Spiele zusammen.
Außerdem ist auch ein Held mit Profil vorhanden und eine Fantasy-Welt die den Begriff *Dark Fantasy* richtig verdient hat.
DA ist High-Fantasy, auch wenn es scheinbar gerne was anderes wäre.

#43
Amaror

Amaror
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Kappa Neko wrote...

Janus198 wrote...

Kappa Neko wrote...
Ich verstehe nachdem ich mir nun selbst ein Bild machen konnte sehr viele der Beschwerden nicht mehr. (Ausführliche verspätete Review kommt noch demnächst)


Darf ich dich da mal zitieren: "Übrigens fände ich es auch toll, wenn es hier Moderatoren gäbe, die unnötige Threads dicht machen....
Wenn in nem Monat meine Hassbewertung kommt, werde ich einen der alten Meckerthreds hervorkramen und sie dort posten Image IPB"

Also bitte nicht hier oder auf keinen Fall was Neues aufmachen. ;)


Danke, Janus. Das habe ich noch nicht vergessen ^^
Ich werde den Thread "Alle die DA2 gut finden sollen sich outen" hervorkramen. Ist das recht? :kissing:

Hmm... jetzt sagt mir mal welche Entscheidungen in DAO so gravierend waren, dass sich daraus etwas ganz anderes ergeben hat?
Auf die Schnelle fallen mir da auch nur Variablen ein, die mit den Gefährten und NPCs zu tun haben:
Alistair König/zwangsverheiratet?
Alistair tot?
Loghain tot?
Anora Alleinherrscherin?
Wynne tot?
Zevran tot?
Sten tot?

Keine dieser Entscheidungen hat Einfluss darauf ob der Erzdämon besiegt wird. Und das ist die wenig originelle Haupthandlung. Ob man Morrigan's Deal eingeht hat darauf auf keine Auswirkungen. Es rettet nur Einzelpersonen das Leben.
Es ist im Grunde sogar egal welcher Zwerg König wird, da beide nichts taugen!
Ob nun Anora herrscht oder Alistair empfinde ich auch nicht als einen gravierenden Unterschied, da beide als gute Herrscher beschrieben werden.
Mal abgesehen davon, dass die Auswirkungen vieler Entscheigungen in einem sehr unspektakulären schriftlichen Epilog ganz schnell abgehandelt werden.

DAO ended in jeden Fall damit, dass der Erzdämon besiegt wird (oder habe ich da was entscheidendes verpasst?!). Und dass Ferelden einen neuen Herrscher hat und alles mehr oder weniger in Butter ist.

In beiden Spielen geht es mehr um die Gefährten als um die Haupthandlung. Wie reagiert jeder auf die Situation und wie hängt jeder da mit drinnen?
Letzteres ist eine Stärke von DA2. In DAO hatte außer Alistair und Morrigan keiner für die Haupthandlung eine Rolle gespielt.

Versteht mich nicht falsch, ich denke auchd ass DAO das bessere Spiel ist, aber ich habe oft das Gefühl, dass das Spiel ein wenig extrem in den Himmel gelobt wird.
Tolle Story? Ganz bestimmt nicht! Tolle Atmosphäre? Das schon.

Es mag ja nur im Epilog sein, aber dennoch hat mir Dragon Age Origins am Ende einfach das Gefühl gegeben was bewirkt zu haben.
- Das Bhelen besser Herrschen kann als Harrowmont.
- Das der Dalish - Clan Land erhält.
- Das die Asche der Heiligen Andraste für Pilgerreisen offen ist.
- Das Redcliffe die Katastrophe ohne Tote überstanden hat.

Es bewirkt im Spiel selber nicht so viel aber man hat einfach das Gefühl was beeinflusst zu haben. In DA 2 geht die Geschichte immer GENAU gleich aus. Ob Bartrand lebt oder nicht, und die Geschwister. Ja mehr auch nicht und ganz bestimmt nichts weltbewegendes. Zumal man ja auch nicht sieht was passiert, ein Epilog wäre hier schön gewesen.
So ein Epilog ist kein tolles Mittel zu vermitteln was geschieht, aber es zeigt dem Spieler einfach das wichtig ist was man entschieden hat.
Eine Möglichkeit wäre gewesen zu beschreiben was mit dem Dalish - Clan passiert.
Weitere Möglichkeiten für weitere "Entscheidungen" wären zum Beispiel:
- Die Möglichkeit die Mutter zu retten.
- Merril von ihrem Plan abbringen.

Am schlimmsten in Da 2 war für mich persöhnlich die Quest in der man die Abtrünnigen Magier in der Höhle aufsucht. Ich rette die Magier, kloppe mich dafür mit den Templern und ermögliche ihnen die Flucht.
Und im zweiten Akt stehen die in der Galgenburg und sagen: "Sie haben uns doch gekriegt."
Das war ein Schlag ins Gesicht. Da hat mir das Spiel gesagt: "Ich weiß du hast eine Entscheidung getroffen, doch das interessiert mich nicht. Nun spiel weiter oder geh heulen!"

#44
Cornel_AD

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Die Geschichte ist nunmal vorgeschrieben daran lässt sich nichts ändern. Ich hatte aber immer dass Gefühl die Geschichte selbst zu verändern und zu schreiben, auch wenn die Entscheidungen die man trifft nur selten auswirkungen haben.

Modifié par Cornel_AD, 06 juillet 2011 - 05:44 .


#45
Janus198

Janus198
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Amaror wrote...
Weitere Möglichkeiten für weitere "Entscheidungen" wären zum Beispiel:
- Die Möglichkeit die Mutter zu retten.


Die Mutter konnte man in der Entwicklung des Spiels retten.
Es wurde gestrichen weil jeder der Testspieler sie gerettet hat.

Bioware fand das langweilig und vertrat außerdem die Meinung, das es für die Charakterentwicklung
von Hawke ganz wichtig wäre, wenn die Mutter stirbt.
Also wurde die Möglichkeit mit der Retter fallen gelassen
zu Gunsten der emotionalen Szene.

Modifié par Janus198, 06 juillet 2011 - 05:52 .


#46
Dukemon

Dukemon
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Janus198 wrote...

Amaror wrote...
Weitere Möglichkeiten für weitere "Entscheidungen" wären zum Beispiel:
- Die Möglichkeit die Mutter zu retten.


Die Mutter konnte man in der Entwicklung des Spiels retten.
Es wurde gestrichen weil jeder der Testspieler sie gerettet hat.

Bioware fand das langweilig und vertrat außerdem die Meinung, das es für die Charakterentwicklung
von Hawke ganz wichtig wäre, wenn die Mutter stirbt.
Also wurde die Möglichkeit mit der Retter fallen gelassen
zu Gunsten der emotionalen Szene.


'Das verzeihe ich BioWare bis heute nicht. Wenn die Entwickler ihre Familien hassen und verabscheuen sollen sie machen aber uns Spielern sollen sie die Wahl lassen.

#47
Janus198

Janus198
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Dukemon wrote...
'Das verzeihe ich BioWare bis heute nicht. Wenn die Entwickler ihre Familien hassen und verabscheuen sollen sie machen aber uns Spielern sollen sie die Wahl lassen.

Das war eher ein EA Typ, der meinte eine Zombiemutter wäre ein cooles Erlebnis.
Oder waren so enttäuscht drüber, dass niemand die ach so tolle Sequenz sehen wollte,
dass es für Pflicht wurde.

Ich verstehe sowieso nicht wie Mutter mit ihrer alten Stimme sprechen konnte.
Diese Leichenansammlung hat nur das Gesicht.

#48
Dukemon

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#49
Janus198

Janus198
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Dukemon wrote...

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Gerade eben erstellt. Meine Antwort hast du schon.

#50
Aliens Crew

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Hmm...ich frage mich, warum sich soviele darüber beschweren, dass man Hawkes Mutter nicht retten kann? Hat sich denn auch jemand darüber beschwert, dass man Duncan oder Cailan in DA:O nicht retten kann?

Manche Dinge passieren eben im Leben, auf die man selbst keinen Einfluß hat. Warum sollte dies in einem fiktiven Leben eines Spielcharakters nicht auch sein?