Dragon Age 2 enttäuscht mich
#76
Posté 11 juillet 2011 - 08:26
Aber deswegen ist das Spiel kein Schrott und keine Abzocke. Sonst wäre ME 1 das auch, denn die Planeten und Basen/Minen der Nebenmissionen waren dort ebenfalls alle vollkommen identisch.
#77
Posté 11 juillet 2011 - 08:28
anzolino wrote...
Ja, das stimmt, aber mit einem Schurken oder Krieger war es nicht möglich. Mit der Reduzierung der Talentbäume sind diese beiden Klassen völlig benachteiligt. Der Magier in DA2 ist immer noch um ein vieles stärker und hat wesentlich mehr Kampfkünste zur Auswahl als ein Schurke/Krieger.Aliens Crew schrieb...
Davon rede ich ja. In DA:O konnte man einen Magier so hochpimpen, dass er alleine agieren kann. In DA 2 ist das eher nicht so.
*grummel...ich will nicht immer Magier sein...*
Also, meine Schurkin hat in DA:O auch fast alles im Alleingang gekillt. Nur gewusst wie man einen solchen Char skillt und sich beim Ausschalten der Gegner anstellt. (Beim Endkampf hatte ich nicht einmal mehr einen Magier dabei).
#78
Posté 11 juillet 2011 - 08:54
Aliens Crew wrote...
Die Höhlen sind immer dieselben, ebenso die Tiefen Wege, die Herrenhäuser und die Tunnel unterhalb der Stadt. Das ist ja der größte Kritikpunkt, den ich DA 2 vorwerfe.
Aber deswegen ist das Spiel kein Schrott und keine Abzocke. Sonst wäre ME 1 das auch, denn die Planeten und Basen/Minen der Nebenmissionen waren dort ebenfalls alle vollkommen identisch.
Genau!
Das wäre auch mein einziger großer Kritikpunkt. Daran sieht man, dass das Spiel mehr Zeit gebraucht hätte. Davon abgesehen bin ich doch sehr zufrieden.
Es steckt durchaus Liebe in dem Spiel. Ich finde BW hat in der kurzen Zeit das beste draus gemacht. Wenn man sich aber an dem Level Design aufhängt, sieht man das anscheinend nicht...
#79
Posté 11 juillet 2011 - 09:29
Zwei Begriffe, die irgendwie nicht zusammenpassen.
Wenn die Entwickler wirklich Liebe in DA2 gesteckt haben sollten, dann aber bestimmt keine Liebe in Entscheidungsfreiheit des Spielers und das dazugehörigen Storybranching, ebenfalls gab es auch keine Liebe mehr für ein anständiges Waffenattributsystem (Und jemand, der anderes behaupten möge, soll bitte erklären, was eine Fernwaffe ohne Reichweitenattribut ist).
Und wieviel Liebe soll bitte in den Dialogen stecken, wenn Hawke die Gefährten quasi nur noch auf Einladung im Tagebuch ansprechen darf.
Es stimmt zwar, dass die Party Banter unterhaltsam sind, sie ersetzen aber nicht die Möglichkeit, eigene Gespräche anzufangen. Eine angebliche Freundschaft, bei der man um ein Gespräch stets bitten muss, wirkt einwenig sonderbar.
Dass die Geschichte sonderlich liebevoll gemacht wurde, sehe ich persönlich anders, denn allein die Handlung, auf die der Spieler überhaupt gar keinen Einfluss ausüben kann, ist mit der Magier-Rassismus-Nummer ziemlich Monothematisch. Zwischendurch noch ein wütender Qunarimob einzubauen, ändert daran wenig. Dass die Geschichte in meinen Augen nicht gerade liebevoll ist, sieht man an wenig inspirierten Moralentscheidungen.
Was DA2 gut macht ist das Kampfsystem, bei dem nun auch ein Bogenschütze oder Zweihandwaffen-Krieger auf unterhaltsame Weise gespielt werden kann.
DA2 fehlt demnach nicht nur ein Patch oder ein wenig Polish, sondern stellenweise ein ganz anderer Ansatz, denn wenn es keine alternativen Enden oder generell kein signifikantes storybranching gibt, dann hat man es nicht nur mal übersehen, sondern es wurde so vom Produzenten angelegt.
#80
Posté 11 juillet 2011 - 09:37
Dann hätte sich bestimmt auch niemand daran gestört, dass das ganze Spiel in ein und derselben Stadt spielt.
Modifié par Aliens Crew, 11 juillet 2011 - 09:40 .
#81
Posté 11 juillet 2011 - 09:41
Und als ME + ME 2 - Spieler solltest Du doch daran gewöhnt sein, dass die Partymitglieder nur noch in bestimmten Situationen mit einem labern. War dort auch immer so.
Und durch diesen vorgebenen Zeitpunkt kann man zum einen die Inszenierung besser machen und zum anderen werden die Gesprächsoptionen der einzelnen Chars nicht schon nach der Hälfte des Spiels leergesaugt (was bei DA:O durchaus passieren konnte). Zudem muss man sich dabei nicht ständig die gleichen Antworten anhören.
Modifié par Aliens Crew, 11 juillet 2011 - 09:58 .
#82
Posté 11 juillet 2011 - 09:56
berserkerblob wrote...
Und wieviel Liebe soll bitte in den Dialogen stecken, wenn Hawke die Gefährten quasi nur noch auf Einladung im Tagebuch ansprechen darf.
Es stimmt zwar, dass die Party Banter unterhaltsam sind, sie ersetzen aber nicht die Möglichkeit, eigene Gespräche anzufangen. Eine angebliche Freundschaft, bei der man um ein Gespräch stets bitten muss, wirkt einwenig sonderbar.
Sicher, man kann nicht mehr ne halbe Stunde am Stück mit den Gefährten am Lagerfeuer quatschen. Da wurde DA2 leider auf ME2 Niveau angepasst.
Aber im Grunde steckt vor allem ein anderer Ansatz dahinter. Man erfährt viel über die Gefährten durch ihre Kommentare zu den Ereignissen. Das finde ich eigentlich sehr schön.
Dadurch wird einem zwar die Möglichkeit genommen durch eigene Interaktion etwas zu erfahren, aber das hat für mich weniger mit fehlender Liebe zu den Gefährten zu tun als eben mit einem anderen System der Charakterisierung.
#83
Posté 11 juillet 2011 - 10:02
In DA2 hattest Du nicht einmal einen Epiloque, denn dann hättest Du erst recht sehen können, dass es alles das gleiche ist. Auch musstest Du beispielsweise kein Morrigan Kind zeugen, Du konntest Flemeth besiegen, mit ihr gegen Morrigan paktieren oder dich ganz draußen lassen.
Du hattest mehr als eine Möglichkeit an die heilige Asche zu gelangen: über den normalen Weg oder über die Fanatiker.
Und ja in DAO gibt es nur den einen Endgegner, den Erzdämon, nur dass dies das End ders Handlungsbogen ist. Die Macher von DA2 hatten sich aber bewusst gegen eine erneute Verderbnis entschieden und haben ein Spiel entwickelt, das vermeintlich den Fall von Kirkwall zeigt, aber sich nicht einmal die Mühe machen, die Prozesse der Stadt visuell dem Spieler zugänglich zu machen.
Auch war der Endkampf, so spassig er gewesen sein mag, für mich ein Stilbruch gewesen, da Meredith aufgrund ihrer den Magiern ablehnenden Haltung nun plötzlich irgendwelche "fantastischen" Kreaturen beschwört.
DA2 wirkt allles andere als aus einem Guss. Von daher würde ich DA2 nicht als sonderlich gut bezeichnen. Sicherlich nicht unbedingt schlecht, aber mehr auch nicht. Ohne die Implementierung der entsprechenden Gefährten, quasi DA2 nur mit Hawke, wär nur ein sehr mittelmäßiges Spiel, das keinerlei besondere Beachtung verdient hätte.
Es sind letztlich die Gefährten die das Besondere an DA2 ausmacht und deshalb für mich interessant ist. Wie ich bereits einmal zu Protokoll gab, finde ich die ganze Geschichten um die Gefährten oder auch die Geschichte um die Familie Hawke bei weitem interessanter als die eigentliche Geschcihte um Kirkwall.
#84
Posté 11 juillet 2011 - 10:04
berserkerblob wrote...
Es sind letztlich die Gefährten die das Besondere an DA2 ausmacht und deshalb für mich interessant ist. Wie ich bereits einmal zu Protokoll gab, finde ich die ganze Geschichten um die Gefährten oder auch die Geschichte um die Familie Hawke bei weitem interessanter als die eigentliche Geschcihte um Kirkwall.
Ähm, das war auch bei DAO schon so....
#85
Posté 11 juillet 2011 - 10:13
#86
Posté 11 juillet 2011 - 10:15
Das war ja auch nervig, vor allem weil man auf jedem Planeten dachte, hier war ich doch schon und dann erst nachschauen mußte, ob dem so war. Immerhin hatten sie es in ME2 verbessert. Also genau umgedreht zu DA... *grinz*Aliens Crew schrieb...
Aber deswegen ist das Spiel kein Schrott und keine Abzocke. Sonst wäre ME 1 das auch, denn die Planeten und Basen/Minen der Nebenmissionen waren dort ebenfalls alle vollkommen identisch.
Ja, das ist ein gutes Argument, gerade auf den Einfluss gegenüber den Gefährten bezogen. Ich bin es von Rollenspielen gewohnt, daß man die Leute umstimmen/von ihrer vorgefaßten Meinung abbringen kann. Um den alten Hut DA:O auszukramen: Sowohl Shale als auch Sten (anfangs eher unbegeistert vom Wächter) konnten komplett vom Gegenteil ihrer vorherigen Meinung überzeugt werden, durch Gespräche und Handlungen. Das war auch in den beiden MEs so.berserkerblob schrieb...
Und wieviel Liebe soll bitte in den Dialogen stecken, wenn Hawke die Gefährten quasi nur noch auf Einladung im Tagebuch ansprechen darf.
Es stimmt zwar, dass die Party Banter unterhaltsam sind, sie ersetzen aber nicht die Möglichkeit, eigene Gespräche anzufangen. Eine angebliche Freundschaft, bei der man um ein Gespräch stets bitten muss, wirkt einwenig sonderbar.
Dass die Geschichte sonderlich liebevoll gemacht wurde, sehe ich persönlich anders, denn allein die Handlung, auf die der Spieler überhaupt gar keinen Einfluss ausüben kann,...
Jedoch nicht in DA2: Sebastian bleibt bis zum Schluß ein fanatischer Kirchenanhänger und Fenris ändert seine Einstellung auch nicht wirklich. Nagut, Isabella kommt zurück, wenn man n% Freundschaft hat. Aber gegen den Arishok muß man kämpfen, auch wenn man sein Ansehen genießt.
Auch der Quunari-Konflikt folgt einer festen Linie. Man kann des Arishoks Ansehen gewinnen, aber mehr auch nicht. Der Sohn des Vicomte ist auch nicht von seinem Vorhaben abzubringen. Egal, ob man nett oder böse ist.
Die Geschichte ist linear und nicht auf Entscheidungen des Spielers ausgerichtet. Ein Beispiel dafür ist auch Meredith (siehe Diskussion in Dukemons Rettet-Hawkes-Mutter-Topic). Hawke kann Muttern nicht retten -> Meredith hat eine vorgefertigte Anschuldigung: Du kannst ja nicht mal die eigene Mutter aus den Klauen der Magiere befreien. Das Ergebnis der Meredith/Orsino Streitereien ist auf einen Punkt ausgerichtet: den Endkampf. Und man kann auf- und niederhüpfen, es kann nicht geändert werden.
Ich war negativ überrascht, daß die Rettung nicht als Entscheidungspunkt beinflußbar war, sondern die Mutter stirbt. Völlig sinnfrei fand ich dazu die Dialogoptionen: Ich hab Dich auch lieb; Ich schaff das schon; Du hast es nicht anders verdient (?). Hmmm. Na vielleicht taucht sie ja in DA3 als guter Geist auf und wenn man die falsche Option genommen hat, dann piesackt sie einen.
Die Rettung Mutterns hätte andere nachfolgende Storylines bedeutet, die wohl nicht da war?
Das Kampfsystem gefällt mir auch, obwohl Hawke immer mal eine Extraeinladung braucht, um sich ins Getümmel zu stürzen. Das habe ich aber auch schon in DA:O erlebt.
Was mir eben noch einfällt in Sachen DLC: Die meisten Rüstungen aus DA:O zu übernehmen, um dann als erstes ein Item-DLC rauszubringen ist in meinen Augen einfach nur Abzocke (und ich Kasper hab es auch noch gekauft!), zumal die Sachen nicht viel besser sind als die, die man im Spiel als Gegenstandsset sowieso schon hatte. Da war wohl nicht genug Zeit, neue Kleidung zu kreieren. Es gibt einige neue Kleidung und zum Glück auch neue Waffen, aber die meisten sind von DA:O receycled und ein wenig retexturiert. Gut, das gibts auch in Two Worlds II, aber dort sind sie wenigstens schön buntig.
Also, bei genauerer Betrachtung ist es doch ein wenig mehr als Leveldesign und Graphikfehler.
Modifié par anzolino, 11 juillet 2011 - 10:25 .
#87
Posté 11 juillet 2011 - 10:20
In DA2 ist die Geschichte langatmig. Die Spielwelt aus DAO war immersiv, während ich bei DA2 eher denke, dass man erst die Charaktere hatte, dann aber nicht wusste, wie man diese zueinander bringt, um dann in einer plumpen Magierrassismusnummer diese einzubinden. Maprecycling ist billig, aber kein Storybranching zu haben plus das unzählige Aufwärmen des ständigen "die Magier sind pöse, aber die Templer sind noch viel pöser, mimimi"-Konflikts grenzt schon an eine Beleidigung des Urteilsvermögen der Kundschaft. Die Geschichte teils einfach nur hingerotzt worden, so dass ich punktuell den Eindruck hatte, dass die Entwickler selbst keinen Bock mehr aus DA2 hatten und dann nur noch das Spiel raushauen wollten.
Wie bereits von mir erwähnt hat die Geschichte Wendungen die eher als Parody von DA wirken als ein seriöser Versuch, DAO einen würdigen Nachfolger zu geben.
Die Endgegner Meredith und ihre Roboterähnlichen Kreaturen passen meiner Meinung nach nicht ins Setting. Fehlt eigentlich nur noch Captain Planet oder gleich Ezio Auditore.
#88
Posté 11 juillet 2011 - 10:26
Mhmm jain, in DA:O hat man aber eher eine klare Linie drin. Zum Beispiel, du unterstützt die Templer und löst den Zirkel auf, dann mußt du auch mit den Templern in die Schlacht ziehen. Ähnlich bei den Werwölfen und Elfen. In DA2 hingegen kannst du die ganze Zeit über die Templer in Akt 1 und 2 unterstützen und in Akt 3 einen plötzlichen Sinneswandel bekommen und die Magier unterstützen.Aliens Crew wrote...
Nun, diese "Entscheidungen" in DA:O, welche Du genannt hast wie auch die anderen im Spiel enthaltenen, haben auf den Ablauf des Spiels keinerlei Einfluß. .... Und so ist das mit all diesen Dingen in DA:O.
Oder andersrum du unterstützt die Magier fast das ganze Game über und alles was von Meredith kommt ist ein spitzer Kommentar. Und zu allem Überfluß kann man auch wieder den Zirkel auflösen. Hier gibt es keine klare Linie, normal müßte es eine Auswirkung haben und man müßte spätestens am Anfang von Akt 3 einen Punkt erreicht haben wo man nicht mehr zurück rudern kann. Dann wären es auch wirkliche Entscheidungen die man getroffen hat.
Wie gesagt, in DA:O entscheidet man sich für oder gegen die Magier/Templer, für oder gegen die Elfen/Werwölfe und muß dann auch mit der Entscheidung leben/spielen. Nicht aber in DA2, da ist egal was man vorher entschieden hat, es spielt gar keine Rolle weiter. Und das ist eben das Problem.
#89
Posté 11 juillet 2011 - 10:26
#90
Posté 11 juillet 2011 - 10:32
Eariel101 wrote...
Mhmm jain, in DA:O hat man aber eher eine klare Linie drin. Zum Beispiel, du unterstützt die Templer und löst den Zirkel auf, dann mußt du auch mit den Templern in die Schlacht ziehen. Ähnlich bei den Werwölfen und Elfen. In DA2 hingegen kannst du die ganze Zeit über die Templer in Akt 1 und 2 unterstützen und in Akt 3 einen plötzlichen Sinneswandel bekommen und die Magier unterstützen.Aliens Crew wrote...
Nun, diese "Entscheidungen" in DA:O, welche Du genannt hast wie auch die anderen im Spiel enthaltenen, haben auf den Ablauf des Spiels keinerlei Einfluß. .... Und so ist das mit all diesen Dingen in DA:O.
Oder andersrum du unterstützt die Magier fast das ganze Game über und alles was von Meredith kommt ist ein spitzer Kommentar. Und zu allem Überfluß kann man auch wieder den Zirkel auflösen. Hier gibt es keine klare Linie, normal müßte es eine Auswirkung haben und man müßte spätestens am Anfang von Akt 3 einen Punkt erreicht haben wo man nicht mehr zurück rudern kann. Dann wären es auch wirkliche Entscheidungen die man getroffen hat.
Wie gesagt, in DA:O entscheidet man sich für oder gegen die Magier/Templer, für oder gegen die Elfen/Werwölfe und muß dann auch mit der Entscheidung leben/spielen. Nicht aber in DA2, da ist egal was man vorher entschieden hat, es spielt gar keine Rolle weiter. Und das ist eben das Problem.
Welchen Unterschied macht es, ob am Ende Werwölfe oder Elfen an Deiner Seite kämpfen? Wohl keinen, oder?
Du kannst Connor abstechen und keiner zieht Dich dafür zur Rechenschaft. Wo bleibt da die Konsequenz Deines Handelns?
Und bei der von Dir angeführten Situation zeigt DA 2, dass es doch etwas bietet, was auch das echte Leben ausmacht...man kann seine Meinung auch mal ändern, wenn man merkt, dass man mit seiner vorherigen Ansicht falsch lag. Das nenne ich ne echte Entscheidung.
#91
Posté 11 juillet 2011 - 10:33
Die Verderbtheit ist nur der Rahmen für das Bild Fereldens und der Erzdämon war nur das Ende oder der rausschmeisser.
Was gibt es denn vielfätig Tolles in DA2....... .......Hmmm..................ich schätze mal......................nichts (außer den Gefährten) ?!?
#92
Posté 11 juillet 2011 - 10:34
In DA2 wird Dir die ganze Zeit ein Konflikt zwischen zwei Parteien vermittelt, den es zu lösen gilt. Aber es ist gar keine Lösung vorgesehen, sondern lediglich ein Kampf gegen beide, egal wie Du Dich entscheidest. Das ist irgendwie mau.
#93
Posté 11 juillet 2011 - 10:38
Retexturing und neue Rüstungen bauen ist einfacher.berserkerblob schrieb...
Was gibt es denn vielfätig Tolles in DA2....... .......Hmmm..................ich schätze mal......................nichts (außer den Gefährten) ?!?
#94
Posté 11 juillet 2011 - 10:40
Nicht so in DA2. Dort wird erst im dritten Akt klar, dass es auf eine schwere Auseinandersetzung zwischen Templern und Magiern hinaus läuft. Wer das bestreitet, urteilt in Kenntnis des Ergebnisses. Viele Konflikte ( Qunari - Menschen, Templer - Magier, Schurken - Stadtwache ) einfach aneinander gereiht und ohne sinnvolle Verknüpfung. Dadurch entsteht bei mir der Eindruck, ständig nur irgendwelche Quests zu erledigen, die ich eher als Lückenfüller ansehe, aber kein Ziel beinhalten.
Modifié par lustigtv, 11 juillet 2011 - 10:41 .
#95
Posté 11 juillet 2011 - 10:42
Ich finde es so eigentlich realistischer.
Die Gefährten haben ihr eigenes Leben und ihre eigenen Werte und Missionen.
Bei Mass Effect wurde kritisiert, dass alle Shepard anhimmeln und man z.B. Jack zähmen kann mit ein bisschen Aufmerksamkeit.
Das ist also lächerlich, aber wenn die Gefährten eben nicht Hawke's Moral teilen ist das auch blöd? Hmmm...
Anders z.B. ist ein ähm Befreiungskämpfer und ich mag es gerade, dass man weiß er wird etwas furchtbares tun, aber man kann nichts dagegen tun. Das ganze Spiel ist ja extra fatalistisch gefärbt! Es passiert was passieren muss und alles wird immer schlimmer. Das ist die Moral von der Geschichte.
Fenris hat was gegen Magier und daran kann etwas Eingerede auch nichts helfen.
Genau wie im richtigen Leben!
Man kann durchaus auf die Gefährten einreden und eine gewisse Einsichtigkeit erhalten. Es dreht sich nur eben nicht alles um Hawke's Überzeugungskraft wie bei Shepard.
Außerdem ist es ja nicht so als ob man z.B. Morrigan zu einer hilfsbereiten Persönlichkeit umerziehen könnte. Wynne bleibt auch belehrend und entschuldigt sich nur gelegentlich. Ohgren hat eh zu wenig Dialoge und Persönlichkeit (finde ich zumindest).
Wirklich auffällig beeinflussen kann man nur Alistair. Es dreht sich ja auch alles um ihn. Seine Geschichte ist tausend mal interessanter als der Erzdämon-Mist.
#96
Posté 11 juillet 2011 - 10:48
Doch durchaus macht es einen Unterschied, nämlich wie und wo man sie einsetzt in der Schlacht. Die Elfen sind eher leicht gerüstete Fernkämpfer, die Werwölfe starke und agile Nahkämpfer, zudem auch "nur" 16 an der Zahl, gegen 50 Elfen.Aliens Crew wrote...
Welchen Unterschied macht es, ob am Ende Werwölfe oder Elfen an Deiner Seite kämpfen? Wohl keinen, oder?
Warum sollte dich dafür jemand zur Rechenschaft ziehen? Er war besessen und davon abgesehen, falls man die falschen Entscheidungen getroffen hat, Jowan tot, Magierturm aufgelöst, bleibt auch keine andere Wahl mehr. Was dann auch die Konsequenzen aus dem vorangegangenen irgendwo wiederspiegelt.Aliens Crew wrote...
Du kannst Connor abstechen und keiner zieht Dich dafür zur Rechenschaft. Wo bleibt da die Konsequenz Deines Handelns?
Ich würde das eher als Fahne in den Wind hängen nennen, zudem eher eine billige Ausrede für die eher farblosen Entscheidungsmöglichkeiten. Wie gesagt, der Punkt ist, was auch immer man vorher getan hat, wen auch immer man in Akt 1 und 2 unterstützt hat, es spielt keinerlei Rolle in Akt 3 und das ist für ein solches Game ganz arm. Meinung ändern sieht dann doch etwas anders aus ...Aliens Crew wrote...
Und bei der von Dir angeführten Situation zeigt DA 2, dass es doch etwas bietet, was auch das echte Leben ausmacht...man kann seine Meinung auch mal ändern, wenn man merkt, dass man mit seiner vorherigen Ansicht falsch lag. Das nenne ich ne echte Entscheidung.
#97
Posté 11 juillet 2011 - 10:51
Ja, aber sie kennt wenigstens gute Geschichten von GriffonsKappa Neko schrieb...
Wynne bleibt auch belehrend und entschuldigt sich nur gelegentlich....
Ich habe in DA2 nicht einmal so herzhaft gelacht, wie bei dem Gespräch mit Wynne, als sie einen mit alten Weisheiten "zutexten" will und der Wächter fragt: Kommen darin Griffons vor?
Die Geschichten hinter den Charakteren und die Gespräche sind liebe- und gehaltvoller gemacht in meinen Augen.
#98
Posté 11 juillet 2011 - 10:52
Ich hätte mir gewünscht, dass der Arishok der Endboss gewesen wär.
Und weil irgendwer fragte, warum Duncans und Cailans Tod etwas anderes sei als der von Leandra, möchte ich nur mal kurz ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zwischen den beiden Herren und der Dame hervorheben.
Duncan und Cailan haben sich ihr Schicksal selbst gewählt, indem sie in den Krieg zogen. Leandra war unschuldig und ihr Tod stellt die Kompetenz vieler Institutionen wie die der Stadtwache und der templer infrage. Auch erscheint es mies, dass Hawke billige Botengänge erledigt und zerrissene Hosen erplündert während er das Schicksal der eigenen Angehörigen erneut aus den Augen verliert.
PS: Das Crafting-System aus DA2 war doch wohl ein schlechter Witz. Das war nicht Fisch, nicht Fleisch, nur einfach billig (um nicht zu sagen billigst).
Modifié par berserkerblob, 11 juillet 2011 - 10:57 .
#99
Posté 11 juillet 2011 - 11:02
Das echte Leben habe ich jeden Tag, dafür brauche ich kein Rollenspiel.Aliens Crew schrieb...
Und bei der von Dir angeführten Situation zeigt DA 2, dass es doch etwas bietet, was auch das echte Leben ausmacht...man kann seine Meinung auch mal ändern, wenn man merkt, dass man mit seiner vorherigen Ansicht falsch lag. Das nenne ich ne echte Entscheidung.
Eines der Merkmale von Rollenspielen ist es eigentlich, daß man durch seine Entscheidungen die Handlung/Gefährten/Gegner beeinflussen kann.
#100
Posté 11 juillet 2011 - 11:11
Und was heißt "die Fahne nach dem Wind richten"? Nach all dem, was während des Spiels um Hawke herum passiert, was den Konflikt Magier-Templer angeht, darf diese® seine/ihre Meinung nicht ändern? (Blutmagier, welche erst zu Unrecht beschuldigt werden und später doch zu welchen werden. Eine Anführerin der Templer, welche selbst die Magier ausrotten will, die stets bemüht waren, die Unregelmäßigkeiten innerhalb ihres Zirkels aufzuklären etc.)
Ich finde diese episodenhafte Erzählweise aus DA 2 gar nicht schlecht - ist mal was anderes als die immer gleiche Story vom Helden, der sich auf den großen Endkampf vorbereiten muss. Und der Konflikt zwischen Templern vs. Magiern wird auch schon früh im Spiel ins Rollen gebracht und dann nach und nach verschärft. Ist also nicht so, dass damit erst im letzten Akt angefangen wird.





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