Ist Mass Effect das Star Trek unserer Generation?
#76
Posté 18 juillet 2011 - 12:03
Das mit den unterschiedlichen Unterhaltungsmedien ist so nicht ganz richtig. Es gibt eine Menge ST Spiele, vom Shooter bis zum MMORPG.
Was wird nach ME 3 noch kommen, wenn es eine Triologie ist? Nur noch Filme? Und wenn der Film ein Flop wird? Ist es dann vorbei? Wird dann ein neues ME Universum für PC/Konsole erfunden?
#77
Posté 18 juillet 2011 - 01:07
anzolino wrote...
Janus: Raumpatrouille Orion *grien*
Das mit den unterschiedlichen Unterhaltungsmedien ist so nicht ganz richtig. Es gibt eine Menge ST Spiele, vom Shooter bis zum MMORPG.
Was wird nach ME 3 noch kommen, wenn es eine Triologie ist? Nur noch Filme? Und wenn der Film ein Flop wird? Ist es dann vorbei? Wird dann ein neues ME Universum für PC/Konsole erfunden?
BW hat immer noch die Möglichkeit irgendwann mit dem Argument zu kommen, dass die Trilogie sich auf Shepard bezog und in den anderen Spielen kommt dann eine andere Hauptfigur im ME Universum.
Oder wie es bereits "Und übrigens noch was ...: Douglas Adams' : Per Anhalter durch die Galaxis. Teil 6 der Trilogie" vorgemacht hat ^^
#78
Posté 18 juillet 2011 - 06:17
#79
Posté 18 juillet 2011 - 10:52
Du kannst ja STNG so gut finden wie Du möchtest, ist ja Dein Bier, nur verstehe ich nicht, dass Du DA 2 für seine Logikfehler verurteilst, aber eine Serie wie NG so vehement verteidigst, die ja ebenfalls voller Logikfehler steckt. Das ergibt für mich irgendwie keinen Sinn...
#80
Posté 18 juillet 2011 - 01:49
Mal ganz davon abgesehen kann man auch spannende Geschichten erzählen, ohne gleich die Galaxis retten zu müssen. Es kommt eben immer darauf an WIE man es erzählt.
Gut, aus einer Steuererklärung lässt sich jetzt nicht gerade ein Abenteuer machen, aber ich glaube nicht, dass die Autoren im Hause Bioware ausgerechnet ein derart langweiliges Thema anschneiden werden.
#81
Posté 18 juillet 2011 - 06:15
1. Ging es in der Diskussion nicht um Logikfehler in STNG.
2. Verteidige ich nicht STNG, sondern finde lediglich den Vergleich, den der von DAO_Nathalie angesprochene Autor herstellt, unsinnig.
3. Würde ich so sicher auch bei einem Vergleich mit anderen SciFi Serien wie z.B. B5 oder BSG reagieren. Bei Orion bin ich mir nicht so sicher, die kenne ich nicht so gut.
Also, ich beschränke mich in der Diskussion auf das angesprochene Thema (bis auf kleine Ausrutscher, die mir hoffentlich verziehen sind
Daß STNG, so wie alle anderen auch, Logikfehler hat, ist vollkommen klar. Man könnte bestimmt Wochen damit zu bringen, darüber zu diskutieren. Daß STNG stellenweise langatmig und auch nicht immer überraschende Wendungen beinhaltet, ist auch unstrittig. Daß der/die Erfinder auch keine Übermenschen sind und waren - völlig in Ordnung.
Daß ME ein gutes Spiel ist, dem ist nichts entgegen zu setzen. Daß sich die Entwickler Mühe gegeben und auch etwas Tolles geschaffen haben, damit stimme ich überein.
Aber um all das ging es eben nicht in der Frage. Deswegen sind diese Punkte für mich eine ganz andere Diskussionen. Verstehst du? *ganzliebguck*
@ Knecht Albrecht
Die Frage dabei ist: Wie reagieren die StammesbrüderInnen, wenn Shepard nicht mehr ist. Schließlich hat man sich 3 Teile lang mit ihm und seinen Gefährten identifiziert und gekämpft und gelitten. Natürlich gibt es genug Geschichten, die man weiterentwickeln kann. Auch die um eine Steuererklärung kann spannend sein. Wenn Du z.B. schummelst, ein Informationsbroker das herausbekommt, die Informationen an Deinen Erzfeind verkauft, der sie der Steuereintreiberallianz steckt und Du aus der Milchstraße fliehen mußt. Wer weiß welch Abenteuer Dich auf dieser Flucht erwarten.
#82
Posté 18 juillet 2011 - 06:51
#83
Posté 18 juillet 2011 - 06:56
"ME Runaway: Flucht vorm Intergalaktischen Finanzamt" xD
#84
Posté 18 juillet 2011 - 08:53
Werwolfsvampir25 wrote...
Titel der Story:
"ME Runaway: Flucht vorm Intergalaktischen Finanzamt" xD
......
Aber darum ging es mir nicht. Bisher wurden irgendwie nur Fakten, Eindrücke und Oberflächlichkeiten genannt, beim Vergleich zwischen ME und ST. Man sollte sich eigentlich die Frage stellen: Was macht ST so besonders, dass es so erfolgreich war? Immerhin konnte sich die Original-Sendung nicht aufgrund von finanziellen Erfolg drei Staffeln lang halten, sondern aufgrund der Fans. Warum sind aber Fans nach über 40 Jahre immer noch so vernahrt in diese Serie? Es gibt kaum eine Serie die sogar einen eignen Namen für die Fans ersonnen hat: Trekkies.
Was macht also Star Trek so besonders, dass es sogar mit Konkurrenz wie Star Wars mithalten kann?
Ich meine es ist das Träumen. Star Trek öffnet für die Zuschauer die Möglichkeit über die Zukunft zu träumen und auch konkret nachzdenken. Vor allem auch der technische Sektor profitierte von diesem Träumen. Der Erfinder von QuickTime als Beispiel, eines der ersten Programme, das in der Lage war Musik auf Computern abzuspielen, war ein Trekkie oder ist. Die Idee dafür hatte er aus STTNG. Den Kommunikator kann man in Handys aus den 90ern wiedersehen. Der Computer, in den 80ern noch so leistungsschwach, dass ein einiziges Lied seinen ganzen Festplattenspeicher ausfüllen würde, ist heute kaum noch wegzudenken. Wie in Star Trek.
Die Menschen wurden durch Star Trek dazu animiert über die Dinge, die sie sehen nachzudenken und auf die Idee kommen: "Hey warum kann man das nicht tatsächlich machen?" Und Star Trek lieferte dafür sogar so schwammige Erklärungen, dass man dazu sogar gezwungen war, sich selbst was auszudenken.
Das gibt es bei ME nicht. Hier ist alles bereits schön sauber geordnet und sogar plausibel erklärt. Fast schon steril. Hier lädt nichts dazu ein seine eigene Kreativität anzugurbeln.
Ebenso ist es die Welt. Wenn man in Star Terk trotz der ewigen "Rettung der Galaxis"-Unterbrechungen schon richtig leben möchte, ist das bei ME nicht so. Also um ehrlich zu sein erinnert die Welt von ME mich zu sehr an meine eigene Realität. Warum sollte man dort hinwollen? Und bei ST? Da man zu ST nicht hin kann, holt man es einfach her.
Ein weiterer Punkt ist das All. In ST ist das All unbekannt, die letzte Grenze, die erforscht werden muss und dazu verleitet darüber zu träumen, was dort draußen ist. In ME gibt es die Massenportale. Ja die Galaxie ist gerade mal zu 1% erforscht, aber irgendwie will man sie nich erforschen. Die Entdeckerlust, die man in ST verspürt, gibt es hier nicht so richtig, weil man aufgrund der Massenportale denkt: Da war doch eh schon jemand. Da kommt das Träumen irgendwie nicht auf.
Solange ME nicht in der Lage ist, den Zuschauer oder Spieler zum Träumen zu bringen, solange wird es nicht das Star Trek unserer Generation sein. Das Problem liegt aber schon im Konzept von ME verborgen. Das ganze Fundament verhindert von vornherein diese Entwicklung. Da kann man auch ST nicht mehr vorwerfen, dass es 10 mal älter ist. Wenn also nicht sowas wie eine fundamentale Veränderung des Konzepts auftritt, wie zum Beispiel, dass alle Massenportale verschwinden würden (in übrigen ein interessantes Thema zum spekulieren für die ME3-Story), sehe ich schwarz für diese Prämisse, die der Thread aufstellt.
Modifié par Not_Zero, 18 juillet 2011 - 08:56 .
#85
Posté 18 juillet 2011 - 09:18
Selbstverständlich müssen Fakten benannt werden und das, was Du schreibst, sind (bis auf die technischen Inspirationen) auch Eindrücke. Es ist ein gefährliches Eis, eine solche Diskussion mit Emotionen in Träumereien zu verbinden, weil jeder durch etwas anderes zum Träumen animiert wird. Der eine bei ST, der andere bei ME, der dritte bei Per Anhalter durch die Galaxis, der vierte schaut einfach nur in die Wolken und ist in seinem Traumreich ohne je eine SciFi Serie gesehen oder ein solches Spiel angefaßt zu haben. Das würde eine endlose Diskussion werden, denn auch Massenportale können traumatisch sein... Du weißt zwar, daß dort bereits jemand war, aber wann und wer? Und Du weißt nicht, ob nicht doch das Intergalaktische Finanzamt eine Niederlassung auf der anderen Seite hat.Not_Zero schrieb...
Aber darum ging es mir nicht. Bisher wurden irgendwie nur Fakten, Eindrücke und Oberflächlichkeiten genannt...
#86
Posté 18 juillet 2011 - 11:04
anzolino wrote...
Werwolfsvampir
Selbstverständlich müssen Fakten benannt werden und das, was Du schreibst, sind (bis auf die technischen Inspirationen) auch Eindrücke. Es ist ein gefährliches Eis, eine solche Diskussion mit Emotionen in Träumereien zu verbinden, weil jeder durch etwas anderes zum Träumen animiert wird. Der eine bei ST, der andere bei ME, der dritte bei Per Anhalter durch die Galaxis, der vierte schaut einfach nur in die Wolken und ist in seinem Traumreich ohne je eine SciFi Serie gesehen oder ein solches Spiel angefaßt zu haben. Das würde eine endlose Diskussion werden, denn auch Massenportale können traumatisch sein... Du weißt zwar, daß dort bereits jemand war, aber wann und wer? Und Du weißt nicht, ob nicht doch das Intergalaktische Finanzamt eine Niederlassung auf der anderen Seite hat.Not_Zero schrieb...
Aber darum ging es mir nicht. Bisher wurden irgendwie nur Fakten, Eindrücke und Oberflächlichkeiten genannt...
deswegen habe ich das thema mit der anfangsfloskel "ich meine..." angefangen. Es ist natürlich nur meine Meinung. Und dazu stehe ich....
#87
Posté 19 juillet 2011 - 12:19
#88
Posté 19 juillet 2011 - 08:51
#89
Posté 19 juillet 2011 - 10:55
Ich kenne STNG sehr gut und habe die Serie früher auch oft gesehen. Ich habe mich allerdings im Laufe der Jahre mehr und mehr davon distanziert, eben weil sie die Menschheit eben nicht so real widerspiegelt wie es B5, BSG oder eben auch ME tun. Ein Haufen Übermenschen, die immer nur gutes tun wollen ist für mich so unwirklich wie ein Amerika ohne Atombomben und Patriotismus.
Aber zurück zum Thema.
ME will, so wie ich das sehe, mit seinen wissenschaftlich klingenden Kodex-Beiträgen dem Ganzen einen gewissen Realismus vermitteln, ebenso wie es die Pseudoerklärungen bei Star Trek auch tun sollten. (Wenn auch mehr als einmal nur mit mäßigem Erfolg.) Ich finde, dass ist aber schon die einzigste Gemeinsamkeit dieser beiden Produkte. Ansonsten lässt sich ME bisher eher mit Star Wars oder B5 vergleichen (übrigens sind Trekkies nicht die einzige Fangruppe, die sich einen eigenen Namen erschaffen hat - es gibt ja z. B. auch noch die "Fiver". Und wer weiß, vielleicht gibt es auch irgendwann mal die "Effecter".)
Nur ist es wohl noch etwas früh, solche Vergleiche anzustellen. Damit sollte man besser warten, bis ME ebenso wie Star Trek oder Star Wars seine 30-40 Jahre auf dem Buckel hat. Dann wird sich zeigen, ob diese Spieleserie einen solchen Kultstauts erreichen kann oder nicht. Das Potenzial dazu hat die Serie auf jeden Fall. Der Rest bleibt abzuwarten.
#90
Posté 19 juillet 2011 - 12:23
Darman wrote...
Zunächst mal ist Mass Effect und Star Trek bitte NICHT zu vergleichen da ST der letzte Dreck ist und Mass Effect ungefähr so genial ist wie Star Wars, was also einen Unterschied von Lichtjahren bedeutet.
Ein solches Ausdrucksverhalten muss nun wirklich nicht sein, ich mein jeder hat seine Meinung über bestimmte SiFi- Serien und diese kann man auch in einem normalen Ton wiedergeben. Niedere Beleidigungen von einzelnen Serien führt nur zur Wut der Anhänger, also bitte ein wenig Toleranz in diesem Punkt.
#91
Posté 19 juillet 2011 - 05:43
Mass Effect könnte aber sehr breiten Bekanntheitsgrad erlangen, ähnlich wie Raumschiff Enterprise, die Serie kennt ja eigentlich jeder oder wie Krieg der Sterne, kennt auch fast jeder, wenn man denn die Schose verfilmen würde. Die Grundstory ist genial und erinnert mich persönlich etwas an die Perry Rhodan-Reihe. Auch dort entdeckt man auf einen Himmelskörper eine fremdartige Technologie, die alles verändert. Vielleicht kannte das ja auch der Autor der Mass Effect-Geschichte. Eigentlich wird sehr viel aus dem Perry Rhodan-Universum "geklaut". Sogar die Idee einer Schiffsflotte, die alles vernichtet, kommt in der Groschenroman-Serie ebenfalls vor.
Sollte Mass Effect zu einem Film verarbeitet werden müsste man natürlich viele Änderungen vornehmen, weil vieles, was in einem Spiel ganz okay ist, ist für einen Film eher Ballast, aber das Grundgerüst, dass alle 50.000 Jahre die am weitest entwickelsten Wesen der Milchstraße vernichtet werden und Shepard das durch ein Relikt bzw. durch die Konfrontation mit einem Reaper herausfindet. Diese Grundgeschichte ist genial. Daraus könnte man einen wirklich spannenden Film bzw. spannende Filme machen, die meiner Meinung nach sogar ein Potential besäßen die Matrix-Trilogie oder die Star Wars-Filme weit in den Schatten zu stellen, vorausgesetzt das Drehbuch ist gut und man macht es richtig. Leider werden solche Verfilmungen meistens nur für die absoluten Hardcorefans gemacht und selbst die sind dann von solchen Verfilmungen meistens enttäuscht. Aber sicherlich hätte diese Geschichte ein hohes Potential ein sehr breites Publikum anzusprechen.
Beispielsweise könnte ein Erzähler auf der Leinwand kurz das Universum vorstellen für die Kinogänger. Ähnlich wie im Film Dune - Der Wüstenplanet wo anfangs eine Frau kurz das Universum des Filmes erklärt. Na ja, ich bin kein Drehbuchautor, aber ich bin mir sicher diese Geschichte hätte richtig umgesetzt großes Potential ein großer Kinoerfolg zu werden, eine große Kinotrilogie. Falls so ein Film herauskäme, würde ich mich jedenfalls freuen, falls er gut umgesetzt ist natürlich.
#92
Posté 19 juillet 2011 - 07:54
Jup, Aliens, alles in Ordnung
(Eine threadübergreifende Diskussion macht mir nix, es kommen halt nur die anderen nicht mit).
Weißt Du, ich denke, daß gerade dieses Übermenschsein in der mehr oder minder heilen Welt eines der Erfolgsrezepte bei ST war, weil sie z.B. jemanden wie Not_Zero zum Träumen verleitet.
Auf der anderen Seite hast Du natürlich Recht, da ist die Realitätsnähe auch sehr interessant. Bei BSG beispielsweise fällt mir als erstes diese Hexenjagd ein, als die Wassertanks explodiert sind und sie 1-3 Folgen (?) damit beschäftigt waren, die Schuldigen zu suchen bis Adama endlich "Genug!" sagte. Das hatte damals einen aktuellen Bezug, leider weiß ich nicht mehr was es war. Man konnte bei der ganzen Geschichte empört (oder wie auch immer emotional berührt) mitfiebern/-ärgern/-toben.
So etwas ist, glaube ich, das zweite Erfolgsrezept. Vielleicht ist es da etwas schwieriger, Themen zu finden, die die breite Masse ansprechen. BSG ist auch so ein Kleinod, aber ich glaube, diese Fangemeinde wie B5 hatte es nicht, von ST ganz zu schweigen. Schade eigentlich.
#93
Posté 20 juillet 2011 - 07:07
Ja, BSG ist wirklich eine verdammt gute SF-Serie mit vielen Bezügen zur unseren realen Welt. Wie erfolgreich sie jetzt tatsächlich war, weiß ich nicht, doch ein Flop wird sie nicht gewesen sein, sonst wäre sie nie über die Miniserie hinausgekommen. Allerdings vergleichen sie viele auch mit der alten Galatica-Serie, was BSG nicht verdient hat, da die alte Galactica-Serie im Grunde nur ein billiger Abklatsch der Star Wars Filme ist.
Das hat zwar alles nix mit dem Thema zu tun, aber egal.
Um zum Thema zurückzukommen...wie ich schon sagte, hat ME das Potenzial ein neues Star Trek/Star Wars zu werden, vorausgesetzt, sie setzen den Film nicht in den Sand. Wird es ein neues Star Wars ist alles okay - wird es ein Wing Commander, dann war's das. Das untentdeckte Land wird es also zeigen - die Zukunft.





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