padawan_micha wrote...
finde schon interessant, dass jetzt teilweise gutes aussehen schon beinahe gemobbt wird. nur weil das bild ästhetisch ansprechend ist, muss der charakter, der dahinter steckt noch lang nicht dumm sein, was sind denn das für vorurteile? 
aha, und nur in der pubertät findet man hübsches aussehen gut? (@reffy) nur weil man ein empfinden für ästhetik hat, ist man noch lang nicht in der pubertät stecken geblieben. - und bloss weil ich gutes aussehen bevorzuge, ist mir der charakter, den sie dazu im spiel anbieten, noch lang nicht egal.
ist ja okay, der eine mags, der andere findets unglaubwürdig. aber die sprüche hier sind schon teilweise ziemlich ... na ja^^
Ich will es dir mal versuchen so zu erklären: Wenn du eine Frau so massivst auf ihr äußerliches reduzierst, machst du sie dann nicht in gewisser Weise zu einem Lustobjekt? Schau dir allein schon den Panzerplatten-Bikini an. Hinzu kommt natürlich auch das je mehr positive Aspekte in FemShep einfliessen Sie zunehmend zu einer Mary-Sue verkommt:
Zusammenfassung von Wiki:
Mary Sue ist eine abwertende Bezeichnung für ein Phänomen, das vor allem in der Fan-Fiction zu bekannten Büchern und Filmen auftaucht. Des Weiteren ist der Begriff auch in Rollenspielen sehr beliebt geworden. Es handelt sich um eine meist weibliche und oft sehr junge Hauptperson (männliche Mary Sues werden Marty Stu, Murray Stu, Gary Sue, Gary Stu oder - selten - Barry Lue genannt), die mit höchst idealisierten Zügen und Charaktereigenschaften ausgestattet ist. Sie vertritt moderne Positionen und zieht in der Handlung das Interesse aller Nebenfiguren auf sich. Selbstverständlich ist, dass sie alle auftauchenden Probleme bravourös löst.
Oft wird unterstellt, dass sie eine idealisierte Selbstdarstellung des Autors ist und hauptsächlich dessen eigene Phantasien bedient.
Ich frage dich also, als denkenden Mitmenschen, warum muss in der heutigen Welt ein weiblicher Charakter fast frei von Fehlern sein und deshalb unglaubwürdig werden? Denk an Lara Croft, viel Oberweite, sportlich, attraktiv, rettet die Welt (in den Filmen) im Alleingang. Ist das nicht etwas albern, künstlich und die Realität verzerrend? Warum kann Jane Shepard nicht einfach die Frau sein mit kurzen roten Haaren, fast schon leicht kämpferisch angehaucht vom Aussehen her. Passt doch ganz gut zur Soldatenrolle.
Um ehrlich zu sein spricht mich das als Mann auch mehr an. Ich finde es halt einfach albern wenn ein weiblicher Charakter in einem Spiel derart idealisiert wird das es fast keine Mankos mehr gibt, vollkommen verzerrte Realität.
Früher war Ashley Williams noch eine glaubwürdige Soldatin, Haare zusammengebunden, halbwegs gescheite Rüstung.
In ME3 trägt sei eine Art Latexfummel und Minirock wie im Trailer zu sehen, Haare trägt sie offen und plötzlich ist auch Make-up im Spiel, sie hat ja soviel Zeit vor ihren Einsötzen sich noch zu Schminken.
Meine Reaktion: Ihr tut uns (normalen) Männern damit keinen gefallen, vielleicht aber den Leuten die man auch 'basement dweller' nennt. Wenn ich Tänzerinnen sehen will dan fliegt die Normandy eben nach Omega.
Wer sich angesprochen fühlt dem sei gesagt: Den Beitrag mit einer Priese Salz genießen, ich rede gerne mit spitzer Zunge.
Modifié par Hivemind, 30 juillet 2011 - 03:42 .