Meine GeschichteEs gibt noch Geheimnisse um die Amells und Hawkes zu entdecken. Die Verderbnis hat nur ein Jahr gedauert, doch dafür steht Thedas ein anderes Problem vor der Tür. Der Konflikt der Templer und der Magier wird nicht mehr nur hinter den Türen der Zirkel der Magi geführt. Ein Konflikt der sehr schwer wieder unter Kontrolle zu bringen scheint. Hawke macht sich auf die Suche nach lebenden Verwandten und lernt dabei noch einiges über sich selbst kenne. Einiges wird seltsam und schwer zu akzeptieren sein, aber anderes wird vielleicht hilfreich sein die Zeit zu überstehen.
Seine Geduld war seit langem am Ende. Die Wut, die er verspürte, konnte
man nicht mehr in Worte fassen, und dennoch schaffte es Meredith, den
Bogen weiter und weiter zu überspannen.
"Ihrhabt das Böse in Euer Herz gelassen, Ser Carver! Ich werde es
endgültig vernichten." Solas reichte es endgültig: Sich gegen ihn zu wenden war eine Sache,
Carver anzugreifen eine andere. So lange hatte er schon gegen die
Kommandantin antreten wollen. Aufgrund ihres Wahns und ihrer
Inkompetenz war sie für ihre Aufgabe viel zu gefährlich. Ihre
Drohung setzte in ihm ungeahnte Kräfte frei. Carver war als Bruder
nicht gerade einfach: Solas war es stets schwer gefallen, seinem
jüngeren Bruder ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Dennoch
war Carver alles, was ihm von seiner Familie geblieben war - und die
war dem Magier schon immer am wichtigsten gewesen.
Meredith traf ein ungewöhnlich heftiger Blitz, der sie unerwartet und mit
unbeschreiblicher Kraft von den Füßen riss und sie gegen eine Säule
im Hof der Galgenburg schleuderte. Während der Zauber, den Solas
entfesselt hatte, wie ein riesiger, magischer Stempel mit voller
Wucht auf die Kommandantin einschlug, kühlte sich die Luft im
Burghof im Bruchteil einer Sekunde ab. Von einem Moment auf den
anderen schmetterte ein Wind die Kommandantin der Templer mit purer
Gewalt zu Boden.
Eine blau schimmernde Aura umhüllte Solas. "Sturm des Jahrhunderts",
rief er aus tiefster Seele und konzentrierte sich dabei auf die
magischen Worte. Sogleich entstanden durch Reibung weitere Blitze in
diesem Sturm und verstärkten den ersten, der weiterhin auf Meredith
einschlug. Die Temperatur, die bereits an einem eisigen Tiefpunkt
war, sank kontinuierlich weiter, und ehe die Kommandantin etwas
unternehmen konnte, nahm die Intensität des Sturmes zu.
Mittlerweile wurde Meredith Stannard nicht nur körperlich sondern auch psychisch
auf brutalste Weise angegriffen: Sie fühlte, wie der Sturm ihren
Geist malträtierte.
Solas holte jedoch zum finalen Schlag aus. Er formte einen magischen
Felsbrocken und schleuderte diesen mit einer derart hohen
Geschwindigkeit auf die Kommandantin, dass das menschliche Auge die
Flugbahn dieses Geschosses nur erahnen konnte. Solas ging Schritt für
Schritt auf Meredith zu, und jeder seiner Schritte verstärkte seine
Zauber umso mehr.
Währenddessen umgab die anderen Kämpfer, die Solas' Angriff gleichermaßen
erstaunt, besorgt und unentschlossen beobachtet hatten, eine wohlige
Wärme, die jegliche Wunden magisch pflegte und heilte.
"Erbauer,hilf Deiner treuen und demütigen Dienerin!" Meredith
wusste, dass ihre Niederlage bevorstand und versuchte verzweifelt,
weitere Energie des Götzen einzusetzen, doch die Reserven des
Lyriumartefaktes waren erschöpft. Eine Energiewelle beendete den
Zauber. Merediths Schwert explodierte in ihren Händen und zerfiel in
unzählige, kleine Splitter. Während ihre Rüstung verbrannte, sank
die wahnsinnige Kommandantin auf ihre Knie und verwandelte sich in
wenigen Sekunden in eine bizarre Statue. Solas wurde dagegen von der
Energiewelle zurückgedrängt, konnte sich aber - im Gegensatz zu den
anderen - auf den Beinen halten.
Ruhe legte sich über den Hof der Galgenburg. Eine Ruhe, die angenehm
friedlich war.
Die Templer kamen langsam näher und
umstellten die Gruppe von Solas. Ein weiblicher Templer wagte sich
näher an die Statue um genauer diese zu betrachten. Hauptmann Cullen
blickte etwas unentschlossen zwischen Hawke und der Statue her, noch
nicht genau im klaren was er tun soll. Solas schaute dem
Templer-Hauptmann in die Augen, abwartend was er als nächstes
unternimmt, die Blicke trafen sich. Worte waren in der Situation
unangebracht, selbst Varric sagte nichts mehr. Cullen entspannte sich
etwas und trat dann einen Schritt zurück, die anderen Templer taten
es ihm gleich. Solas und die anderen schauten sich um, er drehte sich
um und verließ die Galgenburg.
Carver stand etwas abseits vom
Hauptmann, und war am zweifeln und nachdenken. Er schaute auf den
Boden und ging die Geschehnisse durch, in den letzten sechs Jahren
ist eine Menge passiert. Er wollte sein eigenes Leben führen, selber
bedeutende Aufgaben erledigen. Seine Ausbildungszeit bei den Templern
fand er gut. Er erledigte Aufgaben im Dienste des Erbauers, er sorgte
für die Einhaltung etablierter Ordnung, aber welchen Preis hatte er
dafür bezahlen müssen? Und was hat er, wenn er zu sich selber
ehrlich war, im Orden erlebt? So viele seiner Kameraden hatten
extreme Ansichten von den Magiern, manchmal ertappte er sich dabei
wie er darüber nachdachte wie es wäre, wenn sein Bruder hier in
Gefangenschaft leben musste, aber dann musste er an Ser Alrik und
seinen willigen Anhängern denken. Das waren Situationen wo Carver
froh war das weder Solas noch Bethany dies nie miterleben mussten.
Doch dann kam die Nachricht das Ser Alrik tot sei, Carver war
zweifelsfrei wer dahinter steckte. Eigentlich empfand er es nicht als
schlimm, aber er wollte den Orden der Templer beitreten und war sich
sicher das dies falsch war das man einen Templer tötet. Nun kamen
ihm aber Gedanken, ob er nicht etwas falsches getan hatte. Er war
neidisch auf seine Zwillingsschwester, das gerade er nicht
Magiebegabt ist und dieses Gefühl der Unterlegenheit hat ihn
frustriert. Wie konnte er also für ihren Vater genauso wichtig sein
wie seine Geschwister? Doch als Templer hat Carver erlebt wie die
Magier überhaupt leben und wie ihre Mentoren die Schüler
ausbildeten und erkannte gewisse Ähnlichkeiten in der Ausbildung von
seinem Vater, wenn er Bethany und Solas unterrichtete.
2
„Ich bin mir noch unsicher, Ihr habt
bestimmt vor von hier wegzugehen, ob ich Euch folgen soll. Ich habe
mich umentschieden und mich für Euch entschieden, vielleicht macht
man dies unter Freundschaft, um die Magier zu verteidigen. Ihr kennt
meine eigentliche Meinung, daher möchte ich mich in Freundschaft von
Euch trennen. Es war eine ungewöhnliche Zeit, Ihr habt mich von
Denarius befreit und das es in der Regel doch Ausnahmen geben kann.
Lebt wohl in Freundschaft.“überraschte Fenris die Gruppe. „Nun,
ich selbst halte nicht viel von Magiern wie Denarius, das wisst Ihr
und kann das nachvollziehen. Ich danke Euch für Eure Hilfe. Lebt
wohl.“, Fenris lächelte unauffällig und unerwartet und bog in die
nächste Straße ab und niemand hat Fenris je wieder gesehen. „Beim
Atem des Erbauers, das war das Schönste was ich je aus seinem Mund
gehört habe“, merkte Varric an und Isabela fügte hinzu „Mir
kommen die Tränen.“ und lachte, „Ich brauche was zu trinken“
Solas verdrehte die Augen, „Ich muss jetzt zum Anwesen, denn ich
muss noch einiges erledigen.“
Bodahn stand bereits bereit
aufzubrechen mit Sandal im Anwesen, „Ah, schön Euch zu sehen,
Herr. Ich wollte nicht eher aufbrechen ohne mich bei Euch nochmal für
Sandals Bleibe zu bedanken und mich zu verabschieden. Ich hoffe Ihr
werdet, und dessen bin ich mir sicher, im Leben Eure Zeile erreichen
und Glück bei allem was Ihr tut haben. Verabschiede dich Sandal.“,
„Auf Wiedersehen.“ Solas lachte leise, „Danke, Bodahn. Ich
wollte Euch nicht gehen lassen ohne Euch verabschiedet zu haben. Ich
danke Euch für Eure Dienste. Lebt wohl.“ beide nickten und Bodahn
und Sandal gingen durch die Haustür. Hawke wandte sich am Orana.
„Orana.“, „Ja, Meister. Schön das Ihr wieder hier seid.“,
eine junge Elfe trat vor, sie war schlank und zart, Solas wunderte
sich wie sie es immer schaffte so ergiebig das Haus sauber zu
halten, und legte auf ihr Äußeres seit dem sie Dienerin im Hawke
Anwesen tätig ist, viel wert, ihre Lippen waren zart rosa und trug
einen grünen Lidschatten. „Orana. Ich möchte Euch freistellen.
Ich werde Kirkwall verlassen, ich danke Euch für Eure Dienste. Hier
sind 20 Sovereignes, es ist genug um in Kirkwall zu leben und diesen
Ring er wird Euch beschützen.“ Orana sah entsetzt auf das Geld,
„Meister, habe ich etwas falsch gemacht? Bitte feuert mich nicht,
ich werde mich bessern...“ Solas dachte kurz nach. „Hört zu. Ich
muss den Haushalt auflösen, weil ich reisen werde und diese Reise
wird zweifellos gefährlich. Ich kann da nicht mehr Leute mitnehmen
als nötig. Ich entlasse Euch nicht, weil Ihr meine Erwartungen nicht
erfüllt habt. Nehmt das Geld und fangt ein neues, eigenes Leben
an.“, „Nun, danke. Ich danke Euch, ich werde es versuchen. Ich
danke Euch für Eure Hilfe. Ich werde das tun können was sich mein
Vater für mich erhofft hat.“ Orana ging durch die Haustür.
Orana sollte Jahre später tatsächlich
in Kirkwalll Erfolg haben, sie zog ein kleines eigene Unternehmen auf
das Haushaltshilfen für jegliche Schichten in Kirkwall zur Verfügung
stellt. Sie stelle hauptsächlich andere Elfen ein, aber auch
Menschen wurden angenommen.
Als Orana aus dem Haus war machte Solas
sich dran um Sicherheitsmaßnahmen vorzunehmen., wichtige Dinge
einzupacken. Alex tauchte neben Hawke auf und schmiegte sich am
rechten Bein. Solas unterbrach sein Tun, bückte sich und streichelte
den Hund hingebungsvoll. „Du wirst mich begleiten oder alter
Junge?“, Alex bellte und leckte Solas übers Gesicht, er umarmte
den Hund fuhr dann mit seiner Arbeit fort, während Alex es sich
wieder vorm Kamin gemütlich machte. Als Solas fertig war, trat er
aus dem Haus und aktivierte die Magie die das Haus schützen sollten.
Alex bellte aufgeregt und Magier und Hund gingen zügig gegen
Richtung Stadttor. Vor dem Ausgang trat ein Krieger in einer Rotstahl
Bänderrüstung entgegen. „ So, so. Jemand der meinen Sohn ermordet
wird Champion von Kirkwall und bringt dann auch noch die Kommandantin
um. Ich sagte Ihr werdet noch von mir hören, aufgrund das Ihr von
der Kirche unterstützt wurdet konnte ich nichts gegen Euch tun, aber
jetzt habe ich die Gelegenheit mich zu rächen!“, der ehemalige
Magistrat von Kirkwall stürmte mit drei Söldnern auf Solas zu
„Halt! Beruhigt Euch und geht nach Hause. Es tat mir Leid was mit
Eurem Sohn passiert ist, es war jedoch Notwendig, da er nicht eher
Hilfe bekommen hat. Ich...“, Solas wich dem ersten Schwertschlag
aus. Solas ließ einen Gedankenstoß frei und betäubte die kleine
Gruppe und ließ dann einen Zauber los der sie auf der Stelle
einschliefen lies. Langsam ging Solas an den Schlafenden vorbei und
schreitete durch das Tor.
„Es ist angenehm mal zu sehen, das du
Magie dazu nutzt Kämpfe zu umgehen...“, zu Solas Verwunderung,
tauchte Carver rechts neben ihm auf. „Die Zeit für Magier und auch
vor allem für dich ist. Gefährlich, ob berechtigt oder nicht, du
wirst einen Schwertarm und einen Templer brauchen.“ Solas wusste
gerade nicht ob er seinen Bruder für voll nehmen soll. „Bist du
hier, weil ihr euch doch entschieden habt mich für das Sein
einzusperren?“ Solas wollte nicht wieder sich von Carver weh tun
lassen. Sein Bemühen um Carver hat sich auf lediglich verteidigen
reduziert, ansonsten hat er zu sehr Angst davor wieder Enttäuscht zu
werden. „Nein, hör mal Bruder, ich bin hier, weil du alles bist
was ich noch habe und ich will dich nicht auch noch verlieren, auch
nicht den Kontakt. Für dich verlasse ich den Orden. Ich weiß das
ich mich selten dir gegenüber fair verhalten habe und du kannst mir
glauben ich habe nie Lyrium genommen.“ Carver trat näher an seinen
Bruder her an, bevor Solas antworten konnte traf Carver ein Pfeil in
der rechten Schulter. „Carver“ hauchte Solas erschrocken, er
blickte in die Richtung aus der der Pfeil kam, es war dunkel aber mit
einer Lichtkugel, die Solas beschwor konnte er den Täter ausfindig
machen. Carver zog den Pfeil aus seiner Schulter und blickte
ebenfalls auf den Täter „Das bleibt nicht ohne Folgen!“ und
Carver rannte mit gezogenem Schwert auf die Bogenschützin zu. „Halt
Carver, nicht!“ Die Bogenschützin legte einen weiteren Pfeil an
und spannte den Bogen. „Halt ihr beiden!“, rief Hawke und lies
Carver in der Bewegung stoppen und den Pfeil den Charade abschoss
verbrannte er mit einem Feuerball in der Luft. „Aber Solas warum?“,
„Beruhig dich.“ und Solas hebte den Zauber von Carver wieder auf.
„Charade, das ist mein Bruder“ Für Charade kam dies unerwartet,
„Oh, verdammt. Das tut mir Leid. Ich dachte der Templer wollte dich
töten.“ Carver hielt sich die rechte Schulter und fragte „Mir
tuts auch Leid... Was ist denn hier los?“, grummelte Carver. Solas
legte seine Hand auf Carvers Schulter, diese wurde umgehend von einem
blauen Schimmer umgeben der auf die Wunde überging und die Wunde
heilte im nächsten Augenblick. „Darf ich vorstellen, Charade,
unsere Base“, „Charade, mein Bruder, Carver“. Charade wurde
misstrauisch, „Dein Bruder ist ein Templer...? Oh verzeiht, Schön
Euch kennenzulernen.“ Carver blickte verwirrt zu Solas, „Wir
haben eine Base?“. „Ob man es glaubt oder nicht. Gamlen hat eine
Tochter“, „Ist nicht wahr!“
Modifié par Dukemon, 06 août 2011 - 11:02 .





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